CH532152A - Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken

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CH532152A
CH532152A CH869471A CH869471A CH532152A CH 532152 A CH532152 A CH 532152A CH 869471 A CH869471 A CH 869471A CH 869471 A CH869471 A CH 869471A CH 532152 A CH532152 A CH 532152A
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CH869471A
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Zuppiger Alex
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Heberlein & Co Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/08Trimmings; Ornaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden z. B.



  Oberbekleidungsstücken.



   Musterungen lassen sich auf textilen Flächengebilden wie Geweben, Gewirken, Faservliesen bekanntlich auf verschiedenste Art erzeugen, zum Beispiel durch Weben, Stricken, Aufnähen, Aufdrucken und dgl. Das erfindungsgemässe Verfahren betrifft eine neue, originelle Art der Mustererzeugung.



  Es zeichnet sich dadurch aus, dass man ein nicht ausfransendes textiles Flächengebilde, z. B. ein Oberbekleidungsstück, mindestens einmal faltet und zusammenlegt und durch Herausschneiden oder Ausstanzen von einzelnen Teilen aus dem gefalteten Flächengebilde die Musterung erzeugt.



   Nach diesem Verfahren lassen sich textile Flächengebilde in sehr einfacher Weise mit Musterungen versehen, wobei eine grosse Vielfalt von originellen, modisch sehr interessanten Musterungen erzielbar ist.



   Als nicht ausfransende textile Flächengebilde können insbesondere Kettstuhlgewirke und Raschelgewirke verwendet werden, ferner gewisse dichte Gewebearten sowie Faservliese.



  Die textilen Flächengebilde können aus natürlichen, halbsynthetischen oder synthetischen Fasern oder Fäden sowie Gemischen davon bestehen. Soweit sie aus synthetischen Fäden bestehen, können diese sowohl glatt als auch texturiert sein.



   Die erfindungsgemäss bemusterten textilen Flächengebilde eignen sich insbesondere als Damen- und Kinderkleider und -blousen sowie für Freizeit- und Strandbekleidung. Ferner können daraus neuartige, lediglich zu Garniturzwecken dienende Oberbekleidungsstücke hergestellt werden. Das Flächengebilde kann vorteilhaft zu einem Schlauch zusammengenäht beziehungsweise zu einem Oberbekleidungsstück verarbeitet und gefaltet werden, worauf die einzelnen Teile herausgeschnitten werden.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anhand der rein schematischen Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen blousenartigen Oberbekleidungsteil vor der Mustererzeugung,
Fig. 2 den Bekleidungsteil in einmal gefaltetem Zustand,
Fig. 3 den Bekleidungsteil in zweimal gefaltetem Zustand,
Fig. 4 den Bekleidungsteil in wiederentfaltetem Zustand.



   Die Fig. 1 zeigt einen blousenartigen Oberbekleidungsteil, bestehend aus einem in Körperweite zu einem Schlauch zusammengenähten Kettstuhlgewirk aus texturierten synthetischen Fäden, der mit Hals- und Ärmelausschnitten versehen wurde. Dieser flächige, zweilagige Bekleidungsteil wird zuerst in der Längsmittellinie A-A gefaltet und die beiden Hälften übereinandergelegt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Danach werden mit einer Schere die mit 1, 2, 3 bezeichneten schraffierten Teile herausgeschnitten. Hierauf wird der gemäss Fig. 2 zusammengelegte Bekleidungsteil gemäss der Mittellängslinie B-B nochmals gefaltet und zusammengelegt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, worauf mit der Schere noch der mit 4 bezeichnete schraffierte Teil herausgeschnitten wird.

  Nach dem Entfalten weist der Bekleidungsteil auf der Vorder- und Rückseite die aus Fig. 4 ersichtlichen, in bezug auf die Mittellängslinie symmetrisch angeordneten, mustergemässen Ausschnitte auf.



   Anstatt das textile Flächengebilde in Mittellängsrichtung zu falten, kann man dasselbe auch in Querrichtung oder in Längsund Querrichtung falten. Ferner kann die Faltung ausserhalb der Mitte oder unter einem beliebigen Winkel zur Längsbeziehungsweise Querrichtung erfolgen, wodurch auch asymmetrisch angeordnete Musterungen erzielbar sind. Die Musterungen können sowohl von Hand, durch Ausschneiden mittels einer Schere, als auch maschinell, durch Ausstanzen, erzeugt werden.

 

   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken, dadurch gekennzeichnet, dass man ein nicht ausfransendes textiles Flächengebilde mindestens einmal faltet und zusammenlegt und durch Herausschneiden oder Ausstanzen von einzelnen Teilen aus dem gefalteten Flächengebilde die Musterung erzeugt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden z. B.
    Oberbekleidungsstücken.
    Musterungen lassen sich auf textilen Flächengebilden wie Geweben, Gewirken, Faservliesen bekanntlich auf verschiedenste Art erzeugen, zum Beispiel durch Weben, Stricken, Aufnähen, Aufdrucken und dgl. Das erfindungsgemässe Verfahren betrifft eine neue, originelle Art der Mustererzeugung.
    Es zeichnet sich dadurch aus, dass man ein nicht ausfransendes textiles Flächengebilde, z. B. ein Oberbekleidungsstück, mindestens einmal faltet und zusammenlegt und durch Herausschneiden oder Ausstanzen von einzelnen Teilen aus dem gefalteten Flächengebilde die Musterung erzeugt.
    Nach diesem Verfahren lassen sich textile Flächengebilde in sehr einfacher Weise mit Musterungen versehen, wobei eine grosse Vielfalt von originellen, modisch sehr interessanten Musterungen erzielbar ist.
    Als nicht ausfransende textile Flächengebilde können insbesondere Kettstuhlgewirke und Raschelgewirke verwendet werden, ferner gewisse dichte Gewebearten sowie Faservliese.
    Die textilen Flächengebilde können aus natürlichen, halbsynthetischen oder synthetischen Fasern oder Fäden sowie Gemischen davon bestehen. Soweit sie aus synthetischen Fäden bestehen, können diese sowohl glatt als auch texturiert sein.
    Die erfindungsgemäss bemusterten textilen Flächengebilde eignen sich insbesondere als Damen- und Kinderkleider und -blousen sowie für Freizeit- und Strandbekleidung. Ferner können daraus neuartige, lediglich zu Garniturzwecken dienende Oberbekleidungsstücke hergestellt werden. Das Flächengebilde kann vorteilhaft zu einem Schlauch zusammengenäht beziehungsweise zu einem Oberbekleidungsstück verarbeitet und gefaltet werden, worauf die einzelnen Teile herausgeschnitten werden.
    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anhand der rein schematischen Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen blousenartigen Oberbekleidungsteil vor der Mustererzeugung, Fig. 2 den Bekleidungsteil in einmal gefaltetem Zustand, Fig. 3 den Bekleidungsteil in zweimal gefaltetem Zustand, Fig. 4 den Bekleidungsteil in wiederentfaltetem Zustand.
    Die Fig. 1 zeigt einen blousenartigen Oberbekleidungsteil, bestehend aus einem in Körperweite zu einem Schlauch zusammengenähten Kettstuhlgewirk aus texturierten synthetischen Fäden, der mit Hals- und Ärmelausschnitten versehen wurde. Dieser flächige, zweilagige Bekleidungsteil wird zuerst in der Längsmittellinie A-A gefaltet und die beiden Hälften übereinandergelegt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Danach werden mit einer Schere die mit 1, 2, 3 bezeichneten schraffierten Teile herausgeschnitten. Hierauf wird der gemäss Fig. 2 zusammengelegte Bekleidungsteil gemäss der Mittellängslinie B-B nochmals gefaltet und zusammengelegt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, worauf mit der Schere noch der mit 4 bezeichnete schraffierte Teil herausgeschnitten wird.
    Nach dem Entfalten weist der Bekleidungsteil auf der Vorder- und Rückseite die aus Fig. 4 ersichtlichen, in bezug auf die Mittellängslinie symmetrisch angeordneten, mustergemässen Ausschnitte auf.
    Anstatt das textile Flächengebilde in Mittellängsrichtung zu falten, kann man dasselbe auch in Querrichtung oder in Längsund Querrichtung falten. Ferner kann die Faltung ausserhalb der Mitte oder unter einem beliebigen Winkel zur Längsbeziehungsweise Querrichtung erfolgen, wodurch auch asymmetrisch angeordnete Musterungen erzielbar sind. Die Musterungen können sowohl von Hand, durch Ausschneiden mittels einer Schere, als auch maschinell, durch Ausstanzen, erzeugt werden.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken, dadurch gekennzeichnet, dass man ein nicht ausfransendes textiles Flächengebilde mindestens einmal faltet und zusammenlegt und durch Herausschneiden oder Ausstanzen von einzelnen Teilen aus dem gefalteten Flächengebilde die Musterung erzeugt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Faltung in der Längs- und/oder Querrichtung vornimmt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Faltung jeweils in der Mitte vornimmt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Faltung ausserhalb der Mitte vornimmt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung unter Winkeln zur Längs- bzw. Querrichtung erfolgt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde vor dem Falten zu einem Schlauch zusammengenäht wird.
    PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes textiles Flächengebilde mit mustergemässen Ausschnitten.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Textiles Flächengebilde nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Oberbekleidungsstück darstellt.
    7. Textiles Flächengebilde nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mustergemässen Ausschnitte symmetrisch in bezug auf die Mittellängsund/oder -querrichtung angeordnet sind.
    8. Textiles Flächengebilde nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mustergemässen Ausschnitte asymmetrisch angeordnet sind.
CH869471A 1971-06-15 1971-06-15 Verfahren zur Herstellung von Musterungen in textilen Flächengebilden, z. B. Oberbekleidungsstücken CH532152A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20230054409A1 (en) * 2021-08-23 2023-02-23 Kate Barton LLC Removable drape fashion system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20230054409A1 (en) * 2021-08-23 2023-02-23 Kate Barton LLC Removable drape fashion system
US12171281B2 (en) * 2021-08-23 2024-12-24 Kate Barton LLC Removable drape fashion system

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