CH506344A - Verfahren zum Reinigen von Fassaden mittels Abbeizmittel - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von Fassaden mittels AbbeizmittelInfo
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Classifications
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Description
Verfahren zum Reinigen von Fassaden mittels Abbeizmittel Zur Fassaden-Reinigung wird ein flüssiges oder pastenförmiges Abbeizmittel, z. B. Lauge, mittels eines säurebeständigen Pinsels auf die Fassadenoberfläche aufgetragen. Nach einer vorbestimmten Zeit wird das Mittel eventuell zuerst mit einem Spachtel abgeschabt und in allen Fällen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, mittels Bürste oder Schwamm abgewaschen. Diese Arbeitsweise ist nicht rationell. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass sich das Abbeizmittel mit dem Wasser verseift und schwer entfernbar ist und dass oft nicht alle Abbeizmittelreste herausgewaschen werden können. Solche Rückstände können Ausblühungen in der neu gestrichenen Fassade ergeben oder führen zu Fleckenbildung. Der neue Anstrich wird also von innen nach aussen zerstört. Die weitere Arbeit des Neutralisierens und des Aufhellens erfolgt wiederum mit dem Pinsel. Diese Arbeiten sind sehr zeitraubend und werden oft ungenau ausgeführt. Ziel der Erfindung ist ein Arbeitsverfahren zur Reinigung von Fassaden mittels Abbeizmittel in flüssiger Form oder als verdünnte Paste, das diese Nachteile eliminiert. Erfindungsgemäss wird das Mittel nach einem Materialdruck von 2-6 Atü aufgesprüht und nach der vorbestimmten Wirkzeit erfolgt das Waschen der Fläche mit einem regulierbaren Wasserdruck von über 15 Atü. Zum beispielsweisen Ablaugen einer Fassaden- oder sonstigen Fläche aus Naturstein, Verputz, Ölfarbe, inkl. Blei- und Zinkweissgrundierung, Kunstharz, Imprägnierungsrückstände bzw. deren Pigmente, Polyvinylacetat Dispersionen, Holzwerk, welches durch Witterungseinflüsse grau oder schwarz geworden ist, wird ein han delsübliches Abbeizmittel oder Lauge in flüssiger Form oder als verdünnte Paste mittels einer Spritzanlage mit einem Materialdruck von etwa 3 Atü aufgespührt. Das Aufsprühen der Lauge erfolgt vorteilhafterweise von unten nach oben. Nach Ablauf der vorbestimmten Wirkzeit erfolgt das Waschen beziehungsweise Reinigen der Fläche mit einem Wasserdruck von etwa 20 Atü, wobei wiederum von unten nach oben gearbeitet wird. Das aus den oberen Partien dabei herunterlaufende und einen Teil der weggespülten Lauge enthaltende Wasser kann mit seinem Laugenteil nicht mehr wirksam werden, da die unteren Partien des Stein- oder Holzwerkes bereits stark durchnässt sind und deshalb keine neue Lauge mehr annehmen. Das nachfolgende Neutralisieren, eventuell Aufhellen, erfolgt wiederum mit den bekannten Mitteln durch Ansprühen mit einem Materialdruck von 3 Atü. Bei der Auswahl der Spritzpistole und allen anderen Zubehörteilen muss darauf Rücksicht genommen werden, dass die verspritzten Mittel sehr stark ätzend wirken. Eine aus Messing gebaute Spritzpistole mit verstellbarem Düsenaufsatz, wie sie zum Baumspritzen verwendet wird, hat sich bewährt. Die Pumpe zur Förderung des Waschwassers sollte mindestens 30 1/min bei einem Druck von 3040 Atü liefern. Dieser Druck ist notwendig, um auch mit einem 30 Laufmeter langen Schlauch in einer Höhe von 15 Metern den gewünschten minimalen Spritzdruck zu haben. Dabei muss der Schlauch insbesondere von aussen säurebeständig sein, wie auch die Schutzanzüge, Handschuhe, Gummistiefel und Kopfbedeckungen der Arbeiter, da das von der Fassade zurückspritzende Wasser mehr oder weniger gelöstes Abbeizmittel enthält. Der angewendete Wasserdruck muss selbstverständlich der zu behandelnden Fläche angepasst werden, um Beschädigungen durch Überdrücke zu vermeiden. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Reinigen von Fassadenoberflächen mittels Abbeizmittel in flüssiger Form oder als verdünnte Paste, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel mit einem Materialdruck von 2-6 Atü aufgesprüht wird und nach der vorbestimmten Wirkzeit das Waschen der Fläche mit einem regulierbaren Wasserdruck von über 15 Atü erfolgt. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren zum Reinigen von Fassaden mittels Abbeizmittel Zur Fassaden-Reinigung wird ein flüssiges oder pastenförmiges Abbeizmittel, z. B. Lauge, mittels eines säurebeständigen Pinsels auf die Fassadenoberfläche aufgetragen. Nach einer vorbestimmten Zeit wird das Mittel eventuell zuerst mit einem Spachtel abgeschabt und in allen Fällen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, mittels Bürste oder Schwamm abgewaschen.Diese Arbeitsweise ist nicht rationell. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass sich das Abbeizmittel mit dem Wasser verseift und schwer entfernbar ist und dass oft nicht alle Abbeizmittelreste herausgewaschen werden können. Solche Rückstände können Ausblühungen in der neu gestrichenen Fassade ergeben oder führen zu Fleckenbildung. Der neue Anstrich wird also von innen nach aussen zerstört.Die weitere Arbeit des Neutralisierens und des Aufhellens erfolgt wiederum mit dem Pinsel.Diese Arbeiten sind sehr zeitraubend und werden oft ungenau ausgeführt.Ziel der Erfindung ist ein Arbeitsverfahren zur Reinigung von Fassaden mittels Abbeizmittel in flüssiger Form oder als verdünnte Paste, das diese Nachteile eliminiert.Erfindungsgemäss wird das Mittel nach einem Materialdruck von 2-6 Atü aufgesprüht und nach der vorbestimmten Wirkzeit erfolgt das Waschen der Fläche mit einem regulierbaren Wasserdruck von über 15 Atü.Zum beispielsweisen Ablaugen einer Fassaden- oder sonstigen Fläche aus Naturstein, Verputz, Ölfarbe, inkl.Blei- und Zinkweissgrundierung, Kunstharz, Imprägnierungsrückstände bzw. deren Pigmente, Polyvinylacetat Dispersionen, Holzwerk, welches durch Witterungseinflüsse grau oder schwarz geworden ist, wird ein han delsübliches Abbeizmittel oder Lauge in flüssiger Form oder als verdünnte Paste mittels einer Spritzanlage mit einem Materialdruck von etwa 3 Atü aufgespührt. Das Aufsprühen der Lauge erfolgt vorteilhafterweise von unten nach oben.Nach Ablauf der vorbestimmten Wirkzeit erfolgt das Waschen beziehungsweise Reinigen der Fläche mit einem Wasserdruck von etwa 20 Atü, wobei wiederum von unten nach oben gearbeitet wird. Das aus den oberen Partien dabei herunterlaufende und einen Teil der weggespülten Lauge enthaltende Wasser kann mit seinem Laugenteil nicht mehr wirksam werden, da die unteren Partien des Stein- oder Holzwerkes bereits stark durchnässt sind und deshalb keine neue Lauge mehr annehmen.Das nachfolgende Neutralisieren, eventuell Aufhellen, erfolgt wiederum mit den bekannten Mitteln durch Ansprühen mit einem Materialdruck von 3 Atü.Bei der Auswahl der Spritzpistole und allen anderen Zubehörteilen muss darauf Rücksicht genommen werden, dass die verspritzten Mittel sehr stark ätzend wirken. Eine aus Messing gebaute Spritzpistole mit verstellbarem Düsenaufsatz, wie sie zum Baumspritzen verwendet wird, hat sich bewährt.Die Pumpe zur Förderung des Waschwassers sollte mindestens 30 1/min bei einem Druck von 3040 Atü liefern. Dieser Druck ist notwendig, um auch mit einem 30 Laufmeter langen Schlauch in einer Höhe von 15 Metern den gewünschten minimalen Spritzdruck zu haben. Dabei muss der Schlauch insbesondere von aussen säurebeständig sein, wie auch die Schutzanzüge, Handschuhe, Gummistiefel und Kopfbedeckungen der Arbeiter, da das von der Fassade zurückspritzende Wasser mehr oder weniger gelöstes Abbeizmittel enthält.Der angewendete Wasserdruck muss selbstverständlich der zu behandelnden Fläche angepasst werden, um Beschädigungen durch Überdrücke zu vermeiden.PATENTANSPRUCHVerfahren zum Reinigen von Fassadenoberflächen mittels Abbeizmittel in flüssiger Form oder als verdünnte Paste, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel mit einem Materialdruck von 2-6 Atü aufgesprüht wird und nach der vorbestimmten Wirkzeit das Waschen der Fläche mit einem regulierbaren Wasserdruck von über 15 Atü erfolgt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Aufsprühen als auch das nachherige Wegwaschen an der Fassadenoberfläche von unten nach oben erfolgt.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durchschnittlich mit einem Materialdruck für das Aufsprühen von etwa 3 Atü gearbeitet wird.3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durchschnittlich mit einem Wasseraufpralldruck von etwa 20 Atü gearbeitet wird.4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das nachfolgende Neutralisieren beziehungsweise Aufhellen durch Ansprühen mit einem Materialdruck von etwa 3 Atü erfolgt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1787469A CH506344A (de) | 1969-12-01 | 1969-12-01 | Verfahren zum Reinigen von Fassaden mittels Abbeizmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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|---|---|
| CH506344A true CH506344A (de) | 1971-06-15 |
| CH1787469A4 CH1787469A4 (de) | 1971-06-15 |
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| CH (1) | CH506344A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3028659A1 (de) * | 1980-07-29 | 1982-02-25 | Fa. Anneliese Roden, 3120 Wittingen | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von sichtmauerwerk |
| DE3034769A1 (de) * | 1980-09-15 | 1982-03-25 | Guido 7919 Bellenberg Oberdorfer | Arbeitsverfahren und vorrichtung zur ausuebung des verfahrens zur reinigung von gegenstaenden |
-
1969
- 1969-12-01 CH CH1787469A patent/CH506344A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3028659A1 (de) * | 1980-07-29 | 1982-02-25 | Fa. Anneliese Roden, 3120 Wittingen | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von sichtmauerwerk |
| DE3034769A1 (de) * | 1980-09-15 | 1982-03-25 | Guido 7919 Bellenberg Oberdorfer | Arbeitsverfahren und vorrichtung zur ausuebung des verfahrens zur reinigung von gegenstaenden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH1787469A4 (de) | 1971-06-15 |
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