CH489240A - Dubliermasse zur Herstellung feuerfester Modelle - Google Patents

Dubliermasse zur Herstellung feuerfester Modelle

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CH489240A
CH489240A CH1834767A CH1834767A CH489240A CH 489240 A CH489240 A CH 489240A CH 1834767 A CH1834767 A CH 1834767A CH 1834767 A CH1834767 A CH 1834767A CH 489240 A CH489240 A CH 489240A
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CH
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duplicating
agar
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CH1834767A
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Inventor
Ilich Kruglyakov Osip
Original Assignee
Od Nii Stomatologii
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/90Compositions for taking dental impressions

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  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


  



  Dubliermasse zur Herstellung feuerfester Modelle
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dubliermasse, die bei der Herstellung von feuerfesten Modellen, insbesondere für   Zahnprotesen,    nach dem   Formmaskenverfahren,    verwendet werden kann.



   Dubliermassen für die Herstellung feuerfester   Model-    le, die Agar-Agar, Glykole und Wasser enthalten (siehe z. B. Patent   UdSSR    Nr. 164409, Klasse 30b, 10), sind bekannt. Der Nachteil der genannten Masse beruht darauf, dass sie an der Oberfläche der hergestellten feuerfesten Modelle haftet und daher die Reinheit und folglich auch die Qualität   von Zahnersatzgüssen    beein  trächtigt.   



   Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der genannten Nachteile. Der Erfindung wurde die   Aufgabe zugrunde gelegt, eine solche Dubliermasse    zu entwickeln, die nicht an der Oberfläche der feuerfesten Modelle haftet. Die neue   erfindunasgemasse    Dubliermas  Ke ist dadurch gekennzeichnet. dass    sie neben Agar-Agar,   Glvkolen    und Wasser   Magnesiumchiorid    enthält. Es ist vorteilhaft, die folgenden Gewichtsteile zur Herstellung der Dubliermassen zu venvenden.



     3    bis   4 Gew. Teile    Agar-Agar, 41 bis 60 Gew. Teile Glykole, 16 bis   22    Gew. Teile   Magncsiumchlorid,    der Rest Wasser.



   Diese neue   Dubliermasse    kann bei der Herstellung feuerfester Modelle für Zahnprothesen nach dem Formmaskenverfahren verwendet werden.



   Die erfindungsgemässe Dubliermasse kann auf die zu   reproduzierenden    Modellc. z. B.   Giessmodelle,    bei einer niedrigeren Temperatur gegossen werden, als wie es bei bekannten Dubliermassen der Fall ist. Dadurch wird insbesondere ermöglicht,Gipsmodelle vor dem Dublieren mit gewöhnlichen   Wachsstoffen    vorzubereiten, die durch die flüssige Dubliermasse nicht geschmolzen werden. Der Vorteil der neuen Masse beruht darauf, dass die aus Wachs bestehende Korrektion eines   Gipsmodells    beim   Aufgiessen    der geschmolzenen neuen Dubliermasse nicht verletzt wird. da deren Temperatur niedriger ist als der   Erweichungspunkt    des Wachses.



   Die   erfindun   gsgemässc Dubliermasse    kann folgendermassen hergestellt werden :
Drei   Gew. Teile Aaar-Agar    werden in ein emailliertes   Gefäss    gebracht, mit 49 Gew. Teilen destilliertem Wasser übergossen und zum Quellen des Agar-Agars 30 bis 40 Minuten lang stehengelassen. Nachdem das Agar-Agar gequollen ist, wird es auf dem Wasserbad erwärmt und unter periodischem Rühren   zerkocht.    in   56Gew. Teilen      Diäthylenglykol    werden 16, 5 Gew. Teile Magnesiumchlorid gelöst. Die erhaltene Lösung wird auf 60 bis   70 C    erwärmt und dem   zerkochten    Agar-Agar unter starkem Rühren des letzteren zugegeben. Das erhaltene Gemisch wird solange weiter erhitzt, bis die Wassermenge 24,5 Gew.

   Teiie beträgt. Die auf diese Weise hergestellte Dubliermasse wird auf etwa   40 C      abgekuhlt,    wonach sie einsatzfähig ist.



   Die   erfindungsgemässe    Dubliermasse kann zum Dub  Iieren eines Ausganesmodells    verwendet werden, um dieses durch ein genaues Duplikat aus einer feuerfesten Masse zu ersetzen.



   Die neue Masse stellt eine   geieeförmige    Substanz dar, die bei der Erwärmung in halbflüssigen Zustand übergeht und bei der.   Abkuhlung    sich wieder in den   geleeförmigen    Zustand   verwandein    kann. Diese Eigenschaft der Um  kehrbarkeit wird    zur Herstellung einer elastischen Form (Negativ) eines Dubliergipsmodells verwendet, um aus der feuerfesten Masse ein feuerfestes Modell zu   giessen.   



  Nachstehend wird das Verfahren zur Herstellung eines feuerfesten   Nlodells    unter Verwendung der   erfindungsge-    massen Masse beschrieben :
Das zu dublierende Gipsmodell, welches 15 bis 20 Minuten lang in Wasser   eingeweicht    war, wird mit seiner Grundfläche im Zentrum des Bodens einer speziellen Küvette angeordnet. Die Küvettc wird mit einem Deckel geschlossen, der in der Mitte ein Loch von 1 bis   1,    5 cm Durchmesser für das   Anfüllen    der Küvette mit der geschmolzenen neuen Masse aufweist. Die Masse wird in erforderlicher Menge, in Form von kleineren Stücken, in ein Becherglas oder ein anderes geeignetes   Gefäss,    beispielsweise, einen emaillierten Topf eingebracht und dann auf einem Dampfbad geschmolzen.



   Die geschmolzene Masse wird   anschliessend    unter kontinuierlichem Rühren unter Kontrolle mit einem Thermometer auf 45 bis 50 C abgekühlt, worauf man sie durch das Loch im Deckel in die Küvette gibt. Nach vollständiger Gelatinierung der Masse, die man durch Unterbringung der Küvette während kurzer Zeit im Kühlschrank beschleunigen kann, wird das Gipsmodell aus der Küvette herausgenommen. In die auf diese Weise entstandene elastische Form des   Ausgangsmodells    wird die feuerfeste Masse zur Herstellung des feuerfestem Modells eingebracht. Nach der Erstarrung dieser Masse wird das Modell zusammen mit der elastischen Form aus der Küvette genommen. Zur Befreiung des Modells von der Dubliermasse wird diese vorsichtig zerschnitten und teilweise entfernt.

   Dieser Arbeitsgang sollte recht vorsichtig ausgeführt werden, um eine mechanische   Beschädi-    gung des feuchten, feuerfesten Modells zu vermeiden.



   Die neue Dubliermasse kann wiederholt 5-bis 7mal benutzt werden. Infolge des Verlustes von Wasser und von anderen Bestandteilen ändert sich die Zusammensetzung der   Dubliermasse    und sie   büsst    letzten Endes ihre ursprüngliche Eigenschaften ein. Man kann die Masse dadurch verbessern, dass man ihr frische Dubliermasse zuführt oder die verbrauchte Masse durch neue   Dublier-    masse völlig ersetzt.



   Um die Lebensdauer der Dubliermasse zu verlängern,   soute    man eine   langwierige    Erwärmung der Masse vermeiden, um einem übermässigen Wasserverlust vorzubeugen. Bei vollständigem Wasserverlust wird die Masse bei der Abkühlung nicht mehr gelatinieren. Dieser Nachteil lässt sich durch einen Wasserzusatz in einer Menge von 25 bis   30suc,    bezogen auf das Gewicht der Dubliermasse, beseitigen.



   Die   erfindungsgemässe Dubliermasse sollte vorzugs-    weise in einem hermetisch   schliessbaren    Behälter aufbewahrt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Dubliermasse zur Herstellung feuerfester Modelle, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben Agar-Agar, Glykolen und Wasser Magnesiumchlorid enthält.
    II. Verwendung der Dubliermasse gemäss Patentanspruch I bei der Herstellung feuerfester Modelle für Zahnprothesen nach dem Formmaskenverfahren.
    UNTERANSPRUCH Dubliermasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie 3 bis 4 Gew. Teile Agar-Agar, 41 bis 60 Gew. Teile Glykole und 16 bis 22 Gew. Teile Ma gnesiumchtorid enthält und der Rest aus Wasser besteht.
CH1834767A 1967-12-29 1967-12-29 Dubliermasse zur Herstellung feuerfester Modelle CH489240A (de)

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