Zwiegenähter Schischuh
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Die <SEP> Erfindung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> auf <SEP> einen <SEP> zwiegenähten
<tb> Schischuh. <SEP> Zwiegenähte <SEP> Schuhe <SEP> sind <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage, <SEP> höch sten <SEP> Qualitätsansprüchen <SEP> zu <SEP> <U>genügen,</U> <SEP> da <SEP> durch <SEP> diese
<tb> Machart <SEP> eine <SEP> absolut <SEP> sichere@Verbindum, <SEP> von <SEP> Schaft und <SEP> Sohlenteilen <SEP> gewährleistet <SEP> ist, <SEP> wobei <SEP> dadurch, <SEP> dass
<tb> diese <SEP> Verbindung <SEP> durch <SEP> Nähte <SEP> erfolgt, <SEP> den <SEP> Eigenheiten
<tb> des <SEP> Werkstoffes <SEP> Leder <SEP> völlig <SEP> Rechnung <SEP> getragen <SEP> ist,
<tb> und <SEP> gleichzeitig <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> physikalischen <SEP> Eigen schaften <SEP> des <SEP> jeweiligen, <SEP> zur <SEP> Verwendung <SEP> vorgesehenen
<tb> Leders <SEP> von <SEP> dem <SEP> Erfordernis, <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Lederteile
<tb> miteinander <SEP> zu <SEP> verbinden, <SEP> !;
eine <SEP> wie <SEP> immer <SEP> gearteten
<tb> Einschränkungen <SEP> herrühren <SEP> können. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> nämlich <SEP> in
<tb> diesem <SEP> Zusammenhang <SEP> zii <SEP> erwähnen, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Verbin den <SEP> von <SEP> Schaft- <SEP> und <SEP> Sohlenteilen <SEP> mittels <SEP> Zwienaht <SEP> bei
<tb> jeglicher <SEP> Art <SEP> von <SEP> Leder <SEP> bzw. <SEP> Lederbeschaffenheit <SEP> ange wandt <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> woy,egen <SEP> z. <SEP> B.
<SEP> beim <SEP> Vulkanisieren
<tb> plastischen <SEP> Materials <SEP> auf <SEP> einen <SEP> fertiggestellten <SEP> Schaft teil <SEP> eines <SEP> Schuhes <SEP> zum <SEP> Bilden <SEP> einer <SEP> Laufsohle <SEP> hinsicht lich <SEP> des <SEP> verwendbaren <SEP> Schaftleders <SEP> wesentliche <SEP> Be schränkungen <SEP> vorliegen, <SEP> insbesondere <SEP> hinsichtlich <SEP> des
<tb> maximal <SEP> zulässigen <SEP> FettLetialtes <SEP> des <SEP> Leders;
<SEP> nun <SEP> ist <SEP> aber
<tb> gerade <SEP> bei <SEP> Schischuhen <SEP> ein <SEP> hoher <SEP> Fettgehalt <SEP> des <SEP> Leders
<tb> günstig, <SEP> da <SEP> hiedurch <SEP> dem <SEP> Eindringen <SEP> des <SEP> Schneewassers
<tb> bzw<B>,</B> <SEP> einem <SEP> Aufweichen <SEP> des <SEP> Oberleders <SEP> entgegengewirkt
<tb> wird.
<tb> Entsprechend <SEP> der <SEP> <U>gegenwärtigen</U> <SEP> Technik <SEP> des <SEP> Schi laufs <SEP> wird <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> eine <SEP> mögtichst <SEP> enge <SEP> Parallel schiführum, <SEP> als <SEP> günsti- <SEP> an#,eseh(2n <SEP> und <SEP> es <SEP> wurde, <SEP> um <SEP> dem
<tb> Läufer <SEP> ein <SEP> möllliclist@ <SEP> en-es <SEP> Führen <SEP> der <SEP> Schier, <SEP> deren
<tb> Spitzen <SEP> im <SEP> :
ill.,cnieincn <SEP> breiter <SEP> sind <SEP> als <SEP> jene <SEP> Stelle, <SEP> an
<tb> der <SEP> sich <SEP> die <SEP> Bindung <SEP> be=findet, <SEP> zu <SEP> erleichtern, <SEP> an <SEP> der
<tb> Innenseite <SEP> von <SEP> Schischuhen, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> ausserhalb <SEP> des
<tb> Schaftes, <SEP> eine <SEP> von <SEP> einer <SEP> anvulkanisierten <SEP> Laufsohle
<tb> hochra#-,endc <SEP> Platte <SEP> vorgesehen, <SEP> welche <SEP> so <SEP> ausgebildet
<tb> ist, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Anein;inderliegen <SEP> der <SEP> an <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Schuhen
<tb> be=findlichen <SEP> Platten <SEP> beide <SEP> Schuhe, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> die <SEP> Längsachsen
<tb> derselben, <SEP> parallel <SEP> stehen. <SEP> Die <SEP> betreffende <SEP> Ausbildung
<tb> von <SEP> Schischuhen <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> also <SEP> auf <SEP> Schischuhe <SEP> mit
<tb> ;
invtilkanisierter <SEP> Laufsohle, <SEP> Schuhen <SEP> welcher <SEP> Art <SEP> die
<tb> ein\,an\,s <SEP> angeführten <SEP> Nachteile <SEP> anhaften.
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Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindung <SEP> se:zt <SEP> ;ich <SEP> vun <SEP> zum <SEP> Ziel,
<tb> einen <SEP> zwiegenähten <SEP> Schuh <SEP> zu <SEP> schaffen, <SEP> der <SEP> die <SEP> Eigen schaft <SEP> besitzt, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Aneinanderleuen <SEP> bzw. <SEP> Zu sammenstellen <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Schuhe <SEP> des <SEP> Paares <SEP> die <SEP> L:ine,s achsen <SEP> der <SEP> Schuhe <SEP> parallel <SEP> zucinandL-r <SEP> verlaufen. <SEP> Der
<tb> erfindungsgemässe <SEP> Schischuh <SEP> ist <SEP> dadurch <SEP> geken:
izeichnet,
<tb> dass <SEP> der <SEP> Schaft <SEP> desselben <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> des <SEP> Schuhes
<tb> eine <SEP> von <SEP> der <SEP> Ballenpar:ie <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Fersenpartie <SEP> verlau fende, <SEP> praktisch <SEP> ebene <SEP> Fläche <SEP> aufweist, <SEP> die <SEP> zur <SEP> Lauf fläche <SEP> der <SEP> Sohle <SEP> senkrecht <SEP> steht <SEP> und <SEP> in <SEP> Längsrlchtting
<tb> des <SEP> Schuhes <SEP> verläuft.
<SEP> und <SEP> dass <SEP> im <SEP> Inneren <SEP> des <SEP> Schuhes
<tb> an <SEP> der <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> erwähnten <SEP> ebenen <SEP> Fläche <SEP> ein <SEP> Ein lagestück <SEP> angeordnet <SEP> ist, <SEP> welches <SEP> an <SEP> der <SEP> der <SEP> Innenseite
<tb> des <SEP> Schuhes <SEP> entsprechenden <SEP> Wand <SEP> des <SEP> Schuhschaftes
<tb> anliegt <SEP> und <SEP> an <SEP> dieser <SEP> Seite <SEP> eben <SEP> aus,-Tebildet <SEP> ist <SEP> und <SEP> ;in
<tb> der <SEP> dem <SEP> Fuss <SEP> zu#yewandten <SEP> Seite <SEP> der <SEP> Fussform <SEP> entspre chend <SEP> gewölbt <SEP> ausgebildet <SEP> ist <SEP> und <SEP> sich <SEP> vom <SEP> Ballen <SEP> zur
<tb> Ferse <SEP> erstreckt. <SEP> N'orzu\;
sweise <SEP> ist <SEP> dabei <SEP> die <SEP> Massnahme
<tb> getroffen, <SEP> dass <SEP> der <SEP> an <SEP> der <SEP> lnnenscitc <SEP> des <SEP> Schuhes <SEP> ge@e gene <SEP> Rand <SEP> der <SEP> Laufsohle <SEP> korrespondierend <SEP> zur <SEP> erwähn ten <SEP> Fläche <SEP> von <SEP> der <SEP> Ballenpartic <SEP> zur <SEP> Fci-senpartie <SEP> < ,c rade <SEP> verläuft <SEP> und <SEP> die <SEP> Brandsohle <SEP> bis <SEP> zur <SEP> gerade <SEP> verktti fenden <SEP> Kante <SEP> des <SEP> Einlae,estüc"es <SEP> reicht <SEP> und <SEP> mit <SEP> dieser
<tb> gleichläuft. <SEP> Das <SEP> Einlagestück <SEP> selbst <SEP> besteht <SEP> vorzu@,sweisc
<tb> aus <SEP> Gummi <SEP> oder <SEP> Kunststoff, <SEP> so <SEP> daf,' <SEP> es <SEP> ein;
<SEP> feste <SEP> Ab stützung <SEP> oberwähnter <SEP> ebener <SEP> Flache <SEP> zu <SEP> _ben <SEP> vermall
<tb> und <SEP> gleichzeitig <SEP> eine <SEP> für <SEP> das <SEP> Verarbeiten <SEP> er;ordcrliclie
<tb> bzw. <SEP> dienliche <SEP> Flexibilität, <SEP> insbesondci-e <SEP> an <SEP> seinen <SEP> Rin dern, <SEP> besitzt. <SEP> Durch <SEP> das <SEP> @inla\,estück <SEP> \vird <SEP> auch <SEP> der
<tb> ebenen <SEP> Fläche <SEP> des <SEP> Schuhschaftes <SEP> eine <SEP> gute <SEP> Stabilität
<tb> erteilt.
<tb> Durch <SEP> die <SEP> beim <SEP> erfindungs;,cni:il3en <SEP> Schuh <SEP> vorhan dene, <SEP> praktisch <SEP> ebene <SEP> Fläche. <SEP> die <SEP> am <SEP> Schaft <SEP> desselben,
<tb> und <SEP> zwar <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> des <SEP> Schuhes. <SEP> e.i@r <SEP> ,,:
cheti <SEP> ist
<tb> und <SEP> sich <SEP> von <SEP> der <SEP> Ballenpartic <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Fcrsenpartie <SEP> er streckt, <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> die <SEP> @4ö@@lich#:eit. <SEP> durch <SEP> einfache=s
<tb> Aneinanderlee,en <SEP> bzw. <SEP> Zusammenstellen <SEP> der <SEP> beiden
<tb> Schuhe <SEP> des <SEP> Paares <SEP> zu <SEP> erreichen, <SEP> dali <SEP> deren <SEP> L;i;
egsachsen
<tb> parallel <SEP> zueinander <SEP> verlaufen. <SEP> Hinsichtlich <SEP> des <SEP> dabei
<tb> zur <SEP> Lagebestimmung <SEP> der <SEP> erwähnte=n <SEP> Fliictie <SEP> verwendeten
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lusdruchcs <SEP> lnnensci" <SEP> des <SEP> Schuhes> <SEP> sei <SEP> dabei <SEP> er wähnt, <SEP> dass <SEP> damit <SEP> jene <SEP> Seite <SEP> am <SEP> Schuh <SEP> bezeichnet <SEP> sein
<tb> soll. <SEP> die <SEP> dem <SEP> anderen <SEP> Schuh <SEP> des <SEP> Paares <SEP> zu#;ewandt <SEP> ist.
<tb> und <SEP> dieser <SEP> Be,rirf <SEP> ist <SEP> ,ornit <SEP> vorn <SEP> Betriff <SEP> :
Schuhinneres>>
<tb> zu <SEP> untorschoide.n.
<tb> Durch <SEP> die <SEP> vorzu\=sweisc <SEP> vorgesehene <SEP> Massnahme,
<tb> den <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> des <SEP> Schuhes <SEP> vorgesehenen <SEP> Rand
<tb> der <SEP> Laufsohle <SEP> korrespondierend <SEP> zur <SEP> erwähnten <SEP> ebenen
<tb> Flüche <SEP> gleichfalls <SEP> ger:idc <SEP> verlaufend <SEP> auszubilden, <SEP> wird
<tb> der <SEP> aR@=-,strebto <SEP> Effekt <SEP> des <SEP> Parailellic,-,ens <SEP> der <SEP> Längs achsen <SEP> der <SEP> Schuhe <SEP> beim <SEP> :\nc;
inanderlie,-yen <SEP> bzw. <SEP> Stellen
<tb> der <SEP> lnnenscitc <SEP> eins <SEP> Paares <SEP> wirkun <SEP> -svoll <SEP> unterstützt <SEP> und
<tb> gibt <SEP> letzter.vühnio <SEP> Malnahme <SEP> überdies <SEP> auch <SEP> völlige
<tb> Sicherheit <SEP> bei <SEP> der <SEP> Krafr.übertra-unu# <SEP> von <SEP> der <SEP> Laufsohle
<tb> der <SEP> Schuh, <SEP> irisbe@@@nclor@_ <SEP> der <SEP> Innenkante <SEP> derselben,
<tb> auf <SEP> die <SEP> Schi, <SEP> wobei <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Sohlenrand <SEP> keine
<tb> unter <SEP> dem <SEP> Knöcliol <SEP> liczcilde <SEP> Einbuchtunu <SEP> besitzt <SEP> eile
<tb> praktisch <SEP> vom <SEP> Knöchel- <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Sohlenrand <SEP> führende
<tb> ebene <SEP> Fläche <SEP> vvrlie@=t,
<SEP> die <SEP> auch <SEP> bcinl <SEP> Aneinanderliegen
<tb> in <SEP> ve2rscliicdcnci- <SEP> Hölle <SEP> befindlicher <SEP> Schuhe <SEP> ein <SEP> Ineinan der <SEP> Schuhe, <SEP> wie <SEP> es <SEP> bei <SEP> üblichen <SEP> Schuhen, <SEP> die
<tb> unter <SEP> der <SEP> Knüelielwölburii <SEP> eine <SEP> Einbuchtung <SEP> besitzen,
<tb> vorkommen <SEP> kann, <SEP> verhinderi.
<tb> Ist, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> fast <SEP> immer <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist. <SEP> der <SEP> Schaft <SEP> des
<tb> erfindun@=s@@@nl:it@@n <SEP> Schischuhes <SEP> mehrschichtig <SEP> ausgebil det <SEP> (z. <SEP> B. <SEP> Futter <SEP> und <SEP> Ober <SEP> lcdor), <SEP> wird <SEP> das <SEP> Einlagestück
<tb> zweckm:i(3i,;
<SEP> völli,T <SEP> zx@-i#cllen <SEP> die <SEP> Schaftschichten <SEP> einge iügt, <SEP> wodurch <SEP> sich <SEP> ein <SEP> zusätzliches <SEP> Abdecken <SEP> des <SEP> Ein lagcstückes <SEP> erübrigt.
<tb> Ein <SEP> Anordnen <SEP> des <SEP> Einlagestückes <SEP> irn <SEP> Inneren <SEP> des
<tb> Schuhes <SEP> selbst <SEP> bietet <SEP> insbesondere <SEP> bei <SEP> der <SEP> Herstellung
<tb> den <SEP> Vorteil, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Einlauestück <SEP> einfach <SEP> am <SEP> Leisten
<tb> fixiert <SEP> wcrdcn <SEP> kann.
<tb> Die <SEP> Erfindung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> weiter <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Verfahren
<tb> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Schischuhen <SEP> oberwähnter <SEP> Art, <SEP> wel ches <SEP> Verfahren <SEP> das <SEP> Merkmal <SEP> aufweist,
<SEP> dass <SEP> auf <SEP> einem
<tb> auf <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> zwischen <SEP> Ballonpartie <SEP> und <SEP> Ferse <SEP> der
<tb> Fussform <SEP> entsprechenden <SEP> Leisten <SEP> eine <SEP> von <SEP> der <SEP> breitesten
<tb> Stelle <SEP> des <SEP> Ballens <SEP> zur <SEP> Ferse <SEP> einen <SEP> gerade <SEP> verlaufenden
<tb> Rand <SEP> aufweisende <SEP> Brandsohle <SEP> angeordnet <SEP> wird <SEP> und
<tb> dann <SEP> Schaft <SEP> und <SEP> Einla,-,ostück <SEP> aufgebracht <SEP> und <SEP> dann
<tb> Schaft <SEP> und <SEP> Brandsohle <SEP> verbunden <SEP> werden.
<tb> Diese <SEP> Herstollun@;sart <SEP> bietet <SEP> den <SEP> Vorteil, <SEP> dass <SEP> es
<tb> möglich <SEP> ist, <SEP> die <SEP> Herstcalun<B>0</B> <SEP> erfindungsgeniäl<B>3</B> <SEP> ausgebil deter <SEP> Schischuhe <SEP> unter <SEP> Verwendun;
von <SEP> Leisten, <SEP> die
<tb> für <SEP> konventionell <SEP> :iusgc:bildcte <SEP> Schuhe <SEP> vorgesehen <SEP> waren,
<tb> auszuführen <SEP> und <SEP> somit <SEP> atif@iendige <SEP> Investitionen <SEP> erübrigt
<tb> werden <SEP> können. <SEP> Somit <SEP> können <SEP> erfindungsgeniiiss <SEP> ausge bildete <SEP> Schuhe <SEP> in <SEP> hoher <SEP> Qualität <SEP> mit <SEP> äusserst <SEP> geringen
<tb> Investitionen <SEP> hr@eatellt <SEP> werden, <SEP> irn <SEP> Gegensatz <SEP> z. <SEP> B. <SEP> zu
<tb> Schuhen <SEP> mit <SEP> aufvulkanisierten <SEP> Laufsohlen, <SEP> die <SEP> einen
<tb> grossen <SEP> Aufwand <SEP> infolge <SEP> der <SEP> benötigten <SEP> Formen <SEP> erfor dern.
<tb> Die <SEP> Erfindun=, <SEP> wird <SEP> nachstehend <SEP> an <SEP> Hand <SEP> der <SEP> Zeich llilng <SEP> hc:ispiciswcise <SEP> n;
ilicr <SEP> erläutert. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> zeigt
<tb> Fig.yl <SEP> die <SEP> Umrisse <SEP> eines <SEP> P:ittl-es <SEP> crfindtin#)s#,eni;iss <SEP> ausge bildOtCr <SEP> Schuhe <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ebene, <SEP> die: <SEP> knapp <SEP> über <SEP> der
<tb> Oberseite <SEP> der <SEP> L:ltlf#,ullfe <SEP> !io@,t, <SEP> Lind <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Fi-ur <SEP> ist
<tb> stich <SEP> strichlici-t <SEP> der <SEP> korrespondierende <SEP> Uniriss <SEP> konven tionell <SEP> ;ius@=ebildc!er <SEP> Schuhe; <SEP> oin@=etra\,en;
<SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt
<tb> eine <SEP> schematische <SEP> Darstellti112 <SEP> eines <SEP> erfindungsgernässen
<tb> Schischuhes, <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ansicht <SEP> von <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> des
<tb> Schuhes <SEP> her <SEP> @@osohe:n, <SEP> Lind <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> zeiat <SEP> einen <SEP> Querschnitt
<tb> des <SEP> in <SEP> <U>Ei,-,.</U> <SEP> ? <SEP> tl;ir <SEP> -,ostellton <SEP> Schuhes <SEP> @@@11äss <SEP> der <SEP> Linie
<tb> 3-3 <SEP> in <SEP> Fi@;. <SEP> ?. <SEP> Fit. <SEP> -1 <SEP> 7eiut <SEP> ein <SEP> Einla=gestück <SEP> für <SEP> erfin cluny,s@,emül@e <SEP> Schuhe <SEP> ins <SEP> Querschnitt, <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> dieses <SEP> Ein l@t#-,estiie.k <SEP> in <SEP> einer <SEP> ,Ansicht <SEP> von <SEP> der <SEP> dem <SEP> Schaft <SEP> zu;
e-
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wendeten <SEP> Seite <SEP> her <SEP> gesehen <SEP> und <SEP> Fi<U>u</U>. <SEP> 6 <SEP> dasselbe <SEP> in <SEP> einer
<tb> Ansicht <SEP> von <SEP> oben. <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Leisten <SEP> auf <SEP> dein <SEP> zur
<tb> Herstellung <SEP> eines <SEP> ertinciungsgemäi?on <SEP> Schuhes <SEP> bereits
<tb> ein <SEP> Einla=,cstück <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> -I <SEP> bis <SEP> f> <SEP> dar@,estellten <SEP> Art
<tb> ane=#2ordnet <SEP> ist.
<tb> In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> au;enfülli@, <SEP> der <SEP> aussen <SEP> in <SEP> Erscheinung,
<tb> tretende <SEP> Unterschied <SEP> zwischen <SEP> eifindun"s,-,em'iss <SEP> aus,-,e bildeten <SEP> und <SEP> konventionell <SEP> ausgebildeten <SEP> zwiegen;ihten
<tb> Schuhen <SEP> dargestellt. <SEP> .An <SEP> der <SEP> f1Ren;
cito <SEP> dcr-Schuhe,
<tb> d. <SEP> h. <SEP> an <SEP> jener <SEP> Sei,e, <SEP> :in <SEP> der <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Schuh;: <SEP> 1. <SEP> 2
<tb> eines <SEP> Paares <SEP> einander <SEP> zugewandt <SEP> sind, <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> bei
<tb> erfindun#sgemiissen <SEP> Schuhen <SEP> eine <SEP> eberic <SEP> Fluche <SEP> 3, <SEP> die
<tb> sich <SEP> von <SEP> der <SEP> Ballonpartie <SEP> -l <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Fcrs_np;irtie <SEP> 5 <SEP> er streckt. <SEP> In:
<SEP> Ge-cnsatz <SEP> dazu <SEP> ist <SEP> bekanntlich <SEP> bei <SEP> Schulion
<tb> mit <SEP> honventionellor <SEP> Ausbildung <SEP> an <SEP> dieser <SEP> S"Jle <SEP> eine
<tb> der <SEP> Fulfoi-m <SEP> entsprechende <SEP> konkave <SEP> 1@'öibung <SEP> vorhan den, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> in <SEP> Fi#,. <SEP> 1 <SEP> durch <SEP> ,e <SEP> trichelto <SEP> Linien <SEP> 6 <SEP> a@gl' deutc:t <SEP> ist. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> unn;ittelbar <SEP> ersichtlich, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> An einanderstellen <SEP> bzw. <SEP> -le<U>,-#</U>en <SEP> crtiridun@Ts@,em:il.',or <SEP> Schuhe
<tb> mit <SEP> ihren <SEP> Flächen <SEP> 3 <SEP> ein <SEP> Par;1l1LIllcLen <SEP> der <SEP> L:inL;;rclicn <SEP> 7
<tb> der <SEP> beiden <SEP> Schuhe <SEP> 1. <SEP> 21 <SEP> eines <SEP> 1'aa;os <SEP> ho%virkt.
<tb> Die <SEP> La#(2e <SEP> der <SEP> Fl;
iclie <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> noch <SEP> deutlicher <SEP> in <SEP> <U>Ei,_,.</U> <SEP> 21
<tb> ersichtlich. <SEP> wo <SEP> diese <SEP> Fläche <SEP> iit <SEP> ,cstr-iclieltcn <SEP> Linien
<tb> anegedeutet <SEP> ist. <SEP> Diese <SEP> von <SEP> der <SEP> B:tllor:partie <SEP> zur <SEP> Fersen <B>ZN</B> <SEP> 5 <SEP> <B>de,;</B> <SEP> Schulios <SEP> verlaufende, <SEP> pr;
iktiscli <SEP> ebe!le <SEP> Fliiclie.
<tb> steht <SEP> zur <SEP> Lauffläche <SEP> S <SEP> der <SEP> Laufsohle <SEP> y <SEP> scnkreclit <SEP> (siehe
<tb> auch <SEP> Fi,,. <SEP> #). <SEP> lm <SEP> innerer, <SEP> des <SEP> Sciluliz2s <SEP> ist, <SEP> uni <SEP> der
<tb> Fläche <SEP> 3 <SEP> Formstabilität <SEP> zti <SEP> verleilit_n, <SEP> ein <SEP> Einla@,estück
<tb> 10 <SEP> angeordnet, <SEP> dessen <SEP> eine <SEP> F!iiche <SEP> 11 <SEP> eben <SEP> ausgebildet
<tb> ist <SEP> und <SEP> am <SEP> Fliiclienbercicli <SEP> 3 <SEP> des <SEP> Schaftes <SEP> anliegt, <SEP> und
<tb> dessen <SEP> der <SEP> Fläche <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> _=,onüborlic@@oride <SEP> Fl:
iclic <SEP> @l? <SEP> der
<tb> Fussform <SEP> im <SEP> Gelenkbereich <SEP> entsprechend <SEP> gewölbt <SEP> aus gebildet <SEP> ist. <SEP> Hinsichtlich <SEP> der <SEP> Ausbildun <SEP> dieses <SEP> Einlage sückes <SEP> sei <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ei,. <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 6 <SEP> vorwiesen. <SEP> @In
<tb> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> dabei <SEP> der <SEP> eben <SEP> zi"ts(ebildete <SEP> Fliiclientcil <SEP> I <SEP> I
<tb> bzw. <SEP> der <SEP> Rand <SEP> de <SEP> selben <SEP> durch <SEP> eine <SEP> strichliorte <SEP> Linie
<tb> angedeutet.
<tb> Die <SEP> @ünrsorstrecl;un\, <SEP> der <SEP> Fl;iche <SEP> i <SEP> arn <SEP> Schuhschaft
<tb> erreicht <SEP> an <SEP> ihrer <SEP> kingsten <SEP> Stelle <SEP> etwa <SEP> der <SEP> (,esallltcll
<tb> Länge <SEP> des <SEP> Schuhes.
<tb> Ist <SEP> der <SEP> Schaft <SEP> erfindun_s\,onl;il3 <SEP> :
ius-ebildeter <SEP> Schi schuhe, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> in <SEP> Fi<U>,-,</U>. <SEP> 3 <SEP> an=,o@lout@t <SEP> ist, <SEP> doppeIschich tig <SEP> ausgebildet, <SEP> kann <SEP> vor,cilhaft <SEP> das <SEP> Einla,estück <SEP> f <SEP> ()
<tb> zwischen <SEP> den <SEP> boid:R <SEP> Schichten <SEP> <B>1-,),</B> <SEP> 1-1 <SEP> des <SEP> betreifenden
<tb> Schaftteiles <SEP> ein(Tefü#-,t <SEP> werden. <SEP> Das <SEP> Futterleder <SEP> ist <SEP> dabei
<tb> von <SEP> der <SEP> Schuh-Aui.)cnseite <SEP> hier <SEP> mit <SEP> denn <SEP> Oberleder <SEP> zu gleich <SEP> eingestochen. <SEP> An <SEP> der <SEP> 1rinclscitc <SEP> des <SEP> Schuhes <SEP> ver läuft <SEP> das <SEP> Futterleder <SEP> unterhalb <SEP> des <SEP> Einlagestückes <SEP> über
<tb> die <SEP> Brandsolilenkante <SEP> Lind <SEP> wird <SEP> ;
benfalls <SEP> mit <SEP> der <SEP> Ein stechnalit <SEP> mitgenäht, <SEP> so <SEP> d:il:; <SEP> das <SEP> Einla;"cstüek <SEP> völliu,
<tb> umfasst <SEP> ist, <SEP> wodurch <SEP> ein <SEP> X'errutsclicti <SEP> od;r <SEP> Herausf;tllen
<tb> desselben <SEP> unmöglich <SEP> @7onlc:cllt <SEP> i,t.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> orfinduns,enl;ii@er <SEP> Schuhe <SEP> wird
<tb> vorteilhaft <SEP> so <SEP> vorge,,angori. <SEP> daj.i <SEP> ein <SEP> zur <SEP> #iorstoliuil <SEP> kOrl ventionell <SEP> ausgebildeter <SEP> Schuhe <SEP> geformter <SEP> Leisten <SEP> 1
<tb> (Fig. <SEP> 7) <SEP> verwendet <SEP> wird. <SEP> auf <SEP> welche <SEP> lii <SEP> der <SEP> Schuhschaft,
<tb> das <SEP> Einlagestück <SEP> und <SEP> die <SEP> Brandsohle <SEP> ann,cordnot <SEP> wird,
<tb> und <SEP> danach <SEP> das <SEP> Verbinden <SEP> 1liitcls <SEP> Zwienah;
<SEP> erfolgt.
<tb> Die <SEP> Brandsohle <SEP> selbst <SEP> :rd <SEP> d:tllel <SEP> entgegen <SEP> denn <SEP> bislllCi gen <SEP> VOC\gehen <SEP> nicht <SEP> der. <SEP> L;l@terlle?Cln <SEP> elllsprechend <SEP> <B><U>Zuge-</U></B>
<tb> schnitten, <SEP> sondern <SEP> critspreclicld <SEP> der <SEP> Ulliriljl'ornl <SEP> de:- <SEP> er findungs2eniässen <SEP> Schuhausbildun," <SEP> wie <SEP> sie <SEP> in <SEP> Fizlr. <SEP> 1
<tb> mit <SEP> kontinuierlicher <SEP> Linie <SEP> .chomatich <SEP> :nigodotitet@ <SEP> ist.
<tb> Durch <SEP> das <SEP> Einii;gen <SEP> des <SEP> Einl:lgostiickcs@im <SEP> Inneren
<tb> erfindun'semiss <SEP> ausgebildeter <SEP> Schulte <SEP> crli;
ilt <SEP> die <SEP> par allel <SEP> zur <SEP> L',ingsachsc@des <SEP> Schuhes <SEP> verlaufende. <SEP> an <SEP> der
<tb> Innenseite <SEP> des <SEP> Schaftes <SEP> befindliche <SEP> Fläche <SEP> 3 <SEP> dauerhafte
EMI0003.0001
Formbeständigkeit <SEP> und <SEP> ist <SEP> somit <SEP> die <SEP> Möglichkeit, <SEP> die
<tb> erwähnte <SEP> Fläche <SEP> zum <SEP> Parallelführen <SEP> der <SEP> Schuhe <SEP> des
<tb> Paares <SEP> zu <SEP> nützen, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> bei <SEP> der <SEP> heute <SEP> üblichen <SEP> engen
<tb> Schiführung <SEP> angestrebt <SEP> wird. <SEP> über <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Lebens dauer <SEP> der <SEP> Schuhe <SEP> gewährleistet.