CH477604A - Vorrichtung zur Abgrenzung und Eindämmung von mit Öl verseuchten Wasserflächen - Google Patents

Vorrichtung zur Abgrenzung und Eindämmung von mit Öl verseuchten Wasserflächen

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CH477604A
CH477604A CH1592667A CH1592667A CH477604A CH 477604 A CH477604 A CH 477604A CH 1592667 A CH1592667 A CH 1592667A CH 1592667 A CH1592667 A CH 1592667A CH 477604 A CH477604 A CH 477604A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/08Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material

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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


      Vorrichtung        zur        Abgrenzung    und     Eindämmung    von mit<B>01</B> verseuchten     Wasserflächen            Im    Hauptpatent Nr. 430 601 ist     eine    Vorrichtung  zur Abgrenzung und     Eindämmung    von mit Öl ver  seuchten Wasserflächen beschrieben, welche in Gestalt  eines zumindest oben schwimmfähigen und auf der un  teren Seite mit Schwerstoffen belasteten Bandes ausge  bildet ist, das durch eine zugehörige Trommel     aufspul-          bar    ist.  



  Vorrichtungen der genannten     Art    haben sich bei  praktischen Versuchen durchaus bewährt, und es  wurde     insbesondere    auch eine raumsparende und  schnell betriebsfähige Anordnung derartiger Schwimm  zäune erreicht. Bei diesen praktischen     Versuchen    hat  sich jedoch herausgestellt, dass mit einer einzigen     Has-          peltrommel    bei Verwendung einer Plastik- oder     Alumi-          niumfolie    von etwa 60 bis 70 cm Breite, welche oben  mit entsprechend aufgeschweisstem, durchgehendem  wasserabstossendem Schwimmkörper von ca.

   10 mm  Stärke und unten     mit    einem aufgeschweissten     Beschwe-          rungsband    sowie zweckmässig mit senkrechten Stabili  sierungsrippen versehen ist, nur etwa 100 m Sperre auf  einer Trommel von 1,5 m Durchmesser auf- und ab  spulbar untergebracht werden können, da sich grössere  Trommeldurchmesser auf     den    nicht     allzugross    ausge  bildeten     Ölfangschiffen    nicht mehr befriedigend unter  bringen lassen, wenn noch eine ausreichende Betriebs  bereitschaft     gewährleistet    werden soll..  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe ge  stellt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die mög  lichen     Abspullängen    bei     Erfüllung    aller sonstigen Be  triebs- und     Konstruktionsbedingungen    sehr wesentlich  vergrössert werden können.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung  in dem Vorschlag, dass der durch das Band gebildete  Schwimmzaun auf jeweils zwei paarweise im Abstand  voneinander angeordnete     Trommeln    auf- bzw. von die  sen     abspulbar    ist. Werden     beispielsweise        zwei    Paare  derartiger     Trommeln,    in denen vorteilhaft die Trom  meln     in,    ihrem Abstand verstellbar     sind,    beiderseits  eines     ölfangschiffes    angeordnet, so ist es z.

   B. möglich,  eine     Schwimmzaunlänge    von ca.     800        m    und     mehr    auf    einem     Abfangschiff    unterzubringen, und hierdurch mit  Öl     verseuchte        Flächen    in     dieser    Länge     in,        kürzester    Zeit  in gerader Richtung abzusperren oder in dieser Länge  bei     einem    Durchmesser von 250 m der     Kreisfläche    in  einer Fläche von 48 000     m2    einzukreisen.

   Hierbei ist       ,es    von     besonderem        Vorteil,    dass man     im,        Gegensatz    zu  der     Aufspulung    nach dem Hauptpatent Nr. 430 601  auch bei 800 m Zaunlänge nicht siebenmal je 100 m  dicht miteinander verbinden und hierzu entsprechende  Unterbrechungen einschalten muss, sondern dass der  Schwimmzaun     in    seinen beiden Hälften schnell und  ohne zeitraubende Kupplung     beispielsweise    von zwei  Zugbooten beiderseits des     ölfangschiffes    ausgefahren  und nur einmal an seinen Enden verbunden werden  muss, wenn die betreffende Fläche eingekreist ist.

    Selbstverständlich lässt sich jedoch auch die Gesamt  länge beider Trommelpaare für die     Einkreisung    und in  gerader     Richtung    für die einseitige Absperrung einer  Wasserfläche ausnützen. Auch beim Aufspulen ist eine  wiederholte Trennung des aufgespulten Zaunes nicht  mehr erforderlich.  



  Die untere Hälfte des Plastik- oder     Aluminiumfo-          lien-Sperrbandes    ist     vorteilhaft    gelocht, und im gesam  ten kann die vorliegende Erfindung mit besonderem       Vorteil    benutzt werden zum Einkreisen von     ölver-          seuchten    Flächen und     Adsorbieren    des Öls durch ein  Streumittel, welches durch schwimmende Transport  bänder aufgenommen und dann in Säcke abgefüllt  wird.  



  Im einzelnen kann die Vorrichtung nach der Erfin  dung vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass die Ach  sen jedes Trommelpaares durch     ein    Band, zum Bei  spiel Gummiband,     antriebsabhängig    miteinander ver  bunden sind, an welches das eine Ende des Schwimm  zaunes lösbar angeschlagen ist.  



  Eine der     Trommeln    jedes Trommelpaares kann  jeweils von Hand oder motorisch     antreibbar    sein.  



  Mit besonderem Vorteil sind die beiderseits     eines          Ölfangschiffes    angeordnete Trommelpaare in das Was  ser     absenkbar    angeordnet, damit das Ab- und Aufspu-           len    des Schwimmzaunes schwimmend unter Wasser er  folgen kann.  



  Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung       sind    aus der Zeichnung ersichtlich,     in    welcher die Er  findung schematisch in einer Draufsicht auf ein mit  Einer Vorrichtung nach der Erfindung ausgerüstetes       Ölfangschiff    veranschaulicht ist.  



       In    der zeichnerischen Darstellung ist mit 1 der  Schiffskörper bezeichnet, welcher in seiner Mitte nach  dem Vorschlag des Patentes 430 601 mit einem För  derband 2 ausgerüstet ist, über das der auf der Wasser  oberfläche mittels eines Streumittels absorbierte     Ölfilm     von der Wasserfläche hochgefördert und in Säcke ab  gefüllt werden kann. Das Band des Förderbandes 2 be  steht zu diesem Zweck nach dem Vorschlag des er  wähnten Patentes vorteilhaft aus einem engmaschigen  Netzband aus Perlon oder anderen Kunststoffen, oder  aus einem Metallnetz, so dass es das     Streumittel-.Ölge-          misch    unter Mitnahme von sehr wenig Flüssigkeit von  der     Wasseroberfläche    abschöpft.

   An der oberen Um  kehrwalze des Förderbandes kann eine     Bürstenwalze     für die Reinigung des Netzes vorgesehen sein, und das  Gemisch     fällt    von der oberen     Umkehrwalze        in    den       Trichter,    von wo es in Säcke     abgefüllt    und so leicht  verbrannt und vernichtet werden kann.  



  Beidseits des Elevators 2 sind die Trommeln 3 und  4, bzw. 5 und 6 jeweils zu Paaren vereinigt angeord  net. Die Trommeln 3 und 4 sowie 5 und 6 sind in  senkrechter Lage drehbar gelagert und in der Vertika  len verschiebbar. In der Zeichnung ist jeweils die  obere Trommelaussenwand weggelassen, um den Vor  gang des     Aufspulens    deutlicher     erkennbar    zu machen.  



  Die Trommeln 3 und 4 sowie 5 und 6 sind jeweils  durch ein Gummiband b von 2 bis 3 mm Stärke in     ein-          oder        zweimaliger        Umwicklung    um die beiden Trommel  achsen von     ca.    300     mm        Durchmesser    verbunden und  verspannt, welches bei c in sich verschlossen ist. An  dieses Gummiband kann jeweils bei d das eine Ende  eines Schwimmzaunes lösbar angeschlagen und so auf  das Trommelpaar 3, 4 bzw. 5, 6 beispielsweise von an  gelieferten Trommeln     a-d    bzw.     e-f    aufgespult werden.

    Zu diesem Zweck kann die Trommel 3 bzw. die Trom  mel 5 motorisch oder von Hand     antreibbar    sein.  



  Der so aufgespulte Schwimmzaun kann bei Bedarf  von beiden     Trommelpaaren    sehr     schnell    abgespult und  dann an seinen freien Enden miteinander verbunden  werden. Es ist jedoch auch möglich, die dargestellte  Vorrichtung unter Ausnutzung der ganzen Länge des  Schwimmzaunes für     eine    im wesentlichen gerade Ab  sperrlinie zu verwenden,     indem    am Ende des     Abspul-          vorganges    das eine Ende eines Schwimmzaunes von  dem Gummiband b gelöst wird.  



  Beim Aufspulen werden beide Trommeln 3 und 5  in entgegengesetzter Richtung angetrieben, wobei das  aufgenommene     Ölstreubindemittelgemisch    von dem  Förderband aufgenommen wird.  



  Das Auf- und Abspulen erfolgt im Wasser, damit  der Schwimmzaun sofort in seine Betriebslage in das  Wasser     gelangt.    Zu diesem Zweck sind die Trommel  paare 3, 4 und 5, 6 gleichzeitig mittels einer Hebevor  richtung in den Wasserspiegel     absenkbar.    Die Ausbil  dung der Hebevorrichtung kann auf die verschiedenste  Art und Weise erfolgen. Das Band 2 kann hierbei in    nicht gezeichneter Weise in die auf-     und        absenkbare     Konstruktion einbezogen werden. Das Band 2 kann  auch unabhängig von der Trommelkonstruktion     auf-          und    abgesenkt werden.  



  Mit einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfin  dung können bei Ölkatastrophen vier Aufgaben gelöst  werden:  1. Es kann eine ölverseuchte Wasserfläche auf  Längen von 800 m und mehr abgesperrt werden.  



  2. Mit dieser Plastik- bzw. Aluminiumsperre von  z. B. 800 m Länge kann eine ölverseuchte Wasserflä  che im Kreisdurchmesser von 250 m und bei  48 000     m2    Fläche     eingekreist    und beherrscht werden.  



  3. Durch     Wiederaufspulen    der Sperre auf die  Trommelanordnung     wird    diese verseuchte Fläche zu  dem Ausgangsboot als     Abschöpfgerät        abgedrängt,    wo  durch     Abstreuen    von Bindemitteln das Öl wie beschrie  ben aufgesaugt und das     ölbindemittelgemisch    vermittels  des wasserdurchlässigen     Kunstharznetzes    abgeschöpft  und in Säcke verpackt werden kann.  



  4. Ohne Benützung der Ölsperre kann     ein    mit  Fangarmen versehenes Ölboot in langsamer Fahrt  durch     Abstreuen    von Ölbindemitteln das Öl aufsaugen  und das     ölbindemittelgemisch    vermittels des wasser  durchlässigen     Kunstharznetzes        eines    Förderbandes ab  schöpfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Abgrenzung und Eindämmung von mit Öl verseuchten Wasserflächen, in Gestalt eines zu mindest oben schwimmfähigen und auf der unteren Seite mit Schwerstoffen belasteten Bandes, das durch eine zugehörige Trommel aufspulbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der durch das Band gebildete Schwimmzaun auf jeweils zwei paarweise im Abstand voneinander angeordnete Trommeln (3, 4; 5, 6) auf- bzw. von diesen abspulbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsen der Trommeln (3, 4; 5, 6) in ihrem Abstand verstellbar sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen jedes Trommelpaares (3, 4; 5, 6) durch ein Band, z. B. Gummiband (b), miteinander antriebsabhängig verbun den sind, an welches ein Ende des Schwimmzaunes lösbar angeschlagen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Trommelpaare (3, 4; 5, 6) beiderseits eines Ölfangschif- fes (1) angeordnet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trom melpaare (3, 4; 5, 6) beiderseits eines ölfangschiffes (1) in das Wasser absenkbar angeordnet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ölfangschiff (1) zwischen den Trommelpaaren (3, 4; 5, 6) mit einem vorzugsweise gleichfalls absenkbaren Ele vator (2) für die Aufnahme des ölstreumittelgemisches versehen ist.
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