CH477191A - Rahmenlose Verglasung für auswechselbare Bilder - Google Patents

Rahmenlose Verglasung für auswechselbare Bilder

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CH477191A
CH477191A CH142169A CH142169A CH477191A CH 477191 A CH477191 A CH 477191A CH 142169 A CH142169 A CH 142169A CH 142169 A CH142169 A CH 142169A CH 477191 A CH477191 A CH 477191A
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CH
Switzerland
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back plate
plate
cover
cover plate
picture
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Application number
CH142169A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf Emanuel
Original Assignee
Alusuisse
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Publication date
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Publication of CH477191A publication Critical patent/CH477191A/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/06Picture frames

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description


  Rahmenlose Verglasung für auswechselbare Bilder    Die Erfindung bezieht sich auf eine rahmenlose  Verglasungsvorrichtung für auswechselbare Bilder, beste  hend aus einer Rückenplatte und einer     Deckscheibe,     zwischen denen das Bild festgehalten ist.  



  Es sind verschiedene derartige Vorrichtungen be  kannt. Sie werden vorzugsweise in modern gestalteten  Räumen verwendet. Meist bestehen sie aus einer ebenen  Rückenplatte aus Faserstoff oder Holz, auf welche das  Bild aufgelegt und dann mit der ebenfalls ebenen Schutz  glasscheibe bedeckt wird. Die Rückenplatte und das  Schutzglas werden in der Regel durch irgendwelche  Klemmvorrichtungen miteinander verbunden und das  Bild dazwischen festgehalten. Diese Klemmvorrichtun  gen,     z.B.    Drahtklammern oder dgl., sind auf der Schau  seite sichtbar und beeinträchtigen die Wirkung des  Bildes. Zudem müssen zum Aufhängen meist über den  oberen Rand vorstehende äsen angebracht werden, wel  che die gute Bildwirkung ebenfalls schmälern.  



  Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfin  dung behoben. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Rückenplatte an mindestens einer Randseite nach hinten  abgebogen ist und die Deckscheibe an zwei einander  gegenüberliegenden Randseiten die Rückenplatte hinter  greifende Abbiegungen aufweist und unter     Vorspannung     an der Rückenplatte anliegt, zu welchem Zweck die  Deckscheibe in     unmontiertem    Zustand eine gegen die  Rückenplatten gerichtete Wölbung aufweist.  



  Die beiliegenden Zeichnungen erläutern die Erfin  dung anhand von Beispielen. Sie zeigen drei verschiedene  Ausbildungen der Vorrichtung     (Fig.1-3),    sowie eine  Deckscheibe vor der Montage     (Fig.    4) in senkrechtem  Querschnitt.  



  Die Rückenplatte 1 weist eine     ebene,    der Auflage des  Bildes dienende Frontpartie 2 sowie mindestens eine  nach hinten abgebogene Randpartie 3 auf. Diese Abbie  gungen können im Querschnitt die Form eines Winkels       (Fig.    1 und 3) oder eines Bogens     (Fig.2)    haben, oder       sonstwie    zweckentsprechend gestaltet sein.  



  Soll das Bild in einer parallel zur Wandfläche 4  verlaufenden Ebene hängen, so wird eine Rückenplatte  mit zwei einander gegenüberliegend in vorteilhaft gleicher    Weise abgebogenen Randpartien verwendet     (Fig.    1, 2).  Wird dagegen eine geneigte Lage des Bildes gewünscht,  so ist die Rückenplatte nur an einer Randseite abgebogen       (Fig.    3).  



  Vorzugsweise wird die Rückenplatte 1 aus einem  Verbundwerkstoff, bestehend aus einem Kern 5 aus  einem thermoplastischen Kunststoff, mindestens einseitig  bedeckt mit Aluminiumblech 6, gebildet. Vorzugsweise  ist jedoch der Kunststoffkern 5 beidseitig mit Alumi  niumblech 6 bedeckt. Im Falle einer nur einseitigen  Aluminiumbedeckung ist das Aluminiumblech     vorteil-          hafterweise    dem Bild zugewendet. Dabei kann die Alumi  niumfläche, wenn nötig nach entsprechender Oberflä  chenbehandlung     (anodische    Oxydation, Polieren, Mattie  ren, Färben), den sonst bei derartigen Bildverglasungen  üblichen     Papier-Passepartout    ersetzen, und es lassen sich  auf diese Weise neue, ansprechende Effekte erzielen.  



  Auf der Innenseite der umgebogenen Randpartie 3  werden     vorteilhafterweise    Mittel zum     Aufhängen    des  Bildes vorgesehen. Die einfachste Lösung hierfür ist eine  Bohrung 7, welche von der Innenseite der abgebogenen  Randpartie 3 her durch den Kunststoffkern 5 hindurch  geführt wird, und in welche dann die in der Wand  befestigten Haken 8 oder dgl. eingreifen. Vorteilhafter  weise wird jedoch dabei die dem Raum zugewendete  Aluminiumschicht nicht mit durchbohrt, damit     z.B.    die  Spitze eines Hakens nicht sichtbar werden kann.  



  Zum Bedecken des auf die Rückenplatte 1 aufgeleg  ten Bildes wird eine Deckscheibe 9 verwendet, die an  zwei gegenüberliegenden Rändern gegen die der Wand 4  zugewendete Seite ebenfalls abgebogen ist. Diese Abbie  gungen entsprechen der Gestaltung der von ihnen zu  übergreifenden Ränder der Rückenplatte. Ist der Rand  der Rückenplatte abgebogen, so     zeigt    der ihm zugeordne  te Rand der Deckscheibe vorzugsweise die gleiche, der  Abbiegung der Rückenplatte folgende Gestalt     (Fig.    1, 2  und     Fig.    3 oben). Ist der Rand der Rückenplatte nicht  abgebogen, so umgreift ihn der zugeordnete Rand der  Deckscheibe     (Fig.    3 unten), damit die Deckscheibe auch  hier den nötigen Halt hat.

   Bei winkelförmiger Abbiegung  der Rückenplatte     (Fig.    1 und 3 oben) übergreift die      Scheibe mindestens auch die Stirnseite 10 des abgeboge  nen Randes der Rückenplatte, damit die Scheibe richtig  verankert ist. Bei dieser letzteren Gestaltung ist es auch  vorteilhaft, die     äussere    Kante der Stirnseite 10 mit einer       Abschrägung    11 zu versehen, damit der übergreifende  Teil der Deckscheibe leichter in seine richtige Lage  gleiten kann.  



  Damit nun die die Randpartien der Rückenplatte  umgreifenden Teile der Deckscheibe mit einer gewissen  Kraft in ihrer Lage festgehalten werden, die Deckscheibe  also nicht ohne weiteres seitwärts verschoben werden  kann     (z.B.    bei Reinigungsarbeiten, Staubwischen usw.),  steht die Deckscheibe unter einer quer zu ihrer Haupt  ebene wirkenden Spannung.

   Zu diesem Zweck wird die  Scheibe so gestaltet, dass sie in     unmontiertem    Zustand  eine leichte Wölbung 12 aufweist, so dass die abgeboge  nen Ränder in ihrer Längsrichtung gerade gerichtet sind,  während die nicht     abgebogenen    Ränder die Krümmung  der Wölbung zeigen     (Fig.4).    Die konvexe Seite der  Wölbung ist bei der Montage gegen die Rückenplatte       gewendet.    Diese Wölbung bzw. die daraus an der mon  tierten Vorrichtung resultierende Spannung bewirkt zu  dem. dass die Deckscheibe das Bild gegen die Rücken  platte presst und festhält.  



  Um allen diesen Anforderungen gerecht werden zu  können, wird die Deckscheibe vorzugsweise nicht aus  Glas, sondern aus einem passenden Kunststoff,     z.B.    aus  einem     Acrilglas-Formstück    gebildet.  



  Durch die nach hinten abgebogenen Ränder der  Vorrichtung wird die Hauptfläche 2 der     Rückenplatte    in  einem verhältnismässig grossen Abstand von der Wand  gehalten.     Dadurch    wir die unangenehme Erscheinung    wesentlich     herabgemindert,    dass wenn das Bild einige  Zeit an derselben Stelle gehangen hat, diese Stelle, nach  Abnahme des Bildes, auf der Wand erkennbar ist. Dies  ist besonders von Bedeutung, wenn die     Wandfläche    mit  einer Tapete bedeckt ist, die bei der üblichen Aufhän  gungsweise, wo die Bilder direkt auf der Wandfläche  aufliegen, ausserhalb der Bildstellen abbleicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rahmenlose Verglasungsvorrichtung für auswechsel bare Bilder, bestehend aus einer Rückenplatte und einer Deckscheibe, zwischen denen das Bild festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenplatte (1) an mindestens einer Randseite (3) nach hinten abgebogen ist und die Deckscheibe (9) an zwei einander gegenüberlie genden Randseiten die Rückenplatte hintergreifende Ab biegungen aufweist und unter Vorspannung an der Rückenplatte anliegt, zu welchem Zweck die Deckschei be in unmontiertem Zustand eine gegen die Rückenplatte gerichtete Wölbung (12) aufweist.
    UNTERANSPRUCH Verglasungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rückenplatte (1) aus einer Verbundplatte besteht, die einen thermoplastischen Kern (5) und mindestens ein Deckblech (6) aus Alumi nium aufweist.
CH142169A 1969-01-30 1969-01-30 Rahmenlose Verglasung für auswechselbare Bilder CH477191A (de)

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CH142169A CH477191A (de) 1969-01-30 1969-01-30 Rahmenlose Verglasung für auswechselbare Bilder
DE19696949107 DE6949107U (de) 1969-01-30 1969-12-19 Rahmenlose verglasungsvorrichtung fuer auswechselbare bilder

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CH477191A true CH477191A (de) 1969-08-31

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Cited By (4)

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DE6949107U (de) 1970-04-23

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