CH468643A - Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige - Google Patents
Hochspannungsprüfgerät mit akustischer AnzeigeInfo
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Description
Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige Die Erfindung betrifft ein Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige, bei dem eine mit Transistoren bestückte Schaltungsanordnung in einem Gehäuse auf einer Stange angebracht ist. Bei einem solchen bekannten Gerät (Deutsches Patent Nr. 1136 774) hat sich im Betrieb herausgestellt, dass die Transistoren einem sehr hohen Verschleiss ausgesetzt sind, d. h. bereits nach kurzem Betrieb zerstört sein können. Da dieser Verschleiss von der Schaltung des Gerätes her nicht erklärbar war, wurden Untersuchungen im Hochspannungsprüffeld angestellt, um die Ursache der Zerstörung der Transistoren zu prüfen. Dabei wurde festgestellt, dass die Transistoren nicht etwa beim normalen Betrieb des Gerätes, d. h. wenn dieses an einem unter Spannung stehenden Hochspannungsleiter anliegt, zerstört werden, sondern dass die Zerstörung der Transistoren beim Annähern der Tastelektrode des Gerätes an die Hochspan nungsleitung auftritt. Es kann dies dadurch erklärt werden, dass bei Annäherung des Gerätes an die unter Spannung stehende Leitung durch das als Gegenelektrode wirkende Gerät Koronaendladungen des Hochspannungsleiters auftreten. Diese Koronaendladungen können sehr hohe Spannungsspitzen haben, die über das Hochspannungsfeld auf die Transistoren des Gerätes einwirken und diese zerstören. Dabei wurde auch festgestellt, dass entsprechende Erscheinungen bei mit Elektronenröhren oder Glimmröhren bestückten Spannungsprüfgeräten nicht auftreten, da die Röhren die hohen Endladungsspitzen aushalten. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein mit Transistoren bestücktes Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige zu schaffen, das auch im Feld eines Hochspannungsleiters, der unter Spannung steht, betriebssicher ist, d. h. bei dem die Transistoren eine lange Betriebsdauer aushalten. Hierfür schlägt die Erfindung vor, dass die Schaltungselemente von einem im Inneren des Gehäuses angeordneten elektrostatischen Schirm umgeben sind. Vorzugsweise wird als Schirm eine Kupferfolie verwendet. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Schirm die bei der Annäherung der Tastelektrode des Gerätes an den Hochspannungsleiter auftretenden Endladungsspitzen von der Schaltung fernhält, da diese Endladungsspitzen über den elektrostatischen Schirm abgeleitet werden. Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die schematisch einen Schnitt durch das Hochspannungsprüfgerät nach der Erfindung zeigt. In dem Gehäuse 1 des Gerätes, das auf der Stange 2 angeordnet ist, sind in nicht näher dargestellter Weise die Schaltungselemente 3 angeordnet. Die gesamte Schaltungsanordnung ist von einem elek trostatischen Schirm 4 in Form einer Kupferfolie umgeben, die als Auskleidung der Innenfläche des Gehäuses 1 angebracht ist. Die Tastelektrode 5 des Gerätes geht von der Seite des Gerätes am oberen Ende aus. Die Zuführung zu der Tasteiektrode ist isoliert durch den elektrostatischen Schirm geführt. PATENTANSPRUCH Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige, bei dem eine mit Transistoren bestückte Schaltungsanordnung in einem Gehäuse auf einer Stange angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungselemente (3) von einem im Inneren des Gehäuses (1) angeordneten elektrostatischen Schirm (4) umgeben sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
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- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige Die Erfindung betrifft ein Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige, bei dem eine mit Transistoren bestückte Schaltungsanordnung in einem Gehäuse auf einer Stange angebracht ist. Bei einem solchen bekannten Gerät (Deutsches Patent Nr. 1136 774) hat sich im Betrieb herausgestellt, dass die Transistoren einem sehr hohen Verschleiss ausgesetzt sind, d. h. bereits nach kurzem Betrieb zerstört sein können. Da dieser Verschleiss von der Schaltung des Gerätes her nicht erklärbar war, wurden Untersuchungen im Hochspannungsprüffeld angestellt, um die Ursache der Zerstörung der Transistoren zu prüfen.Dabei wurde festgestellt, dass die Transistoren nicht etwa beim normalen Betrieb des Gerätes, d. h. wenn dieses an einem unter Spannung stehenden Hochspannungsleiter anliegt, zerstört werden, sondern dass die Zerstörung der Transistoren beim Annähern der Tastelektrode des Gerätes an die Hochspan nungsleitung auftritt. Es kann dies dadurch erklärt werden, dass bei Annäherung des Gerätes an die unter Spannung stehende Leitung durch das als Gegenelektrode wirkende Gerät Koronaendladungen des Hochspannungsleiters auftreten. Diese Koronaendladungen können sehr hohe Spannungsspitzen haben, die über das Hochspannungsfeld auf die Transistoren des Gerätes einwirken und diese zerstören.Dabei wurde auch festgestellt, dass entsprechende Erscheinungen bei mit Elektronenröhren oder Glimmröhren bestückten Spannungsprüfgeräten nicht auftreten, da die Röhren die hohen Endladungsspitzen aushalten.Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein mit Transistoren bestücktes Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige zu schaffen, das auch im Feld eines Hochspannungsleiters, der unter Spannung steht, betriebssicher ist, d. h. bei dem die Transistoren eine lange Betriebsdauer aushalten. Hierfür schlägt die Erfindung vor, dass die Schaltungselemente von einem im Inneren des Gehäuses angeordneten elektrostatischen Schirm umgeben sind. Vorzugsweise wird als Schirm eine Kupferfolie verwendet. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Schirm die bei der Annäherung der Tastelektrode des Gerätes an den Hochspannungsleiter auftretenden Endladungsspitzen von der Schaltung fernhält, da diese Endladungsspitzen über den elektrostatischen Schirm abgeleitet werden.Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die schematisch einen Schnitt durch das Hochspannungsprüfgerät nach der Erfindung zeigt. In dem Gehäuse 1 des Gerätes, das auf der Stange 2 angeordnet ist, sind in nicht näher dargestellter Weise die Schaltungselemente 3 angeordnet.Die gesamte Schaltungsanordnung ist von einem elek trostatischen Schirm 4 in Form einer Kupferfolie umgeben, die als Auskleidung der Innenfläche des Gehäuses 1 angebracht ist. Die Tastelektrode 5 des Gerätes geht von der Seite des Gerätes am oberen Ende aus. Die Zuführung zu der Tasteiektrode ist isoliert durch den elektrostatischen Schirm geführt.PATENTANSPRUCH Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige, bei dem eine mit Transistoren bestückte Schaltungsanordnung in einem Gehäuse auf einer Stange angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungselemente (3) von einem im Inneren des Gehäuses (1) angeordneten elektrostatischen Schirm (4) umgeben sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESC039860 | 1966-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH468643A true CH468643A (de) | 1969-02-15 |
Family
ID=7435375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1158767A CH468643A (de) | 1966-11-22 | 1967-08-16 | Hochspannungsprüfgerät mit akustischer Anzeige |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH468643A (de) |
-
1967
- 1967-08-16 CH CH1158767A patent/CH468643A/de unknown
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