CH465833A - Schalungsplatte mit Randschutzschienen - Google Patents

Schalungsplatte mit Randschutzschienen

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CH465833A
CH465833A CH210568A CH210568A CH465833A CH 465833 A CH465833 A CH 465833A CH 210568 A CH210568 A CH 210568A CH 210568 A CH210568 A CH 210568A CH 465833 A CH465833 A CH 465833A
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CH210568A
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Noetzel Gerhard
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Noetzel Gerhard
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Description


      Schalungsplatte        mit        Randschutzschienen       Die Erfindung betrifft     Schalungsplatten    mit Rand  schutzschienen, die einen am Plattenrand anliegenden  Rückenteil und von diesem abstehende längslaufende  und in Nuten und     Fälze    der Platte eingreifende Schenkel  aufweisen, von welchen wenigstens einer, seitlich abste  hende Halterippen besitzt.  



       Schalungsplatten    dieser Art zum Einschalen bei der  Herstellung von Betondecken u. dgl. sind in verschiede  nen Ausführungen bekannt, und zwar     ging    die Entwick  lung bisher vor allem dahin, eine möglichst feste Verbin  dung zwischen Randschiene und Platte sicherzustellen,  um den im Betrieb auftretenden     Ausreisskräften    entge  genwirken zu können. Es hat auch nicht an Versuchen  gefehlt, die Überleitung von Druckkräften auf möglichst       grosser    Anlagefläche von der     Randschutzschiene    in den  Plattenkörper zu gewährleisten. Stets war man dabei  aber bestrebt, die     Randschutzschiene    selbst und deren  Anlage am Plattenrand möglichst massiv zu gestalten.

    Zur Aufnahme von Stosskräften sind solche Verbindun  gen jedoch wenig geeignet, da man z. B. bei metallischen  Schienen praktisch ausschliesslich auf die Nachgiebigkeit  des     Holzes    angewiesen ist, um die Stossenergie bzw. die  Wucht eines Schlages     auffangen    zu können. Es kommt  daher oft vor, dass die     Randschutzschiene    deformiert  wird und die Deformation auf das     Holz        überträgt.     



  Aufgabe der Erfindung ist es, hier Abhilfe zu       schaffen    und durch eine entsprechende Gestaltung des  Plattenrandes und der     Randschutzschiene    einen mög  lichst grossen     Auffangweg    bei der     Übertragung    von  Stosskräften zu gewährleisten, um dadurch die örtliche  Beanspruchung der     Randschutzschiene    selbst und der  Überleitstellen zum Plattenrand herabzusetzen und eine  Deformierung der Schiene und eine Beschädigung des  übrigen     Plattenrandteiles    weitgehend zu     verhindern.,    oh  ne die     Ausreissfestigkeit    gegenüber bekannten Profilen  zu vermindern.  



  Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäss der Schie  nenrücken wenigstens teilweise als federnder Hohlkörper    ausgeführt. Insbesondere werden die     seitlich    des Mittel  schenkels liegenden Teile des Schienenrückens durch       federnde    Hohlkörper gebildet.

   Von aussen kommende  Stösse werden in der Regel durch elastische Verformung  eines solchen Hohlkörpers     aufgenommen.    Da man     na-          turgemäss    für die     Randschutzschienen    relativ zähes  Material verwendet, ist auch dann keine durchschlagen  de Deformierung der Schiene zu befürchten, wenn an       einzelnen    Stellen einmal die Fliessgrenze überschritten  wird, da sich dann lediglich eine plastische Verformung  des äusseren Teiles anschliesst und die Schiene mit dem  inneren Teil den Stoss abfedert und somit nicht an das  Holz weitergibt.

   Durch den relativ grossen     Verformungs-          weg    wird einmal der Kraftanstieg verlangsamt, und zum  andern werden die insgesamt herabgesetzten     Kräfte    auf  grössere Flächen verteilt und damit Beschädigungen     an     den     Übergangsflächen    nahezu ausgeschlossen.  



  Bei     Randschutzschienen,    die einen gedoppelten Mit  telschenkel und von diesem seitlich nach aussen gewin  kelte Randteile aufweisen, die Rücken und Aussenschen  kel bilden, lassen sich zweckmässig die Randteile von  den Enden der Aussenschenkel weg zum äusseren       Rückenteil    und     anschliessend    nach dem Mittelschenkel  hin     zurückfalten.        Zweckmässigerweise    werden diese  Randteile bis dicht an den Mittelschenkel herangeführt  und von dort zurückgebogen.  



  Auf diese Weise ist sichergestellt, dass einmal die  Zugkräfte unmittelbar durch den Mittelschenkel nach  aussen geleitet werden können, dass aber nur die direkt  auf den Mittelschenkel     einwirkenden    Druckkräfte durch  diesen nach innen geleitet werden, während ausserhalb  des Mittelschenkels wirkende Druckkräfte eine Verfor  mung des dort als Hohlkörper gefalteten Rückenteiles  bewirken.  



       Ferner    können die innenliegenden Rückenteile für  sich als federnder Hohlkörper ausgeführt sein und  stützen in der Regel die aussenliegenden Rückenteile ab.  Auf diese Weise wird einmal die Schiene selbst relativ      formsteif, und doch ergibt sich ausreichende Verform  barkeit zwischen den meist im     wesentlichen    eben  auszuführenden     inneren    und äusseren Rückenteilen.

   So  kann der Hohlkörper wenigstens einen inneren ebenen  Teil aufweisen, der an der     Stirnfläche    der Holzplatte       anliegt,    und einen     in    diesen übergehenden schalenarti  gen Teil, der     wenigstens    bis dicht an den äusseren  Rückenteil     herangewölbt    ist.     Vorzugsweise    wird ein  innenliegender Teil des Aussenschenkels durch die Scha  le fortgesetzt, die sich bis nahe zum Mittelschenkel hin  erstreckt und dort mittels einer     gleichsinnigen        Biegung    in  den ebenen inneren Rückenteil übergeht.

   Die Schale  bildet dabei den     eigentlichen        Federungs-    oder     Dämp-          fungsteil,    der gegebenenfalls auch unter leichter Vor  spannung zwischen den     aussenliegenden    Teilen     sitzt.     



  Man kann aber auch den Rücken mit wenigstens       einem        wellenartig    oder     zick-zack-förmig    gestalteten Teil  versehen, der     dann    im wesentlichen die Aufgabe der  vorerwähnten Schale     übernimmt.    Dabei ist es     zweckmäs-          sig,    das Ende eines zwischen äusserem und     inneren     Rückenteil angeordneten, vorzugsweise wellenförmigen  Federteiles gegen die zwischen dem Aussenschenkel und  dem äusseren Rückenteil gebildete     Winkelkante    diagonal       vorragen    zu lassen.

   Diese Winkelkante wird dadurch       unmittelbar    abgestützt und vor allem gegen     Diagonal-          stösse    abgesichert und versteift.  



  Auch dann, wenn die Aussenschenkel     durch        gedop-          pelte,    parallel     aufeinanderliegende        Blechteile        gebildet     sind, werden nicht nur Kräfte     abgemindert    oder ge  dämpft, die in der Plattenebene auf die Randschutz  schiene einwirken, sondern auch solche, die schräg zu  dieser Ebene auf eine Schienenkante wirken.

   Die freilie  genden Kanten der Schienen lassen sich ferner noch  dadurch vor allem gegen     Diagonalkräfte    besser abstüt  zen, dass man den     innenliegenden    Teil des gedoppelten  Aussenschenkels bis dicht an den äusseren Rückenteil       heranführt.    Die Aufnahme solcher     Diagonalkräfte    er  folgt dagegen weicher, wenn die beiden Streifenteile der  Aussenschenkel einen Winkel bilden, da dann selbst die       Aussenschenkel        an    einer Verformung     teilnehmen,    das  eine gesteigerte Stossdämpfung zur Folge hat.  



  Um sicherzustellen, dass von aussen wirkende Kräfte  nicht ungedämpft in den Mittelschenkel eingeleitet wer  den, kann der Rückenteil im Bereich des Anschlusses an  den Mittelschenkel     mit    einer längslaufenden Vertiefung  versehen     sein.    Dies kann beispielsweise bei einer Rand  schutzschiene mit gedoppeltem Mittelschenkel dadurch  bewirkt werden, dass dessen Rücken wenigstens teilweise  zum Mittelschenkel hin geneigt werden.

   Auch die     Kräfte,     die unmittelbar in der Plattenebene wirken, greifen dabei  zuerst an den aussenliegenden Rückenteilen an, werden  gedämpft bzw. bewirken eine Verformung des Rückens       und    werden nur in     verminderter    Grösse     und    in dem  Umfang, wie sie nicht unmittelbar an der Rückenfläche  übertragen werden können, in den Mittelschenkel über  gleitet.  



  Einer weiteren Minderung der     Druckbeanspruchung     im Mittelschenkel bzw. an dessen Rippen dient -es, wenn  die federnden Rückenteile dadurch     verspannt    werden,  dass der Abstand der von der     Mittelnut    ausgehenden  Quernuten für die Aufnahme der Halterippen zum  Plattenrand kleiner     ausgeführt    wird als der entsprechen  de Abstand zwischen den Halterippen und den     unver-          spannten    federnden Rückenteilen.

   Um hierbei eine Kraft  von aussen in den Steg und in die Halterippen einzulei  ten, muss diese Kraft grösser sein als die gewählte       Vorspannung.    Erst wenn die Grösse dieser     Vorspannung       überschritten ist, wird die Richtung der Anlagekraft der  Halterippen in ihren Nuten umgekehrt, so     dass    erst     dann     die Halterippen mit zum Tragen kommen.

   Um auch  dabei die im Rückenteil auftretende     Verformung    noch  weiter     auszunutzen,        führt    man die Weite der     Quernuten     grösser aus als die Dicke der     Halterippen.    Der Mittel  schenkel kann sich daher unter der Einwirkung von       Druckkräften    so weit bewegen, bis die Halterippen die       Anlageflächen    in ihren Nuten     wechseln.    Wenn der       Mittelschenkel    über die Halterippen hinausragt, soll die  Tiefe der     Mittelnut    wenigstens um die Summe der  vorgesehenen Federwege bzw.

   die     Relativ-Bewegung    des       Mittelschenkels,    grösser als die Höhe des über die       Abstützfläche    des Rückens vorstehenden Mittelschenkels       ausgeführt    werden.  



  Die     Erfindung    soll nun anhand der Zeichnung näher       beispielsweise    erläutert werden. Es zeigen:       Fig.    1     einen        Schnitt    durch den Randteil     einer          erfindungsgemäss        ausgeführten        Schalungsplatte    mit       ,Randschutzschiene,

            Fig.    2 einen entsprechenden Teilschnitt durch eine  abgewandelte     Ausführungsform    und die       Fig.    3 bis 6 jeweils Teilschnitte durch weitere       Ausführungsformen    der     Erfindung.     



  Gemäss der Zeichnung, insbesondere     Fig.    1, hat eine       Schalungsplatte    1 eine senkrecht zur     ihrer    Ebene liegen  de Randfläche 11, die aussen begrenzt ist durch zwei     V-          förmige        Randfähe    12 und die unterteilt ist durch eine  zur Plattenebene parallele Mittelnut 13, von welcher auf  entgegengesetzten Seiten zwei in     Höhenrichtung        zueinan-          der    versetzte Quernuten 14, 15 ausgehen.

   Die allgemein       mit    2 bezeichnete     Randschutzschiene    ist durch einen  mehrfach abgewinkelten bzw. gefalteten     Blechstreifen     gebildet     und    besteht im     wesentlichen    aus einem Mittel  schenkel 21, zwei seitlich abstehenden Halterippen 22,  23 und zwei oberen seitlichen Rippenteilen 24, welche  auch     Aussenschenkelteile    25     einschliessen.    Am oberen  Ende des     Mittelschenkels    sind dessen beide Blechteile  zur Bildung aussenliegender Rückenstreifen 26     recht-          winklig    abgebogen,

   und diese Streifen sind wiederum  innerhalb der äusseren Plattenebenen     rechtwinklig    zur       Bildung    der Aussenschenkel 25 zurückgebogen, dann bis  zu     einem    Winkel<B>25'</B> zum Rücken hin als     innerer          Aussenschenkelteil    27 gebogen, zur Bildung eines inne  ren Rückenteiles 28 zum Mittelschenkel hin gefaltet und  kurz vor Erreichen des     Mittelschenkels    um ca. 140   nach oben zurückgebogen, bis sich das freie Ende des  Streifens 29 am Rückenteil 26     abstützt.     



  Die     Teile    24 bilden somit im wesentlichen Hohlkör  per, deren Endteile sich lose aneinander     abstützen.    In  der Plattenebene auf die Rückenteile 26 wirkende Kräfte  werden ebenso federnd und gegebenenfalls unter     plasi-          scher    Verformung aufgenommen wie Kräfte, die schräg  zur Plattenebene auf eine Kante der Schiene auftreffen,  da dann die Rohre diagonal verformt werden und auch  der Aussenschenkel ander     Verformung    teilnimmt.  



  Der Abstand der Nuten 14, 15 von der     Randfläche     11 ist grösser als der entsprechende Abstand der  Halterippen 22, 23 von den Teilen 28. Es kann daher  die Schiene nur     dann    in Längsrichtung der Nuten  eingeführt werden, wenn die Teile 24 leicht vorgespannt  sind. Da sich diese     Vorspannung        in    erster Linie auf den  Bereich des     Mittelschenkels    erstreckt, wird dieser nach  innen gedrückt, was die     Bildung    einer ganz flachen     V-          Form    zwischen den Rückenteilen 26 zur Folge hat.

    Schon dadurch werden in der Regel auf diese Rückentei  le einwirkende Kräfte vornehmlich im äusseren, vorste-           henden    Bereich aufgenommen und nicht unmittelbar in  den Mittelschenkel eingeleitet. Die Kraftaufnahme be  ginnt daher in der Regel mit einer Verformung der  Rohrteile 24, wobei die übernommenen Kräfte weitge  hend im Bereich der Teile 27, 28 in den Plattenrand       übergeleitet    werden, bis der Mittelschenkel eine Druck  kraft aufnimmt, und auch dann können die zugehörigen  Halterippen in ihren Quernuten erst entlastet werden,  wenn die     Vorspannkraft    durch die von aussen auf den  Mittelsteg einwirkende Kraftkomponente überwunden  ist.

   Um die Federwirkung der Rückenteile 24 weiter  auszunutzen, kann die Weite der Nuten 14, 15 etwas       grösser    als die Dicke der Halterippen 22, 23 ausgeführt  werden. Erst nach diesem zusätzlichen Federweg werden  die unteren Flächen der Quernuten belastet. Die Mittel  nut 13 ist jedenfalls um soviel tiefer ausgeführt, dass  auch bei dem üblicherweise vorkommenden grössten       Verformungsweg    der Mittelschenkel niemals den     Nut-          Und    erreicht.  



  Ein weiterer Schutz des Mittelschenkels vor     ungefe-          dert    auf ihn einwirkenden     Kräften    wird gemäss     Fig.    2  durch eine an der Aussenseite des Rückens in dessen  Längsmitte angeordnete Vertiefung 30 erreicht. Zur  Bildung dieser Vertiefung sind die beiden Teile des  Mittelschenkels schon vor Erreichen der Aussenfläche  bzw. Ebene der     Rückenteile    26 so nach aussen gebogen,  dass sie mit diesen Teilen einen Winkel bilden.

   Es  versteht sich, dass auch hierbei durch die     Einführung     unter     Vorspannung    die Teile 26 zusätzliche leicht     V-          förmig    gegeneinander geneigt werden. Jedenfalls ist hier  der Kraftweg bis zum     ungedämpften    Einwirken äusserer  Kräfte auf den Mittelsteg vervielfacht. Praktisch können  von aussen Kräfte ungedämpft und den     Mittelschenkel     erst dann einwirken, wenn bei den Teilen 24' die Grenze  der plastischen     Verformung    überschritten ist. Die Aus  senschenkel 25' sind gedoppelt mit einem inneren Teil  27'. Die Schiene erhält auf diese Weise eine     etwas     grössere Eigenstabilität.

   Bei Kräften, die hier in der  Ebene der Platten auf die Aussenschenkel 25 oder 25'  unmittelbar einwirken, erfolgt eine Dämpfung auch noch  im Bereich der Enden dieser Aussenschenkel, die dort  völlig abgerundet sind, was eine leichte     Abrollbewegung     und     Auswölbung    der beiden Schenkelteile zulässt. Bei  schräg auf eine Kante der     Randschutzschiene    einwirken  den Kräften wird der frei vorragende     Mittelschenkel    nur  leicht zur Seite abgebogen, da der Hauptteil der Kräfte  auf der Aufnahmeseite in den Plattenrand eingeleitet  wird.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeigten Schiene schliesst sich an  den Teil 28, der     bis    dicht an den Mittelschenkel  herangeführt ist, eine im wesentlichen     teilzylindrisch     gewölbte Schale 29' an, die etwa in der Mitte des  äusseren Rückenteiles 26' an diesem anliegt und bis  nahe an den Aussenschenkel 25' heranreicht. Die     Vertie-          fung    30' ist hier durch eine etwa     eliptische    Ausführung  des Übergangsteils vom Mittelschenkel zum Rücken  gebildet.

   Die Schale 29'     stützt    somit praktisch alle vier  den mittleren Hohlraum begrenzende Wände des     Rük-          kens    federnd gegeneinander ab, wirkt versteifend und  verteilt punktartig angreifende Kräfte besser auf grössere  Flächen.  



  Die in     Fig.    4 gezeigte Ausführungsform unterschei  det sich von der     vorbeschriebenen    im wesentlichen nur  dadurch, dass der innenliegende Teil 27' des Aussen  schenkels 25' unmittelbar in die Schale 29' übergeht und  der Randstreifen weiter bis zum Teil 28' zurückgebogen  ist, der sich dann wieder auf seiner ganzen Fläche an der         Stirnfläche    der Holzplatte abstützt. Auch hier bilden die  Teile 28' und 29' für sich einen gesonderten Hohlkörper,  der durch die äusseren Teile der Schiene abgeschirmt ist  und das     eigentliche        Dämpfungselement    bildet.  



  Um hier kleinere     Kräfte    ausschliesslich über den Teil  28 bzw. 28' in die Stirnfläche der Holzplatte einleiten zu  können, ist die Schulter 16 der den Aussenschenkel  aufnehmenden Nut etwas zurückversetzt,     damit    sich der  Aussenschenkel selbst schon etwas bewegen kann, bevor  er an dieser Schulter zur Anlage kommt.  



  Nach     Fig.    5 ist zwischen den aussen- und innenlie  genden Teilen 26 und 28 des Rückens 24 ein wellenarti  ger Federungsteil 31 vorgesehen, der zum Mittelschenkel  hin im wesentlichen schalenartig ausgeführt ist und mit  dem Teil 28 einen Hohlkörper bildet, dessen freies Ende  32 jedoch diagonal in die Ecke zwischen den Teilen 26'  und 25' vorragt. Diese Ecke wird daher durch das Ende  des wellenförmigen Teiles abgefangen und je nach der       Richtung    der angreifenden Kraft mehr oder weniger  stark federnd gestützt.  



  Eine solche Verstärkung bildet auch der Innenteil  27" des Aussenschenkels 25"     gemäss        Fig.    6, der dort bis  in die vorerwähnte Ecke hochgezogen ist und den  äusseren Rückenteil unmittelbar abstützt. Eine weitere  Versteifung der Ecke ergibt sich dadurch, dass der  Streifen     anschliessend    um nahezu 180  zurückgefaltet ist  und erst dann in den inneren Rückenteil 28" übergeht,  an den sich     wiederum    zum Mittelschenkel hin eine  stärker gewölbte und damit etwas steifere Schale 29"  anschliesst.

   Bei gleichen sonstigen Abmessungen     kann     die in     Fig.    6 gezeigte Ausführung bis zu einer bleiben  den Deformation wesentlich grössere Kräfte     aufnehmen     als die für ein weicheres Verhalten eingerichtete Ausfüh  rung nach     Fig.    1.  



  Um das Eindringen und Aushärten von     Beton-          schlempe    in den     Federungs-Hohlräumen    des Rückens     zu     verhindern, kann es zweckmässig sein, diese Hohlräume  ganz nach aussen abzuschliessen oder abzudichten.  Ebenso kann man die Räume, anstatt sie abzuschliessen,  mit einem Schaumstoff ausfüllen, der das Federungsver  halten nicht oder nicht wesentlich beeinträchtigt, aber       Betonschlempe        od.    dgl. abhält.  



  Ebenso muss die Schiene nicht unbedingt aus Metall  blech gefaltet werden, sondern kann als gezogenes oder  gepresstes Profil aus anderem geeignetem Werkstoff  ausgeführt werden. Besonders geeignet     erscheint    auch  hochfester und zäher Kunststoff, in dessen Rücken       Federungs-Hohlräume    eingeformt sind. Auch diese  Hohlräume lassen sich wieder durch gegebenenfalls       einstückig    eingeformte Schaummasse ausfüllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalungsplatte mit Randschutzschienen, die einen am Plattenrand anliegenden Rückenteil und von diesem abstehende längslaufende und in Nuten und Fälze der Platte eingreifende Schenkel aufweisen, von welchen wenigstens einer seitlich abstehende Halterippen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenrücken we nigstens teilweise als federnder Hohlkörper ausgeführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Sehalungsplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich des Mittelschenkels (21) liegenden Teile des Schienenrückens gesondert als fe dernde Hohlkörper (24) gestaltet sind.
    2. Schalungsplatte nach Unteranspruch 1, mit Randschutzschienen, die vom Mittelschenkel seitlich nach aussen gewinkelte Randteile aufweisen; die Rücken und Aussenschenkel bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Randteile von den Enden der Aussenschenkel (27) weg zum äusseren Rückenteil (26) und anschlies- send nach dem Mittelschenkel (21) hin zurückgefaltet sind.
    3. Schalungsplatte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randteile (28) bis dicht an den Mittelschenkel (21) herangeführt und von dort zurückge bogen sind (29). 4. Schalungsplatte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innenliegenden Rückenteile (28, 29') für sich als federnde Hohlkörper ausgeführt sind.
    5. Schalungsplatte nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper wenigstens einen inneren ebenen Teil (28), der an der Stirnfläche der Holzplatte anliegt, und einen in diesen übergehenden schalenartigen Teil (29') aufweist, der wenigstens bis dicht an den äusseren Rückenteil (26') herangewölbt ist.
    6. Schalungsplatte nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der innenliegende Teil (27") des Aussenschenkels (25") durch die Schale (29') fortgesetzt ist, die sich bis nahe zum Mittelschenkel (21) hin erstreckt und dort mittels einer gleichsinnigen Biegung in den ebenen inneren Rückenteil (28') übergeht. 7. Schalungsplatte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken wenigstens einen wel lenartig oder zick-zack-förmig gestalteten Teil (31) auf weist.
    B. Schalungsplatte nach Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (32) eines zwischen äusserem und innerem Rückenteil (26, 28) angeordneten, vorzugsweise wellenförmigen Federteils (31) gegen die zwischen dem Aussenschenkel (25') und dem äusseren Rückenteil (26) gebildete Winkelkante diagonal vorragt. 9. Schalungsplatte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel (25') durch gedoppelte, parallel aufeinanderliegende Materialteile (27') gebildet sind.
    10. Schalungsplatte nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der innenliegende Teil (27") des gedoppelten Aussenschenkels (25") bis dicht an den äusseren Rückenteil (26) herangeführt ist. 11. Schalungsplatte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Streifenteile (27) der Aussenschenkel (25) einen Winkel einschliessen.
    12. Schalungsplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil (24, 26) im Bereich des Anschlusses an den Mittelschenkel (21) eine längs laufende Vertiefung (30) aufweist.
    13. Schalungsplatte nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorspannung der federnden Rückenteile (24) der Abstand der von der Mittelnut (13) ausgehenden Quernuten (14, 15) für die Aufnahme der Halterippen (22, 23) zum Plattenrand kleiner ausgeführt ist als der Abstand zwischen der entsprechenden Halte rippe und dem unverspannten federnden Rückenteil (24, 28).
    14. Schalungsplatte nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Weite der Quernuten (14, 15) grösser ausgeführt ist als die Dicke der Halterippen (22, 23). 15. Schalungsplatte nach Unteranspruch 1, mit über die Halterippen hinausragendem Mittelschenkel, da durch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Mittelnut (13) um die Summe der vorgesehenen Federwege grösser als die Höhe des über die Abstützfläche (28) des Rückens vorstehenden Mittelschenkels (21) ausgeführt ist.
CH210568A 1967-02-22 1968-02-13 Schalungsplatte mit Randschutzschienen CH465833A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN0030052 1967-02-22

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Publication Number Publication Date
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011016119A1 (de) * 2011-04-05 2012-10-11 Redima Ag Schalhaut eines Betonschalelements

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DE102011016119A1 (de) * 2011-04-05 2012-10-11 Redima Ag Schalhaut eines Betonschalelements

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BE711011A (de) 1968-07-01
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