CH461997A - Handgranate - Google Patents

Handgranate

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Publication number
CH461997A
CH461997A CH1174467A CH1174467A CH461997A CH 461997 A CH461997 A CH 461997A CH 1174467 A CH1174467 A CH 1174467A CH 1174467 A CH1174467 A CH 1174467A CH 461997 A CH461997 A CH 461997A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trigger
detonator
hand
hand grenade
spring
Prior art date
Application number
CH1174467A
Other languages
English (en)
Inventor
Howald Werner
Original Assignee
Polyprodukte Ag
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Publication date
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Publication of CH461997A publication Critical patent/CH461997A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/02Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for hand grenades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Handgranate Die    Erfindung   betrifft eine    Handgrante   mit einer Sprengladung,    einem      Zeitzündverzögerungselement   mit Sprengkapsel, einer über eine mechanische Abzugsvorrichtung    auslösbaren   Zündvorrichtung,    einem      Detona-      tor   und einem Übertragungselement zwischen Sprengkapsel und    Detonator   sowie    einem      Handsicherungsor-      gan,      welches   ein    Entsperren   der    Schlagvorrichtung   während und nach dem Betätigen der Abzugsvorrichtung solange verhindert,

   bis sich die    Handgrante   auf dem    Fluge   befindet. 



  Das Merkmal der Erfindung besteht in einer    Sprengkapselsicherung   unter Verwendung eines Schiebers, der    in   einer Bohrung das    Zeitzündverzögerungs-      element   enthält, welches in der gesicherten Lage durch die    Wandung   des    Gehäusekörpers   vom    Detonator   getrennt ist. 



  In    einer      Bohrung   des    Schiebers   kann    eine   Feder für die    Zündvorrichtung   untergebracht sein, welche erst durch Betätigen    der      Abzugsvorrichtung      gespannt   wird. 



  Die Feder ist zweckmässig in einer Schiebehülse gefasst, welche von einer Mantelfeder umschlossen ist.    Beispielsweise      besitzt   die    Abzugsvorrichtung   einen    Abzuggriff   mit zwei Abzugsstangen, wobei die eine Stange zum Spannen der Feder und die andere Stange zum Sichern des    Handsicherungsorganes   dient. 



  Die Abzugsvorrichtung weist vorzugsweise eine Stange auf, welche lösbar in    einer      geschlitzten   Gewindebohrung der Schiebehülse befestigt ist. 



  Der    Abzuggriff   kann    mit   einem Lederband am Gehäusekörper gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert sein. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung    dargestellt.   Es zeigen:    Fig.   1 einen Längsschnitt durch die Handgranate,    Fig.   2 einen Schnitt nach der Linie    A-A   der    Fig.   1,    Fig.   3 einen Schnitt nach der Linie    B-B   der    Fig.   2,    Fig.   4 ein Detail der    Fig.   2 in grösserem Masstab. 2 Die    Handgranate   nach    Fig.      1-4   setzt sich zusammen aus dem aus Kunststoff bestehenden Gehäusekörper 1 und dem aus Kunststoff oder Blech bestehenden Gehäusemantel 2.

   Die Verbindung zwischen dem Ges-    häusekörper   1 und dem Gehäusemantel 2 wird durch einen    Bördelrand   3    hergestellt.   Das freie Ende des Gehäusemantels 2 ist mit einem Gewinde 4 versehen, welches zum Aufschrauben eines in der Zeichnung nicht dargestellten Splittermantels dient. Der Innenio raum 5 des Gehäusemantels 2 enthält den Sprengstoff. Der obere Teil des Gehäusemantels 2 ist durch eine Kunststoffplatte 6 abgeschlossen, welche zusammen mit dem Rand 7 des Gehäusekörpers 1 vom    Bördel-      rand   3 gehalten wird.    In   der Platte 6    befindet   sich eine    1s   Öffnung 8    für   den    Detonator   9    (Fig.   3). 



  In dem Gehäusekörper 1 sind Kammern für die verschiedenen Teile angeordnet. Eine senkrecht zur Längsachse der Handgranate angeordnete Kammer 10 enthält einen Schieber 11, der durch das    Handsiche-      zo      rungsorgan   12 in seiner Lage gesperrt ist. Der Schieber 11 weist zwei    Bohrungen   13, 14 auf. In der Bohrung 13 befindet sich eine Schraubenfeder 15, die    mit   einem Ende an der Wandung 16 der Kammer 10 anliegt und am andern Ende in einer Schiebehülse 17 gelagert ist, 25 welche von einer Mantelfeder 18 umschlossen ist. Die Mantelfeder 18 stützt sich nach oben gegen ein Distanzstück 19 ab. Die    Bohrung   14 ist an einem Ende 20 offen und enthält das    Zeitzündverzögerungselement   21.

   An letzteres schliesst sich die Sprengkapsel 22 an. 



     z    Gegenüber der Öffnung 20 des Schiebers 11 ist der Zündstift 23 angeordnet. 



  Aussen am Gehäusekörper 1 befindet sich der    Abzuggriff   24, der mit einem Lederband 25    (Fig.   3) in    3s   einem Schlitz 26    (Fig.   1) auf der Oberseite des Gehäusekörpers eingesetzt ist. Mit dem Abzug griff 24 sind Abzugstangen 27, 28 verbunden, wobei die Stange 27 die Schraubenfeder 15 durchsetzt und mittels einer geschlitzten Gewindebohrung 29 in der Hülse 17    ver-      4o   ankert ist. Die Stange 28 geht durch eine Öffnung 30 

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 des    Handsicherungeorganes   12 hindurch und ist an ihrem Ende 31    abgekröpft.   



  Das    Handsicherungsorgan   12 ist drehbar um einen Zapfen 32 gelagert. Es ragt mit einem Nocken 33 in die Kammer 10 hinein und sichert den Schieber 11 in seiner Lage. Der gestrichelt angedeutete Splint 34 ist    normalerweise   nicht vorhanden. Er wird nur beim    Abschuss   der Handgranate mit Gewehr benötigt, wie später beschrieben wird.    Wirkungsweise   der Handgranate Der    Abzuggriff   lässt sich erst dann abziehen, wenn die    Handgranate   mit einer Hand    umfasst   und dabei das    Handsicherungsorgan   12 eingedrückt wird.

   Durch das Eindrücken des    Handsicherungsorganes   12 verschiebt sich die    öffnung   30 derart, dass das gekröpfte Ende 31 der Stange 28 aus der Sperrlage heraustreten    kann.   Beim Herausziehen des    Abzuggriffs   24 nimmt die Stange 27 die Schiebehülse 17 mit und    spannt   dadurch die Feder 15.    Sobald   die Schiebehülse 17 aus dem Bereich der Mantelfeder 18 herauskommt, verengt sich letztere im Durchmesser und hindert die Hülse 17 am    Zurückgleiten.   Wird die Stange 27 noch weiter herausgezogen, so löst sie sich aus der    geschlitzten   Gewindebohrung 29 der Hülse 17. Die beiden Stangen 27, 28 lassen sich nunmehr am    Abzuggriff   24 mitsamt dem Lederband 25 aus dem Gehäusekörper 1 entfernen.

   Hierdurch ist die Handgranate armiert, aber    immer   noch durch das gedrückte    Handsicherungsorgan   12 gesichert. 



  Beim    Abwurf   der Handgranate wird das    Handsi-      cherungsorgan   12 zwangsläufig losgelassen und löst sich vom    Gehäusekörper   1. Das    Auswerfen   erfolgt durch den sich bewegenden Schieber 11, indem dieser den Nocken 33 herausstösst. Darauf schlägt das    Zeit-      zündverzögerungselement   21 gegen den Zündstift 23. Hierdurch wird die Zündung ausgelöst. Falls die Handgranate noch nicht abgeworfen wird, und das    Handsi-      cherungsorgan   12 weiterhin in der gedrückten Stellung bleibt, so kann keine Auslösung der Zündung erfolgen. In diesem Zustand kann die Handgranate beliebig lange in der Hand gehalten werden. 



  Ist nun der Abwurf und damit die Zündung erfolgt, so brennt das    Zeitzündverzögerungselement   21 ab und löst die    Sprengkaspel   22 aus. Die Sprengkapsel 22 befindet sich infolge der    Lageveränderung   des Schiebers 11 über der    öffnung   8 mit dem dort befindlichen    Detonator   9. Die Zündung greift auf den    Deto-      nator   9 über, der die Sprengladung im Raum 5 zur Explosion bringt. Der    ganze   Vorgang vom Abwurf der Handgranate bis zur Zündung    erfolgt   in sehr kurzer Zeit.

   Es kann ein    Zeitzündverzögerungselement   21 mit    ganz   kurzer    Verzögerungszeit   verwendet werden. so dass für den Feind keine Zeit bleibt, in Deckung zu gehen und noch    viel   weniger die Möglichkeit besteht, die Handgranate zurückzuwerfen. 



  Der besondere Vorteil der Handgranate liegt in der    Sprengkapselsicherung.   Diese besteht in dem beweglichen Schieber 11 mit dem in einer    Bohrung   untergebrachten    Zeitzündverzögerungselement   21.    In   der in der Zeichnung dargestellten Transportstellung der Handgranate kann selbst bei einer von aussen bewirkten Zündung (z. B. durch Beschuss) keine Explosion    stattfinden,   da sich zwischen der Sprengkapsel 22 und dem    Detonator   9 die Wandung des Gehäusekörpers befindet. Die    Feder   15 der    Schlagvorrichtung   bleibt in der Transportstellung ungespannt, weshalb keine Abnahme der Federkraft eintritt.

   Ausserdem ergibt sich durch die getrennte Anordnung der Schraubenfeder und des    Zeitzündverzögerungselementes   die Möglichkeit, eine sehr starke Feder verwenden zu können. Durch diese Massnahme ist in jedem Fall gewährleistet, dass die Federkraft zum Auslösen der Zündung genügt. Auch nach Betätigen der Abzugsvorrichtung kann die Handgranate ohne Gefahr in der Hand gehalten werden,    solange   das    Handsicherungsorgan      gedrückt   ist. 



  Die beschriebene    Handgranate   ist auch für den Abschuss mit Gewehr    geeignet.   Für diesen Zweck ist der Splint 34 vorgesehen, welcher das    Handsicherungs-      organ   12 am Gehäusekörper 1 festhält, bis die Handgranate in den auf das Gewehr aufgesetzten    Schiessbe-      cher      eingesetzt   ist. Durch die Wandung des    Schiessbe-      chers   wird das    Handsicherungsorgan   in der gedrückten Lage gehalten, so dass die Handgranate auch nach Herausziehen des    Abzuggriffs   24    gesichert   ist.

   Mit einer an der    Splintöse   befestigten Schnur kann der    Splint   herausgezogen    werden.   Die Handgranate wird mit einer Treibladung abgeschossen, wobei das    Handsicherungsorgan   ausgeworfen wird und die Zündung in der    obenbeschriebenen   Weise erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handgranate mit einer Sprengladung, einem Zeit- zündverzögerungselement mit Sprengkapsel, einer über eine mechanische Abzugsvorrichtung auslösbaren Zünd- vorrichtung, einem Detonator und einem Übertragungs- element zwischen Sprengkapsel und Detonator sowie einem Handsicherungsorgan, welches ein Entsperren der Schlagvorrichtung während und nach dem Betätigen der Abzugsvorrichtung solange verhindert, bis sich die Handgranate auf dem Fluge befindet,
    gekennzeichnet durch eine Sprengkapselsicherung unter Verwendung eines Schiebers (11), der in einer Bohrung (14) das Zeitzündverzögerungselement (21) enthält, welches in der gesicherten Lage durch die Wandung des Gehäusekörpers (1) vom Detonator (9) getrennt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Handgranate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Bohrung (13) des Schiebers (11) eine Feder (15) für die Zündvorrichtung untergebracht ist, welche erst durch Betätigen der Abzugsvorrichtung (24, 25, 27, 28) gespannt wird. 2.
    Handgranate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (15) in einer Schiebehülse (17) gefasst ist, welche von einer Mantelfeder (18) umschlossen ist. 3. Handgranate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsvorrichtung einen Abzuggriff (24) mit zwei Stangen (27, 28) besitzt, wobei die Stange (27) zum Spannen der Feder (15) und die Stange (28) zum Sichern des Handsicherungsorgans (12) dient. 4.
    Handgranate nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsvorrichtung eine Stange (27) aufweist, welche lösbar in einer geschlitzten Gewindebohrung (29) der Schiebehülse (17) befestigt ist. <Desc/Clms Page number 3> 5. Handgranate nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzuggriff (24) mit einem Lederband (25) am Gehäusekörper (1) gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist.
CH1174467A 1967-08-18 1967-08-18 Handgranate CH461997A (de)

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