CH447264A - Schaltanordnung zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstellwerken mit dem Spurplan nachgebildeten Schaltungsnetzen - Google Patents

Schaltanordnung zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstellwerken mit dem Spurplan nachgebildeten Schaltungsnetzen

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CH447264A
CH447264A CH1694066A CH1694066A CH447264A CH 447264 A CH447264 A CH 447264A CH 1694066 A CH1694066 A CH 1694066A CH 1694066 A CH1694066 A CH 1694066A CH 447264 A CH447264 A CH 447264A
Authority
CH
Switzerland
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relay
locking
contact
starting point
relays
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Application number
CH1694066A
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English (en)
Inventor
Deike Horst
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/081Direct line wire control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Schaltanordnung zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstellwerken  mit dem Spurplan nachgebildeten Schaltungsnetzen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheltanordnung  zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstell  werken, in denen     den    Weichen und' Signalen zugeordnete  Relaissätze über dem Spurplan nachgebildete Schal  tungsnetze verbunden sind     und    beim Auswählen einer  Fahrstrasse, z. B. durch Betätigen einer dem Startpunkt  und einer dem     Zielpunkt    zugeordneten Taste, die der  Fahrspur .entsprechenden Spurleitungen zwischen einem  dem Startpunkt und     einem    dem Zielpunkt zugeordneten  Relaissatz über die Relaissätze der in der Fahrspur le  genden Weichen     durchgeschaltet    werden.

   Nach dem  Auswählen des Start- und des Zielpunktes     wird    zu  nächst in automatisch ablaufenden Schaltvorgängen ge  prüft, ob eine     :Fahrstrasse    zwischen diesen Punkten zu  gelassen und gestellt werden kann. Ist die Geradeaus  fahrstrasse nicht stellbar, weil beispielsweise ein zuge  höriger     Gleisabschnitt    besetzt oder eine Weiche in der  anderen Lage für eine bereits gestellte Fahrstrasse ver  schlossen ist, so kann durch zusätzlich betätigte Tasten  oder automatisch eine Umwegfahrstrasse ausgewählt und  auf Stellbarkeit geprüft werden.

   Ist eine stellbare Fahr  strasse     ermittelt    worden, wird für jede in der     Fahrstrasse     liegende Weiche bei falscher     Weichenlage    das Umstellen  der Weiche     ausgelöst.    Ferner werden in den Relais  gruppen, die dem Startpunkt, dem Zielpunkt sowie den  Weichen und Signalen der Fahrstrasse zugeordnet sind,  weitere     Schalt-    und Prüfvorgänge vorbereitet oder aus  gelöst, die zum Anschalten des     Signalbegriffs         Fahrt      am Startsignal erforderlich     sind.    Beispielsweise muss  überwacht werden,

   ob die in der Fahrspur liegenden  und die zum     Flankenschutz    dienenden Weichen in der       richtigen    Endlage sind. Die Weichen müssen dann durch  ein zugehöriges Verschlussrelais gegen Umstellen ver  schlossen werden. Ferner müssen dem Start- und dem  Zielpunkt zugeordnete Verschlussrelais betätigt werden,  damit über     diese        Punkte    keine andere Fahrstrasse aus  gewählt und eingestellt werden kann. Ferner wird ge  fordert, dass die an der Fahmspur angeordneten Signale  für Fahrten in Gegenrichtung durch ein Verschlussrelais    gegen Anschalten des Signalbegriffs  Fahrt  gesperrt  werden.  



  Diese     Schaltvorgänge    laufen bisher vielfach parallel  ab.     Beispielsweise    wird jede Weiche sofort verschlossen,  wenn sie in der erforderlichen Endlage ist. Bei anderen  Ausführungen von Spurplanstellwerken werden die beim  Stellen von Fahrstrassen zu betätigenden Verschluss  relais über eine Spurleitung folgeabhängig nacheinander  mach Art einer     Relaiskette    in die erforderliche Stellung  gesteuert, und erst durch ein am Ende der Kette betätig  tes Relais in der dem Start- oder Zielpunkt zugeordneten  Relaisgruppe werden weitere Schalt- und Prüfvorgänge  ausgelöst.

   Diese Vorgänge sind vielfach in der dem je  weils anderen Ende der Fahrstrasse     zugeordneten    Relais  gruppe     erforderlich.    Dann müssen     entsprechende    Mel  dungen gegenläufig zur Fortschaltrichtung der Relais  kette übertragen     werden.    Hierfür werden bisher ge  sonderte Schaltungsnetze     verwendet,    in denen zum Aus  wählen und Durchschalten der Spurleitungen weitere  Kontakte erforderlich sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde.    die An  zahl der     benötigten    Schaltungsnetze zu verringern, also  Spurleitungen und darin angeordnete Kontakte zum  Durchschalten in Abhängigkeit von der Weichenlage  und von anderen zu     überwachenden    Zuständen der  Weichem und Signale zu ersparen. Dies wird erfindungs  gemäss durch folgender Merkmale erreicht:  Beim Stellen der Fahrstrasse zu betätigende Ver  schlussrelais für den Startpunkt, den Zielpunkt und die  zu befahrenden Weichen sind als     bistabile    Relais mit  mindestens einer Einstellwicklung zum Steuern aus der  Grundstellung :in die Verschlussstellung ausgebildet.

    Diese Wicklungen sind über einen bei     Grundstellung     des zugehörigen Relais geschlossenen Ruhekontakt an  eine der Fahrstrasse entsprechende Spurleitung ange  schlossen. Der nach dem Auswählen des     Startpunktes     das niederohmige Startpunktverschlussrelais und über die       Spurleitung    das     hochohmibge        Weichenverschlussrelais         der ersten Weiche der Fahrstrasse durchfliessende  Strom reicht nur zum Betätigen des Weichenverschluss  relais aus, das dabei den Ruhekontakt öffnet und durch  Schliessen eines Arbeitskontaktes die Spurleitung zum  nächsten in gleicher Weise arbeitenden hochohmigen  Verschlussrelais durchschaltet.

   Erst das nach dem Durch  schalten der Spurleitung bis zum Zielpunkt betätigte  hochohmige Zielpunktverschlussrelais legt durch Schlie  ssen eines Arbeitskontaktes an die Spurleitung eine  Spannung, bei der ein zum Betätigen des Startpunkt  verschlussrelais ausreichender Strom fliesst. Das Betäti  gen des Zielpunktverschlussrelais erfolgt auf diese Weise  unter Verwendung nur einer Spurleitung folgeabhängig  erst nach dem kettenförmigen Betätigen aller Ver  schlussrelais der zur Fahrspur gehörigen Weichen und  des Zielpunktverschlussrelais.  



  Um die Verschlussstellung aller dieser Relais bis  zum Auflösen der Fahrstrasse ständig überprüfen zu  können, ist folgende     Weiterbildung    zweckmässig: Ein  Kontakt des betätigten Startpunktverschlussrelais schal  tet an die Spurleitung ein dem Startpunkt zugeordnetes  monostabiles Überwachungsrelais, das nach dem Ab  schalten des Startpunktverschlussrelais die vom Start  zum Zielpunkt durchgeschaltete Spurleitung überwacht  und nur im betätigten Zustand das Anschalten eines  Signalbegriffs  Fahrt  für die     Fahrstrasse        freigibt.    Fer  ner ist es möglich, zu überprüfen, dass die an die Spur  leitung angeschlossenen Verschlussrelais nicht durch  Fremdspannung, z.

   B. infolge Leitungsberührung mit  einer anderen Leitung, in die Verschlussstellung geschal  tet worden sind. Dies kann in Ausgestaltung der Er  findung dadurch erreicht werden, dass jedem Zielpunkt  ausser einem Zielpunktverschlussrelais ein Hilfsrelais zu  geordnet ist, dass diese Relais nach dem Durchschalten  der Spurleitung bis zum Zielpunkt folgeabhängig nach  einander arbeiten und dabei über Kontakte an     die    Spur  leitung zunächst die zum Betätigen des Startpunktver  schlussrelais erforderliche Spannung und danach eine  Spannung     entgegengesetzter    Polarität     anschalten,.    bei  welcher das dem Startpunkt zugeordnete monostabile       Überwachungsrelais    anspricht.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den     Fi-          auren    der Zeichnung dargestellt und nachstehend er  läutert:  Fig. 1 zeigt den Spurplan eines kleinen Bahnhofes.  Fig. 2 zeigt schematisch einen Teil aus den dem  Spurplan nachgebildeten Schaltungsnetzen zum Verbin  den von Relaisgruppen, die den Start- und Zielpunkten,  Weichen und Signalen zugeordnet sind und     die    zum  Auswählen, Stellen und Verschliessen der Fahrstrasse er  forderlichen Relais enthalten.  



  Fig. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Er  findung mit einer Spurleitung zum Umstellen von Wei  chenverschlussrelais sowie Start- und Zielpunktver  schlussrelais in die Verschlussstellung beim Einstellen von  Fahrstrassen für Fahrten von links nach rechts auf dem  unteren Gleis in Fig. 1.  



  Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der  Erfindung, bei dem nach dem Umstellen der Ver  schlussrelais die Spurleitung an eine Spannung anderer  Polarität angeschaltet wird und die in der durchgeschal  teten Spurleitung liegenden Kontakte durch ein mono  stabiles Relais dauernd überwacht werden.  



  Fig. 5 und 6 zeigen Teilschaltungen für eine Weiche,  dessen Verschlussrelais bei Fahrten .in entgegengesetzten  Richtungen über     dieselbe.    jeweils vom Start-     zum    Ziel-    punkt durchgeschaltete Spurleitung in die Verschluss  stellung gesteuert werden kann.  



  Fig. 7 zeigt für ein Signal, das als Start- und Ziel  punkt ausgewählt werden kann, eine Teilschaltung mit  einem Ziel- und einem Startpunktverschlussrelais für an  diesem Signal endende bzw. beginnende Fahrstrassen  und mit einem Signalverschlussrelais, das bei Fahrten  in Gegenrichtung zum Signal in die Versehlussstellung  gesteuert werden soll.  



  In dem Bahnhof nach Fig. 1 können von und nach  den Streckengleisen TA und TB über die Gleisabschnitte  T 1 bis T6 und die Weichen W 1 bis W4 Ein- bzw. Aus  fahrstrassen gestellt werden. Für Fahrten von links nach  rechts sind die Signale X1 bis X3 und für Fahrten von  rechts nach links die Signale Y4 bis Y6 vorgesehen.  Ferner sind zwei Rangiersignale R1 und R2 angedeutet  R1 und R2 angedeutet,  die nur für     Rangierfahrten    vorgesehen sind.  



  In Fig. 2 sind nur die Relaisgruppen G dargestellt,  welche die Verschlussrelais der Start- und Zielpunkte  sowie der Weichen und Signale enthalten, die zur  Fahrspur TA-T1-W1-T2-W2-T3-W4-T4-TB gehö  ren. Diese Relaisgruppen sind miteinander über mehrere  der Fahrspur entsprechende Spurleitung in dem Spur  plan nachgebildeten Schaltungsnetzen verrunden. Allen  in der Fahrspur liegenden Weichen W1, W2 und W4  ist eine eigene Relaisgruppe GW1, GW2 bzw. GW4  zugeordnet. Ferner sind für die zur Fahrspur gehörigen  Ausfahrsignale X2 und Y5 sowie für das     Rangiersignal     R1 die Relaisgruppen GX2, GY5 und GRl vorge  sehen. Dem Streckengleis TA und dem Einfahrsignal  X1 bzw. dem Streckengleis TB und dem Einfahrsignal  Y4 ist eine gemeinsame Relaisgruppe GX1TA bzw.  GY4TB zugeordnet.

   Durch die Buchstaben Z und S  in den Relaisgruppen für Signale ist     angedeutet,    dass  diese Gruppen Start- und Zielpunktverschlussrelais ent  halten.  



  In Fig. 3 bis 7 sind bistabile Relais durch ein Qua  drat und monostabile Relais durch einen Kreis dar  gestellt. Als bistabile Relais können sogenannte Stütz  relais     mit    zwei durch     gesonderte    Wicklungen steuerba  ren     Ankern    vorgesehen sein, von denen der jeweils ab  gefallene Anker den anderen Anker in angezogener  Stellung mechanisch abstützt. Es ist aber auch möglich,  Relais mit nur einem in     angezogener    Stellung perma  nentmagnetisch     gehaltenen    Anker zu verwenden, der  beim Anschalten einer Rückstellwicklung abgeworfen  wird.

   Bei diesen     bistabilen    Relais ist es möglich, die  Betätigungswicklung nach dem     Anziehen    des Ankers  durch einen eigenen Kontakt abzuschalten. Durch die  an,     die    Relaissymbole     gezeichneten    Pfeile ist     angedeutet,     dass der von der     dargestellten    Wicklung     anziehbare    An  ker in abgefallener     Stellung    (Grundstellung) ist. Relais  kontakte sind symbolisch durch senkrechte Querstriche  zu der     entsprechenden    Leitung dargestellt.

   Bei einem  geschlossenen Kontakt (Ruhekontakt) endet der Quer  strich auf     der        entsprechenden    Leitung und bei einem       geöffneten        Kerntakt    kreuzt er die Leitung. Der Kontakt  VW11 ist also geschlossen und der Kontakt VW12     gc-          öffnet.    In den     Fig.    3 bis 7 sind ferner für     einander    ent  sprechende     Relais.    und     Kontakte    gleiche Bezugszeichen  verwendet worden.  



  In     Fig.    3 und 4 ist angenommen, dass zum Um  stellen der     Verschlussrelais    in die     Versch,lussstellung    bei       Fahrstrassen    für Fahrten von links nach rechts oder von       rechts        nach    links je     ein        gesondertes    dem     Spurplan        nach-          gebildeWs.        Schaltungsnetz    vorgesehen ist.

        Fig. 3 zeigt von dem für Fahrten von lins. nach  rechts vorgesehenen Schaltungsnetz die Spurleitung Lx  und die daran angeschlossenen Einstellwicklungen     aller     Verachlussrelais, die bei einer Fahrstrasse vom Signal X1  (Startpunkt) über die Weichen W l und W2 zum Si  gnal X2 (Zielpunkt) oder vom Signal X2 (Startpunkt)  zum Streckengleis TB (Zielpunkt) in die Verschluss  stellung geschaltet sein müssen, ehe am Startsignal X1  der     Signalbegriff         Fahrt     angeschaltet werden     kann.     



  Es sei angenommen, dass eine dem Signal XI zu  geordnete Starttaste und eine dem     Signal        X2    zugeordnete  Zieltaste gedrückt worden sind und die Geradeausfahr  strasse X1-T1-W1-T2-W2-T3-X2 als einstellbar fest  gestellt worden ist. Dann werden in nicht     dargestellten     Stromkreisen Relais betätigt, welche die Kontakte SX11  und ZX21 schliessen. Ferner werden den Weichen W1  und W2 zugeordnete Relais betätigt, die bei falscher  Weichemlage das Umstellen der Weiche in die erforder  liche Lage auslösen.

   Durch die     geschlossenen    Kontakte  LW 11 und LW22 von Weichenlagerelais und die ge  schlossenen Kontakte UW11 und UW21 von     Über-          wachungsrelais    für diese Weichen ist angedeutet, dass  die     Weichen;    W 1 und W2 bereits die     erforderliche    Wei  chenlage einnehmen. Bei der anderen Weichenlage wä  ren die     Kontakte    LW12 und LW21     geschlossen,    da  gegen die Kontakte LW11 und LW22 geöffnet.

   Beim  Betätigen der Weichenlagerelais würden diese Kontakte,  in die     dargestellte    Stellung     gesteuert,    die Kontakte  UW11 und) UW21 .der Weichenüberwachungsrelais beim  Umstellen der Weiche geöffnet und erst beim Erreichen  der geforderten Weichenendlage wieder geschlossen wer  den.  



  Die bisher beschriebenen Schaltvorgänge sind dem       Fachmann    bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.  Die Erfindung     betrifft    das folgeabhängige Betätigen  der in Fig. 3 bis 7 dargestellten Verschlussrelais über  eine der Fahrstrasse entsprechende Spurleitung Lx.  



  In Fig. 3 fliesst beim Schliessen des Kontaktes SX11  vom Pluspos P zum Minuspol M einer nicht darge  stellten Stromquelle im Stromkreis     P-SX11-SVX1-          SVX11-UW11    VWll-VW1-M durch die in Reihe lie  genden Wicklungen der Startpunktverschlussrelais SVX1  und des Weichenverschlussrelais VW1 ein Strom, durch  den nur das Relais VW1 betätigt und aus der Grund  stellung in die Verschlussstellung gesteuert wird, während  das Relais SVX1 nur mit Fehlstrom erregt wird, der  zum Betätigen dieses     Relais    nicht ausreicht. Diese Ar  beitsweise der     Relais    wird dadurch erreicht, dass das  Relais SVX1 eine niederohmige Wicklung, z.

   B. mit       wenigen        Windungen    von 1´     D    Widerstand, dagegen das  Relais VW1 eine hochohmige Wicklung, z. B. mit vie  len Windungen von 1000     d2    Widerstand, hat. Auch  die übrigen an die Spurleitung Lx angeschlossenen Ver  schlussrelais VY5, VW2, VR1 und ZVX2 sowie die  Relais VW4 und ZVTB haben hochohmige Wicklungen,  während das Relais SVX2 eine niederohmige Wicklung  hat.  



  Das betätigte     Relais   <B>V W 1</B> schaltet durch     öffnen     des     Ruhekontaktes    V W 11     seine        Einstellwicklung    ab und  schaltet durch     Schliessen        des        Arbeitskontaktes    VW12  die Spurleitung Lx zum Verschlussrelais VY5 durch.  Durch den jetzt die Relais SVX1 und VY5 durch  fliessenden Strom wird wiederum nur das hochohmige  Relais VY5 betätigt, das Relais SVX1 dagegen in  folge Fehlstromerregung nicht.

   Auch .das betätigte Re  lais VY5 öffnet den zugehörigen Ruhekontakt VY51  und schliesst dem Arbeitskontakt VY52, so dass das    Relais VYS von der Spurleitung Lx abgeschaltet ist und  diese zum Verschlussrelais VW2 der Weiche W2 durch  geschaltet     wird.    Danach wird auch dieses Relais, dann  folgeabhängig das VerschlussreIais VR1 des     Rangier-          signals    R1 und schliesslich das dem Zielpunkt der Fahr  strasse zugeordnete Zielpunktverschlussrelais ZVX2 be  tätigt, wobei diese Relais die Ruhekontakte VW21,  VR11 und ZVX21 öffnen und die Arbeitskontakte  VW22, VR12 und ZVX22 schliessen. über den Kontakt  ZVX22 ist dann die Spurleitung Lx unmittelbar mit  dem Minuspol M der Stromquelle verbunden.

   Der nun       fliessende    Strom reicht aus zum Steuern     dies    Startpunkt  verschlussrelais SVX1 in die Verschlussstellung. Dieses  Umstellen erfolgt nur, wenn auch alle in der Spurlei  tung liegengen Kontakte UW 11, V W 12, LW 11, VY52,  LW22, UW21, VW22 und VR12 noch geschlossen  sind. Durch das betätigte Relais SVX1 ist also geprüft,  dass alle über die Spurleitung kettenförmig betätigten  Versehlussrelais zu diesem Zeitpunkt in der Verschluss  stellung und auch die Weichen W1. und W2 in der er  forderlichen Lage sind. Das Relais SVX1 kann daher  in nicht dargestellten Stromkreisen am Signal Xl das  Anschalten     des    Signalbegriffs      Fahrt         bewirken.     



  Die in Fig. 3 noch dargestellten Verschlussrelais  SVX2, VW4 und ZVTB werden beim Einstellen einer  Fahrstrasse vom Startpunktsignal X2 zum     Zielpunkt-          streckenglens    TB in entsprechender Weise     folgeabhängig     in die Verschlussstellung geschaltet. Ist diese Fahrstrasse  einstellbar, so werden die Kontakte SX21 und ZTB 1       geschlossen.    Bei     ordnungsgemässer        Endlage    der Weiche  W4 sind die Kontakte LW41, LW42 und UW41 in  der dargestelltem Stellung. Dann wird zunächst das  Weichenverschlussrelais WV4 betätigt, das dabei den       Ruhekontakt    VW41 öffnet und den     Arbeitskontakt     VW42 schliesst.

   Beim Betätigen des     Zielpunktverschluss-          relaxs    ZVTB wird der Ruhekontakt ZVTB 1 geöffnet  ,und :der Arbeitskontakt ZVTB2 geschlossen. Dann erst  liegt an der Spurleitung für diese Fahrstrasse die zum  Steuern des Verschlussrelais SVX2 in die Verschluss  stellung erforderliche Plus-Spannung der Batterie.  



  Bei dem in Fig. 4 dargestellten Beispiel werden  die Verschlussrelais VWI, VY5, VW2 und VR1 in  gleicher Weise kettenförmig In die Verschlussstellung ge  steuert wie in Fig. 3. Nach dem Schliessen des Kontaktes  VR12 spricht jedoch in der Relaisgruppe GX2 zunächst  das Hilfsrelais ZHX2 über die Kontakte ZX21 und  ZVX23 an und betätigt die     Kontakte    ZHX21 bis  ZHX24. Beim Schliessen des Kontaktes ZHX22 wird  das Zielpunktverschlussrelais ZVX2 in die Verschluss  stellung gesteuert, so dass die Kontakte ZVX21 bis  ZVX23 betätigt werden.

   Erst nachdem der Kontakt  ZVX22 den Stromzweig M-ZHX23-K2-ZVX22 mit  dem nmederohmigen Widerstand K2 geschlossen hat,  ist der die     Spurleitung    Lx und das     Startpunktverschluss-          rela    s     SVXI    durchfliessende Strom     gross    genug,

   um  dieses     Reims    in     die        Verschlussstellung    zu     steuern.    Dabei  werden nacheinander der     Ruhekontakt        SVXll    geöffnet  und der Arbeitskontakt     SVX12        geschlossen.    Das mono  stabile     Hilfsrelais        ZHX2    wird durch     Öffnen    des Kon  taktes     SVX1    stromlos, so dass     seine    Kontakte wieder  die dargestellte     Stellung    einnehmen.

   Dann ist die Spur  leitung über die Kontakte ZHX24 und     ZVX22    mit dem  Pluspol P verbunden, so dass das dem     Startpunkt    zuge  ordnete monostabile     Relais        SUXl    ansprechen und das       Anschalten    des     Signalbegriffs         Fahrt     am Signal     X1    be  wirken kann.      Das beschriebene folgeabhängige Betätigen der in  Fig. 4 dargestellten Relais ist nur möglich, wenn an  der Spurleitung keine Fremdspannung liegt, z. B. infolge  Berührung mit einer anderen Leitung.

   Bei Plus-Span  nung an der Spurleitung können zwar die rechte vom  Berührungspunkt angeschlossenen Verschlussrelais und  das Hilfsrelais ZHX2 betätigt werden, das Startpunkt  verschlussrelais SVX1 dagegen nicht. Bei Minus-Span  nung kann zwar das Startpunktverschlussrelais SVXl  betätigt werden, dagegen alle anderen Relais nicht.  Durch das Ansprechen des Relais SUX1 ist also der  ordnungsgemässe Zustand der Spurleitung und: der Ver  schlussrelais überprüft. Dieser Zustand wird auch wei  terhin bis zum Auflösen der Fahrstrasse überwacht, wo  bei die Verschlussrelais durch Anschalten einer Rück  stellwicklung in die     dargestellte        Grundstellung    :gesteuert       werden.     



  Das     gesonderte        Schaltungsnetz    zum Betätigen der  erforderlichen Verschlussrelais beim Einstellen von Fahr  strassen für Fahrten von rechts nach     links,    beispielsweise  vom     Ausfahrsignal    Y5 zum     Streckengleis    TA, kann  in gleicher Weise aufgebaut sein wie in, Fig. 3 oder 4.

    In     diesem        Schaltungsnetz    ist an die dieser     Fahrstrasse     entsprechende Spurleitung ausser einem dem Startpunkt       Signal    Y5 und einem dem     Zielpunkt        Streckengleis    TA  zugeordneten Verschlussrelais eine zweite Einstellwick  lung des Versehlussrelais VW1 der Weiche Wl ange  schlossen, wobei lediglich die den Kontakten UW11 und       W4'12    entsprechenden     Kontakte        vertauscht    sind.  



  Es ist aber auch möglich, zum     Betätigen    der     Start-          und    Zielpunktverschlussrelais und der Verschlussrelais  für Weichen und Signale     beim        Einstellen    von     Fahr-          strassen    für Fahrten in den     entgegengesetzten    Richtungen  dasselbe Schaltungsnetz zu verwenden.  



  Fig. 5 zeigt ein erstes Beispiel einer in einem solchen       Schaltungsnetz        verwendeten    Teilschaltung für eine  Weiche, z. B. die Weiche W1. Liegt der Startpunkt links  von der Weiche, so wird das Verschlussrelais VW1 durch  den von der Relaisgruppe GX1TA über die Spurleitung  Lxy und die Kontakte UW11 und VW1l der Wicklung 1  zugeführten Strom in die Verschlussstellung gesteuert.  Liegt der Startpunkt rechts von der Weiche, so wird  das Relais durch den von der Relaisgruppe GY5 über  die Spurleitung Lxy und die Kontakte LW11, UW12  und VW13     der        Wicklung    2     zugeführten    Strom betätigt.

    In beiden Fällen werden nach dem Umstellendes Re  lais die Wicklungen 1     und    2 durch     Öffnen    der Kon  takte V W 11 und V W 13 abgeschaltet und die Spurlei  tung Lxy durch Schliessen des Kontaktes VW12 zum       jeweiligen    Zielpunkt     durchgeschaltet.     



  Bei dem in Fig. 6 dargestellten Beispiel für eine  Teilschaltung der Weiche W1 benötigt das Weichen  verschlussrelais nur eine Einstellwicklung.     Dieses    Bei  spiel ist für Stellwerke geeignet, bei     denen        jeder    Weiche  mindestens ein     Richtungsgleis        zugeordnet    ist, das beim       Einstellen    einer Fahrstrasse     über    die Weiche in die  der     jeweiligen        Fahrrichtung        zugeordnete        Stellung    ge  steuert wird.  



  In Fig. 6 ist die Einstellwicklung des Weichenver  schlussrelais an die Spurleibung Lxy zwischen zwei ge  öffneten Arbeitskontakten VW12     und    VW14 ange  schlossen, denen je ein Kontakt NW 12 bzw. NW 14 des       Richtungsrelais    parallel     geschaltet    ist.  



  Irr Fig. 6 ist angenommen, dass der Startpunkt links  von der Weiche liegt und das     Richtungsrelais    seine  Kontakte NW11 und'- NW12 in die bei dieser Fahr  richtung     erforderliche        dargestellte        Stellung        gesteuert    hat.

      Der in der Spurleitung Lxy - von der Relaisgruppe  GX1TA gesehen - vor dem Anschlusspunkt des  Weichenverschlussrelais VW1 liegende Arbeitskontakt  VW14 ist dann durch den geschlossenen Kontakt NW14  überbrückt.     Daher    kann der von der     Relaisgruppe     GX1TA über die Spurleitung und die Kontakte UW11,  NW 14 und V W 11     zugeführte    Strom das Relais V W 1  in die Verschlusssbellung steuern, wobei der Kontakt  V W l 1 geöffnet und die     Kontakte    V W 12 und V W 14  geschlossen werden. Die Spurleitung ist jetzt nach rechts  zur Relaisgruppe GY5 durchgeschaltet.

   Beim Einstel  len     einer        Fahrstrasse    für die entgegengesetzte Fahr  richtung schliesst das     Richtungsrelais    den Kontakt  NW12 und öffnet dien Kontakt NW11. Das Relais VW1  erhält dann Strom von der Relaisgruppe GY5 über  die Kontakte LW11, UWl2, NW12 und VW11 und  schaltet durch     Schliessen        seines        Kontaktes    VW14 die  Spurleitung nach links zur Relaisgruppe GX1TA durch.  



  In Fig. 7 ist für das Signal X2 eine Teilschaltung  durchgeschaltet, die bei Verwendung eines gemeinsamen  Schaltungsnetzes zum Umsteuern der Verschlussrelais  in die Verschlussstellung bei beiden Fahrrichtungen     ver-          wendet    werden     kann.    Ist das Signal X2 als     Zielpunkt     für     eine    Einfahrstrasse von links nach rechts     ausgewählt     worden, so arbeiten die Relais ZHX2 und ZVX2 in  gleicher Weise folgeabhängig, wie es für Fig. 4 beschrie  ben worden ist.

   Der zusätzlich     vorgesehene    Kontakt  ZVX24 schaltet bei Verschlussstellung des Zielpunkt  verschlussrelais ZVX2 den der eingestellten Einfahr  strasse     entsprechenden    Teil von dem der anschliessenden  Ausfahrstrasse entsprechenden Teil der Spurleitung Lxy  ab. Wird die nach rechts weiterführende Ausfahrstrasse       gestellt,    so ist     das    Signal X2 Startpunkt, und die Kon  takte SX21 und SX22 werden betätigt. Die Relais SVX2  und SUX2 und die Kontakte SVX21 und SVX22 ar  beiten dann in gleicher Weise, wie es für die Relais  SVX1 und SUX1 in Fig. 4 beschrieben wurde. Da  der Kontakt SX22 geöffnet ist, kann das Verschluss  relais VX2 nicht ansprechen und sein Kontakt VX22  bleibt     geöffnet.     



  Wird eine Einfahrstrasse vom     Startsignal    Y4 über  die Weiche W4 zum Zielsignal Y5, also für Fahrten in  Gegenrichtung zum     Signal    X2,     gebellt,    so ist     das    Signal  X2     weder    Start- noch Zielpunkt. Dann sind alle Kon  takte der Relaisgruppe GX2 in der gezeichneten Stel  lung. Daher kann nach dem     Durchschalten    der Spur  leitung Lxy von der Relaisgruppe GW4 zur Relais  gruppe GX2 das Verschlussrelais VX2 betätigt werden,  seinen Ruhekontakt VX21     öffnen    und durch     Schliessen     seines Arbeitskontaktes VX22 die Spurleitung zur Re  laisgruppe GRl durchschalten.  



  Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die       dargestellten    Beispiele     beschränkt.        Beispielsweise    kön  nen in den Spurleibungen noch weitere Kontakte ange  ordnet sein, deren     geschlossene        Stellung    vor dem     Um-          estern    der     Verschlussrelais    überprüft     werden    muss, z. B.

         Kontakte        von,        Überwachungsrelais    für Gleis- und Wei  chenabschnitte oder für den     bestehenden        Flankenschutz.     Es ist auch möglich,

   die     Richtungsrelais    zum Steuern  der     Kontakte    NW11 und NW14 in     Fig.    6 über die       Spurleitung        Lxy    vor dem Betätigen des     Weichenver-          schlussrelais        VW1    in die der jeweiligen Fahrrichtung       entsprechende        Stellung    zu     steuern.    Anderseits können  die     Verschlussrelais    der Signale über ein     gesondertes          Schaltungsnetz    betätigt werden,

   das     beispielsweise    auch  zum Steuernder Richtungsrelais     dienen    kann.      Ferner isst die Erfindung nicht nur für Verschluss  relais anwendbar, die Zn der Verschlussstellung das Um  stellen der zur Fahrstrasse gehörigen Weichen oder das  Anschalten des     Signalbegriffs     Fahrt> an den Signalen  für Fahrten in Gegenrichtung     verhindern.    In gleicher  Weise können beispielsweise auch andere den Weichen,  Signalen, Start- und     Zielpunkten        zugeordnete    bistabile  Relais betätigt werden, die in     einigen    Stellwerken vor  oder nach diesen Verschlussrelais in eine vorgegebene  Stellung gesteuert werden müssen.

   Dies gilt beispiels  weise für Sperrelais, -die nach dem Ermitteln einer stell  baren     Fahrstrasse    aber noch vor dem Betätigen der  Verschlussrelaüs der zu dieser Fahrstrasse gehörigen Wei  chen verhindern, dass die Weichen in eine andere in  zwischen ausgewählte     Fahrstrasse        einbezogen    werden.  Ferner gilb dies auch für die sogeniannten     Festlege-          nelais,    die nur beim     Stellen    von     Zugfahrstrassen,    also  nicht bei Rangierfahrstrassen, und erst nach den Ver  schlussrelais betätigt werden und das Zurückstellen der  Verschlussrelais in die Grundstellung nur unter vorge  gebenen Bedingungen ermöglichen, z.

   B. durch ord  nungsgemässes Arbeiten der Gleisrelais beim Durch  fahren der     Fahrstrasse    oder durch     Betätigen    von ge  sonderten     Hilfstasten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltanordnung zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstellwerken, in denen den Weichen und Signalen zugeordnete Relaisgruppen über dem Spurpian nachgebildete Schaltungsnetze verbunden sind und der jeweils ausgewählten Fahrstrasse entsprechende Spur leitungen zwischen einem dem Startpunkt und einem dem Zielpunkt zugeordneten Relaissatz über die Relais sätze der in der Fahrspur liegenden Weichen durchge schaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass beim Stel len einer Fahrstrasse (Xl-T1-W1-T2-W2-T3-X2, Fig.
    1) zu betätigende Verschlussrelais (SVX1, VW1, VW2, ZVX2) für dien Startpunkt (X1), den Zielpunkt (X2) und die zu befahrenden Weichen (W1, W2) als bistabile Relais mit mindestens einer Einstellwicklung zum Steuern aus der Grundstellung in die Verschluss stellung ausgebildet sind, dass diese Wicklungen über einen bei Grundstellung des zugehörigen Relais ge schlossenen Ruhekontakt (SVXll-VW21-ZVX21) an eine der Fahrstrasse entsprechende Spurleitung (Lx) an geschlossen sind, dass der nach dem Auswählen des Startpunktes das niederohrige Startpunktverschlussrelais (SVX1) und über die Spurleitung das hochohrige Wei chenverschlussrelais (VW1) .der ersten Weiche (W1)
    durchfliessende Strom nur zum Betätigen des Weichen- verschlussrelais ausreicht, das dabei den Ruhekontakt (VW11) öffnet und durch Schliessen eines Arbeitskon taktes (VW12) die Spurleitung zum nächsten in gleicher Weise arbeitenden hochohrigen Verschlussrelais (VW2) durchschaltet, und dass erst das nach dem Durchschalten der Spurleitung bis zum Zielpunkt betätigte hochohrige Zielpunktverschlussrelais (ZVX2) durch Schliessen eines Arbeitskontaktes (ZVX22) an die Spurleitung eine Span nung legt, bei der ein zum Betätigen des Startpunkt verschlussrelais (SVX1) ausreichender Strom fliesst (Fig. 3). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (SVX12, Fig. 4) des betätigten Startpunktverschlussrelais (SVX1) an die Spurleitung ein dem Startpunkt zugeordnetes mono stabiles Überwachungsrelais (SUX1) anschaltet, das nach dem Betätigen des Startpunktverschlussrelais die vom Startpunkt zum Zielpunkt durchgeschaltete Spur leitung überwacht und nur im betätigten Zustand das Anschalten eines Signalbegriffs Fahrt> für die Fahr strasse freigibt. 2.
    Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Zielpunkt (X2) ausser einem Zielpunktverschlussrelais (ZVX2) ein Hilfsrelais (ZHX2, Fig. 4) zugeordnet ist, dass diese Relais nach dem Durch.- halten der Spurleitung (Lx) bis zum Zielpunkt folge abhängig nacheinander arbeiten und dabei über Kon takte (ZVX22, ZHX23, ZHX24) an die Spurleitung zunächst die zum Betätigen des Startpunktverschluss relais (SVX1) erforderliche Spannung (M) und danach eine Spannung entgegengesetzter Polarität (P) anschal ten,
    bei welcher das dem Startpunkt zugeordnete mono stabile Überwachungsrelais (SUX1) anspricht. 3. Schaltanordnung nach einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Signal (Y5, Fig.
    4) ein hochohmiges Verschlussrelais (VY5) zugeordnet ist, das beim Einstellen von Fahrstrassen für Fahrten in Gegenrichtung zum Signal über die zuge hörige vom jeweiligen Startpunkt durchgeschaltete Spur leitung (Lx) und einen eigenen Ruhekontakt (VY51) in die Verschlussstellung steuerbar ist, wobei es den Ruhe kontakt öffnet und die Spurleitung durch Schliessen eines Arbeitskontaktes (VY52) durchachalbet. 4.
    Schaltanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellwicklungen der Wei chenverschlussrelais, der Signalverschlussrelais (VX2, Fig. 7) sowie der Startpunkt- und der Zielpunktver schlussrelais (SVX2, ZVX2) für Fahrten in entgegen.. gesetzten Richtungen an dieselbe Spurleitung (Lxy) an beschlossen sind. 5. Schaltanordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass jedes Weichenverschlussrelais (VWl) mit zwei Einstellwicklungen (1 und 2, Fig. 5) versehen ist, von denen die einte (1) vor und die andere (2) hinter dem die Spurleitung (Lxy) durchschaltenden Kontakt (VW12) über je einen bei Grundstellung des Relais geschlossenen Kontakt (VWll, VW13) ange schlossen ist. 6.
    Schaltanordnung nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellwicklung jedes Wei chenverschlussrelais (VW1, Fig. 6) an die Spurleitung (Lxy) zwischen zwei bei Grundstellung des Relais ge öffneten Arbeitskontakten (VW12, VW14) angeschlos sen ist, denen je ein Kontakt (NWl2, NW14) eines Richtungsrelais parallel geschaltet ist,
    das beim Ein stellen einer Fahrstrasse über die Weichen in die der jeweiligen Fahrrichtung zugeordnete Stellung steuerbar ist und dabei jeweils den Kontakt (NW14) schliesst, der dem in der Spurleitung vor dem Anschluss des Wei- chenverachlussrelais (VW1) liegenden Arbeitskontakt (NW14)
    parallel liegt.
CH1694066A 1966-08-04 1966-11-24 Schaltanordnung zum Betätigen von Verschlussrelais in Eisenbahnstellwerken mit dem Spurplan nachgebildeten Schaltungsnetzen CH447264A (de)

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