CH439652A - Aufmauerung unter Verwendung von Hohlsteinen aus wärmeisolierendem Leichtbeton - Google Patents

Aufmauerung unter Verwendung von Hohlsteinen aus wärmeisolierendem Leichtbeton

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CH439652A
CH439652A CH274365A CH274365A CH439652A CH 439652 A CH439652 A CH 439652A CH 274365 A CH274365 A CH 274365A CH 274365 A CH274365 A CH 274365A CH 439652 A CH439652 A CH 439652A
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CH274365A
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Kranebitter Rudolf
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Kranebitter Kg Bauunternehmung
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/42Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities

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Description


      Aufmauerung    unter Verwendung von     Hohlsteinen    aus     wärmeisolierendem    Leichtbeton         Die    Erfindung bezieht sich auf .eine     Aufmauerung          unter        Verwendung    von     Holllsteinen        aus        wärmeisolmeren-          dem        Leichtbeton,    bei der     die        Hohlsteine        die    Form eines  rechteckigen     Rahmens        besitzen,

      dessen     eine        Längswand          an        beiden    Ecken etwa um     die        eigene        Wanddicke    über  die     anschliessende        Seitenwand        vorspringt.    Vom     Erfinder     wurden     bereits    ,solche     Aufmauerungen    unter     Verwen-          dung    von     Hohlsteinen        vorgeschlagen,        bei    denen die Ge  samtlänge (L),

   die Dicke (d) und     die    in     Steinlänge    ge  messene Länge (a) der Vorsprünge nach der Formel  L = 2d + 3 a bemessen sind, wodurch,     wenn        die        ran    den       Mauerecken        aussen    liegenden     Vorsprünge    abgetrennt  werden, die     Gesamtlänge    einer Schar von x Steinen  gleich     isst        der        Gesamtlänge    einer     Schar    von (x - 1) Stei  nen,     vermehrt    um die     Breite    (2d)

   zweier     querliegender     Steine.  



       Dadurch    wurde also     erreicht,        dass,        wenn    man die  Scharen     der        Hohlsteine        in        üblicher    Weise um die halbe  Länge     versetzt        aufeinander        auflegt,    um     eine        Wand    be  stimmter Länge zu     bilden,    und die an den Ecken aussen  liegenden Vorsprünge     abtrennt,        bei.    jeder     zweiten        Reihe,

       die einen     Stein        weniger        enthält,    an -beiden     Enden        eine     Lücke bleibt,     die        gerade    durch einen     querliegenden,    zur       anstossenden    Wandgehörigen     Hohlstein        ausgefüllt    wer  den     kann.    Für     die        Eckbildung    sind     daher    keine Sonder  ausführungen     der        Hohlsteine    erforderlich.

   Es     wurde    nun       gefunden,        dass    es noch     andere,    eng verwandte     Grössen-          verhältnisse    gibt, bei     denen    diese     vorteilhaften    Wirkun  gen     eintreten.    Die     Beziehung,    welche     hiefür        erforderlich     ist, lautet     nämlich        ganz        allgemein            L=2d+(2n+1)

  a            worin        .n    die Werte von 0     oder    1     oder    2     annehmen        kann,          also        der    Klammerausdruck (2n + 1) die ungeraden Zah  len 1 oder 3 oder 5     bedeutet.    Da     Hohlsteine    nach     dieser     Formel mit dem Wert n = 1     bereits    bekannt     sind,

      er  pben     sich    als     neue        Werte        für    n     die        Werte        n,    = 0     oder     n=2.  



  Den     Gegenstand    der     Erfindung    bildet eine Auf-         mauereng    der eingangs genannten     Art,    welche .dadurch       gekennzeichnet        ist,        daüs    sie aus Hohlsteinen     besteht,    bei  welchen die Gesamtlänge (L), .die Dicke (d) und     die    in       Steinlängsrichtung        gemessene    Länge (a) der Vorsprünge  nach     der    Formel         L=2d+(2n+1)a            bemassen    .sind,

   wobei n den     Wert        Null    oder den Wert 2       besitzt.     



  Eine Voraussetzung für die Brauchbarkeit des Wer  tes n = 0 für die     Herstellung    von Mauerwerken     isst,    dass  von beiden an den Mauerecken     aneinandexetossenden          Hohlsteinen    der der     Mauereke    näher liegende     Vorsprung          abgetrennt        wird.    Für die Brauchbarkeit des     Wertes     n = 2     isst        dagegen        Voraussetzung,

      dass von dem .die  Mauerecke bildenden Stein beide     Vorsprünge    und von  dem an diesen in der     Längsrichtung        anstossenden        Stein     der     dem        erstgenanntem        Stein    zugewandte     Vorsprung    ab  getrennt werden.  



  Hält man diese     Regel    'ein, so wird in beiden     Fällen     erreicht,     dass    die     Gesamtlänge        einer    Schar     von    x     Steinen          gleich        ist    der     Gesamtlänge        einer    Schar von (x - 1) Stei  nen, vermehrt um     die        Breite    (2d)     zweier        querliegender          Steine.        Damit    ist aber auch     erreicht,

          dass    man ohne Ver  wendung von     Sonderformen    von     Hohlsteinen        das    Aus  langen     findet.     



       Nachstehend        sind        anhand    der     Zeichnung        zwei        Aus-          führungsbeispiele    der     erfindungsgemässen        Aufmauerung          näher        erläutert.     



  Die     Fig.    1     zeigt        einen    waagrechten     Schnitt    durch     die          Eckausbildung        einer        Aufmauerung    unter Verwendung  von     Hohlsteinen    mit     den        Massen    nach     der    Formel  L =     2d    + a und die     Fig.    2 den     zugehörigen        Schnitt     durch     die    nächst     höhere        

  Steinlage.    Die     Fig.    3 und 4 zei  gen die     entsprechenden        Schnitte    durch     eine        Aufmaue-          ruug        unter        Verwendung    von     Hohlsteinen,    mit den Mas  sen     nach    der     Formel    L = 2d +     5a.     



       Sämtliche        verwendeten        Hohlsteine    bestehen aus       eineue    rechteckigen     Rahmen    mit     Längssestenwänden    1,      1' und     Schmalseitenwinden    2, 2', wobei die eine     Längs-          seitenwund        über        die        Schmalseitenwinde   <B>je,</B> etwa um     die          eigene    Dicke     vorspringt,

      so     dass        hier        Vorsprünge    3, 3'       entstehen.     



  Für die     Herstellung    der     Hohlsteine        werden    als     Zu-          schlagsstoff        Maschmenhobelspäne        oder        ähnliches        Ab-          fallholz        in    solcher Menge verwendet,     dass    der     Stein    mit       des    Säge     ,

  zerschneildbarist    und     eine    hohe     Wärmadäm-          mung        besitzt.     



       Bezeichnet        man    die Länge des     Steines.miit-    L, die  Dicke     mit    d     und        die        Länge        der    Vorsprünge mit a, so       sind        diese        Grössen    bei     :der        Aufmauerung    nach den     Fig.    1  und 2 so     gewählt,        dass    L = 2d +     a    ist.  



  Beim     Aufmauern        sind        die    in     der    Zeichnung     gestri-          chelt        dargestellten,    der     Mauerecke        näher    liegenden Vor  sprünge der beiden die Ecke bildenden     Hohlsteine        ab-          getrennt,    wodurch,     damit    die Lagen     richtig        übereinander-          gelegt    werden     können,

      die     Gleichung            d+1/2L-a=L-a-1/2a            erfüllt    sein     muss.    Umgeformt     ergibt    sich     daraus     L = 2d     +    a.     Beispielsweise        kann    L = 65 cm, d = 30  cm und a = 5 cm betragen.  



  Bei der     Aufmauerung        nach    den     Fig.    3 und 4 sind     die     entsprechenden Masse nach der     Formel    L = 2d + 5a       gewählt.    Um das     richtige        Aufeinandenlegen        der    Lagen       ;zu        .erreichen,        sind        hiar    von Odem die Mauerecke     bnldenden     Stein beide Vorsprünge     und    von dem an :

  diesen in der       Längsrichtung        anstossenden        Stein    der dem Eckstein zu  gewandte     Vorsprung        abgetrennt,    und     es        muss    die Be  dingung       d+L-1/2a=L+1/2L-3a          erfüllt    sein, welche umgerechnet L = 2d + 5a ergibt.

    Ein Beispiel für passende Werte ist         L=65cm,d=20cm,a=5cm       Mit der bisher bekannten Formel L - 2d + 3a ergeben  sich vergleichsweise folgende     entsprechende    Werte         L=65cm,d=25cm,a=5cm       Unter Verwendung     dieser    drei     Formeln        kann    man    also     mit    diesen     Ausführungen    der     Hohlsteine    bei glei  cher Länge.

       der        Steine    von 65 cm Wände von 20     bzw.    25       bzw.    30 cm Dicke     aufmauern,        wobei.    in     allen    drei       Fällen    der Vorteil besteht,

       dass        für    die Eckausbildung       keine        Sondersteine    erforderlich     sind.    Der Baumeister       kann        also        beispielsweise    bei     mehrgeschossigen    Bauten  für die     .einzelnen    Geschosse jeweils die passenden     Hohl-          steine    aus dieser     Serie    auswählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufmauerung unter Verwendung von Hohlsteinen aus wärmeisolierendem Leichtbeton, welche die Form eines rechteckigen Rahmens besitzen, dessen eine Längs wand ran beiden Ecken etwa um die eigene Wanddicke über die anschliessende Seitenwand vorspringt,
    dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Hohlsteinen besteht, bei welchen die Gesamt länge (L), die Dicke (d) und -die in Seitenlängsrichtung gemessene Länge (a) der Vorsprünge nach der Formel L=2d+(2n+1)a bemassen sind, wobei n den Wert Null oder den Wert 2 besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Aufrnauerung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet,dass bei Wahl des Wertes n = 0 von bei den an den Mauerecken aneinanderstos.senden Hohlstei nen die der Mauerecke näherliegenden Vorsprünge ab- getrennt sind, wodurch die Gesamtlänge einer Schar von x Steinen gleich ist der Gesamtlänge einer Schar von (x - 1) Steinen,
    vermehrt um die Breite (2d) zweier querliegender Steine. 2. Aufm.auerung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass bei Wahldes Wertes n = 2 von dem die Mauerecke bildenden Stein beide Vorsprünge und von :
    dem nächsten in der Längsrichtung anstossenden Stein der dem erstgenannten Stein zugewandte Vorsprung abgetrennt sind, wodurch :die Gesamtlänge :
    einer Schar von x Steinen gleich ist der Gesamtlänge einer Schar von (x - 1) Steinen, vermehrt um die Breite (2d) zweier querliegender Steine.
CH274365A 1964-03-16 1965-02-27 Aufmauerung unter Verwendung von Hohlsteinen aus wärmeisolierendem Leichtbeton CH439652A (de)

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