CH438673A - Verfahren und Vorrichtung zum Verkleinern des lichten Querschnittes von Schornsteinen bzw. Schornsteinzügen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verkleinern des lichten Querschnittes von Schornsteinen bzw. Schornsteinzügen

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CH438673A
CH438673A CH1032365A CH1032365A CH438673A CH 438673 A CH438673 A CH 438673A CH 1032365 A CH1032365 A CH 1032365A CH 1032365 A CH1032365 A CH 1032365A CH 438673 A CH438673 A CH 438673A
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chimney
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chimneys
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CH1032365A
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Ahrens Paul Jr
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Betonsteinwerke Paul Ahrens K
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  Verfahren und Vorrichtung zum     Verkleinern    des     lichten        Querschnittes    von     Schornsteinen     bzw. Schornsteinzügen    Neuere Erkenntnisse in dem Bau von Schornstei  nen haben ergeben, dass eine grosse Anzahl der beste  henden Schornsteine ihre Aufgabe hinsichtlich eines  einwandfreien und richtigen Zuges nicht bzw. nicht  mehr erfüllen. Dies liegt in     erster    Linie daran, dass die  häuslichen Feuerstätten in den letzten Jahren eine  sprunghafte Entwicklung genommen haben, die jedoch  in ihrem Aufbau und in ihrer Konstruktion ohne  Rücksicht auf die bestehenden Schornsteine     entwickelt     worden sind.  



  Auf der anderen Seite werden in bestehende Häu  ser heute im Zuge der modernen Entwicklung mehr  und mehr Ölheizungen eingebaut, die     wiederum    ihren  eigenen Gesetzen unterworfen sind und die mit Rück  sicht auf ihren Bau auch nicht ohne weiteres an beste  hende Schornsteine angeschlossen werden sollten. Es  wird heute als durchaus     zulässig    angesehen, z. B. an  einen bestehenden Schornstein einen ölbeheizten Kes  sel oder mehrere anzuschliessen, wobei allerdings dann  die Frage der Dimensionierung des Schornsteinquer  schnittes gegenüber den in einem Gebäude herzustel  lenden notwendigen Wärmeeinheiten unberücksichtigt  geblieben ist.

   Heiztechnisch gesehen, lässt sich dies wie  folgt zusammenfassen: Eine moderne Feuerstätte hat  einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als     frühere     Feuerstätten, und der Wirkungsgrad liegt im     allgemei-          nen        bei        80        bis        85        %        im        Gegensatz        zu        50        bis        60        %        bei     alten Öfen.

   Bei einem so veränderten Wirkungsgrad  sind sowohl die Abgastemperaturen als auch die Ab  gasmengen wesentlich geringer als früher. Bleibt aber  beim Anschliessen moderner Feuerstätten an einen  bestehenden Schornstein dieser Schornstein in seinem  Querschnitt unverändert, so ergeben sich daraus erheb  liche Heizschwierigkeiten und insbesondere auch     Ver-          sottungen        an    den Innenwandungen der     Schornsteine.     Diese Mängel lassen sich nur dadurch beseitigen, dass  der Wirkungsgrad des     Schornsteins    mit dem Wirkungs  grad der     Feuerstätte        bzw.    der Feuerstätten     in,

          Einklang          gebracht        wird.    Da nun die     modernen        Feuerstätten     (Herde, Öfen, Ölheizungen usw.) einheitlich nach    modernen Gesichtspunkten entwickelt worden     sind,     bleibt als einzig mögliche Veränderung     diejenige,        an     dem Schornstein selbst     Veränderungen        vorzunehmen.,     insbesondere mit dem Ziel, den Druck im Schornstein  so zu erhöhen, dass die Abgase die Schornsteinmün  dung schneller erreichen.

   Wesentlich für die Lösung  des Problems ist weiterhin,     dass    die Abgase in jedem  Fall .ins Freie gelangen, bevor sie den Taupunkt errei  chen, da anderenfalls an der     Innenwandung    der       Schornsteine    Feuchtigkeitsablagerungen und die vorge  nannten     Versottungen    eintreten.

   Zwar könnte man den  Druck im Schornstein theoretisch durch Erhöhung der  wirksamen Schornsteinhöhe steigern, jedoch hat diese  Erhöhung der Schornsteine aus     baupolizeilichen    Grün  den ihre Grenze, und ausserdem wäre die Anordnung  solcher hoch über den     Dächern    von Häusern vorste  henden Schornsteine unschön und würde ausserdem  eine Gefahr beim     Reinigen    der Schornsteine bilden.  Daher sind für die Höhe der Schornstein über Dach  höhe bestimmte und nicht     überschreitbare    Grenzen  festgesetzt.  



  Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt sich das Pro  blem, in Anpassung an die Feuerstätten     moderner    Aus  führung mit erhöhtem Wirkungsgrad die Schornstein  querschnitte zu     verkleinern.    Der Lösung eines solchen  Problems treten jedoch Schwierigkeiten entgegen, da  gemauerte oder aus     Fertigteilen    bestehende Schorn  steine entweder quadratischen oder rechteckigen Quer  schnitt mit waagerechten Lagern und senkrechten  Stossfugen oder mindestens Lagerfugen aufweisen.

    Durch     diese    Bauart und durch diese     Querschnittsform     ist eine erhebliche     Druckminderung    die Folge, dies       umsomehr,        als        strömungstechnisch    gesehen     ein    eckiger  Querschnitt zu Wirbelströmen und damit zu einer Ver  ringerung der Strömungsgeschwindigkeit der Abgase  Veranlassung gibt. Ausserdem treten in solchen  Schornsteinen nicht unerhebliche Reibungen auf, die  sich aus den Unebenheiten der Fugen ergeben, wäh  rend sich in den Ecken um die zumeist     runde    Abgas  säule herum     abwärtsfallende    kalte Luftsäulen befinden.

        Es ist ein Verfahren bekannt, um in einem beste  henden Schornstein bzw. Schornsteinzug eine Quer  schnittsverminderung zu erreichen, indem in den  Schornstein ein zylindrischer Körper eingebracht wird  und von oben her um diesen zylindrischen Körper Be  tonmasse gegossen wird, dann gewartet wird, bis sich  rings um den eingesetzten Körper die Masse verfestigt  hat, dann der Mittelkörper um ein Stück nach oben  gezogen und so der     Schornstein    mit einer Betonaus  kleidung versehen wird, die einen Schornstein mit  kreisförmigem Querschnitt belässt. Abgesehen davon,  dass ein solches     Verfahren    ausserordentlich zeitrau  bend ist, hat es den Nachteil, dass der sich verfesti  gende Beton porös     ist    und somit eine glatte Innenwan  dung nicht erzielt werden kann.

   Ein weiteres     behelfs-          mässiges    Verfahren zum Auskleiden von Schornsteinen  besteht darin, unter     Verwendung    eines     Gummikissens     auf die Innenseite des     Schornsteines    eine oder mehrere  Lagen Putz aufzubringen.

   Hierbei muss jedoch der  Nachteil in Kauf genommen werden, dass alle Quer  schnittsunebenheiten praktisch beibehalten werden, fer  ner dass der Beton verhältnismässig rauh bleibt.     Aus-          serdem    besteht der Nachteil, dass das Aufbringen einer  Mehrzahl von Putzlagen auf einem fertigen Beton stets       eine        unverhältnismässig    schlechte Bindung zwischen  den einzelnen Lagen zur Folge hat und daher die Ge  fahr des     Abplatzens    einer oder mehrerer Putzschichten  besteht. Schliesslich lassen sich durch diese Methoden  nur geringfügige     Querschnittsverkleinerungen    unter  Aufrechterhaltung der bisherigen     Querschnittsform    er  reichen.  



  Die Erfindung     bezweckt,    die Nachteile dieser     be@     kannten Verfahren zu beheben. Sie betrifft ein Verfah  ren, um bei fertigen Schornsteinen bzw. Schornsteinzü  gen den lichten Querschnitt nachträglich wirksam zu  verkleinern.  



  Dieses     Verfahren    zeichnet sich dadurch aus, dass  in den Schornstein auf dem Boden ein Formkörper  aufgesetzt wird, dessen Querschnitt etwa dem neuen  verkleinerten lichten Querschnitt des Schornsteines  entspricht, eine Füllmasse in Form einer erdfeuchten  Betonmasse eingebracht wird, die den Zwischenraum  zwischen dem Formkörper und der Innenwandung des  Schornsteines ausfüllt, diesem Formkörper eine Rüttel  bewegung in seitlicher     Richtung    erteilt wird, so dass  seine Seitenwandungen eine Verdichtung der eingegos  senen, ihn umgebenden Betonmasse vornehmen, dann  der Formkörper unter     Fortsetzung    der Rüttelbewegung  nach oben gezogen und weitere Betonmasse seitlich des       Formkörper        eingegeben    wird,

   bis     das    obere Ende des  Schornsteines erreicht ist.  



  Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur  Durchführung des     erfindungsgemässen    Verfahrens.  Dieselbe zeichnet     sich    dadurch aus, dass der Formkör  per mit einem Träger eines elektrischen     Unwuchtmo-          tors    verbunden ist.  



  Dabei ist nach einer     Ausführungsform    des     Verfah-          rens    der Erfindung die Möglichkeit gegeben, den     eine     Rüttelbewegung erhaltenden Formkörper vom Boden  bzw. vom unteren Schachtende kontinuierlich oder dis  kontinuierlich nach oben zu bewegen und zugleich von  oben her die Betonmasse     od.    dgl. einzugeben, die dann  unter     langsamer        Aufwärtsbewegung    des     rüttelnden     Formkörpers gegen die Innenwandung des Schorn  steins gedrückt und hier durch den seitlichen Rüttel  druck des Formkörpers schnell verfestigt und innen  mit einer glatten Wandung versehen wird.

      Nach einer     Ausführungsform    des Verfahrens der  Erfindung kann der eine Rüttelbewegung ausführende  Formkörper zugleich als Leitkörper für die an die In  nenwandung des Schornsteins zu bewegende Beton  masse dienen, indem der Formkörper mit Leitflächen  für die Betonmasse versehen wird. Nach einer einfa  chen Ausführungsform der Erfindung kann der     Leit-          körper    als einfacher Kegel ausgebildet werden, der an  seinem nach unten gerichteten Ende in den     Mantel    des       Formkörpers    übergeht.  



  Nach einer praktischen Ausführungsform des Ver  fahrens der Erfindung kann als Rüttelkörper ein im  wesentlichen zylindrischer Körper verwendet werden,  der einen mit Unwucht versehenen Elektromotor oder  Gasmotor trägt, durch den dem Formkörper mit einer  gewünschten Frequenz die Rüttelbewegungen erteilt  werden, um in Abhängigkeit von der Grösse des       Schornsteins    oder der Art und der Qualität der Beton  masse eine gewünschte Festigkeit in dem     schliesslichen          fertigen,Betoneinsatz    zu erreichen.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform des Verfah  rens der Erfindung wird vorgezogen, den die Unwucht  antreibenden Motor als Elektromotor auszubilden,  wobei die     Stromzufuhr    vom unteren Ende des Schorn  steins her vermittels eines Stromkabels erfolgt, das an  ein Kraftnetz oder ein Lichtnetz angeschlossen wird,  wobei     natürlich    das Kabel eine der Länge des Schorn  steins entsprechende Länge haben muss.  



  Nach einer     Ausführungsform    der Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens kann der Formkörper  als einfacher Mantel aus Metall oder einem Kunststoff  mit aufgesetztem Verteilerkegel ausgebildet sein. Dieser  Formmantel kann mit dem     Unwuchtkörper    auswech  selbar verbunden sein, um so unter Verwendung des  gleichen Trägers des     Unwuchtmotors        bzw.    seines An  triebs Formmäntel verschiedenen Querschnitts und  verschiedener     Grösse    ansetzen zu können, dergestalt,

    dass ein und derselbe Formkörper mit     Unwuchtmotor     unter Auswechslung des Formmantels für die Herstel  lung von Schornsteinen mit verschieden     .grossem    Quer  schnitt verwendet werden kann.  



  Dabei wird zweckmässig der Formkörper mit dem       Unwuchtmotor    vermittels einer Winde durch den       Schornstein    gezogen und vom Schornsteinkopf her  oder auch vermittels einer anderen seitlichen im  Schornstein angeordneten Öffnung mit Material gefüllt,  wobei     dann    das Material von oben laufend auf den  Rüttelkörper fällt und durch die     Leitflächen    gegen die       Wandung,des        Schornsteins    gleitet.  



  Durch die neue gewählte     Querschnittsfläche    und  die vorzugsweise runde     Querschnittsform    und das ent  standene wärmedämmende Betonfutter werden die  Abgastemperaturen kaum einem Abfall unterworfen,  und der Druck im     Schornstein    erhöht sich dadurch  ausreichend, so dass er selbst bei niedrigen Eintritts  temperaturen der Abgase noch voll funktionsfähig ist.  Auch     Versottungen    treten bei Abgasen mit geringem  Taupunkt (Abgase aus mit Öl     gefeuerten    Öfen) nicht  mehr auf.

   Auch bereits versottete Schornsteine können  nach dem Verfahren der Erfindung erhalten bleiben,  indem die neue Schale einen neuen Schornstein bildet,  während das     angegriffene    Mauerwerk nur noch den  Mantel bildet. Dadurch wird der     Versottungsvorgang     selbst .gestoppt, so dass das versottete     Mauerwerk    nun  mehr austrocknen kann.  



  Nach einer Ausführungsform des Verfahrens der  Erfindung ist es weiterhin möglich, auch nicht senk-      recht hochgeführte Schornsteine oder     Schornsteine,    die  im Verlauf ihres Weges eine     Abschrägung        aufweisen     und sich dann senkrecht wieder fortsetzen, mit einer  Auskleidung gemäss der Erfindung zu versehen. Dies  kann auf eine einfache Weise erreicht werden, indem  an den Stellen, an denen der Schornstein beginnt,  schräg zu laufen, in .das Mauerwerk ein Loch herge  stellt und provisorisch eine Rolle eingeführt wird und  ebenfalls eine entsprechende Öffnung an derjenigen  Stelle hergestellt und eine Rolle eingebracht wird, an  der der schräggeführte Schornsteinquerschnitt wieder  in den senkrechten     Schornstein    übergeht.

   Dadurch  wird der die Rüttelbewegungen ausführende Formkör  per bis zur Schrägabweichung in senkrechter Richtung  wirksam geführt und wird weiterhin durch die beiden  Rollen in der Schräglage geführt. Dies kann beispiels  weise dadurch_unterstützt werden, dass an dem Hinter  ende des     Rüttelformkörpers    ein Seil, ein Kabel o. dgl.  angebracht wird, durch dessen Gewicht der Formkör  per auch bei     Hindurchbewegung    durch einen schräg  gerichteten Zug in etwa zentrisch geführt wird. In der  Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass eine solche  zentrische Führung in dem schräg verlaufenden Ab  schnitt des Schornsteins nicht unbedingt erforderlich  ist.

   Wesentliche Funktion der Rolle ist, dass der zu  rüttelnde Formkörper während seiner Aufwärtsbewe  gung durch die Rolle     bzw.    Rollen zentrisch geführt  wird.  



  In der beigefügten Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise zur Darstellung ge  bracht.  



       Fig.1        zeigt    einen     Teillängsschnitt    durch einen  Schornstein mit einer     Vorrichtung    gemäss der Erfin  dung.  



       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt nach Linie 2-2 der       Fig.    1.  



  Mit 3 ist allgemein ein Schornstein bezeichnet, der  an seinem unteren Ende durch einen Verschluss in  üblicher Weise zugänglich ist. Von oben her wird ver  mittels eines Zugseiles 4 ein allgemein mit 5 bezeichne  ter Formkörper     eingelassen,    der bei 6 an seinem  oberen Ende     kegelförmig    zuläuft und bei 7 mit dem  Zugseil 4 verbunden ist. Am Boden des Formkörpers 5  ist ein mit 8 bezeichnetes Stromkabel angebracht, das  zu einem Netzanschluss führt. 9 bezeichnet allgemein  das     einzubringende    bzw. eingebrachte Füllmaterial.  



  Der Formkörper 5 besteht aus einem     Formmantel     mit einem eingebauten     Unwuchtmotor,    der über das  Stromkabel 8 mit elektrischer Energie gespeist wird  und der bei seiner Rotationsbewegung eine Rüttelbe  wegung des Formkörpers 5 verursacht.  



  Der Formkörper 5 wird zu     Beginn    des Arbeitsvor  ganges am Boden des Schornsteininneren angeordnet,  und von oben her wird Füllmaterial, insbesondere in  der Form einer Betonmischung eingelassen, die den  Formkörper 5 allseitig     umgibt    und die durch die Rüt  telbewegung allmählich verfestigt wird. Unter allmähli  cher     Aufwärtsbewegung    .des Formkörpers 5 wird weite-    res     Füllmaterial    kontinuierlich oder     diskontinuierlich     eingelassen, bis der gesamte Schornsteinquerschnitt     mit     dem     Füllmaterial    ausgefüllt ist.

   Dadurch wird dann ein  neuer Schornstein     mit    verringertem     Querschnitt    herge  stellt, der vorzugsweise, wie bei 10 in     Fig.    2 angedeutet  ist, kreisförmigen Querschnitt hat, der jedoch auch  einen anderen, ovalen o. dgl., Querschnitt annehmen  kann, sofern dies gewünscht     sein    sollte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I. Verfahren, um bei fertigen Schornsteinen bzw. Schornsteinzügen den lichten Querschnitt nachträglich wirksam zu verkleinern, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schornstein auf dem Boden ein Formkörper aufgesetzt wird, dessen Querschnitt etwa dem neuen verkleinerten lichten Querschnitt des Schornsteines entspricht, eine Füllmasse in Form einer erdfeuchten Betonmasse eingebracht wird, die den Zwischenraum zwischen dem Formkörper und der Innenwandung des Schornsteines ausfüllt, diesem Formkörper eine Rüttel bewegung in seitlicher Richtung erteilt wird,
    so dass seine Seitenwandungen eine Verdichtung der eingegos senen, ihn umgebenden Betonmasse vornehmen, dann der Formkörper unter Fortsetzung der Rüttelbewegung nach oben gezogen und weitere Betonmasse seitlich des Formkörpers eingegeben wird, bis das obere Ende des Schornsteines erreicht ist. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper mit einem Träger eines elektrischen Unwuchtmotors verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Rüttelbewegung ausfüh rende Formkörper als Leitkörper für die einzubrin- gende Füllmasse verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Formkörper ein Körper zylindri schen Querschnitts verwendet wird, der oben eine kegelartige Verjüngung aufweist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass bei geneigten Schornsteinen das Trag- und Zugmittel des Formkörpers über entfernbare Rollen geführt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Formmantel des Rüttelkör pers auswechselbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper an seinem Boden mit einer elektrischen Stromspeiseleitung versehen ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterende des Formrüttel- körpers gewichtsbelastet ist.
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