AT299776B - Verfahren zur Herstellen eines Formstückes für Kamine und nach diesem Verfahren hergestelltes Formstück - Google Patents

Verfahren zur Herstellen eines Formstückes für Kamine und nach diesem Verfahren hergestelltes Formstück

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Schiedel Kamin Betonwerk
Schiedel Kamin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/70Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
    • B28B21/72Producing multilayer tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


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  Verfahren zum Herstellen eines Formstückes für Kamine und nach diesem Verfahren hergestelltes Formstück 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Formstückes für Kamine, bei dem ein den Rauchgaszug bildendes Innenrohr mit einer thermischen Isolationsschicht umkleidet wird und ein Mantel auf die thermische Isolationsschicht aufbetoniert wird. 



   Bei derartigen mehrschaligen   Formstücken   für Kamine bildet der eigentliche, das Rauchgas führende und im allgemeinen aus sehr hitzebeständigem und säurefestem Material aufgebaute Kaminrohrstrang das Innenrohr. Das Innenrohr ist von einer thermischen Isolationsschicht umhüllt, und diese wieder ist von einem Kaminmantel umgeben, welcher dem ganzen Formstück Stabilität und Standfestigkeit verleiht. Als Material für das Innenrohr dient meist Schamotte. Die thermische Isolation kann beispielsweise aus Mineral- oder Glasfasern in Platten-, Matten- oder Zopfform bestehen, und der Mantel wird üblicherweise aus Leicht- oder Schwerbeton, insbesondere Stahlbeton, errichtet. Das Formstück kann dabei bis Stockwerkshöhe erreichen ; im letzteren Fall wird häufig das Innenrohr aus mehreren Einzelelementen aufgebaut.

   Derartige Formstücke werden im Werk als Einheit vorgefertigt und dann auf der Baustelle zum Kamin zusammengesetzt. 



   Es ist bekannt (vgl.   z. B.   deutsche Gebrauchsmusteranmeldung 1950362), das Innenrohr zunächst mit einer elastischen thermischen Isolationsschicht zu umgeben, dieses Aggregat in einer Aussenform anzuordnen und dann zwischen der thermischen Isolationsschicht und der Aussenform-gegebenenfalls nach Einbringen einer Stahlarmierung-Beton einzubringen, um den Kaminmantel herzustellen. 



   Bei diesem bekannten Herstellungsverfahren kann es vorkommen, dass die elastische thermische Isolationsschicht von dem erstarrten Betonmantel so fest auf das Innenrohr gepresst wird, dass dieses sich während des Kaminbetriebes nicht mehr ausreichend expandieren und kontrahieren kann. 



  Insbesondere in Kaminlängsrichtung ist jedoch eine merkliche Expansions- und Kontraktionsmöglichkeit des Innenrohres erforderlich ; andernfalls kommt es zu störenden Druckauswirkungen und Schubspannungen. Anderseits ist jedoch dieses bekannte Herstellungsverfahren produktionstechnisch gegenüber einem andern bekannten Herstellungsverfahren (vgl. deutsche Gebrauchsmusteranmeldung 1995206) in mancher Hinsicht vorteilhaft, bei dem die thermische Isolationsschicht mit dem Betonmantel ein vorgefertigtes Teilelement bildet, in das nachträglich das den Kaminrohrstrang bildende Innenrohr mit etwas Radialspiel eingesteckt wird. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das zuerst genannte bekannte Herstellungsverfahren eines Formstückes für Kamine und damit verbunden auch dessen räumlichen Aufbau so weiterzubilden, dass die Vorteile beibehalten, jedoch die Nachteile hinsichtlich Kompression der Isolationsschicht und damit verbundener Behinderung der thermischen oder auch vibratorischen Eigenbewegungen des Innenrohres vermieden werden. 



   Zum Lösen dieser Aufgabe sieht das Herstellungsverfahren gemäss der Erfindung vor, dass vor dem Aufbetonieren des Mantels auf der thermischen Isolationsschicht eine später wieder entfernbare Abstandhalteschicht aufgebracht und auf dieser der Mantel aufbetoniert wird. 



   Es ist möglich, die Abstandhalteschicht nach dem Erstarren des Betonmantels noch am Herstellungsort wieder zu entfernen. Dann erhält man zwischen der nur noch weniger als bisher oder im 

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 günstigsten Fall überhaupt nicht mehr zusammengedrückten Isolationsschicht und dem Betonmantel etwas Radialspiel, das in jedem Fall, unabhängig vom Kompressionsgrad der thermischen
Isolationsschicht, der thermischen und vibratorischen Beweglichkeit des Innenrohres zu Nutze kommt. 



   Man kann jedoch auch die Abstandhalteschicht noch zur Fixierung des Innenrohres mitsamt der
Isolationsschicht im Betonmantel während der Fahrt nutzen und die Abstandhalteschicht erst am
Montageort des Kamins entfernen. Hiezu kann man die Abstandhalteschicht in einem besonderen
Arbeitsgang entfernen. Wenn man jedoch, wie es vorzugsweise vorgesehen ist, als Abstandhalteschicht ein unter Wärmeeinwirkung flüchtiges Material aufbringt und darüberhinaus gar als das flüchtige Material einen stätestens unter der Einwirkung der Betriebstemperatur des Innenrohres des Kamins schmelzenden Stoff wählt, kann man die Abstandhalteschicht auch einfach am Montageort des Kamins unter der Wärmeeinwirkung des in Betrieb genommenen Kamins abtropfen lassen. 



   Es ist denkbar, die Abstandhalteschicht aus ausspülbarem oder chemisch auslösbarem Stoff aufzubauen. Es kann aber auch als das flüchtige Material ein abbrennbarer Stoff aufgebracht werden. 



  Vorzugsweise in Betracht gezogen wird schmelzbares Material, z. B. Wachse oder Stearin. Man kann jedoch auch Styropor vorsehen, das bekanntlich bei   800C   schmilzt. Demzufolge sieht die Erfindung speziell auch ein nach dem Verfahren der Erfindung hergestelltes Formstück für Kamine mit einem den Rauchgaszug bildenden Innenrohr, darum angeordneter thermischer Isolationsschicht und aufbetoniertem Betonmantel vor, das durch eine zwischen der thermischen Isolationsschicht und dem Betonmantel eingeschaltete Abstandhalteschicht aus einem Material relativ niedrigen Schmelzpunktes, wie Wachs oder Stearin oder Styropor, gekennzeichnet ist. 



   Schliesslich lässt sich sogar in besonders vorteilhafter Weise Eis als Abstandhalteschicht verwenden, welches den Betonierdruck gut abfangen kann, jedoch von selbst bald wieder die Abstandhalteschicht schwinden lässt. Hiezu kann man im Werk eine Vereisungsvorrichtung aufbauen, mit der zunächst das mit der Isolationsschicht ummantelte Innenrohr vereist wird, ehe es in die Mantelbetonieranlage weitergeleitet wird. Demzufolge sieht ein Verfahren nach der Erfindung vor, dass als Abstandhalteschicht eine Schicht aus Eis auf die thermische Isolationsschicht aufgebracht wird. 



   Die Erfindung ermöglicht es, dass das Innenrohr von einer thermischen Isolationsschicht aus an sich bekannter komprimierbarem Material, wie Mineral- oder Glasfaser, umkleidet wird. Es hat sich gezeigt, dass bei unmittelbarem Aufbetonieren des Betonmantels auf eine 5 cm starke derartige Isoliermatte ein unerwünschtes Zusammendrücken durch den Druck des Betons auf 1 bis 1, 5 cm Mattenstärke erfolgt ; dem kann durch die Erfindung entgegengewirkt werden. Darüberhinaus schafft die Erfindung noch zusätzlich bei Beseitigung der Abstandhalteschicht das erwünschte Radialspiel zwischen der Isolationsschicht und dem Betonmantel. 



   Vorzugsweise ist vorgesehen, dass als Abstandhalteschicht vorgefertigte Teile in Form von Schalen oder Matten auf der thermischen Isolationsschicht aufgebracht werden. 



   Eine spezielle Möglichkeit besteht dabei darin, dass als Abstandhalteschicht ein unter pneumatischem oder hydraulischem Druck stehender Schlauch oder ein Kissen auf die Isolationsschicht aufgebracht wird. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. 



   Die einzige Figur zeigt einen Querschnitt durch eine aus Schematisierungsgründen besonders einfach gewählte Ausführungsform eines   erfindungsgemässen   vorgefertigten Formstücks für Kamine. Es versteht sich, dass die Erfindung auch andere Kaminformen und auch Kaminformen mitmehreren Rauchgaszügen oder zusätzlichen Schächten oder Kammern   o. dgl.   einschliesst. Es können auch noch weitere Schichten, z. B. Sperrschichten für Dämpfe, zwischengeschaltet sein. 



   Um das zum Führen von Rauchgas bestimmte Innenrohr--l--aus Schamotte ist eine als thermische   Isolationsschicht --2-- dienende   Schicht aus Mineral- oder Glasfasermatte gewickelt. Auf dieser thermischen   Isolationsschicht --2-- ist   die   Abstandhalteschicht-3-gemäss   der Erfindung 
 EMI2.1 
 Auflegen vorgefertigter Eisschalen gewonnen sein. Das Aufbetonieren sollte dann in einer kühl gehaltenen Halle erfolgen. Es kommt dabei nur darauf an, dass das Eis so lange als Abstandhalter wirkt, wie der Beton noch fliessend den vom Eis eingenommenen Raum wieder ausfüllen kann.

   Schliesslich kann die   Abstandhalteschicht --3-- auch   in einen Ringspalt zwischen der thermischen Isolationsschicht und einer verlorenen oder gegebenenfalls auch später mit derAbstandhalteschicht - wieder entfernbaren   Aussenhaut --4-- eingegossen   oder eingeschüttet sein. Man könnte 

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 EMI3.1 
 Umständen die Abstandhalteschicht bilden, die   z. B.   durch Anstechen oder Hüllenzersetzung,   z. B.   durch Wärme, wieder entfernbar sind. 
 EMI3.2 
 --3-- undAussenform hat, während die andern Schichten runde Innen- und Aussenform ebenso wie die Innenseite des Betonmantels haben. 



   Die   Abstandhalteschicht --3-- nimmt   mindestens einen Teil des Betonierdrucks beim Aufbetonieren des   Betonmantels --5-- auf   die thermische   Isolationsschicht --2-- auf.   Nach Erstarren des Betonmantels und Entfernung der Abstandhalteschicht, was durch deren einfaches Abtropfen unter Wärme, gegebenenfalls der Betriebswärme des Kamins, erfolgen kann, entsteht an der Stelle der Abstandhalteschicht ein Radialspiel für thermische Bewegungen des Innenrohres-l-mitsamt der Isolationsschicht--2--. 



   An Stelle der Führung von Rauchgas kann das Innenrohr-l-übrigens auch als Abwurfschacht dienen. Die Isolationsschicht--2--übernimmt dann die Schalldämpfungsfunktion. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Herstellen eines Formstückes für Kamine, bei dem ein den Rauchgaszug bildendes Innenrohr mit einer thermischen Isolationsschicht umkleidet wird und ein Mantel auf die 
 EMI3.3 
 Aufbetonieren des Mantels auf der thermischen Isolationsschicht eine später wieder entfernbare Abstandhalteschicht aufgebracht und auf dieser der Mantel aufbetoniert wird. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Material ein spätestens unter der Einwirkung der Betriebstemperatur des Innenrohres des Kamins schmelzender Stoff aufgebracht wird. EMI3.5 Innenrohr von einer thermischen Isolationsschicht aus an sich bekanntem komprimierbarem Material, wie Mineral- oder Glasfaser, umkleidet wird. EMI3.6 Abstandhalteschicht vorgefertigte Teile in Form von Schalen oder Matten auf der thermischen Isolationsschicht aufgebracht werden. EMI3.7 schicht ein unter pneumatischem oder hydraulischem Druck stehender Schlauch oder ein Kissen auf die Isolationsschicht aufgebracht wird. EMI3.8 dass als Abstandhalteschicht eine Schicht aus Eis auf die thermische Isolationsschicht aufgebracht wird.
    11. Formstück für Kamine mit einem den Rauchgaszug bildenden Innenrohr, darum angeordneter thermischer Isolationsschicht und aufbetoniertem Betonmantel, hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7 und 8, gekennzeichnet durch eine zwischen der thermischen Isolationsschicht (2) und dem Betonmantel (5) eingeschaltete Abstandhalteschicht (3) aus einem Material relativ niedrigen Schmelzpunktes, wie Wachs oder Stearin oder Styropor.
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