CH438485A - Stromeisen an einem Induktionszähler - Google Patents

Stromeisen an einem Induktionszähler

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CH438485A
CH438485A CH422366A CH422366A CH438485A CH 438485 A CH438485 A CH 438485A CH 422366 A CH422366 A CH 422366A CH 422366 A CH422366 A CH 422366A CH 438485 A CH438485 A CH 438485A
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CH
Switzerland
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bottleneck
electric iron
dependent
iron according
permeability
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Application number
CH422366A
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English (en)
Inventor
Alfred Dr Spaelti
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  
 



  Stromeisen an einem Induktionszähler
Die Erfindung betrifft ein Stromeisen an einem Induktionszähler mit lamelliertem oder gesintertem Triebkern und mit einem Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens. Derartige Stromeisen, bei denen   wider    Engpass aus dem gleichen Material wie der Triebkern oder vorzugsweise aus Eisen hoher Anfangspermeabilität besteht, sind bekannt; bei solchen Stromeisen durchsetzt bei schwacher Erregung fast der ganze Fluss den Engpass, während bei grosser Erregung der Engpass gesättigt ist, so dass ein Grossteil des Flusses den Luftraum durchsetzen muss, welcher den Engpass umgibt. Diese Massnahme bewirkt eine Linearisierung der B-H-Kurve im Bereich kleiner Induktionen, was den Zählerfehler namentlich im Kleinlastgebiet verkleinern hilft.



   Im Unterschied zur erwähnten Bauweise bezweckt die Erfindung, die Messgenauigkeit des Zählers im   Über-    lastbereich zu verbessern, und zwar durch Anhebung der Magnetisierungskurve, die dort erforderlich ist, um der Stromdämpfung entgegenzuwirken. Üblicherweise bringt man zu diesem Zwecke am Stromeisen einen magnetischen Nebenschluss an, der so bemessen ist, dass er bei kleiner Erregung einen verhältnismässig grösseren Anteil des Gesamtflusses führt als bei grosser Erregung, indem seine Sättigung schneller erreicht wird als die des magnetischen Kreises des Stromtriebflusses. Auf solche Weise wird im Überlastgebiet der magnetische Stromtriebfluss relativ zum   Laststorm    vergrössert, was aber mit einer namhaften Vergrösserung des Enregieverbrauches der Zählerspule verbunden ist.



   Die Erfindung hat nun zum Zweck, die   Magnetisie-      rungskurve    im   Oberlastbereich    zu korrigieren, ohne dass dazu eine merkliche Vergrösserung des Eigenverbrauches des Zählerstromkreises und der dadurch verursachten Erwärmung des Apparates in Kauf genommen werden muss. Sie beruht auf dem Gedanken, in den Triebflusskreis einen magnetischen Leiter in Serie einzufügen, dessen Leitfähigkeit im   Überlastgebiet    grösser als im Bereich der Nennleistung ist.

   Dies wird bei einem Stromeisen mit einem Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens dadurch erzielt, dass erfindungsgemäss der Engpass zur Kompensation der Stromdämpfung durch Anhebung der   Magnetisierungskurve    im   Über-    lastbereich ferromagnetisches Material enthält, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen   Nenn-und    Grenzleistung monoton auf mindestens das Doppelte zunimmt.



       Monoton    ist dabei wie üblich so zu verstehen, dass    im genannten Intervall die erste Ableitung der B-H Kurve des ferromagnetischen Engpasses immer positiv ist; bei der Grenzlast soll also das Maximum der Per  meabilität    noch nicht erreicht sein.  Nennleistung  bedeutet die bekannte, beim Einstellen und Echten der Zähler gebräuchliche Bezugslast, die sich auch auf den Leistungsschildern angegeben findet.



   In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Aus  führungsheispiel    des erfindungsgemässen Stromeisens in Ansicht dargestellt. Dort bedeutet 1 einen Teil eines lamellierten oder gesinterten Triebkernes, in dessen triebscheibenseitigem Schenkelende ein Schlitz 2 mit seitlichen Nuten 3 vorgesehen ist. In diese Nuten 3 ist ein unmagnetisches Plättchen 4 eingeschoben, das ein Gewindeloch aufweist, worin eine Schraube 5 aus einem ferromagnetischen Material sitzt, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen   Nenn- und    Grenzleistung monoton bis mindestens aufs Doppelte zunimmt.

   Die meisten weichmagnetischen Stoffe, beispielsweise Automatenstahl, weisen zwischen Anfangspermeabilität und etwa 6000 Gauss einen Anstieg der Permeabilität auf, und bei zweckmässiger Wahl des Querschnittes der Schraube 5 lässt sich damit der gewünschte Anhebungseffekt auf die   Magnetisierungskurve    im   Überlastbereich    bewirken. Der Kopf 6 der Schraube 5 stützt sich auf eine Polplatte 7 ab und verspannt diese über ein Zwischenstück 8 mit dem Triebkern 1.



   Der magnetische Kreis ist so ausgelegt, dass der   Schaft der Schraube 5 beim Grenzlastpunkt etwa im    Gebiet maximaler Permeabilität arbeitet, was sich so auswirkt, dass sich der magnetische Gesmatwiderstand des Stromeisens im Überlastbereich vermindert. Das  gilt nicht nur, wenn das Zwischenstück 8 aus unma  guetischem    Material besteht, sondern auch wenn man dieses aus ferromagnetischem Material mit hoher Anfangspermeabilität herstellt, sofern dessen Querschnitt so bemessen wird, dass das Zwischenstück 8 im   tXber-    lastbereich des Zählers gesättigt ist.

   Diese Ausführungsform läuft darauf hinaus, dass in den magnetischen Pfad des Stromeisens zwei parallele Engpässe eingeschaltet sind, die beide zur Korrektur der Magnetisierungskurve beitragen: das Zwischenstück 8 bewirkt, dass die magnetische Leitfähigkeit bei kleiner Belastung, solange das   Zwischenstück    8 noch nicht gesättigt ist, angehoben wird, während die Schraube 5 zur Kompensation der Lastkurve im   tZberlastbereich    beiträgt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stromeisen an einem Induktionszähler mit lamelliertem oder gesintertem Triebkern und mit Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens, dadurch gekennzeichnet, dass der Engpass zur Kompensation der Stron- dämpfung durch Anhebung der Magnetisierungskurve im Überlastbereich ferromagnetisches Material enthält, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen Nennund Grenzleistung monoton auf mindestens das Doppelte zunimmt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfangspermeabilität im Engpass kleiner als 200 ist.
    2. Stromeisen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfangspermeabilität im Engpass kleiner als 100 ist.
    3. Stromeisen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Engpass von einer Schraube gebildet wird, weiche eine Polplatte mit einem Schenkelende des Stromeisens verbindet.
    4. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich zur Korrektur der Lastkurve bei Belastungen unterhalb der Nennleistung, im magnetischen Pfad des Stromeisens zum besagten Engpass paralleI ein zweiter Engpass befindet, der aus ferromagnetischem Material besteht, dessen Permeabilitätsmaximum unterhalb der bei der Nennleistung im zweiten Engpass auftretenden magnetischen Feldstärke liegt.
    5. Stromeisen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Engpässe koaxial angeordnet sind.
    6. Stromeisen nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Engpass aus einem ringförmigen Zwischenstück besteht, welches von der den ersten Engpass bildenden Schraube zwischen dem Schenkelende des Stromeisens und der Polplatte festgehalten wird.
    Landis & Gyr AG
CH422366A 1966-03-23 1966-03-23 Stromeisen an einem Induktionszähler CH438485A (de)

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DE19661516944 DE1516944A1 (de) 1966-03-23 1966-04-19 Stromeisen fuer Induktionszaehler
AT399066A AT286435B (de) 1966-03-23 1966-04-27 Strom-Eisen für Induktionszähler
FR88261A FR1505263A (fr) 1966-03-23 1966-12-21 Ensemble ferromagnétique pour compteur à induction

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CH (1) CH438485A (de)
DE (1) DE1516944A1 (de)
FR (1) FR1505263A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1516944A1 (de) 1969-10-02
FR1505263A (fr) 1967-12-08
AT286435B (de) 1970-12-10

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