CH438485A - Stromeisen an einem Induktionszähler - Google Patents
Stromeisen an einem InduktionszählerInfo
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- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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Description
Stromeisen an einem Induktionszähler
Die Erfindung betrifft ein Stromeisen an einem Induktionszähler mit lamelliertem oder gesintertem Triebkern und mit einem Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens. Derartige Stromeisen, bei denen wider Engpass aus dem gleichen Material wie der Triebkern oder vorzugsweise aus Eisen hoher Anfangspermeabilität besteht, sind bekannt; bei solchen Stromeisen durchsetzt bei schwacher Erregung fast der ganze Fluss den Engpass, während bei grosser Erregung der Engpass gesättigt ist, so dass ein Grossteil des Flusses den Luftraum durchsetzen muss, welcher den Engpass umgibt. Diese Massnahme bewirkt eine Linearisierung der B-H-Kurve im Bereich kleiner Induktionen, was den Zählerfehler namentlich im Kleinlastgebiet verkleinern hilft.
Im Unterschied zur erwähnten Bauweise bezweckt die Erfindung, die Messgenauigkeit des Zählers im Über- lastbereich zu verbessern, und zwar durch Anhebung der Magnetisierungskurve, die dort erforderlich ist, um der Stromdämpfung entgegenzuwirken. Üblicherweise bringt man zu diesem Zwecke am Stromeisen einen magnetischen Nebenschluss an, der so bemessen ist, dass er bei kleiner Erregung einen verhältnismässig grösseren Anteil des Gesamtflusses führt als bei grosser Erregung, indem seine Sättigung schneller erreicht wird als die des magnetischen Kreises des Stromtriebflusses. Auf solche Weise wird im Überlastgebiet der magnetische Stromtriebfluss relativ zum Laststorm vergrössert, was aber mit einer namhaften Vergrösserung des Enregieverbrauches der Zählerspule verbunden ist.
Die Erfindung hat nun zum Zweck, die Magnetisie- rungskurve im Oberlastbereich zu korrigieren, ohne dass dazu eine merkliche Vergrösserung des Eigenverbrauches des Zählerstromkreises und der dadurch verursachten Erwärmung des Apparates in Kauf genommen werden muss. Sie beruht auf dem Gedanken, in den Triebflusskreis einen magnetischen Leiter in Serie einzufügen, dessen Leitfähigkeit im Überlastgebiet grösser als im Bereich der Nennleistung ist.
Dies wird bei einem Stromeisen mit einem Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens dadurch erzielt, dass erfindungsgemäss der Engpass zur Kompensation der Stromdämpfung durch Anhebung der Magnetisierungskurve im Über- lastbereich ferromagnetisches Material enthält, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen Nenn-und Grenzleistung monoton auf mindestens das Doppelte zunimmt.
Monoton ist dabei wie üblich so zu verstehen, dass im genannten Intervall die erste Ableitung der B-H Kurve des ferromagnetischen Engpasses immer positiv ist; bei der Grenzlast soll also das Maximum der Per meabilität noch nicht erreicht sein. Nennleistung bedeutet die bekannte, beim Einstellen und Echten der Zähler gebräuchliche Bezugslast, die sich auch auf den Leistungsschildern angegeben findet.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Aus führungsheispiel des erfindungsgemässen Stromeisens in Ansicht dargestellt. Dort bedeutet 1 einen Teil eines lamellierten oder gesinterten Triebkernes, in dessen triebscheibenseitigem Schenkelende ein Schlitz 2 mit seitlichen Nuten 3 vorgesehen ist. In diese Nuten 3 ist ein unmagnetisches Plättchen 4 eingeschoben, das ein Gewindeloch aufweist, worin eine Schraube 5 aus einem ferromagnetischen Material sitzt, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen Nenn- und Grenzleistung monoton bis mindestens aufs Doppelte zunimmt.
Die meisten weichmagnetischen Stoffe, beispielsweise Automatenstahl, weisen zwischen Anfangspermeabilität und etwa 6000 Gauss einen Anstieg der Permeabilität auf, und bei zweckmässiger Wahl des Querschnittes der Schraube 5 lässt sich damit der gewünschte Anhebungseffekt auf die Magnetisierungskurve im Überlastbereich bewirken. Der Kopf 6 der Schraube 5 stützt sich auf eine Polplatte 7 ab und verspannt diese über ein Zwischenstück 8 mit dem Triebkern 1.
Der magnetische Kreis ist so ausgelegt, dass der Schaft der Schraube 5 beim Grenzlastpunkt etwa im Gebiet maximaler Permeabilität arbeitet, was sich so auswirkt, dass sich der magnetische Gesmatwiderstand des Stromeisens im Überlastbereich vermindert. Das gilt nicht nur, wenn das Zwischenstück 8 aus unma guetischem Material besteht, sondern auch wenn man dieses aus ferromagnetischem Material mit hoher Anfangspermeabilität herstellt, sofern dessen Querschnitt so bemessen wird, dass das Zwischenstück 8 im tXber- lastbereich des Zählers gesättigt ist.
Diese Ausführungsform läuft darauf hinaus, dass in den magnetischen Pfad des Stromeisens zwei parallele Engpässe eingeschaltet sind, die beide zur Korrektur der Magnetisierungskurve beitragen: das Zwischenstück 8 bewirkt, dass die magnetische Leitfähigkeit bei kleiner Belastung, solange das Zwischenstück 8 noch nicht gesättigt ist, angehoben wird, während die Schraube 5 zur Kompensation der Lastkurve im tZberlastbereich beiträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stromeisen an einem Induktionszähler mit lamelliertem oder gesintertem Triebkern und mit Engpass im magnetischen Pfad des Stromeisens, dadurch gekennzeichnet, dass der Engpass zur Kompensation der Stron- dämpfung durch Anhebung der Magnetisierungskurve im Überlastbereich ferromagnetisches Material enthält, dessen Permeabilität im Messbereich zwischen Nennund Grenzleistung monoton auf mindestens das Doppelte zunimmt.UNTERANSPRÜCHE 1. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfangspermeabilität im Engpass kleiner als 200 ist.2. Stromeisen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfangspermeabilität im Engpass kleiner als 100 ist.3. Stromeisen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Engpass von einer Schraube gebildet wird, weiche eine Polplatte mit einem Schenkelende des Stromeisens verbindet.4. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich zur Korrektur der Lastkurve bei Belastungen unterhalb der Nennleistung, im magnetischen Pfad des Stromeisens zum besagten Engpass paralleI ein zweiter Engpass befindet, der aus ferromagnetischem Material besteht, dessen Permeabilitätsmaximum unterhalb der bei der Nennleistung im zweiten Engpass auftretenden magnetischen Feldstärke liegt.5. Stromeisen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Engpässe koaxial angeordnet sind.6. Stromeisen nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Engpass aus einem ringförmigen Zwischenstück besteht, welches von der den ersten Engpass bildenden Schraube zwischen dem Schenkelende des Stromeisens und der Polplatte festgehalten wird.Landis & Gyr AG
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH438485A true CH438485A (de) | 1967-06-30 |
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ID=4272087
Family Applications (1)
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1966
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Also Published As
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