CH435166A - Gerät zum Ausstechen von Blätterteig - Google Patents

Gerät zum Ausstechen von Blätterteig

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CH435166A
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CH
Switzerland
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knife
lid
dough
spring
pastry
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Application number
CH1091966A
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English (en)
Inventor
Zurmuehle-Linder Hans
Original Assignee
Zurmuehle Linder Hans
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/10Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus
    • A21C11/106Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus using hand-operated cutting tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


  Gerät     zum    Ausstechen von Blätterteig    Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Aus  stechen von Blätterteig aus einer vorbereiteten Teig  schicht für mit einem Deckel versehenes Gebäck, ins  besondere     Pastetchen.     



  Bisher wurden bei der Herstellung von     Blätterteig          pastetchen    zwei     Blätterteigschichten    zum Ausstechen des  für das     Pastetchen    bestimmten Teigs     übereinandergelegt.     Vor diesem     übereinanderlegen    wurden aber aus der  einen     Blätterteigschicht    zuerst die     Pastetchendeckel    aus  gestochen. Schon bei diesem Arbeitsgang trat oft der  Nachteil auf, dass die ausgestochenen Deckel am durch  die ganze Schicht     hindurchgehenden    Messer hängen  blieben, aus diesem herausgenommen werden und nach  her in das entsprechende Loch der Schicht wieder einge  setzt werden mussten.

   Das war nicht nur     zeitraubend,     sondern es bestand auch die Gefahr der Beschädigung  der ausgestochenen Deckel. Die so vorbereitete Teig  schicht wurde     dann    auf die untere     Teigschicht    ausgelegt  und hernach aus der Doppelschicht der Teig für die ein  zelnen     Pastetchen    ausgestochen. Man erkennt, dass es  sehr viel Sorgfalt erfordert, die äussere Form so auszu  stechen, dass sie konzentrisch zum ausgestochenen     Dek-          kel    zu liegen kam.

   Wenn dies nicht einwandfrei geschah,  ergaben     sich        beim        nachherigen    Backen     Pastetchen,    die  nicht auf dem     ganzen    Umfang gleich hoch waren und bei       denen        der    Deckel auch     nicht        :in    der Mitte lag.  



  Alle .diese Nachteile können durch das     erfindungs-          gemässe    Gerät vermieden werden. Es ist     gekennzeichnet     durch ein äusseres, .die Aussenform des Gebäcks be  stimmendes Messer und ein innerhalb des letzten ange  ordnetes, kürzeres Messer zum Anstechen des Deckels,  das Ganze so, dass das     Ausstechen    des     Teigstückes    für  das Gebäck und das Anstechen des Deckels in diesem       Teigstück    im gleichen     Arbeitsgang    erfolgen.  



  Die     einzige        Fig.    der Zeichnung zeigt in einem     Ver-          tikalschnitt    etwa in     Naturgrösse        eine        beispielsweise    Aus  führungsform des     erfindungsgemässen    Gerätes.  



  An einem Deckel 1 ist das äussere, die     Aussenform          des        Pastetchens        bestimmende        Messer    2     befestigt.        Dieses     Messer 2 kann beliebige, nicht dargestellte Umfangsform    haben, je nach der gewünschten Form des     Pastetchens,     so kann sie z. B. kreisrund,     rosettenartig,    eckig oder  anderswie geformt sein.

   Am     Deckel    1 ist     weiter    konzen  trisch zum     Messer    2 das     innere,        kürzere        Messer    3 zum  Anstechen des     Pastetchendeckels    befestigt. Auch dieses  Messer     kann    je nach Wunsch beliebige Umfangsform  haben. Die Höhe des     innern    Messers kann z. B. um  1,5 mm     kürzer        sein.        als        diejemlge    des     äussern        Messers    2.

    Zwischen den beiden Messern 2 und 3 ist ein äusserer  Ausstosskolben 4 verschiebbar angeordnet. Eine an     ihm     und am Deckel 1 sich     abstützende        Druckschraubenfeder     5 hat das Bestreben, .den Kolben 4 nach unten zu be  wegen.

   Der     Axialweg    des Kolbens 4     wird        durch    an ihm       befestigte,    je     in        einen        Schlitz    6 des     äussern    Messers 2       eintretende        Anschläge    7     begrenzt,    und zwar     vorzugsweise     so, dass im Ruhezustand :des Gerätes die     Stirnfläche    8  des     Kolbens    4 mit der     Schneidkante    9 des äussern  Messers 2 bündig verläuft.

   Auch im Innern des     innern          Messers    3     ist    ein     Ausstosskolben    10 axial     beweglich     vorgesehen. Auch dieser Kolben steht unter der Wirkung  einer     Schraubendruckfeder    11, die sich an ihm und am  Deckel 1 abstützt. Ein am Kolben 10 festgeschraubter  Zapfen 12 hat einen Anschlag 13, der mit     einem    An  schlag 14 eines am Deckel 1 festgeschraubten Supports  15 zwecks Begrenzung :der     Axialbewegung    des     innern     Kolbens 10 zusammenarbeitet.

   Die Anschläge 13 und  14 sind vorzugsweise so angeordnet, dass die Stirn  fläche 16 des Kolbens 10 in ,der Ruhelage des Gerätes  mit der Schneidekante 9 des äussern Messers 2 bündig  verläuft. Löcher 18 verbinden sowohl den Raum inner  halb des     Messers    3     als        auch        denjenigen        innerhalb    des  Messers 2 mit der Aussenluft, damit ein     Einwärtsdrük-          ken    der Kolben 4 und 10 nicht     durch    Kompression der  Luft in     diesen    Räumen verhindert wird.  



  Das dargestellte und beschriebene Gerät arbeitet wie  folgt:  In der in der Zeichnung dargestellten Lage der Teile  hat das Gerät gerade einen     Ausstechvorgang    beendet.  Die     Blätterteigschicht    19 besteht nicht mehr, wie     dies     früher notwendig war, aus     zwei    aufeinandergelegten      Schichten, sondern nur aus einer einzigen, natürlich aus  einer im     Blätterteigverfahren    hergestellten, vielblättrigen  Schicht. Die Herstellung einer solchen vielblättrigen  Schicht     ist    dem     Fachmanne    bekannt und braucht daher  nicht beschrieben zu werden.

   Zum Ausstechen des für  ein     Pastetchen        notwendigen        Teigteils    aus der Schicht 19  hat man das Gerät zuerst auf die Schicht 19 aufgelegt.  Dabei waren die Kolben 4 und 10 in ihrer äusseren  Lage. Dann hat man von oben mit der Hand auf den  Deckel 1     gedrückt,    so     dass,        zuerst    das Messer 2     unter          Zusammendrückung    der Feder 5 in die Schicht 19 ein  drang und kurz nachher auch das     Anstechmesser    3  unter     Zusammendrückung    der Feder 11.

   Dieses Ein  drücken des Gerätes in die Schicht 19 erfolgt soweit,  bis die Schneide 9 des Messers 2 auf der Unterlage 20  anstösst. Dann aber ist die     Schneidkante    17 des innern       Anstechmessers    3 noch etwa 1,5 mm von der Unterlage  20     entfernt,    d. h. der     innerhalb    des Messers 3     liegende     Teig wird nicht     ganz    vom übrigen, durch das Messer 2       ganz    herausgestochenen     Teig    getrennt.

   Hebt man nun  den Druck auf den Deckel 1 auf, so stossen die     Federn     5     und    11 die     Ausstosskolben    4 und 10 nach aussen, bis  die Anschläge 7 und 13 an ihren Gegenanschlägen     an-          stossen,    der vom     Messer    2 aus der Schicht 19 ausge  stochene Teig mit dem vom Messer 3 erzeugten Anstich  für den     Pastetchendeckel    also ausgestossen und zum  in     bekannter        Weise        erfolgenden        Backen    bereit ist,

   wor  auf aus der     Teigschic        t    19     einweiteres        Pastetchen    auf  obige     Weise,ausges..tochen        wird.    Man     erkennt,aus    Obi  gem die     Vorteile    gegenüber dem bekannten Vorgehen.  Es müssen nicht mehr zwei     Teigschichten    19     übereinan-          dergelegt    werden, nachdem zudem vorher noch aus der  einen Schicht die Deckel ausgestochen werden mussten.

    Beides, Anstechen des Deckels und Ausstechen des  Teigs,     erfolgt    in     einem        einzigen        Arbeitsgang.    Ein Her  ausfallen des     Deckelteigstückes    ist verhindert, weil es  immer noch mit dem übrigen Teig des     Pastetchens    in       Verbindung    steht.

   Weil die beiden Messer 2 und 3 kon  zentrisch zueinander angeordnet sind, kommen die Pa-         stetchendeckel    immer genau in die Mitte zu     liegen.    Un  gleiche Höhe der einzelnen     Pastetchen    und     unkonzen-          trische    Lage der Deckel werden also automatisch ver  mieden.  



       Anstatt    das Gerät von Hand,     könnte    man es auch  durch eine besondere manuell oder maschinell ange  triebene     Vorrichtung    betätigen. Man kann auch mehrere  Geräte an einem Träger befestigen, so dass in einem  Arbeitsgang mehrere     Pastetchen    gleichzeitig ausgesto  chen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Ausstechen von Blätterteig aus einer vor bereiteten Teigschicht für mit einem Deckel versehenes Gebäck, insbesondere Pastetchen, gekennzeichnet durch ein -äusseres, die Aussenform des Gebäcks bestimmendes Messer (2) und ein innerhalb des letztern angeordnetes, kürzeres Messer (3) zum Anstechen des Deckels, das Ganze so, dass das Ausstechen des Teigstücks für das Gebäck und das Anstechen des Deckels in diesem Teig stück im gleichen Arbeitsgang erfolgen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ,einen federbelasteten, im äussern Messer (2) geführten, federbelasteten Ausstosskolben (4) und einen im innern, kürzern Messer (3) geführten, federbelasteten Ausstoss- kolben (10). 2. Gerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, gekennzeichnet -durch Luftlöcher (18), die sowohl den Raum innerhalb des äussern Messers (2) als auch den Raum innerhalb des innern Messers (3) mit der Aussen luft verbinden. 3.
    Gerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Messer (2 und 3) an einem Deckel (1) befestigt sind. 4. Gerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Anschläge (7, 13, 14) zur Begrenzung der äus- sern Ruhelage der federbelasteten Kolben (4, 10).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2263301A1 (es) * 2001-06-19 2006-12-01 Victor Manuel A Sieira Lopez Fabricador de anillas de cefalopodos.
IT201700099821A1 (it) * 2017-09-06 2017-12-06 Cristian Cavallaro Coppa pasta duetto

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2263301A1 (es) * 2001-06-19 2006-12-01 Victor Manuel A Sieira Lopez Fabricador de anillas de cefalopodos.
ES2263301B1 (es) * 2001-06-19 2007-11-01 Victor Manuel A Sieira Lopez Fabricador de anillas de cefalopodos.
IT201700099821A1 (it) * 2017-09-06 2017-12-06 Cristian Cavallaro Coppa pasta duetto

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