CH433786A - Registriergerät - Google Patents

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CH433786A
CH433786A CH389965A CH389965A CH433786A CH 433786 A CH433786 A CH 433786A CH 389965 A CH389965 A CH 389965A CH 389965 A CH389965 A CH 389965A CH 433786 A CH433786 A CH 433786A
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CH389965A
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Gordon Sweet Richard
Charles Cumming Raymond
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Gordon Sweet Richard
Charles Cumming Raymond
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Description


      Registriergerät       Die Erfindung     bezieht    sich auf ein mit einer Schreib  flüssigkeit     arbeitendes        Registriergerät    zur     Aufzeichnung     elektrischer     Signale.    Ein solches Gerät ist z. B. in der  Schweizer     Patentschrift    Nr. 425 254     beschrieben.     



  Bei     Registriergeräten    dieser Art beseht der Schreib  strahl aus einer Folge     einzelner        Flüssigkeitstropfen,    von  denen jeder einzeln dem gerade vorhandenen Augen  blickswert des elektrischen Signals entsprechend aufgela  den wird und auf seinem Wege zum Aufzeichnungsträger  eine     Ablenkvorrichtung        durchläuft,

      die ihn um einen  seiner Ladung     entsprechenden        Winkel    gegenüber der nor  malen     Stra'hlric'htung        auslenkt.    Bei einem     einfacheren          Ausführungsbeispiel    eines solchen     Registriergerätes    ist  der     Schreibstrahl        praktisch        senkrecht.    auf einen Papier  streifen gerichtet, der in seiner Ebene mit konstanter Ge  schwindigkeit fortbewegt wird.

   Die einzelnen Flüssigkeits  tropfen werden zunächst     entsprechend    dem     gerade    vor  handenen Augenblickswert des aufzuzeichnenden elek  trischen     Signals    aufgeladen     und    durchlaufen dann ein  konstantes     elektrisches        Ableükfeld,    in dem sie     senkrecht     zur Bewegungsrichtung des     Aufzeichnungsträgers    abge  lenkt werden und auf diese Weise eine Schreibspur er  zeugen, die den zeitlichen Verlauf des elektrischen Signals  wiedergibt.  



  Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass mehrere  aus einer Folge     einzelner    Flüssigkeitstropfen bestehende  Schreibstrahlen auf den Aufzeichnungsträger gerichtet  sind und jedem     Schreibstrahl    eine     Aufladevorrichtung     zur     elektrischen        Aufladung    der einzelnen Tropfen ent  sprechend dem gerade     voffiandenen        Augenblickswert    des  durch diesen     Strahl        aufzuzeichnenden    Signals zugeordnet  ist.

       Ferner    ist im Wege der Tropfen     zum    Aufzeichnungs  träger eine     Ablenkvorrichtungangeordnet,    die die einzel  nen Tropfen um     einten    ihrer Ladung     entsprechenden    Win  kel     gegenüber    der     normalen        Strahlrichtung        auslenkt.     Schliesslich ist eine     Auffangvorrichtung    für diejenigen  Tropfen vorgesehen, die     einen        bestimmten,    vorgegebenen       Ladungszustand    aufweisen.

   Es sind dies beispielsweise    Tropfen, deren     Ladung    eine     bestimmte        Polarität        aufweist     und     hinsichtlich    der     Ladungsmenge    einen bestimmten  Wert über- oder     unterschreitet.    Zur Erzeugung jeder der  Folgen von     Flüssigkeitstropfen        kann        eine    Düse vorge  sehen sein, der die     Schreibflüssigkeit    unter Druck derart  zugeführt wird,

       dass    der aus der Düse     heraustretende          Flüssigkeitsstrahl    in     einzelne    Tropfen aufgelöst wird. Dies  kann durch     periodische        Änderung    des     Querschnitts    des       Flüssigkeitsstrahls        erleichtert    werden.

   Zur Erzeugung der       einzelnen        Tropfenstrahlen    kann eine     Rohrverzweigung     vorgesehen sein, -aus der die     einzelnen    Düsen mit     unter          Druck    stehender Schreibflüssigkeit versorgt werden. Die       Anordnung    ist meistens     derart        getroffen,    dass alle nicht  abgelenkten Schreibstrahlen in einer     gemeinsamen    Ebene       liegen.     



  Die     Ablenkvorrichtung    kann aus Elektroden beste  hen, zwischen denen ein- elektrisches Feld erzeugt wird,  durch     welches    die     Tropfen        hindurchlaufen.    Dabei     werden     beispielsweise     diejenigen    Tropfen, deren Ladung einen       bestimmten    kleinen Betrag überschreitet, vor dem Auf  treffen :auf den     Aufzeichnungsträger    abgefangen.

   Zu die  sem     Zweck    kann eine der     Elektroden    gleichzeitig als       Auffangvorrichtung    dienen,     indem    sie     sich    in die Flug  bahn     derjenigen    Tropfen     erstreckt,    die den bestimmten,  vorgegebenen     Ladungszustand    aufweisen:

    Zur     Aufladung    der     einzelnen        Flüssigkeitstropfen    um  gibt     zweckmässig    eine     Aufladeeldktrode    den     Schreib-          strahl    wenigstens     dort,    wo er in     einzelne    Tröpfchen auf  gelöst wird. Das     elektrische    Signal wird dabei vorteilhaft       als        Spannung    einerseits an die     Aufladeelektrode    und an  dererseits an die elektrisch     leitfähige    Schreibflüssigkeit  gelegt.  



  Die Erfindung soll im     folgenden    anhand der in den  Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert  werden. Hierin zeigt       Fig.    1     eine    perspektivische Ansieht der wesentlichen  Teile     einer    ersten     Ausführungsform,              Fig.    2 in     vergrössertem    Massstab und teilweise wegge  brochen einen Ausschnitt aus     Fig.    1,

         Fig.    3 zeigt teilweise als     Blockschaltbild    die     Steuer-          strom'kreise    für die     Auflardeelektroden    und       Fig.    4 zur Erläuterung der Schaltung gemäss     Fig.    3  einige typische     Spannungs-Zeitverläufe,          Fig.    5 gibt     im    Teilschnitt eine weitere Ausführungs  form des     Registriergerätes    wieder, wobei       Fig.    6 einen     Querschnitt    durch einen Teil dieses Ge  rätes in     vergrössertem    Massstab zeigt.  



       Fig.    7 ist ein     Blockschaltbild    einer     möglichen        Schal-          tungsanordnung    zur Steuerung der     Aufladeelektroden          eines        Regisbriergerätes,    wie es in den     Fig.    5 und 6 darge  stellt ist.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen eine Ausführungsform des  neuen     Registriergerätes,    die sich besonders zur Aufzeich  nung von     Faksimile-    oder     Bildsignalen    eignet. Die Schreib  flüssigkeit, z. B. eine leitfähige Tinte     oder    dgl. wird über  ein     Zuleitungsrohr    2 unter Druck einer Rohrverzweigung  4 zugeführt. Eine Vielzahl kleiner Öffnungen 6 sind in  einer Reihe im     Abstand        nebeneinander    in der einen Wand  des     Rohranschlusses    4 vorgesehen.

   Diese bilden eine Viel  zahl von Düsen, durch die je ein Strahl von Schreibflüs  sigkeit unter dem Einfluss des Druckes auf die Ober  fläche des Aufzeichnungsträgers 8, z. B. einer Papierbahn,  gerichtet wird.     Im        Ausführungsbeispiel    haben die ein  zelnen Öffnungen 6 untereinander den gleichen Abstand  und sind     gleichmässig    über die gesamte Länge des     Rohr-          anschlusses    4 verteilt. Dies braucht aber nicht unbedingt       so        zu    sein.  



  Um Tropferfolgen mit möglichst gleichbleibender  Grösse der Tropfen und     konstanter    Folgefrequenz zu  erzeugen, empfiehlt es sich, den     Querschnitt    des aus den  Düsen 6 austretenden Flüssigkeitsstrahles periodisch zu  verändern. Eine     Möglichkeit    hierfür besteht darin, dass  die     gesamte        Rohrverzweigung    4 in Vibrationen bestimm  ter Frequenz     versetzt        wird.    Zu diesem Zweck ist eine       magnetostriktive        Antfebsvorridhbung    10 an der den Dü  sen 6     gegenüberliegenden    Wand der Rohrverzweigung 4  angebracht.

   Die     Antriebsvorrichtung    10 umfasst einen       magnetostriktiven        Magnetkern    12 und entsprechende An  triebsspulen 14. Wenn die     Schreibflüssigkeit    mit hoher       Geschwindigkeit    unter Druck aus den Düsen heraustritt,       so    besteht die Neigung,     dass    der Flüssigkeitsstrahl in  eine Folge einzelner Tropfen aufgelöst wird.

   Dies hat  zumindest     teilweise    seinen Grund in der Oberflächen  spannung der     Schreibflüssigkeit.    Zur     Erzielung    einer       gleichmässigen        Tropferfolge    wird die Rohrverzweigung  4 beispielsweise mit einer     Frequenz    erregt, die dicht bei  der     Frequenz    der normalen     Tropfenbild.ung    liegt.  



  Statt die     gesamte    Rohrverzweigung 4 in Schwingun  gen zu versetzen, kann man auch die der     magnetostrikti-          ven        Antriebsvorrichtung    zugewandte Wand der     Rohr-          verzweigung    elastisch ausbilden.

   Auf .diese Weise kann  dem     normalerweise        konstanten,    hohen     Druck,    unter dem  die     Schreibflüssigkeit    in der     Rohrverzweigung    4 steht,     ein     Wechseldruck hoher     Frequenz        überlagert    werden, wo  durch     ebenfalls    die     gewünschten        Quersdhnittsänderungen     der aus den Düsen austretenden Flüssigkeitsstrahlen er  zielt werden.  



  Wie die Figuren 1 und 2     ferner    zeigen, ist für     jeden          Sahreibflüssigkeitsstrahl    eine     Ladeelektrode    16 vorgese  hen, die den     Schreibstrahl    jeweils dort     umgeben,    wo er  sich in einzelne Tropfen auflöst. Das Ladesignal wird       einerseits    an die mit der elektrisch     leitfähigen        Schreib-          flüssigkeit    gefüllte     Rohrverzweigung    4 und     andererseits     an die     einzelnen        Aufladeelektroden:    16 gelegt.

   Da     sich       die     einzelnen    Tropfen von einem     gemeinsamen,    konti  nuierlichen     Flüssigkeitsstrom    lösen, werden sie in Über  einstimmung mit dein gerade     vorhandenen        Augenblicks-          wert    der     Spannungsdifferenz        zwischen    der Rohrverzwei  gung 4     und    der jeweiligen     Ladeelektrode        aufgeladen,     bzw. nicht     geladen.     



  Auf ihrem Weg zwischen den Düsen 6 und     dem        Auf-          zeichnungsträger    8 fliegen die geladenen     Flüssigkeits-          tropfen    zwischen zwei     Ablenkelektroden    18 und 20 hin  durch, die ein     konstantes        elektrisches    Feld zwischen sich       einschliessen.    Wie in     Fig.    2     dargestellt,    befindet sich die       Ablenkelektrode    18 vorzugsweise auf     Massepotential,

       während die andere Elektrode 20 an eine relativ hohe       positive    Gleichspannung angeschlossen ist. Wenn also  die     einzelnen    Tropfen eine positive Ladung tragen, so  werden sie in Richtung auf die     Elektrode    18 hin ab  gelenkt.  



  Die     einzelnen;        Teile    das     Registriergerätes    sind     derart     angeordnet, dass die     Tropfen    mit keiner oder nur einer  kleinen Ladung einer Flugbahn folgen, die dicht an der       Oberfläche    der auf     Erdpotential,    liegenden     Ablenkelek-          trode    18 vorbeiführt.

       Dieshat    zur Folge, dass     eine    gering  fügige Ablenkung der     Tropfen    mit positiver Ladung  durch das     zwischen    den Elektroden 18 und 20 herrschende       elektrische    Feld diese Tropfen auf die Oberfläche der       Elektrode    18 auftreffen lässt. Diese     Elektrode    18 ist der  art aufgebaut, dass sie nicht nur als     Ablenkelektrode    son  dern gleichzeitig als     Auffänger    für diejenigen Tropfen  dient, die einen     bestimmten    vorgegebenen Ladungszu  stand     aufweisen.     



  Zu diesem Zweck weist die     Elektrode    18 einen flachen,       hochkant    stehenden,     muldenförmig    ausgebildeten Bau  teil 22 auf, der an     seiner    den Flüssigkeitsstrahlen zuge  wandten Seite durch eine     Deckplatte    24 aus porösem       Material    verschlossen ist.

   Diese     Deckplatte    24 kann ent  weder aus     einem    keramikartigen     Material    bestehen, wel  ches durch Benetzen mit der elektrisch     leitfähigenSchreib-          flüssigkeit    leitend     wird    und     somit    als     Ablenkelektrode     dienen kann, oder sie     besteht    aus     Sintermetall,    das selbst  leitfähig ist.

   Über eine     Absaugleibung    26 ist eine Saug  pumpe an den Innenraum der Elektrode 18     angeschlos-          sen,    so dass in diesem ein     Unterdruck    herrscht, der die  auf die     Aussenfläche    der Platte 24     auftreffende    Schreib  flüssigkeit     durch    die Poren hindurch in den     Innenraum          hineinsaugt.    Über die Leitung 26 wird die abgesaugte       Schreibflüssigkeit        eineue        Vorratsbehälter    zugeführt.

   Da  die Elektrode 18 gleichzeitig als     Auffänger    für die     Schreib-          flüssigkeit    dient, ist es     ratsam,    diese Elektrode auf     Erd-          potential    zu halten,

       zumal    ja die     elektrisch        leitfähige          Schreibflüssigkeit    über die     Absaugleitung    26 und den  nicht damgestellten     Sammelbehälter        wieder    in die     Rohr-          verzweigung    4 gedrückt     werden        kann.     



  Wie bereits erwähnt, eignet .sich diese Art von     Regi-          striergeräten    besonders zur     Aufzeichnung    von     Bild-    oder       Fakisimile-Signalen.    Was die     aufzuzeichnenden        Signale          betrifft,

      so     besteht    für das     Registriergerät   RTI ID="0002.0203" WI="14" HE="4"LX="1787" LY="2310">  praktisch    kein       Unterschied.        Fig.    3 zeigt das Ausführungsbeispiel einer       elektronischen        Schaltungsanordnung    zur     selektiven    Auf  ladung der     Sdhrei'bflüssigkeitstropfen,    um mit einem Re  gistriergerät, wie es in den     Figuren    1     und    2 dargestellt ist,

    Bild- oder     Faksimile-Signale        aufzeichnen    zu     können.    Bei  beiden Signalarten wird das Bildsignal als ein     kontinuier-          liches    Signal übertragen, welches in     Abhängigkeit    von  der     Beleuchtung    der     Bildpunlkte    auf der Aufnahmeseite       moduliert    ist.

   Wie vom     Fernsehen    her bekannt ist, wird  der     Nachridhtenidhalt    als Folge     einzelner    Bilder über  tragen, wobei jedes Bild aus einer     Vielzahl        nacheinander         abgetasteter Zeilen     und        jede        Zeile    ihrerseits     wieder    aus  einzelnen     Bildpunkten        aufgebaut    ist.

       Beim    kommerziellen       Fernsehen    in den USA besteht     jedes    Bild aus     fünfhundert-          fünfundzwanzig        Zeilen,    die im     Zeilensprungverfahren     durch zwei Teilbilder jeweils halber     Zeilenzahl        übertragen          werden.    Zur Erläuterung der vorliegenden     Erfindung    soll       angenommen    werden,

       dass    jede Zeile aus dreihundert  fünfzehn Bildpunkten     besteht.    Mit einer     Bildwechsel-          frequenz        von    60 Hz ergibt     sieh.    somit eine Zeilenfrequenz  von 15 750     Hz.        Wenn        man    also bei einer     Auflösung    jeder  Zeile in     dreihundertfünfzehn    Bildpunkte die Rohrver  zweigung 4 des     Registriergerätes    mit     dreihundertfünfzehn,

       im gleichen     Abstand        voneinander    angeordneten Düsen 6  und     entsprechenden    Ladeelektroden 16 versieht, so kann  man durch Ansteuern der     einzelnen        Ladeelektroden        im     Rhythmus der     Zeilenfrequenz    mit jeder     Abtastung    der       dreihundertfünfzehn    Düsen eine Zeile des     Bildsignals    auf  zeichnen.

       Hierdurch    kann man das     Gesamtbild    genau  wie beim     Fernsehen    zeilenweise durch zyklisches An  steuern der     Ladeelektroden    im     Rhythmus    der Zeilenfre  quenz     aufbauen.     



       Fig.    3     zeigt    ein Ausführungsbeispiel für eine Schal  tungsanordnung     zum.        zyklischen        Abtasten    der Ladeelek  troden 16. Für     jede    dieser     Ladeelektroden    ist ein getrenn  ter     Steuerstromkreis        vorgesehen.    All diese Steuerstrom  kreise sind     jedoch        gleichzeitig    an eine gemeinsame     Bild-          signalquelle,    nämlich an den Bildverstärker 28 angeschlos  sen.

   Die<I>eine</I> Ausgangsleitung des     Bildverstärkers    28 ist  an .die Kathode einer ersten     Sperrdiode    30 angeschlossen,  die im Stromkreis der ersten Ladeelektrode 16     liegt.    Die  Anode der     Sperrdiode    liegt am Verbindungspunkt 32  der über einen Widerstand 34 mit einer     Spannungsquelle     für ein positives     Vorspannungspotential    verbunden ist.  Der     Verbindungspunkt    32 ist ferner über eine Steuer  diode 36 und     einen    Widerstand 38 an eine Spannungs  quelle für ein negatives     Vorspannungspotential    ange  schlossen.

   Die Verbindungsstelle     zwischen;    der Diode 36  und dem     Widerstand    38 liegt an der ersten     Ladeelektrode     16. Zwischen dieser und Masse ist ein Kondensator 40       eingeschaltet.    Ein ähnlicher Steuerstromkreis ist zwischen  dem Ausgang des     Bildverstärkers    28 und der zweiten       Ladeelektrode    16'     vorgesehen,

      wobei die entsprechenden  Bauelemente mit     gleichen        Bezugszeichen    und mit einem       Apostroph        gekennzeichnet        sind.    Ähnliche Steuerstrom  kreise sind für alle folgenden Ladeelektroden     vorgesehen,     wie dies     schematisch        durch    den     Anschluss    weiterer Sperr  dioden an den Ausgang des Verstärkers 28 angedeutet     ist.     



  Ein zweiter Ausgang des     Bildsignalverstärkers    28     ist     über eine     geeignete        Syndhronisiersch:altung    an     einen        Ab-          tastimpuls-Generator    44 angeschlossen.

   Dieser erzeugt im       Gleichlauf    mit der Zeilenfolge     im    Ausgangssignal des  Verstärkers 28 eine     Impulsfolge,    die     einer        Verzögerungs-          leitung    bestehend aus     Längsinduktivitäten    46 und     Ab-          leit'kondensatoren    48     zugeführt    wird.

   Bei Verwendung  von     Bildsignalen        amerikanischer    Norm müsste die Ge  samtverzögerung dieser Verzögerungsleitung 63.5 Mikro  sekunden betragen, wobei     zwischen    den einzelnen Ab  ständen jeweils eine     Verzögerung    von 0.2 Mikrosekunden       erforderlich    ist. In einer     solchen    Verzögerungsleitung     wird     selbstverständlich die Amplitude der     Abtastimpulse    in  zunehmendem Masse verringert.

   Es wird deshalb unter  Umständen     erforderlich    sein,     Impulsregenerierschaltun-          gen    49 in     bestimmten    Abständen in den     Gesamtzug    der       Verzögerungsleitung        einzufügen.    Statt dessen können die       Abtastimpulse    den     einzelnen    Steuerstromkreisen     nach-          einander    über ein     Schieberegister    'hoher     Schaltgeschwin-          digkeit        zugeführt    werden.

      Der     verzögerte        Abtastimpuls    am Ausgang des ersten  Gliedes der     Verzögerungsleitung        wird    dem Verbindungs  punkt 32 im     ernsten        Steuerstromkreis    über die Schaltdiode  50     zugeführt.    Vom Ausgang des zweiten     Verzögerungs-          gliedes        gelangt        ein    um weitere 0.2     Mikrosekunden        ver-          zögerter        Impuls    durch eine     ähnliche    Schaltdiode 

  50' an  den     Verbindungspunkt    32' des     zweiten    Steuerstromkreises  und so weiter. Die beiden     Vorspannungspotentiale,    die       jedem.    der     Stromkreise    zugeführt werden,     sind    derart  gewählt,     dass    normalerweise keine     Ausgangssignale    vom       Bildsignalverstärker    28 zur     Ladeelektrode    16     hindurch-          gelassen        werden.    Wenn     jedoch        :

  ein        Abta@stimpuls    von der       Verzögerungsleitung        arg    die     Schaltdiode    50 im ersten       Steuerstromkreis    gegeben wird, ändert     sich    das Potential  am     Verbindungspunkt    32 derart, dass ein     Abta@stimpuls     entsprechend dem     Augenblickswert    des     Bildsignals    an die       Ladeelektrode    16 gelangt.

   Da die     Abtastimpulse    am Aus  gang der     aufeinanderfolgenden    Glieder der Verzögerungs  leitung an die entsprechenden     Verbindungspunkte        aufein-          anderfolgender    Steuerstromkreise gelangen,

   so werden  diese     Stromkreise    nacheinander durchgeschaltet und las  sen jeweils einen dem gerade     vorhandenen    Augenblicks  wert des     Bildsignals    entsprechenden Impuls zur zuge  hörigen Ladeelektrode     hindurch.        Beim    Durchlaufen des       beim    Beginn der     Abtastung    einer Zeile abgegebenen     Ab-          tastimpulses    durch die     Verzögerungsleitung    werden also  nacheinander die     einzelnen    Steuerstromkreise durchge  schaltet.

   Die     Durdhschaltdauer    beträgt dabei     jeweils    0.2       Mikrosekunden    pro     Abtastzyklus.    Die Zeitintervalle zwi  schen den     einzelnen        Abtastimpulsen    betragen etwa 63.5       Mikrosekunden,    was der     Verzögerungszeit    der Verzöge  rungsleitung entspricht.  



  Um     unterschiedliche        Schattierungen,    sogenannte Grau  stufen des erzeugten Bildes     erzielten    zu können, sollten  jeweils mehrere     Schreibflüssigkeitstropfen    während eines  jeden     Abvastimpulses    abgegeben werden können. Wenn  beispielsweise die     Folgefrequenz    der     Tropfenerzeugung    in       jeder        Düse    63 000 pro     Sekunde    beträgt, so werden von  jeder Düse vier Tropfen in     jedem        Abtastiiltervall    abge  geben.

   Durch geeignete Steuerung dieser Tropfen können  vier sogenannte Graustufen für jeden Bildpunkt einge  stellt     werden.    Wie bereits     erwähnt,    hat jeder     am    Verbin  dungspunkt 32     entstehende        Signalimpuls    eine Dauer von  0.2     Mikrosekunden.    Um die Steuerung über alle vier  dieser während einesRTI ID="0003.0211" WI="20" HE="4" LX="1442" LY="1883">  Abtastzyklus    pro Düse abgegebenen       Schreibflüssigkeitstropfen        auszudehnen,    enthält jeder der       Steuerstromkreise    ein     Im@pulsdehnungsglied,

      dessen     Spei-          cherelement        durch.    den Kondensator 40 gebildet wird. Die       RC-Zeitkonstante    dieses Kreises in Verbindung mit der  Diode 36 ist     derart        gewählt,    dass ein Impuls voller Grösse  über eine     Zeitdauer    gestreckt werden kann, die einem       vollen        Zeilenabtastintervall        entspricht.        Diese    Verhältnisse  werden     machstehend        anhand    von     Fig.    4 erläutert.  



  In     Fig.    4 stellt der Wellenzug I einen     Ausschnitt    aus  einem typischen     Bildsignalverlauf    dar, worin die     Am-          plitude    der Kurve die     Helligkeit    der     jeweiligen    Bildpunkte  kennzeichnet. Die gestrichelte Linie W stellt den Weiss  pegel und die gestrichelte Linie B den     Schwarzpegel    des  Bildsignals dar.

   Der     Kurvenzug        II    zeigt zwei     Abtastim-          pulse    von je 0.2-     Mikrosekunden    Dauer; wie sie     durch          einen    der     Steuerstromkreise    erzeugt werden.

   Die     gestri-          dhelten    Linien W und B stellen wiederum den     Weiss-          bzw.    den     Schwarzpegel    des     Bildsignals    dar, also     diejenigen     Signalwerte, bei denen das     Bild    vollständig weiss oder  völlig schwarz erscheinen .soll.

   Der     Kurvenzug        HI    zeigt  die     Kurvenform,    in der die     Abbastimpulse        gemäss    Kurve  <B>11</B> den     Ladeelektroden    16     zugeführt    werden, nachdem           sie    die erwähnte     Impulsdehnungsschaltung    durchlaufen  haben.  



  Man     erkennt    vom     Kurvenzug        IH,    dass das     normale          Ausgangspotential    für die Ladeelektrode 16 bei Ab  wesenheit eines     Impulses        unterhalb    des Schwarzpegels  liegt.

   Dies     bedeutet,    dass beim Fehlen     eines    Impulses alle       Tropfen    der     Schreibflüssigkeit        zwischen    den     Elektroden     18 und 20     hindurchlaufen    und auf den Aufzeichnungs  träger     auftreffen    würden.

       Wenn        jedoch    ein     Impuls    durch  läuft, so ist die Höhe der vorderen Stufe im Kurvenzug  eine Funktion des     Augenblickswertes    des     Abtastimpulses     gemäss Kurvenform     1I.    Dieser Spannungssprung hebt das  Potential der     Iradeelektrode    16 über den     Schwarzpegel     gemäss Linie B des Kurvenzuges     IH.    Die Linie B stellt  dabei dasjenige     Potential    der Ladeelektrode 16 dar, ober  halb dessen die     Schreibflüssigkeitstropfen    so weit abge  lenkt werden,

   dass sie auf die     Sammelelektrode    18 auf  treffen. Liegt die Spannung an der     Ladeelektrode    unter  halb des     Schwarzpegels    B, so werden die Tropfen nicht  oder nur so     schwach        abgelenkt,    dass sie zum Aufzeich  nungsträger 8 gelangen.

   Vom Spitzenwert des die Am  plitude des     Abtastimpulses    kennzeichnenden anfänglichen       Spannungssprunges        ausgehend        sinkt    das der Ladeelek  trode 16 zugeführte Potential in dem durch die Zeit  konstante des     Impulsdehnungs-Netzwerkes        bestimmten     Masse bis zum     Ausgangspotential    unterhalb des Schwarz  pegels B ab.

   Die ausgezogene Linie des     Kurvenzuges        III     stellt     daher        das    an der     Ladeelektrode    16 stehende, aus       den        Abtastimpulsen    gemäss Kurvenzug     1I    abgeleitete       Ladesignal    dar.  



  Der erste     Abtastimpuls    des     Kurvenzuges        II    hat eine  Amplitude     von        etwa    drei Vierteln des Unterschiedes  zwischen dem Schwarz- und dem Weisspegel.

   Der entspre  chende,     gelehnte        Impuls    gemäss Kurvenzug     III    hat einen       Anfangssprung    ähnlicher Amplitude und sinkt zum und       unterhalb    des     Schwarzpegels    ab     mit    einer Geschwindig  keit, die durch die     Zeitkonstante    des     Impulsdehnungs-          netzwerkes    bestimmt wird. Die gestrichelten, senkrechten  Linien Dl bis D6 im Kurvenzug     III    sollen das Auftreten  der     einzelnen        Schreibflüssigkeitstropfen    andeuten.

   Wäh  rend eines     Abtastintervalles    werden     also    zu den Zeiten  Dl bis D4 nach     dem    Beginn des ersten     gedehnten    Impul  ses insgesamt vier Tropfen erzeugt. Die zu den Zeiten     D1     bis D3 erscheinenden Tropfen,     finden    ein     Ladepotential     vor,     welches    noch oberhalb des     durch    die Linie B ge  kennzeichneten     Schwarzpegels        liegt,    und werden deshalb  genügend     aufgeladen,

      um durch das elektrisches Feld       zwischen    den     Elektroden    18 und 20 so weit abgelenkt zu  werden, dass sie auf die Elektrode 18 auftreffen. Der  Tropfen, der zur Zeit D4 erscheint, findet jedoch ein       Ladepotential        vor,    welches bereits unterhalb des Schwarz  pegels B liegt. Dieser Tropfen wird deshalb     praktisch     nicht aufgeladen und läuft zwischen den     Ablenkelek-          troden    18 und 20     hindurch    und trifft     auf    den Aufzeich  nungsträger 8 auf.

   Als Folge des ersten Impulses des  Kurvenzuges     II    erreicht also nur ein Tropfen den     Auf-          zeichnungsträger    8 während die     anderen    drei abgefangen  werden. Es     entsteht    deshalb eine relativ helle Markierung  auf dem Aufzeichnungsträger B.  



  Der     zweite        Abtastimpuls    des     Kurvenzuges        II    ist je  doch viel niedriger. Seine Spitze liegt unterhalb der Hälfte  des Abstandes     zwischen    den: Linien B und W. Betrachtet  man den entsprechenden     gestreckten        Impuls,    so erkennt  man,     dass    nur der erste Tropfen     zur    Zeit D5     genügend     aufgeladen wird, um bis auf die Elektrode 18 abgelenkt  zu werden.

   Die übrigen Tropfen, die zu     den    Zeiten D6 bis  D8 erscheinen,     durchlaufen        praktisch    ungeladen das Ab-         lenkfeld    und treffen auf den     Aufzeichnungsträger    auf.  Diese     drei    Tropfen     verursachen        also    eine     relativ        dunkle          Fämbung    des     Aufzeichnungsträgers    an der betreffenden  Stelle.  



  Beim Fehlen jeglichen     Bildsignales    oder wenn das  Bildsignal im     Augenblick    der     Abtastung        gerade    Null ist,  würden     alle    Tropfen zum     Aufzeichnungsträger    gelangen.  Die     oberhalb    des vorderen Teiles des ausgezogenen Kur  venzuges     III    parallel zu diesem     eingetragene    gestrichelte  Linie deutet die Verhältnisse an, wenn die     Amplitude    des  ersten     Abtastimpulses    bis zum Weisspegel W reicht.

   Man  sieht, dass die gestrichelte Linie in     demselben    Masse ab  sinkt wie die ausgezogene Kurve. Da sie jedoch von einem  höheren Pegel ausgeht,     nämlich        dem    der Linie W;     erreicht     sie den Schwarzpegel B erst nach der Zeit D4, so     dass    alle  vier Tropfen dieses     Abtastintervalles        genügend    aufgela  den und abgefangen werden.

       Wenn    also der     Abtastimpuls     den     Weisspegel        erreicht,        @so    bleibt die     entsprechende    Stelle  auf dem     Aufzeichnungsträger    weiss. Bei Abstrahlung von  vier     Flüssigkeitstropfen    pro     Abtastintervall    lassen sich  also     zusätzlich    zum Signal  Weiss      noch    vier unterschied  liche Graustufen abbilden.

   Durch das     aufeinanderfolgen-          de    Zuführen dieser Ladungen an die     Ladeelektroden    der       hintereinanderfolgenden    Düsen wird in Verbindung mit  der Fortbewegung des     Aufzeichnungsträgers    mit geeigne  ter Geschwindigkeit ein Bild     aufgezeichnet,    welches     denn     Bild entspricht, von dem die Bild- oder Faksimile-Signale  abgeleitet wurden.  



  Wenn ein     Registriergerät    gemäss     der        Erfindung    zur       Aufzeichnung    und Wiedergabe einzelner     Signale,    bei  spielsweise der     Ausgangssignale    eines Rechners, verwen  det werden, soll, ;

  so zeigt die in den Figuren 5 und 6     darge-          stellteAusfü'hrungsform        derErfindung        besondereVorteile.     Diese Ausführungsform zeigt in ihrem     grundsätzlichen     Aufbau gewisse     Übereinstimmungen    mit dem     Registrier-          gerät,    wie es in den Figuren 7 bis 9 des eingangs erwähn  ten Patentes dargestellt ist.

   Ein     wesentlicher    Unterschied  besteht darin, dass dort die     Schreibflüssigkeit    aus einer       einzigen    Düse heraustritt, während gemäss vorliegender  Erfindung die     Schreibflüssigkeit    gleichzeitig von einer       Vielz'a'hl    von Düsen     auf    den Aufzeichnungsträger gerichtet  ist.

       Ausserdem    ist bei der Anordnung     gemäss        dem    älteren  Patent die     Aufladung    der     einzelnen    Tropfen derart ge  wählt,     dass    ein     zeitlicher    Kurvenverlauf der Eingangs  signale aufgezeichnet wird, während im vorliegenden Fall  aus den auf den     Aufzeichnungsträger    gerichteten     Schreib-          flüssig'keitsstrählen    gewisse Tropfen     abgelenkt    und ausge  sondert werden, so dass :sie den Aufzeichnungsträger  nicht erreichen können.

   Die Ablenkung der Tropfen dient       hier    also zur Aussonderung eines Teils der Tropfen, so  dass 'auf dem Aufzeichnungsträger ein Muster     entsteht,     welches im     wesentlichen    nur durch die     nicht    abgelenkten       Flüssigkeitstropfen    erzeugt wird.

       Schliesslich    steht bei  dem     Registriergerät        gemäss    dem     älteren        Vorschlag    die  Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers     im    wesent  lichen     senkrecht    auf     der    Ebene, in der der Schreibstrahl       ausgelenkt    wird,

   während beim     Registriergerät    gemäss       vorliegender    Erfindung die Bewegungsrichtung desRTI ID="0004.0199" WI="7" HE="4" LX="1923" LY="2383">  Auf-          zeichnungsträgers        im        wesentlichen    in der selben Ebene  liegt, in der die Ablenkung der Flüssigkeitstropfen er  folgt. Das geschriebene Muster stellt daher     an    Stelle eines  analogen     Kurvenverlaufes    eine programmierte oder ko  dierte     Wiedergabe    des     aufzuzeichnenden        Signals    dar.

   Bei  dem in den     Figuren    5 und 6     dargestellten        Registriergerät     bildet der     Aufzeichnungsträger    52 eine praktisch     halb-          zylinderförmige        Aufzeichnungsfläche,    die in Betrieb in  Achsrichtung, d. 'h. senkrecht zur Zeichenebene     bewegt         wird. Die Vorrichtung zur Erzeugung der Flüssigkeits  strahlen und zur     Aufladung    der     einzelnen    Tropfen sind       drehbar    um die     Achse    des Zylinders 52 gelagert.

   Die  drehbare Grundplatte für diese Teile ist durch die ge  strichelte Linie 54 angedeutet. Die     Schreibflüssigxeit    wird  unter     Druck    über die Leitung 58 der     Rohrverzweigung    56       zugeführt,    die mit einer     Vielzahl    von Öffnungen versehen  ist., Diese     öffnungen    bilden die Düsen für die auf die       Schreibfläche    52 gerichteten Flüssigkeitsstrahlen.

   Zur Auf  zeichnung     gewöhnlicher        alphanumerischer        Zeichen    ist  meistens die     Verwendung    acht solcher Düsen     ausreichend     und     :praktisch.        Darüberhinaus    ist es vorteilhaft, wenn  auch nicht unbedingt     notwendig,    die Düsen derart an  zuordnen,     dass    sie, wie, in     Fig.    6 gezeigt ist, auf einem  Bogen liegen und die Strahlen konvergieren.

   Eine     solche     Anordnung     ermöglicht    einen grösseren Abstand zwischen  den einzelnen Düsen und den zugehörigen Ladeelektro  den 60, während die     Aufzeichnung    auf     möglichst    kleinen  Raum     erfolgt.        Wenn        beispielsweise    die acht Düsen die  Grösse eines     aufzuzeichnenden    Signals darstellen, so kann  dies auf dem     Aufzeichnungsträger    mit einer Grösse von  0,25     cm    aufgezeichnet werden. Jeder der     einzelnen    Düsen  ist eine Ladeelektrode 60 zugeordnet.

   Die Auswahl und  Ladung dieser Elektroden kann durch eine Schaltung       gesteuert        werden,    wie sie     in        Fig.    7 dargestellt ist. Auch  hier ist es zweckmässig     periodische    Änderungen des     Quer-          schnittes    der Flüssigkeitsstrahlen hervorzurufen, um eine  gleichmässige     Tropfenfolge    zu erzeugen.

   Zu     diesem          Zweck    ist an der     Rückwand    der Rohrverzweigung 56 ein       Vibrator    62 vorgesehen, der ein     magnetostriktives    An  triebselement 64, eine Erregerspule 66 und einen Magnet  kern 68     umfasst.    Eine     Wechselspannungsquelle    ist an die  Erregerspule 66 angeschlossen, wodurch das Antriebs  element 64 in     Magnetostriktionsschwingungen    von bei  spielsweise 100     kHz    versetzt wird.  



  Wie bereits erwähnt,     bilden:    sich die Tropfen im Be  reich der Ladeelektroden 60, so dass einige von ihnen  in     Übereinstimmung    mit einem programmierten Signal  aufgeladen werden. Die Tropfen     gelangen    dann auf     ihrer     Flugbahn zwischen die beiden     Ablenkelektroden    70     und     72,

   von denen die Elektrode 70 mit einer porösen     Deck-          platte    und einer     Absaugleitung    74 versehen ist und gleich  zeitig als     Auffänger    für die einen     bestimmten    Ladungs  zustand aufweisenden     Tropfen    dient. Jeder Tropfen, der  eine bestimmte positive Ladung aufweist,     wird    zur Elek  trode 70 hin abgelenkt und von dieser aufgefangen.

   Trop  fen     ohne        Aufladung    laufen     zwischen    den     Ablenkelektro-          den    70 und 72 'hindurch und     treffen    auf den Aufzeich  nungsträger 52 auf.

   Da das gesamte     Schreibstrahlerzeu-          gungs-und-Ablenksystem    54 um die Achse des     Zylinders     52 rotiert, würde jeder Schreibstrahl     eine    Linie quer über  die     gesamte    Breite des Aufzeichnungsträger 52     schreiben,     wobei die von den einzelnen Düsen     erzeugten    Linien in  Längsrichtung der     Aufzeichnungsträgers    im     Abstand        un-          tereinander        aufgezeichnet    würden.  



  Durch     gleichzeitige    Steuerung der     Tropfenaufladung          durch    ein     programmiertes    Signal 'können die einzelnen  Linien in     Übereinstimmung    mit diesem Signal unterbro  chen werden, so dass eine Zeile von Zeichen oder Sym  bolen entsteht. Jeweils dann wenn ein weisser Zwischen  raum vorhanden sein soll, werden die Tropfen     entspre-          chend        aufgeladen    und von der Abfangelektrode 70 aufge  fangen.

   Gleichzeitig mit der Drehung der Anordnung 54  und     dem'        ,hierdurch    bewirkten Überstreichen der gesamten  Breite     des'Aufzeichnungsträgers    52     wird    dieser in Längs  richtung,     also    :senkrecht zur Zeichenebene, bewegt, so dass       aufeinanderfolgende    Umdrehungen der Schreibvorrich-         tung    54     aufeinanderfolgende    Zeilen mit Zeichen auf  dem     Aufzeichnungsträger    entstehen     lassen.    Diese Zeilen  laufen dann nicht genau quer sondern schräg zur Bewe  gungsrichtung des Aufzeichnungsträgers.

   Man kann na  türlich     mehr    als     eine    solche     Schreibvorrichtung    auf dem  drehbaren Träger 54 anordnen. Diese können     sich    dann  bei der     Aufzeichnung    der     Zeichenfolgen    abwechselnd  ablösen,     wodurch    ,sich die     Schreibgeschwindigkeit    prak  tisch     verdoppeln    liesse.  



       Fig.    7 zeigt als     Blockschaltbild    ein Ausführungsbei  spiel für eine Steuerschaltung für die Ladeelektroden 60  eines     Registriergerätes    gemäss den Figuren 5 und 6. Für  jedes Symbol oder     Zeichen,    das     aufgezeichnet    werden  soll, ist eine     Zeichenmatrix    76 vorhanden.. Sie besteht je  weils aus acht     Horizontal-    oder Übertragungsleitungen  78, die allen Matrizen 76 gemeinsam sind, und     sechs        Ver-          tikal-    oder Steuerleitungen 80 für jede Matrix.

   Jede der  acht     Übertragungsleitungen    78 ist an eine der Ladeelek  troden 60 der     Schreibvorrichtung        angeschlossen.        Falls     erforderlich, kann in jede der     -acht        übertragungsleitun-          gen    78 ein Impulsgenerator     eingeschaltet    werden, der  durch die Signale auf diesen     Leitungen    geschaltet wird.  Es ist jedenfalls dafür gesorgt, dass die Ladeelektroden  stets Impulse     gleicher    Amplitude     erhalten:.     



  Jede der Matrizen 76 wird durch ein     Schieberegister     82 gesteuert,     welches    die Steuerleitungen 80 in einer be  stimmten zeitlichen Folge an Spannung legt. Die     Schiebe-          register    82 werden durch     Zeitgeberimpulse    eines     Genera-          tors    84 weitergeschaltet, dessen Ausgangssignale im       Gleichlauf    mit der     Tropfenbildung    an den Düsen auftre  ten.

   Vom Taktgeber 84     wird        ferner    ein Schreibimpuls  generator 86 synchronisiert, der eine Folge von Schreib  impulsen erzeugt mit einer Frequenz, die der Geschwin  digkeit entspricht, mit der die Zeichen     aufgezeichnet     werden sollen. Diese     Frequenz    ist dann eine Subharmo  nische der     Taktgeberfrequenz.    Die Schreibimpulse wer  den einer     Zeichenauswahlschaltung    88 zugeführt, die je  weils dasjenige     Schieberegister    einschaltet, welches zur  Aufzeichnung eines     bestimmten        Zeichens    benötigt wird.

    Die     Zeichenauswahlschaltung    88 wählt im Gleichlauf mit  den     Schreibimpulsen    jeweils eines der aufzuzeichnenden  Zeichen aus. Sie     kann    beispielsweise Teil eines Rechners  sein und dient dann dazu, eine     durch    den     Rechner    ge  steuerte Aufzeichnung entstehen zu lassen.  



  Sobald ein Schreibimpuls einem der Schieberegister  82 zugeführt wird, bewirken die an     das    Schieberegister  gelegten     Taktgeberimpulse,    dass die sechs Steuerleitungen  80 nacheinander durch     Impulse        abgetastet    werden, die  über die     Dioden-Matrix    zu bestimmten     übertragungs-          leitungen    78 gelangen, so dass die Einschaltung jeder der  Steuerleitungen eine     bestimmte        Kombination    der Ein  schaltung der Übertragungsleitungen 78 zur     Folge    hat  und     hierdurch    bestimmt,

   ob die von den einzelnen Düsen  erzeugten Tropfen     aufgeladen    werden oder nicht.     Durch     geeignete     Verdrahtung    und Anordnung der Dioden in  den verschiedenen     Matrizen    wird auf diese Weise die  Aufzeichnung einer     Vielzahl        unterschiedlicher    Zeichen  ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einer Schreibflüssigkeit arbeitendes Registrier- gerät zur Aufzeichnung elektrischer Signale; dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aus einer Folge einzelner Flüssigkeitstropfen bestehende Schreibstrahlen auf den Aufzeichnungsträger gerichtet sind und jedem Schreib strahl eine Aufladevorrichtung zur elektrischen Aufladung der einzelnen Tropfen entsprechend dem gerade vorhan denen Augenblickswert des durch diesen Strahl aufzu
    zeichnenden Signals zugeordnet ist, dass ferner im Wege der Tropfen zum Aufzeichnungsträger eine Ablenkvor- richtung angeordnet ist, die die einzelnen Tropfen um einen ihrer Ladung entsprechenden Winkel gegenüber der normalen Strahlrichtung auslenkt, und dass eine Auf fangvorrichtung diejenigen Tropfen abfängt, die einen bestimmten, vorgegebenen Ladungszustand aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Erzeugung jeder der Folgen von Flüssigkeitstropfen eine Düse vorgesehen ist, der die Schreibflüssigkeit unter Druck zugeführt wird und dass der aus der Düse heraustretende Flüssigkeitsstrahl in ein zelne Tropfen aufgelöst wird.
    2. Registriergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Flüssigkeits strahles periodisch verändert wird. 3. Registriergerät nach Unteranspruch 2, dadurch.
    gekennzeichnet, dass die Düse in Vibrationen vorgege bener Frequenz versetzt wird. 4. Registriergerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck, dem die Schreibflüssig keit in der Düse unterworfen ist, ,periodisch mit vorge gebener Frequenz geändert wird. .
    5. Registriergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibflüssigkeit den Düsen aus einer an eine Schreibflüssigkeitszuleitung angeschlos senen Rohrverzweigung zugeführt wird. 6. Registriergerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen durch !Öffnungen in einer Wand der Rohrverzweigung gebildet sind.
    7. Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Erzeugung der Flüssigkeitsstrahlen derart angeordnet ist, dass alle Strah len in einer einzigen Ebene liegen. B.
    Registriergerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht abgelenkten Schreibstrah len parallel zueinander verlaufen und im gleichen Ab stand nebeneinander längs einer Linie angeordnet sind, die die Schreibstrahlen im rechten Winkel schneidet. 9.
    Registriergerät nach Unteranspruch 7 oder 8, da durch gekennzeichnet, dass die Ebene der Schreibstrah len fest vorgegeben ist und sich senkrecht zur Oberfläche des Aufzeichnungsträgers erstreckt. 10. Registriergerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger mit kon- stanter Geschwindigkeit in seiner Ebene bewegbar ist, und zwar senkrecht zu der die Schreibstrahlen enthalten den Ebene.
    11. Registriergerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander parallelen Ablen;
    k- ebenen der einzelnen Strahlen senlkrecht auf der gemein samen Ebene der nicht abgelenkten Strahlen stehen und der Aufzeichnungsträger in einer senkrecht zu diesen beiden Ebenen stehenden dritten Ebene mit konstanter Geschwindigkeit parallel zur Richtung der Ablenkebene bewegt wird (Fig. 1).
    12. Registriergerät mach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibstrahlen konvergieren aber ohne Überschneidung auf den Aufzeichnungsträger auftreffen (Fig. 6).
    13. Registriergerät nach Unteranspruch 7 oder 12; dadurch gekennzeichnet, dass - die Vorrichtung zur Er- zeugung der Schreibstrahlen um eine in der gemeinsamen Ebene der nicht abgelenkten Strahlen liegende Achse schwenkbar angeordnet und der Aufzeichnungsträger zu mindest im Bereich der Auftreffstelle der Tropfen zylin drisch ausgebildet oder geführt ist,
    wobei die Achse des Zylinders mit der Drehachse der Strahlenerzeugungsvor- ric'hbung zusammenfällt (Fig. 5). 14. Registriergerät nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger parallel zur Drehachse des Strahlenerzeugungssystems mit konstanter Geschwindigkeit oder schrittweise verschoben wird.
    15. Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ablenkvorrichtung aus Elektroden besteht, zwischen denen ein elektrisches Feld, herrscht, durch welches die Tropfen hindurchlaufen. 16. Registriergerät nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges Elektrodenpaar vorge sehen ist, durch welches alle Schreibstrahlen hindurch laufen.
    17. Registriergerät nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenpaar aus zwei sich mit parallelen Ebenen im Abstand gegenüberstehenden Elektroden besteht. 18. Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der vorgegebene Ladungszustand der auszusondernden Tropfen darin besteht, dass die Ladung von bestimmter Polarität und grösser als ein bestimmter Wert ist.
    19. Registriergerät nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Elektroden als Auf fangvorrichtung für die Tropfen mit vorgegebenem La dungszustand dient.
    20. Registriergerät nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangelektrode aus einem porösen,
    entweder selbst elektrisch leitfähigen oder zu mindest beim Benetzen mit der Schreibflüssigkeit leitfähig werdenden Material besteht und auf der Rückseite der Auffangelektrode ein unter verringertem Druck stehen der Sammelbehälter für die durch die Poren hindurch- tretende Schreibflüssigkeit vorgesehen ist.
    21. Registriergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufladung der einzelnen Flüs sigkeitstropfen eine Aufladeelektrode den Schreibstrahl wenigstens dort umgibt, wo er in einzelne Tropfen auf gelöst wird, und das elektrische Signal als Spannung einer seits an die Aufladeelektrode und andererseits an die elektrisch leitfähige Schreibflüssigkeit angeschlossen ist.
    22. Registriergerät nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen elektrisch leitfähig sind und das Ladesignal zwischen den Düsen und den Auflade elektroden zugeführt wird.
    23. Registriergerät nach Unteransprüchen 5 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrverzweigung elek- trisch leitfähig ist und sich auf Messepotential befindet, wobei das Ladesignal zwischen den Aufladeelektroden und Masse zugeführt wird. 24. Registriergerät nach Patentanspruch,
    dadurch ge kennzeichnet, dass elektrische Steuerstromkreise vorge sehen ;sind, die die Aufladung der Tropfen jedes Schreib- strahles entsprechend dem Eingangssignal des Registrier gerätes steuern.
    25. Registriergerät nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstromkreise zur Aufnähme von Bild, oder Faksimile-Signalen ausgebildet sind und diese die Tropfen entsprechend den Signalwerten der ein zelnen Bildpunkte aufladen (Fig. 1 bis 4).
    26. Registriergerät nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Zeichen einer Zeichenfolge ein getrennter Stromkreis zugeordnet ist, der die Tropfen des betreffenden Schreibstrahls den zugeordneten Zei chen entsprechend auflädt (Fig. 5 bis 7).
CH389965A 1964-03-25 1965-03-22 Registriergerät CH433786A (de)

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DE (1) DE1299895B (de)
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DE1299895B (de) 1969-07-24

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