CH433013A - Lichtsetzmaschine - Google Patents

Lichtsetzmaschine

Info

Publication number
CH433013A
CH433013A CH767464A CH767464A CH433013A CH 433013 A CH433013 A CH 433013A CH 767464 A CH767464 A CH 767464A CH 767464 A CH767464 A CH 767464A CH 433013 A CH433013 A CH 433013A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electromagnet
pawl
machine according
camshaft
gear
Prior art date
Application number
CH767464A
Other languages
English (en)
Inventor
Morisawa Nobuo
Original Assignee
Morisawa Shashin Shokujiki Sei
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Morisawa Shashin Shokujiki Sei filed Critical Morisawa Shashin Shokujiki Sei
Priority to CH767464A priority Critical patent/CH433013A/de
Publication of CH433013A publication Critical patent/CH433013A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/04Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount
    • B41B17/06Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount with an adjustable carrier

Landscapes

  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


      Lichtsetzmaschine       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Lichtsetz  maschine; sie bezweckt insbesondere die Verbesserung  des Wirkungsgrades dieser Maschine und gleichzeitig  eine Erleichterung der Arbeit des Setzers.  



  Bekannte Lichtsetzmaschinen, die     hauptsächlich     von Hand bedient werden, weisen einen geringen Wir  kungsgrad auf und erfordern einen     verhältnismässig     grossen Arbeitsaufwand.  



  Die Erfindung     betrifft    eine Lichtsetzmaschine, die  gekennzeichnet ist durch eine Typenplatte, eine beweg  liche Platte mit einer Zahnstange und mehreren Einstell  teilen, deren Höhe jeweils der Breite der entsprechen  den Type der Typenplatte proportional ist, einen durch  Betätigung eines Druckknopfes erregbaren Elektromag  neten, Mittel, welche eine     Klinke    mit Hilfe des genann  ten Elektromagneten mit der     genannten    Zahnstange in  Eingriff bringen, einen anderen, durch einen zweiten  Druckknopf erregbaren Elektromagneten, Mittel, wel  che eine an einem Rohr angeordnete Blende mit     Hilfe     des zweiten Elektromagneten öffnen und     schliessen,     Mittel,

   welche einen     Abdeckteil    am Umfang eines Sper  rades mittels der genannten zweiten Elektromagneten  um     eine    der Höhe eines der genannten Einstellteile pro  portionale Strecke bewegen, sowie Mittel, um ein Ma  gazin durch Drehung des genannten Sperrades in seit  licher     Richtung    zu     verschieben.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführ  ungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    veranschau  licht.  



       Fig.    1 ist eine Frontansicht der gemäss dem er  wähnten     Ausführungsbeispiel        ausgeführten    Lichtsetz  maschine,       Fig.    2 ist eine Rückansicht der Maschine,       Fig.    3 ist ein Schnitt gemäss der Linie 3-3 in       Fig.    1,       Fig.    4 ist eine im grösseren Masstab dargestellte  Ansicht von Vorrichtungen zur Befestigung der Typen-    platte und zur Regulierung von deren     seitlichen    Be  wegung,       Fig.    5 ist eine im grösseren Masstab dargestellte  Draufsicht auf einen Teil der Typenplatte,

         Fig.    6 ist ein Vertikalschnitt einer Vorrichtung zum  seitlichen Verschieben des     Magazines,          Fig.    7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 in     Fig.    6,       Fig.    8 ist ein Schaltschema der gemäss dem Aus  führungsbeispiel ausgeführten Lichtsetzmaschine,       Fig.    9 ist eine Seitenansicht eines Teiles von     Fig.    1,       Fig.    10 ist eine     Ansicht    der für die Verschiebung  der Zwischenräder verwendeten Vorrichtung,       Fig.    11 ist eine Draufsicht zu     Fig.    10,

         Fig.    12 ist eine Draufsicht auf eine Vorrichtung  zum Drehen der im Magazin angeordneten Spule,       Fig.    13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13 in       Fig.    12,       Fig.    14 ist ein Schnitt nach der Linie 14-14 in       Fig.    13.  



  In der vorgenannten Zeichnung bezeichnet die Be  zugszahl 21 eine Typenplatte, d. h. eine schwarze Plat  te, in welcher     mehrere    durchscheinende Typen in ei  ner vorgeschriebenen Reihenfolge eingesetzt sind und  die an     einer    oberen, beweglichen Platte 22 befestigt ist.       Damit    diese auf der Typenplatte 21     spiegelbildlich    er  scheinenden Typen leichter vom Auge identifiziert wer  den können, ist an der oberen, beweglichen Platte 22,  vor der Typenplatte 21, eine     Hilfsplatte    23 befestigt;  diese     Hilfsplatte    23 weist ebenfalls Typen auf deren  Lage den auf der Typenplatte 21 aufgebrachten Ty  pen entspricht.

   An der oberen,     beweglichen    Platte 22,  hinter der Typenplatte 21, ist eine Zahnstange 24       (Fig.    3) befestigt und hinter der Zahnstange 24 befin  den sich Einstellteile 25, deren Höhe der Breite der  Typen der Typenplatte 21 proportional ist, und deren  Lage derjenigen der Typen entspricht.

   Für     die    Einstell-      teile 25 sind vorzugsweise Zapfen mit kreisförmigem  Querschnitt zu     wählen.    Die obere,     bewegliche    Platte  22 ist so angeordnet, dass sie auf einer unteren, beweg  lichen Platte 26 seitwärts verschoben werden kann; die  Platte 26 ist ihrerseits an der     Grundplatte    27 eines Rah  mens 28 so angebaut, dass sie     in    Längsrichtung um  den Abstand zweier Typenreihen der Typenplatte 21  verschoben werden kann.  



  Am Rahmen 28 ist ein Ende eines Hebels 29       (Fig.    1)     angelenkt,    dessen freies Ende eine     Klinke    30  aufweist.  



  Auf einem am Rahmen 28     befestigten    Lagerbock  31 ist ein anderer Hebel 32 gelagert, wobei der Mittel  teil des     Hebels    29 mit einem Ende des Hebels 32 durch  eine innerhalb einer Feder 34     angeordnete    Stange 33  verbunden ist. Der Rahmen 28 weist einen Elektro  magneten 35 auf, dessen Eisenkern mit seinem un  teren Ende     an    das andere Ende des Hebels 32     ange-          lenkt    ist.

   Wenn auf der Grundplatte 27     ein    Druckknopf  37 betätigt wird, so wird der Elektromagnet 35 über  einen Schalter     S1        (Fig.    8) erregt und zieht den beweg  lichen     Eisenkern    36 an, so dass die     Klinke    30 durch  die Hebel 32 und 29 mit der     Zahnstange    24     (Fig.    4)  in     Eingriff    kommt und die Typenplatte 21 während des  Photographierens einer Type festgehalten wird.  



       In    einem am Boden des Rahmens 28 angeordneten  Gehäuse 38     (Fig.    1) befindet sich eine Lichtquelle z.  B. eine elektrische Lampe 39; auf der einen Seite die  ser Lichtquelle befindet sich     ein    Reflektor 40, auf der  anderen Seite ein Spiegel 41. Am Rahmen 28 ist ein  Rohr 42 befestigt, in welchem sich eine Linse befindet.  Ausserdem ist am Rahmen 28 ein Lagerbock 43     (Fig.     1 und 2) angeordnet, der einen Elektromagneten 44  trägt, dessen beweglicher Eisenkern 45 durch Hebel 46  und 47     (Fig.    3) mit     einer    auf dem Rohr 42 vorgesehe  nen Blende 48     verbunden    ist.

   Wenn ein auf der Grund  platte 27 angeordneter     Druckknopf    49     (Fig.    1) betä  tigt     wird,    so wird der Elektromagnet 44 erregt und  zieht, wie später noch eingehender erläutert wird, den  beweglichen Eisenkern 45     (Fig.    2) an, so dass die He  bel 46 und 47 geschwenkt werden und die Blende 48       öffnen;    sobald der Knopf 49 wieder losgelassen wird,  wird die Blende 48 geschlossen.

   Auf diese Weise wird       eine    auf der Typenplatte 21 angeordnete     und    von der  Lichtquelle 39 beleuchtete Type auf einem     in    einem  Magazin untergebrachten     lichtempfindlichen    Papier  beim Öffnen der Blende 48     photographiert.     



       Im    Gehäuse 38 befindet sich ein Elektromotor M       (Fig.    8), dessen Welle mit einer Nockenwelle 50, wie  später noch eingehender     erläutert    wird, durch eine  Kupplung verbunden ist; auf der genannten Nockenwel  le sind zwei Nocken 51 und 52     und    eine Exzenter  scheibe 53 befestigt.

   Im Gehäuse 38 ist ein Zapfen 54       (Fig.    1 und 4) gelagert, an welchem ein Hebel 55     ange-          lenkt    ist' dessen     einer    Arm eine auf der     Nocke    51 an  liegende Rolle 56 aufweist, während der andere Arm an  einer     beweglichen    Stange 57 an gelenkt ist, die mit einer       beweglichen    Stange 58 über ein gleitend     gelagertes    Teil  59     (Fig.    3     und    4) verbunden ist.

   Zwischen dem Teil 59  und einem am oberen Ende der     beweglichen    Stange 57  angeordneten     Anschlag    60     befindet    sich eine Feder  601.     Das    untere Ende der     beweglichen    Stange 58 be  findet sich direkt oberhalb eines Einstellteiles 25, wäh  rend deren oberes Ende mit einer beweglichen Stange  581 verbunden ist. Auf einer im Gehäuse 28 gelager  ten Achse 61 sind Verbindungsstücke 62     und    63 an-    geordnet, wobei das     Verbindungsstück    62 mit der be  weglichen Stange 581, das Verbindungsstück 63 mit  einem anderen Verbindungsstück 64 gekuppelt ist. Auf  dem vorderen Ende einer Achse 65 ist ein Sperrad 66  befestigt.

   Ausserdem ist auf der Achse 65 ein in bezug  auf diese Achse lose drehbarer Hebel 67 angeordnet, an  dessen Mittelteil das Verbindungsstück 64     angelenkt     ist. Am äusseren Ende des Hebels 67 ist ein bogenför  miger     Abdeckteil    68 befestigt, welcher     einen    Teil der  verzahnten     Mantelfläche    des Rades 66 leicht     berührt.     



  Wenn die     Nocke    51     umläuft,        dann        führt    der He  bel 55 eine Schwenkbewegung aus und die bewegliche  Stange 57 sowie die Stangen 58 und 581 führen eine  senkrechte     Hin-        und        Herbewegung    aus, wobei die Stan  ge 57 jedes Mal     in    Berührung mit einem der Einstell  teile 25 kommt.

   Gleichzeitig wird der     Abdeckteil    68  über die     Verbindungsstücke    62, 63 und 64 um     eine     der Höhe des     Einstellteiles    25 proportionale Länge ge  dreht und regelt dadurch, wie später noch     eingehender     erläutert     wird,    die Drehung des Sperrades 66.  



  An der auf der Nockenwelle 50 befestigten     Exzen-          terscheibe    53 ist eine     Exzenterstange    69 angebracht,  deren oberer Teil über zwei Verbindungsstücke 70 und  76' die auf einer am Rahmen 28 befestigten Achse  701 gelagert sind, und ein Verbindungsstück 72 mit  einem bogenförmigen Hebel 71 verbunden ist. Der He  bel 71 weist auf seinem in bezug auf das Sperrad 66  radial angeordneten Arm eine Klinke 73 auf. Auf dem  Rahmen 28 ist eine     Kontrollklinke    74 befestigt, deren  Bewegung von einem auf der Klinke 73 befestigten An  schlag 75 begrenzt wird.

   Wenn die     Exzenterscheibe    53       umläuft,    dann     führt    die     Exzenterstange    69 eine senk  rechte Hin- und     Herbewebwng    aus und der     bogenför-          mige    Hebel 71 wird über die     Verbindungsstücke    70, 76  und 72 gedreht, so dass sich auch die auf dem     Abdeck-          teil    68     aufliegende        Klinke    73 dreht und auf ihrem  Rückweg, beim     Herabgleiten    von der Verkleidung 68,

         mit    dem Sperrad 66 in Eingriff kommt und dieses ver  dreht. Der Weg, welcher ein am Umfang des Sperrades  66     liegender        Punkt    beschreibt, wird daher durch die       Umfangslänge    des     Abdeckteiles    68 bestimmt. Durch die       Drehung    des Sperrades 66 und das im folgenden noch       erläuterte    Getriebe wird ein mit lichtempfindlichem  Papier versehenes Magazin 77 um eine Strecke     seitlich     verschoben, welche der Breite der auf der Typenplatte  21 gewählten Type proportional ist.  



       In        Fig.    8 ist M     ein    Elektromotor, 78 ein Trans  formator, 35 und 44 sind Elektromagnete, 79 eine elek  tromagnetische Kupplung, 50 ist eine Nockenwelle,  51 eine     Nocke,    52 eine     Nocke    für einen Schalter S2,  80 ein Relais und     S3    ein Schalter für das Relais 80.  



  Wenn der Druckknopf 37     (Fig.    1) betätigt wird, so  wird über einen Schalter     S1        (Fig.    8) der Stromkreis  des Elektromagneten 35 geschlossen und die Typen  platte 21 wird, wie bereits erwähnt, arretiert; beim  Loslassen des Druckknopfes 37 wird der     Stromkreis    des  Elektromagneten 35 geöffnet. Bei     Betätigung    des  Druckknopfes 49 wird der Elektromagnet 44 über den       Schalter        S3    erregt, die Blende 48 wird geöffnet, die  Type     photographiert    und gleichzeitig wird der Motor M  durch die elektromagnetische Kupplung 79 zusammen  mit der Nockenwelle 50 in Drehung versetzt.

   Nach dem  Loslassen des     Druckknopfes    49     öffnet    der     Schalter        S3     den     Stromkreis;    da der Stromkreis des Elektromagne  ten 44 aber noch durch den Schalter     S2    geschlossen  ist, dreht sich die Nockenwelle 50 weiter und bei jeder  Umdrehung der     Nocke    52 wird der Stromkreis des      Elektromagneten 44 durch den Schalter     S2    und     die          Nocke    52 geöffnet, so dass die elektromagnetische  Kupplung 79 von dem Elektromotor M getrennt     wird     und die Nockenwelle 50 stehen bleibt.

   Der     Abdeckteil     68 wird damit während einer Umdrehung der Nocken  welle 50 durch die     Nocke    51 bewegt und steuert die  zur Verdrehung des Sperrades 66 dienende Klinke 73  wie oben erläutert; das Magazin wird durch das im fol  genden beschriebene Getriebe um eine Strecke     seitlich     verschoben, welche der Breite der auf der Typenplatte  21     gewählten    Type proportional ist.  



  Um ein Photographieren der auf der Typenplatte  21 angeordneten Typen in verschiedenen     Vergrösserun-          gen    zu     ermöglichen,    kann die in dem Rohr 42 befind  liche Linse ausgewechselt werden; aus diesem Grunde  muss auch die Strecke, um die das Magazin seitlich ver  schoben wird,     verändert    werden. Wie in     Fig.    6 darge  stellt ist ist auf der Achse 65 ein Zahnrad 81 befestigt,  das mit einem Zahnrad 82 kämmt, auf dessen Achse  83 mehrere Zahnräder 84 unterschiedlicher Teilung in  der Reihenfolge der Teilung angeordnet sind.

   Auf der  am Rahmen 28 befestigten Stange 85 sind an den den  Zahnrädern 84 entsprechenden Stellen Griffe 86 vorge  sehen und jeder der Arme 87 weist ein Zwischenrad 88  auf     (Fig.    7, 10, 11). Auf einer am Rahmen 28 befe  stigten Achse 89 ist ein in     axialer    Richtung verbreiter  tes Zahnrad 90 befestigt. Auf der Achse 89 befindet  sich ein anderes Zahnrad 91, das mit einem     Ritzel    92  kämmt, welches seinerseits mit einer an einem Maga  zinhalter 94 befestigten Zahnstange in     Eingriff    ist. Der  Magazinhalter ist am Rahmen 28 verschiebbar gelagert.

    Wenn das     Sperrad    66 gedreht wird, dann wird der Ma  gazinhalter 94 durch die Zahnräder 81, 82 und 84, das  Zwischenrad 88, die Zahnräder 90 und 91, das     Ritzel     92 und die Zahnstange 93 in seitlicher     Richtung    ver  schoben. Das jeweils gewählte Zwischenrad 88 ist mit  dem entsprechenden Zahnrad 84 und dem Zahnrad 90  in     Eingriff,    während das andere Zwischenrad 88 frei ist.

    Jeder     Griff    86 ist mit einer Feder 95 versehen;     während     die     Griffe    86 in die oberen     Ausnehmungen    96 der senk  rechten, in die Seitenplatten des Rahmens 28 einge  frästen Schlitze 97 gedrückt werden, werden die Zwi  schenräder 88 in ihrer normalen Ruhelage gehalten.  Sobald ein gewählter     Griff    86 in eine untere     Ausnehm-          ung    98 eines Schlitzes 96 gebracht wird, kommt das  Zwischenrad 88 dieses Griffes 86 mit dem entsprechen  den Zahnrad 84 und dem Zahnrad 90 in     Eingriff.     



  Um dem Magazin 77     lichtempfindliches    Papier in  Längsrichtung     zuzuführen    d. h. um dieses Papier nach  dem Photographieren einer Zeile in die zum Photogra  phieren der nächsten Zeile erforderliche Lage zu brin  gen, ist folgende handbetätigte Vorrichtung vorgesehen.  Gemäss     Fig.    12, 13 und 14 weist die für das licht  empfindliche Papier im Magazin 77 vorgesehene Spu  le 99 ein auf einem     Spulenende    befestigtes und auch  als Kupplung dienendes Zahnrad 100 auf, das mit ei  nem Zahnrad 101 kämmt.     Letzteres    ist auf einer axial  verschiebbaren Achse 102 angeordnet und kann, falls       erforderlich,    von dieser abgenommen werden.

   Auf ei  ner Welle 103, auf welcher ein mit dem Zahnrad 101  kämmendes Zahnrad 104 angeordnet ist, befindet sich  ein in einem Gehäuse 106 untergebrachtes Zahnrad  105. Im gleichen Gehäuse ist ein mit dem Zahnrad 105  in Eingriff stehendes und auf der     Achse    108 befestig  tes Zahnrad 107 angeordnet. An der Achse 108 ist ein  Sperrad 109 und ein mit einer Klinke 111 versehener,  die Achse 108 lose umfassender Hebel 110 vorgesehen.

      Im Gehäuse 106 befindet sich ein Zylinder 112 mit ei  nem in einer Ringnut lose eingesetzten     Ring    113 und an  diesem Ring ist ein Hebel 114 befestigt, der einen bo  genförmigen     Abdeckteil    115 mit der verzahnten Man  telfläche des Sperrades 109 in Berührung hält.     Ausser-          dem    befindet sich in dem Gehäuse 106 eine     Kontroll-          klinke    116, deren äusserer Teil durch das Gehäuse 106       hindurchragt.     



  Wenn der     Abdeckteil    115 mittels des Hebels 114  über den Umfang des     Klinkenrades    109     hinwegbewegt     wird, und die Klinke 111 durch den Hebel 110 auf der  Oberfläche des     Abdeckteils    115 verschoben wird,  dann kommt die Klinke 111 mit dem Sperrad 109 in       Eingriff,    sobald sie von dem     Abdeckteil    115 abgleitet.  Damit wird die Spule 99 über die Zahnräder 107 und  105 sowie 103, 102 und 100 gedreht     und    das lichtemp  findliche Papier wird zur Aufnahme der nächsten Zeile  weitergeschoben. Durch Druck auf das Aussenende  der Klinke 116 wird diese von dem Sperrad 109 ab  gehoben und die Spule kann frei gedreht werden.  



  Wenn eine gewünschte Type durch Verschieben  der Typenplatte 21 direkt unter das Rohr 42 gebracht  und der Druckknopf 37 betätigt wird so wird der Elek  tromagnet 35 erregt und die     Klinke    30 kommt mit  der Zahnstange 24 in Eingriff, wodurch die Typenplat  te arretiert wird.

   Beim Betätigen des Druckknopfes 49  wird dann der Elektromagnet 44 erregt, die Blende 48  wird geöffnet und die Type wird im Magazin 77 auf  dem lichtempfindlichen Papier     photographiert.    Nach  dem Loslassen des Druckknopfes 49     verliert    der Elek  tromagnet 44 seinen Magnetismus und die Blende 48  wird geschlossen, sobald jedoch der Druckknopf 49 be  tätigt wird, spricht das Relais 80     an,    so dass die     elk-          tromagnetische    Kupplung 79 Strom erhält     und    die     Nok-          kenwelle    50 mit dem Elektromotor M in Drehung ver  setzt.

   Nach Beendigung einer Umdrehung der Nocken  welle 50 öffnet der Schalter     S2    den Stromkreis und die  Nockenwelle 50 bleibt stehen. Während einer Umdreh  ung der Nockenwelle 50     bewegt    sich der     Abdeckteil     68 unter dem Einfluss der     Nocke    51 über eine Strecke,  die der Breite der gewählten Type proportional ist.  Durch die     Exzenterscheibe    53 wird das Sperrad 66 ge  dreht, sobald die Klinke 67 über den     Abdeckteil    68  hinauskommt, so dass das Magazin 77 in seitlicher  Richtung um eine Strecke verschoben wird, die der  Breite einer Type proportional ist.

   Jedes Mal wenn die  Druckknöpfe 37 und 49 betätigt werden, wird eine Ty  pe der Typenplatte 21 photographiert und nach Been  digung der Zeile die Spule von Hand in Längsrichtung  gedreht. Zum Setzen grösserer Buchstaben muss die in  dem Rohr befindliche Linse durch eine andere, passen  de Linse     ersetzt    werden; ausserdem muss ein anderer  Hebel 86     in    die untere     Ausnehmung    98 des Schlitzes  97 eingesetzt werden, so dass das Magazin 77 um die  Länge der neuen Type     seitlich    verschoben werden kann.  Auf diese Weise können die Typen der Typenplatte 21  in verschiedenen Vergrösserungen gesetzt werden.  



  Es wird angenommen, dass die     Erfindung    und de  ren Vorteile aus der vorstehenden Beschreibung klar  hervorgehen. Selbstverständlich können in bezug auf  Form, Konstruktion und Anordnung der Teile zahlrei  che     Änderungen    angebracht werden, ohne dass dadurch  der Rahmen der vorliegenden     Erfindung        überschritten     würde, da die beschriebene und in der Zeichnung dar  gestellte Ausführungsform nur ein bevorzugtes Aus  führungsbeispiel darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lichtsetzmaschine, gekennzeichnet durch eine Ty penplatte (21), eine bewegliche Platte (22) mit einer Zahnstange (24) und mehreren Einstellteilen (25), de ren Höhe jeweils der Breite der entsprechenden Type der Typenplatte (21) proportional ist, einen durch Be tätigung eines Druckknopfes (37) erregbaren Elektro magneten (35), Mittel, welche eine Klinke (30) mit Hil fe des genanngen Elektromagneten (35) mit der ge nannten Zahnstange (24) in Eingriff bringen, einen an deren,
    durch einen zweiten Druckknopf (49) erregbaren Elektromagneten (44), Mittel (46, 47), welche eine an einem Rohr (42) angeordnete Blende (48) mit Hilfe des zweiten Elektromagneten (44) öffnen und schlies- sen, Mittel (62, 63, 64) ' welche einen Abdeckteil (68) am Umfang eines Sperrades (66) mittels des genannten zweiten Elektromagneten (44) um eine der Höhe eines der genannten Einstellteile (25) proportionale Strecke bewegen, sowie Mittel (81, 82, 84, 88, 90-93), um ein Magazin (77)
    durch Drehung des genannten Sper rades (66) in seitlicher Richtung zu verschieben. UNTERANSPRÜCHE 1) Lichtsetzmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche die genannte Klinke (30) zwecks Arretierung der Zahnstange (24) mit der letzteren mittels eines durch den genannten ersten Elektromagneten (35) be tätigten Hebels (32) in Eingriff bringen.
    2) Lichtsetzmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche das Öffnen und Schliessen der genannten, an dem erwähnten Rohr (42) befindlichen Blende (48) mit tels von dem zweiten Elektromagneten betätigten He bels (46, 47) bewirken. 3) Lichtsetzmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Nockenwelle (50), welche von einer elektromagnetischen, durch den genannten zwei ten Elektromagneten (44) betätigten Kupplung (79) angetrieben wird,
    sowie ein Getriebe (81, 82, 84, 88, 90-93), welches den genannten Abdeckteil (68) am Umfang des genannten Sperrades mit Hilfe einer auf der Nockenwelle (50) befestigten Nocke (51) um eine Strecke weiter bewegt, welche der Höhe eines der ge nannten Einstellteile (25) proportional ist.
    4) Lichtsetzmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass ein Ge triebe vorgesehen ist, welches eine Klinke (67) mit Hil fe einer auf der Nockenwelle befestigten Exzentersehei- be (53) bewegt, und dass die Klinke (67) ihre Bewe gung auf das genannte Sperrad (66) überträgt.
    5) Lichtsetzmaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Reihe von Zahnrädern (84) ver schiedener Teilung und mehrere Hebel (86), an wel chen den genannten Zahrädern entsprechende Zwi schenräder (88) vorgesehen sind.
CH767464A 1964-06-12 1964-06-12 Lichtsetzmaschine CH433013A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH767464A CH433013A (de) 1964-06-12 1964-06-12 Lichtsetzmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH767464A CH433013A (de) 1964-06-12 1964-06-12 Lichtsetzmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH433013A true CH433013A (de) 1967-03-31

Family

ID=4328817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH767464A CH433013A (de) 1964-06-12 1964-06-12 Lichtsetzmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH433013A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3106655C2 (de) Handdrucker
DE2027050C2 (de) Optische Anordnung mit einem längs der optischen Achse bewegbaren ersten Träger für ein Hauptlinsensystem und mit mindestens einem zweiten Träger für mindestens ein Zusatzlinsensystem
CH291071A (de) Verpackungseinrichtung.
DE1048700B (de) Teilapparat für Prüfstücke, verbunden mit Meßinstrument
DE2919749A1 (de) Vorrichtung zur programmsteuerung der stellelemente von textile flaechen bildenden maschinen
CH433013A (de) Lichtsetzmaschine
DE69114381T2 (de) Drucknockensteuerung eines Schlittens an einer Flachstrickmaschine.
DE2227837B2 (de) Mechanische Kopienzahl-Vorwahlvorrichtung eines Kopiergerätes
DE1169282B (de) Einaeugige Reflexkamera mit Spiegelrueckkehr-getriebe
DE1112401B (de) Vorrichtung zur Umspulung von Filmen in einem Filmvorfuehrapparat
DE644943C (de) Verschlussvorrichtung mit selbsttaetig veraenderlicher OEffnung fuer Kinoapparate
DE2037406C3 (de) Elektrisch betätigter photografischer Objektiwerschluß
DE3138008C2 (de) Druckwerk für eine Handnummeriermaschine
DE4223230C1 (de) Klemmeinrichtung für eine Druckplatte
DE633349C (de) Vorrichtung zum Stempeln von Eintrittskarten u. dgl.
DE1930666A1 (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Beladen von Traegerplatten mit Werkstuecken
DE1660959C (de) Zickzacknähmaschine zum Nähen von Knopflöchern
DE2210753B2 (de) Vorrichtung zum Verschließen von Behältern
DE1411092C (de) Prägemaschine mit Tastensteuerung
AT214273B (de) Rollenkopiermaschine mit Einstellvorrichtungen für die Vorschubgröße des Papierbandes
DE635666C (de) Stempelmaschine
AT217846B (de) Photographische Kamera
DE732748C (de) Einrichtung zum Steuern einer kraftgetriebenen Rueckfuehreinrichtung fuer den Papierwagen einer schreibenden Geschaeftsmaschine
DE454321C (de) Adressendruckmaschine mit Steuerung der Abdruckvorrichtung durch die Druckplatten auf ihrem Wege zur Abdruckstelle
DE1452899C3 (de) Zick-Zack-Zuf ühru ngsvorrichtung für Blechtafeln an Stanzpressen