CH429075A - Vorrichtung zur Steuerung der Verbrennungsluftklappe an Kohleöfen - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Verbrennungsluftklappe an Kohleöfen

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Publication number
CH429075A
CH429075A CH1545064A CH1545064A CH429075A CH 429075 A CH429075 A CH 429075A CH 1545064 A CH1545064 A CH 1545064A CH 1545064 A CH1545064 A CH 1545064A CH 429075 A CH429075 A CH 429075A
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CH
Switzerland
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bimetal
air flap
combustion air
controlling
furnace
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Application number
CH1545064A
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English (en)
Inventor
Krauss Friedrich Emil Dr H C
Original Assignee
Buderus Eisenwerk
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/08Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature with bimetallic element
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught

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Description


      Vorrichtung    zur Steuerung der     Verbrennungsluftklappe    an Kohleöfen    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung zur Steuerung der Verbrennungsluftklappe,  die am unteren Ende eines Gestänges an einem Kohle  ofen angeordnet ist.  



  Vorrichtungen zur Steuerung und Regelung der Ver  brennungsluft für Kohleöfen sind insoweit bekannt, als  es mit diesen möglich ist, die Verbrennungsluftklappe  entweder von einem Thermostaten, der am Ofen selbst  angeordnet ist, bewegen zu lassen oder den Thermo  staten auszuschalten und die     Verbrennungsluftklappe     von Hand zu betätigen. Als Betätigungsglieder werden  Hebel, Drehknöpfe oder dergleichen verwendet, deren  eine Drehbewegung für die     Thermostateinstellung    und  deren andere für die Handeinstellung der Luftklappe  vorgesehen ist.

   Diese Vorrichtungen sind mit dem Nach  teil behaftet, dass sie bei Einstellung der Luftklappe von  Hand, den Thermostaten in Form eines     Bimetalles    oder  dergleichen wirkungslos ausschalten, so dass der Ab  brand der aufgefüllten Kohle bei von Hand eingestellter  voll geöffneter Luftklappe viel zu schnell vor sich geht  mit der Folge, dass der Ofen derart überlastet wird,  dass der Rost verschmort und weitere Beschädigungen  durch zu     grosse    Hitzeeinwirkung eintreten können. Die  ser Überhitzung wird auch das Bimetall ausgesetzt, das  sich an dem wirkungslos ausgeschalteten und fest arre  tierten Hebel mit viel zu grosser Ausdehnung     anlegt    und  dadurch eine Formänderung erleidet, die den vorher  festgelegten Bewegungen nicht mehr entspricht.  



  Mit der Erfindung werden diese Nachteile dadurch  vermieden, dass an sich bekannte Merkmale in einer  Kombination so angewendet werden, dass die Vorrich  tung     thermostatisch    mit     Voreinstellung    steuerbar oder  mit dem gleichen Bedienungsgriff von Hand einstellbar  ist und eine auch bei Handeinstellung wirksame Siche  rung gegen     Überlastung    des Ofens besitzt und die Vor  richtung ausserdem eine gegen mechanische Überlastung  des     Bimetalls    wirkende Knicksicherung aufweist.  



  Vorzugsweise kann das die Luftklappe tragende  Gestänge in einer Parallelführung gelagert und das  obere Ende, das von einer Knicksicherung unterbrochen    ist, von einer Kurven- oder Keilbahn gegen das Bimetall  einstellbar     geführt    sein. Dabei kann die für die Ein  stellung von Hand vorgesehene Bewegung von einer  zweiten Kurve auf das     Gestängeteil    unterhalb der Knick  sicherung übertragen werden. Diese Parallelführung be  sitzt den weiteren Vorteil, dass das die Luftklappe tra  gende Gestänge mit seinem oberen, dem Bimetall zuge  kehrten Ende bei jeder beliebigen Einstellung des Dreh  knopfes eine solche Stellung einnimmt, dass es bei  Erreichung der     Nennheizleistung    vom Bimetall in  Schliessstellung geführt wird.  



  Mit dieser Kombination wird aber erreicht, dass  weder der Ofen selbst noch das Bimetall mechanisch  überlastet werden können. Wichtig sind diese beiden  Sicherungen insbesondere dann, wenn beispielsweise der  Ofen mit Kohle gefüllt, aber vom Bedienenden verges  sen wird, die Einstellung von Hand auf eine Klein  stellung oder auf     thermostatische    Steuerung zu drehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Vorrichtung in der Seitenansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht auf     Fig.    1.  



  Das die Luftklappe 1 tragende Gestänge 2 ist durch  die Knicksicherung 3 unterbrochen. Am Verlängerungs  arm 4, dessen oberes Ende als Angriffspunkt 5 dem  Bimetall 6 zugeneigt gebogen ist, ist der U-förmige  Tragarm 7 befestigt, der in den Lagerstellen 8 der bei  9 befestigten Doppelführung 10 parallel geführt wird.  Auf der die Lager 8 verbindenden Welle 11 ist eine  Kugel oder Rolle 12 geführt, die sich gegen die Keil  bahn 13, die ebensogut eine Kurve sein könnte, anlegt  und von dieser über den fest mit ihr verbundenen Dreh  knopf 14 in eine Stellung geführt wird, die am Dreh  knopf 14 ablesbar ist und den Abstand des Bimetalls 6  vom Angriffspunkt 5 bestimmt. Das bei Erwärmung  des Ofens sich biegende Bimetall bewegt bei Angriff  in bekannter Weise das Gestänge 2 und steuert damit  die Luftzufuhr zum Ofen durch die Verbrennungsluft  klappe 1.

   Bei Erreichung der     voreingestellten    Tempe  ratur schliesst die Verbrennungsluftklappe je nach Stel-           lung    des     Bimetalls    und steuert auf diese Weise die Ver  brennungsgeschwindigkeit. Bei Einstellung der Vorrich  tung auf Handbetrieb tritt     die    Keilbahn 13'     in    Tätigkeit,  und zwar derart, dass der bei 15 gelagerte zweiarmige  Hebel 16 mit seinem oberen Ende von der Kurve  bzw. Keilbahn 13' geführt wird und diese     Bewegung     über die einstellbare Druckschraube 17 auf das Ge  stänge 2 unterhalb der Knicksicherung 3 überträgt.

   Mit  der den Hebel 16 mit der Knicksicherung 3 verbinden  den Zugfeder 18 wird ein gleichmässiges Anliegen so  wohl der Kugel oder Rolle 12 an die Kurve 13 als  auch des Hebels 16 an die Keilbahn 13' erreicht.  Auch bei der Einstellung von Hand über die Keil  bahn 13' wird der Verlängerungsarm 4 bzw. der An  griffspunkt 5     in    eine     Entfernung    vom Bimetall 6 ge  bracht, dass dieses bei     Erreichung    der     Nennheizleistung     des Ofens als     überlastsicherung    das Gestänge 2 mit  der Luftklappe 1 in Schliessstellung bringen kann.

   Die  Knicksicherung 3 hingegen dient zum Schutz des Bi  metalls 6 gegen mechanische Beschädigung, die bei  spielsweise dann entstehen kann, wenn der Einstell  knopf 14 in Nullstellung gestellt ist, so dass die     Ver-          brennungsluftzuführung    durch die Luftklappe 1 ge  schlossen ist und die     Aschetür    geöffnet bleibt. Bei einem  derartigen Bedienungsfehler könnte der Ofen eine Tem  peratur über der     Nennheizleistung    annehmen. Das Bi  metall     würde    sich über das notwendige Mass hinaus       krümmen    und bei einem Gestänge ohne Knicksicherung  fest gegen dieses zur     Anlage    kommen.

   Die Folge     wäre     eine bleibende Verformung des     Bimetalls,    die eine  Neueinstellung oder Auswechslung notwendig machen  würde. Die     Knicksicherung    hingegen gibt einem der-    artigen Ausschlag des Bimetalls nach, so dass mecha  nische Schäden ausgeschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Steuerung der Verbrennungsluft klappe, die am unteren Ende eines Gestänges an einem Kohleofen angeordnet ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) dass die Vorrichtung thermostatisch mit Vor einstellung steuerbar oder mit dem gleichen Bedie nungsgriff von Hand einstellbar ist und eine auch bei Handeinstellung wirksame Sicherung gegen Überlastung des Ofens besitzt und b) dass die Vorrichtung eine gegen mechanische Überlastung des Bimetalls wirkende Knicksicherung be sitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das die Luftklappe tragende zwei armige Gestänge in einer Parallelführung gelagert und das obere Ende, das von einer Knicksicherung unter brochen ist, von einer Kurven- oder Keilbahn gegen das Bimetall einstellbar geführt wird, während die für die Einstellung von Hand vorgesehene Bewegung von einer zweiten Kurve auf das Gestängeteil unterhalb der Knicksicherung übertragen wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das die Luftklappe tragende Ge stänge mit seinem oberen, dem Bimetall zugekehrten Ende bei jeder beliebigen Einstellung eine solche Stel lung einnimmt, dass es bei Erreichung der Nennheiz- leistung vom Bimetall in Schliessstellung geführt wird.
CH1545064A 1964-02-18 1964-11-27 Vorrichtung zur Steuerung der Verbrennungsluftklappe an Kohleöfen CH429075A (de)

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NL6501867A (de) 1965-08-23

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