AT229983B - Nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitendes elektrisches Raumheiz- bzw. -kühlgerat - Google Patents

Nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitendes elektrisches Raumheiz- bzw. -kühlgerat

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  Nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitendes elektrisches   Raumheiz-bzw.-kühlgerät   
Bei elektrischen Raumheizgeräten mit Gebläse für   Wohn- oder   Büroräume ist es bekanntlich notwen- dig, die Wahl der Förderleistung und der Heizleistung nicht in das Belieben des Benutzers zu stellen, sondern beide in ein bestimmtes Verhältnis zueinander zu bringen, wenn die das Gerät durchströmende Luft nicht bis zur Sengtemperatur ihrer Staubteilchen erhitzt bzw. Teile des Luftführungskanals im Gerät oder die Gerät-Oberfläche selbst unnötig warm werden sollen, denn die Überhitzung der Luft beeinträchtigt das Wohlbefinden der Benutzer, und die Möglichkeit der Aufheizung des Gerätes verhindert, es klein und gedrungen aufzubauen. Ausserdem ist ein Grenztemperaturschalter für den Fall vorgesehen, dass das Gebläse ausfällt. 



   Deshalb besitzen die Geräte einen Mehrstufenschalter, z. B. einen Paketschalter, der in den Heizstufen zugleich die Motordrehzahl (z. B. über Vorwiderstände oder über die Heizwiderstände) in solcher Weise regelt, dass die Lufttemperatur hinter den Heizelementen im Heizbetrieb annähernd konstant ist. Dabei werden zweckmässig, von der" Aus" -Stellung des Schalters ausgehend, die   verschiedenen Kühlstufen   (bei denen nur das Gebläse arbeitet, die Heizung aber nicht eingeschaltet ist) durch Bewegen, z. B. Drehen des Schalters in einer Richtung und die verschiedenen Heizstufen durch Bewegen des Schalters in der andern Richtung erreicht. 



   Dem Funktionswahlschalter sind weiter eine Kontrollampe für den Einschaltzustand des Gerätes und ein Grenztemperaturschalter (z. B. Bimetall-Schalter) zugeordnet, welcher das Gerät bei einer kritischen Grenztemperatur des Gerätes abschaltet. 



   Aus Gründen eines sparsamen Betriebes kann es erwünscht sein, die in den Heizstufen, mindestens aber in der Stufe grösster Heizleistung, entwickelte Wärme abhängig von der Raumtemperatur derart zu steuern, dass sich das Gerät ausschaltet, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, mindestens aber ein Teil der Heizelemente abgeschaltet wird. Zu diesem Zweck ist in das Gerät ein der Raumtemperatur ausgesetzter Temperaturwächter (Bimetall) eingebaut, der in den temperaturabhängig zu regelnden Heizstufen in den Heizstromkreis eingeschaltet wird. Die Heizleistung wird mithin in diesen Heizstufen durch entsprechende Zusammenschaltung der Heizelemente über den Funktionswahlschalter nur bereitgestellt, der Heizstromkreis wird aber erst durch den Temperaturwächter ganz oder zum Teil ein-bzw. ausgeschaltet, dessen Ansprechtemperatur von Hand eingestellt wird. 



   Die Erfindung strebt bei einem derartigen, nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitenden elektri- 
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 gebenenfalls auch die Drehzahl des Gebläsemotors wählbar sind, wobei das Gerät mittels eines im Gerät der Raumtemperatur ausgesetzten Temperaturwächters auf eine vorbestimmte Raumtemperatur   einstell -   bar und zum Schutz gegen Zerstörungen mittels eines Grenztemperaturschalters bei einer kritischen Grenztemperatur im Gerät abschaltbar ist, eine einfachere Bedienung sowie eine Einsparung an Schaltelementen an.

   Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass bei einem Gerät der obenbeschriebenen Art eine gemeinsame, als Temperaturwächter und als Grenztemperaturschalter wirkende temperaturempfindliche Schalteinrichtung vorhanden ist, die mit ihren Kontakten sowohl in den Heizstromkreis als auch in   den Gebläsemotorstromkreis   eingeschaltet und mit dem sowohl geregelte als auch ungeregelte 

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Schaltstufen aufweisenden Funktionswahlschalter in an sich bekannter Weise gekuppelt ist, u. zw.

   derart, dass sie in den geregelten Schaltstufen als Temperaturwächter arbeitet und bei ihrem Ansprechen die Heizung zumindest auf eine niedrigere Stufe herunterschaltet, wogegen sie in den nicht geregelten Schaltstufen durch eine Verriegelungseinrichtung bis auf ihre maximale, der kritischen Grenztemperatur im Gerät gleiche Ansprechtemperatur verriegelt ist, so dass sie nur als Grenztemperaturschalter wirkt. 



   Die erfindungsgemässe Schalteinrichtung vereinigt somit in sich die Eigenschaften eines Temperaturwächters mit denen eines Grenztemperaturschalters, weil sie in solchen Stufen, in denen sie nicht regeln soll,   z. B.   in der Stufe kleinster Heizleistung, so weitverriegelt   wird, dass   sie nur bei Überschreiten der kritischen Grenztemperatur, nicht aber im darunter liegenden Temperaturregelbereich ansprechen kann, um das Gerät bei einer Störung, die auch von aussen, z. B. bei versehentlichem Abdecken der Ansaugöffnung, einwirken kann, vor übermässiger Erwärmung zu schützen. Für den Fall, dass Kühlstufen vorhanden sind, ist die erfindungsgemässe Schalteinrichtung zweckmässig ebenfalls verriegelt, damit das Gebläse bei jeder Raumtemperatur in der gewünschten Stärke arbeiten kann.

   Diese Verriegelung kann auf mechanischem Wege vom Betätigungsorgan des Schalters oder seinen beweglichen Teilen aus geschehen. Sie unterdrückt den Bereich zwischen der Maximaltemperatur des Regelbereiches (maximale Ansprechtemperatur des Temperaturwächters) und der Grenztemperatur, so dass die Einstellung im überwachten Bereich trotz des grossen Temperaturspielraumes feinfühlig bleibt. 



   Wird mit der Abstimmung der Heizleistung auf die Raum temperatur zugleich auch die Motordrehzahl in solchem Masse angepasst, dass jede unangenehme Kühlwirkung vermieden wird, so wird die von den Heizelementen nach. den Abschalten noch nachgelieferte Wärme aus dem Gerät abgeführt und zugleich das Fühlglied der Schalteinrichtung ständig weiter von Luft von Raumtemperatur umspült, so dass ihre Ansprechcharakteristik so steil wie möglich bleibt. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann, wenn die Schalteinrichtung bei Grenztemperatur anspricht, sich ihr Schaltglied arretieren und durch Bewegen des Funktionswahlschalters wieder eingerückt werden, wie dies an sich bekannt ist. Die Erfindung sieht vor, dass dieses Entarretieren beim Bewegen des Schalters in eine Schaltstufe im   Einstellbereich "Kühlen" erfolgt,   u. zw. am vorteilhaftesten in der Kühlstufe grösster Gebläseleistung, weil auf diese Weise bei einem Wiedereinschaltversuch nach einem Aussetzen des Gerätes die im Gerät durch die Wärmekapazität der Heizelemente gestaute Wärme am schnell-   sten nach aussen abgeführtwird ; beieinemWiedereinschalten imEinstellbereich"Heizen" hingegen   könnte der Grenztemperaturschalter sofort wieder ansprechen.

   Die Stufe grösster Kühlleistung wird zweckmässig neben der Grund-oder"Aus"-Stellung des Funktionswahlschalters angeordnet, um das Wiedereinschalten zu erleichtern. 



   Es ist bekannt, die Ansprechtemperatur eines Temperaturwächters ohne zusätzliche Betätigungsorgane am Gerät allein mittels des Funktionswahlschalters einzustellen, jedoch ist dies nur für eine Heizstufe möglich. Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt nun die Einstellung der Ansprechtemperatur der Schalteinrichtung in den geregelten Stufen durch Bewegen der Schalterhandhabe zwischen den diesen Stufen entsprechenden Schaltstellungen des Funktionswahlschalters, so dass mehrere Stufen erfasst werden können. 



   Hiezu ist gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Schaltorgan des Funktionswahlschalters, welches z. B. von der Nockenwalze eines Drehschalters oder dem Schieber eines Schiebeschalters gebildet sein kann, in mehrere Kontaktebenen unterteilt und weist ein Schleppglied auf, welches durch einen Mitnehmer am Schaltorgan beim Einlaufen des letzteren in eine Raststellung mitgenommen wird und in einer Kontaktebene wirksam ist, während das Schaltglied der temperaturempfindlichen Schalteinrichtung ständig mit einer Steuerkurve am Schaltorgan gekuppelt ist. Diese Kupplung kann kraftoder formschlüssig sein. Bei einem Walzenschalter liegt die Steuerkurve zweckmässig in oder auf einer Steuerscheibe, welche am freien Ende der Schaltwalze sitzt. 



   Dain den geregelten Schaltstufen durch die Doppelfunktion des Schalters die gewählte Schaltstufe nicht in der üblichen Weise durch die Stellung seiner Handhabe gegenüber einer festen Marke kenntlich ist, wird gemäss weiterer Vervollkommnung der Erfindung an der Schalterhandhabe eine Signalscheibe vorgesehen, die als Schleppglied ausgebildet ist, von der Handhabe durch Reibung mitgenommen und durch Anschläge am Schaltergehäuse beim Einlaufen des Schaltorgans in die Rasten der geregelten Schaltstufen festgehalten und zwischen zwei   z. B.   durch unterschiedliche Farben kenntlichen Grenzlagen umgeschaltet wird. Dadurch ist es möglich festzustellen, aus welcher Schaltstellung, etwa der für grösste oder für mittlere Heizleistung, man in den zwischen diesen Stellungen liegenden, mit einer Temperaturskala versehenen Regelbereich eingetreten ist. 



     Wei tere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich   aus der folgendenBeschreibung eines in der Zeichnung 

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 schematisch   dargestellten Ausführungsbeispieles.   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Schaltbild eines Heizlüfters mit zwei einstellbaren Gebläsestufen und drei Heizstufen, welche über einen Temperaturwächter regelbar sind, der zugleich in den Kühlstufen als Grenztemperaturschalter wirkt. Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit der Steuerung bzw. Verriegelung des Temperaturwächters vom Funktionswahlschalter aus, Fig. 3 die Draufsicht auf einen Walzenschalter mit Schleppscheibe und Fig. 4 die Bauelemente dieses Schalters in perspektivischer Darstellung. 



   In Fig. 1 ist der Antriebsmotor des Gebläses mit 1 bezeichnet. Er wird über Vorwiderstände 2 und 3 unterschiedlicher Grösse in der Drehzahl geregelt. Zwei elektrische Heizwiderstände 4 und 5 können entweder in Reihe oder einzeln oder parallelgeschaltet werden, so dass mehrere Heizstufen einstellbar sind. 



   DieBetriebsfunktionen werden mit einem mehrstufigenFunktionswahlschalter 10 mit den einpoligen Kontaktebenen   11 - 14   bzw. 15 geschaltet. Das Schaltprogramm ist in einem Diagramm unter dem Schaltbild dargestellt. 



   Es besitzt   die Stufe" 0",   welche die Ausschaltstellung bezeichnet, die beiden   Kühlstufen "Ik", "Ilk",   in denen die Heizung nicht eingeschaltet ist und das Gebläse nur mit unterschiedlicher Geschwindigkeit läuft sowie die   drei Heizstufen"Iw",'IIw" und"IIIw", in   denen   eineHeizleistungvon z. B. 500, 1000 und   2000 W eingeschaltet ist. Zur jeweiligen Heizleistung wird die Gebläseleistung entsprechend geschaltet derart, dass die grössere Heizleistung auch durch ein grösseres Luftvolumen abgeführt wird. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Schaltdiagramm von selbst.

   In den Motor- und Heizstromkreis ist eine temperaturempfindliche Schalteinrichtung (Thermostat) 6 eingeschaltet, die, im Gerät ausserhalb des Heizkanals angeordnet, der Lufttemperatur im Raum ausgesetzt ist und bei einem vorgegebenen Raumtemperaturwert anspricht, d. h. von den mit Pfeilen dargestellten Kontakten abhebt. 



   Ferner ist die temperaturempfindliche Schalteinrichtung 6 aber auch als Grenztemperaturschalter wirksam, welcher bei einer kritischen Grenztemperatur des Gerätes bzw. von Geräteteilen das Gerät abschaltet. 



   In der Schaltung nach Fig. 1 liegt die temperaturempfindliche Schalteinrichtung 6 in allen drei Heizstufen im Heizstromkreis und ausserdem über den Kontakt 14 im Nebenschluss zum Vorwiderstand 2 des Motorstromkreises. In den drei Heizstufen arbeitet sie zunächst als Thermostat,   d. h.   sie spricht bei Erreichen einer vorbestimmten Raumlufttemperatur an und schaltet dadurch die jeweils eingestellte Heizstufe so lange aus, bis die Raumlufttemperatur unter den dem Wiedereinschalten des Thermostaten entsprechenden Wert gesunken ist. Zugleich mit dem Ausschalten der Heizelemente wird hiebei auch die Motordrehzahl herabgesetzt. 



   Fällt aber nun   z. B.   das Gebläse aus, so könnte der Fall eintreten, dass durch dendadurch bewirkten Wärmestau im Gerät das Gerät selbst unzulässig aufgeheizt wird, während der zu beheizende Raum relativ kühl bleibt. Um in einem solchen Fall eine Zerstörung des Gerätes zu verhindern, öffnet die durch ihre Anordnung im Gerät ausserhalb des Heizkanals nicht nur der Raumluft-, sondern, insbesondere bei Ausfall des Gebläses, auch der Gerätetemperatur ausgesetzte und daher auf diese ansprechende temperaturempfindliche Schalteinrichtung 6 bei Erreichen der   eingestellten Ansprechtemperatur durch   die Gerätüberhitzung ihre Kontakte, wodurch die Heizung ausgeschaltet wird. 



   Damit die temperaturempfindliche Schalteinrichtung in den reinen Kühlstufen, in welchen die Raumtemperatur im allgemeinen hoch liegen wird, nicht die Motordrehzahl und damit die Gebläseleistung herabsetzt, ist sie in den nicht geregelten Schaltstufen Ik und IIk mechanisch verriegelt, wobei diese Verriegelung, was später noch näher beschrieben wird, nur bis zur Erreichung der kritischen Grenztemperatur im Gerät wirksam ist, so dass die temperaturempfindliche Schalteinrichtung als Grenztemperaturschalter wirksam bleibt. 



   Die temperaturempfindliche Schalteinrichtung 6 kann   z. B.   in an sich bekannter Weise von einem Bimetallschalter gebildet sein. Zusätzlich zu der oben beschriebenen Funktion des Bimetallschalters kann die zur Ausschaltung des Gerätes bei Erreichen der kritischen Grenztemperatur des Gerätes notwendige Durchbiegung des Bimetall-Streifens so gewählt werden, dass sich der Streifen in seiner Ausschaltlage arretiert, so dass das Gerät dauernd ausgeschaltet bleibt. Diese Arretierung kann dann, wie bekannt, durch Steuerung vom Funktionswahlschalter aus erst aufgehoben werden, wenn das Gerät auf eine Kühlstufe umgeschaltet wird. 



   Statt die Heizelemente bei Erreichen der vorgegebenen Raumtemperatur ganz abzuschalten, kann die Schaltung auch so ausgeführt werden, dass der Temperaturwächter bei seinem Ansprechen die Heizleistung in die nächst niedrigere oder überhaupt in die niedrigste Heizstufe   zurückschaltet ;   in der   Heizstufe"Iw"   würde das dann die vollständige Ausschaltung der Heizung bedeuten. 



   In Fig. 2 ist die Steuerung des Temperaturwächters vom Funktionswahlschalter her schematisch dar- 

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 24 und greift mit einem Stift 25 in die Steuerkurve 21 ein. Der Schieber wird von einer gegen das Schaltergehäuse gespannten Feder 26 ständig nach unten gezogen. Mit der Drehung des (nicht dargestellten) Schalterhebels in Richtung des Doppelpfeiles 34 bewegt sich der Schieber nach oben oder nach unten. Am   oberen Ende trägt   der Schieber an einem kurzenQuerhaupt 27 einen haarnadelförmig gebogenenBimetaIlStreifen   28 ;   zwischen beiden ist eine Isolierplatte 29 angeordnet. Der Bimetall-Streifen ist an der Klemme 30 angeschlossen und trägt den beweglichen Kontakt 31, während der feststehende Kontakt 32 zur Klemme 33 führt.

   Je nach der Stellung der Steuerscheibe 20,   d. h.   je nach der Höhenlage des   Querhaup-   tes 27 am Stellschieber 24, ist der Bimetall-Streifen mehr oder weniger stark vorgespannt, weil die Kontakte 31 und 32 aufeinander liegen. Damit ändert sich die Temperatur, die erforderlich ist, um den Streifen in Richtung des Pfeiles 35 weiter durchzubiegen, bis schliesslich der Kontakt 31 von dem Gegenkontakt 32 abhebt. Um den Bimetall-Schalter bei bestimmten Betriebsarten des Gerätes zu verriegeln, ist in seinen einen Schenkel ein Stift 36 eingesetzt, der durch ein Loch im andern Schenkel hindurchtritt und einen Kopf 37 trägt, der grösser als der Lochdurchmesser ist.

   Wenn die Scheibe 20 im Uhrzeigersinn so weit gedreht ist, dass der Stift 25 am grossen Radius der Spirale 21 steht, wird die Bewegungsfreiheit des Bimetall-Streifens durch den Stift 36 so begrenzt, dass sich der Kontakt 31 bei normalen Raumtemperaturen nicht mehr abheben kann, sondern erst bei Temperaturen, die für das Gerät gefährlich sind ; er wirkt im verriegelten Zustand also als Grenztemperaturschalter. Es sei angemerkt, dass die Steigung der Steuerspirale 21 in Fig. 2 aus Gründen der besseren Anschaulichkeit übertrieben stark dargestellt ist. 



   In Fig. 3 und 4 ist die konstruktive Ausführung des in Fig. 2 dargestellten Prinzips an einem Walzenschalter dargestellt. Der Schaltkörper 40 sitzt zwischen zwei Stirnblechen 41 und 42. Auf der Schalterachse 43 sitzt die strichpunktiert dargestellte Schaltwalze 44, deren Aufbau im einzelnen hier ebensowenig wie die Anordnung der Schaltfedern interessiert. Die Achse ist in den Blechen 41 und 42 gelagert und trägt auf ihrem rechts   heraustretenden Ende den Schalter knebel   45, der einen   scheibenförmigenFuss   46 hat. Dem Blech 41 ist ein abgekröpftes Führungsblech 47 vorgeschuht. In dem Zwischenraum läuft der Schieber 24 (Fig. 4), ein abgewinkelter Blechstreifen, welcher an seinem Querhaupt 27, wie zu Fig. 2 erläutert wurde, den Bimetall-Schalter trägt.

   Der Stift 25 am Schieber greift durch ein nicht sichtbares   Längsloch   26 (gestrichelt eingezeichnet) in der Stirnplatte 41 hindurch in die Nut 21 der dahinter liegenden, mit der Schalterwalze 44 fest   verbundenenSteuerscheibe 20.   Wenn also der Schaltknebel 45 im Uhrzeigersinn oder in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, verschiebt sich der Schieber 24, jedoch wie 
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4 deutlicher als Fig. 2 zeigt, nur-während eines Teiles dieser Drehbewegung, u. zw.Fig. 4 zum besseren Verständnis auf einer strichpunktiert dargestellten Skala 49 mit dicken römischen Zahlen (sichtbar sind nur die Stufen II und III) eingetragen sind. 



   In Fig. 4 sind die einzelnen Bauelemente des Schalters in Achsrichtung auseinander gezogen, der Schalterknopf ist von der Achse 43 abgezogen. Der Schalter befindet sich kurz vor der   Raststellung wIr.   Zwischen den   Heizstufen "II und "IIr ist   eine Temperaturskala von 10 bis 300 aufgetragen, an welcher   die Ansprechtemperatur des Bimetall-Streifens   eingestellt werden kann. In der Darstellung ist eine Raumtemperatur von 300 gewählt. Die Schaltebene 11, mit der die Heizelemente zwischen den Stufen"II"   und "m" umgeschaltet   werden, wird von der Schleppscheibe 50 gesteuert, die lose auf der Achse 43 sitzt und mit der Schaltwalze 44 über eine Nut 51 und einen Stift 52 gekuppelt ist.

   Die Schaltfeder des Kontaktes 11 ist in die Kerbe 53 eingefallen, der Kontakt also geschlossen, und die Heizelemente 4 und 5 (Fig. 1) eingeschaltet. Das Gerät arbeitet also in der   Heizstufe "m".   Die Schleppscheibe wird durch die Federkraft des Kontaktsatzes festgehalten. 



   Wird eine andere Raumtemperatur gewählt,   z. B.   der Knebel 45   von 30 auf 100 zurückgestellt,   so drehen sich zwar Schaltwalze 44 undSteuerscheibe 20, wobei sich die Vorspannung des Bimetall-Streifens ändert, aber die Schleppscheibe 50 bleibt stehen, weil der Stift 52 in der Nut 51 laufen kann. Wird der Knebel jedoch von der in Fig. 4 gezeichneten Stellung auf die Heizstufe"II"gestellt, so schlägt der Stift 52 gegen das Ende der Nut 51 und nimmt die Schleppscheibe mit : die Kontaktfeder hebt aus der Nut 53 
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Heizstellung"II"heraus aufFig. 4 dargestellte Stellung), so bleibt Kontakt 11 geöffnet. Erst bei Einschalten des Temperaturregelbereiches über Raststellung"III"wird Kontakt 11 wieder geschlossen. 



   Um die   Heizstufe-Raststellung"II"oder"III"-kenntlich   zu machen, von der ausgehend die ge-   wünschte Raumtemperatur   eingestellt wurde, befindet sich auf der Nabe 54 des Schaltergriffes 45, 46 eine 

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 lose Scheibe 55, die auf ihrer in Fig. 4 abgewendeten Seite eine farbige Markierung trägt, welche durch einLoch in der Scheibe 46 sichtbar wird, u. zw. dann, wenn der Schaltknebel auf die   Heizstufe"III"ge-   stellt wird. Dann haben sich nämlich der Stollen 56 an der Scheibe 46 und die Schulter 57 an einem fast über den halben Umfang der Scheibe 55 reichenden Absatz gegen den gehäusefesten Anschlag 58 gelegt. Dabei ist eine Rippe 59 an der Signalscheibe 55 in eine von zwei Rippen 60 an der gegenüberliegenden Fläche der Scheibe 46 gebildete Nut eingesprungen.

   Zwischen Signalscheibe und Schalterknopf wird durch die Sattelfeder 61 (Fig. 3) ein Reibungsschluss hergestellt. Wird also der Schalterknebel von der Raststel-   lung"III"herunter   in Richtung auf die   Raststellung"II"bewegt,   so nimmt sein scheibenförmiger Fuss 46 die Signalscheibe 55 mit und die farbige Markierung bleibt weiter sichtbar. Wird jedoch der Schalter- knebel auf die Raststellung"II"gestellt, so legt sich der Anschlag 58 gegen die andere Schulter 62 der Signalscheibe und zwingt diese zu einer Relativbewegung gegenüber dem Schalterglied, bei der die Rippe 59 aus der erwähnten Nut ausgehoben wird und die farbige Markierung hinter dem Loch in der Knebelscheibe 46 verschwindet. 



   Der geschilderte Vorgang wiederholt sich jeweils beim Übergang aus dem Bereich der Temperaturskala in eine der   Raststellungen"II"bzw."III",   wobei gleichzeitig von der Schleppscheibe 50 die Heizelemente mitgeschaltet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitendes elektrisches   Raumheiz-bzw.-kühlgerat   mit einem Gebläse, einem unterteilten Heizregister und einem   mehrstufigen Funktionsw ahlschalter, z. B. einen   Paketschalter, mit dem die gewünschten Heizstufen und gegebenenfalls auch die Drehzahl des Gebläsemotors wählbar sind, wobei das Gerät mittels eines im Gerät der Raumtemperatur ausgesetzten Temperaturwächters auf eine vorbestimmte Raumtemperatur einstellbar und   zum Schutz gegen Zerstörungenmittels   eines Grenztemperaturschalters bei einer kritischen Grenztemperatur im Gerät abschaltbar ist, gekennzeichnet durch eine gemeinsame,   als Temperaturwächter   und als Grenztemperaturschalter wirkende temperaturempfindliche Schalteinrichtung (6),

   die mit ihren Kontakten sowohl in den Heizstromkreis (4, 5) als auch in   den Gebläsemotorstromkreis (l)   eingeschaltet und mit dem sowohl geregelte als auch ungeregelte Schaltstufen aufweisendenFunktionswahlschalter (10) in an sich bekannter Weise gekuppelt ist,   u. zw.   derart, dass sie in den geregelten Schaltstufen als Temperaturwächter arbeitet und bei ihrem Ansprechen die Heizung zumindest auf eine   niedrigere Stufe herunterschaltet, wogegen   sie in den nicht geregelten Schaltstufen durch eine Verriegelungseinrichtung   (36,   37) bis auf ihre maximale, der kritischen Grenztemperatur im Gerät gleiche Ansprechtemperatur verriegelt ist. so dass sie nur als Grenztemperaturschalter wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Elektrisches Raumheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Ansprechtemperatur der temperaturempfindlichen Schalteinrichtung (6) in den geregelten Stufen durch Bewegen der Schalterhandhabe (45, 46) zwischen den diesen Stufen entsprechenden Schaltstellungen des Funktionswahlschalters (10) erfolgt. EMI5.1 sich bekannter Weise arretiert und durch Bewegen des Funktionswahlschalters in eine Schaltstufe im Ein- stellbereich "Kühlen" wieder einrückbar ist.
    4. Elektrisches Raumheizgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan (44) des Funktionswahlschalters in mehrere Kontaktebenen unterteilt ist und ein Schleppglied (50) aufweist, welches durch einenMitnehmer (52) am Schaltorgan beim Einlaufen des letzteren in eine Raststellung mitgenommen wird und in einer Kontaktebene wirksam ist, während das Schaltglied (28, 31) der temperaturempfindlichen Schalteinrichtung (6 bzw. 28, 31, 32) ständig mit einer Steuerkurve (21) an dem Schaltorgan gekuppelt ist. EMI5.2 nommen wird und durch Anschläge am Schaltergehäuse (58) beim Einlaufen des Schaltorgans in die Rasten der geregelten Schaltstufen festgehalten und zwischen zwei, z. B. durch unterschiedliche Farben kenntlichen, Grenzlagen umgeschaltet wird.
AT575759A 1959-07-02 1959-08-05 Nach dem Prinzip der Luftumwälzung arbeitendes elektrisches Raumheiz- bzw. -kühlgerat AT229983B (de)

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