CH424196A - Bau-Hilfsvorrichtung - Google Patents
Bau-HilfsvorrichtungInfo
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Description
Bau-Hilfsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Bau-Hilfsvorrichtung, bestehend aus wenigstens zwei gegeneinander in ver schiedenen Stellungen festzulegenden Teilen, mit aus Bolzen und Keil bestehenden Mitteln zum lösbaren Verbinden und Festlegen der Teile. Mit der Vor richtung wird ein Bauelement, z.
B. ein stählerner Schalungsträger, zur Verfügung gestellt, @dessen Länge ,sich in Grenzen verändern lässt und das bei jeder Längeneinstellung eine biegefeste Einheit dar stellt.
Vorrichtungen der genannten Art und Zweck bestimmung sind bekannt. Es handelt sich dabei z. B. um Traversen, bestehend aus zwei Rücken gegen Rücken stehenden U-Eisenteilen mit Langlöchern in Stegmitte, wobei ;an jedem U@Eisen ein durch die Langlöcher passender Bolzen mit einem zangenartig geformten Keil festgeschweisst ist.
Der Bolzen hat an einem Ende eine Ringnut, in welche beim Zusammen bau der zangenartig geformte Keil, den Bolzenkern zweiseitig umfassend, eingetrieben wird. Durch geeig nete, einen Zug in Richtung der Bolzenachse be wirkende Formgebung des Keiles wird eine Verbin dung erzielt, die etwa so fest ist wie eine herkömm liche Schraubenverbindung.
Bei der bekannten Bolzen-Keil-Verbindvng sind im gelösten Zustand Bolzen und Keil voneinander getrennt. Während der Bolzen am U-Eisen fest an gebracht und damit unverlierbar ist, muss der Keil lose mitgeführt oder mittels einer zusätzlichen Kette befestigt werden. Damit ist für die Keile die Gefahr ,des Verlustes gegeben.
Es sind auch Betonbau-Hilfsvorrichtungen mit Schraubenverbindungen bekannt. Schrauben und Muttern sind unterschiedlich, .beispielsweise als Sechs- kant- oder Hammerkopfschrauben bzw. Sechskant- oder Flügelmuttern, ausgeführt. Teilweise werden zu sätzlich Unterlegscheiben verwendet.
Die Schrauben verbinden, vorzugsweise ebenfalls durch Langlöcher in Stegmitte, zwei Vorrichtungsteile, z. B. zwei Rücken gegen Rücken stehende U-Eisen, zu :-einem biege festen Träger, wobei jedem U-Eisen eine Schraube zugeordnet ist. Die Schrauben & ind entweder lose oder mittels Ketten an den zu verbindenden Teilen befestigt. Da die Ketten im rauhen Baubetrieb aber häufig abreissen, isst die Gefahr ides Verlierers der Schrauben und Muttern gross.
Ausserdem ,ist eine Schraubenverbindung im Baubetrieb immer mit Nachteilen behaftet; sie ist rostgefährdet und zeit- aufwendig in der Bedienung, zudem erfordert sie Spezialwerkzeug.
Der Erfindung liegt .die Aufgabe zugrunde, die Nachteile iderbekannten Vorrichtungen zu überwin- den und eine Bau-Hilfsvorrichtung zu schaffen, welche sich einfach und schnell bedienen lässt und eine sichere Verbindung der Teile der Vorrichtung gewährleistet.
Die Lösung geschieht nach der Erfindung, durch eine Bau-Hüfsvorrichtung .der eingangs genannten Gattung, welche dadurch .gekennzeichnet .ist, idass @an jedem der Teile eine untrennbare Bolzen-Keil-Einheit unverlierbar angeordnet ist, ,indem der Bolzen :die Wandung eines Teils durchdringt und sie ;zwischen seinem Kopf und :
dem Keil einschliesst, und dass am jeweils andren Teil Ausnehmungen vorgesehen sind, in die :der Bolzen mit seinem Kopf einrastbar ist.
Mit dieser Ausbil:dungswsise ist der Vorteil ver bunden, dass die einzelnen Teile oder Vorrichtung stets gebrauchsfertig zur Verfügung istehen, d. h. jedes Teil weist auch .das ,erforderliche Verbindungs- mittel auf, so dass die Teile mehrerer Vorrichtungen ohne weiteres auch durcheinander verwendet wer den können.
Ein Suchen nach Verbindungsmitteln und der damit verbundene Zeitaufwand isst nicht mehr erforderlich. Sollte einmal ein Verbindungsmittel !schadhaft geworden sein, @so kann es an Ort und Stelle leicht .ausgewechselt werden, @da es lose, wenn;
auch unverlierbar, mit dem betreffenden Teil venbun- den ist. Die Anordnung der Bolzen-Keil-Einheit an .dem Teil ist derart, dass !damit gleichzeitig die Auf gabe der Unverlierbarkeitund !die Aufgabe des Be- festigens der Teile aneinander gelöst wird.
Der Bolzen ist vorzugsweise :als Hammarkopfbo lzenausgebildet.
Der Bolzenschaft weist zweckmässigerweise in !der Achserrichtung einen !durchgehenden Schlitz für den Keil auf, @dessen Breite, vorzugsweise quer zur Bol- zenachse gemessen, .im. Verhältnis zur Schlitzhöhe, in Richtung der Bolzenachse gemessen,
klein und dessen .ebene Bodenfläche Odem Bolzenkopf zuge- wandt ist und meinem rechten Winkel zurr Bolzen- sehaftquerschnitt liegen kann, während die Dach fläche .des Schlitzes gegenüber der !Bodenfläche zweck mässigerweise als Keilanlauf .geneigt !ist.
Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Bodenfläche des Schlit- zes und !der dem Bolzenschaft zugewandten Fläche des Bolzenkopfes geringfügig kleiner ;
als die Dicke ,der zu verbindenden Teile, beispielsweise der Stärke zweier U-Eisenstege. Der Keil besteht dann zweck- mässigerwe!is@e aus -einem trapezförmigen Flacheisen, dessen Dicke kleiner als .die Breite ;des Bolzen- schlitzes ist, wobei vorzugsweise :
die Neigungen der oberen und unteren Längsseiten des Keiles !den jenigen der Boden- und Dachflächen des .Schlitzes entsprechen und die vordere Querseite des Keiles kleiner als die kleinere Höhe :des Schlitzes, die hintere Querseite des Keiles grösser als ;
die !grössere Höhe des Schlitzes ist. Damit ist oder Vorteil einer besonders einfachen Bauweise verbunden, ferner die Wirkung, @dass sich der Keil mit !der vorderen Quer- [Seite voran in !den Schlitz einführen lässt,
jedoch nicht durch ihn hindurchfallen kann. Um zu verhindern, dass der Keil verlorengeht, kann vorgesehen sein, ,dass die vordere Querseite des Keiles derartig ver dickt, beispielsweise umgebördelt ist, .dass die Breite der Verdickung grössar als die Breite !des Schlitzes ist,
so dass der Keil längsbeweglich, aber unverlier bar im Schlitz und .damit :am Hammerbolzen fest sitzt. Somit bilden Bolzen und Keil eine Einheit.
Eine Möglichkeit, !die Handhabung !der Bau- Hilfsvorrichtung wesentlich zu erleichtern, besteht darin, Hammerkopf und Keilschlitz .gegeneinander um 90 versetzt :anzuordnen. Auf diese Waise stö ren z. B. Flanschen von U-Trägern nicht die Ham merbewegungen beim Eintreiben des Keils.
Die Bau Hilfsvorrichtung kann aus zwei U-Eisen mit jeweils einem Auflagerwinkel und,einer Langloch- reihe in Stegmittebestehen und eine zusätzliche Boh- rung am,
auflagenvinkelfreien Ende jedes UEisens in Stegmitte zum Hindurchstecken des Schaftes des Bol zens .aufweisen.
Hammerkopfbolzen und Keil werden zweckmässig bereits werkstattmässig an den zu verbindenden Bau elementen befestigt. Sind dies beispielsweise zwei U -Eisen, so wird der Bolzenschaft durch die erwähnte zusätzliche Bohrung zum offenen Profil hin ;durch- ;
gesteckt. Dann wird ein Keil ,mit dem Hammerkopf- !bolzen, wie geschildert, zu einem in der Bohrung und idamit am Profil unverlierbar angebrachten Verbin- dungsmitte1 vereinigt.
Jedes Bauelement kommt mit einem solchen Verbindungsmittel ,auf die .Baustelle. Hier werden die Bauelemente, beispielsweise zwei U-Eisen, in der erforderlichen Spannweite Rücken gegen Rücken ;
gelegt und die Hammerköpfe beider Verbindungsmittel durch !die Langlöcher der anlie- genden Nachbarstege gesteckt. Durch die um 90 verdrehte Anordnung des Keils gegenüber dem Ham merkopf stehen die :beiden Keile der Vorrichtung beidiesem Vorgang senkrecht und quer zur Träger längsachse.
Jetzt werden die Hammerbolzen um 90 gedreht, und die Hammerköpfe stehen senkrecht und liegen beider sieitig ,der Langlöcher :auf den Nach- .banstegen ,an.
Die jetzt waagrecht, in Richtung der Trägerlängsachse stehenden Keile werden in dieser Stellung festgeschlagen, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung beiderRTI ID="0002.0247" WI="21" HE="4" LX="1442" LY="1022"> Trägerhälften hergestellt wird.
In der Zeichnung !ist :ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, rund zwar zeigen: Fig. 1 das eine Ende einer Vorrichtung, welche aus zwei U-Eisen besteht, die mittels einer Bolzen- Keil.-Einheit aneinander befestigt @sind,
Fig. 2 eine Bolzen-Keil-Einheitselbständig dar gestellt, Fig. 3 eine senkrechten Querschnitt !durch eine Vorrichtung gemäss Fig. 1, schematisch wiedergege ben,
zur Veranschaulichung der Stellung der Bolzen- Keil-Einheit beim Verbinden zweier Verrichtungs- teile.
Gemäss Fig. 1 ist die eine Hälfte eines U-förmigen Schalungsträgerteils 1 an ,ihrem linken Ende mit einem Auflagerwinkel 2 versehen.
In Aden Steg !des U-P,rofils sind fortlaufend mit geringer Unterbre- chung Langlöcher 3 eingearbeitet. Die andere Scha- lungsträgerhälfte 4, welche ebenfalls nur zum Teil dargestellt ist, .und zwar mit dem Ende, welches keinen Auflagerwinkel trägt,
ist gleich der Sehalungsträger- hälfte 1 gestaltet. Die .Schalungsträgerhälften 1 und 4 weisen ,an .den auflagerwinkelfreien Enden ein run- ,des Loch 5 zur Aufnahme eines Hammerkopfbol- zens 6 auf.
Der Hammerkopfbolzen hat längs iseines Schafteis in ;der Mitte einen Schlitz 7, welcher @an seiner oberen oder Dachseite 8 rannen !entsprechend der Neigung eines Keiles 9 keilförmig verläuft. Der Keil 9 ist durch eine Umbiegung 10 in !dem Schlitz 7 unverlierbar gelagert.
An Stelle der Umbiegung 10 kann auch ein Stift oder Niet vorgesehen sein, um ,die Unverlienbarkeit des Keiles zu gewährleisten.
Beim Einbau der unverlierbaren Keilverbindung in das Rundloch 5 wird wie folgt vorgegangen: Der Hammerkopfbolzen 6 wird !durch ;das Rundloch und !dann der Keil 9 durch den Schlitz 7 :
gesteckt. An- schliessend wird das Ende 10 des Keiles umgebogen oder -an diesem Ende ein Stift oder Niet befestigt. Danach kann der Keil nicht mehr aus :dem Schlitz heraustreten !und somit auch nicht mehr der Ham- merkopfbolzen 6,aus dem Rundloch 5.
Nachdem auf diese Weise die Schalungsträger- hälften mit der unverlierbaren Keilverbindung ver sehen sind, werden entsprechend der gewählten Länge des Schalungsträgers die beiden Hammerköpfe durch die Langlöcher 3 des benachbarten TrägerteileAs hin- ,durchgesteckt. Bei diesem Vorgang steht der Keil senkrecht.
Danach wird der Keil mit dem jeweiligen Hammerkopfbolzen um 90 gedreht, so dass die Keil stellung eine waagrechte ist. Nun :steht :der Hammer kopf senkrecht, wie in Fig. 2 dargestellt, und -der Keil kann angeschlagen werden. Eine Kraftübertra gung zwischen den beiden Schalungsträgerhälften ist nun möglich und ein unbeabsichtigtes Lösen der beiden Teile voneinander ausgeschlossen.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie bei senkrechter Keil- ;stellung der Hammerkopf 6 aus dem Langloch 3 ,der benachbarten Tnaversenhälfte herausgezogen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bau-Hilfsvorrichtung, bestehend aus wenigstens zwei gegeneinander in verschiedenen Stellungen fest zulegenden Teilen (1, 4) mit aus Bolzen (6) und Keil (9) bestehenden Mitteln zum lösbaren Verbin den und Festlegen der Teile, dadurch gekennzeich net, dass @an jedem :der Teile (1, 4) eine untrenn- bare Bolzen-Keil-Einheit unverlierbar angeordnet ist, indem der Bolzen (6) die Wandung eines Teils durchdringt und sie zwischen seinem Kopf und dem Keil (9) einschliesst, und dass am jeweils anderen Teil Ausnehmungen (3) vorgesehen sind, in die der Bol zen (6) mit seinem Kopf einrastbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, !dadurch, gekennzeichnet, dass der Bolzen (6) als Hammer kopfbolzen ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzenschaft in ider Achsen richtung einen durchgehenden Schlitz (7) für den Keil (9) aufweist,dessen Breite im Verhältnis zur Schlitzhöhe klein und @dessen ebene Bodenfläche :dem Bolzenkopf zugewandt ist und m einem rechten Bo1- zenschaftquerschnitt liegt, während die Dachfläche (8) :des Schlitzes (7) gegenüber der Bodenfläche als Keilanlauf geneigt,ist. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Bo denfläche des Schlitzes (7) und oder dem Bolzensch.af-t zugewandten Fläche des Bolzenkopfes geringfügig kleiner ,als die gesamte Dicke der zu verbindenden Teile ist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (9) .aus einem trapez- förmigen Flacheisen besteht, dessen. Dicke kleiner als die Breite .des Bovzenschlitzes (7) -ist, wobei die Neigungen der oberen und unteren Längsseiten des Keiles (9) denjenigen der .Boden- und Dachflächen des Schlitzes (7)entsprechen und die vordere Quer seite des Keiles kleiner als die klainerie Höhe des Schlitzes, die hintere Querseite :des Keiles grösser :als die grössere Höhe des Schlitzes ,ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch, gekennzeichnet, dass die vordere Querseite des Keiles (9) derart verdickt ist, dass die Breite der Verdik- kung (10) grösser .als die Breite des Schlitzes (7) Ist, so dass .der Keil (9) längsbeweglich, aber unver lierbar im Schlitz (7) .gehalten ist. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere kleinere Querseite des Keiles (9) einen Bördelrand (10) aufwerist. 7. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekennzeichnet, dass Hammerkopf und Keil- "schütz (7) gegeneinander um 90 versetzt angeord net sind. B.Vorrichtung .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen ,am jeweils anderen Teil Langlöcher (3).sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, dass sie aus<I>zwei</I> U-Eisen mit Auflagerwinkel und Langlochreihe in Stegmitte besteht und dass eine zusätzliche Bohrung (5)am auflagerwinkelfreien Ende jedes U-Eisens in Stegmitte zum Hindurchsteckendes Schaftes des Bol zens (6) vorgesehen ist.
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