CH420441A - Verfahren zur Herstellung eines schwarzen Direktfarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines schwarzen Direktfarbstoffes

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CH420441A
CH420441A CH637762A CH637762A CH420441A CH 420441 A CH420441 A CH 420441A CH 637762 A CH637762 A CH 637762A CH 637762 A CH637762 A CH 637762A CH 420441 A CH420441 A CH 420441A
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CH
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dibenzanthrone
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mixture
compound
sulfuric acid
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CH637762A
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English (en)
Inventor
Salvatore Milazzo Joseph
Irwin Randall David
Hampton Shown John
Original Assignee
Gen Aniline & Film Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/22Dibenzanthrones; Isodibenzanthrones
    • C09B3/30Preparation from starting materials already containing the dibenzanthrone or isodibenzanthrone nucleus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     eines    schwarzen Direktfarbstoffes    Zur Herstellung von     schwarzen        Direktfarbstoffen     der     Dibenzanthronreihe,    wozu     Dibenzanthron,        Iso-          dibenzanthron    und     halogensubstituierte        Derivate        @da-          von    gehören,     sind        mehrere        Verfahren    bekannt, dar  unter -solche, bei welchen ,

  das     Dibenzanthron    oder die       Dibenzanthronyle        nitriert    und dann der     Ätzalkali-          schmelze        unterworfen    werden. Diese Schmelzstufe  ist kostspielig und     zeitraubend.    In oder     US-Patent-          schrift    Nr. 2<B>831871</B> ist ein Verfahren beschrieben,  welches u. a.     (die        Eliminierung    dieser     Schmelzstufe     bezweckt.

   Dieses     Verfahren        :erfordert    indessen eine  sehr sorgfältige Überwachung und bedarf relativ  teurer Ausgangsstoffe.     Ausserdem    :sind     die    mit den  nach diesem     Verfahren    erhaltenen Produkten erziel  ten Färbungen nicht vom     gewünschten    Tiefschwarz,  ,sondern zeigen     marineblaue    oder     :andere        nicht    rein  schwarze Tönungen.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren sind  schwarze     Direktfarbstoffe    der     Dibenzanthronreihe    er  hältlich,     welche    von den ,genannten     Nachteilen        frei          sind.        Dieses    Verfahren     ist    .dadurch     gekennzeichnet,

            idass    man eine     Mischung    aus     einer        Dibenzanthron-          verbindung    und 40 bis 65 %     iger    Schwefelsäure mit  20-65     Teilen    eines     Nitriersäunegemisches    auf je  45 Teile der     Dibenzanthronverbindung    behandelt.  



  Nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    sind  Farbstoffe     erhältlich,    welche     Cellulosefasern        aus    der  gewöhnlichen     Alaklihydrosulfit-Küpe    in schwarzen  Tönen zu     färben    vermögen, ohne dass das gefärbte       Material    zur     Entwicklung        ider    Farbe einer     Nachbe-          handlung    bedarf.

       Ausserdem    kann das     Verfahren     sehr billig, wirksam und     leichtdurchgeführt        werden.     Es benötigt     keine        Sondereinrichtungen        -und    kommt       mit    den gebräuchlichsten Rostoffen aus.     Irgendeine          Nachbehandlung    der     nach    dem     erfindungsgemässen       Verfahren erhaltenen     nitrierten        Dibenzanihrone    ist  nicht .erforderlich.  



  Als Verbindungen der     Dibenzanthronreihe,    wel  che in     der    erfindungsgemässen Weise     behandelt    wer  iden können, seien     Dibenzanthron,        Isodibenzanthron     sowie mono-,     di-,        tri-,        tetra-    und höher     substituierte     Chlor-, Brom- und     Fluor,

  dibenzanthrone    und     Iso-          dibenzanthrone        erwähnt.    Unter     @diesen        werden        Di-          benzanthron    und     Isodibenzanthron        bevorzugt.    Vor  zugsweise verwendet man     reine    oder     technisch    reine       Verbindungen,    welche gewöhnlich     idurch        Verküpen     von rohem     Dibenzanthron    hergestellt werden,

   wie  es durch Schmelzen von     Benzanthron    .in     Ätznatron     oder     Atzkali    zum     Löslichmachen    ,des     Dibenzanthrons,          Abfiltrieren        unlöslicher,        nicht        verküpbarer    Verun  reinigungen, Oxydieren .des     verküpten        Di!benzan-          throns        zum        Ausfällen    von dessen     oxydierter    Form,

         Abfiltrieren    der löslichen     Verunreinigungen    und Wa  .sehen des Farbstoffes gewonnen wird.     Diese    voraus  gehenden     Reinigungsoperationen    sind     teuer    und     zeit-          raubend.     



  Es wurde .nun weiterhin gefunden,     idass        bei    di  rekter     Nitrierung    des     @durch        Ätzalkalischmelze    von       Benzanthron    erhaltenen     Dibenzanthrons        ohne        voraus-          gehende        Reinigung    das     Verfahren    nicht nur     wirt-          sehaftlicner    wird, sondern sogar zu     verbesserten    und  unerwarteten     Ergebnissen    führt.

       Ausser    der     Elimi-          nierung    oder kostspieligen     vorgängigen        .Reinigung    (des  rohen     Dibenzanthrons    erzielt man     überraschender-          weise        eine        beträchtliche        Verbesserung    der     Ausbeute     um     bis    zu 20 %,

   ohne dass     idie        Gesamtqualität        des     Farbstoffs     beeinträchtigt        wird.        In    manchen     Fällen     ,sind sogar gewisse Eigenschaften ,des     Farbstoffs,    wie  Chlorechtheit und dergleichen, gegenüber     Produkten,     die     durch    Nitrieren von     ,gereinigtem        Dibenzanthron              erhalten    wurden, verbessert.

   Die Gründe für die       Wirksamkeit    dieser     Ausführungsweise    des     Verfahrens     und für die dabei     unerwartet        erzielten        verbesserten     Ergebnisse     sind    nicht genau bekannt. Es kommen  folgende Theorien in Frage, die jedoch die     Erfindung     nicht     einschränken        sollen:     1.

   Durch     Nitrierung    in Gegenwart von Schwefel  säure werden ,die     Verunreinigungen        oxydiert        und/     oder     sulfoniert    und     ,dadurch        wasserlöslich,    so     @dass    sie  beim nachfolgenden     Abliltrieren        !des        erschöpften          Nitrierungsmediums        .abgetrennt        werden.     



  2. Die     Verunreinigungen    üben eine die     Niträe-          rung    des     Diibenzantbrons        unterstützende        katalytische     Wirkung aus.  



  3. Die     Verunrenigungen    werden durch die Be  handlung in Farbkörper verwandelt, welche     die        Aus-          beute        und/oder        Leuchtkraft    dies Farbstoffs ver  bessern.  



  Als     Verbindungen    der     Dibenzanthronreihe,    wel  che entsprechend     dieser        Ausführungsform    der Er  findung behandelt werden können,     wind    das durch       Ätznatron-        oder        Ätzalkalischmelze        .aus        Benzanthron     erhaltene Produkt bevorzugt.

   Es handelt     sich    dabei  im     .allgemeinen    um     ein        Gemisch    aus     Dbenzanihron     und     kleineren    Mengen     Isodibenzanthron    sowie unbe  kannten     Verunreinigungen.    Brei der     @spektrophoto-          metrisch.en        Analyse    ,

  und     im        Vergleich        zum        technisch     reinen     Dibenzanthron    zeigt dieses     Dibenzanthron-          gemisch    einen Gehalt von etwa 70 bis 85 %     Dibenzan-          thron,    .5 bis 10 %     Isodibenzanthron    und 5 bis 20       unbekannten        Verunreinigungen.     



  Das     Verfahren        entsprechend        dieser        Ausführungs-          form    der Erfindung ist auch anwendbar auf die       Behandlung    von rohem     Isadiibenzanthron,        wie    es  z.

   B. durch     Ätzalkalischmelze    von     Dibenzanthronyl-          sulfid    oder     Brombenzanthron        gewonnen        wird,        sowie     auf :die     entsprechenden    rohen     monoh,alogensubsti-          tuierten    (z. B.     mit    Chlor oder Brom)     Dibenzanthron-          und        Isodibenzanthrongemischz.     



  Der oben     erwähnte        Schmelzprozess        kann        in     Irgendeiner     ian    sich bekannten     Weise        idurchgeführt     werden, z. B.     @entsprechend    den Angaben     !der    US  Patentschrift Nr. 809 892 usw. die     Ätzalkalischmelze     der     Dibenzanthronverbindung    kann z.

   B. mit Ätz  natron,     Ätzkali,        ,alkoholischem        Ätznatron,    alkoholi  schem     Ätzkali    und dergleichen     durchgeführt        werden.     



  Das im erfindungsgemässen     Verfahren    verwendete       Nitriersäuregemisch    ist ,an sich bekannt und setzt     sich     etwa aus einem Drittel Salpetersäure und zwei Drit  teln     Schwefelsäure    zusammen. Dieses     Nitriersäure-          gemisch    wird, je nachdem im Endprodukt gewünsch  ten     Nitrierungsgrad,    in Mengen von etwa 20 bis  65     Teilen    auf je 45     Teile        Dibenzanthronverbindung     verwendet.  



  Das Gemisch     .aus        Dibenzanthronverbindung    und       Schwefelsäure        kann        unter        Verwendung    einer Säure       mit    einer     Konzentration    von     etwa    40 bis 65 %     direkt     hergestellt werden, doch geht man vorzugsweise so  vor,     dass    man     die        Dibenzanthronverbindung        irreiner     möglichst     geringen    Menge     konzentrierter    Schwefel-    säure, z.

   B. von einer     Konzentration    von 95 % oder  mehr, löst, worauf man, am besten     durch    langsames  Zugiessen, mit Wasser verdünnt, bis     -die        gewünschte     Säurekonzentration     erreicht    ist.     Innerhalb    des ange  gebenen Bereiches hat sich     eine        Säurekonzentration     von etwa 60 % als .am     wirksamsten    und wirtschaft  lichsten     erwiesen.     



  Zur     Durchführung    des erfindungsgemässen Ver  fahrens verwendet man mindestens so     viel    40     bis     65 %     ige        Schwefelsäure,        Halserforderlich    ist, um die  behandelte     Dibenzanthronverbinidung    in Form einer       Aufschlämmung    zu     dispergieren.    Bereitet man die       Aufschlämmung    oder     Mischung,

      indem man zu  nächst     die        Dibenzanthronverbindung        in    konzentrier  ter Schwefelsäure auflöst und dann mit Wasser ver  dünnt, so werden gewöhnlich mindestens etwa 9 Teile  Säure (berechnet als 100 % Säure) auf je     einen    Teil       Dibenzanthronverbindung        verwendet.    Eine grössere  Säuremenge ist zwar     brauchbar,

      jedoch aus     wirt-          schaftlichen    Gründen     unzweckmässig.    In 40     Abis     65     %iger        Schwefelsäure    ist     idie        Dibenzanthronverbin-          @dung    nur wenig     löslich,    und der     ,grösste    Teil der  Verbindung     liegt    demnach in fein     dispergi@ertem    oder       isuspendiertem    Zustand vor.

   Die erhaltene     Aufschläm-          mung        enthält        im    allgemeinen etwa 14 bis 28     Teile     40 bis 65 %     i:ger        Schwefelsäure    auf<B>je,</B>     einen    Teil       Dibenzanihronverbindung.    Auch hier ist ein Säure  überschuss zulässig, jedoch wirtschaftlich     uner-          wünscht.    Es     ist        zweckmässig,    aber nicht     notwendig,

            idie    Temperatur     während    der     Herstellung    Ader     Auf-          schlämmung        unterhalb    etwa 75  C zu halten, um  die nachfolgende     Nitrierungsmeaktion,        @die    bei Tem  peraturen unterhalb etwa 75  C     durchgeführt    wird,  zu     erleichtern    und zu     beschleunigen.    Es     kann    sehr  gut bei     Zimmertemperatur    gearbeitet werden,

   und       es    sind     Temperaturen    von etwa 18     Abis    30  C     .üblich,     doch können     gewünschtenfalls    auch     niedere        Tem-          peraturen        angewendet        wenden.     



  Die     Mischurig    aus     Dibenzanthronverbindung        und     Schwefelsäure     wird    dann in Aden oben :angegebenen       Proportionen    mit     Nitrsersäunegemsch    behandelt,  z.

   B.     indem    man der Lösung     die        erforderliche        Menge          Nitriersäuregeinisch        .zusetzt    .und die     erhaltene        Reak-          tionslösung        bei        einer        Temperatur        zwischen        nicht        über     etwa 75  C und Zimmertemperatur oder darunter  und vorzugsweise zwischen etwa 35 bis 40  C     hält,

            bis        die        Nitriierung        ,beendet    ist. Zur     Erleichterung        ider          Temperaturregulierung    und zur     möglichsten        Vermm-          derung    der     Oxydation    oder Verbindung wird das     Nä-          triersäunegemisch    der     Dibenzanthronlösung    vorzugs  weise     allmählich    innert etwa 1 bis 3 Stunden unter  Rühren zugesetzt,

   worauf man die Reaktion     unter          weiterem    Rühren zu Ende     führt,    wofür     gewöhnlich     zusätzliche 3 bis 6 Stunden genügen.  



       Innerhalb    der     @angegebenen        Mengenverhältnisse     zwischen     Nitriersäuregemsch    und     Dibenzanthron-          verbindung    führen höhere Anteile an     Nitriersäure-          gemisch    zu :

  stärker     nitrierten        Produkten        mit        einem          gewissen        Grünstich,        während    geringere     Anteile    an       Mischsäure    zu     schwächer    nitrierten     Produkten    füh-           ren,

      welche Rotstich     zeigen.        Analoge        Änderungen     der Konzentration der     .als        Verdünner    verwendeten       Schwefelsäure    innerhalb     des    angegebenen Bereichs  beeinflusst den     Nitrierungsgnad    und     damit    den Ton  des nitrierten Produktes     .in        .gleicher    Weise.  



  Nach Beendigung .der     Nitrrierungsreaktion    kann  man die     nitrierte        Dibenzanthronvenbindung    in an     sich     bekannter     Weise        isolieren,        (beispielsweise    durch Ver  dünnen :der     Reaktionsmasse    .mit Wasser,     Abfiltrieren     des :ausgefällten Produktes und Waschen     ides    :so abge  trennten     Produktes    mit Wasser.  



  In der     vorstehenden        Beschreibung    sowie in     (den     nachfolgenden     Beispielen    und     Patentansprüchen        sind          alle    Angaben von     Teilen    und Verhältnissen, wo       nichts    anderes     vermerkt    ist, gewichtsmässig     zu    ver  stehen.  



  <I>Beispiel 1</I>  Man löst unter     Rühren    45     Teile        Diberzanthron     (technisch rein, 0,0987     Mol)    in 425 Teilen 96 %     iger     Schwefelsäure (4,16     Mol).    Dann setzt man innert  etwa 2 Stunden unterhalb 70 bis 75  C 257 Teile  Wasser zu, um ,die     Schwefelsäurekonzentration        :

  auf     60 %     zustellen.        Dann        stellt    man     die        Temperatur    auf  35 bis 40  C     ein    und versetzt innerhalb 2 Stunden  mit 25 Teilen     Nitriersäuregemisch,    bestehend     (aufs     Salpeter und     Schwefelsäure        im        Verhältnis    1:2  (0,131     Mol        Salpetersäure).    Das     Reaktionsgemisch     wird dann 4 .bis 5 Stunden lang bei 35     Ibis    40  C :ge  rührt.

   Zur     Isolierung    des     Produktes    giesst man     die     Reaktionsmasse unter     Rühren    in 2000     Teile    Wasser.  Der Niederschlag     wird        abfiltriert,    mit     .heissem        Wasser     gewaschen     und    ,getrocknet.     Man    erhält 47     Teile    eines  Produktes     mit        einem        Stickstoffgehalt    von 2,50 %.

    Dieses     Produkt        ruft        :auf    Baumwolle und Rayon     aus     der     Küpe    hervorragende Töne von grau bis schwarz  von     hervorragender        Chlor-,und        LÄchtechtheit    hervor,  welche     keinerlei        Nachbehandlung    zur     Entwicklung     der Farbe bedürfen.

      <I>Beispiel 2</I>    Man geht gleich vor wie     Inn        Beispiel    1, ver  wendet jedoch in diesem Falle 63,3 Teile     Nitrier-          säuregemisch    (0,332     Mol    Salpetersäure). Man erhält  47,8 Teile eines Produktes     mit    4,00 %     Stickstoff.     Dieses Produkt führt zu schwarzen     Färbungen    mit  einem     stärkeren        Grünstich    :als dasjenige gemäss Bei  .spiel 1.  



  <I>Beispiel 3</I>  Man     rührt    425 Teile 96 %     :ige        Schwefelsäure    :und  45 Teile     technisch        reines        Dibenzanthron    bis zur       Erzielung        einer    Lösung,     welcher    man :dann     unterhalb     75  C innert etwa 2 Stunden 595     Teile    Wasser     zu-          ,setzt,    um die     Schwefel:säurekonzentration    .auf 40  zu :erniedrigen.

   Die Temperatur wird     dann    auf 35  bis 40  C .gestellt, worauf man     innert        (etwa    2     Stunden     25 Teile     Nitriersäuregeanisch    zufügt.     Das        Reaktions-          gemich        wind    dann 4     bis    5 Stunden lang bei 35     bis     40  C     gerührt.        Zur        Isolierung        des        Produktes    :

  giesst  man das Reaktionsgemisch unter     Rühren        in    2000       Teile    Wasser. Der Niederschlag wird     .abfiltriert,    mit         heissem    Wasser     gewaschen        :und    getrocknet. Man er  hält 47,2     Teile        :eines    Produktes mit einem     Stickstoff-          gehalt    von 1,56 %.

   Dieses Produkt     liefert        schwarze     Färbungen mit einem stärkeren Rotstich als     das-          jenige        entsprechend    Beispiel 1.  



  <I>Beispiel 4</I>  Man :geht gleich vor wie im Beispiel 1,     verwendet     jedoch an Stelle :des     technisch        reinen        Dibenzanthrons     45 Teile eines rohen     Dibenzanthrongemiisches,    wel  ches     idurch        Schmelzen    von     Benzanthron    in Ätz  natron erhalten wunde und     ,gemäss        spektrophoto-          metrischer    Analyse zusammen 37,6     Teile        (0,0824          Mol)

          Dibenzanthron    und     Isodibenzanthron        sowie     7,6     Teile        unbekannte        Verunreinigungen        enthält.    Man  erhält 45,6     Teile        eines        Produktes    mit     einem    Stick  stoffgehalt von 3,32 %,     ,dessen    Färbe-     und    Echtheits  eigenschaften     (denjenigen    des     Produktes    von Beispiel  1 ähnlich und mindestens     :

  ebenbürtig        ,sind.     



  <I>Beispiel S</I>  Man geht     gleich    vor wie im     Beispiel    2, ersetzt       jodoeh    :das     technisch    reine     Dibenzanthron        idurch        Idas     im Beispiel 4 verwendete rohe     Dibenzanthronge-          misch.    Man erhält 46,9 Teile     eines        Produktes        mit     einem Stickstoffgehalt von 3,72 %,     :dessen    Eigen  schaften     denjenigen    des Produktes vom .Beispiel 2  ähnlich     sind.     



  <I>Beispiel 6</I>  Man geht     gleich    vor wie im Beispiel 4, mit (der  Ausnahme,     @dass    die     Menge        verwendeten        Nitrier-          :säuregemisches    23,5     Teile    (0,123     Mol        Salpiatersäure)     beträgt. Man     :erhält    44,6 Teile     eines    ;Produktes mit  einem     Stickstoffgehalt    von<B>2,96%.</B> Dieses Produkt  führt zu Schwarztönen mit einem stärkeren Rot  stich als (das     ,gemäss    Beispiel 4     (erhaltene    Produkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines schwarzen Di rektfarbstoffes, dadurch .gekennzeichnet, idass span eine Mischung aus einer Dibenzanthronverbindung und 40 bis 65 % iger Schwefelsäure mit 20 bis 65 Teilen eines Nitriersäuregemisehes auf je 45 Teile der Dibenzanthronverbindung behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch @ge- kennzei.chnet, dass als Dibenzanthronverbindung das Dibenzanthron, Isodibenzanthron oder ein halogen substituiertes Derivat vonRTI ID="0003.0224" WI="23"HE="3" LX="1424" LY="2235"> Dibenzanthron older Iso- idibenzanthron verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass .als Dibenzanthronverbindung das Dibenzanthron verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, :dass Schwefelsäure mit einer Konzen- tration von etwa 60 % verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, [dadurch ge- kennzeichnet, dass man .etwa 25 Teile Nitriersäure- gemisch lauf je 45 Teile Dibenzanthronverbindung verwendet. 5. Verfahren nach den Unteransprüchen 2, 3 und 4.
    6. Verfahren nach j'iatentanspnuch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man idie Dibenzanthronverbindung in mindestens etwa 95 pro zentiger Schwefelsäure löst, dieser Lösung so viel Wasser zusetzt, dass die Schwefelsäurekonzentratnon .auf etwa 40 bis 65 % .absinkt,
    (der erhaltenen Mi- (schung langsam 20 bis 65 Tvile Nitriersäuregemisch ,auf je 45 Teile Dibenzanthronverbindung zusetzt und die Nitrierung bei .einer Temperatur unterhalb 75 C zu Ende führt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man :
    als Dibenzanthronverhndung ein rohes Dsbenzanthrongemiisch verwendet, wie es bei -der Ätzalkalischmelze von Benzanthron erhalten wird. B. Verfahren nach den Unteransprüchen 6 und 7.
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