CH419181A - Einrichtung zum Überwachen von strömenden Medien in Rohrleitungen - Google Patents

Einrichtung zum Überwachen von strömenden Medien in Rohrleitungen

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CH419181A
CH419181A CH782364A CH782364A CH419181A CH 419181 A CH419181 A CH 419181A CH 782364 A CH782364 A CH 782364A CH 782364 A CH782364 A CH 782364A CH 419181 A CH419181 A CH 419181A
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CH
Switzerland
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sep
condensate
electrodes
chamber
sensing chamber
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Application number
CH782364A
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English (en)
Inventor
Hogrefe Lueder
Original Assignee
Gerdts Gustav F Kg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories
    • F16T1/48Monitoring arrangements for inspecting, e.g. flow of steam and steam condensate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Überwachen von strömenden Medien in Rohrleitungen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum       überwachen    von     strömenden    Medien     .in    Rohrlei  tungen, vorzugsweise von     (Kondensat    in Ableitungen.

         Insbesondere    zur     überwachung        @d-er    Funktion von       Dampfwasserableitern    sind derartige     Einrichtungen          bekanntgeworden,    die mit zwischen den Ein- und       Austrittskanälen    vorgesehenem, nach Art     :eines    Was  serverschlusses     ausgebildetem        Beobachtungsraum     versehen sind, in den eine quer zur Strömungsrich  tung verlaufende Trennwand frei hineinragt.  



       Mit    den     bekannten        Einrichtungen    dieser Art  lassen     -sich    die     Verhältnisse    .in der     Kondensatanlage,     nämlich ob     Dampfdurchschlag,        Kondensatstau    oder  Normalbetrieb herrscht, nicht leicht     erkennen,    und  es     bedarf        schon    einer .längeren Erfahrung, um sich  über     diese        drei    Kriterien mit     Hilfe    derartiger Ein  richtungen :

  durch die Sichtkontrolle ein     einigerma-          ssen        klares        Bild    machen     zu    können.  



  Auch die bekannten     elektronischen        Ü,berwa-          chungseinrichtungen,    bei denen     adie    Trennwand mit       einer    den     Kondens@atspiegel    .im Beobachtungsraum  abfühlenden     Elektrode        bestückt    ist, geben trotz ein  deutiger     Anzeige    nur über ein einziges     Kriterium     eine klare Aussage. So wird z.

   B. bei     einer    bekannten  Einrichtung nur Dampfdurchschlag     ,angezeigt,    so     d@ass     sich die beiden anderen Kriterien,     Kondensatstau     und Normalbetrieb, nicht voneinander unterscheiden  lassen; oder es wird, wie z. B. bei einer anderen Ein  richtung, nur     Kondensatstau    angezeigt, so dass wie  derum     zwischen        Dampfdurchschlag    und     Normalbe-          trieb    keine     Unterscheidung        möglich    ist.  



  Die Erfindung hat sich (die Aufgabe     gestellt,    die  aufgezeigten Nachteile zu     beseitigen    und eine     über-          wachungseinrichtung    zu schaffen, die     alle    :drei Kri  terien     eindeutig,    und     jauch    für den     Unerfahrenen     leicht erkennbar, zur     Anzeige    bringt.

   Die     Lösung       der gestellten Aufgabe wird     erfindungsgemäss    darin  gesehen,     @dass    zwei mit Abstand zueinander ange  ordnete Trennwände vorgesehen     sind,    die     zwischen          sich        seine    zum     Wasserverschluss        .hin    offene     Beobach-          tungs-    bzw.     Abfühlkammer        bilden.     



  Mit der erfindungsgemässen Ausbildung wird für  die visuelle Überwachung einerheblich verbreitertes,       auseinandergezogenes        Beobachtungsfeld        geschaffen,     wobei .das     die        Einrichtung    durchströmende     Medium     durch die zwischen den     Trennwänden        befindliche          Abfühlkammer        gezwungen    wird, ein auch für den  Laien klar     erfassbares    Zustandsbild zu liefern,

       .das     eine eindeutige Erfassung aller drei Kriterien     er-          möglicht.     



  Insbesondere aber für die elektronische Erfassung  der     Betriebszustände    bringt die vorgeschlagene An  ordnung der     Abfühlkammer        ganz    erheblich Vor  teile mit .sich, indem nach     :einer    weiteren beson  ders     vorteilhaften        Ausführung    die     Abfühlkamm;

  er        zur     Aufnahme von     zwei        unterschiedlich        langen    Elek  troden dient, wobei die kürzere Elektrode im Kam  merraum zurückversetzt angeordnet ist, während die  längere Elektrode geringfügig aus der Kammer       herausragt.    Die Elektroden wirken hierbei über un  iabhängig voneinander arbeitende     Schaltverstärker     gemeinsam auf kein alle :drei Kriterien :eindeutig :an  zeigendes Gerät, .das z. B. Hausdrei den     jeweiligen    Be  triebszustand durch unterschiedliche Farbgebung  kennzeichnende Leuchtzeichen bestehen kann.

   Erst       .die    Anordnung der     Abfühlkammer        und    der Ein  bau     zweier    Elektroden in diese     Kammer    ermöglicht       die    eindeutige     elektronische    Anzeige der Kriterien.  



  Die elektronische     Überwachungseinrichtung    eig  net sich in     besonders    vorteilhafter     Weise    zur     eIektri-          schen        Steuerung    eines     kondensatableitenden    Elektro  ventils, das der mit     Elektroden    bestückten Abfühl-           kammer    nachgeschaltet     isst.    Dieses Ventil erhält von  den     Schaltverstärkern,        entsprechend    dem jeweiligen       Betriebszustand,

          seine        öffnungs-        und        Schliessifmpulse.     



       Selbstverständlich    können     idie    zuvor     beschriebe-          nen    Einrichtungen     auch    zur Entwässerung von Gas  leitungen oder dergleichen dienen oder überall dort       Verwendung    finden, wo die Strömung (eines elek  trisch leitenden Mediums     überwacht        bzw.    der An  teil :eines solchen     Mediums        im        Verhältnis    zum Anteil       eines        :

  elektrisch    nichtleitenden     Zweitmediums        fest-          gestellt    werden     (soll.     



  In .der     Zeichnung        sind    mehrere     Ausführungs-          beispiele    des Erfindungsgegenstandes zum     Teil    sche  matisch     dargestellt.    Es zeigen:

    Feg. 1     einen    Querschnitt durch eine     direkt        ,zu          beobachtende        Überwachungseinrichtung,          Fig.    2 bis 4 eine elektronische     überwachungsein-          richtung    bei     drei        verschiedenen        Betriebszuständen,          Fig.    5 ,ein     weiteres        Ausführungsbeispiel,

            Fig.    6     und    7     einen    Quer- und     Längsschnitt    durch  eine     elektronische        Überwachungseinrichtung        für     Hochdruck und       Fig.    g ein weiteres     Ausführungsbessplel.     



       Gemäss        Fig.    1 besteht die     Einrichtung    aus     einem     Gehäuse 1 mit     Ein-        (und        Austrittskanälen    2 und 3.

         Zwischen        Iden        Kanälen    2 und 3     -befindet    sich     ein     nach Art eines     Wasserverschlussies        (ausgebildeter    Be  obachtungsraum 4, indem     zwei        Trennwände    5 und 6  hineinragen, die zwischen sich eine zum Wasser  verschluss hin offene     Abfühlkammer    7     bilden.     



  Um das Abströmen von     ,Dampf-    und     Luftein-          schlüssen    .aus der Kammer 7 zu     erleichtern,    ist die  selbe im Bereich der     oberen        Hälfte    (der     austrittssei-          tigen    Trennwand 6 mit     einer        oder        mehreren        Ab-          strömöffnungen    8 versehen.

   Es     besteht        Faber        .auch          die        Möglichkeit,    (die     Abströmöffnungen    .an der     iaus-          trittsseätgen    Trennwand 6     ,dadurch    zu     bilden,        dass     zwischen den     Schmalseiten    (der     Trennwände        und     dem Gehäuse     Durchtrittsspalte    9 frei bleiben     (Fig.    7).  



       Mit    10 ist     das        Schauglas        bezeichnet,        durch        wel-          ches    die Vorgänge     im        Inneren    der Einrichtung be  obachtet werden     können,(Fig.    1).

   Wie aus Aden     'Fig.    2       bis    4     (ersichtlich,        sind    die     Kriterien        Dampfdiurch-          schlag        (Fig.    .2),     Normalbetrieb        (Fig.    3) und     Konden-          satstau        (Fig.4)        eindeutig        ,erkennbar        und    ergeben  sich stark     voneinander        unterscheidene    Zustandsmerk  male.

   In     Weiterbildung    der Erfindung     lässt    sich (der  Grundgedanke ganz besonders     vorteilhaft    für     die          elektronische    Ermittlung des     jeweiligen        Betriebszu-          standes    ausnutzen, was ebenfalls     ;aus        ,den        Fvg.    2  bis 4 ,deutlich hervorgeht.  



  Die     ;elektronische        Überwachung        erfolgt    mit     zwei          unterschiedlich    langen Elektroden 11 und 12,     die          bekannterweise    isoliert     in    (das Gehäuse     (eingeführt     sind und von oben     in        idi,

  e    Kammer 7     hineinragen.    Die       kürzere    Elektrode 11 ist     in    (der     Kammer    7     zurück-          gesetzt        angeordnet,        während.    die längere     Elektrode     12 geringfügig aus der Kammer 7 herausragt.

   Selbst  verständlich können die     Elektroden    .auch von unten,       wie        .in        Fig.    5     gezeigt,    oder in anderer zweckmässiger    Weise     in    die Einrichtung     eingeführt    sein. Es .ist ledig  lich hierbei darauf zu achten, dass die eine Elektrode  ,erst im oberen Bereich der Kammer 7     abfühlt,    wäh  rend die andere Elektrode bereits dicht     unterhalb    der  Trennwände 5 und 6     idie        Abfühlung    vornimmt.

   Bei  von unten     eingeführten    Elektroden ist es wichtig,  ,dass die     Abfühlung    bei der längeren Elektrode bis  hinauf zur kürzeren Elektrode reicht,     .d.    h. also, dass  sie vom Normalbetrieb bis zum     Kondensatstau    -ein  getaucht     sein    russ.  



  Die     Elektroden    können, in     Durchflussrichtung     gesehen, sowohl hintereinander als auch nebenein  ander     angeordnet    sein.  



  Zur Anzeige (der     (abgefühlten        Werte    ist jede  Elektrode über Leitungen 13, 14 mit     seinem        (Tran-          @sistor-)        Schaltverstärker    15, 16 verbunden, wovon  jeder über Schalter 17, 18 Stromkreise eines An  zeigegerätes steuert. Nach dem Ausführungsbeispiel  der     Fig.    2 .bis 4 ist !die Anzeigevorrichtung 19 mit  drei .den     jeweiligen        Bztriebszu.stand    anzeigenden, un  terschiedlich gefärbten Leuchtzeichen 20, 21, 22  versehen.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen (eine     erfindungsgemäss          ausgebildete        elektronische        Überwachungseinrichtung     für Hochdruck. Bei dieser     Einrichtung    besteht (der       kondensatdurchströmte        Teil    aus     einem    die Ein- und       Austrittskanäle    2 und 3, die     Trennwände    5 und 6  und die     Elektroden    11 und 12 tragenden Gehäuse  23,     an    welchem (eine nach unten hängende,

       Iden          Wasserverschluss    4     (bildende        Abdeckkappe    24,     flüs-          sigkeitsdüchtund        druckfest,    beispielsweise durch     Zug-          anker    25,     befestigt    ist. Die     Ein-    und     Austrittska-          näle    2 und 3     sind    mit (dem Raum 4 durch ausser  halb der Kammer 7 parallel zu Aden Trennwänden  5, 6 verlaufende     Verbindungskanäle    26, 27 ver  bunden.  



  Die     Elektroden    11, 12, die über     Isolierstücke     28 durch eine Gehäusebohrung 29 druckfest und       flüssigkeitsdicht        nach    aussen geführt     .sind,        stehen     über die     isolierten        Leitungskabel    13 und 14 mit den  (Transistor-) Schaltverstärkern 15 und 16 in lei  tender     Verbindung.     



  Die     Wirkungsweise    der     (elektronischen        Einrich-          tung  ist     nun    folgende:     .Erfolgt,    wie in     Fig.2    ge  zeigt, Dampfdurchschlag, so wird der Kondensat  spiegel so weit     herabgadrückt,    dass die     Trennwände     5, 6 und (die beiden Elektroden 11, 12 aus dem  Medium     ;

  ausgetaucht    bleiben und     somit        kein        Strom-          schluss    über     die        Flüssigkeit        zum        Gehäuse    und die  nachfolgende Leitung 30     erfolgen        kann.    In     (dieser     Situation nehmen     die    beiden Schalter 17 und 18  die gleiche     Stellung    ein, so dass der     Stromkreis    für  ,

  das     mittlere        Leuchtzeichen    21     geschloss    en ist. Dieses       Leuchtzeichen        sollte        zweckmässig    rot aufleuchten und  zur Anzeige,     dass        (der        Dampfwasserableiter        nicht     schliesst und     ,damit        wertvollen    Dampf     .durchlässt.        In          Fig.    3 ist der Normalbetrieb gezeigt, d.

   h., dass das  Kondensat vom     Ableiter    kontinuierlich, entsprechend       seinem        Anfall,        abgelassen        wird.    Hierbei werden die  unteren Kanten der Trennwände 5, 6 vom Konden-           sat    gerade     berührt    bzw. .sie tauchen geringfügig     in     das Kondensat ein.

   Da somit der     Kondensatspiegel     höher liegt als bei Dampfdurchschlag, taucht auch     die          Elektrode    12 .in das Kondensat .ein, so     dass    durch  den Schalter 18 der     Stromkreis    zum Leuchtzeichen  21 unterbrochen und zum     Leuchtzeichen    22 ge  schlossen wird.     Dieses        Leuchtzeichen    sollte zweck  mässig grün aufleuchten und     ,damit        anzeigen,    (dass  der Ableiter normal arbeitet.

   In     Fig.    4 ist     Konden-          satstaugezeigt,    d. h. dass das     Kondensat        überhaupt     nicht oder in unzureichendem Masse abgeleitet wird,  so dass der     Kon,densatspiegel    in der Kammer 7 an  steigt und so auch die     .kurze        Elektrode    11     zum        Ein-          tauchen    kommt.

   Hierdurch wird über den     Schalter        .17     der     Stromkreis        zum        Leuchtzeichen    22     unterbrochen     und zum Leuchtzeichen 20     geschlossen.        Dieses     Leuchtzeichen kann eine beliebige Farbe haben, die  sich jedoch deutlich von     idem    Farbton der     beiden     anderen     Leuchtzeichen    abheben muss.

   So könnte       beispielsweiss    der Farbton blau genommen     werden,     der anzeigt, dass -der Ableiter nicht öffnet und damit  durch Stau eine     unerwünschte    Unterkühlung     der     Heizfläche die Folge ist.  



  Das Ausführungsbeispiel der     Fig.    8 zeigt die  zweckmässige Ausnutzung der Erfindungserkenntnisse  für die elektrische Steuerung eines     kondensatableiten-          den    Ventils. Das schematisch dargestellte Ventil 31,  ,das der     A.bfühlkammer    7 mit     Iden    Elektroden 11, 12  nachgeschaltet ist, kann ein Motorventil, Magnet  ventil oder ein anderes für     diese    Zwecke     geeignetes          Ventilsein,    das     über    :die     Schaltverstärker    15, 16 ge  steuert wird.  



  Die Wirkungsweise     der        Einrichtung    nach     Fig.    8  lässt sich     anhand    der     Fig.    2 .und 4 in einfacher Weise  erläutern.  



  Ergibt die     Abfühlung    durch     die    Elektroden 11,  12     gemäss        Fig.2        Dampfdurchschlag,        wobei    beide  Elektroden aus dem Kondensat     ausgetaucht    sind,  so .haben die Schalter 17, 18 über     idie        Leitung    32  den     Stromkreis    des Elektroventils derart geschlos  sen, -dass sich     dasselbe    in Schliessrichtung     bewegt.     Hört     ider        Dampfdurchschlag    .auf,

   so     verharrt    .das  Ventil mit Eintauchen der Elektrode 12 in     dieser     Stellung, die sowohl eine     Drosselstellung        als    auch  eine völlige     Absperrlage        sein    kann.  



  Ergibt die     Abfühlung    gemäss     Fig.    3     Normalbe-          trieb,    d. h. also, dass das Ventil gerade so weit ge  öffnet ist, dass     es    das anfallende     Kondensat        ohne     Dampfdurchschlag     gut    ableitet, dann bleibt nur die  Elektrode 12 in das     Kondensat    eingetaucht. So  wohl der Stromkreis 32 für das Schliessen als     auch          ider        Stromkreis    33 für das     Öffnen    sind     dann    unter  brochen.  



  Ergibt die     Abfühlung    jedoch gemäss     Fig.    4     Kon-          dens,atstau,    so tauchen     beide        Elektroden    11, 12  in das Kondensat ein, und der     Stromkreis    33 für  die Öffnungsbewegung wurde .geschlossen.  



  Mit der     vorgeschlagenen    Massnahme     kann    sich  somit das     kondensatableitende    Ventil vollkommen  selbsttätig     auf    den jeweils     herrschenden    Kondensat-         @anfall    und     Betriebszustand        einstellen.    Sowohl     Kon-          densatstau        Aals    auch Dampfdurchschlag werden be  reits     ;

  schon        .am    Anfang,     sobald    sich diese Kriterien  zu     zeigen    beginnen, also bei     ihrer        Entstehung,    unter  bunden.  



  Hierbei wird es als besonders zweckmässig ange  sehen, die     Abfühlkammer    7 mit den Elektroden 5, 6  und     :dem        Wass:erverschluss    4 zusammen mit dem       kondensatablestenden    Ventil 31 als     einte        geschlossene          Baueinhestauszubilden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum überwachen von strömenden Medien in Rohrleitungen, vorzugsweise von Konden sat in Ableitungen, mit zwischen den Ein- und Aus trittskanälen vorgesehenem, nach Art eines Wasser verschlusses ausgebildetem Beobachtungsraum, in den eine quer zur Strömungsrichtung verlaufende Trenn wand frei hineinragt, .dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit Abstand zueinander angeordnete Trenn wände (5, 6) vorgesehen sind,
    die zwischen sich eine zum Wasserverschluss (4) .hin offene Beobach- tungs- bzw. Abfühlkammer (7) bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfühlkammer (7) an der austrittsseitigen Trennwand (6) eine oder mehrere Abströmöffnungen (8) aufweist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die A:bströmöffnung bzw. -öff- nungen :(8) in :der oberen Hälfte ider :austrittsseitigen Trennwand (6) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach ;Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die austrittsseitige Trennwand (6) zur Bildung von Abströmöffnungen an ihren Schmalseiten zwischen sich rund idem Gehäuse (1) .Durchtrittsspalte (9) freilässt .(Fis. 7). 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, .dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Überwachung auf elektroni- schem Wege die Abfühlkammer @(7) zur Aufnahme von zwei unterschiedlich langen Elektroden (11, 12) dient, wobei die kürzere Elektrode (11) in der Ab- fühlkammer (7) zurückgesetzt angeordnet ist, wäh rend die längere Elektrode (12)
    geringfügig aus die ser Kammer herausragt. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass :sich ,der Abfühlbereieh der län geren Elektrode (12) bis zum Abfühlbereich der kürzeren Elektrode (11) erstreckt. 6.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 4 und 5, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden (11, 12) über Leitungen (13, 14) zwei unabhängige Schalt verstärker (15, 16) und Schalter (17, 18) das An zeigegerät (19) gemeinsam steuern. 7. Einrichtung nach Unteransprüchen 4-6, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeigegerät (19) drei den jeweiligen Zustand in der Kondensatleitung beispielsweise durch unterschiedliche Farbgebung an zeigende Leuchtzeichen (20, 21, 22) aufweist.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der kondensatdurchströmte Teil ,der Einrichtung ,aus .einem .die Ein- und Austritts- kanäle .(2, 3), die Tnennwände (5, 6) und idie Elek- troden,(11, 12) tragenden Gehäuse (23) besteht,
    jan welchem eine nach .unten hängende Abdeckkappe (24), welche den wasserverschlussartigen Beobach- tungsraum (4) bildet, flüssigkeitsdicht befestigt ist. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass .die Ein- und Austrittskanäle (2, 3) mit dem Beobachtungsraum (4) .durch ,ausser- halb der Kammer (7) parallel zu den Trennwänden (5, 6) verlaufende Verbindungskanäle (26, 27) ver bunden sind. EMI0004.0041 10.
    <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Unteransprüchen <SEP> 4-9, <SEP> da idurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> idass <SEP> der <SEP> Abfühlkammer <SEP> (7) <tb> mit <SEP> den <SEP> Elektroden <SEP> (11, <SEP> 12) <SEP> lein <SEP> kond@ensatableiten ,des, <SEP> ledektrisch <SEP> gesteuertes <SEP> Ventil <SEP> nachgeschaltet <SEP> ist, <tb> Idas <SEP> von <SEP> den <SEP> Schaltverstärkern <SEP> (15, <SEP> 16) <SEP> seine <SEP> öff :
    nungs- <SEP> und <SEP> Schl@iessirnpulse <SEP> erhält. <tb> 11. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 10, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> idass <SEP> die <SEP> Abfühlkammer <SEP> (7) <tb> .mit <SEP> den <SEP> Elektroden <SEP> (5, <SEP> 6) <SEP> und <SEP> dem <SEP> Wasserver tschluss <SEP> (4) <SEP> zusammen <SEP> nut <SEP> dem <SEP> kondens.atableitenden <tb> Ventil <SEP> (31) <SEP> als <SEP> eine <SEP> geschlossene <SEP> Baueinheit <SEP> lausge bildet <SEP> ist.
CH782364A 1963-07-17 1964-06-16 Einrichtung zum Überwachen von strömenden Medien in Rohrleitungen CH419181A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422899A1 (en) * 1978-01-11 1979-11-09 Roux Claude Electronic drain equipment for compressed-air vessel - has probe connected to resistance detector and isolating transformer to control operation of solenoid valve
FR2442473A1 (fr) * 1978-11-24 1980-06-20 Loomhurst Ltd Commande electrique de valve d'evacuation de condensat d'installation de transfert de fluides
EP0439697A1 (de) * 1990-01-17 1991-08-07 Gestra Ag Kondensatableiter mit Überwachungseinrichtung

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FR2442473A1 (fr) * 1978-11-24 1980-06-20 Loomhurst Ltd Commande electrique de valve d'evacuation de condensat d'installation de transfert de fluides
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