CH418657A - Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen des Sammelfehlers aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflankenwelligkeits-, Zahnflankenoberflächengüte-, Achsteilungs- und Eingriffsteilungsprüfung an gerad- und schrägverzahnten Evolventenzahnrädern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen des Sammelfehlers aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflankenwelligkeits-, Zahnflankenoberflächengüte-, Achsteilungs- und Eingriffsteilungsprüfung an gerad- und schrägverzahnten Evolventenzahnrädern

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CH418657A
CH418657A CH1385963A CH1385963A CH418657A CH 418657 A CH418657 A CH 418657A CH 1385963 A CH1385963 A CH 1385963A CH 1385963 A CH1385963 A CH 1385963A CH 418657 A CH418657 A CH 418657A
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description


  



   Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen des   Sammelfehlers    aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflankenwelligkeits-, Zahnflankenoberflächengüte
Achsteilungs-und Einriffsteilungsprüfung an gerad-und schrägverzahnten
Evolventenzahnrädern
Die   Erfindung bezieht sich-auf    ein Verfahren und eine Einrichtung zum Bestimmen des   Sammel-    fehlers aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflankenwelligkeits-,   Zahnflankenoberflächengüte-,      Achs-      teilungs-und    Eingriffsteilungsprüfung an gerad- und    sohrägverzahnten Evolventenzahnrädsm, insbeson-      dere Zahnrädern gro#en Durchmessers.    Im   Grenz-    fall des geradverzahnten Rades ist der Schrägwinkel Null,

   weshalb die Nachprüfung der Zahnform und Aohsteilung entfällt.



   Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen zum Prüfen des   Zahnprofils und    der   Zahnrichtung    bekannt, die mit festen Grundkreisscheiben und einem Wälzlineal arbeiten. Hierbei wird das Wälzlineal gegen die mit dem Zahnrad zusammen aufgespannte Grundkreisscheibe während der Prüfung angepresst. Bei einwandfreier Abwälzung beschriebt ein   spitzenförmig      ausgebildeter Messtaster die genaue      Evolvente. Die Ausschläge des    am Zahnprofil   ent-    langgleitenden Tasters werden in Form eines Dia   gramms aufgezeichnet und erlauben eine Ausdeu-    tung des Zahnprofil-Zustandes und der Zahnrichtung.



  Nachteilig wirkt sich bei   idiesen    Vorrichtungen aus, dass praktisch zu jedem Zahnrad eine besonders   Grundkreisscheibe gehört, da# also ein entsprechen-    des Sortiment solcher   Grundkreissoheiben zur Prü-      fung von Zahnrädern bereitgehalten und    bei der Prüfung ausgetauscht werden muss. Bei grossen Durchmessern macht schon ; die genaue Herstellung    dieser Grundkroisscheiben ganz erhebliche Schwie- rigkeiten.   



   Weiter sind Vorrichtungen bekannt, die mit einer oder einer geringen Anzahl von Wälzscheiben und einem   Wälzlineal    die Prüfung ermöglichen. Bei diesen Vorrichtungen wind bei sich   änderndem Grunid-    kreisdurchmesser des Prüflings über eine Hebelübersetzung die   Messtasterbswegung    dem Verhältnis von   Wälzscheibendurchmesser    zu Grundkreisdurchmesser des Prüflings angepasst und dann die Prüfung durchgeführt.

   Diese bekannte Vorrichtung ist einer  seits durch den    hohen Herstellungsaufwand sehr teuer und anderseits durch die   komplizierte Hsbel-      übsrsetzung störanfällig,    so   da# als solche nicht      er-      kennbare Messfehler auftreten können. Darüber    hinaus sind diese Vorrichtungen nur zum. Prüfen von Zahnrädern einsetzbar, die kein   gro#es Eigengewicht    aufweisen,   wsil bei dieser    Art d, er Prüfung idie Schlupffreiheit zwischen   Wälzscheibe    und Wälzlineal sichergestellt sein   mu#.

   Schon auf Grund des   Gewichtes der Prüflinge, bzw. der mit   steigendem Ge-       wicht wachsenden Me#ungenauigkeit, verbietet sich    also ein Priifen von   gro#en Zahnrädern. Weiterhin    kann diese Prüfmethode nur auf besonderen Messmaschinen durchgeführt wenden. Zur Prüfung muss also das Zahnrad von der   BearbeitungsmaschNie ab-    genommen und in die   Me#maschine eingelegt wer-    den. Bei grossen und entsprechend schweren Zahnrädern führt diese Methode selbstverständlich zu Schwierigkeiten.



   Weitere bekannte Vorrichtungen bedienen sich zur Prüfung der Zahnrichtung an Zahnrädern eines   Me#keiles    mit einer Breite von   etwa 50 mm, der    an die zu prüfende Zahnflanke angelegt wird. Da die Zahnflanke jedoch   verhältnismässig unebsn ist,    legt sich der Messkeil in irgendeine beliebige, durch die Oberflächenbeschaffenheit der Zahnflanke bedingte Richtung an, die nur in den seltensten Fällen mit der tatsächlichen Zahnrichtung übereinstimmt. 



  Neben diesem nicht reproduzierbaren Messergebnis gibt diese Vorrichtung ausserdem keinerlei Aufschluss über die Beschaffenheit der Zahnflanke, wie beispielsweise Zahnform,   Zahnflankenwelligkeit,    Zahnflankenoberflächengüte.



   Nach   ! der    Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,   da#    ein zahnstangenartig ausgebildeter und quer   beweglicher Me#taster in die Normalschnitt-    ebene zu den Flankenlinien geschwenkt und längs der über die Zahnflanke verlaufenden geradien Er  zaugungslinien    des stillstehenden Zahnrades bewegt wird, und dass seine in der Normalschnittebene und tangential zum   Wälzkreis    verlaufende Ausweichbe  wegung elektrisch gemessen und angezeigt wird.   



   Dabei kann auf Grundkreisscheiben und Wälzlineale, bzw. auf Wälzscheiben und dazugehörende   Wälzlineale,    verzichtet werden. Es kann auch weiterhin davon abgesehen   werden, den Prüfling    in eine entsprechende   Me#maschine einzulegen.   



   Die Abtastung längs der Erzeugungslinien der Zahnflanken erfolgt also längs der Linien, in denen sich Rad und Gegenrad in Eingriff berühren. Da diese   Erzeugungslinien      bei scbrägverzahnten Rädern    bekanntlich vom Zahnfuss zum Zahnkopf, bzw. umgekehrt, verlaufen, kann die Erzeugungslinie bei gro ssem   Schrägungswinkel.

   und kleinem Modul über    mehrere   Zahnteilungen versetzt Hagen.    Um   idiese      Erzeugungslinie weiter    verfolgen zu können, wird    das erfindungsgemässe Verfahren zweckmässiigerweise    dadurch erweitert, dass der Messtaster nach Erreichen des Kopf-oder Fusskreisas auf der von ihm abgetasteten Erzeugungslinie senkrecht zu seiner Ausweichbewegung vom Zahnrad weg verschoben wird, bis er ausser Eingriff mit der Zahnflanke kommt, danach um mindestens   eine Teilung tan-    gential oder vertikal zum Zahnrad wersetzt wird und dann an die folgende Zahnflanke angelegt wird.



   Das   Eingriffsfeld    von Rad und Gegenrad oder von Rad und Zahnstange liegt bei schräg   verzahn-    ten   Rädern genau übereinander. Die Erzemgungs-    linie muss daher um eine   Zahntsilung tangential    oder axial verschoben auf der folgenden Zahnflanke wieder erscheinen, wenn ein   einwamdfreies Tragbild    auf allen in Eingriff stehenden Zahnflanken erreicht werden soll. Zur Überprüfung der Erzeugungslinien im   Eingriffsfelld,    bzw. zur Überprüfung der Zahn  teilung, Eingriffsteilung    bzw. Achsteilung, kann somit die theoretisch vorausberechnete Teilung, und zwar die   Kraisteilung bzw.

   Eingriffsteilung oder die    Achsteilung, an der Messeinrichtung eingestellt und die Prüfung, an der folgenden   Zahnflanke fortg, esletzt    werden. Es kann, insbesondere zur Untersuchung der   Zahnflankenoberfläcbengüte, vorteilhaft sein, die       Erzeuguagslinie der Zahnfläche punktförmig abzu-    tasten, wobei zweckmässig ider in der Form des Bezugsprofils   (Zahnstange) ausgebildete Me#taster       längs seiner Flanke messerartig angeschärft ist.

   Der    Messtaster kann bei einer solchen Ausbildung die Erzeugungslinie punktförmig berühren, wobei der    Berührungspunkt während des Me#vorganges längs    der Erzeugungslinie auf der Zahnflanke und längs   der angeschärften    Flanke des   Messtasters    wandert.



   Um den Messtaster in die vorgegebene Zahn   schräge, d. h. in die Ebene des Normalschnittes    durch die Flankenlinien schwenken, um ihn ferner    den Erzeugungslinien. entlang fuhren, und auch um    seine Längsbewegungen bei der Prüfung   der Ein-    griffsteilung und   Achsteilung    durchführen   Z      kaon-    nen, ist bei. der Einrichtung nach der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens der Messtaster federnd in einem   Messsohlitten      untergebracht, dessen Füh-    rung in einem um eine horizontale Achse drehbaren Drehtisch angeordnet ist, der in einem Gestell angebracht ist.

   Der Messschlitten kann bei   dieser Ein-    richtung vorteilhafterweise mittels einer von Hand oder durch einen Elektromotor antreibbaren Ge  wiadespindel in    seiner Führung verschoben werden.



   Um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, und um Messfehler möglichst klein zu halten, hat es sich   als zweckmä#ig erwiesen, da#    der den Messtaster tragende Drehtisch in horizontaler und vertikaler Richtung verschiebbar und um eine parallel zur Drehachse des   Zahnrades verlaufende Achss schwenkbar    ist, und dass für sämtliche Drehbewegungen und Verschiebebewegungen des den Messtaster tragenden Drehtisches   s Führungen vorgesehen sind, und da#    zumindest der Drehwinkel   dss Drehtisches    um seine horizontale Achse und die Verschiebungen des Drehtisches in horizontaler und vertikaler Richtung mit hoher Genauigkeit messbar sind.

   Besonders vorteilhaft sind zur Messung des Drehwinkels und der   Verschiebungen des Drehtisches Endma#e    und mit diesen zusammenarbeitende, im Gestell angeordnete   Fainmessuhnen    vorgesehen, durch die der auf die Endmasse und ihre Widerlager ausgeübte Messdruck bestimmbar ist.



   Selbstverständlich kann   n die Me#tasterstellung    auch mittels optischer Einrichtungen oder ähnlicher    bekannter Vormchtungen kontrollierbar sein, jadoch    unter Verzicht auf die durch   Endmasse und Mess-    uhren erreichbare hohe Genauigkeit.



      Dans erfindungsgemä#e Verfahren ist anschlie-    ssend an einem Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur Durchfiihrung des Verfahrens anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert.



   Es zeigen :
Fig. 1 eine schaubildliche Gesamtdarstellung der   Einrichtungnach.derErfindung,   
Fig. 2 einen   einzelnen Zahn. eines schrägver-    zahnten Evolventenzahnrades mit   Erzsugungslinien    uns   d Messtaster,   
Fig. 3 in der gleichen Darstellung wie in Fig. 2 einen, einzelnen Zahn mit it verschiedenen Erzuegungslinien,
Fig. 4'einen Ausschnitt aus dem Bezugsprofil der Planverzahnung (Zahnstange) und
Fig. 5 die   schaubildliche Darstellung des Mess-    tasters mit abgeschrägten vorderen Kanten.



   Auf einem Grundgestell 1 ist der Drehtisohträger 2 horizontal und vertikal verschiebbar angeond net. Zum Verschieben des Drehtischträgers in horizontaler Richtung dient eine Gewindespindel 5 mit einem Handrad 6. An das Grundgestell angebaut ist ein Messuhrenträger 3, der eine Messuhr und ein EndmaB 4 zur Festlegung der horizontalen Verschiebung des Drehtisches trägt. In gleicher, auf der   Zeichimng    nicht   dargestellter Waise ist der Dreh-      tischträger    vertikal venschiebbar und ein in ihm un  tergebrachter    Drehtisch 19   um eine Achse 19a    Schwenkbar, die parallel zur Drehachse des Zahnrads 20 verläuft. Mit   Endma# und Me#uhr sind    die Grössen dieser Bewegungen ebenfalls genau feststellbar.



   Der Dnehtisch 19 ist mittels eines Handrads 10 über eine Schnecke 9 und ein Schneckenrad 11 drehbar. Der Verdrehungswinkel ss wird auch hier mittels eines   Endma#es    7 und eines federnden Zwischenstücks 8 an einer Messuhr abgelesen. Der   Meus-    taster 12 ist in einem Messschlitten 15 untergebracht, der in Führungsbahnen 13, 14 durch eine Gewinde  spin, tell    17 verschoben werden kann. Die   Gcwinds-    spindel 17 wird durch einen Elektromotor 18 gedreht.



   Die Prüfung eine6 Zahnrades wird durch die   bsschriebene    Einrichtung nach dem Verfahren ge  mäss    der Erfindung auf folgende Weise vorgenommen   :   
Ein entsprechend dem   Eingmffswinkel,      z.    B.   20     oder   15  abgeschrägter Me#taster 12 oder aber ein       Me#taster mit einer Me#schneide, deren Eingriffs-    winkel =   0     ist, wird federnd in den Messschlitten 15 eingeführt.

   Die vorgegebene theoretisch richtige   Zahnschräge wird    durch Verdrehung des Drehtisches um seine horizontale Achse mittels Endmass 7 und Messuhr oder mittels eines Teilkreisgerätes oder dergleichen eingestellt.   Das stillstehende Zahmrad wird    nunmehr von dem Messtaster durch horizontale Verschiebung des Drehtisches so. angefahren, dass der Messtaster eine markante Stelle der Zahnflanke berührt. Beispielsweise kann die Prüfung bei der Schnittstelle des Fusskreises der zu   prüfen, den Zahn-    flanke des Zahnrades beginnen.

   Sämtliche interessierenden Merkmale werden nun beim Verschieben des Messschlittens 15   entlang'der geraden Erze. u-    gungslinie, gegebenenfalls nach Verschiebung des   Messtasters    12 um eine oder mehrere Teilungen, Kreisteilungen, Eingriffsteilungen oder   Achsteilun-    gen, durch die tangential zum Wälzkreis eintretende Ausweichbewegung des   Messtasters abgefühlt und      vorzugsweise elektrisch gemessen    bzw. angezeigt.



  Hierbei machen sich Fehler in der   Zahnrichtung,    in der Zahnform sowie in der   Eingriffsteilung    und Achsteilung bemerkbar, und es ist weiterhin die Welligkeit der Zahnflanken und deren   Oberflächen-       güte festzustellen. Bei einer Aufzeichnung des Me#-    ergebnisses müsste sich theoretisch bei einer Führung    des Me#tasters entlang einer Erzeugungslinie eine    Gerade ergeben. Durch die Welligkeit bzw. die Rauhheit der   Zahnilankenoberfläche bedingt, wird tdie    Aufzeichnung um diese theoretische Gerade herum schwanken. Ein   Zahnrichtungsfehler (Schrägungs-    fehler) wird sich dadurch bemerkbar machen, dass die Aufzeichnung mit der theoretischen Geraden   amen    Winkel bildet.

   Bei Teilungsfehlern ist der Beginn der neuen Aufzeichnungslinie seitlich   gegen-    über der   vorhergehenden versetzt. Fehler m der    Zahnform werden sich ebenfalls dadurch bemerkbar machen, dass die Aufzeichnung von der theoretischen Geraden normalerweise in einer leichten Kurvenform abweicht.



      Da die beschriebene Prüfeinrichtung verhältnis-    mässig leicht und   klein gebaut werden kann,'eignet    sie sich besonders zum Anbau an   Zahnradbeanbei-      tungsmaschinen,    es   kann alzso    mit der   Prüfeinnich-    tung das zu fertigende Zahnrad bereits bei der Be  'arbeitung geprüft werden.    Weiter kann das Gerät durch die wenigen zur Verwendung kommenden beweglichen Bauteile sehr betriebssicher gemacht und durch die Verwendung von   Endmassen    sehr einfach bedient   werden.

   Au#erdem kann das Gerät    universell bei kleinen, mittleren und grossen Zahnrädern eingesetzt werden, ohne dass umfangreiche   Umbauarbeiten    vorgenommen werden müssten.



     FAne    Anpassung an den Prüfling beschränkt sich auf   einen Austausch des Me#tasters, der dem je-       weiligen Eingriffswinkel angepa#t werden mu#. Man    kann aber auch für alle Zahnräder den gleichen   Messtaster    verwenden, wenn man ihm den   Einigriffs-    winkel 0  gibt und die Messeinrichtung seitwärts um ein aus   den Fertigungsdaten das    Zahnrades   errechen-    bares Mass verschiebt.



   Durch diese geschilderten Massnahmen werden die   Messzeiben    und damit der Kostenaufwand zur Prüfung der Zahnräder ganz wesentlich herabgesetzt bei gleichzeitiger Erhöhung der Messgenauigkeit.



   Zur Vornahme einer Prüfung wird die   theore-    tisch richtigen Schräge aus den Fertigungsdaten des   Prüflings    entnommen und mittels des Handrades 10   eingestellt und durch das Endma#    7 in Verbindung mit dem Zwischenstück 8 und der betreffenden Messuhr kontrolliert. Nach Vornahme dieser Einstellung wird der Drehtisch horizontal   Idurch    Drehen des Handrades   6    so   lange verschoben, gegebe-    nenfalls auch vertikal verschoben und gedreht, bis der Messtaster 12 an der zu prüfenden Zahnflanke des vor der Einrichtung befestigten Zahnrades 20 anliegt.

   Die horizontale Verschiebung der   Messein-    richtung wird kontrolliert durch das Endmass 4, das mit der betreffenden, auf dem Messuhrenträger 3 angebnachten Messuhr zusammenarbeitet. Selbstverständlich kann auf die gleiche Weise auch die Zahnschräge und die Zahnteilung sowie die Zahnform unbekannter Zahnräder dadurch bestimmt werden, dass der Messvorgang in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen wird, also die Zahnradschräge zum Ausgangspunkt der Messung genommen wird, woran sich, die Feststellung der Zahnteilung anschliesst.

   Zur Feststellung der Zahnteilung und auch, um, eine bestimmte Erzeugungslinie über mehrere Zahnteilun gen verfolgen zu. können, ist der Messtaster 12 mit  tels leines Stellrades    16 so weit in ! den Messschlitten verschiebbar,   dal3    der gesamte Drehtisch horizontal, ohne Berührung des   Messtas'ters    12 mit dem Zahnrad   20,    bis zur nächsten Zahnflanke verschoben werden kann. Nach Erreichen. dieser Zahnflanke wird der Messtaster 12 wieder durch das Stellrad 16 in n seine Prüstellung gebracht. Die quer zu. seiner Verschieberichtung verlaufenden Abweichungen von der   theoretischen Geraden überträgt der Mess-    taster   durch seine Ausweichbewegung auf vorzugs-    weise elektrischem Wege auf entsprechende Anzeigevorrichtungen.



   Zur   Veideuttichung des Messvorganges zeigt    Fig. 2 schematisch zwei Stellungen dos   Me#taters    12   entlangeinergestricheltgezeichnetenErzeugungs-    linie 21. Eine Schar solcher Erzeugungslinien   21    ist in Fig. 3 auf der Flanke   eines Zahnes eingezeichnet,    woraus ohne weiteres erkennbar ist, dass'die gesamte Zahnflanke durch horizontale Verschiebung des Messtasters 12 und Abtastung entlang solcher Erzeugungslinien 21 auf Verzahnungsfehler mittels der er  findungsgemässen Einrichtung gemäss    dem   Verfah-    ren nach der Erfindung   erprüft    werden kann und so eventuelle Fehler mit Sicherheit aufgefunden werden.



   Fig. 4 zeigt ausschnittsweise das Bezugsprofil der Planverzahnung   (Zahnstange 22),    worin der Messtaster 12 stark umrandet eingezeichnet ist.



  Fig. 5 schliesslich zeigt den gleichen Messtaster 12, jedoch mit   messerartig. angeschärfter Flanke.   



   In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, den Messschlitten nicht horizontal zu verschieben, um zur Fortsetzung der Erzeugungslinie 21 auf der Flanke des   N'achbarzahnes zu gelangen,    sondern den Messtaster 12 in seiner schrägliegenden Führung zu  rückzufahren    und dann bei zurückgezogenem Mess  taster den ganzen Me#schlitten parallel    zur   Dreh-    achse des Zahnrades 20 um eine   Achsteilung    zu verschieben, die aus den Fertigungsdaten des Prüf  lings leicht ermittelt weiden kann. Auch. auf diese    Weise erreicht man die Fortsetzung der   Erzeugungs-    linie 21 auf der Flanke des Nachbarzahnes.



   Man kann die Prüfung, des Zahnrades 20 während der   Bearbeitung auf der Zahnflankenschleif-    maschine durchführen, wenn man einen Messtaster 12   mit dem EingriEsMinkel 0  verwendet und zdie    Prüfun an einem Zahn durchführt, der zu dem gerade bearbeiteten Zahn versetzt liegt und bereits bearbeitet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Bestimmen des Sammelfah- lers aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflanken- welligkeits-, Zahnflankenoberflächengüte-, Achstei- lungs- und Eingriffsteilungsprüfung an gerad- und schrägverzahnten Evolventenzahnrädern, ibsbeson- dere Zahnrädern gro#en Durchmessers, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein zahnstangenartig ausgebildeter und quer beweglicher Me#taster (12) in die Normal schnittebene zu den Flankenlinien geschwenkt und längs der über die Zahnflanke verlaufenden, geraden Erzeugungslinien des stillstehenden Zahnrades (20) bewegt wird,
    und dass seine in der Normalschnitt- ebene und tangential zum Wälzkreis verlaufende Ausweichbewegung elektrisch gemessen und angezeigt wird.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Messtaster nach Erreichen des Kopf-bzw. Fusskreises auf der von ihm abgetasteten Erzeugungslinie senkrecht zu seiner Ausweich bewegung vom Zahnrad wag verschoben wird, bis er ausser Eingriff mit der Zahnflanke kommt, danach um mindestens eine Teilung versetzt wird'und dann an einer der folgenden Zahnflanken erneut zur Fortsetzung der Prüfung angelegt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, d, adurch gekermzeichnet, Idass der Messtaster um wenigstens eine Eingriffsteilung tangential zum Zahnrad versetzt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mess- taster un wenigstens eine Achsteilung parallel zur Drehachse des Zahnrades versetzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an sei nerMesskantemosssrartig.aageschärftezahnstangen- artige Messtaster mit dem glaichen Eingriffswinkel wie das zu priifende Zahnrad ausgebildet und in unmittelbarer Nähe eines Radialstrahles durch den Zahnradmittelpunkt zur Anlage an die Zahnflanke gebracht wird.
    5. Verfahren nach (Patentanspruch 1 und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der an seiner Me#kante messerartig angeschärfte zahnstangenartige Me#taster mit dem Eingriffswinkel Null ausgebildet und an der Zahnflanke eines Zahnes am einem Punkt zur Anlage gebracht wird, der seitlich gegenüber dem Radialstrahl durch den Zahnradmit telpunkt versetzt ist, der senkrecht auf der Ebene steht, in der der Mlessb ster zur Abtastung der Er zeugungslinie bewegt wird.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, daidurch gekennzeichnet, dass der Messtaster (12) federnd in einem Messschlitten (15) untergebracht ist, dessen Führung in einem um , eine horizonbale Achse (19a) drehbaren Drehtisch (19) angeordnet ist, der in einem Gestellt (2) angebracht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da# eine federnde ausweichbeweg- lichkeit des Me#tasters (12) senkrecht auf der Be wegungsrichtung des in seiner Führung mittels einer Gewindespindel (17) verschiebbaren Messschlittens (15) steht.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II und Un , teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge- windespindel (17) von einem Elektromotor (18) an treibbar ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, da# der den Me#taster (12) tragende e Drehtisch (19) in horizontaler und vertikalerRichtungverschieb- bar und um eine parallel zur Drehachse des Zahnrades (20) verlaufende Achse (19a) schwenkbar ist.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für sämtliche Drehbewegungen und Verschiebe bswegungen des den Messtaster (12) tragenden Drehtisches (19) Führungen vorgesehen sind und da# zummdest der Drehwinkel (ss) des Drehtisches (19) um seine horizontale Achse (19a) und die Verschie- bungen des Drehtisches in horizontaler und vertika- ler Richtung mit hoher Genauigkeit messbar sind.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, 'dass zur Messung des Drehwiakels(/?)undder Verschiebungen des Drehtisches (19) Endmasse (4, 7) und mit diesen zusammenarbeitende, im Gestell angeordnete Feinmessuhren vorgesehen sind, durch die der auf, die Endmasse (4, 7) und ihre Widerlager ausgeübte Me#druck bestimmbar ist.
CH1385963A 1962-11-30 1963-11-12 Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen des Sammelfehlers aus Zahnrichtungs-, Zahnform-, Zahnflankenwelligkeits-, Zahnflankenoberflächengüte-, Achsteilungs- und Eingriffsteilungsprüfung an gerad- und schrägverzahnten Evolventenzahnrädern CH418657A (de)

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