CH413183A - In der a-Form kristallisations- und flockulationsbeständiges Kupferphthalocyanin - Google Patents

In der a-Form kristallisations- und flockulationsbeständiges Kupferphthalocyanin

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CH413183A
CH413183A CH1015760A CH1015760A CH413183A CH 413183 A CH413183 A CH 413183A CH 1015760 A CH1015760 A CH 1015760A CH 1015760 A CH1015760 A CH 1015760A CH 413183 A CH413183 A CH 413183A
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phthalocyanine
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copper phthalocyanine
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CH1015760A
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Zwahlen Guenther
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0033Blends of pigments; Mixtured crystals; Solid solutions
    • C09B67/0034Mixtures of two or more pigments or dyes of the same type
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Description


  In der     a-Form        kristallisations-        und        flockulationsbeständiges        Kupferphthalocyanin            Unter    den verschiedenen Modifikationen des       Kupferphthalocyanins    ist     bekanntlich    die     a-Form     die     rotstichigste    und farbstärkste.

   Diese     a-Form    be  sitzt     jedoch    den Nachteil, im allgemeinen nicht       lösungsmittelbeständig    zu sein, das heisst in Gegen  wart vieler in der Lackindustrie gebräuchlicher Lö  sungsmittel, wie Benzol,     Toluol    oder     Xylol,    sich  mehr oder weniger schnell unter     Rekristallisation    in  die     grünstichigere        ss-Form    umzuwandeln. Dabei ent  stehen     grosse    Kristallnadeln der     ss-Form,    wodurch  das Pigment wesentlich an Farbstärke     verliert    und  für die praktische Anwendung weitgehend wertlos  wird.  



  Ein weiterer Nachteil der     a-Form    besteht in  ihrer grossen Neigung zur     Flockulation.    Darunter  versteht man eine Agglomeration der     in        einer    Flüs  sigkeit     dispergierten        Pigmentteilchen    zu     grösseren     Partikeln, was     ebenfalls.    eine beträchtliche Abnahme  der Farbstärke zur Folge hat. Es sind     verschiedene     Teste zur     Bestimmung    der     Flockulation    eines  Pigmentes     ausgearbeitet    worden.. Ein solcher besteht  z.

   B. darin, dass man 10 Teile     Kupferphthalocyanin     mit 90 Teilen     Titandioxyd    in einem     ölmodifizierten          Alkydharz        dispergiert    und diesen Lack auf eine  Unterlage giesst. Kurz vor dem     Antrocknen    wird  eine Stelle des     Films    mit dem Finger verrieben. Er  scheint diese geriebene Stelle farbstärker als die     ur-          geriebene,    so liegt     Flockulation    vor.  



  Es wurden schon viele Versuche     unternommen,     zu     kristallisations-    und     flockulationsbeständigen          Kupferphthalocyaninen    zu gelangen. So hat man  z. B. Gemische von     Kupferphthalocyanin    mit     Zinn-          phthaloeyanin    verwendet.

   Um Gemische zu erhalten,  die den praktischen, Anforderungen an     Kristallisa-          tions-    und     Flockulationsbeständigkeit    genügen, muss  man     mindestens    12%     Zinnphthalocyanin,    bezogen  auf die Gesamtmenge an     Metallphthalocyanin,    zu-    setzen.

   Da     Zinnphthalocyanin    bedeutend weniger  licht- und     migrationsecht        als        Kupferphthalocyanin     ist und ausserdem eine unerwünschte, stark     grün-          stichig    blaue Nuance     aufweist,    wirkt sich     ein,    so,  hoher Prozentsatz an     Zinnphthalocyanin    auf den  Farbton, die Licht und     Migrationsechtheit    des  Pigmentes sehr ungünstig aus.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass     Manganphthalo-          cyanin    nicht nur eine bedeutend bessere stabilisie  rende Wirkung als     Zinnphthalocyanin    aufweist, son  dern im Gegensatz zu letzterem auch     vollständig     licht- und     migrationsecht    ist und zudem den     uner-          wünschten    Grünstich     nicht        aufweist.     



       DieErfindung        betrifft        kristallisations-und        flocku-          lationsbeständige    Pigmente, die     mindestens    80       Kupferphthalocyanin    oder niedrig     halogeniertes          Kupferphthalocyanin    und 0,5 bis<B>10%</B>     Mangan-          phthalocyanin    enthalten.

   Ausser diesen beiden Haupt  komponenten können die Mischungen noch in     ge-          ringen    Mengen     andere,        Metallphthalocyanine,    bei  spielsweise jene des Zinns, Aluminiums, Magne  siums, Titans     oder        Vanadiums,    aufweisen.  



  Die Mischungen bestehen vorzugsweise zu 95  bis 98 % aus     Kupferphthalocyanin,    Monochlor- oder       Monobromphthalocyanin    oder Gemischen davon  und zu 2 bis 5 % aus     Manganphthalocyanin.     



       Voraussetzung    für eine gute     Stabilität    gegen       Kristallisation    und     Flockulation    ist eine möglichst  innige     Durchmischung    der Komponenten.

   Diese  kann vorzugsweise durch     Vermahlen    der Komponen  ten     erfolgen,    wobei man zweckmässig von den     ss-For-          men    der     Metallphthalocyaniue    ausgeht, wie sie bei  den gebräuchlichen Synthesen     anfallen.    Es     empfiehlt     sich dabei, ein Mahlverfahren anzuwenden, welches  direkt     zu    einer     hochdispersen        a-Form    führt.

   Dies ist  der Fall, wenn     man    nach an sich     bekannten.    Ver  fahren die Rohpigmente in Gegenwart     eines    leicht           entfernbaren        Mahlsubstrates,    beispielsweise eines  anorganischen oder organischen Salzes, wie     Natrium-          sulfat,        Natriumchlorid    oder     Natriumacetat,    in     Mahl-          oder        Knetvorrichtungen    behandelt.

   Als besonders  wertvoll erweist sich das in der schweizerischen Pa  tentschrift Nr. 382 893 beschriebene     Konditionie-          rungsverfahren,    wonach das     Pigmentgemisch    in  wässriger Dispersion in Gegenwart eines unter den  Mahlbedingungen festen,     sublimierbaren    organischen       Mahlsubstrates,    insbesondere     Hexachloräthan,    ge  mahlen     wird,    wodurch nach verhältnismässig kurzer  Mahldauer eine     hochdisperse    und stabile     a-Form    er  halten wird.  



  Die     einzelnen    Komponenten können auch separat  nach den soeben erwähnten Methoden konditioniert  und hernach mechanisch gemischt werden.  



  Eine weitere     Möglichkeit,    zu einer homogenen  Mischung zu gelangen, besteht darin, dass man       Phthalsäurederivate,    die mit oder ohne     N-Donatoren     zur     Phthalocyaninbildung    befähigt sind, beispielsweise       Phthalonitril    oder     Phthalimid    und Harnstoff, mit  einer Mischung der     Salze    des Kupfers und Mangans       gegebenenfalls    in Gegenwart weiterer     Schwermetall-          salze,    beispielsweise jenen des Zinns, erhitzt.

   In die  sem Falle erhält man die     f-Form,    die nach an sich  bekannten Methoden konditioniert und in die     a-Form     übergeführt werden muss.  



  Da     Manganphthalocyanin    durch     konz.    Schwefel  säure in     metallfreies        Phthalocyanin        übergeführt     wird, das keinen stabilisierenden     Einfluss    aufweist,  können     Pigmentgemische,    die     Manganphthalocyanine     enthalten, nicht durch     Umlösen    aus     konz.    Schwe  felsäure in die     a-Modifikation    umgelagert werden.

   Es  empfiehlt sich daher, die Umwandlung dadurch zu       vollziehen,    dass man das     Pigmentgemisch    längere  Zeit in     verdünnter,        beispielsweise    etwa 20%iger,  Schwefelsäure erhitzt. Unter diesen Bedingungen  findet keine Zersetzung des     Manganphthalocyanins     statt.  



  Die neuen Pigmente sind von einer Beständigkeit  gegen Kristallisation und     Flockulation,        die    den höch  sten Anforderungen genügt, und eignen sich daher  für alle möglichen Pigmentapplikationen, insbeson  dere in Lacken und     verspinnbaren    Lösungen.  



  In der Beschreibung und in den Beispielen be  deuten die     Teile,    sofern nichts anderes angegeben  wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden ange  geben.  



  <I>Beispiel 1</I>  Eine     Attritormühfe    vom     Laboratoriumstyp    wird  beschickt mit 62     Teilen    Wasser, 14 Teilen     feinpulve-          risiertem        Hexachloräthan,    0,7 Teilen eines     Mangan-          phthalocyanins,    welches pro Molekül ein salzartig  gebundenes Chloratom     enthält    (erhalten durch Er  hitzen von 59,2 Teilen     Phthalsäureanhydrid,    100  Teilen Harnstoff, 18,7 Teilen     MnClz,

      1     Teil        Ammo-          niummolybdat    in 200 Teilen     Trichlorbenzol,    und  zwar während 6 Stunden auf 180  und dann wäh  rend weiterer 8 Stunden auf 220 ), und 64 Teilen    eines     wasseiieuchten    Filterkuchens, enthaltend 13,3  Teile     Kupferphthalocyanin    der      -Modifikation.    Nach  24stündiger     Mahlüng    wird die     I-iühle    ausgeladen,  mit Wasser nachgespült und die erhaltene Suspension  durch     Wasserdampfdestillation    von     Hexachloräthan     befreit.

   Die     zurückbleibende        wässrige    Pigmentsuspen  sion wird filtriert, der Filterkuchen mit Wasser  gewaschen und anschliessend im Vakuumschrank bei  80  getrocknet. Durch Aufnahme des     Rönigen-          beugungsdiagrammes    kann festgestellt werden, dass  das erhaltene     Trockenpi;gn:cnt    in der     a-Modifikation     vorliegt.    Das Trockenpigment, das sehr leicht zu einem  weichen Pulver zerdrückt werden kann, wird wie  folgt auf seine     Kristallisationsbeständigkeit    geprüft:  1. Stufe:  0,5 g des Pigmentes werden in 10     cmf#        Xylol    auf  genommen und während 30 Minuten auf 100  er  hitzt.

   Nach dem Abkühlen wird filtriert, mit     Athanol     gewaschen und im Vakuumschrank bei 60  getrock  net. Durch Aufnahme des     Röntgenbeugungsdia-          gramms.    kann festgestellt werden, dass das Pigment  gemisch noch in der reinen     a-Modifikation    vorliegt.  2. Stufe:  0,5 g des trockenen Pigmentes werden in 10     cm@'          Xylol    aufgenommen und während 1 Stunde am       Rückfluss    (132 ) gekocht. Aufarbeiten und Röntgen  wie Stufe 1. Das Pigmentgemisch liegt noch in der       reinen        a-Modifikation    vor.  



  3. Stufe:  Das Pigment wird nun am     Rückfluss    in     Xylol     während 2 Stunden gekocht. Röntgenbefund: 100       a-Modifikation,    Spur     /i-Modifikation.     



  4. Stufe:  Das Pigment wird in     Xylol    während 4 Stunden  am     Rückfluss    gekocht. Röntgenbefund: 95 ö der       a-Modifikation.     



  Neben seiner guten     Kristallisationsbeständigkeit     weist dieses Pigment auch eine gute     Flockulations-          beständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine     Attritormühle    vom Laboratoriumstyp wird  beschickt mit 112 Teilen Wasser, 14 Teilen fein  pulverisiertem     Hexachloräthan,    13,3 Teilen rohem       /3-Kupferphthalocyanin    und 0,7 Teilen eines Man       ganphthalocyanins,    welches pro Molekül ein salz  artig gebundenes Chloratom enthält. Nach     96stün-          diger        Mahlung    bei 15-20  sind die ursprünglich  100-200     ,u    langen Nadeln des Ausgangspigmentes  vollständig verschwunden.

   Der Farbstoff ist unter  gleichzeitiger Umlagerung von der     j3-Modifikation    in  die     a-Modifikation    in sehr feiner Verteilung vom       Hexachloräthan    aufgenommen worden. Die Mühle  wird nun ausgeladen und die     wässrige    Suspension  wie in Beispiel 1 beschrieben aufgearbeitet.  



  Das so erhaltene Pigmentgemisch wird auf seine       Kristallisationsbeständigkeit    nach den Angaben in      Beispiel 1 geprüft. Dabei     zeigt    sich, dass auch dieses  Pigment nach 30 Minuten Rühren in     Xylol    bei 100        (Prüfungsstufe        1)        noch        in        reiner     vor  liegt. Auch dieses Pigment weist zudem noch eine  gute     Flockulationsbeständigkeit    auf.  



       Beispiel   <I>3</I>  Eine     Attritormühle    vom Laboratoriumstyp wird  beschickt     mit    62 Teilen Wasser, 14 Teilen feinpulve  risiertem     Hexachloräthan,    64 Teilen eines wasser  feuchten Filterkuchens, enthaltend 13,3 Teil;.     Kupfer-          phthalocyanin    der     a-Modifikation,    und 0,7     Teile          Manganphthalocyanin,    erhalten durch Erhitzen von  60 Teilen     Phthalonitril    und 12 Teilen     Mangandioxyd     während 3 Stunden auf 240 .

   Nach 24stündiger       Mahlung    wird das Pigmentgemisch wie in Beispiel 1  beschrieben aufgearbeitet und auf seine     Kristallisa-          tionsbeständigkeit    geprüft.  



  Röntgenbefunde: Stufe 1:<B>100%</B>     a-Modifikation.     Auch dieses Pigment weist gute     Flockulations-          beständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 4</I>  Man     verfährt    wie in Beispiel 2, verwendet jedoch  anstelle von 0,7     Teilen    des chlorhaltigen Mangan  phthalocyanins 0,7 Teile chlorfreies     Manganphthalo-          cyanin.     



       Kristallisationsbeständigkeit:    Stufe 1: 100%     a-Mo-          difikation.    Gute     Flockulationsbeständigkeit.     <I>Beispiel 5</I>  In einem     Laborkneter    werden 120 Teile fein  gemahlenes     Natriumchlorid,    28,5 Teile     a-Kupfer,          phthalocyanin,    1,5 Teile eines     Manganphthalo-          cyanins,    welches pro Molekül     ein        salzartig    gebun  denes     Chloratom    enthält,

   und 50 Teile     Isopropanol     während 24 Stunden unter Kühlung geknetet. Die  Knetmasse wird in 1 Liter heissem Wasser aufge  nommen, 1 Stunde gerührt, dann filtriert und     mit     Wasser     chlorionenfrei    gewaschen. Der Filterkuchen  wird im Vakuumschrank bei 60      getrocknet,    und  das     erhaltene    Pigment auf seine     Kristallisations-          beständigkeit    nach den Angaben in Beispiel 1 ge  prüft.  



  Röntgenbefund: Stufe 1: 100 %     a-Modifikation.     <I>Beispiel 6</I>  Man verfährt wie in Beispiel 5, verwendet je  doch anstelle von 1,5 Teilen des chlorhaltigen       Manganphthalocyanins    1,5 Teile des chlorfreien       Manganphthalocyanins.     



       Kristallisationsbeständigkeit:    Stufe 1:<B>100%</B>     a-Mo-          difikation.     



  <I>Beispiel 7</I>  In einem Knetapparat vom Laboratoriumstyp  werden 120 Teile     feinpulverisiertes    Kochsalz, 28,5  Teile rohes     ss-Kupferphthalocyanin,    1,5     Teile    eines       Manganphthalocyanins,    welches pro Molekül     ein     salzartig gebundenes     Chloratom    enthält, und 50  Teile     Isopropanol    so lange unter Kühlung     geknetet,     bis die     ss-Moddikation    des     Kupferphthalocyanins    in         die        a-Modifikation    umgewandelt ist.

   Die Knetmasse  wird nun, wie     in    den Beispielen 5 und 6 beschrie  ben, aufgearbeitet und das erhaltene Pigment auf  seine     Kristallisationsbeständigkeit    geprüft. Röntgen  befund: Stufe 1:<B>100,%</B>     a-Modifikation.     



  <I>Beispiel 8</I>  84 Teile     Phthalonitril,    8,9     Teile        Kupferchlorid     und 0,9 Teile     Mangandioxyd    werden 6     Stunden    bei  240-250      gerührt.    Nach dem Erkalten wird die er  starrte Reaktionsmasse in     Trichlorbenzol    aufgenom  men, auf     100     erwärmt und heiss     filtriert.    Der Filter  kuchen wird, nachdem er mit     Äthanol    gewaschen ist,  mit verdünnter Natronlauge und     anschliessend        mit     verdünnter Salzsäure ausgekocht.

   Nach dem Neutral  waschen wird der Filterkuchen im Vakuumschrank  bei 80  getrocknet.    Ausbeute: etwa 90 %     der        Theorie.     



  Das erhaltene     Pigment    ist ein     Gemisch,    bestehend  aus 94,8 %     Kupferphthalocyanin    und 5,2 % Mangan       phthalocyanin,    und zwar liegt dieses     Gemisch    in der       ss-Modifikation    vor.

      <I>Beispiel 9</I>  14 Teile des     in.    Beispiel 8 erhaltenen Pigment  gemisches werden in einer     Attritormühle    vom Labo  ratoriumstyp     mit    14     Teilen        feinpulverisiertem        Hexa          chloräthan    und 112 Teilen Wasser durch     72stündir     ges Mahlen bei l5-20  in die     a-Modifikation        umge-,     wandelt.

   Die Mühle     wird    ausgeladen, mit Wasser  nachgespült und die erhaltene Suspension     filtriert.     Der gewaschene Filterkuchen wird im Vakuum  schrank auf 100  erhitzt, wobei zuerst vorwiegend  das Wasser und dann das     Hexachloräthan    praktisch  restlos     entfernt    werden. Das erhaltene Trocken  pigment wird nach den Angaben in Beispiel 1 auf  seine     Kristallisationsbeständigkeit        geprüft.     



  Röntgenbefunde: Stufe 1:<B>100%</B>     a-Modifikation.       <I>Beispiel 10</I>       Man        verrührt    5 Teile des in Beispiel 8 erhaltenen       Pigmentgemisches    in 100 Teilen 22%iger Schwefel  säure 10 Stunden bei 85-90 . Die saure Suspension       wird    filtriert,     neutralgewaschen    und     im    Vakuum  schrank bei 60  getrocknet.

   Das erhaltene Pigment,  das, was durch Aufnahme des     Röntgenbeugungs-          diagrammes    festgestellt werden     kann,    zu 95-100  in der     a-Modifikation        vorliegt,    wird auf seine     Kri-          stallisationsbeständigkeit    geprüft.    Röntgenbefunde: Stufe 1:     95-100%        a-Modifika-          tion.     



       Wird    das     Gemisch    nur 5 Stunden bei etwa 90        gerührt,    so     erhält    man ein Pigment, das zu 50 % von  der     ss-Form    in eine andere Modifikation umgewan  delt wird.

   Der so erhaltene umgewandelte Anteil ist  weder a- noch     ss-Modifikation.    Seine     Kristallisations-          beständigkeit        ist    jedoch gleich den     Beständigkeiten     der oben erwähnten     a-Modifikationen.         <I>Beispiel 11</I>  Eine     Attritormühle    vom Laboratoriumstyp wird  beschickt mit 61 Teilen Wasser, 14 Teilen feinpulve  risiertem     Hexachloräthan,    64 Teilen eines wasser  feuchten     Filterkuchens,    enthaltend 13,16 Teile       Kupferphthalocyanin    der     a-Modifikation,    0,

  42 Teilen  eines     Manganphthalocyanins,    welches pro Molekül,  ein     salzartig    gebundenes Chloratom enthält (erhalten  durch Erhitzen von 59,2 Teilen     Phthalsäureanhydrid,     100 Teilen     Harnstoff,    18,7 Teilen     Mangandichlorid,     1 Teil     Ammoniummolybdat    in     200    Teilen     Trichlor-          benzol,    und zwar während 6     Stunden    auf etwa 180   und dann während weiterer 8 Stunden auf 220 ),  und 0,42 Teilen     Dichlorzinnphthalocyanin        (SnC12-Pc,     erhalten durch Erhitzen von 59,

  2 Teilen     Phthalsäure-          anhydrid,        100    Teilen Harnstoff, 28 Teilen     SnC12,     1 Teil     Ammoniummolybdat    in 200 Teilen     Trichlor-          benzol,    und zwar während 6 Stunden bei etwa l80   und dann während weiterer 8 Stunden bei 220 ).  Nach 24stündiger     Mahlung    wird die Mühle ausge  laden, mit Wasser nachgespült und die. erhaltene  Suspension durch     Wasserdampfdestillation    vom     Hexa-          chloräthan    befreit.

   Die     zurückbleibende        wä.ssrige          Pigmentsuspension        wird        filtriert,    der Filterkuchen  mit Wasser gewaschen und     anschliessend    im Va  kuumschrank bei 80  getrocknet.  
EMI0004.0035     
  
    Röntgenbefunde: <SEP> Stufe <SEP> 1: <SEP> 100 <SEP> % <SEP> a-Modifikation.
<tb>  Stufe <SEP> 2: <SEP> <B>100%</B> <SEP> a <SEP> -Modifikation.
<tb>  Stufe <SEP> 3: <SEP> <B>100%</B> <SEP> a-Modifikation.
<tb>  Stufe <SEP> 4: <SEP> <B>100%</B> <SEP> a-Modifikation.
<tb>  - <SEP> Stufe <SEP> 5: <SEP> <B>80%</B> <SEP> a-Modifikation.

              Beispiel   <I>12</I>       Eine        Attritormühle    vom Laboratoriumstyp wird  beschickt     mit    112 Teilen Wasser, 14 Teilen     fein-          pulverisiertem        Hexachloräthan,    13,16 Teilen rohem       ss-Kupferphthalocyanin,    0,42 Teilen eines     Mangan-          phthalocyanins,    welches pro Molekül ein     salzartig     gebundenes     Chloratom    enthält, und 0,

  42 Teilen     Di          chlorzinnphthalocyanin.    Nach 96stündiger     Mahlung     bei 15-20  sind die     ursprünglich        100=200        ,u    langen       Nadeln    des     Ausgangspigmentes        vollständig    ver  schwunden.

   Der Farbstoff ist unter gleichzeitiger       Umlagerung    von der     ss    Modifikation in die a Modi  fikation in sehr     feiner        Verteilung    vom     Hexachlor-          äthan        aufgenommen    worden. Die Mühle wird nun  ausgeladen und die     wässrige    Suspension wie in Bei  spiel 1 beschrieben aufgearbeitet.

   Das so erhaltene  Pigmentgemisch wird nach den Angaben     in.        Beispiel     1 auf     seine        Kristallisationsbeständigkeit        geprüft.    Da  bei zeigt sich, dass auch dieses Pigment nach 30 Mi  nuten Rühren     in.        Xylol    bei 100      (Prüfungsstufe    1)  noch     in    der reinen a -Modifikation     vorliegt.    Auch  dieses Pigment     weist    zudem eine gute     Flockul'ations-          beständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 13</I>  Eine     Attritormühle    vom Laboratoriumstyp wird  beschickt     mit    62 Teilen Wasser, 14 Teilen fein  pulverisiertem     Hexachloräthan,    64 Teilen eines    wasserfeuchten Filterkuchens, enthaltend<B>13,16</B> Teile       Kupferphthalocyanin    der     a-Modifikation,    0,42 Teilen       Dioxyzinnphthaloeyanin    (erhalten aus     SnCl2-Pc    durch  Kochen in Ammoniak) und 0,42 Teilen Mangan  phthalocyanin (erhalten durch Erhitzen von 60 Tei  len     Phthalonitril    und 12 Teilen     Mangandioxyd    wäh  rend 3 Stunden auf 240 ).

   Nach 24stündiger     Mah-          lung    wird das Pigmentgemisch wie in Beispiel 1 be  schrieben aufgearbeitet und auf seine     Kristallisations-          beständigkeit        geprüft.     
EMI0004.0092     
  
    Röntgenbefunde: <SEP> Stufe <SEP> 1: <SEP> <B>100%</B> <SEP> a-Modifikation.
<tb>  Stufe <SEP> 2: <SEP> <B>100%</B> <SEP> a-Modifikation.
<tb>  Stufe <SEP> 3: <SEP> 95 <SEP> % <SEP> a-Modifikation.       Auch     dieses    Pigment weist gute     Flockulations-          beständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 14</I>  Zusammensetzung und Ausführung wie Beispiel  12, jedoch werden anstelle von 0;42 Teilen     Dichlor-          zinnphthalocyanin    0,42 Teile     Dioxyzinnphthalocyanin     verwendet.     Kristallisationsbeständigkeit:    Stufe 1:  <B>100%</B>     a-Modifikation.    Auch dieses Pigment weist  gute     Flockulationsbeständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 15</I>  Zusammensetzung und Ausführung wie Beispiel  12, jedoch werden     anstelle    von 0,42 Teilen des chlor  haltigen     Manganphthalocyanins    0,42 Teile chlorfreies       Manganphthalocyanin    verwendet.  



       Kristallisationsbeständigkeit:    Stufe 1: 100%     a-Mo-          difikation.       <I>Beispiel 16</I>  In     einem        Laborkneter    werden 120 Teile fein  gemahlenes     Natriumchlorid,    28,2 Teile     a-Kupfer-          phihalocyanin,    0,9 Teile eines     Manganphthalo-          cyanins,    welches pro Molekül 1     salzartig    gebun  denes     Chloratom    enthält, 0,

  9 Teile     Dichlorzinn          phthalocyanin    und 50 Teile     Isopropanol    während  24 Stunden unter Kühlung geknetet. Die Knetmasse  wird in 1 Liter heissem Wasser aufgenommen, 1  Stunde     gerührt,    dann     filtriert    und mit     Wasser    chlor  ionenfrei gewaschen. Der Filterkuchen wird im Va  kuumschrank bei 60  getrocknet und das erhaltene  Pigment auf seine     Kristallisationsbeständigkeit    nach  den     Angaben    in Beispiel 1 geprüft.  



  Röntgenbefund:     Stufe    1:<B>100%</B>     a-Modifikation.     <I>Beispiel 17</I>  In     einem    Knetapparat vom     Laboratoriumstyp     werden 120 Teile feinpulverisiertes Kochsalz, 28,2,  Teile rohes     ss        Kupferphthalocyanin,    0,9 Teile     Dioxy-          zinnphthalocyanin,    0,9 Teile eines     Manganphthalo-          cyanins,    welches pro Molekül ein     salzartig    gebun  denes Chloratom enthält, und 50 Teile     Isopropanol     so lange geknetet,

   bis die     ss-Modifikation    des     Kupfer-          phthalocyanins    vollständig in die     a-Modifikation    um  gewandelt ist. Die Knetmasse wird nun wie     in    Bei  spiel 6     beschrieben    aufgearbeitet und das erhaltene      Pigment auf seine     Kristallisationsbeständigkeit    ge  prüft.  



  Röntgenbefund: Stufe 1:<B>100%</B>     a-Modifikation.     <I>Beispiel 18</I>  14 Teile des in Beispiel 8 erhaltenen Pigment  gemisches, 14 Teile feinpulverisiertes     Hexachlor-          äthan    und 112 Teile Wasser werden in einer       Attritormühle    bei 45' während 24 Stunden ge  mahlen. Man entfernt aus dem Mahlgut das     Hexa-          chloräthan    durch     Wasserdampfdestillation    und er  hält eine     feinverteilte    Pigmentsuspension. Das Pig  ment liegt in der     ss-Modifikation    vor.  



  Das konditionierte Pigmentgemisch wird gemäss  Beispiel 10,     Absatz    1,     zu    etwa 95 % in die     a-Modi-          fikation        übergeführt.     



  Stabilität:     Stufe,    1: etwa 95 %     a-Modifikation.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In der a-Form beständiges Kupferphthalocyanin- pigment, enthaltend mindestens 80 % Kupferphthalo- cyanin und/oder niedrig halogeniertes Kupferphthalo- cyanin und 0,5 bis<B>10%</B> Manganphthalocyanin. UNTERANSPRüCHE 1.
    Kupferphthalocyaninpigment gemäss Patent ansprach, enthaltend 90 bis 98 % Kupferphthalo- cyanin oder dessen Gemische mit Monochlor- oder Monobromkupferphthalocyanili und 2 bis 10 Manganphthalocyanin. 2. Kupferphthalocyaninpigmen:
    t gemäss Patent ansprach , enthaltend 95 bis 98 % Kupferphthalo- cyanin oder dessen Gemische mit Monochlor- oder Monobromkupferphthalocyanin und 2 bis 5 % Man- ganphthalocyanin. 3. Kupferphthalocyaninpigment gemäss Patent- anspruch, enthaltend als weitere Komponente 0,5 bis 10 % Zinnphthalocyanin. 4.
    Kupferphthalocyaninpigment gemäss Patent anspruch, enthaltend 90 bis 96 % Kupferphthalo- cyanin oder dessen Gemische mit Monobrom- oder Monochforkupferphthalocyanin, 2 bis 5 % Mangan- phthalocyanin und 2 bis 5 % Zinnphthalocyanin.
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