CH412583A - Flüssigkeitspumpe und Verwendung der Pumpe - Google Patents

Flüssigkeitspumpe und Verwendung der Pumpe

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Publication number
CH412583A
CH412583A CH975062A CH975062A CH412583A CH 412583 A CH412583 A CH 412583A CH 975062 A CH975062 A CH 975062A CH 975062 A CH975062 A CH 975062A CH 412583 A CH412583 A CH 412583A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pump
hose
housing
cover
liquid
Prior art date
Application number
CH975062A
Other languages
English (en)
Inventor
Schoenenberger Max
Erbach Georg
Original Assignee
Behringwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Behringwerke Ag filed Critical Behringwerke Ag
Publication of CH412583A publication Critical patent/CH412583A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/12Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Flüssigkeitspumpe und Verwendung der Pumpe    Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen Flüs  sigkeiten umgepumpt werden können, z. B. mit der  Kreisel- und der Schlauchpumpe. Sie weisen jedoch  Nachteile auf, die ein kontinuierliches Umpumpen  von Lösungen u. a. Flüssigkeiten nicht gestatten. So  hängt die Brauchbarkeit einer Schlauchpumpe sehr  vom Material des Schlauches ab. Auch ein Schlauch  aus Kunststoff ist je nach mechanischer Beanspru  chung nur eine begrenzte Zeit haltbar, so dass     man     nach einer bestimmten Zeit den Schlauch wechseln  muss, was zu Verunreinigungen von z. B.     sterilen     Lösungen durch Mikroben führen kann.  



  Auch eine Kreiselpumpe kann nur während     einer     beschränkten Laufdauer betrieben werden. Die Welle       für    den     Antrieb    des     Flügelrades    läuft in     einer        Dich-,          tung,    die nach einer gewissen Zeit an Wirksamkeit  nachlässt, so dass Verluste an Substanz auftreten so  wie     Unsterilitäten    in Erscheinung treten können. Da  zu kommt noch, dass in einer Kreiselpumpe immer  Flüssigkeit enthalten sein muss.

   Läuft der Kreisel  leer ohne Flüssigkeit, so     erwärmt    sich die Pumpe so  fort, der Kreisel      frisst     sich fest, und die Pumpe ist  unbrauchbar.  



  Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu be  heben.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Flüssigkeits  pumpe, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie  ein Gehäuse mit Deckel, der mit Dichtungen abge  dichtet ist und in dem auf der     Zuführungs-    und Ab  transportseite zwei Schlauchtüllen für einen Kunst  stoffschlauch angebracht sind, aufweist, wobei der  aus Gehäuse und Deckel entstandene Raum durch  einen Seitendeckel mit Befestigungsschrauben und  eine Dichtung abgeschlossen und mit einem Gleit  mittel gefüllt ist, so     dass    der Kunststoffschlauch und  ein den Kunststoffschlauch in seiner Kreisbewegung    quetschendes     Walzrad,

      das durch die     mit    Dichtun  gen am Gehäuse abgedichtete und in Lagern laufende       verlängerte        Motorenachse    angetrieben wird,     ständig     mit dem Gleitmittel umgeben sind, und wobei die  Schlauchtülle auf der Zuführungsseite mit einem  Sieb mit Öffnungen an Seiten- und     Abschlusswänden     ausgestattet ist, so dass in der der Pumpe zugeführ  ten Flüssigkeit enthaltene     Fremdkörper    zurückge  halten werden.  



  Gegenstand der     Erfindung        ist    weiter die Verwen  dung der     erfindungsgemässen    Pumpe zum konti  nuierlichen Umpumpen von Flüssigkeiten.  



  Eine     beispielsweise    Ausführungsform der     erfin-          dungsgemässen    Pumpe ist in der Zeichnung darge  stellt. Es zeigen:  Figur 1 die erfindungsgemässe Pumpe schema  tisch im Querschnitt     in    der Vorderansicht; und  Figur 2 eine schematische Draufsicht in der  Schnittebene     A-B    von Figur 1.  



  Die in     Fig.    1     dargestellte    Pumpe zum kontinuier  lichen Umpumpen von Lösungen und anderen Flüs  sigkeiten     mittels    einer Schlauchpumpe besteht aus  einem Gehäuse 1 mit Deckel 2, der mit Dichtungen 3  abgedichtet ist, und in dem auf der     Zuführungs-    4  und     Abtransportseite    5 zwei Schlauchtüllen 4, 5 für  den Kunststoffschlauch 6 angebracht sind, wobei der  aus Gehäuse 1 und Deckel 2     entstandene    Raum 7  durch den Seitendeckel 8 mit Befestigungsschrauben  9 und der Dichtung 10 abgeschlossen und mit einem  Gleitmittel, vorzugsweise Glycerin, gefüllt ist,

   so dass  der Kunststoffschlauch 6 und das den Kunststoff  schlauch 6     in    seiner Kreisbewegung quetschende       Walzrad    11, das durch     die    mit Dichtungen 12 am Ge  häuse 1 abgedichtete und in Kugellagern 13 laufende  verlängerte     Motorenachse    14 angetrieben     wird,    stän  dig mit z.

   B.     Glycerin    umgeben     sind,    und wobei die      Schlauchtülle 4 auf der     Zuführungsseite    mit einem  gegebenenfalls konischen oder spitz zulaufenden Sieb  15     mit        Öffnungen    an Seiten- und Abschlusswänden  ausgestattet ist, so dass in der der Pumpe zugeführten  Flüssigkeit     enthaltene    Fremdkörper zurückgehalten  werden.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Pumpe ist es mög  lich, über eine längere als bisher mögliche Zeit eine  Flüssigkeit ohne Wartung kontinuierlich umzupum  pen. Selbst wenn eine oder alle Rollen des     Walzrades     festklemmen und nicht mehr über den Schlauch rol  len, sondern darüber schleifen, bleibt der mit z. B.       Glycerin    umgebene Schlauch ohne Einbusse weiter  verwendbar; ohne z. B. Glycerin dagegen     wird    er  schnell unbrauchbar. Ausserdem bietet das den  Kunststoffschlauch umgebende Gefäss einen zusätzli  chen Schutz vor Substanzverlusten.  



  Zur Entfernung von Grobbestandteilen, z. B.  Glassplittern oder Metallteilen aus der umzupumpen  den Flüssigkeit ist, wie bereits erwähnt, vor der  Pumpe ein Sieb 15 angebaut, das vorzugsweise aus  einem einseitig abgeschlossenen konischen Rohr be  steht, das wiederum seitlich und an der     Abschluss-          wand    haarfeine Öffnungen enthält, durch die die um  zupumpende     Flüssigkeit        fliessen    kann, während die  Grobbestandteile     zurückgehalten    werden. Das Sieb  kann auch so gestaltet sein, dass es in     eine    Spitze  ausläuft.

   Die     .Öffnungen    des Siebes können nicht ver  stopfen, da die Grobbestandteile an den Seitenwän  den, durch deren Öffnungen     dieFlüssigkeit    hindurch  fliesst, nicht zu haften vermögen. Durch diese An  ordnung wird vermieden, dass die     zurückgehaltenen     Grobbestandteile das Sieb für die Flüssigkeit un  durchlässig machen. Vor allem wird eine mechani-         sche    Beschädigung der Innenwand des Schlauches  durch     Fremdkörper    vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Flüssigkeitspumpe, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gehäuse (1) mit Deckel (2), der mit Dich tungen (3) abgedichtet ist und in dem auf der Zufüh- rungs- und Abtransportseite zwei Schlauchtüllen (4, 5) für einen Kunststoffschlauch (6) angebracht sind, aufweist, wobei der aus Gehäuse (1) und Deckel (2) entstandene Raum (7) durch einen Seitendeckel (8) mit Befestigungsschrauben (9) und eine Dichtung (10) abgeschlossen und mit einem Gleitmittel gefüllt ist, so dass der Kunststoffschlauch (6) und ein den Kunst stoffschlauch (6) in seiner Kreisbewegung quetschen des Walzrad (11), das durch die mit Dichtungen (12) am Gehäuse (1) abgedichtete und in Lagern (13) lau fende verlängerte Motorenachse (14)
    angetrieben wird, ständig mit dem Gleitmittel umgeben sind, und wobei die Schlauchtülle (4) auf der Zuführungsseite mit einem Sieb (15) mit Öffnungen an Seiten- und Abschlusswänden ausgestattet ist, so dass in der der Pumpe zugeführten Flüssigkeit enthaltene Fremdkör per zurückgehalten werden. 1I. Verwendung der Pumpe nach Patentanspruch I zum kontinuierlichen Umpumpen von Flüssigkei ten. UNTERANSPRÜCHE 1. Pumpe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum (7) innerhalb des Ge häuses (1) mit Glycerin gefüllt ist. 2. Pumpe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sieb (15) spitz oder konisch zulaufend ausgebildet ist.
CH975062A 1961-08-16 1962-08-14 Flüssigkeitspumpe und Verwendung der Pumpe CH412583A (de)

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DEB0063661 1961-08-16

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CH412583A true CH412583A (de) 1966-04-30

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CH975062A CH412583A (de) 1961-08-16 1962-08-14 Flüssigkeitspumpe und Verwendung der Pumpe

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