DE666182C - Reinigungsvorrichtung fuer drehbar gelagertes Trommelfilter - Google Patents
Reinigungsvorrichtung fuer drehbar gelagertes TrommelfilterInfo
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Classifications
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D41/04—Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of rigid self-supporting filtering material
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01D33/06—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
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Description
- Reinigungsvorrichtung für drehbar gelagertes Trommelfilter Zylindrische Metallfilter, deren Mantel als flüssigkeitsbenetzte Filterfläche ausgebildet ist und durch die Luft oder Gase zwecks Befreiung von stofflichen Verunreinigungen teils axial, teils radial strömen, sind bekannt, z. B. dergestalt, daß eine Kopfwand des Zylinders luftdicht abgeschlossen ist und die andere einen Gasdurchlaß trägt, so daß das zu reinigende Gas den Filtermantel von innen nach außen oder von außen nach innen beaufschlagt und gereinigt in den Raum tritt.
- Auch drehbare Zylinder- oder Trommelfilter sind bekannt. Ein mit dem Aufbau dieser Filter zusammenhängender Nachteil besteht darin, daß besonders bei der Beaufschlagung von innen nach außen in vielen Fällen niemals die Sicherheit besteht, daß die Filterschicht bei dem einfachen Durchdrehen durch das Reinigungsbad richtig abgereinigt wird. Dauernd umlaufende Trommelfilter haben außerdem den Nachteil, zu viele Antriebsmittel zu beanspruchen.
- Gegenstand der Erfindung ist ein drehbar gelagertes Trommelfilter, das von Zeit zu Zeit oder andauernd mit einem einfachen Handgriff oder durch eine mechanische Vorrichtung weitergedreht werden kann und das andererseits ständig durch das Zusammenspiel von Eintrittsluft und Reinigungsflüssigkeit an den hauptsächlich beaufschlagten Stellen abgereinigt wird.
- Zu diesem Zweck wird die Trommel in einem Reinigungsbehälter so gelagert, daß der Spiegel der Reinigungsflüssigkeit, wie schon bei manchen bekannten Trommelfiltern, in das Trommelinnere hineinragt. Die Rohluft wird durch eine Düse dicht über diesen Flüssigkeitsspiegel in das Trommelinnere hineingeführt und durch schräge Austrittsschlitze entlassen. Infolgedessen erregt die aus der Düse austretende Rohluft ständig Wellen im Reinigungsmittel, die bei unregelmäßiger Beaufschlagung, z. B. bei Kompressorenfiltern, sehr stark werden können. In manchen Fällen braucht auch nur ein Teil der Rohluft durch die Düse geleitet zu werden, oder zur Erhöhung der Spülwirkung kann auch ein durch einen kleinen Ventilator erzeugte Fremdluftstrom durch die Düse geblasen werden. Hierbei braucht der Ventilator nur zeitweise zu laufen.
- Er wird zweckmäßig durch die gleiche Vorrichtung, die die Filtertrommel dreht, gesteuert.
- Die an der Trommelwandung hochschlagenden Wellen spülen innerhalb ihrer Reichweite den Staubniederschlag dauernd ab unter gleichzeitiger Neubenetzung der Filterfläche. Die gereinigte Luft kann insgesamt oder zum Teil ergänzend dazu benutzt werden, den Spiegel des Reinigungsmittels außerhalb der Trommel aufzuwellen, dadurch, daß man diese Luft durch ein Leitblech auf die Flüssigkeitsoberfläche ausblasen läßt. Auch zu diesem Zweck kann ein Fremdluftstrom verwendet werden. Im übrigen ist die Filtertrommel auf Rollen gelagert, die mit einem Klinkengesperre, einem Kontaktwerk oder einer anderen Drehvorrichtung zusammenwirken.
- Der Aufbau der neuen Reinigungsvorrichtung ergibt sich im einzelnen aus der hier beiliegenden Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der Er- -windung: Abb. I ist ein Querschnitt durch das Trommelfilter mit Selbstreinigung durch einen Teil der Betriebsluft, Abb. 2 einen Längsschnitt nach I-I der Abb.I, Abb. 3 eine Außenansicht.
- Die Abbildungen lassen im einzelnen das Folgende erkennen.
- Die zylindrische, metallische Filterschicht 1 ist zwischen zwei Stirnwänden 2 und 3 eingefaßt. 4 und 5 sind drehbare Rollenpaare, auf denen Zylinderboden und -deckel ruhen. Zweckmäßig dienen zu dieser Auflagerung keilförmig zulaufende Flansche 6 des Zylinderbodens 2 sowie des Zylinderdeckels 3. Im Gehäuse 8 ist ein Reinigungstrog g vorgesehen. Der Spiegel des Reinigungsmittels IO ragt in das Innere der Trommel 1 hinein. Eine Düse II führt durch die Abdeckung 7 in das Innere der Trommel I hinein. Schräge Schlitze 12 münden über dem Spiegel der Reinigungsflüssigkeit IO. I3 ist ein Führungsblech, das sich dicht an die Außenfläche des Filterzylinders anlegt, so daß ein Teil der Reinluft nach dem Hindurchtreten durch den Zylindermantel gezwungen wird, über den Spiegel der Flüssigkeit 10 hinwegzustreichen und sie in Wallung zu versetzen. Dieser Teil der Reinluft strömt daher in der Richtung der um das Blech I3 herumgezeichneten Pfeile. Mit 14 ist eine Siebplatte bezeichnet, die zum gleichmäßigen Austritt der Reinluft in den Raum beiträgt. Die vordere Deckplatte 7 dient zur Trennung des Roh- und Reinluftraumes, zur Lagerung der Achse 15 zweier hintereinanderliegender Lagerräder für die Trommel sowie zum Anschluß eines bekannten Klinkengesperres mit Hebel oder einer anderen Drehvorrichtung.
- Aus dem Zusammenbau des neuen Trommelfilters ergibt sich die folgende Betriebsweise: Ein Teil der Rohluft strömt, durch die Schlitze 12 geleitet, auf die Oberfläche der Reinigungsflüssigkeit IO. Dann verteilt er sich im Innern des Zylinders I, wird gereinigt und entweicht in den Raum. Ein Teil der gereinigten Luft trifft beim Austritt auf das Leitblech 13, setzt durch Prallwirkung die Außenfläche der Reinigungsflüssigkeit IO in Wallung und entweicht dann durch 14 in den Raum.
- Die Eintrittsdüse und die Leitbleche können auch in anderer Weise als dargestellt ausgebildet werden, um dennoch den Zweck zu erreichen, die Oberfläche der Reinigungsflüssigkeit in Bewegung zu versetzen und infolgedessen die InnenundAußenfläche derFiltertrommelI abzureinigen.
- Die Anordnung der Lager und Drehrollen außerhalb des Filters am Boden und Deckel des Gehäuses hat den Vorzug, daß der ganze innere Trommelraum für die Gasströmung ausgenutzt werden kann. Hierdurch entsteht eine gleichmäßig günstige Filterbeaufschlagung. Das Blech I4 dient nicht zur gleichmäßigen Verteilung der austretenden; Reinluft, sondern auch als Tropfenfänger, sofern eine unerwünscht starke Wellung der Reinigungsflüssigkeit entstehen sollte.
- PATENTANSPRÜCW: I. Reinigungsvorrichtung für drehbar gelagertes Trommelfilter, das so tief in einen Flüssigkeitsbehälter eiritaucht, daß der Spiegel der Reinigungsflüssigkeit auch im Trommelinnern steht, gekennzeichnet durch eine im Trommelinnern angeordnete, mit der Mündung gegen den Spiegel der Reinigungsflüssigkeit gerichtete und für den Austritt eines Roh- oder Fremdgasstroms dienende Düse (11, 12).
Claims (1)
- 2. Reinigungsvorrichtung nach AnspruchI, gekennzeichnet durch ein außerhalb der Trommel (I) angeordnetes, auf den Spiegel der Reinigungsflüssigkeit (IO) gerichtetes und mit seiner Unterkante oberhalb des Flüssigkeitsspiegels endendes Leitblech (13).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72173D DE666182C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Reinigungsvorrichtung fuer drehbar gelagertes Trommelfilter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72173D DE666182C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Reinigungsvorrichtung fuer drehbar gelagertes Trommelfilter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE666182C true DE666182C (de) | 1938-10-13 |
Family
ID=7061034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED72173D Expired DE666182C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Reinigungsvorrichtung fuer drehbar gelagertes Trommelfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE666182C (de) |
-
1936
- 1936-02-22 DE DED72173D patent/DE666182C/de not_active Expired
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