CH409265A - Vorrichtung zum Auftragen von Wimperntusche, mit Vorratsbehälter - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Wimperntusche, mit Vorratsbehälter

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CH409265A
CH409265A CH237963A CH237963A CH409265A CH 409265 A CH409265 A CH 409265A CH 237963 A CH237963 A CH 237963A CH 237963 A CH237963 A CH 237963A CH 409265 A CH409265 A CH 409265A
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CH
Switzerland
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rhythm
master clock
hand
impulses
power source
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Application number
CH237963A
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English (en)
Inventor
Carstens Ellen
Original Assignee
Carstens Ellen
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Publication date
Application filed by Carstens Ellen filed Critical Carstens Ellen
Publication of CH409265A publication Critical patent/CH409265A/de

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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/26Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball
    • A45D40/262Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like
    • A45D40/265Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like connected to the cap of the container

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Description


      Verfahren        zur        Betätigung   <B>und</B>     Überwachung   <B>von</B>     Nebenuhren          und        Vorrichtung        zur        Durchführung   <B>des</B>     Verfahrens       Die Erfindung betrifft ein     Verfahren    zur Be  tätigung und     überwachung    von Nebenuhren     nmit    :den  von einer Hauptuhr     gesendeten    Impulsen, die in den  Nebenuhren empfangen werden;

   ferner betrifft die       Erfindung    eine Vorrichtung zur Durchführung     dieses     Verfahrens.  



  Bei bekannten Arten von Nebenuhren     werden     die Uhrzeiger in der Regel     .unmittelbar    mit     ,den    von  einer Hauptuhr     gesendeten    elektrischen     Impulsen        an-          getrieben.    Die hierfür     erforderlichen        Impulse        müsset     unbedingt nicht nur eine beträchtliche     Intensität,     sondern auch eine zur     überwindung    des     Trägheits-          moments    bzw.

       Beharrungsvermögens        *,der    beweglichen  Bestandteile     hinreichende        Dauer    aufweisen. Die bei  den     Eigenschaften        wenden        jedoch         & rch    die     unver-          m-":

  dlichen,        veränderlichen        Leitung & beeinflussungen          beeinträchtigt.    Die     Anforderungen        än    die     @Betriebs-          zuverlässigkeit    zwingen     daher    zu     einer        übermässigen     Steigerung der     Intensität    .der     Treibim@@        ulse        sowie    eine  mehrfache Verlängerung von     deren        Zeitdauer.    Dem  zufolge     halben    

      die    mit     Leistungsimpulsen        arbeken-          den    Nebenuhren einen     übergrossen        Stromverbrauch,          was        umfangreiche    und     kostspielige    Batterien erfor  dert.  



  Noch unangenehmer bemerkbar macht .sich     dieser     Umstand beim Bestreben nach einer vollkommeneren       Zeitangabe    vor allem der moderner     Verkehrsmittel,     deren Abfertigung bereits in den Bruchteilen einer  Minute erfolgt.

   Die     Uhren    mit     einem        Minutenantrieb          reichen    dabei nicht mehr aus, und     die        viertelminut-          lichen        Zeitangaben        sind    nur     schwer        ablesbar.        1?ie     sich aufdrängende     sekundliche        Zeitangabe        erfordert     aber einen     sechzigmal    anspruchsvolleren     Betrieb    ge  genüber dem üblichen     

  minutlichen        System.        Einte    zu-         verlässige        Sendung    von 86 400 Impulsen in 24     Stun-          ,den    erwies sich als ein recht schwieriges technisches  und     wirtschaftliches    Problem für eine verbreitete     An#-          wenJung.    Selbst Einrichtungen dieser Art, die auf  der     übertragung    von     direktiven        Impulsen    beruhen,

         erfordern    einen ziemlich grossen Stromverbrauch und       eine    untragbare     Instandhaltung    der Stromquellen  (Batterien). Auch die Lebensdauer und Zuverlässig  keit sowohl der Hauptuhr als auch der daran ange  schlossenen Nebenuhren     leiden    darunter, und deren  vielfältige Störungsmöglichkeiten entwerten die       Verlässlichkeit,3er        Zeitangaben.     



  Es sind auch Nebenuhren mit einem dauernd  eingeschalteten Motor und einer von einem     Impuls-          Empfangsrelais    gesteuerten     Auslöseeinrichtung    be  kannt, wobei zwischen Motor und     Auslöseeinrichtung     eine elastische Rutschkupplung     angeordnet    ist.

   Die       Anordnung        eist    so getroffen, dass im Falle eines       Stromunterbruches    und     deshalb        stillstehendem    Motor  die     Auslöseeinriohtung    mittels     ider,im    Empfangsrelais  von der Hauptuhr     empfangenen        Energie    die Weiter  schaltung     der    Uhr     übernimmt.        Deshalb    muss die       ganze    Anlage     zur    Erzeugung, Übertragung, :

  den Emp  fang und     die        Verarbeitung    von     Leistungsimpulsen          ,ausreichender    Intensität und Dauer     bemessen    sein,       ,da        jederzeit    mit     einem        Stromausfall    zu rechnen ist.  



       Der        vorliegenden        Erfindung    liegt     die    Aufgabe       zugrunde,    die     erwähnten    Schwierigkeiten und     Mängel     zu     beheben    und     insbesondere    den     Betrieb    von Neben  uhren-Anlagen mit geringer     Übertragungsleistung    und  entsprechend     niedrigem    Aufwand bei der     Dimen-          sionierung        der        entsprechenden    Anlegeteile zu     

  er-          möglichen.    Das erfindungsgemässe     Verfahren        .ist        @da-          durch    gekennzeichnet,     @dass    die Hauptuhr an     die    Ne-           benuhren    lediglich schwache,     direktive    Impulse .alter  nierender Polarität zur Erzielung und Einhaltung  des erforderlichen Gangrhythmus sendet und da in  jeder Nebenuhr bei Empfang dieser Impulse jeweils  die     Fortschaltung    :

  der Uhr mit ihrer eigenen Kraft  quelle     ausgelöst    wird, wobei .diese Kraftquelle sowohl  den schrittweisen Vorschub des     Minutenzeigers        im     Rhythmus der empfangenen Impulse besorgt als auch       den        Sekundenzeiger        ununterbrochen    antreibt,

   und  zwar     beides    in Zusammenwirkung mit der     Auslöse-          tätigkeit.    Die Vorrichtung zur     Durchführung    des er  findungsgemässen Verfahrens die als Empfänger     ödes     Gangrhythmus und des Energiebedarfes aus einer  Kraftquelle vermittels der von     einer        Hauptuhr    ge  sendeten Impulse ausgebildet ist, ist     gekennzeichnet     durch die     Kombination    einer Verbindungsleitung mit  der Hauptuhr, die Aden Nebenuhren     lediglich     schwache,

       direktive    Impulse alternierender Polarität  zur Erzielung und Einhaltung des erforderlichen  Rhythmus übermittelt, und Mittel in Form eines  Empfangsrelais und eines     Federhaus-Energiespeichers     für den Empfang und die Verarbeitung der emp  fangenen     polarisierten    Impulse mit ihrer eigenen  Kraftquelle sowie einer Kraftquelle, welche sowohl  den Vorschub des Minutenzeigers im     Rhythmus    der  empfangenen Impulse besorgt     als    auch den Sekun  denzeiger ununterbrochen antreibt, und zwar     beides     in Zusammenwirkung mit     de.m    Auslöser.  



  Im Gegensatz zu bekannten     Nebenuhren-Antagen     ermöglicht die Erfindung die     Weiterschaltung    der  Zeiger durch Auslösung der im     Federbaus    gespeicher  ten Energie mittels der empfangenen schwachen  Steuerimpulse. Es ist klar, dass     hierfür    die     über-          tragung    von weit schwächeren Impulsen genügt, als  sie für eine herkömmliche     Nebenuhr    erforderlich  sind.

   Eine solche     arbeitet        beispielsweise    etwa     mit     Impulsen von 0,01 Ampere bei 24 Volt (0,24 Watt)  und einer minimalen     Impulsdauer    von 2 Sekunden,       während    die     erfindungsgemässe    Nebenuhr mit Im  pulsen von 0,001     Ampere    bei 24 Volt (0,024 Watt)  und einer Impulsdauer von nur 0,1     Sekunden    aus  kommt. Hieraus ergeben sich ganz     erhebliche    Ein  sparungen sowohl bei den Anlagekosten     als    auch im  Betrieb.

   Ausserdem ist während eines     Stromausfalls          @Jer    Betrieb durch     Auslösung    der im     Federhaus    ge  speicherten Energie weit zuverlässiger als     selbst    durch       Übertragung    von Leistungsimpulsen.  



  Die     direktiven    Impulse der Hauptuhr werden  zweckmässig von einem     polarisierten    Relais     @in    der  Nebenuhr empfangen, welches     wechselweise    den zu  gehörigen, vom Federhaus angetriebenen Gangregler       betätigt.    Für eine solche Betätigung     besitzt    die Neben  uhr     vorzugsweise    ein     Federhaus,        .dessen        ,zweckmässig     von einem     Netzstromelektromotor,    wie     Ferrarismotor     oder Synchronmotor,

       nachgezogene    Feder in     dem     festgesetzten Rhythmus die     Hauptwelle    des Uhr  werkes dreht,     die    mit einem     drehbaren,        ungleieh-          armigen,    an einem     Vorgelege        .festsitzenden        Hebel          zusammen        arbeitet,    der     .abwechselnd    von einem pola-    visierten Relais im Rhythmus der     direktiven,    von  der Hauptuhr gesendeten Impulse freigesetzt wird.  



  Es hat sich ferner gezeigt, dass eine weitere  Vervollkommnung des in Rede stehenden Verfahrens  zur     Betätigung    von Nebenuhren mit     direktiven,    von  :der Hauptuhr gesendeten und erst in .den Nebenuhren  mit ihrer eigenen Kraftquelle ausgeführten     Impulsen     erzielt wird, wenn mit     .dieser    eigenen Kraftquelle  unmittelbar die Welle des     Sekundenzeigers    und zu  gleich über einen geeigneten Sammler der Antriebs  kraft     ebenfalls    die Welle des     Minutenzeigers    im  Rhythmus der     direktiven    Impulse der Hauptuhr an  getrieben werden.

   Dabei wird der Gang der Welle des  Sekundenzeigers mit dem Gang des Minutenzeigers  unmittelbar durch die     Jirektiven,    für denselben von       der    Hauptuhr     gesendeten    Impulsen ununterbrochen  synchronisiert.  



  Für eine solche Betätigung erhalten die Neben  uhren vorzugsweise als eigene Kraftquelle einen Syn  chronmotor, der in ständigem direktem Eingriff mit  ,der Welle des     Sekundenzeigers    und über ein von ihr  nachgezogenes Federhaus gleichfalls in Eingriff mit  :der     Welle    des     Minutenzeigers    steht, welch letztere  mit einem drehbaren,     ungleicharmigen,    auf einem       Vorgelege        festsitzenden    Hebel zusammenwirkt, des  sen Arme abwechselnd vom polarisierten Relais .im       Rhythmus    der     direktiven    Impulse der     Hauptuhr    frei  gesetzt werden.

   Dabei ist vorzugsweise auf der Welle  des Sekundenzeigers ein fester Daumen vorgesehen,  der von einer gleitbaren Kupplung bis zum Eingriff  mit einem an einem     Vorgelege    befestigten Sternrad  mitgeschleppt wird, welches     Vorgelege    in treibenden  Eingriff mit     dem    Federhaus und in einer     Arbcits-          abhängigkDit    von den     direktiven    Impulsen der Haupt  uhr steht.  



  Im folgenden wird der     Erfindungsgegenstand    an  zwei Ausführungsbeispielen .anhand :der Zeichnung  eingehend erläutert. Darin zeigen:       Fig.    1 und 2 schematisch     die    eine Ausführung  und       Fig.    3 und 4 die andere Ausführung,     beidemal     in     Ansicht    und im lotrechten Schnitt.  



  Bei der ersteren Ausführung     besorgt    den Antrieb  ein Federhaus, an dessen Welle 1 das eine Zahnrad 2       :drehbar    gelagert und .das andere Zahnrad 3     fest-          gesetzt        dst.    Das :drehbare Zahnrad 2 trägt die Trom  mel 4, in deren Innern eine spiralförmig gewundene       Fader    5 untergebracht ist.

   Das     innere    Ende dieser  Feder 5 ist     @an    einer     Zunge    .des verstärkten Wellen  teiles und das äussere Ende an einer Zunge der       Innenwandung    der Trommel 4 festgehalten, welch       letztere    mit dem Deckel 6 verschlossen ist. Zur  Einschränkung der     maximalen    und minimalen Vor  spannung     der    Feder 5 .ist :das Federhaus mit einer       bekannten    nicht     eingezeichneten        Stellvorrichtung    er  gänzt.

   Das eine Zahnrad 3 kämmt mit dem     Ritzel    7  eines nicht dargestellten Motors, welcher     mit    einer  einseitig wirkenden Kupplung versehen ist: Diese       verhindert    den     Rückgang    dessen Rotors.

   Das zweite  Zahnrad 2     kämmt    mit dem     Rtzel    8,     das    ein Ganzes      mit der Hauptwelle 9, mit dem     Zahnrad    10 und       mit    dem Minutenzeiger 11     @bildet,        .dessen        Bewegung     mit     eurer    geeigneten Übersetzung an den nicht ein  gezeichneten Stundenzeiger     übertragen        wird.    Das  Zahnrad 1-0 steht in Eingriff mit dem     Ritzel    12,       das    mit :

  dem     Vorgelege    13 und mit einem     dteh-          baren        ungleicharmigen    Hebel 14 mit einem kürzeren  Arm 15 und einem längeren Arm 16     ein        festes     Ganzes bildet. Die beiden Arme 15, 16 wirken mit       ihren    gebogenen Enden     mit    dem Anker 17 zu  sammen, der das     Arbeitsglie3        :eines        polarisierten    Re  lais 18 bildet.

   Dieser schwingbar zwischen den     Stiften     19, 20     gelagerte    Anker 17 wird mit einem Pol  und die Kerne der     beiden    Spulen 21, 22 mit     dem     anderen Pol des nicht veranschaulichten Permanent  magneten vormagnetisiert.  



  Die     Arbeitsweise        dieser    Anordnung ist nun wie  folgt:  Das     Ritzel    7 eines nicht     veranschaulichten    Motors  treibt das     Zahnrad    3 und dadurch .auch die Welle 1  an, wobei an dem verstärkten Teil dieser     Welle     ;die Feder 5 gewunden wird.

   Somit wird das Feder  haus systematisch     bis    .an die Grenze     der        erforder-          lichen        Verspannung    ,aufgewunden, wonach     die    nicht  eingezeichnete     Stellvorrichtung    das     weitere        Aufziehen     verhindert und den Motor abstellt.

   Das zweite     Zahn-          rad    2 des Federhauses überliefert die     aufgespeicherte     Energie an das     Ritzel    8 der     Hauptwelle    9, den       Minutenzeiger    11 und über     Zahnübersetzung    10,<B>12</B>       ebenfalls    an den drehbaren Heul 14.

   Dieser     Hebel     wirkt mit seinen beiden Armen 15, 16 .mit     dem     Anker 17 des     polarisierten        Relais    18     zusammen.     Falls nun     die    Hauptuhr .ihre     Impulse    einer regel  mässig abwechselnden Polarität aussendet, so legt  der Anker 17     seine    Lage -um     .und    setzt     die    Laufbahn  für das     .abgebogene        Ende    des kürzeren     Armes    15  frei,

   sobald er     das        Hindernis        dem        abgebogenen     Ende des längeren Armes 16 stellt     und        umgekehrt.     Auf diese Art und Weise wird mit einer mechanischen       Verlässlichkeit    der     Schrittvorrichtungen    der     drehbare     Hebel 14 bei     einem        jeden    Impuls um eine     halbe          Umdrehung    angedreht, und deren     Drehbewegung     folgt natürlich der Minutenzeiger 11.

       Dieser        wind          .durch    Auswirkung der erwählten Übersetzung um  6  verstellt, die einer     Minutenbahn        des        Zifferblattes     entsprechen.

   Durch einseitig wirkende Kraft - selbst  zur Zeit     dessen    Abstellung -     getrieben,        verhindert     der     Zeiger    das     Zittern    bzw.     Vibrieren    und     sichert     die     Genauigkeit        der    eingenommenen Lage.

       Das        Über-          setzungsverhältnis    äussert sich     proportional    auch in       der    Bewegungsenergie der     einzelnen        Bestandteile.        Das     Drehmoment des     drehbaren        Hebels    14 macht     30mal     weniger aus als das     Drehmoment    des Minutenzeigers  <B>11,</B> und der     Stützdruck    der     abgebogenen        Endest        der     beiden Arme 15, 16     :

  ist        darüber        hinaus    durch deren  Länge     reduziert.    Das     Umlegen        des    Ankers 17 er  fordert     aber    daher     eine    ganz     geringe    Kraft     und    einen  ganz geringen Hub, und     das        polarWerte        Rel"    18,  welches nur den     Gangrhythmus    der -beschriebenen       Anordnung    bestimmt,

       arbeitet        vollkommen    verl'ä13-    lieh -bereits mit den Impulsen einer minimalen     Inten-          sitätund    Dauer bzw. Länge. .Der Antrieb von Neben  uhren ist mit der einzigen Kraftquelle     des    Feder  hauses gesichert. Das Federhaus wind     systematisch     von einem nicht veranschaulichten Motor     nachge-          gezogen,    der an ein normales Wechselstromnetz an  geschlossen ist.

   Der Gefahr einer eventuellen Unter  brechung des Nachziehens kann mit einem     passend     erwählten Vorrat der     nufgespoicherten    Energie     vor-          gebeugt    werden, die     alsdann    verlässlich die     Dauer     einer geläufigen     Stromstörung    überdeckt.

   Sollte     es          sich        dabei    um keinen ausgesprochenen     Havariezu-          stand        handeln,    so     wird    die     Stromlieferung        noch    vor  Beendigung     der    zulässigen Entfaltung der     Felderhaus-          feder        erneuert,    und die     Feder        wird    von dem wieder  holt angelassenen Motor schnell nachgezogen.  



       Bei    der anderen Ausführung     .ist    an der Welle  101     des        Sekundenzeigers    102 die     Büchse    103 des  Minutenzeigers 104     drehbar    gelagert,     die        ihre    Be  wegung durch eine     ,geeignete    Übersetzung an den  nicht eingezeichneten     Stundenzeiger    überträgt.

       Die          iBüchse    103 trägt ein Zahnrad 105,     das    mit einem       Ritzel    106 kämmt, welches mit dem     Vorgelege    107,  mit dem Zahnrad 108 und mit     denn    Sternrad 109  ein     festes        Ganzes    bildet.

   Das Zahnrad 108 steht  mit dem     Ritzel    110 in Eingriff, das mit der Welle  111, mit der hemmenden     Windflügelbremse    112 und  mit dem drehbaren     ungleicharmigen    Hebel 113 mit       einem    längeren Arm 114 und einem kürzeren Arm  115     ein        festes    Ganzes bilden. Die beiden Arme 114,  115 arbeiten mit ihren .abgebogenen Enden mit     dem     Anker 116 zusammen, der im wesentlichen das       Arbeitsglied    eines polarisierten Relais 117 bildet.

    Der     schwingbar        zwischen    zwei Stiften 118, 119     ge-          lagerte    Anker     wird    mit einem Pol und     die    Kernen       der    beiden Spulen 120, 121 mit dem anderen Pol  eines nicht     .abgebildeten    Permanentmagneten     vor-          magnetisiert.    Das     Zahnrad    105 der Büchse 103 ist  fest mit einem     Ritzel    122 verbunden, welches mit       einem        drehbar    an der     Welle        124,

  gelagerten        Zahnrad     123 des Federhauses in Eingriff steht. Das Zahnrad  123 trägt die Trommel 125, in deren     Innern    die       spiralförmig    .gewundene     Feder   <B>126</B> gelagert ist.

   Das       innere        Ende        dieser    Feder     ist        ,an        einer        Zunge    des       verstärkten        Wellenteils    124     und    -das äussere     Ende     an     einer    Zunge der     Innenwandung    der Trommel       festgehalten,

      welch     letztere    mit einem     Deckel    127  verschlossen     ist.    Das     zweite        Zahnrad    128,     welches     mit     dem        Ritzel   <B>129</B>     eines        nicht        abgebildeten  > Syn  chronmotors in     Eingriff    steht,     kämmt    mit dem       drohbar    an     der    Welle 101     des        Sekundenzeigers    102       :

  gelagerten    Zahnrad 130. So     bildet        das    Zahnrad 128  im wesentlichen ein     Einschaltrad,    das fest mit     seiner     Welle 124 nur in     der    zum Aufziehen     der    Feder  126     nötigen        Zeitspanne        verbunden        ist    und selbst  <B>tätig</B> im     Zeitpunkt    deren fertigen     Aufzuges        freige-          setzt        wind.        Das    zwischen dem Teller 132 und der    <RTI  

   ID="0003.0246">   Büchse    133     mit    einer     -Druckfeder    131     festgeklemmte          Zahnrad    130     bildet    eine gleitbare     Kupplung.    Die  Büchse 133     ist    mit der     Sekundenwelle    101     und    mit      dem     Stehdaumen    134 fest verbunden, welch letz  terer mit dem Sternrad<B>109</B> zusammen arbeitet.

   Der  nicht     veranschaulichte    Synchronmotor ist mit einer       einseitig    wirkenden Kupplung versehen,     die        Iden     Rückgang dessen Rotors     verhindert.     



  Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist nun wie  folgt:  Das     Ritzel   <B>129</B> des nicht veranschaulichten Syn  chronmotors treibt das     Zahnrad    128 und dadurch  auch die Welle 124 an, wobei an dem verstärkten  Teil dieser Welle die Feder .aufgewunden wird.

   Somit       wird    das Federhaus     systematisch    bis an die     Grenze     der verlangten     Vorspannung    aufgezogen, worauf     die     feste Verbindung mit der Welle 124 selbsttätig ge  lockert und das mit dem     Ritzel    129 angetriebene  Zahnrad 128     des        Federhausaufzuges    ungeachtet       dauernd    gedreht wird.

   Das zweite     Zahnrad    123 des  Federhauses überliefert die aufgespeicherte Energie  dem     Ritzel    122 und der Büchse 103 des Minuten  zeigers 104 und über Zahnrad 105 dem     Ritzel    106  des     Vorge.leges   <B>107.</B> Dieses     Vorgelege    107 überliefert  die Energie dem hemmenden Sternrad 109 und über  Zahnübersetzung 108, 110 auch der Windflügel  bremse 112 und dem drehbaren     Hebel    113. Dieser  Hebel arbeitet mit seinen     Armen    114, 115 mit dem  Anker     des    polarisierten     Relais   <B>117</B> zusammen.

   Falls  die Hauptuhr ihre     minutlichen    Impulse einer regel  mässig abwechselnden Polarität sendet, so legt der  Anker 116 seine Lage um und setzt somit die Lauf  bahn dem abgebogenen Ende .des längeren Armeis  114 frei, falls er     ein    Hindernis dem abgebogenen       Ende    des kürzeren Armes 115 stellt und umgekehrt.

    So wird mit     einer    mechanischen     Verlässlichkeit    der       Schrittvorrichtungen    er drehbare Hebel<B>113</B> -bei  einem jeden Impuls um eine halbe Umdrehung an  gedreht, und deren Drehbewegung folgt natürlich  sowohl der Minutenzeiger 104 als auch das hem  mende Sternrad<B>109.</B> Die     Übersetzungsverhältnisse     werden derart gewählt,     @dass    der Minutenzeiger 104  um 6  verstellt wird, was einer     Minute    des     Ziffer-          @blattes    entspricht, während das hemmende Sternrad  109 um einen Viertel einer Umdrehung angedreht  wird.

   Die Bewegung der sämtlichen     Bestandteile    wird  durch die Auswirkung der Hemmung der Wind  flügelbremse 112 verlangsamt. Der     Minutenzeiger     104 mit dem hemmenden Sternrad<B>109</B> sind der  einseitig     wirkenden    Kraft     des        Federhauses    auch zur       Zeit    deren Abstellung     ausgesetzt.        Somit        scheiden    sie  das Zittern bzw.

   Vibrieren aus und gewährleistet die  Genauigkeit der eingenommenen Lagen.     Das    Ober  setzungsverhältnis äussert sich proportional auch ,in  ;der     Bewegungsenergie    der     einzelnen        Bestandteile.    Das  Drehmoment des drehbaren Hebels 113 macht     drei-          ssigmal    weniger aus,     ,als    das     Drehmoment    des     Minu-          tenzeigers    104, und der Stützdruck     der    abgebogenen  Enden der beiden Arme 114,

   115     ist        darüber        hinaus     durch deren Länge reduziert. Das Umlegen des  Ankers 116 erfordert daher eine ganz geringe Kraft  und einen ganz geringen Hub, und das polarisierte       Relais   <B>117,</B> welches nur     Aden        Gangrhythmus    der be-         schriebenen    Anordnung bestimmt, arbeitet vollkom  men verlässlich bereits mit den Impulsen einer mini  malen Intensität und Dauer bzw. Länge.  



  Die Zeitangaben des     Minutenzeigers    104 werden  durch die Wirkung des Sekundenzeigers 102 er  gänzt und präzisiert. Diese Wirkung     wird    mit dem  selben nicht eingezeichneten Synchronmotor hervor  gerufen, der zum Aufziehen des     Federhauses    dient  .und mit einem normalen Wechselstrom     angetrieben     wird.     Dessen        Ritzel    129, das dauernd das Zahnrad  128 des Federhauses dreht, überliefert somit die Be  wegung an das Zahnrad<B>130</B>     der    Reibkupplung.

   Diese  Kupplung dreht die Welle des     Sekundienzeigers    102,  :bis der     Stehdaumen    134 den Arm des     hemmenden     Sternrades 109 berührt und von demselben ange  halten wird. Der Sekundenzeiger 102, durch die Rei  bung :des nun gleitenden     Raides    130     getrieben,    bleibt  in eindeutig festgestellter Lage stillstehen, die der       sechzigsten    Minute des     Zifferblattes    entspricht.

   So  bald aber von der Nebenuhr ein weiterer von der  Hauptuhr     gesandter        minutlicher    Impuls     empfangen     ,ist, wird der Minutenzeiger 104 auf die bereits<B>b</B>e  schriebene Art verstellt und zugleich auch     das    hem  mende     Sternrad    109 angedreht. Der     Stehdaumen     134 wird somit freigelassen, und das Zahnrad 130  der Reibkupplung fängt ,an, die Welle 101 des     Sekun-          denzeigers    102 wieder     umzudrehen.    Der     beschriebene     Vorgang wird ständig wiederholt.

   Da die Perioden  eines normalen     Wechselstromnetzes    schwanken, so  wird dementsprechend auch die     Drehzahl    des nicht  abgebildeten Synchronmotors zeitweise     abgeändert.          Die    maximal tolerierten Abweichungen der Strom  frequenz rufen während einer Minute nur eine     ge-          ringfügige    Zeitabweichung hervor.

       Damit        ideren    Zu  sammenzählung vorgebeugt wird, sind die     überset-          zungsverhältnisse    derart gewählt, dass der Sekunden  zeiger 101 eine volle Umdrehung von 360  genau  in 60 Sekunden selbst bei     einem    höchstens noch  tolerablem Senkungsmass der Stromfrequenz ausfüh  ren. Somit wird das Nachgehen der     Uhrenzeiger     vermieden. Bei einer höheren Frequenz läuft der  Sekundenzeiger dieselbe Strecke entsprechend schnel  ler durch.

   Im Höhepunkt des Zifferblattes wird er  jedoch stillstehen bleiben,     @da    er auf die bereits be  schriebene Art durch den Arm des Sternrades 109  angehalten wird.     Dessen    Loslösen bewirkt erst der  nachfolgende, genau in .der .sechzigsten Sekunde von       der    Hauptuhr gesandte     min@utliche    Impuls. Auf     diese     Art und Weise wird eine durch unstabile Strom  frequenz verursachte     Abweichung    des Sekundenzei  gers 102 eine jede Minute ausgeglichen, und deren  geringfügiges Ausmass kann praktisch ohne     weiteres     vernachlässigt werden.  



  Die     beschriebene    Nebenuhr wird daher lediglich       durch    die     direktiven,    in     minutlichen        Zeitabständen          gesendeten        Impulse        gesteuert,    die     einen    minimalen  Gleichstromverbrauch .aus einer Batteriequelle er  fordern. Trotzdem wird somit das optimale Bedürfnis  einer sekundlichen     Zeitinformation    erfüllt. Deren An  trieb bewirkt der billige Wechselstrom eines     normalen         lichtelektrischen Stromnetzes.

   Im Falle einer Unter  brechung der Stromlieferung bleibt lediglich der Se  kundenzeiger stehen, der jedoch beim Wiedereinsetzen  ,der     Stromlieferung    sogleich in     Bewegung        gesetzt        wird     und in einer unvollständigen     Minute    automatisch       die    richtige     Normalzeit        .anzeigt,    da derselbe     eine        jede     Minute     mit    dem Gang des     Minutenzeigers    durch  ,die     direktiven    Impulse der Hauptuhr ununterbrochen  synchronisiert wird.

   Der     Minutenzeiger    wird     jedoch     inzwischen mit     dem        systematisch        nachgezogenen    Fe  derhaus angetrieben, dessen Vorrat an der aufge  speicherten Energie     verlässlich    die     .Dauer        einer    Strom  störung überdeckt und mit einer vollständigen Sicher  heit     irgendein        Stehenbläiben        desselben        ausschliesst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Betätigung und Überwachung von Nebenuhren mit .den von einer Hauptuhr ge- sendeten Impulsen, die in den Nebenuhren emp fangen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptuhr an die Nebenuhren lediglich schwache,
    direktive Impulse alternierender Polarität zur Er zielung und Einhaltung des erforderlichen Gang rhythmus sendet und dass in jeder Nebenuhr bei Empfang dieser Impulse jeweils die Fortschaltung der Uhr mit ihrer eigenen Kraftquelle ausgelöst wird, wobei diese Kraftquelle sowohl den schrittweisen Vorschub des Minutenzeigers ,im Rhythmus der emp fangen Impulse besorgt als auch den Sekundenzeiger ununterbrochen antreibt,
    und zwar beides in Zu sammenwirkung mit der Auislösetätigkeit. 1I. Vorrichtung zur Durchführung .des Verfahrens nach Patentanspruch I, die als Empfänger des Gang rhythmus und des Energiebedarfs .aus einer Kraft quelle vermittels der von einer Hauptuhr gesendeten Impulse ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die Kombination einer Verbindungsleitung mit der Hauptuhr, die den Nebenuhren lediglich schwache,
    direktive Impulse alternierender Polarität zur Erzie lung und Einhaltung des erforderlichen Rhythmus übermittelt, und Mittel in Form eines Empfangs relais und eines Federhaus-Energiespeichers für den Empfang und die Verarbeitung der empfangenen polarisierten Impulse mit ihrer eigenen Kraftquelle sowie einer Kraftquelle, welche sowohl den Vor- schub des Minutenzeigers im Rhythmus der empfan genen Impulse besorgt als auch den Sekundenzeiger ununterbrochen antreibt, und zwar beides im Zu sammenwirkung mit dem Auslöser. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Federhaus besitzt, dessen zweckmässig von einem Netzstrom-Elektromotor nachgezogene Feder (5) in dem festgesetzten Rhyth mus die Hauptwelle (9) des Uhrwerkes dreht, die mit einem drehbaren, zweiarmigen, an einem Vor gelege (13) festsitzenden Hebel (14) zusammen ar- beitet,
    dessen ungleiche Arme abwechselnd vom po- larisierten Empfangsrelais (18) im Rhythmus der direktiven, von der Hauptuhr gesendeten Impulse ,zum Andrehen,ausgelöst werden.
    2. Vorrichtung mach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie als eigene Kraftquelle einen Synchronmotor besitzt, der in ständigen direkten Ein griff mit der Welle (101) des Sekundenzeigers (102) und über ein vom Motor nachgezogenes Federhaus ebenfalls in Eingriff mit der Welle (103) des Minu tenzeigers (104) steht, welch letztere mit einem dreh- ,baren, ungleicharmigen, lauf einem Vorgelege (111) festsitzenden Hebel (113) zusammen arbeitet, dessen Arme (1I4, 115) abwechselnd vom polarisierten Empfangsrelais (17)
    im Rhythmus der direktiven, von der Hauptuhr gesendeten Impulse zum Andre hen ausgelöst werden. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ,dadurch gekennzeichnet, dass an der Welle (101) kies Sekun- denzeigers (I02) ein Daumen (134) festsitzt, der von einer gleitenden Kupplung bis zum Eingriff mit einem an dem Vorgelege (107) festsitzenden Stern rad (109) mitgeschleppt wind,
    welche Vorgelege im treibenden Eingriff :mit dem Federhaus und in Ar beitsabhängigkeit von den d-irektiven Impulsen von der Hauptuhr steht. 4. Vorrichtung .nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sternrad (109) in Eingriff mit einer Ablaufverzögerung z. B. einer (112) steht.
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