CH409208A - Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe - Google Patents
Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige BrennstoffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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Description
Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe Die Erfindung betrifft Schachtöfen mit am Um fang ,angeordneten Brennern, insbesondere für flüs sige Brennstoffe. Aufgabe der Erfindung ist es, die brennerbeheizten Schachtöfen wirkungsmässig zu verbessern und ihre Betriebssicherheit zu erhöhen.
Bekanntlich werden die Brenner :brennerbeheizter Schachtöfen von einem gemeinsamen Gebläse und einer gemeinsamen Brennstoffpumpe über um den Ofen verlegte Ringleitungen. mit Luft und Brennstoff versorgt.
Diese Ausführung hat Aden Nachteil, dass beispielsweise beim Versperren der in das Schachtin nere des Ofens mündenden Austrittsöffnung eines Brenners durch Beschickungsgut sich die vom Ge bläse geförderte Luft ganz oder teilweise auf die übri- gen Brenner verteilt,
da d iese der zuströmenden Luft weniger Widerstand entgegensetzen als ein verstopf ter Brenner. Hierbei bleibt jedoch die Brennstoffzu fuhr zu dem unter Luftmangel fahrenden Brenner weiter bestehen, in dem nunmehr das Öl nur unvoll ständig verbrennt oder auch nur verqualmt.
Die Folge davon ,st eine unzulängliche und ungleichmäs- sige Wärmebehandlung des Beschickungsgutes und im Extremfall :besteht @ausserdem Explosionsgefahr.
Davon abgesehen ist die Beschickung im Ofen relativ ungleichmässig gelagert, wodurch sich an. den Brennermündungen unterschiedliche Austrittsbedin- gungen ergeben, d.. h.
es stellt sich bei jedem Brenner eine andere Luftzufuhr und damit auch ein anderes Verbrennungsverhältnis ein, was insbesondere bei Beschickungsgut, bei dem eine .genaue Einstellung des Verbrennungsverhältnisses Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung des Wärmebehand- lungsverfahrens ist, nachteilige Folgen hat.
Die aufgezeigte Labilität in der Arbeitsweise der Brenner bei brennerbeheizten Schachtöfen wird ge- mäss :der Erfindung dadurch aufgehoben, dass jedem Brenner ein eigenes Luftgebläse zugeordnet ist, des- sen Fördercharakteristik von seiner Drehzahl linear abhängig ist.
Dadurch steigt beim Versperren einer Brennermündungdurch die Beschickung wohl der Druck der Brennluft .an, jedoch bleibt die Förder menge praktisch konstant, sodass ,auch d as am Bren ner eingestellte Verbrennungsverhältnis während des Betriebes gleich bleibt. Auf diese Weise ergibt sich eine bessere und zwverlässigere Wärmebehandlung des Gutes.
Ferner wird die Betriebssicherheit des Ofens erhöht, da eine ,ins Gewicht fallende unterstö- chiometrische Verbrennung des Brennstoffes nicht mehr möglich ist. Die Druckhöhe der Brennluft kann dabei ihre natürliche Begrenzung durch die Lei stungsfähigkeit des Gebläsemotors erfahren,
dessen Überlastsicherung ausschaltet, ;sobald oder Druck das Leistungsvermögendes Motors übersteigt.
Zweckmässig erhält jeder Brenner auch seine eigene ,Ölpumpe, wobei dann das Luftgebläse und die Ölpumpe .antriebsmässig miteinander gekoppelt sind, sodass bei stillstehendem Gebläse auch die Brenn- stoffzufuhr unterbleibt.
Natürlich wird man, um<B>ins-</B> besondere :bei unter Druck ;gefahrenen Öfen zu. ver hindern, dass heisse Ofengase in die stillstehenden Brenner oder Armaturen vordringen, die Brenner mit Schnellschlussventilen für die Luft und Brennstoff- leitungen ausrüsten,
die schliessen, sobald der Druck auf der Luft- und Ölleitung fehlt. Ebenso wäre es möglich, die Gebläsemotoren untereinander so elek- trisch zu verriegeln, dass bei Überlastung eines Motors alle übrigen mit stillgelegt werden.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeich nung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Er- findungsgegenstandes in schematischer Darstellung veranschaulicht.
In der Zeichnung bedeutet 1 einen Schachtofen, der mit vier gleichmässig über den Umfang verteilten Brennern 2 .bis 5 beheizt werden kann, die .in den Ofenraum mündende Brennkammern 6 ,aufweisen. Jeder Brenner wird von einem Drehkolbengebläse 2a bis 5a über eine Leitung<I>2b</I> bis<I>5b</I> mit Brennluft be- liefert, dir,
teils den Brennkammern 6 und teils den Brennern selbst zur Flammenbildung zuströmt. Die einzelnen Gebläse 2a bis 5a stehen einerseits unter Zwischenschalten von Übersetzungsgetrieben 2c Ibis 5c mit Elektromotoren 2d bid 5d in Antriebsverbin dung und geben andererseits Antriebskraft an mit ihnen gekoppelte < Ölpumpen 2e bis 5e weiter, die den Brennern 2 ,bis 5 Brennstoff durch Leitungen 2f bis 5f zuführen. Hierbei saugen die Ölpumpen durch Leitungen 2g bis 5g aus einer gemeinsamen Sammel leitung 7,
in die der an den Brennern nicht benötigte Brennstoff durch Leitungen 2h bis 5h zurückfliesst. Ferner sind an die Brenner 2 bis 5 Leitungen 21 bis 5i angeschlossen, durch die von einer Sammelleitung 8 entnommenes Brenngas zu den Brennern geführt werden kann,
das hauptsächlich beim Anfahren der Brenner oder zum Trocknen der Ausmauerung des Schachtofens benutzt wird. Selbstverständlich könnte überhaupt an Stelle von Öl auch ein gasförmiger Brennstoff treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schachtofen mit am Umfang angeordneten Bren nern, insbesondere für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Brenner ein eigenes Luftgebläse zugeordnet ist, dessen Fördercharakteri- stik von seiner Drehzahl linear abhängig ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schachtofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Brenner eine eigene Ölpumpe in Form einer Dosierpumpe hat. 2.Schachtofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge bläse und die (Ölpumpe eines Brenners antriebsmäs- sig miteinander gekoppelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0034671 | 1963-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH409208A true CH409208A (de) | 1966-03-15 |
Family
ID=7600666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH456064A CH409208A (de) | 1963-06-08 | 1964-04-07 | Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT242850B (de) |
| CH (1) | CH409208A (de) |
-
1964
- 1964-04-07 CH CH456064A patent/CH409208A/de unknown
- 1964-05-08 AT AT406264A patent/AT242850B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT242850B (de) | 1965-10-11 |
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