CH409208A - Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe - Google Patents

Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe

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CH409208A
CH409208A CH456064A CH456064A CH409208A CH 409208 A CH409208 A CH 409208A CH 456064 A CH456064 A CH 456064A CH 456064 A CH456064 A CH 456064A CH 409208 A CH409208 A CH 409208A
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CH
Switzerland
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burners
burner
shaft furnace
liquid fuels
air
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CH456064A
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Inventor
Ferdinand Dipl Ing Fink
Dieter Dipl Ing Hillen
Hoege Karl-Otto
Original Assignee
Westofen Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description


  Schachtofen     mit    Brennern,     insbesondere    für flüssige     Brennstoffe       Die     Erfindung        betrifft    Schachtöfen     mit    am Um  fang     ,angeordneten        Brennern,        insbesondere    für flüs  sige Brennstoffe. Aufgabe der     Erfindung    ist es, die       brennerbeheizten    Schachtöfen     wirkungsmässig    zu       verbessern    und ihre     Betriebssicherheit        zu    erhöhen.  



  Bekanntlich werden die Brenner     :brennerbeheizter     Schachtöfen von einem     gemeinsamen    Gebläse     und     einer gemeinsamen     Brennstoffpumpe    über um den  Ofen     verlegte        Ringleitungen.    mit Luft und     Brennstoff     versorgt.

       Diese        Ausführung    hat     Aden        Nachteil,        dass     beispielsweise beim     Versperren    der in das Schachtin  nere des Ofens     mündenden        Austrittsöffnung        eines     Brenners durch     Beschickungsgut    sich die vom Ge  bläse     geförderte    Luft ganz oder     teilweise    auf die     übri-          gen    Brenner verteilt,

   da d     iese    der     zuströmenden    Luft  weniger Widerstand     entgegensetzen    als ein verstopf  ter Brenner. Hierbei bleibt jedoch die Brennstoffzu  fuhr zu dem unter Luftmangel fahrenden Brenner       weiter    bestehen,     in    dem nunmehr das Öl nur unvoll  ständig verbrennt     oder    auch nur verqualmt.

   Die  Folge davon     ,st        eine        unzulängliche    und     ungleichmäs-          sige        Wärmebehandlung    des Beschickungsgutes und  im Extremfall     :besteht        @ausserdem    Explosionsgefahr.  



  Davon     abgesehen    ist die Beschickung im Ofen  relativ     ungleichmässig        gelagert,    wodurch sich     an.    den       Brennermündungen        unterschiedliche        Austrittsbedin-          gungen    ergeben, d.. h.

   es     stellt    sich bei jedem Brenner  eine andere     Luftzufuhr    und     damit    auch     ein    anderes       Verbrennungsverhältnis        ein,    was     insbesondere    bei       Beschickungsgut,        bei    dem     eine    .genaue Einstellung       des        Verbrennungsverhältnisses    Voraussetzung für  eine erfolgreiche Durchführung des     Wärmebehand-          lungsverfahrens    ist,     nachteilige    Folgen hat.  



  Die     aufgezeigte        Labilität        in    der     Arbeitsweise    der  Brenner bei     brennerbeheizten    Schachtöfen wird     ge-          mäss    :der Erfindung dadurch aufgehoben, dass jedem    Brenner     ein    eigenes     Luftgebläse        zugeordnet        ist,        des-          sen    Fördercharakteristik von seiner     Drehzahl        linear     abhängig ist.

   Dadurch     steigt        beim    Versperren einer       Brennermündungdurch    die Beschickung wohl der  Druck der     Brennluft    .an, jedoch bleibt die Förder  menge praktisch konstant,     sodass        ,auch    d     as        am    Bren  ner     eingestellte        Verbrennungsverhältnis        während        des     Betriebes gleich bleibt. Auf diese     Weise    ergibt sich  eine bessere und     zwverlässigere        Wärmebehandlung     des Gutes.

   Ferner wird die     Betriebssicherheit    des  Ofens erhöht, da     eine        ,ins        Gewicht    fallende     unterstö-          chiometrische    Verbrennung des     Brennstoffes    nicht  mehr     möglich        ist.    Die     Druckhöhe    der     Brennluft        kann     dabei ihre     natürliche        Begrenzung    durch die Lei  stungsfähigkeit des     Gebläsemotors    erfahren,

   dessen       Überlastsicherung    ausschaltet, ;sobald     oder        Druck    das       Leistungsvermögendes    Motors übersteigt.  



  Zweckmässig erhält jeder     Brenner    auch     seine     eigene     ,Ölpumpe,    wobei     dann    das     Luftgebläse    und die  Ölpumpe     .antriebsmässig        miteinander    gekoppelt sind,       sodass    bei     stillstehendem        Gebläse    auch die     Brenn-          stoffzufuhr    unterbleibt.

   Natürlich     wird    man, um<B>ins-</B>  besondere :bei     unter    Druck     ;gefahrenen    Öfen     zu.    ver  hindern,     dass    heisse Ofengase in     die        stillstehenden          Brenner    oder     Armaturen        vordringen,    die Brenner mit       Schnellschlussventilen    für die     Luft        und        Brennstoff-          leitungen        ausrüsten,

          die        schliessen,    sobald der Druck  auf der Luft- und Ölleitung fehlt. Ebenso wäre es  möglich, die     Gebläsemotoren        untereinander    so     elek-          trisch        zu        verriegeln,        dass        bei        Überlastung        eines     Motors     alle        übrigen        mit    stillgelegt     werden.     



       Einzelheiten    der     Erfindung    sind aus der Zeich  nung ersichtlich, die ein     Ausführungsbeispiel    des     Er-          findungsgegenstandes        in        schematischer    Darstellung  veranschaulicht.  



       In    der     Zeichnung    bedeutet 1 einen Schachtofen,      der mit vier gleichmässig über den     Umfang        verteilten          Brennern    2 .bis 5     beheizt    werden     kann,    die .in den  Ofenraum mündende     Brennkammern    6     ,aufweisen.     Jeder Brenner wird von     einem        Drehkolbengebläse    2a  bis 5a über eine Leitung<I>2b</I> bis<I>5b</I> mit     Brennluft        be-          liefert,        dir,

      teils den     Brennkammern    6 und     teils    den       Brennern    selbst zur     Flammenbildung    zuströmt. Die  einzelnen Gebläse 2a bis 5a stehen einerseits unter       Zwischenschalten    von Übersetzungsgetrieben 2c Ibis  5c mit Elektromotoren 2d     bid    5d in Antriebsverbin  dung und geben andererseits Antriebskraft an mit  ihnen gekoppelte      < Ölpumpen    2e bis 5e weiter, die  den Brennern 2 ,bis 5 Brennstoff durch Leitungen 2f  bis 5f     zuführen.    Hierbei saugen die Ölpumpen durch  Leitungen 2g bis 5g aus einer gemeinsamen Sammel  leitung 7,

   in     die    der     an    den Brennern nicht benötigte  Brennstoff durch Leitungen 2h bis 5h     zurückfliesst.          Ferner        sind    an     die    Brenner 2 bis 5 Leitungen 21 bis 5i       angeschlossen,    durch die von einer     Sammelleitung    8       entnommenes        Brenngas    zu den     Brennern    geführt       werden    kann,

   das hauptsächlich beim Anfahren der       Brenner    oder zum Trocknen der     Ausmauerung    des    Schachtofens     benutzt    wird. Selbstverständlich könnte  überhaupt an Stelle von Öl auch ein     gasförmiger     Brennstoff treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schachtofen mit am Umfang angeordneten Bren nern, insbesondere für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Brenner ein eigenes Luftgebläse zugeordnet ist, dessen Fördercharakteri- stik von seiner Drehzahl linear abhängig ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schachtofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Brenner eine eigene Ölpumpe in Form einer Dosierpumpe hat. 2.
    Schachtofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge bläse und die (Ölpumpe eines Brenners antriebsmäs- sig miteinander gekoppelt sind.
CH456064A 1963-06-08 1964-04-07 Schachtofen mit Brennern, insbesondere für flüssige Brennstoffe CH409208A (de)

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