CH405380A - Verfahren zum Richten deformierter Eisenbahnschienen und Einrichtung an einer Abbrennstumpfschweissmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Richten deformierter Eisenbahnschienen und Einrichtung an einer Abbrennstumpfschweissmaschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH405380A
CH405380A CH1607163A CH1607163A CH405380A CH 405380 A CH405380 A CH 405380A CH 1607163 A CH1607163 A CH 1607163A CH 1607163 A CH1607163 A CH 1607163A CH 405380 A CH405380 A CH 405380A
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CH
Switzerland
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clamping
rail
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clamping jaw
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CH1607163A
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Wetli Walter
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Schlatter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/10Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts between rams and anvils or abutments
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/42Undetachably joining or fastening track components in or on the track, e.g. by welding, by gluing; Pre-assembling track components by gluing; Sealing joints with filling components
    • E01B29/46Devices for holding, positioning, or urging together the rail ends

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Verfahren zum     Richten        deformierter    Eisenbahnschienen und Einrichtung an einer       Abbrennstumpfschweissmaschine    zur     Durchführung    des     Verfahrens       Das Patent     betrifft        ein        Verfahren        zum        Richten     deformierter Eisenbahnschienen vor dem     Zusam-          menschweissen    in einer     Abbrennstumpfschweissma-          schine,

      und eine Einrichtung an     einer        Abbrenn-          stumpfschweissmaschine    zur Durchführung dieses  Verfahrens.  



  Eisenbahnschienen, die bereits einige Zeit von  Zügen befahren wurden, sind häufig     deformiert.    Wenn  ein deformiertes Schienenstück mit einem anderen  verschweisst werden soll, welches nicht, oder nicht  übereinstimmend, deformiert ist, entstehen Schwie  rigkeiten, weil die     Profile    nicht zusammenpassen.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren werden  deformierte Eisenbahnschienen vor dem     Zusammen-          schweissen        in    einer     Abbrennstumpfschweissmaschine     mittels wenigstens eines     Spannbackenpaares    dersel  ben gerichtet, indem sie zusammen mit wenigstens  einer Unterlage in das     Spannbackenpaar    gespannt  und unter der Wirkung der Spannkraft in ihre nor  male Form     zurückgedrückt    werden.  



  Eine häufig vorkommende Deformation besteht  darin, dass der Schienensteg nicht mehr     rechtwinklig,     sondern schräg zur Basis des Schienenfusses verläuft.       Eine    Ausführungsart des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens zum Richten von Schienen, die in dieser Art  deformiert sind, besteht darin, dass der Schienenfuss  auf einem der Spannbacken eines     Spannbackenpaa-          res    der     Abbrennstumpfschweissmaschine    in einer  solchen Lage angeordnet wird, dass der Schienensteg  in bezug auf die Spannrichtung des     Spannbackenpaa-          res    nach der Seite geneigt ist,

   an welcher er einen  stumpfen Winkel mit der Basis des Schienenfusses  einschliesst, und dass der Steg dann durch eine von  der anderen Spannbacke des Paares auf den Schie  nenkopf ausgeübte Kraft in die zur Basis des     Schie-          nenfusses    rechtwinklige Lage gedrückt wird. Um die         Schienen    in     die        genannte    Lage zu bringen,     kann    ein  Keil zwischen die erstgenannte Spannbacke und die  jenige Seite der Basis des     Schienenfusses,    welche  einen spitzen     Winkel    mit dem Steg     einschliesst,    ein  geführt werden.  



  Zweckmässig wird die Schiene in einem vertikal  spannenden Backenpaar der Maschine gerichtet und  der Schienenfuss auf der unteren Spannbacke dieses  Paares gelagert.  



  Die genannte Ausführungsart des Verfahrens  nach der Erfindung kann mittels der     erfindungsge-          mässen    Einrichtung an der     Abbrennstumpfschweiss-          maschine        durchgeführt    werden.

   Diese Einrichtung  besteht darin, dass eine Spannbacke wenigstens eines       Spannbackenpaares    der Maschine in der senkrecht zu  dessen     Spannrichtung    und senkrecht zur     Stauchrich-          tung    liegenden Richtung verschiebbar ist und einen  zur Spannrichtung senkrechten, ersten Oberflächen  teil hat, an dessen parallel zur     Stauchrichtung    ver  laufenden Rändern je ein weiterer Oberflächenteil  angrenzt, der mit dem ersten Oberflächenteil einen  stumpfen Winkel     einschliesst.    Dabei dient z.

   B. beim  Schweissen der     erste        Oberflächenteil    allein, und beim  Richten dienen dieser und einer der angrenzenden       Oberflächenteile    zusammen als Unterlage für die  Basis des     Schienenfusses.    Zweckmässig wird     die    un  tere Spannbacke     wenigstens    eines     vertikal    spannenden       Spannbackenpaares    mit     dieser    Einrichtung ausge  stattet.  



  In der Zeichnung ist die     erfindungsgemässe    Ein  richtung beispielsweise dargestellt. Im Zusammen  hang damit wird auch das erfindungsgemässe Verfah  ren beispielsweise erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine teilweise, perspektivische Ansicht  eines vertikal spannenden     Spannbackenpaares    einer           Abbrennstumpfschweissmaschine    mit der Einrich  tung und mit einer     zu    schweissenden Schiene,       Fig.    2 eine vereinfachte Stirnansicht der Anord  nung nach     Fig.    1 mit einer zum Richten eingespann  ten Schiene,

         Fig.    3 eine stark vereinfachte Seitenansicht     einer          Abbrennstumpfschweissmaschine    mit der Einrich  tung, in kleinerem Masstab.  



  Die nur teilweise dargestellten oberen und unte  ren Presstempel 11 und 12 des in     Fig.    1     und    2 darge  stellten, vertikal spannenden     Spannbackenpaares    tra  gen am unteren bzw. oberen Ende je eine als Ruf  spannplatte     ausgebildete        Spannbackenaufnahme    21  bzw. 22. An der Unterseite der     Spannbackenaufnah-          me    21 ist die obere Spannbacke 31 aufgespannt. An  der Oberseite der     Spannbackenaufnahme    22 ist (mit  nicht dargestellten Mitteln) ein Führungszylinder 4  für die untere Spannbacke 32 aufgespannt.

   Der Füh  rungszylinder 4 hat Führungsflächen, auf denen die  im Querschnitt U-förmige untere Spannbacke 32     in     Richtung des Doppelpfeiles a verschiebbar ist. Der  Weg dieser Verschiebung ist durch einen im Füh  rungszylinder 4 sitzenden     Bolzen    41, der durch einen  Schlitz 321 der unteren Spannbacke 32     hindurchragt,     begrenzt. Zum Verschieben dient eine Handhabe  322.  



  Die untere Spannbacke 32 hat einen zur Spann  richtung b senkrechten Oberflächenteil 323, an des  sen parallel zur     Stauchrichtung    c     verlaufende        Ränder     324 und 325 je ein weiterer Oberflächenteil 326 und  327 anschliesst, der mit dem     Oberflächenteil    323       einen    stumpfen (nahezu gestreckten) Winkel     ein-          schliesst.    Die Flächen 326 und 327 verlaufen     also     nach     aussen    leicht ansteigend.  



  Mit 5 ist in     Fig.    1 ein Teil einer     undeformierten     (bzw. gerichteten) Schiene bezeichnet. Die Basis 51  des Fusses dieser Schiene 5 liegt auf der Fläche 323.  Diese Schiene kann durch Senken der Spannbacke  31 festgespannt und anschliessend mit einer anderen  Schiene verschweisst werden.  



       Fig.    2 zeigt, wie eine Schiene 6, welche so defor  miert ist, dass der Schienensteg 62     schief    zur     Schie-          nenfussbasis    61 verläuft, mit der beschriebenen Ein  richtung gerichtet werden kann. Bei der Schiene 6  schliesst der Steg 62 mit der in der Zeichnung rech  ten Seite 63 des Schienenfusses einen spitzen Winkel  und dementsprechend mit der in der Zeichnung lin  ken Seite 64 des Schienenfusses einen stumpfen Win  kel ein. Die Lotrechte auf der     Schienenfussbasis,    wel  che ohne Deformation der Schiene in der Symme  trieebene des Steges verlaufen würde, ist mit 7 be  zeichnet.  



  Zum Richten dieser Schiene wird die untere  Spannbacke in die mit 32' bezeichnete Stellung ge  bracht, so dass die unter     der        Spannbacke    31 angeord  nete Schiene mit der linken Seite 64     ihres        Schienen-          fusses    auf der Fläche 323 und mit der rechten Seite  63 ihres Schienenfusses an einer solchen Stelle der  Fläche 327 liegt, dass der Steg 62 relativ zur Spann  richtung b nach der Seite 64 des     Schienenfusses    ge-    neigt ist.

   Dann wird der Presstempel 11 in der  Spannrichtung b angetrieben und dadurch der Steg  62 in seine richtige, zur     Schienenfussbasis    senkrechte  Stellung (in welcher die Linie 7 in der Symmetrieebe  ne des Steges 62 verläuft) gedrückt. Für diesen Vor  gang ist es wesentlich, dass sowohl der Schienensteg  62 der deformierten Schiene 6 als auch die Lotrechte  7 der     Schienenfussbasis    in bezug auf die Spannrich  tung b nach derselben Seite geneigt sind, und dass die  Neigung der Lotrechte grösser ist als die des Steges.  



  Nach dem Richten der deformierten Schiene wird  die Spannbacke 31     gehoben,die    Spannbacke 32 in  ihre mittlere, in     Fig.    1 gezeigte Stellung geschoben,  der Schienenfuss 63/64 auf der Fläche 323 gelagert  und die gerichtete Schiene durch Senken der Spann  backe 31 für den anschliessenden Schweissvorgang  eingespannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Richten deformierter Eisenbahn schienen vor dem Zusammenschweissen in einer Abbrennstumpfschweissmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schienen mittels wenigstens eines Spannbackenpaares der Maschine gerichtet werden, indem sie zusammen mit wenigstens einer Unterlage in das Spannbackenpaar gespannt und unter der Wir kung von dessen Spannkraft in ihre normale Form gedrückt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zum Richten von Eisenbahnschienen, deren Steg schräg auf der Schienenfussbasis steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenfuss auf einem der Spannbacken in einer solchen Lage angeordnet wird, dass der Schie nensteg in bezug auf die Spannrichtung nach der Seite geneigt ist, an welcher er einen stumpfen Win kel mit der Basis des Schienenfusses einschliesst, und der Steg dann durch eine von der anderen Spannbak- ke des Paares ausgeübte Kraft in die zur Basis des Schienenfusses rechtwinklige Lage gedrückt wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Keil zwischen die erstge nannte Spannbacke und diejenige Seite der Basis des Schienenfusses, welche einen spitzen Winkel mit dem Steg einschliesst, eingeführt wird, um die Schiene in die genannte Lage zu bringen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schiene in einem vertikal spannenden Spannbackenpaar der Maschine gerich tet wird, wobei der Schienenfuss auf der unteren Spannbacke dieses Paares gelagert wird.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung an einer Abbrennstumpfschweissrna- schine zur Durchführung des Verfahrens nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Spannbacke wenigstens eines Spannbackenpaares der Maschine in der senkrecht zu dessen Spannrichtung und senkrecht zur Stauchrich- tung liegenden Richtung verschiebbar ist und einen zur Spannrichtung senkrechten ersten Oberflächenteil hat, an dessen parallel zur Stauchrichtung verlaufen den Rändern je ein weiterer Oberflächenteil angrenzt,
    der mit dem ersten Oberflächenteil einen stumpfen Winkel einschliesst. UNTERANSPRUCH 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Spannbacke die untere Spannbacke eines vertikal spannenden Bak- kenpaares ist.
CH1607163A 1963-12-31 1963-12-31 Verfahren zum Richten deformierter Eisenbahnschienen und Einrichtung an einer Abbrennstumpfschweissmaschine zur Durchführung des Verfahrens CH405380A (de)

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