CH403448A - Nibbelmaschine - Google Patents

Nibbelmaschine

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CH403448A
CH403448A CH54761A CH54761A CH403448A CH 403448 A CH403448 A CH 403448A CH 54761 A CH54761 A CH 54761A CH 54761 A CH54761 A CH 54761A CH 403448 A CH403448 A CH 403448A
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CH
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nibbling
nibbling machine
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CH54761A
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Inventor
Berthold Dipl Ing Leibinger
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Trumpf & Co
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Publication date
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action
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    • Y10S83/00Cutting
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    • Y10T83/9454Reciprocable type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Nibbelmaschine    Die Erfindung betrifft eine Nibbelmaschine zum  schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen     in    Blechen  oder dergleichen mittels eines Stempels und einer  Matrize, wobei der Vorschub des Werkstückes durch  einen Zapfen begrenzt wird. Bei bekannten Anord  nungen ist der Nibbelstempel an der der Schnittkante  gegenüberliegenden Seite mit einem Ansatz versehen,  dessen Vorderkante als Anschlag beim Vorschub des  Bleches dient, während seine Rückseite sich in der  Matrize abstützt und so zur     Führung    des Stempels  dient. Beim Nibbeln werden auf der Schnittseite des  Stempels starke seitliche     Kräfte    ausgeübt, die von  dem Ansatz und der Matrize aufgenommen werden.

    Durch den Anpressdruck zwischen dem Ansatz und  der Matrize wird jedoch eine starke Reibung erzeugt,  die bei der dauernden schnellen Auf- und Abbewe  gung des Stempels eine grosse Erhitzung und Ab  nutzung verursacht, so dass die Standzeit der Werk  zeuge sehr vermindert ist. Derartige     Führungsansätze     behindern ferner die Verformung des Spanes und  seine Ableitung, wodurch zusätzliche Drücke und       Biegekräfte    auf den Stempel ausgeübt werden. Dies  tritt in besonders hohem Masse bei dicken Blechen  auf, so dass die Stärke der mit den Nibbelmaschinen  zu bearbeitenden Bleche begrenzt ist. Beim Nibbeln  dicker Bleche kann die Höhe der Späne bis auf  etwa     2/3    der Dicke des Bleches     vermindert    werden.

    Dementsprechend     fliesst    der Werkstoff zu einem er  heblichen Teil in die Breite. Die seitlich auf den  Stempel ausgeübten     Kräfte    können so gross werden,  dass der Stempel das Blech zurückschiebt und ein  Vorschub des Bleches nicht möglich ist oder     ein     Bruch des Stempels bzw. seines Ansatzes befürchtet  werden muss.  



  Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile  zu vermeiden, insbesondere das Abscheren des Spa  nes zu erleichtern, die Erwärmung und Abnutzung    des Stempels und der Matrize zu verringern, die       Leistung    zu steigern, sowie das     Nibbeln    von Blechen  grösserer Wandstärke, als bisher üblich, zu ermögli  chen.

   Dies     wird        gemäss    der Erfindung dadurch er  reicht, dass der Zapfen unabhängig vom Arbeitshub  des Stempels durch eine     Längsbohrung    desselben     hin-          durchgeführt    und im Gestell der     Maschine    derart  verstellbar gehalten ist, dass     seine    untere Endfläche  in einer oberen Stellung oberhalb des Werkstückes  und in einer unteren Stellung nahe unterhalb der obe  ren Fläche des     Werkstückes        liegt.    Der Zapfen taucht  daher nur so weit in das Blech ein, wie es für eine  zuverlässige Begrenzung des Vorschubes nötig ist.

    Dadurch wird die Querdehnung des Spanes nicht       behindert,    und der Span kann sich nach unten be  wegen, ohne seitliche Kräfte auf den Stempel aus  zuüben. Die Führung des Stempels gegenüber der  Matrize bzw. ihre starre Lage zueinander wird hier  bei durch entsprechende     Bemessung    der     Gestenteile     bewirkt. Auf diese Weise können sehr hohe     Nibbel-          leistungen    erzielt, d Standzeit der Werkzeuge wesent  lich erhöht und Bleche von grösserer Stärke mit der  Nibbelmaschine bearbeitet werden.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise       dargestellt.    Es zeigen:  Fig. 1 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt einer  Vorrichtung     gemäss    der Erfindung,       Fig.    2 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt  zu     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 und 5 einen Teil von     Fig.    1 in zwei  anderen Stellungen des Stempels und des Zapfens.  



  Im oberen Teil des Gestells 1 der     Nibbelmaschine     ist der Stössel 2 zu aufwärts und abwärts gehender  Bewegung     geführt.    Der Stössel 2 kann auch aus seiner  Arbeitsstellung, in welcher er seinen Arbeitshub aus  führt, in bekannter Weise angehoben werden, um      z. B. das Werkzeug zu wechseln. Im Stössel 2 ist  der Stanzstempel 3 in bekannter Weise auswechselbar  befestigt. Im unteren Teil des Gestells 1 ist die Ma  trize 4, ebenfalls auswechselbar, befestigt. Der Stem  pel 3 ist in Fig. 1 und 2 in einer Stellung gezeichnet,  in welcher er einen Abwärtshub beendet und aus  einem verhältnismässig dicken Blech 5 ein sichel  förmiges Stück ausgestanzt hat.  



  Durch eine Längsbohrung 3a des Stempels 3 ist  ein Zapfen 6     hindurchgeführt    und im Gestell 1 der  Maschine unabhängig vom Arbeitshub des Stempels 3  gehalten. Der Zapfen 6 ist in eine obere Stellung  verstellbar, in welcher seine untere Endfläche<I>6a</I>  oberhalb des Bleches 5 liegt. (Fug. 4). In dieser  Stellung kann der Stempel 6 dazu benutzt werden,  in dem Blech 5 zu Beginn der Arbeit ein volles  Loch 5b, das in Fig. 4 in gestrichelten Linien dar  gestellt ist, auszustanzen, wenn ein nicht bis an den  Rand des Bleches reichender Ausschnitt herzustellen  ist. Andernfalls wäre es nötig, ein Loch zu bohren  oder auf einer anderen Maschine auszustanzen, um  an dieser Stelle mit dem Nibbeln beginnen zu können.  



  Der Zapfen 6 ist ferner in eine untere Stellung  verstellbar (Fug. 5), in welcher seine     untere    End  fläche<I>6a</I> nahe unterhalb der oberen Fläche 5a des  Bleches 5 liegt. In dieser Stellung des Zapfens 6  wird genibbelt, indem der Stanzstempel 3 durch  den Maschinenantrieb zwischen den Stellungen ge  mäss Fig. 1 und Fig. 5 aufwärts und abwärts bewegt  wird, wobei nach jedem     Aufwärtshub    das Blech 5  in Richtung des Pfeiles 7 so weit vorgeschoben wird,  bis die vorher ausgestanzte Kante 5c an den Zapfen 6  stösst, wie Fig. 5 zeigt.  



  Der     Zapfen    6 ist an seinem oberen mit Gewinde  versehenen Ende mit einer Stange 8 einstellbar ver  bunden, wodurch seine untere Endfläche 6a ent  sprechend verschiedenen Stärken der zu bearbeiten  den Bleche 5 so eingestellt werden kann, dass das  Blech 5 bei seinem Vorschub in Richtung des Pfei  les 7 (Fug. 5) sicher angehalten wird. Zum Drehen  des Zapfens 6 kann dieser mit Spannflächen 6b zum       Ansetzen    eines Schlüssels versehen sein. Zur Siche  rung der eingestellten Lage des Zapfens 6 ist ein  Klemmstück 9 in einer Bohrung 10 der Stange 8  durch einen Stift 11 und eine Schraube 12 am Zap  fen 6 festklemmbar.  



  Die Stange 8 ist durch einen Längsschlitz 13 im  Stössel 2 hindurchgeführt, so dass der Stössel 2 seinen  Arbeitshub ausführen kann, ohne dass die Stange 8  bewegt wird. Die beiden Enden der Stange 8 sind in  je einem Kolben 14     gelagert,    der in je einer Führung  15 eines Gestellteiles a. verschiebbar ist. Die Kolben  14 stehen unter der Wirkung je einer Druckfeder 16.  Wenn der Zapfen 6 sich in seiner unteren Stellung  befindet, liegen die Kolben 14 an je einem An  schlag 17 an, der in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt  ist, weil er vor der Mittelebene liegt. In Fig. 1 ist  der Anschlag 17 gestrichelt gezeichnet, weil er ver  deckt hinter der Mittelebene liegt. Die Anschläge 17  sind, wie Fig. 3 zeigt, an je einem Bolzen 13 aus-    gebildet, die in je einem mit dem Gestell 1 verbunde  nen Führungsgehäuse 19 verschiebbar geführt sind.

    Die Bolzen 18 werden durch Druckfedern 20 in die  in Fig. 3 gezeigte Anschlagstellung gedrückt, in wel  cher die Anschläge 17 über die Ränder der Kolben 14  hinüberreichen und diese in ihrer unteren Stellung  gegen die Wirkung der Federn 16 halten.  



  Die äusseren Enden     18a    der Bolzen 18 sind durch  ein Querstück 21 miteinander verbunden. An dem  Querstück 21 ist ein Handgriff 22 angebracht, durch  den über das Querstück 21 die beiden Bolzen 18  zurückgezogen werden können. Ferner ist das Quer  stück 21 mit einem Anschlagstift 23 versehen, der  oberhalb eines Anschlagstückes 24 liegt, welches eine  Schrägfläche 24a hat. Das Anschlagstück 24 ist mit  tels eines Bolzens 25 am Stössel 2 befestigt. Wird der  Stössel 2 aus seiner Arbeitsstellung angehoben, so  drückt die Schrägfläche     24a    den Anschlagstift 23  nach aussen, wodurch die Anschläge 17 zurückgezo  gen werden und die Kolben 14 freigeben.

   Durch die  Federn 16 wird dann über die Kolben 14 und die  Stange 8 der Zapfen 6 aus der in Fig. 1 und 2 ge  zeigten Stellung in die Stellung nach Fig. 4 an  gehoben. Die gleiche Wirkung kann auch durch  Ziehen am Handgriff 22 erzielt werden. Beim näch  sten Niedergang des Stössels 2 wird die Stange 8  durch eine Kante 2a (Fug. 2) des Stössels 2 mit  genommen und wieder in die Stellung nach     Fig.    2  gebracht, wobei die Anschläge 17 unter Wirkung  ihrer Federn 20 über die Kolben 14 greifen und  damit die Stange 8 und den Zapfen 6 in ihrer  unteren Stellung halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nibbelmaschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen mittels eines Stempels und einer Matrize, wobei der Vor schub des Werkstückes durch einen Zapfen begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (6) unabhängig vom Arbeitshub des Stempels (3) durch eine Längsbohrung (3a) desselben hindurchgeführt und im Gestell (1) der Maschine derart verstellbar gehalten ist, dass seine untere Endfläche<I>(6a)</I> in einer oberen Stellung oberhalb des Werstückes (5) und in einer unteren Stellung nahe unterhalb der oberen Fläche<I>(5a)</I> des Werkstückes (5) liegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Nibbelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (6) in seiner unteren Stellung unter Wirkung mindestens einer Feder (16) an mindestens einem im Gestell (1) der Maschine gelagerten Anschlag (17) gehalten ist. 2. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zap fen (6) mit einer den Stössel (2) in einem Längs schlitz (13) durchdringenden Stange (8) verbunden ist. 3. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (6) in seiner Längsrichtung gegenüber der Stange (8) verstellbar ist. 4.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (8) an ihren beiden Enden in je einem Kolben (14) gelagert ist, der in je einer mit dem Gestell (1) verbundenen Führung (15) verschiebbar ist. 5. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (14) in der unteren Stellung des Zapfens (6) unter Wirkung je einer Feder (16) an je einem Anschlag (17) anliegen. 6.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17) an je einem in seiner Längs richtung in einem mit dem Gestell (1) verbundenen Führungsgehäuse (19) verschiebbar geführten Bolzen (18) ausgebildet sind, der durch eine Feder (20) in Anschlagstellung gedrückt wird. 7. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden (18a) der Bolzen (18) durch ein Querstück (21) miteinander verbunden sind, das mit einem Handgriff (22) und einem Anschlagstift (23) versehen ist.
    B. Nibbehnaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (2) mit einem Anschlagstück (24) mit einer Schrägfläche (24a) versehen ist, die beim An heben des Stössels (2) aus seiner Arbeitsstellung gegen den Anschlagstift (23) stösst und dadurch über das Querstück (21) die Bolzen (18) mit den Anschlägen (17) zurückzieht.
CH54761A 1960-01-23 1961-01-18 Nibbelmaschine CH403448A (de)

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CH54761A CH403448A (de) 1960-01-23 1961-01-18 Nibbelmaschine

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