DE2654751C3 - Schrottschere - Google Patents

Schrottschere

Info

Publication number
DE2654751C3
DE2654751C3 DE19762654751 DE2654751A DE2654751C3 DE 2654751 C3 DE2654751 C3 DE 2654751C3 DE 19762654751 DE19762654751 DE 19762654751 DE 2654751 A DE2654751 A DE 2654751A DE 2654751 C3 DE2654751 C3 DE 2654751C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
scrap
carriage
cylinder
knife carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762654751
Other languages
English (en)
Other versions
DE2654751B2 (de
DE2654751A1 (de
Inventor
Heinrich 5810 Witten Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lyndex Recycling Systems Ltd
Original Assignee
Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lindemann Maschinenfabrik GmbH filed Critical Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19762654751 priority Critical patent/DE2654751C3/de
Publication of DE2654751A1 publication Critical patent/DE2654751A1/de
Publication of DE2654751B2 publication Critical patent/DE2654751B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2654751C3 publication Critical patent/DE2654751C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/008Cutting-up scrap
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/32Presses specially adapted for particular purposes for consolidating scrap metal or for compacting used cars
    • B30B9/326Presses specially adapted for particular purposes for consolidating scrap metal or for compacting used cars provided with shearing means for the scrap metal, or adapted to co-operate with a shearing machine

Description

Die Erfindung betrifft eine Schrottschere mit einem eine Durchtrittsöffnung für den zu zerkleinernden Schrott aufweisenden Scherenständer, in dem mindestens ein längsbeweglich angetriebener Messerschlitten gelagert ist der ein mit einem Gegenmesser zusammenwirkendes Schermesser trägt und mit einem der Schneidebene vorgeordneten Niederhalter.
Eine derartige Schrottschere ist aus der DE-AS 14 02 382 bekannt und besteht aus einem feststehenden Scherenständer, in dem die Durchtrittsöffnung für den zu zerkleinernden .Schrott vorgesehen ist, die unten durch ein mit dem Ständer fest verbundenes Untermesser begrenzt ist Im Ständer ist der Messerschlitten mit einem daran befestigten Obermesser geführt. Die Auf- und Abbewegungen des Messerschlittens werden mit Hilfe eines Zylinderantriebes erreicht, der mit seinem einen Ende, vorzugsweise dem Zylinderteil, mit dem Ständer verbunden ist, während er mit dem anderen Teil, also vorzugsweise dem ausfahrbaren Kolbenteil, mit dem Messerschlitten verbunden ist, der während des Schnitts am Untermesser vorbeigeführt wird.
Um ein Aufbäumen und Verklemmen von Schrotteilen innerhalb der Durchtrittsöffnung zu vermeiden, ist außerdem ein der Schneidebene vorgeordneter Niederhalter vorgesehen, der unabhängig vom Messerschlitten ebenfalls über einen hydraulischen Antrieb auf- und abbewegt werden kann.
Diese bekannte Bauart erfüllt zwar die ihr gestellten Aufgaben, jedoch besitzt sie insofern eine verhältnismäßig aufwendige Antriebsinstallation, als die Hydraulikantriebe insgesamt eine höhere Kraft aufzubringen haben als sie für die Durchführung des Schervorgangs notwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schrottschere der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit vergleichsweise geringerer installierter hydraulischer Leistung gleiche oder gar höhere Schnittstärken zu bewältigen vermag. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein in an sich bekannter Weise auf einem längsbeweglichen Messerschlitten befestigtes, den Schnitt ausführendes Untermesser und ein ebenfalls auf einem längsbeweglichen Messerschlitten befestigtes, den Niederhalter tragendes Obermesser, wobei der eine Messerschlitten im Scherenständer und der andere Messerschlitten in dem einen Messerschlitten gelagert ist. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen entfällt die zusätzliche hydraulische Installation bzw. die bisher notwendige gesonderte Krafteinleitung für den Niederhalter, weil dieser baulich und antriebsmäßig mit dem Obermesser vereinigt ist, so daß die Funktion des Niederhaltens und des Schneidens des Schrottes von einer Baueinheit erfüllt wird.
Zwar ist aus der DE-AS 10 11698 eine Schere bekannt, bei der ein beweglicher Querholm den unteren Messerträger über Zugbolzen bewegt, jedoch sind dort aufwendig zu erstellende und mit zusätzlichen Gleitschuhen zu versehene, durchgehende Führungen für die Messerträger im Ständer vorgesehen.
Auf der Basis des Gedankens, die Messerschlitten über einen Zylinderantrieb derart kraftschlüssig miteinander zu verbinden, daß der zu zerteilende Schrott einen Anschlag für den als Widerlager für die
Aufwärtsbewegung des Messerschlittens vorgesehenen Messerschlitten bildet, sind im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre vorzugsweise zwei Alternativausfühningen möglich, von denen die eine sich dadurch auszeichnet, daß das Untermesser am Messerschlitten befestigt ist, während der Niederhalter und das Obermesser über den Zylinderantrieb mit dem Messerschlitten verbunden und in letzterem längsbeweglich geführt sind. Dabei sind der Messerschlitten und der Niederhalter mit dem Obermesser also durch den Zylinderantrieb quasi gegeneinander verspannt, wobei vorzugsweise der Zylinderantrieb mit seinem Zylinderteil mit dem Messerschlitten und mit seinem Kolbenteil mit dem Niederhalter verbunden ist.
Alternativ kann das Obermesser mit dem Niederhaiter am Messerschlitten befestigt sein, während ein Träger für das Untermesser über den Zylinderantrieb mit dem Messerschlitten verbunden und in letzterem längsbeweglich geführt ist, wobei in bevorzugter Ausführungsform dieser Alternative eier Zylinderantrieb mit seinem Zylinderteil mit dem Messerschlitten und mit seinem Kolbenteil mit dem Untermesserträger verbunden ist. Diese Alternativlösung bedeutet im Rahmen der Erfindung eine Verlagerung des Zylinderantriebs in den unteren Bereich des Scherenständers, >5 ohne daß damit eine grundsätzliche Änderung der noch eingehend zu erläuternden Bewegungsabläufe verbunden ist. Eine derartige Ausführung kann aus Platzgründen in bestimmten Fällen vorgezogen werden.
Bei Druckbeaufschlagung des Zylinderantriebs werden im einen Fall nacheinander der Niederhalter mit Obermesser und dann der Messerschlitten mit dem Untermesser entgegengesetzt zueinander bewegt, während bei der zweiten Grundausführung zunächst der Messerschlitten mit Obermesser und dann der Untermesserträger mit Untermesser entgegengesetzt zueinander bewegt werden.
Vorzugsweise ist bei der ersten Alternativausführung am Rahmen ein Anschlag für die obere Endlage des Niederhalters und ein weiterer Anschlag für die untere Endlage des Messerschlittens vorgesehen. Dadurch kann erreicht werden, daß bei eingefahrenem Zylinderantrieb der Niederhalter gegen den oberen Anschlag und der Messerschlitten gegen den unteren Anschlag anliegt, so daß eine definierte Durchtrittsöffnung für den zu schneidenden Schrott, insbesondere eine fluchtende Lage des Untermessers mit dem vorgelagerten Scherentisch gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäß vorgesehene antriebs- und bewegungsmäßige Kupplung von Ober- und Untermesser über den Messerschlitten unter Zwischenschaltung des Zylinderantriebs bewirkt in überraschend einfacher Weise eine quasi automatische Folge der bisher einzeln zu steuernden Folge von Vorverdichtung und Schnitt des Schrottes. Dabei läßt sich in einfacher Weise in Ausgestaltung der Erfindung das Ausmaß der Vorverdichtung dadurch steuern, daß auf den Messerschlitten bzw. den Untermesserträger ein Haltezylinder einwirkt, dessen Druckkraft nach beendeter Schrottverdichtung auf den Zylinderantrieb umschaltbar ist. bo
Anstelle der Verwendung dieses Haltezylinders ist es auch möglich, den Messerschlitten bzw. den Untermesserträger über einen Reibschluß mit dem Scherenständer zu verbinden, so daß bei Beaufschlagung des Zylinderantriebs mit Arbeitsflüssigkeit zunächst der Niederhalter die Schrottverclichtung durchführt. Die beiden vorgenannten Maßnahmen bewirken, daß das Untermesser erst dann gegen das am Niederhalter befestigte Obermesser bewegt wird, wenn die gewünschte Schrottverdichtung erreicht ist bzw. wenn der Zylinderantrieb eine Kraft auf den Schrott ausübt, die größer als die Kraft des Haltezyiinders oder größer als die durch Reibschluß zwischen Messerschlitten bzw. Untermesserträger und Scherenständer erzeugte Kraft ist.
In manchen Anwendungsfällen kann es auch zweckmäßig sein, zwei Zylinderantriebe vorzusehen, die mit ihren Zylinderteilen mit dem Messerschlitten und mit ihren Kolbenteilen mit Abstand voneinander gelenkig mit dem Niederhalter bzw. dem Untermesserträger verbunden sind. Dadurch kann erreicht werden, daß das Obermesser bzw. das Untermesser einerseits bei einseitig unterschiedlicher Druckbeaufschlagung in .Schrägstellung und andererseits bei alternierend unterschiedlicher Druckbeaufschlagung im Wiegeschritt pendelnd absenkbar bzw. anhebbar ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, den Arbeitsablauf den unterschiedlichen Widerständen des zu schneidenden Gutes optimal anzupassen.
Anhand der Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Scherenständer gemäß der ersten Alternative;
F i g. 2 den in F i g. 1 dargestellten Ständer mit Einbauten, teils im Querschnitt, teils in Draufsicht;
F i g. 3 den linken Teil der Darstellung gemäß F i g. 2, jedoch mit für einen Reibschluß zwischen Ständer und Messerschlitten geeigneten Einrichtungen;
F i g. 4 bis 6 schematische Darstellungen des Scherenvorganges;
F i g. 7 den Obermesserantrieb in abgewandelter Ausführung und
Fig. 8 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Alternativanordnung des Zylinderantriebs.
Gemäß Fig. 1 ist in einem feststehenden Scherenständer 1 ein Messerschlitten 2 längsverschieblich gelagert und enthält eine Schrottdurchtrittsöffnung 3, die am unteren Ende durch ein Untermesser 4 begrenzt ist. Der Messerschlitten 2 ist in F i g. 1 in seiner unteren Endlage dargestellt und liegt gegen einen Anschlag 5 des Ständers 1 an.
Mit dem Messerschlitten 2 ist ein Zylinderantrieb 6 mit seinem Zylinderteil 7 fest verbunden. Der Kolbenteil 8 des Zylinderantriebs trägt einen Messerschlitten 9, der nach unten in einen Niederhalter 9a übergeht, an dem ein Obermesser 10 befestigt ist. Der Niederhalter 9a ist in F i g. 1 in seiner oberen Endlage dargestellt, in der der Messerschlitten 9 gegen einen Anschlag 11 anliegt. Der Messerschlitten 9 ist in dem Messerschlitten 2 verschiebbar geführt, so daß bei Beaufschlagung des Zylinderantriebs 6 mit Arbeitsflüssigkeit zunächst der Niederhalter 9a abgesenkt wird, bis er auf Widerstand, nämlich auf den zu verdichtenden und zu zerteilenden Schrott auftrifft, so daß nach beendeter Schrottverdichtung der Zylinderantrieb, indem er fich über den Niederhalter 9a gegen den Schrott abstützt, den Messerschlitten 2 mit seinem Untermesser 4 anhebt und dieses Untermesser 4 an dem Obermesser 10 vorbeiführt.
Es ist auch möglich, den Messerschlitten 2 mit einem in nicht dargestellter Weise am Ständer befestigten Haltezylinder 12 so zu belasten, daß der Messerschlitten 2 sich erst dann anhebt, wenn eine bestimmte Schrottverdichtung mittels des Niederhalters 9a eingetreten ist. Der Haltezylinder 12 kann als Plunger
ausgebildet sein und dient zur Aufrechterhaltung einer Gegenkraft beim Schrottverdichten des Niederhalters 9a und beim Niederhalten während des Abschervorganges.
Eine der Wirkung des Haltezylinders 12 ähnliche Wirkung tritt ein, wenn gemäß F i g. 3 der Messerschlitten 2 über 'inen mittels Zylinder 13 und 14 hervorgerufenen Reibschluß mit dem Ständer verbunden ist.
Der Arbeitsablauf wird anhand der Fig. 4 bis 6 erläutert: In der in F i g. 4 dargestellten Stellung nimmt der Niederhalter 9a seine durch den festen Anschlag 11 bestimmte obere Endlage ein, während sich der Messerschlitten 2 unten gegen den Anschlag 5 anliegend in seiner unteren Endlage befindet.
In diesem Zustand kann der zu zerteilende Schrott 15 in Richtung des Pfeiles 16 nach links vorgeschoben werden, worauf nach Beaufschlagung des Zylinderantriebs 6 der Niederhalter 9a sich gemäß F i g. 5 auf den Schrott 16 herabsenkt und nach einer bestimmten durch die Kraft des Haltezylinders 12 vorgegebenen Schrottverdichtung bzw. nach einem entsprechenden Druckan stieg im Zylinder 6 zum Stehen kommt, worauf der Messerschlitten 2 gemäß F i g. 6 mittels des Zylinderantriebs 6 in Richtung des Pfeiles 17 nach oben gezogen und mit seinem Untermesser 4 an dem Obermesser 10 vorbeigeführt wird, und den Schrott 15 durchschert. Entsprechend dem Maß, um das der Messerschlitten 2 gehoben wird, taucht der Kolben 18 tiefer in den Haltezylinder 12 ein.
In dem Ständer 19 gemäß F i g. 7 ist der Messerschlitten 20 mit dem Untermesser 21 vertikal beweglich geführt. Mit Hilfe eines Fortsatzes 22 ist das Obermesser 23 über einen Kulissenstein 24 und einen Zapfen 25 schwenkbeweglich gelagert. Durch Beaufschlagung von Zylinderantrieben 26 und 27 ist ein Senken des Obermessers 23 möglich. Um eine Schräganstellung des Obermessers 23 zu erhalten und dadurch höhere Schnittstärken bewältigen zu können, genügt es, wenn einer der beiden Zylinderantriebe mit einem höheren oder auch niedrigeren Druck beauf-
schlagt wird, so daß sich das Obermesser 23 schräg stellt.
Es ist auch möglich, die beiden Zylinderantriebe mit alternierend unterschiedlichem Druck zu beaufschlagen, so daß die Absenkung des Obermessers 23 pendelnd vor sich geht und eine optimale Anpassung an unterschiedliche Widerstände während des Schrotlschneidens möglich ist.
Gemäß F i g. 8 kann der oder können die Zylinderantriebe 28 auch unmittelbar an einem Untermesserträger 29 mit Untermesser 30 angreifen, wobei deren Kolbenteil 31 mit dem Untermesserträger 29 und deren Zylinderteil 32 mit dem das Obermesser 33 und den Niederhalter 34 tragenden Messerschlitten 35 verbunden ist. Letzterer ist. der Ausführungsform nach Fig. 1 entsprechend, im Ständer 36 längsverschiebbar geführt. Der Untermesserträger 29 kann mittels der Scherzylinder 28 auch in Schrägstellung gebracht werden, um mit ziehendem Schnitt arbeiten zu können.
Auf dem Ständer 36 sind seitlich der öffnung 37 des Scherenmauls zwei Haltezylinder 38 angeordnet, deren ausgefahrene Kolbenstangen 39 sich gegen den Untermesserträger 29 abstützen und damit die gleiche Wirkung erzielen wie die Haltezylinder 12 gemäß Fig. 1. Die durch die Haltezylinder 38 verursachte Wirkung kann auch durch reibschlüssige Vorbelastung des Untermesserträgers 29 erzielt werden, wie dies entsprechend F i g. 3, Pos. 13 und 14 zu entnehmen ist. In der gezeichneten Ausgangsstellung ruht der Untermesserträger 29 auf nicht dargestellten Endanschlägen, so daß das Untermesser in Geradstellung mit dem Scherentisch 40 fluchtet. Bei Druckbeaufschlagung der Zylinderantriebe 28 wird der Untermesserträger 29 durch die Haltezylinder 38 zunächst an einer Aufwärtsbewegung gehindert, so daß der Messerschlitten 35 abwärts bewegt wird, bis das Obermesser 33 und der Niederhalter 34 auf das Schrottmaterial 41 eine die Kraft der Haltezylinder 38 übersteigende Kraft ausüben. Alsdann bewegt sich der Untermesserträger 29 unter Einschub der Kolbenstangen 39 in die Haltezylinder aufwärts, bis das Schrottmaterial 41 zwischen Untermesser 30 und Obermesser 33 durchgeschert ist
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Schrottschere mit einem eine Durchtrittsöffnung für den zu zerkleinernden Schrott aufweisenden Scherenständer, in dem mindestens ein längsbeweglich angetriebener Messerschlitten gelagert ist, der ein mit einem Gegenmesser zusammenwirkendes Schermesser trägt, und mit einem der Schneidebene vorgeordneten Niederhalter, gekennzeichnet durch ein in an sich bekannter Weise auf einem längsbeweglichen Messerschlitten (2 bzw. 29) befestigtes, den Schnitt ausführendes Untermesser (4 bzw. 30) und ein ebenfalls auf einem längsbeweglichen Messerschlitten (9 bzw. 35) befestigtes, den Niederhalter (9a bzw. 34) tragendes Obermesser (10 bzw. 33), wobei der eine Messerschlitten (2 bzw. 35) im Scherenständer {1 bzw. 36) und der andere Messerschliiten (9 bzw. 29) in dem einen Messerschlitten (2 bzw. 35) gelagert ist
2. Schrottschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschlitten (2 und 9 bzw. 29 und 35) über einen Zylinderantrieb (6 bzw. 28) derart kraftschlüssig miteinander verbunden sind, daß der zu zerteilende Schrott (15 bzw. 41) einen Anschlag für den als Widerlager für die Abwärtsbewegung des Messerschlittens (2 bzw. 29) vorgesehenen Messerschlitten (9 bzw. 35) bildet
3. Schrottschere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderantrieb (6) mit seinem Zylinderteil (7) mit dem Messerschlitten (2) und mit seinem Kolbenteil (8) mit dem Niederhalter (9a>>verbunden ist.
4. Schrottschere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderantrieb (28) mit seinem Zylinderteil (32) mit dem Messerschlitten (35) und mit seinem Kolbenteil (31) mit dem Untermesserträger (29) verbunden ist.
5. Schrottschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ständer (1) ein Anschlag (11) für die obere Endlage des Niederhalters (9a) und ein weiterer Anschlag (5) für die untere Endlage des Messerschlittens (2) vorgesehen sind.
6. Schrottschere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingefahrenem Zylinderantrieb (6) der Niederhalter (9a^ gegen den oberen Anschlag (11) und der Messerschlitten (2) gegen den unteren Anschlag (5) anliegt.
7. Schrottschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgefahrenem Zylinderantrieb (6 bzw. 28) Ober- und Untermesser (10,4 bzw. 33,30) sich überlappen.
8. Schrottschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Messerschlitten (2) bzw. den Untermesserträger (29) ein Haltezylinder (12 bzw. 38) einwirkt, dessen Druckkraft nach beendeter Schrottverdichtung auf den Zylinderantrieb (6 bzw. 28) umschaltbar ist.
9. Schrottschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerschlitten (2) bzw. der Untermesserträger (29) über einen Reibschluß mit dem Scherenständer (1 bzw. 36) verbunden ist.
10. Schrottschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zylinderantriebe (26, 27) vorgesehen sind, die mit ihren Zylinderteilen mit dem Messerschlitten (20) und mit ihren Kolbenteilen mit Abstand
voneinander gelenkig mit dem Niederhalter bzw. dem Obermesserträger verbunden sind.
DE19762654751 1976-12-03 1976-12-03 Schrottschere Expired DE2654751C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762654751 DE2654751C3 (de) 1976-12-03 1976-12-03 Schrottschere

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762654751 DE2654751C3 (de) 1976-12-03 1976-12-03 Schrottschere
GB4771177A GB1570019A (en) 1976-12-03 1977-11-16 Scrap shears
JP13902377A JPS6128444B2 (de) 1976-12-03 1977-11-21
FR7736018A FR2372673B1 (de) 1976-12-03 1977-11-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2654751A1 DE2654751A1 (de) 1978-06-08
DE2654751B2 DE2654751B2 (de) 1981-05-07
DE2654751C3 true DE2654751C3 (de) 1982-01-14

Family

ID=5994548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762654751 Expired DE2654751C3 (de) 1976-12-03 1976-12-03 Schrottschere

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS6128444B2 (de)
DE (1) DE2654751C3 (de)
FR (1) FR2372673B1 (de)
GB (1) GB1570019A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6292117U (de) * 1985-11-27 1987-06-12
JPH0560727U (ja) * 1992-01-21 1993-08-10 富士車輌株式会社 スクラップ切断装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE220281C (de) *
DE153053C (de) *
BE564196A (de) *
DE461398C (de) * 1926-07-18 1928-06-19 Kalker Maschinenfabrik A G Rueckzugvorrichtung fuer das Obermesser bei von unten nach oben schneidenden elektrohydraulischen Block- und Brammenscheren
DE861950C (de) * 1951-11-01 1953-01-08 Moeller & Neumann Gmbh Staender-Blechschere
DE1011698B (de) * 1955-09-16 1957-07-04 Hydraulik Gmbh Schere mit mindestens einem laengs gefuehrten Messertraeger
FR1377581A (fr) * 1963-09-24 1964-11-06 Perfectionnement aux cisailles-guillotines
AT246533B (de) * 1964-03-23 1966-04-25 Voest Ag Tafelschere
US3554066A (en) * 1968-07-11 1971-01-12 Nikolai Vasilievich Kolypaev Hydraulic shears for cutting up moving ingots
IT1036731B (it) * 1975-01-13 1979-10-30 Danteli Off Mec Procedi menta di taglio mediante cesoia prodotte in colatacontinua e dispositivo adottaote tale procedimento

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5371391A (en) 1978-06-24
GB1570019A (en) 1980-06-25
DE2654751A1 (de) 1978-06-08
FR2372673B1 (de) 1984-06-15
FR2372673A1 (fr) 1978-06-30
JPS6128444B2 (de) 1986-06-30
DE2654751B2 (de) 1981-05-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1936012C2 (de) Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelhüben in einer vertikal wirkenden Schmiedepresse
DE2057751A1 (de) Fliegend bewegliche Schneidvorrichtung
DE3117293C2 (de)
DE3029629C2 (de) Sicherheitsabdeckung für den Gießformbereich einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE19536415C2 (de) Scherschneidevorrichtung zur Verwendung mit einer Presse
CH659424A5 (de) Vorrichtung zum anbringen horizontaler und vertikaler schnitte an plattenfoermigen objekten.
DE2654751C3 (de) Schrottschere
DE1945864C3 (de) Vertikalschere
DE2703197C2 (de) Schere zum Schneiden von Profilmaterial
DE2612304A1 (de) Biegemaschine fuer stabfoermiges material, insbesondere fuer betonbewehrungsstaebe
DE3920173C1 (de)
DE1552612C3 (de) Schneidemaschine für Stabmateria]
DE1502774A1 (de) Anschlagvorrichtung bei einer Schere,insbesondere Blechschere
DE1811649A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Stanzteilen mit glatten Raendern
DE1904689C3 (de) Schneidvorrichtung zum Abschneiden von Baumstammen
DE2109216A1 (de) Vorrichtung zum Anbringen von Formlöchern in einem Blechband
DE1752244B2 (de) Hydraulische Schrottschere mit einer den Schrott seitlich verdichtenden Sei tendruckpresse
DE2533153A1 (de) Niederhaltervorrichtung fuer eine hydraulisch angetriebene schere
DE4114893A1 (de) Holzspaltvorrichtung mit hydraulisch betaetigbarem stempel
DE3630601C2 (de)
DE1191553B (de) Schneidvorrichtung fuer einen Strang aus plastischem Werkstoff
DE2620528C3 (de) Vorrichtung zum Spannen von Walzgut im Arbeitsbereich eines Trennwerkzeuges, insbesondere eines Kreissägeblattes
DE4325607C2 (de) Vorrichtung zum Stanzen
EP0478530A1 (de) Schneidanlage zum Abschneiden von Stücken wählbarer Länge von einem Gitterrost
DE2717621C2 (de) Schrottschere

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee