CH400331A - Aussenläufermotor, vorzugsweise in Topfform - Google Patents
Aussenläufermotor, vorzugsweise in TopfformInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
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Description
Aussenläufermotor, vorzugsweise in Topfform Die Erfindung betrifft einen Aussenläufermotor, dessen Läufer z. B. topfförmig ausgebildet ist. In der Regel ist bei dieser Ausführung der Läufer flie- gend gelagert, d. h. an einem Ende der Motorwelle befestigt, welche ihrerseits in einem flanschartigen Lagerschild gelagert ist.
Ein solcher Aussenläufermo- tor besitzt nun einige Nachteile. Diese bestehen ein mal darin, dass durch die fliegende Lagerung des topfförmigen Läufers dieser gegen Durchbiegung an fällig ist, so dass die Gefahr besteht, dass der notwen dige Luftspalt zwischen:
Ständer und' Läufer nicht beibehalten wird. Zum anderen ist zwischen dem zur Befestigung des Motors dienenden flanschartigen Lagerschild und dem Läufergehäuse zwangläufig ein Ringspalt vorhanden, in den Fremdkörper oder Schmutz eindringen können.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nach teile dadurch, dass der Läufer als geschlossenes. Ge häuse ausgebildet auf einer das Ständerpaket tragen den, feststehenden Achse zweiseitig gelagert und diese Achse mit Befestigungselementen, vorzugsweise einem Befestigungsflansch, für den Motor versehen ist.
Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung ist der Motor einmal vollkommen geschlossen, während an derseits durch die normale, also nicht fliegende Lage rung des Läufers Durchbiegun@gen desselben weitest- gehend vermieden werden.
Weitere Merkmale sind in den im folgenden an hand der Zeichnungen beschriebenen Ausführungs- beispielen enthalten. Dabei zeigen Fig. 1 die Ausführung eines Aussenläufermotors in Topfform in der bisher üblichen Weise, Fig. 2 die erfindungsgemässe Ausführung,
Fig. 3 und 4 verschiedene Formen der Anbrin- gung des Befestigungsflansches und die Fig. 5 und 6 weitere spezielle Ausführungen des Motors. Fig. 1 zeigt, wie schon erwähnt, einen Aussen läufermotor bekannter Bauart.
Dabei sitzt das Stän- -derpaket 1 fest auf einem zylinderförmigen An- satz 2 eines. flanschartigen Lagerschildes 3, welcher gleichzeitig zur Befestigung des ganzen Motors dient.
In dem Zylinder 2 ist die Motorwelle 4 gelagert, an deren einem Ende der topfförmige Läufer 5 be festigt ist, welcher den Ständer umgreift. Es ist einleuchtend, dass, der fliegend gelagerte;
Läufer 5 Biegebeanspruchungen unterworfen ist, durch welche der Luftspalt zwischen Ständerpaket 1 und Läufer paket 6 beeinflusst wird. Es kann also u. U. zu einem Schleifen zumindest der linken Paketkanten kommen sowie auch zu einem Streifen des auf dem Läufer angebrachten Lüfterrades (nicht :
dargestellt) mit der Leitscheibe. Weiterhin ist zwischen Lager schild 3 und Läufer 5 ein Ringspalt 7 vorhanden, durch den unerwünschterweise Fremdkörper ein dringen können.
Fig.2 zeigt einen Aussenläufermotor nach der Erfindung. Dieser besitzt eine feststehende Hohl achse 8, die wiederum das StändLrpaket 9 trägt. Der Läufer besteht aus einem das Läuferpaket 10 ent haltenden. topfförmigen Gehäuseteil 11 sowie einem weiteren, den topfförmigen Teil schliessenden Ge häusebeil 12.
Beide Teile 11 und! 12 sind fest mit- einander verschraubt und auf der feststehenden Achse 8 mittels Kugellagern 13 gelagert.
Der Motor ist also vollkommen geschlossen und somit vor dem Ein dringen von Schmutz oder Fremdkörpern geschützt. Ferner werden durch die normale zweiseitige Lage rung des Gehäuseläufers. @Durchbiegungen desselben und die damit verbundenen Nachteile vermieden.
Die Befestigung des Motors an etwa einer Ge häusewand 25 die mit einer Bohrung 26 versehen ist, geschieht mittels einer auf der Achse 8 fest sitzenden Anlagescheibe 27 und einer Mutter 28. Auf der B-Seite wird: ein Befestigungsbolzen 29 in die hohle Achse 8 eingebracht.
Eine andere Be festigung des Motors geschieht über einen auf der feststehenden Achse 8 angebrachten Flansch, der auf der Achse verschiedenartig angebracht sein kann. In Fig. 3 besitzt der Flansch 14 einen nabenförmigen Ansatz 15, welcher gegen den, Innenring 16 des flanschseitigen Kugellagers 13 anliegt, während sich gegen die Aussenseite des Flansches 14 eine auf der Achse 8 sitzende Mutter 17 presst.
Bei der Aus führung nach Fig. 4 besitzt der Flansch 18 wiederum eine, jedoch längere Nabe 19, die von der Mutter 17 gegen einen Ansatz 20 der Achse 8 gedrückt wird. Das Kugellager 13 sitzt hier auf der Nabe 19 dies Befestigungsflansches 18.
Zur Kühlung des Motors wird dessen Läufer auf seinem Aussenumfang mit einem Lüfter verse hen, der an dem flanschartgen Ring 21 des Läufers 11 befestigt wird. Die Kühlwirkung dieses Lüfters beschränkt sich aber im wesentlichen nur auf die dem Befestigungsflansch des Motors gegenüberliegende Seite,
während die dem Flansch benachbarte Motor seite nur eine geringe Kühlung erhält. Um diesen; Nachteil zu beseitigen, besteht ein weiterer Erfin d\ungsgedanke darin, den Befestigungsflansch 14 bzw. 18 des Motors mit Lufteintrittsöffnungen 22 zu versehen.
Ferner wird die Stirnseite des Gehäuse Täufers, die dem Befestigungsflansch gegenüberliegt, entweder, wie Fig. 5 zeigt, mit Lüfterflügeln 23, oder, wie in Fig. 6 gezeigt, mit radialen Rippen 24 ver sehen. Statt der Rippen 24 können selbstverständlich in der Gehäusewand auch radiale Vertiefungen ein gebracht werden. Auf diese Weise entsteht ein an der Stirnwand des Gehäuseläufers entlangfliessender Kühlluftstrom.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aussenläufermotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer als geschlossenes Gehäuse (11, 12) aus gebildet auf einer das Ständerpaket (9) tragenden, feststehenden Achse (8) zweiseitig gelagert und diese Achse mit Befestigungselementen für den Motor ver sehen Ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Aussenläufermotor nach Patentanspruch., da durch gekennzeichnet, dass die Motorachse (8) mit einem Befestigungsflansch (14, 18) versehen ist.2. Aussenläufermotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (14) mit einer Nabe (15) versehen zwischen einer auf der Achse (8) sitzenden Mutter (17) und dem ebenfalls auf der Achse sitzenden Innenring des einen Kugelnagers (13) befestigt ist.3. Aussenläufermotor nach Unteranspruch 1, da- dlarch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (18) fest auf der Achse (8) sitzend mit einer das flanschseitge Lager (13) aufnehmende Nabe (19) versehen ist.4. Aussenläufermotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (18) mit Lufteintrittsöffnnungen (22) und! die ihm benachbarte Stirnseite des Gehäuseläufers (11, 12) r ai it Lüfterflügeln (23) versehen ist. 5.Aussenläufermotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (14) mit Lufteintrittsöffnungen (22) und die ihm benachbarte Stirnseite des Gehäuseläufers (11, 12) mit radialen Rippen (24) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0079993 | 1962-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH400331A true CH400331A (de) | 1965-10-15 |
Family
ID=7508595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH72763A CH400331A (de) | 1962-06-20 | 1963-01-22 | Aussenläufermotor, vorzugsweise in Topfform |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE630852A (de) |
| CH (1) | CH400331A (de) |
-
0
- BE BE630852D patent/BE630852A/xx unknown
-
1963
- 1963-01-22 CH CH72763A patent/CH400331A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE630852A (de) |
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