CH400210A - Schienenkreuzung - Google Patents

Schienenkreuzung

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Publication number
CH400210A
CH400210A CH513063A CH513063A CH400210A CH 400210 A CH400210 A CH 400210A CH 513063 A CH513063 A CH 513063A CH 513063 A CH513063 A CH 513063A CH 400210 A CH400210 A CH 400210A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
block
rails
parts
crossing
Prior art date
Application number
CH513063A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Jullig
Johansson Evert
Original Assignee
Atvidabergs Sparvaxlar & Signa
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Publication date
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Publication of CH400210A publication Critical patent/CH400210A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/28Crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


      Schienenlrreuzung       Die     Erfindung        betrifft    eine     Schienenkreuzung.     Schienenkreuzungen werden gewöhnlich aus nor  malen Schienenstücken zusammengesetzt, die derart  geformt, bearbeitet und zusammengefügt sind, dass  zwei Spitzenschienen in     einer        Spitze        zusammenlaufen     und zwei Flügelschienen zur Bildung ,der     Flügel    abge  bogen sind.

       Spitzenschienen    und     Flügelschienen    wer  den mit zwischenliegenden Abstandstücken durch  Querbolzen zusammengehalten und     sind    auf einer  Unterplatte festgeschraubt oder -geschweisst, die an  den Schwellen verankert wird. Derartige, aus vielen  Teilen zusammengesetzte und von mehreren     Bolzen     zusammengehaltene     Kreuzungen    müssen     fortlaufend     überwacht werden, so dass alle Teile     unbeschädigt     bleiben und     alle    zusammenhaltenden Bolzen     gut    an  gezogen sind.  



  Es ist erwünscht und ein Erfordernis das für den       Überwachungsdienst        für    die Bahn erforderliche Per  sonal vermindern zu können,     insbesondere    in spär  lich bevölkerten Gegenden und schwer belasteten  Bahnen wie z.

   B.     Erztransportbahnen,        weshalb        man     danach     gestrebt    hat,     unterhaltsfreiere        Schienenkreu-          zungen    zu schaffen.     Somit    hat man     vorgeschlagen,    die  Spitze und zugehörige Abstandstücke zu einem     zu-          sammenhängenden        Herzstück        zusammenzubauen,     mit dem die Flügelschienen wie zuvor durch Querbol  zen     zusammengehalten    werden.

   Dies hat     freilich        die     Zahl der     notwendigen    Teile     verringert    und die  empfindlichsten     derselben,    nämlich die Spitze ver  stärkt, hat aber statt dessen die gesamte     Schienen-          kreuzung    verteuert und die     Anschlussfugen    für die  Anschlusschienen der Kreuzungsmitte näher geführt,  wodurch diese Fugen     grösseren    Beanspruchungen  ausgesetzt     werden.     



  Sehr umständliche und teuere Bauarten von  Schienenkreuzungen sind auch     vorgeschlagen    wor-    -den, die aus bearbeiteten Teilen von     soggenannten     Vollschienen bestehen, die einen Steg aufweisen der  mindestens     gleich    breit ist wie der Schienenkopf. Die       Verteuerung    die durch :die hohen     Bearbeitungskosten     und den grossen Materialaufwand verursacht wunde,  ist nur teilweise dadurch ausgeglichen worden, dass  die Spitzen-     und    Flügelschienen zu kompakteren     Ge-          bilden        zusammengeschweisst    werden konnten.

   Für  den Anschluss der Schienen     waren    aus den     massiven     Seiten     dieser        Vollschienen    ausgearbeitete     Anschluss-          kammern    notwendig.  



  Eine     praktisch    genommen unterhaltsfreie Schie  nenkreuzung ist auch vorgeschlagen worden, bei der  .die Spitze und die Flügel zusammen mit dem Schie  nensteg und dem     Schienenfuss    sowie     einschliesslich          @dbr    den     gesamten    Zwischenraum zwischen Spitze und  Flügel ausfüllenden Abstandstücken     aus    einem einzi  gen kompakten     Blockherzstück    aus Stahlguss herge  stellt wurde.

   Dieses äusserst schwere Blockherzstück  ist an sich selbst     -unterhaltsfrei    aber sehr     kostspielig.     Die sich an dieses Blockherzstück     anschliessenden     Schienen können durch Schweissen oder Laschen  angeschlossen werden. Dieses Blockherzstück bildet  aber wie in     anderen    Bauarten     einen        Kontinuitätsun-          terbruch        zwischen    den nacheinander     überfahrenden     Schienenteilen.

   Die Fugen zwischen den     Anschluss-          schienen    und dem Blockherzstück werden infolge der  Unterschiede in Elastizität, Trägheit und Material in  ,den     angrenzenden    Teilen sehr starken Beanspruchun  gen ausgesetzt.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Schienen  krauzung, die     vollständig        unterhaltsfrei    ist und die zu  Kosten     hergestellt    werden kann, die im Bezug auf       id:eren        Vorteil    günstig sind. Die erfindungsgemässe       Schienenkreuzung    sichert eine gute Kontinuität der  die Kreuzung     tragenden    Teile, die     ausserdem    schmal      sind und somit den     grösstmöglichen        Teil    der Schwel  lenoberflächen freilassen, was die Stopfarbeit wesent  lich erleichtert.  



  Die Erfindung betrifft     eine        Schienenkreuzung     derjenigen Art, bei der die Spitze und die Flügel  Teile eines     zusammenhängenden    Blocks bilden,     bei     der aber die mit den     bekannten    Blockbauarten ver  bundenen     Nachteile    wie     Diskontinutät,        grosser          Materialaufwand,    grösseres Gewicht und mühsame  Anlage     vermieden    werden.

   Die     Erfindung        ist    dadurch       gekennzeichnet,        dass    der Block     eine        bedeutend    gerin  gere Bauhöhe     aufweist    als     das    Profil der     Anschluss-          schienen    und in der Höhe des Blockes entsprechen  den     Ausneh:

  mungen    in zwei Tragschienen     versenkt     und befestigt     ist,    deren den     Block        aufnehmende    und  tragende Mittelteile im     wesentlichen    parallel verlau  fen und deren     Endteile        in    einem gegenseitigen Winkel       auseinanderlaufen,    der dem Kreuzungswinkel ent  spricht.

   Zweckmässig     werden    die aneinander anlie  genden     Schienenfusskanten        der        parallel        verlaufenden          Schienenmittelteile    zur Bildung einer     geschlossenen          Kastenkonstruktion        miteinander        verschweisst.     



  Die     Erfindung        wird    im nachstehenden näher er  klärt und auf der     beiliegenden        Zeichnung    in     einem     Ausführungsbeispiel     veranschaulicht.     



       Fig.    1 ist eine Draufsicht einer Schienenkreuzung  .der .bisher gewöhnlichsten Bauart.  



       Fig.    2 ist     eine    Seitenansicht einer Schienenkreu  zung gemäss der Erfindung.  



       Fig.    3 ist eine Draufsicht der     erfindungsgemässen     Schienenkreuzung.  



       Fig.4    ist ein waagerechter Schnitt unmittelbar  oberhalb der     Fussflanschen    der Tragschienen.  



       Fig.    5 ist ein     Querschnitt    nach der Linie V -V in       .Fig.    3.  



       Fig.    6 ist eine Querschnitt nach der     Linie        VI-VI     in     Fig.    3.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten gewöhnlichen Schie  nenkreuzung gibt es vier     Schieneastüoke,    nämlich  zwei     Flügelschienen    1 und 2, die     in    den     Flügeln    aus  laufen und zwei Spitzenschienen 3 und 4, die in der  Spitze 5 zusammenlaufen. Diese Schienenstücke wer  den durch Querbolzen 6 mit Abstandstücken 7 zu  sammengehalten und     sind    auf     einer        Unterlagsplatte    8  befestigt, die auf den Schwellen verankert ist.  



  Bei der in     Fig.2-6    gezeigten     Ausführungsform     der     erfindungsgemässan        Schienenkreuzung    kann     man     nicht     sinngemäss    von Flügelschienen und Spitzen  schienen sprechen, weil diese durch zwei durchgehen  de Tragschienen     (Fig.    4) ersetzt     sind,    die miteinan  der im wesentlichen parallellaufende Mittelteile 10  und 11 und     auseinanderlaufende        Endteile    12, 1-3       bzw.    14, 15 aufweisen,

   so dass jede der Tragschienen  10 und 11     am    einen     Ende    12 bzw. 14     als    Flügel  schiene dient, während das andere Ende 13 bzw. 15       derselben    Schiene als Spitzenschiene dient.     Diese    bei  den Tragschienen 1.2, 10, 13 und 14, 11, 15 ruhen  vorzugsweise     direkt    auf den Schwellen 9 oder auf  kleinen, auf jeder Schwelle     angebrachten        Veranke-          rungsplatten    16.     Die    Mittelteile 10 bzw.

   11 der Trag-    schienen sind, wie aus     Fig.    2     ersichtlich,    von oben un  gefähr bis zur Hälfte ihrer Höhe     ausgeschnitten    und  in diesen Ausschnitten ist der Block 17 eingesetzt, des  sen Höhe gleich der Tiefe     des.        Ausschnittes    ist, so dass  ,die Oberseite des     Blockes    auf der Höhe     der    Laufflä  chen der     Endteile    12, 13, 14, 15 der     Trageschienen     liegt. In der Oberseite des Blocks 17     sind    in     zweck-          mässiger    Weise (z.

   B. durch     Hobeln)        zusammenlau-          fende        Rillen    18 und 19,     (Fig.    3) ausgenommen, die in       "der        für        Blockherzstücke        bekannten    Weise eine Spitze  20 und zwei Flügel 21 und 22 bilden.  



  Wie in     Fig.    5 und 6 dargestellt, ist der Rand der       Ausschnitte    im Steg jeder     Tragschiene    10 und 11 so  abgeschrägt, dass eine     haltbare        Schweissnaht    23 zwi  schen dem Steg und dem Block 17     gebildet    werden       kann.    Die     Oberseite    des Blockes 17 .ist     zweckmässig     auf die     Rillen    zu schwach geneigt und     diese    Neigung  entspricht der     normalen        Kegeligkeit    der     Radlaufflä-          

  chen.    Die     Ausgestaltung    der     Schweissfugen    an den  Enden     des    Blocks ist nicht gezeigt, um die Zeichnung  nicht zu belasten.     Es    ist jedoch klar, dass sowohl die  dem Block zugewandten     Schienenkopfenden        als    auch  der     Block    selbst am oberen Rand     etwas        abgeschrägt     sind, um eine     Schweissnaht    zu ermöglichen, die nach  träglich zu einer     glatten    Lauffläche bearbeitet wird.

    Aus     Fig.    5 und 6 ist auch     ersichtlich,    dass die Fugen  zwischen dem Block und den Stegen der     Trageschie-          nen    niemals     Zugbeanspruchungen    ausgesetzt     werden,     weil die Radbelastung immer zwischen den     Tragei-          schienenstegen    wirken kann.

   Die Belastung eines  über die,     erfindungsgemässe        Schienenkreuzung    fah  renden Rades wird immer in     einem    weichen     über-          gang    von der     einen    Tragschiene auf die andere über  gehen.

   Besonders     bemerkenswert    ist, dass die ge  samte     ,Schienenkreuzung    nach     der        Erfindung    keine  einzige durchgehenden Querfuge aufweist, die die  Konstruktion     schwächt,    und     dass    sie eine durch den  Block 17     zusammengeschweisste,    aus nur drei gro.s  .sen Elementen bestehende     Einheit    bildet, die     eine     leichte     raumbesperende,    von     allen    Seiten leicht zu  gängliche und     vollständig    unterhaltsfreie Konstruk  tion gewährleistet.  



  Wenn erwünscht kann eine     Versteifung    dieser       Einheit    dadurch erzielt werden, dass     die    Füsse der  parallelen Mittelteile     der        Trageschienen    ihren be  nachbarten Kanten     entlang    zusammengeschweisst  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienenkreuzung, bei der die Spitze und die Flügel Teile eines zusammenhängenden Blocks bil den, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (17) eine bedeutend geringere Bauhöhe hat als das Profil der Anschlusschienen und in der Höhe des Blocks entsprechenden Ausnehmungen in zwei Tragschienen versenkt und befestigt ist,
    deren den Block aufneh mende und tragende Mittelteile im wesentlichen parallel versaufen und deren Endteile in einem gegen seitigen Winkel auseinandexlaufen, der dem Kreu- zungswinkel entspricht. UNTERANSPRUCH Schienenkreuzung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass die aneinander anliegenden Schienenfusskanten der parallelrverlaufenden Trag- schienenmittelteile zur Bildung eines geschlossenen Tragkastens zusammengeschweisst sind.
CH513063A 1963-04-24 1963-04-24 Schienenkreuzung CH400210A (de)

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