CH397696A - Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4-amino-2,6-dimethylpyrimidin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4-amino-2,6-dimethylpyrimidin

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CH397696A
CH397696A CH382162A CH382162A CH397696A CH 397696 A CH397696 A CH 397696A CH 382162 A CH382162 A CH 382162A CH 382162 A CH382162 A CH 382162A CH 397696 A CH397696 A CH 397696A
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CH
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mol
hydrochloric acid
kyanmethine
dimethylpyrimidine
chlorination
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CH382162A
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Erich Dr Brand
Richter Peter
Kurt Dipl Chem Rieckhoff
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D239/24Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D239/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D239/32One oxygen, sulfur or nitrogen atom
    • C07D239/42One nitrogen atom

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   5-Chlor-4amino 2, 6-dimethylpyrimidin   
Bekanntlich ist die direkte Chlorierung des 4 Amino-2, 6-dimethylpyrimidins (Kyanmethin) bereits von A. G. Bayer (Ber. dtsch. chem. Ges. 4, 176-178) durchgeführt worden. Bei dieser Umsetzung im wässrigen Medium treten jedoch starke Zersetzungserscheinungen auf, so dass unter günstigsten Reaktionsbedingungen nur Ausbeuten von maximal 63 o/o erreicht werden können.



   Es wurde nun gefunden, dass die Nebenreaktionen weitestgehend zurückgedrängt werden können und damit gute Ausbeuten erhalten werden, wenn die Chlorierung des Kyanmethins in saurer Lösung durchgeführt wird.



   Wird für die Umsetzung z. B. Salzsäure verwendet, so ist auf 1 Mol Kyanmethin mindestens 1 Mol Salzsäure einzusetzen, wobei 86   O/o    Ausbeute erhalten werden. Werden die Salzsäuremengen erhöht, so steigen auch die Ausbeuten an. Bei Verwendung von 1,1 Mol Salzsäure auf 1 Mol Kyanmethin werden Ausbeuten von 91   O/o    erhalten, während bei Anwendung von 2 Mol Salzsäure sogar über 97   O/o    erreicht werden.



   Zweckmässig wird die wässrige Lösung des Kyanmethins mit Salzsäure versetzt und bei Temperaturen von   20-600    C die theoretische Menge Chlor eingeleitet. Durch Zusatz von Alkalien wird nach der Umsetzung das   5-Chlor-4-amino-2, 6-dimethyl-pyrimidin    abgeschieden. Das isolierte und getrocknete Rohprodukt kann im allgemeinen ohne vorherige Reinigung für weitere Umsetzungen verwendet werden, gegebenenfalls lässt es sich aus Wasser umkristallisieren.



   Beispiel
123 g (1 Mol) Kyanmethin werden in   500ml    Wasser gelöst und mit 120 g 350/oiger Salzsäure (1,15 Mol) versetzt. Die Lösung wird auf   55"    C erhitzt und anschliessend innerhalb von 3 Stunden 71 g (1 Mol) Chlor eingeleitet. Nach einstündigem Nachrühren wird das Reaktionsgemisch mit 200 g   500/obiger    Natronlauge versetzt, wobei das   5-Chlor-4-amino-2, 6-    dimethyl-pyrimidin ausfällt. Das abgetrennte und   ge    trocknete Produkt schmilzt bei   164-166  C.    Ausbeute: 147 g = 93,4   O/o    der Theorie.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4-amino2,6-dimethyl-pyrimidin durch Chlorierung von 4  Amino-2, 6-dimethyl-pyrimidin,    dadurch gekennzeichnet, dass die Chlorierung in saurem Medium durchgeführt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4amino 2, 6-dimethylpyrimidin Bekanntlich ist die direkte Chlorierung des 4 Amino-2, 6-dimethylpyrimidins (Kyanmethin) bereits von A. G. Bayer (Ber. dtsch. chem. Ges. 4, 176-178) durchgeführt worden. Bei dieser Umsetzung im wässrigen Medium treten jedoch starke Zersetzungserscheinungen auf, so dass unter günstigsten Reaktionsbedingungen nur Ausbeuten von maximal 63 o/o erreicht werden können.
    Es wurde nun gefunden, dass die Nebenreaktionen weitestgehend zurückgedrängt werden können und damit gute Ausbeuten erhalten werden, wenn die Chlorierung des Kyanmethins in saurer Lösung durchgeführt wird.
    Wird für die Umsetzung z. B. Salzsäure verwendet, so ist auf 1 Mol Kyanmethin mindestens 1 Mol Salzsäure einzusetzen, wobei 86 O/o Ausbeute erhalten werden. Werden die Salzsäuremengen erhöht, so steigen auch die Ausbeuten an. Bei Verwendung von 1,1 Mol Salzsäure auf 1 Mol Kyanmethin werden Ausbeuten von 91 O/o erhalten, während bei Anwendung von 2 Mol Salzsäure sogar über 97 O/o erreicht werden.
    Zweckmässig wird die wässrige Lösung des Kyanmethins mit Salzsäure versetzt und bei Temperaturen von 20-600 C die theoretische Menge Chlor eingeleitet. Durch Zusatz von Alkalien wird nach der Umsetzung das 5-Chlor-4-amino-2, 6-dimethyl-pyrimidin abgeschieden. Das isolierte und getrocknete Rohprodukt kann im allgemeinen ohne vorherige Reinigung für weitere Umsetzungen verwendet werden, gegebenenfalls lässt es sich aus Wasser umkristallisieren.
    Beispiel 123 g (1 Mol) Kyanmethin werden in 500ml Wasser gelöst und mit 120 g 350/oiger Salzsäure (1,15 Mol) versetzt. Die Lösung wird auf 55" C erhitzt und anschliessend innerhalb von 3 Stunden 71 g (1 Mol) Chlor eingeleitet. Nach einstündigem Nachrühren wird das Reaktionsgemisch mit 200 g 500/obiger Natronlauge versetzt, wobei das 5-Chlor-4-amino-2, 6- dimethyl-pyrimidin ausfällt. Das abgetrennte und ge trocknete Produkt schmilzt bei 164-166 C. Ausbeute: 147 g = 93,4 O/o der Theorie.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4-amino2,6-dimethyl-pyrimidin durch Chlorierung von 4 Amino-2, 6-dimethyl-pyrimidin, dadurch gekennzeichnet, dass die Chlorierung in saurem Medium durchgeführt wird.
CH382162A 1961-12-01 1962-03-28 Verfahren zur Herstellung von 5-Chlor-4-amino-2,6-dimethylpyrimidin CH397696A (de)

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