CH397580A - Färbeapparat zum Einfärben von Tuch im Strang - Google Patents

Färbeapparat zum Einfärben von Tuch im Strang

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CH397580A
CH397580A CH1098362A CH1098362A CH397580A CH 397580 A CH397580 A CH 397580A CH 1098362 A CH1098362 A CH 1098362A CH 1098362 A CH1098362 A CH 1098362A CH 397580 A CH397580 A CH 397580A
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CH
Switzerland
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dyeing
liquid
pressure
tank
steam
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Application number
CH1098362A
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English (en)
Inventor
John V Isley
Robert A Gilliam
Original Assignee
Burlington Industries Inc
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/24Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form
    • D06B3/26Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form in superimposed, i.e. stack-packed, form
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


      Färbeapparat    zum     Einfärben    von Tuch im Strang    Die Erfindung bezieht sich auf einen Färbe  apparat zum Einfärben von Tuch im Strang, wobei  das zu färbende Gut bei erhöhter Temperatur und  erhöhtem Druck durch eine Färbeflüssigkeit geführt  wird.  



  Es ist wünschbar, Tücher aus künstlich her  gestellten Fasern     im    Strang zu färben, bei einer  erhöhten Temperatur, welche über derjenigen liegt,  bei welcher die     Färbeflüssigkeit    bei     normalem        Druck     bereits siedet. Um dieses Sieden     zu    verhindern, wird  die Färbeflüssigkeit einem Überdruck ausgesetzt, wo  durch sich ihr Siedepunkt nach oben verschiebt.

    Bei an sich bekannten     Maschinen    war es bisher  nicht möglich, aus künstlich hergestellten Fasern  bestehende Tücher im Strang zu färben, ohne dass  Sprünge und/oder Falten oder     Streifen    im gefärbten  Tuch entstanden, da die     Färbeflüssigkeit    üblicher  weise zu sieden begann oder in andern Fällen eine  schnelle Zirkulation     innerhalb    dieser Färbeflüssigkeit  entstand bzw. erzeugt wurde. Als Folge dieser schnel  len Flüssigkeitsbewegung im Innern des Färbebeckens  oder Bottichs entstand eine ungleichmässige Ein  färbung.

   In den Fällen, in welchen gewisse Zusätze  zur Farbe hinzugefügt wurden, entstand durch diese  Zusätze eine     starke    Bewegung der     Färbeflüssigkeit,     was wiederum Streifen und Flecken am fertig ein  gefärbten Tuch     verursachte.    Bei den Maschinen,  in denen zwecks Erwärmung der     Färbeflüssigkeit     Dampf eingelassen wurde, der in die Färbeflüssigkeit  ausströmen konnte, entstand eine unerwünschte Ver  dünnung des Farbstoffes durch Kondensat, was wie  derum zur Folge hatte, dass das Gewebe     nicht    gleich  mässig eingefärbt wurde.  



  Durch die vorliegende Erfindung sollen diese  Nachteile behoben werden. Diese ist     gekennzeichnet     durch einen Druckbehälter zur Aufnahme der Färbe  flüssigkeit und eines über dem Flüssigkeitsspiegel    liegenden Gases, Mittel, um Pressluft in den Druck  behälter einzuführen, um diesen einem Anfangsdruck  auszusetzen, Wärmemittel, um die Färbeflüssigkeit  auf eine Temperatur zu erwärmen, welche oberhalb  der Siedetemperatur bei Normaldruck liegt, Mittel  im Innern des Druckbehälters, um das Behandlungs  gut durch die     Färbeflüssigkeit    und das Gas hin  durch zu bewegen,     Mittel,    welche auf Temperatur  wechsel der     Färbeflüssigkeit        ansprechen,

      um die       Wärmemittel    zu steuern und die     Färbeflüssigkeit     auf einer vorbestimmten, erhöhten Temperatur zu  halten, Sicherheitsorgane, um den     Druck    des Gases  abzulassen, wenn der     Druck    einen vorbestimmten       Maximalwert    übersteigt.  



  Durch diesen Färbeapparat gelingt es, Tuch am  Strang zu färben, welches aus Kunststoffmaterial  hergestellt wurde, wobei die Färbeflüssigkeit ober  halb ihres Siedepunktes bei     Normaldruck    erwärmt  werden kann, da im     Innern    des Gefässes ein über  druck erzeugt wird. Dadurch gelingt es, Ungleich  mässigkeiten,     insbesondere    Nester, Streifen, Blasen  und dergleichen, beim     Färbevorgang    zu verhüten  und auf diese Weise eine     Qualitätsverbesserung    der  Einfärbung zu erzielen.  



  In der Zeichnung     ist    ein     Ausführungsbeispiel     des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht des Behälters, wo  bei     einzelne    Teile zwecks besserer     Sichtbarmachung     der     darunterliegenden    Organe weggebrochen sind,       Fig.    2 ist eine Vorderansicht des Behälters mit       teilweise    weggebrochenem Boden.  



  Ein Behälter oder Tank 10 in Form eines liegend  angeordneten     zylindrischen    Tanks ist als Druckkessel  ausgebildet und dient zur Aufnahme von Färbe  flüssigkeit.     Alle    inneren Teile dieses Tanks 10, welche  mit Färbeflüssigkeit,     Chemikalien    oder     mit    Wasser  in     Berührung        kommen,    bestehen aus rostfreiem Stahl      oder anderem Metall, welches korrosionsfest ist.  Es ist auch möglich, diese Teile mit einem korro  sionsbeständigen Kunststoffteil zu versehen. Der  Tank 10 besteht aus einem Mittelteil 12, an dem  sich beidseitig gewölbte Böden 14 und 16 anschlie  ssen.

   Da der Tank 10 einem Innendruck widerstehen  muss, welcher grösser als der normale Atmosphären  druck ist, sind     diese    Böden 14 und 16 mit dem  Mittelteil     vorzugsweise    verschweisst; es wäre jedoch  auch     möglich,    diese     zusammenzunieten    oder zu ver  schrauben, wobei im letzteren Fall entsprechende  Dichtungen vorgesehen werden müssen.  



  Der Tank 10 ist mit einer Mehrzahl von ab  gewinkelten Füssen 18 versehen, die in     Längsrichtung     voneinander distanziert sind, wie dies aus     Fig.l     hervorgeht. Diese Füsse 18 sind mit der Aussenwand  des Tanks verschweisst und ragen bis etwa auf halbe  Tankhöhe.  



  Der Tank 10 ist mit einer     Einfüllöffnung    20  versehen, welche sich über nahezu die ganze Länge  des     Mittelteiles    12 erstreckt und oberhalb der durch  die Mittelachse gehenden     Horizontalebene    des Tanks  liegt. Um die     Einfüllöffnung    20 herum ist ein     Ver-          stärkungsrand:    22 angeordnet, der mit der Wand  des Tanks verschweisst ist und einen Sitz für den  diese Öffnung abschliessenden Deckel 24 bildet. Der  Deckel 24 seinerseits ist mit einer Dichtung 26  versehen, die gegen die Kante 28 des Randes 22  anliegt, wenn der Deckel geschlossen ist.

   Mit dem  Deckel sind eine Mehrzahl von Hebeln 30 ver  bunden, die voneinander distanziert und mit dem  Deckel verschweisst oder sonst     starr    verbunden sind.  Die Enden der Hebel 30 sind mit Bolzen 32 an  Lagerböcken 34 schwenkbar befestigt. Wenn der  Deckel 24 geöffnet werden soll, wird er somit samt  den Hebeln 30 um die     Bolzen    32     verschwenkt    und  in die Öffnungslage gebracht. Es ist auch möglich,  dass diese     Schwenkbewegung    zum Öffnen des Deckels  durch mechanische, elektrische, hydraulische oder  pneumatische     Hilfsmittel    erfolgt.  



  Da der Tank bei einem Überdruck von etwa  0,7 bis 1,1     kg/cm2    arbeiten soll, sind eine Mehrzahl  von     Klauen    36 vorgesehen, welche mit entsprechend  angeordneten Nasen 40 zusammenwirken, um eine       grössere    Sicherheit gegen Herausdrücken des Deckels  zu erhalten. Ein pneumatisches Hubaggregat 42,  welches mit dem Tank 10 verbunden ist, bewirkt  die Verstellung eines Betätigungsmechanismus 38  zum Zwecke, die Klauen 36 und die Nasen 40  des Deckels miteinander in oder ausser     Eingriff     zu bringen. Ferner sind am Deckel 24 eine Mehr  zahl von Fenstern oder Schaugläsern 44 vorhanden,  so dass der Färber die Vorgänge im Innern des  Tanks während des Arbeitsvorganges beobachten  kann.

   Ausserdem sind an der Oberseite des Tanks  im Innern desselben Beleuchtungskörper 46 ange  bracht, um das Tankinnere gegebenenfalls beleuchten  zu können. Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist,     befindet     sich im Unterteil des     Tankes    ein Zwischenboden  50, welcher in der Mitte einen gelochten Teil auf-    weist, so dass die Färbeflüssigkeit durch diesen hin  durchtreten kann. Dieser gelochte Teil kann auch  als     Drahtgeflecht    von einer entsprechenden Maschen  weite ausgebildet sein, oder aber es können in einer  Metallplatte eine Vielzahl von Öffnungen vorgesehen  sein. In der Nähe des vorderen Endes des Tanks  ragt - vom Zwischenboden 50 ausgehend - eine  Leitwand 54 nach oben, welche von der Tankwand  in ihrem Oberteil distanziert ist.

   Diese Leitwand  54 erstreckt sich angenähert über die ganze Länge  des Tanks und     endigt    in der Nähe der Unterkante  der     Einfüllöffnung    20. Diese Leitwand 54 kann  somit durch die     Einfüllöffnung    20 herausgenommen  und wieder eingesetzt werden. Es kann zweckmässig  sein, diese Leitwand 54 in mehreren einzelnen Teilen  auszuführen, um das Herausnehmen und Reinigen  derselben zu erleichtern.  



  Der Zwischenboden 50 und die Leitwand 54  dienen dazu, den Weg des Behandlungsgutes 56 zu  beschränken, wenn dieses durch die Färbeflüssigkeit  und das     darüberliegende    Gas geleitet wird. Das  Behandlungsgut 56 (Tuch), welches im     Strang    ge  färbt wird, gleitet über ein ovales oder ellipsenförmi  ges     Hauptantriebsrad    64 sowie über ein     Hilfsrad     66. Die Antriebswelle 69 des     Hauptantriebsrades     64 ist in nicht gezeichneten Lagern in der Nähe  des Bodens 14 gehalten. Das andere Ende der Welle  69 ist auf der gegenüberliegenden Seite in einem  Lager gehalten, welches von einem Staukanal im  Boden 16 getragen wird. Diese Welle ist mit einem  Kettenrad 17 auf der Aussenseite des Tanks ver  sehen.

   Eine endlose Kette 72 ist über ein Kettenrad  70 und ein Kettenrad 74 geführt, das seinerseits  im Gehäuse eines Reduktionsgetriebes 76 durch  einen Träger 78 gehalten ist. Dieser Träger 78 ist  am Boden 16 befestigt. Ein Elektromotor 80, wel  cher ebenfalls vom Träger 78 gehalten wird, ist  mit einem Antriebsrad 81 versehen, über das ein  Keilriemen 82 geschlungen ist. Dieser Keilriemen  82 seinerseits steht mit einem Rad 84 des Getriebes  76 in Verbindung. Somit treibt der Motor 80 über  den Keilriemen 82 und die Kette 72 das Antriebs  rad. Das     Hilfs-    oder Zwischenrad 66 sitzt auf einer  Welle, welche auf der einen Seite des Tanks in einer       wegnehmbaren    Platte auf einem Support 86 gelagert  ist, der auf geeignete Weise mit dem Boden 16 ver  bunden ist.

   Das gegenüberliegende Ende der Welle  ist in ähnlicher Weise in der Nähe des Bodens 14  gelagert. Durch die auswechselbare Platte     mit    dem  Support 86 wird erreicht, dass die Spannrolle gut  erreichbar ist, ohne dass der Deckel 24     geöffnet     werden muss. Ein Stiftrad 90 weist eine Mehrzahl  von abstehenden Fingern auf und     ist    in der Nähe  des Hilfsrades 66 gelagert und dient dazu, einzelne  Stränge des zu     behandelnden    Tuches oder Gewebes  voneinander getrennt zu halten und über das Hilfs  rad 66 und     Hauptantriebsrad    64 zu führen. Dieses  Stiftrad 90 dient somit dazu, zu vermeiden, dass  sich die Stränge während der Behandlung durch die  Färbeflüssigkeit verwickeln oder verwirren.

   Bei einer      Drehung des     Hauptantriebsrades    64 im Uhrzeiger  sinn in     Fig.2,    wird das Behandlungsgut 56 auf  der Front- oder     Einfüllseite    aufwärts gezogen und  auf der Rückseite nach abwärts geleitet. Auf dem  Zwischenboden 50 liegt es in Faltenform, während  es von hinten nach vorn rutscht.    Knapp unterhalb des Zwischenbodens 50 liegen  Dampfrohre oder Rohrschlangen für die Durchfüh  rung von Dampf 92. Weitere Dampfrohre 94 sind  vor der Leitwand 54 im     Innern    des Tanks angeord  net. Diese Dampfrohre 92 und 94 erstrecken sich  entlang des Tankinnern und sind an Abzweigstücke  96 und 98 sowie an     Auslassrohre   <B>100</B> und 102  angeschlossen.

   Diese Dampfrohre könnten natürlich  auch in anderer Weise im Innern des Tanks ver  legt werden,     beispielsweise    in     Schlagenform    konzen  trisch zur Achse des Tanks. Die Dampfrohre 92 und  94 werden von einem Dampferzeuger 106 gespeist,  der in     Fig.    1 schematisch angedeutet ist. Eine Ein  lassleitung 108 führt vom Dampferzeuger 106 zu  den     Dampfleitungen    110 und 112. Die Dampflei  tung 110 führt den Dampf zum Abzweigstück 96  und von dort in das Dampfrohr 92. Die Dampfleitung  112 dagegen führt den Dampf vom Abzweigstück 98  durch das Dampfrohr 94 am andern Ende des Tanks.

    Dadurch, dass der Dampf von beiden Seiten dem  Tank zugeführt wird, ist die Temperatur der zu  erwärmenden Färbeflüssigkeit über die ganze Länge  des Tanks sehr ausgeglichen, so dass keine Tendenz  besteht, dass sich die     Färbeflüssigkeit    vom einen  Ende des Tanks gegen das andere Ende bewegt,  wodurch Turbulenz in der Färbeflüssigkeit weit  gehend vermieden wird. Ein weiterer Vorteil der  Dampfzuführung von beiden Enden des Tanks her  besteht darin, dass eine bessere Steuerung des Färbe  vorganges erreicht werden kann, da die Färbeflüssig  keit, welche während der Behandlungsdauer     mit     einer Tuchbahn in Berührung kommt, immer wieder  etwa die gleiche ist.

   Es wäre selbstverständlich auch  möglich, die     Wärmezufuhr    zur     Färbeflüssigkeit    in  anderer Weise durchzuführen, bei der ebenfalls eine  weitgehend gleiche Temperatur innerhalb der Färbe  flüssigkeit angestrebt bzw. erreicht wird.    Durch die Anordnung der Dampfrohre 92 in  der Nähe des Zwischenbodens 50 und der Dampf  rohre 94 hinter der perforierten Gleitwand 54 und  der Frontseite des Tanks 10 entsteht ein Auftrieb  in der Färbeflüssigkeit als Folge der Erwärmung  derselben. Turbulenz     wird    dabei vermieden, da die  Dampfrohre in sich geschlossen sind, so dass die  Flüssigkeit nicht durch ausströmenden Dampf be  unruhigt wird.

   Die     Wärme    wird gleichmässig von den  Dampfrohren auf die Flüssigkeit etwa über die  ganze Tanklänge übertragen, und der durch diese  Erwärmung erzeugte ruhig     fliessende    Flüssigkeits  strom hat eine     laminare    Charakteristik. Der Flüssig  keitsstrom fliesst dabei durch die perforierte     Leit-          wand    54 und den gelochten Teil 52 des Bodens 50  hindurch.    Die Färbeflüssigkeit wird durch einen Verteiler  114 in den Tank eingeführt, welcher sich in Längs  richtung des     Tankes    erstreckt und mit einem Ein  lassrohr 116 verbunden ist.

   Dieses     Einlassrohr    steht  mit einer entsprechenden Quelle für die Zufuhr der       Färbeflüssigkeit    in Verbindung. Zum Einführen der  Färbeflüssigkeit sind     übliche    Pumpen sowie     Hifs-          organe,    wie Manometer, Vorratsbehälter und der  gleichen, vorgesehen.  



  Die     überwachung    der     Färbeflüssigkeit    beim Ver  teiler wird an einem Steuertableau 118 besorgt, an  dem sich ebenfalls Steuerorgane für den Dampf  erzeuger 106     befinden.     



  Der Tank 10 ist ferner mit einer     Wasserein-          lassleitung    versehen, so dass er von einem Ende durch  gewaschen werden kann, wenn ein Wechsel von  einer Farbe auf eine andere vorgesehen ist. Die  Steuerorgane für die Wasserzufuhr können ebenfalls  am Steuertableau 118 vorgesehen sein.  



  Am Boden des Tanks 10     befindet    sich     ein    Ab  leitungsrohr 120, welches durch ein     mit    Pressluft  gesteuertes Ventil 129 verschlossen bzw. geöffnet  wird. Dieses Ableitungsrohr 120 steht mit einem       Abflussrohr    124 in Verbindung, welches in einen  Abwasserkanal einmündet. Wenn der Tank     gereinigt     werden soll, kann dieses Ventil durch entsprechende  Betätigung der     Pressluftzufuhr    geöffnet werden, so  dass der Tank sich über das Ableitungsrohr und  das     Abflussrohr    124 entleert.  



  Der Tank 10 ist ferner mit einem Entlüftungs  stutzen 126 versehen, der sich im obersten Bereich  des     Mittelteiles    12 befindet. Dieser Entlüftungs  stutzen 126 ist mit einem Drosselorgan 128 aus  gerüstet, welches sich während des Betriebes in  geschlossenem Zustand befindet; so dass also der  Tank einem Innendruck ausgesetzt werden kann.  An diesen Entlüftungsstutzen kann ein     Abluftventila-          tor    (nicht dargestellt)     angeschlossen    werden, nament  lich wenn der Tank entleert und gereinigt werden  soll und die Gase im Tankinneren rasch entfernt  werden sollen. Im Oberteil des Tanks 10 ist ein  Überdruckventil 130132 vorhanden.

   Obschon der  Tank für einen Innendruck von etwa 3,5     kg/cm2     berechnet ist, ist es nicht notwendig, dass dieser  Druck während des normalen Behandlungsprozesses  erzeugt wird. Wie bereits erwähnt, erfolgt der Färbe  vorgang bei einer Temperatur etwa zwischen 115  und<B>121'C</B> (240 bis 250 F), wobei der Gasdruck  im Innern des Tanks oberhalb des Flüssigkeitsspiegels  in der Grössenordnung von 0,7 bis 1,1     kg/cm2    liegt.       Demzufolge    ist es erwünscht, dass das     überdruck-          ventil    auf einen Druck von etwa 1,4     kg/cm9    ein  gestellt ist, ,so dass die Bedienungsperson     gewarnt     wird, wenn der Druck oberhalb den vorgesehenen  Werten liegt.

   Für die     überwachung    der Temperatur  sind ebenfalls Mittel vorgesehen.  



  Um die gewünschte Temperatur von     114-121'    C  möglichst rasch zu erreichen, wird der Tank vorerst  mit Färbeflüssigkeit bis auf das vorbestimmte Niveau  eingefüllt und hernach wird der Tank durch Ab-           schliessen    des     Deckels    24 und aller entsprechenden  Ventile druckdicht gemacht.     Hierauf    wird ein An  fangsüberdruck von etwa 0,35     kg/cm2    im Innern  des Tanks erzeugt, durch Einlass von Pressluft über  eine     Pressluftleitung    134.     Hiezu    sind am Steuer  tableau 180 entsprechende     Kontroll-    und Steuer  instrumente vorgesehen.  



  Sobald im Tankinnern dieser Druck vorhanden  ist, erfolgt eine Zufuhr von Dampf in die Dampf  rohre von beiden entgegengesetzten Enden des Tanks  10 her. Die     Dampfwärme    wird von den Dampf  leitungen auf die Färbeflüssigkeit übertragen und  infolge des Temperaturanstieges der     letzteren    steigt  auch der Innendruck im Tank.

   Bei einer Temperatur  von etwa l09  C steigt der Druck auf etwa  1,12     kg/cm2    an.     Wenn    die     Temperatur        schlie'sshoh    auf  121   C erhöht wird, steigt der Druck auf 1,12     kg/cm2.     Durch Steuerung der Temperatur der Färbeflüssigkeit  im Tank kann diese soweit erhitzt werden, ohne  dass ihr Siedepunkt erreicht wird und ohne dass  Turbulenz in dieser Flüssigkeit im Tankinnern ent  steht. In der nachfolgenden Tabelle sind die Ver  hältnisse bezüglich des Druckes und der Temperatur  angegeben, wobei die     Zwischenwerte    durch Inter  polation gefunden werden können.

    
EMI0004.0016     
  
    <I>Temperatur <SEP> Druck</I>
<tb>  100  <SEP> C <SEP> - <SEP> 102,2  <SEP> C <SEP> 4,4 <SEP> g/cm2
<tb>  102,2  <SEP> C- <SEP> 109<B>0</B> <SEP> C <SEP> 5,9 <SEP> g/cm2
<tb>  109<B>0</B> <SEP> C <SEP> - <SEP> <B>1210C</B> <SEP> 8,8 <SEP> g/cm2
<tb>  Daher: <SEP> bei <SEP> 102,2  <SEP> C <SEP> 0,07 <SEP> kg/cm2
<tb>  109<B>0</B> <SEP> C <SEP> 0,35 <SEP> kg/cm2
<tb>  1210 <SEP> C <SEP> 1,12 <SEP> kg/cm2       Um die Temperatur überwachen zu können, ist       beim    Steuertableau 118 ein     Fernthermometer    140  vorhanden.

   Dieses     Thermometer    140 bewirkt eine  Steuerung der     Dampfzufuhr    vom Dampferzeuger  106 zu den     Dampfrohren    92 .und 94 in der Weise,  dass ein Steuersignal vom Temperaturfühler 142 aus  gelöst wird, der sich in der     Nähe    des Zwischen  bodens 50 befindet. Das     Fernthermometer    140 ist  auf eine     vorbestimmte    Temperatur eingestellt und       bewirkt,    dass bis zur Erreichung des eingestellten  Wertes, solange Dampf durch die Dampfrohre 92  und 94 strömt,     bis    die eingestellte     Temperatur    er  reicht ist.

   Nach Erreichung derselben wird die  Dampfzufuhr vom     Dampfgenerator    über die Dampf  leitungen 92 und 94 unterbrochen. Als Folge     fällt     die Temperatur in der Färbeflüssigkeit, worauf sich  dieses Spiel wiederholt, so dass die eingestellte Tem  peratur weitgehend     konstant    gehalten werden kann.  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, ist eine motorgetriebene  Wasserpumpe 144 vorhanden, deren Einlass 146  mit einer     Kaltwasserquelle    in Verbindung steht.  Diese Wasserpumpe 144 hat anderseits einen Aus  lassstutzen 148, welcher an eine Rohrleitung 150       angeschlossen    ist und das kalte Wasser durch die    Dampfleitungen 110 und 112 leitet.

   Die Wasser  pumpe 144 wird     zweckmässigerweise    ebenfalls vom  Steuertableau 118 gesteuert und ist im normalen  Betrieb während des Färbens nicht in Funktion.  Bei Beendigung des Arbeitsvorganges hingegen, wenn  der Tank 10 entleert werden soll, ist es zweckmässig,  aus dieser Pumpe 144 kaltes, frisches Wasser in  die     Dampfleitungen    110 und 112 einzuführen, wobei  dieses kalte Wasser dann durch die Dampfrohre 92  und 94     zirkuliert,    so dass diese sich schnell abkühlen  und eine Temperaturverringerung der Färbeflüssig  keit im Tankinnern bewirken. Das Wasser wird  durch einen Kondensationstopf oder dergleichen vom  Dampfrohr 92 und 94 über die     Abflussleitung    152  abgelassen.

   Durch diese     Wasserzuleitungsmittel    ist  es möglich, nach Beendigung des     Färbevorganges     die Zeit bis zur Entleerung des Tanks     wesentlich     abzukürzen. Um die Färbezeit weiter verkürzen zu  können, ist ein Versuchsbehälter 160 vorhanden,  in den ein Versuchsstreifen eingelegt werden kann  und der den gleichen Druck- und Temperaturver  hältnissen der     Färbeflüssigkeit    ausgesetzt wird wie  das Behandlungsgut im Innern des Tanks. Die Färbe  flüssigkeit wird vom Tankinnern über eine     Einlass-          leitung    162 diesem Versuchsbehälter 160 zugeführt.

    Eine Flüssigkeitspumpe 164 ist an diese     Einlass-          leitung    162 angeschlossen. Ausserdem sind Ventile  166 und 168 auf der Einlass- und     Auslassseite    der  Pumpe vorhanden. Vom Versuchsbehälter 160 kann  die Flüssigkeit wieder in den Tank 10 über die  Rückleitung 170 zurückgeführt werden, wobei sich  in dieser Rückleitung ein Ventil 172 befindet. Der  Versuchsbehälter 160 ist ferner mit einer     Ablass-          leitung    174 versehen, in der ein Ventil 176 liegt.  Die Flüssigkeitspumpe 164 wird durch einen Motor  178 angetrieben, der vom Steuertableau 118 aus  bedient     wird.     



  Durch den im Versuchsbehälter 160 eingelegten  Versuchsstreifen kann der Färber die Entwicklung  des     Einfärbevorganges    verfolgen, ohne dass der Tank  geöffnet werden muss. Die Ventile 166, 168 und 170  sind während des Betriebes geöffnet, wogegen das  Ventil 176 geschlossen ist. Die Pumpe 164 wird  hierauf in Betrieb gesetzt und pumpt     Färbeflüssigkeit          während    des eigentlichen     Färbevorganges    vom Tank  her über die     Einlassleitung    162 in den Versuchs  behälter 160 und schliesslich wieder in den Tank  zurück über die Ableitung 170. Auf diese Weise  wird die Färbeflüssigkeit im Versuchsbehälter ständig  erneuert und weist zudem die gleiche Temperatur  und den gleichen Druck auf wie im Tank.

   Falls der  Färber den Versuchsstreifen überprüfen will, ist es  nicht notwendig, dass der Druck im Tank 10 ab  gelassen oder die Temperatur in diesem reduziert  wird, da es genügt, den Versuchsbehälter 160 von  der Verbindung mit dem Tank zu trennen.     Hiezu     werden die Ventile 166, 168 und 170 geschlossen  und das     Ventil    176 in der     Abflussleitung    174 ge  öffnet, so dass ein vergleichsweise geringes Quantum       Färbeflüssigkeit    aus dem Versuchsbehälter 160 ab-      fliesst, worauf der Versuchsbehälter geöffnet und  der Versuchsstreifen zwecks     überprüfung    entnommen  wird.

   Dieser Versuchsstreifen kann allenfalls in den  Versuchsbehälter zurückgelegt werden, falls der  Färbevorgang weitergeführt werden soll. In diesem  Fall wird das Ventil 176     wieder    geschlossen und  die Ventile 166, 168 und 170 wieder geöffnet. Auf       diese    Weise kann die Zeit, um den Färbevorgang  zu überwachen, wesentlich verringert werden und  es ist nicht mehr notwendig, im Tank den Druck  abzulassen und allenfalls die Temperatur zu reduzie  ren, damit der Deckel geöffnet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Färbeapparat zum Einfärben von Tuch im Strang, wobei das zu färbende Gut bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck durch eine Färbeflüssigkeit geführt wird, gekennzeichnet durch einen Druck behälter zur Aufnahme der Färbeflüssigkeit und eines über dem Flüssigkeitsspiegel liegenden Gases, Mittel, um Pressluft in den Druckbehälter einzuführen, um diesen einem Anfangsdruck auszusetzen, Wärme mittel, um die Färbeflüssigkeit auf eine Temperatur zu erwärmen, welche oberhalb der Siedetemperatur bei Normaldruck liegt, Mittel im Innern des Druck behälters, um das Behandlungsgut durch die Färbe flüssigkeit und das Gas hindurch zu bewegen,
    Mittel, welche auf Temperaturwechsel der Färbeflüssigkeit ansprechen, um die Wärmemittel zu steuern und die Färbeflüssigkeit auf einer vorbestimmten, er höhten Temperatur zu halten, Sicherheitsorgane, um den Druck des Gases abzulassen, wenn der Druck einen vorbestimmten Maximalwert übersteigt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Färbeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmemittel Dampfrohre sind, welche im Innern des Druckbehälters innerhalb der Färbeflüssigkeit angeordnet sind und die Dampf- rohre auf beiden Seiten des Druckbehälters Dampf einlassöffnungen aufweisen und sich über mindestens angenähert die ganze Druckbehälterlänge erstrecken, zwecks möglichst gleichmässiger Erwärmung der Färbeflüssigkeit.
    2. Färbeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kühlorgane für die Abkühlung der Färbeflüssigkeit nach Beendigung des Arbeits- ganges vorhanden sind, wobei diese Kühlorgane die Abkühlgeschwindigkeit steuern. 3. Färbeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Versuchsbehälter für Ver suchsstücke ausserhalb des Druckbehälters über ab schliessbare Leitungen mit diesem verbunden ist und den gleichen Druck- und Temperaturbedingungen des Druckbehälters ausgesetzt ist.
    4. Färbeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmemittel Dampfrohre sind, welche nahe unter dem Flüssigkeitsspiegel der Färbeflüssigkeit liegen, und Mittel vorhanden sind, um in diesen Dampfrohren kaltes Wasser zirkulieren zu lassen, um die Färbeflüssigkeit mit einer vor bestimmten Geschwindigkeit abzukühlen. 5. Färbeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter die Form eines liegenden Zylinders hat. 6. Färbeapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein führen von Wasser in die Dampfleitung mittels einer Flüssigkeitspumpe erfolgt. 7.
    Färbeapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver suchsbehälter mit einer verschliessbaren Abflussleitung versehen ist. B. Färbeapparat nach Patentanspruch oder Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leitungen, welche den Versuchsbehälter mit dem Druckbehälter verbinden, eine Pumpe für die Zirku lation der Färbeflüssigkeit vorhanden ist.
CH1098362A 1961-03-01 1962-09-17 Färbeapparat zum Einfärben von Tuch im Strang CH397580A (de)

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