CH397352A - Vorrichtung zur Zufuhr von Druckluft in eine rotierende Welle - Google Patents

Vorrichtung zur Zufuhr von Druckluft in eine rotierende Welle

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Publication number
CH397352A
CH397352A CH1292062A CH1292062A CH397352A CH 397352 A CH397352 A CH 397352A CH 1292062 A CH1292062 A CH 1292062A CH 1292062 A CH1292062 A CH 1292062A CH 397352 A CH397352 A CH 397352A
Authority
CH
Switzerland
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compressed air
shaft
rotating shaft
recess
bushing
Prior art date
Application number
CH1292062A
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English (en)
Inventor
Emil Dipl Ing Finsterwald
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/08Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe
    • F16L27/0804Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid passing axially from one joint element to another
    • F16L27/0808Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid passing axially from one joint element to another the joint elements extending coaxially for some distance from their point of separation
    • F16L27/0824Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid passing axially from one joint element to another the joint elements extending coaxially for some distance from their point of separation with ball or roller bearings
    • F16L27/0828Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid passing axially from one joint element to another the joint elements extending coaxially for some distance from their point of separation with ball or roller bearings having radial bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/12Details not specific to one of the before-mentioned types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Vorrichtung    zur Zufuhr von     Druckluft        in        eine        rotierende    Welle    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zu  fuhr von Druckluft in eine rotierende Welle mit einem  in der Wellenachse angeordneten Zuführungsrohr,  z. B. für die Betätigung einer an der Welle angeord  neten     druckluftbetätigten    Kupplung.  



  Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind  infolge der bei ihnen vorhandenen Dichtungen nur  für niedrigere Drehzahlen zu gebrauchen und sind  für höhere Drehzahlen, z. B. oberhalb 2000     U./min     nicht mehr geeignet.  



  Die Erfindung betrifft eine derartige Vorrich  tung, welche für höhere und hohe Drehzahlen ge  eignet ist, und ist dadurch     gekennzeichnet,    dass das  Rohr in einem     Wälzlager    und in einer Büchse aus  porösem Material geführt ist.  



  Die     Erfindung    wird anhand einer in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsform erläutert.  



  In der Welle 1, die eine     Ausnehmung    2 und  eine Bohrung 3 aufweist, welche mit Druckluft ver  sorgt werden soll, ist ein Teil 4 befestigt. Im Teil 4  ist ein Teil 5 mit     rohrförmigem    Ende 6 drehbar  gelagert, und zwar in einem axial und radial stützen  den Kugellager 7 und einer Lagerbüchse B. An  den Teil 5 ist in an sich bekannter Weise eine Rohr  leitung oder ein Schlauch 10     angeschlossen.    Der  Spalt zwischen dem Teil 4 und er Welle ist mit  einem Gummiring 11 abgedichtet. Die Lagerbüchse  8, welche aus     Sinterbronze    besteht, ist von einem  Filzring 12 umgeben, der durch eine Öffnung,     die     mit einer Schraube 13 verschliessbar ist, mit  Schmieröl     getränkt    werden kann.

   Der Austrittsöff  nung des Rohres 6 ist ein Teil 14 vorgelagert, der auf  dem Teil 4 aufgeschraubt ist. Die     Ausnehmung    2  öffnet sich konisch dem     Wellenende    zu und ist an  ihrer     Stelle    mit grösstem Durchmesser mit einem  durch einen     Federring    19 gehaltenen Filzring 15    versehen. Die Aussenseite des     Filzringes    15 ist durch  eine Bohrung 16 mit einer eine Drosselöffnung 17  aufweisenden Schraube 18 mit dem Freien verbun  den. Der Zwischenraum zwischen dem Kugellager 7  und der Büchse 8 ist durch einen Kanal 20 eben  falls mit dem Freien verbunden.  



  Die durch den Schlauch 10 dem Teil 5 zuge  führte Druckluft gelangt durch das Rohr 6 in die  Welle 1, wo sie durch die     Bohrung    3 der weiteren       Verwendung    zugeführt     wird.    Die     Abdichtung    des  Rohres 6 nach aussen     erfolgt    durch die Lagerbüchse  8, welche     zu    diesem Zweck eine grosse Länge, die  vorzugsweise grösser als der     zweifache    Durchmesser  ist, aufweist.

   Durch das bei     Lagerbüchsen    erforder  liche Lagerspiel     kann    jedoch nicht eine     absolute          Abdichtung    erzielt werden, sondern es erfolgt zwi  schen dem Rohr 6 und- der Büchse 8 ein gering  fügiger Luftaustritt nach aussen, welcher durch den  Kanal 20 ins Freie geführt wird, da, wie aus der  Zeichnung ersichtlich, das Lager 7, um dessen Ver  unreinigung zu vermeiden, des abgeschlossenen Typs  ist. Dieser Luftaustritt nach aussen durch den Lager  spalt ist im     vorliegenden    Falle nicht nur unschäd  lich, da er geringfügig ist, sondern bewirkt     eine     Kühlung der Lagerbüchse, welche sonst bei höheren  Drehzahlen der Gefahr einer Erhitzung ausgesetzt  wäre.

   Um jedoch trotz der     Luftströmung    eine aus  reichende Schmierung der Lagerbüchse und der be  weglichen Lagerflächen zu     gewährleisten,    ist die La  gerbüchse aus     Sinterbronze        hergestellt    und mit  Schmieröl getränkt. Ein gewisser,     regelmässig    zu er  setzender Vorrat an Schmieröl ist ausserdem noch  im     Filzring    12 enthalten.

   Das     Schmieröl    bleibt im  wesentlichen im Material der Büchse     enthalten    und  bildet nur einen     minimalen    Film, der     nicht    durch  ,die Druckluft weggeblasen werden     kann.    Durch das  Kugellager 7 wird die auf das     rohrförmige    Ende 6      wirkende     Axialkraft    aufgenommen und die Büchse  8 von radialen Kräften entlastet.  



  Da wie bei jeder     Druckluftanordnung    mit dem  Auftreten von Kondenswasser und Verunreinigungen  gerechnet werden muss, deren     Austritt    durch den  Spalt zwischen dem Rohr 6 und der Lagerbüchse 8  nicht zugelassen     werden    kann, ist bei der erfindungs  gemässen     Vorrichtung    ein besonderer Weg für die       Ableitung    des eventuell verunreinigten Kondenswas  sers vorgesehen.

   Das Kondenswasser bewegt sich  in der     Ausnehmung    2 durch Einwirkung     der        Zentri-          fugalkraft    bei     beweglicher    Welle 1 dem Teil mit       grösstem    Durchmesser zu, durchsickert den     Filzring     15 und gelangt durch die Bohrung 16 und die Dros  selöffnung 17 ins Freie.

   Durch die Drosselöffnung 17  wird dabei dauernd ein     geringfügiges    Ausströmen  von Druckluft zugelassen, um den Transport des  Kondenswassers nach aussen zu begünstigen.     Verun-          reinigungen,    welche die Düse 17 verstopfen und, die  Umgebung der Maschine beschmutzen     könnten,    blei  ben im     Filzring    15, der hier sozusagen als Filter  wirkt, zurück und werden von dort in regelmässigen  Abständen, z. B. durch     Auswechseln,    des Ringes, ent  fernt. Der Teil 14     verhindert,    dass bei grösserer Ge  schwindigkeit der Strömung Kondenswasser oder  Verunreinigungen aus der Bohrung 3 in das Rohr 6,  oder umgekehrt, gelangen können.  



  Obwohl im beschriebenen Beispiel die Büchse  aus     Sinterbronze    besteht, versteht es sich, dass für  diese Büchse ein beliebiges poröses Material mit  zusammenhängenden Poren, das für die Bildung         einer    Lagerbüchse geeignet ist, Verwendung finden       kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Zufuhr von Druckluft in eine rotierende Welle mit einem in der Wellenachse an geordneten Zuführungsrohr, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr in einem Wälzlager und in einer Büchse aus porösem Material geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verhältnis der Länge zum Durchmesser der Büchse grösser als zwei ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Büchse aus Sinterbronze besteht und mit Schmiermittel getränkt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse an dem der Welle zugewandten Ende des Rohres angeordnet und zwi schen der Büchse und dem Wälzlager ein nach aussen führender Kanal vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle mit einer Ausnehmung (2) versehen ist mit grösserem Durchmesser als dem Durchmesser der Büchse und am äusseren Rand dieser Ausnehmung eine nach aussen führende Dros selöffnung vorgesehen ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Ausnehmung und der Drosselöffnung ein Teil aus filtrierendem Material angeordnet ist.
CH1292062A 1962-11-05 1962-11-05 Vorrichtung zur Zufuhr von Druckluft in eine rotierende Welle CH397352A (de)

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