CH397235A - Giessmasse - Google Patents

Giessmasse

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CH397235A
CH397235A CH1423860A CH1423860A CH397235A CH 397235 A CH397235 A CH 397235A CH 1423860 A CH1423860 A CH 1423860A CH 1423860 A CH1423860 A CH 1423860A CH 397235 A CH397235 A CH 397235A
Authority
CH
Switzerland
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casting compound
rubber
compound according
magnesium
lime
Prior art date
Application number
CH1423860A
Other languages
English (en)
Inventor
Kruger-Schaub Otto
Original Assignee
Kruger Schaub Otto
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Publication date
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Publication of CH397235A publication Critical patent/CH397235A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L19/00Compositions of rubbers not provided for in groups C08L7/00 - C08L17/00
    • C08L19/003Precrosslinked rubber; Scrap rubber; Used vulcanised rubber

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


  
 



  Giessmasse
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Giessmasse sowie auf ein Verfahren zu deren Herstellung und auf deren Anwendung als Laufsohle und Absätze für Schuhwerk sowie zum Abdichten von Verbundstellen und dergleichen.



   Die erfindungsgemässe Giessmasse enthält als Grundsubstanz einerseits Abfallgummi, wie er beispielsweise von gebrauchten Pneus anfällt, und anderseits mindestens einen Klebstoff, vorzugsweise in inniger Vermischung. Ausserdem kann sie Zuschlagmittel enthalten.



   Die neue Giessmasse kann eine erhebliche Menge an Abfallgummi enthalten. So ist festgestellt worden, dass man unter Mitverwendung einer beträchtlichen Menge an von gebrauchten Pneus herrührendem Gummi eine Giessmasse herstellen kann, welche sich beispielsweise zur Verwendung als Laufsohle oder Absätze Schuhwerk oder zum Reparieren von schadhaft gewordenen Schuhsohlen ausgezeichnet eignet, sofern man die Giessmasse nach deren Applikation in ausreichender Weise aushärten lässt. Angesichts des Umstandes, dass die neuartige Giessmasse als Grundsubstanz Abfallgummi, z. B. solchen von gebrauchten Pneus, enthalten kann, ist es offensichtlich, dass es sich im vorliegenden Falle um eine Giessmasse handelt, deren Gestehungskosten sehr gering sind, so dass deren Anwendung äusserst wirtschaft  lichist.   



   Als Klebstoffe kommen im vorliegenden Falle tierische Leime, z. B. verflüssigte Glutinleime, Pflanzeneiweissleime, z. B. Weizenkleber,   Pflanzenleime,    z. B.



  Dextrinleime, Naturharzleime, z. B. Kolophoniumleime und Kopalharzleime, Kautschukklebstoffe, z. B.



  Kautschukleime, Kautschukkitte sowie Latexklebstoffe, ferner wasserlösliche und wasserunlösliche Celluloseklebstoffe, wie z. B. Nitrocelluloseklebstoffe, Methylcellulose,   Athyl-,    Acetyl und Benzylcellulose, und überdies Kunstharzklebstoffe, wie zum Beispiel Phenol-Kresol-Formaldehyd-Kunstharzleim, Harnstoff Formaldehyd-Kunstharzleim, Melamin-Formaldehyd Kunstharzleim, Polyvinylacetat-Kunstharzleim, Polyacrylsäureester,   Vinyläther- und    Vinylchlorid-Polymerisate, Butadien-Polymerisate und dergleichen, in Frage. Es kann gegebenenfalls eine   Mischung    der soeben genannten Klebstoffe in der neuen Giessmasse vorhanden sein.



   Für die Zwecke der Erfindung eignen sich als Klebstoffe beispielsweise das   Markenprodukt       Miracle ,    ferner der Spezialkitt  Lico  (Markenprodukt).



   Weiterhin kann die neue Giessmasse als Füllbzw. Zuschlagsmittel Kalk, z. B. Weisskalk oder Portlandzement, sowie Magnesiumverbindungen, z. B. Magnesium usta und dergleichen, enthalten.



   Ein Zusatz des Markenproduktes  Super-Minerale  hat sich gleichfalls als günstig erwiesen.



   Es hat sich gezeigt, dass die neue Giessmasse dieser Erfindung nach dem Auftragen auf   Gegen    ständen, wie Lederwaren oder Gummiwaren, aber auch auf Holz und auf weiteren Werkstoffen mannit facher Art durch Lufteinwirkung nach geraumer Zeit zu erhärten vermag, so dass man feste Verbundstellen erreicht
Versuche haben erwiesen, dass die neue Giessmasse mit bestem Erfolg als Auflage auf Schuhsohlen aus Leder oder Gummi aufgebracht werden kann, wobei man einen gegen Feuchtigkeit und Abnutzung äusserst widerstandsfähigen Belag erzielt, dessen Dicke man bequem den gewünschten Ansprüchen anpassen kann.



   Die Erfindung sei nachstehend anhand der folgenden Beispiele erläutert.  



   Beispiel   1   
Man vermischt etwa 1 Teil Weisskalk mit etwa 5 Teilen Gummipulver, das. von gebrauchten Pneus herrührt. Das Ganze wird gründlich vermischt, worauf man 1 Teil    Miracle -Klebstoff    zusetzt und die Mischung unter Erwärmen auf   40-60     C rührt. Die so erhaltene Mischung stellt bei Zimmertemperatur eine giessfähige Masse dar, die ihre giessfähigen Eigenschaften in verschlossenem Behälter beibehält.



   Wird diese Masse in der gewünschten Dicke auf eine Schuhsohle aufgetragen, so erhärtet sie an der Luft, wobei man einen gegen Abnutzung widerstandsfähigen, geschmeidigen Sohlenbelag - erhält.



  Man kann somit mit dieser Masse verschlissene Laufflächen von Schuhen reparieren.



   Beispiel2
Man verfährt wie in Beispiel 1, verwendet aber anstelle von  Miracle -Klebstoff den unter der Markenbezeichnung  Lico  im Handel erhältlichen Spezialkitt. Man erhält eine ähnliche Giessmasse.



   Beispiel 3
Ungefähr 3 Teile Gummipulver der in Beispiel 1 verwendeten Art werden mit etwa 0,75 Teilen Portlandzement und 0,6 Teilen Magnesium usta vermischt. Nach Zugabe von je etwa 1,1 Teilen    Miracle  - und       Lico  -Spezialkitt    unter kräftigem Rühren und leichtem Erwärmen versetzt man mit etwa 0,5 Teilen    Super-Minerale     und rührt das Ganze.



   Auch die so erhaltene Giessmasse eignet sich für die weiter oben erwähnten Zwecke.



   Beispiel 4
Man vermischt etwa 5 Teile des Markenproduktes    Lico -Kitt    mit etwa 5 Teilen Gummi   arabicums    etwa 5 Teilen Magnesium usta und etwa 5 Teilen Leinöl, indem man diese Mischung, gegebenenfalls unter leichtem Erwärmen, in einem Mixer während   ungefähr 20 ;} Minuten behandelt.   



   Auf diese Weise erhält man ein Klebmaterial, mit welchem man praktisch sämtliche Werkstoffe miteinander verkleben kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Giessmasse, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Grurfdsubstanz-Abfallgummi nebst mindestens einem Klebstoff enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Giessmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Abfallgummi Gummi von gebrauchten Pneus enthält.
    2. Giessmasse nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie überdies Kalk, z. B. Weisskalk oder Portlandzement, und/ oder Magnesiumverbindungen, z. B. Magnesium usta, enthält.
    3. Giessmasse naclr Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus von gebrauchten Pneus herrührendems Gummi, Kalk, wie z. B. Weisskalk oder Portlandzement, mindestens einem Klebstoff und Magnesium usta besteht.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Giessmasse gemäss Patentan- spruch 1 zum Reparieren von abgelaufenen Schuhsohlen und Absätzen aus Leder oder Gummi.
CH1423860A 1960-12-20 1960-12-20 Giessmasse CH397235A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2371494A1 (fr) * 1976-11-18 1978-06-16 Lensmar Ab Jan Corps contenant un liant et du caoutchouc vulcanise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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