CH396269A - Verfahren zur Herstellung von Pigmentpräparaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pigmentpräparaten

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CH396269A
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CH886661A
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Ladislaw Dr Kocian
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Sandoz Ag
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C3/00Treatment in general of inorganic materials, other than fibrous fillers, to enhance their pigmenting or filling properties
    • C09C3/003Flushing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/08Preparation from other phthalocyanine compounds, e.g. cobaltphthalocyanineamine complex
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/006Preparation of organic pigments

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von Pigmentpräparaten    Pigmentpräparate werden häufig verwendet, um       Anstrichmittel    zu färben. Da diese Wasser oder or  ganische Flüssigkeiten enthalten können, ist es er  wünscht, dass sich die Pigmentpräparate zum Färben  beider Arten von     Anstrichmitteln    verwenden lassen.  Die in den Präparaten enthaltenen Zusatzstoffe müs  sen hierfür in Wasser und in den in der Lackin  dustrie verwendeten organischen Lösungsmitteln lös  lich sein.

   Solche Pigmentpräparate, für die in der       Anstrichmittelindustrie    die Bezeichnung öl- und was  serlösliche Pigmentpräparate gebräuchlich ist, wer  den durch Vermischen eines pulverförmigen Pig  ments mit einer     wasser-    und öllöslichen organischen  Verbindung, z. B. einem Glykol, erhalten.  



  Nachteilig ist jedoch, dass die meisten Pigmente  bei ihrer Herstellung im Gemisch mit     Wasser    er  halten werden und infolgedessen getrocknet werden  müssen, damit sie in der geschilderten Weise ver  arbeitet werden können. Dies ist technisch umständ  lich. Ausserdem entstehen durch das Trocknen häu  fig harte Agglomerate, die wieder zerkleinert werden  müssen.  



  Bei einem anderen bekannten Verfahren zur     Her-          stellung        von    Pigmentpräparaten,     dem        sogenannten          Flushen,        wird    das Trocknen dadurch vermieden, dass  man das Gemisch aus Pigment und Wasser mit  einer     wasserunlöslichen,    flüssigen organischen Ver  bindung, in der sich das Pigment anreichert, ver  mischt und das sich dabei abscheidende Wasser ent  fernt.

   Für die Herstellung von     Pigmentpräparaten,     die auch mit     wässrigen        Anstrichmitteln        verträglich     sein sollen, ist dieses Verfahren unbrauchbar.  



  Es wurde nun gefunden, dass man Pigmentpräpa  rate erhält, die zum Färben von     wässrigen    und auch  von organischen     Anstrichmitteln    geeignet sind, wenn  man ein im Gemisch mit Wasser vorliegendes Pig-         ment    mit einer     wasserunlöslichen    Verbindung     flusht     und nach Abtrennen des Wassers mit einer Ver  bindung     vermischt,    die mit der     wasserunlöslichen     Verbindung unter Bildung einer öl- und wasserlös  lichen Verbindung     reagiert.        Hierdurch    wird erreicht,

    dass man sich der     technisch.    einfachen Arbeitsweise  des     Flushens    bedienen kann und das so erhaltene Pig  mentpräparat nur noch mit einer Verbindung zu ver  mischen braucht, die     mit    der zum     Flushen    verwen  deten Verbindung ein Reaktionsprodukt bildet, das  sowohl öllöslich als auch wasserlöslich ist, um     öl-          und    wasserlösliche Pigmentpräparate zu erhalten.    Anorganische und organische Pigmente können  auf diese Weise in Pigmentpräparate übergeführt  werden, z.

   B.     Phthalocyaninpigmente,        Azopigmente,     Farblacke,     Pyrazolonpigmente,        Chinacridone,        Ber-          linerblau,    Chromgelb, Bleiweiss oder     Titanweiss.       Als wasserunlösliche organische Stoffe, die zum       Flushen    der Pigmente dienen, kommen besonders  die     wasserunlöslichen    Fettsäuren in Betracht, die  6 und mehr     Kohlenstoffatome    im Molekül enthal  ten, und insbesondere Ölsäure.    Die Menge des zum     Flushen    verwendeten Mittels  ist vorteilhaft die bei diesem Verfahren übliche.

      Wird als Verbindung, die mit der zum     Flushen     verwendeten Säure eine öl- und wasserlösliche Ver  bindung bildet, ein wasserlösliches Amin verwendet,  so wird das     Aminsalz    der Säure gebildet. Solche Ver  bindungen haben eine besondere gute Wirkung. Das  Amin wird     zweckmässig        mindestens    in     stöchiome-          trischer    Menge, bezogen auf die Säure, zugegeben.  Die Umsetzung erfolgt in den meisten Fällen be  reits durch Mischen bei Raumtemperatur, doch kann  man das Gemisch auch erwärmen.      Die im Beispiel genannten Teile sind Gewichts  teile und die Prozente Gewichtsprozente.  



  <I>Beispiel 1</I>  10 Teile eines 30%igen     wässrigen        Kupferphthalo-          cyanins    werden mit 3 Teilen Ölsäure in einem     Kneter          geflucht.    Das nach     etwa    15 Minuten abgeschiedene  Wasser wird entfernt. Man erhält eine Pigment  paste, die man eine Stunde unter Zusatz von einem  Teil     Morpholin    knetet. Dann gibt man einen Teil       Äthylglykol,    einen, Teil     Diaeetonalkohol    und einen  Teil     Äthyllactat    zu und knetet weitere 30 Minuten.  



  Man erhält ein Pigmentpräparat, das sich zum  Färben von     wässrigen        Anstrichmitteln.    Ölfarben, or  ganische Lösungsmittel enthaltenden Lacken und  Druckfarben eignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Pigmentpräpa raten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch aus einem Pigment und Wasser mit einer wasser unlöslichen Verbindung flusht und nach Abtrennen des Wassers mit einer Verbindung vermischt, die mit der wasserunlöslichen Verbindung eine öl- und wasserlösliche Verbindung bildet. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein im Gemisch mit Wasser vor liegendes Pigment mit einer wasserunlöslichen, flüs sigen Fettsäure flucht und nach Abtrennen des Was sers mit einem wasserlöslichen Amin vermischt.
CH886661A 1961-07-27 1961-07-27 Verfahren zur Herstellung von Pigmentpräparaten CH396269A (de)

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