CH396205A - Generatoreinheit zur Bildung elektrischer Grössen von Schenkelpolmaschinen in Netzmodellen - Google Patents

Generatoreinheit zur Bildung elektrischer Grössen von Schenkelpolmaschinen in Netzmodellen

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CH396205A
CH396205A CH357762A CH357762A CH396205A CH 396205 A CH396205 A CH 396205A CH 357762 A CH357762 A CH 357762A CH 357762 A CH357762 A CH 357762A CH 396205 A CH396205 A CH 396205A
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generator unit
unit according
reactance
multiplication
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CH357762A
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Janos Dipl Ing Oberlaender
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
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Description


  



  Generatoreinheit zur Bildung elektrischer Grössen von Schenkelpolmaschinen in   Netzmodellen   
Die Drehstromübertragung in ausgedehnten Ver  bundhetzen stellt besonders bei Überlastungen    und Störungen hohe Anforderungen an dem Parallelbetrieb der   Synchrongeneratoren,.    Das Problem der   Übertra-    gung grosser Leistungen ist vor allem ein Stabilitätsproblem. Hierbei wird unterschieden zwischen statischer und dynamischer Stabilität, wobei unter statischer Stabilität des gesamten Netzes im ungestörten Betrieb und unter dynamischer Stabilität die   Stabili-    tat bei plötzl'ichen   stossarttgen    Anderungen (Kurz   schlüsse, Unterbrechungen, Laststösse) verstanden    wird.



   Um das Verhältnis der Synchrongeneratoren bei verschiedenen Betriebszuständen untersuchen zu können, hat man schon   Stromerzeuger      modellmässig    nachgebildet. Es sind umlaufende   Modellmaschinen    und ruhende, regelbare Anordnungen nach Art von Drehreglern bekannt.



   Zur Beurteilung der Stabilität von Schenkelpolmaschinen ist die Bildung   charakteristischer elektrir    scher Kennwerte am   Netzmodell    erforderlich. Einer dieser   Kennwerte ist die Polradspannung (Eo)   
Die Bildung elektrischer Grössen von Schenkelpolmaschinen erfolgt für den stationären Zustand (statische Stabilität) nach der klassischen Methode durch einen Drehregler, der zur Bildung der Erregerspannung in der Querrichtung dient und einen an den' Drehregler angeschlossenen, die synchrone   Querreak-    tanz nachbildenden Widerstand. An diesem Modellgenerator können die Erregerspannung in der Längsrichtung und der Spannungsabfall an der synchronen Längsreaktanz messtechnisch nicht erfasst werden.



   Für die Lösung gewöhnlicher Netzmodellaufgaben, wie z. B. zur Nachbildung der Lastverteilung, ist die Nachbildung der synchronen Querreaktanz und der Erregerspannung in der Querrichtung ausrei  cbend,    da in gewissen Fällen die noch erforderliche Grösse der Erregerspannung in der Längsrichtung rechnerisch ermittelt werden kann.



   Bei der Untersuchung der Stabilitätsprobleme mit Hilfe des   Netzmodells ergeben ! sich Schwierigkeitea    insofern, als zur Lösung von   Stabilitätsfragem    der   Pol-      radwinkel    sämtlicher Synchronmaschinen ständig ge ändert wird, wobei die Polradspannung (Erregerspannung in der Längsrichtung) konstant gehalten werden muss. Hierbei müssen bei der Prüfung auf statische Stabilität die kleinen Schwingungen der Synchronmachine nachgebildet werden. Für die dynamische Stabilitätsprüfung muss eine schrittweise Integration der Schwingungen durchgeführt werden.

   Da hierfür zusätzlich zu einem grossen   me'sstechnischen    Aufwand ein   grosser rechnerischer    Aufwand erforderlich ist, verzichtet man meistens auf die Berücksichtigung der durch die Schenkeligkeit bedingeten Forderungen.



   Die statischen Stabilitätsuntersuchungen werden daher in den meisten : Fällen - wie schon erwähnt mit einer konstant gehaltenen Erregerspannung in der Querrichtung durchgeführt. Statt   der Schenkelpol-    maschinen   werden ailso Vollpolmaschinen der    Messung zugrunde gelegt. Diese Methode ist ungenau.



  Relativ gross ist der Fehler im untererregten Bereich der Maschinen. Im   übererregten    Bereich der   Genera-    toren ist er, wenn auch nicht verschwindend, doch kleiner. Meist jedoch treten statische   Stabilitätspro-    bleme bei   untererregten    Maschinen auf, also dann, wenn die Reduzierung der   Schenkelpolmaschinen    auf   Vollpolmaschinen    die Untersuchungsergebnisse ziemlich verfälscht.



   Bei der Prüfung von Problemen der dynamischen Stabilität ergeben sich ähnliche Schwierigkeiten. Zur Berücksichtigung der Schenkeligkeit der   Synchron-    maschinen müsste hier die transiente Erregerspannung in der Längsrichtung konstant gehalten werden. Obwohl die Erfüllung dieser   Bedingung möglich i'st,    kann sie in der Praxis kaum durchgeführt werden,. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die aus der Schen keligkeit abgeleiteten Bedingungen nach jedem Integrationsschritt für sämtliche   Schenmkelpolmaschinenn    neu erfüllt werden müssten.



   Die dabei auftretende zusätzliche rechnerische und messtechnische Arbeit ist wesentlich grösser als bei den Problemen der statischen Stabilität. Daher wurden d'ie Schenkelpolmaschinen bei Prüfung auf dynamische Stabilität in der bisherigen Praxis als Maschinen mit einer konstanten transienten Hauptfeldspannung und mit einer transienten   Längsreak-    tanz, also wieder als Vollpolmaschinen, behandelt.



   Bei dieser vereinfachten Methode treten zwei grundsätzliche Fehler dadurch auf, dass die transiente   Hauptfeldspannung    in Wirklichkeit nicht   konP    stant ist, sondern lediglich ihre in der Längsrichtung liegende Komponente. Ferner sind die bei der   schritt-    weisen   Integration berechneten Polradwinkeländerun-    gen für die Richtung der Polachse und nicht für die Richtung der transienten   Hauptfeldspannung    gültig.



  (Bei der Lösung von statischen Stabili'tätsproblemen wird davon ausgegangen, dass die Erregerspannung in der Längsrichtung konstant ist. Hierbei kann die Richtung der Polachs noch   naturgetreu    nachgebildet werden.)
Die Erfindung bringt eine vorteilhafte Verbesserung an einer r Generatoreinheitr zur Bildung   elektri-    scher Grössen von Schenkelpolmaschinen in Netzmodellen, bei der einem Drehregler ein Einstellglied und eine   Generatorreaktanz    nachgeschaltet ist.

   Gemäss der Erfindung dienen der Drehregler und das   EinEstel ! glied zur Bildung    einer Spannung, die der Erregerspannung in der Längsrichtung   amplitudenpro-    portional und phasengleich ist ; als   Generatorreaktanz    ist ein der Längsrichtung proportionaler induktiver Widerstand verwendet, der Ausgang der   Generator-    einheit (Klemmenspannung) ist über ein   Potentio-    meter und eine   Multiplikationseinrichtung    an den Eingang des induktiven Widerstandes rückgeführt, und ein weiterer Eingang der   Multiplikationseinrich-    tung ist mit einem eine normierte Einheitsppannung erzeugenden Glied verbunden, das so bemessen ist,

   dass dlie   Einheitsspannung gegenüber    der Erregerspannung in der Längsrichtung   (Eo    bzw.   E'd0) um #/2 ver-    dreht ist.



   Auf diese Weise können die für die Beurteilung der Stabilität von Schenkelpolmaschinen erforderlichen elektrischen Kennwerte am Netzmodell nachgebildet werden. Im Gegensatz zu bekannten   Nach-    bildungen ist daher ein   rechnerischer    Aufwand nicht mehr erforderlich. Dadurch, wird die Zeit für die Prüfung auf Stabilität wesentlich verkürzt. Da d'ie durch die Schenkeligkeit auftretenden, zusätzlichen : Bedin  gungen    selbsttätig erfüllt werden, kann mit der   erfine      dungsgemässen      Generatoreinhei't    ferner eine genaue Bildung elektrischer Grössen von Schenkelpol'maschinen in statischen   Netzmodellen    erzielt werden.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.



   Es zeigen :
Fig.   1    das bekannte Spannungsdiagramm einer Schenkelpolmaschine,
Fig. 2 eine Generatoreinheit gemäss der Erfindung,
Fig. 3 ein Zeigerdiagramm zu dem in, Fig. 2 dargestellten Gegenstand im statischen Stabilitätsausfall,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 das Spannungsdiagramm einer Schenkel  polmaschine    im transienten Bereich und
Fig. 6 ein Zeigerdiagramm für einen dynamischen   Stabilitätsfall.   



   Es werden folgende Bezeichnungen verwendet :   U = @ej0 Klemmenspannung    der   Synchronmaschine    Eo   =      ('-    Erregerspannung in der Längsrichtung   Eq    =   @qej0 Erregerspannung    in der Querrichtung E* = E0 + Eq0 Zeigersumme von Eo und a   Edo konstant    bleibende   Hauptfeldspannung    E' = E'd0+e'q0 transiente Polradspannung
Zeigersumme von E'd0 und b   #

        Polradwinkel    der   Synchronmaschine      'transienter    Plradwinkel der   Synchronmaschine      @* zu der E*-Erregerspannung gehörender Polradwinkel    Xd   synchrone Längsreaktanz    synchrone Querreaktanz X'd transiente Reaktanz in der Längsrichtung    Xd-Xq = α

  
Mass fiir die Schenkeligkeit
Xq y'-y  @ = ss Mass für die transiente Schenkeligkeit    q eqo   = +Jlq (Xd-Xq) QueTspannungsabfall      a = aU.sin #=eq0    die dem   Polradwinkel 9 gegenüberliegende Sehne    im
Reaktionskreis   b = ssU.sin #=e'q0    die dem Polradwinkel   W    gegenüberliegende Sehne im    transienten Reaktionskreis      1    =   1ej# Einheitszeiger in der    Richtung von Eo
Zum besseren Verständnis werden die   Verhält-    nisse für die stationären und transienten Vorgänge (statische und dynamische Stabilität) getrennt behandlelt.



   Nach dem in Fig.   1    dargestellten Zeigerdiagramm für stationäre Vorgänge ist   U daie Klemmenspannung    des Generators,   1    der Ständerstrom, welcher hier der Klemmenspannung U um den Winkel   cp    nacheilt. Dieser Ständerstrom I kann in zwei aufeinander senkrecht stehende Komponenten Iq und   Id    zerlegt werden, wobei Iq die Querkomponente und   Id    die   Längskompo-    nente des Stromes ist. Um den Winkel a   (Polradwin-    n ke, l) der Klemmenspannung voreilend liegt in Richtung der Polachse die Erregerspannung in der Querrichtung   Etl,    das ist eine fiktive EMK.   Xq    ist die synchrone Querreaktanz der Maschine.

   Das einfache Spannungsdiagramm der   Synchronmaschine    ist gegeben durch
Eq = U+j.I.Xq,
Diese Darstellung wurde bisher der Nachbildung g der   Schenkelpolmaschine    nach der eingangs erwähnten klassischen Methode zugrunde gelegt.



   Unter Berücksichtigung der Schenkeligkeit der   Synchronmaschine    erweitert sich das einfache Span  nungsdtagramm gemäss der    bekannten Bedingung :
Eo = const = Eq + j(Xd-Xq)Id) und    eq0    = +j(Xd-Xq)Iq
Daraus folgt, dass die Summe der   konstant gehal-    tenen Errcgerspannung E0 und der eq0-Spannungskomponente eine fiktive Polradspannung E* ergeben :

  
E = E0+eq0=const + eq0
Diese fiktive Polradspannung ist der Zeigersumme der konstanten Erregerspannung Eo in der   Längsrich-    tung und einer zu dieser senkrecht stehenden Spannungskomponente eq0 proportional, die ihrerseits in ihrer Amplitude abhängig ist vom   Polradwinkel,    der Klemmenspannung und einem die   Schenkeiligkeit    be  rücksichtigenden    konstanten Faktor. Bei der üblichen   Netzmodellnacbbildung    war die Schenkelpolmaschine bisher ein   Drehregler mit nachgeschaltetem Einstcn-    glied. Diese Teile dienten lediglich zur Bildung der Eq-Spannungskomponente.

   Ein dem Drehregler nachgeschalteter Blindwiderstand war so bemessen, dass er der synchronen Querreaktanz   Xq    des nachzubildenden Generators proportional war. Die E0-Spannung und der Spannungsabfall an der synchronen   Längsreaktanz wurden, gemäss den vorstehenden    Glei  chungen    berechnet. Bei einer   Anderung    des Netzzustandes (Kurzschluss, Lastabwurf usw.) ändert sich der   Generatorstrom    und damit auch Id. Diese Änderung hat zur Folge, dass die   Eq-Spannungskompo-    nente auch verändert werden muss, so lange, bis die in der Gleichung für Eo angegebenen Bedingungen wieder erfüllt sind. Eo bleibt hierbei konstant. Die   Erfülqung    der Gleichung gelingt meist nur nach mehreren Iterationsschritten.



   Nach der Erfindung brauchen die bei Stabilitäts überwachungen erforderlichen Iterationsschritte nicht mehr durchgeführt zu werden. Erfindungsgemäss ist dies dadurch möglich, dass der Drehregler 13 und das Einstellglied 14 zur Bildung einer Spannung dienen, die der Erregerspannung in der Längsrichtung Eo amplitudenproportional und phasengleich ist, dass als    Generatorreaktanz em der Längsreaktanz proportio-    naler induktiver Widerstand 17 verwendet ist, dass der Ausgang der Generatoreinheit (Klemmenspannung)

   über ein Potentiometer 8 und eine   Multipli-      kationseinrichtung    18 an den Eingang des induktiven Widerstandes 17   rückgefühlrt    ist und dass ein weiterer Eingang der   Multiplikationseinrichtung    mit einem eine normierte Einheitsspannung erzeugenden   Gflied    19 verbunden, ist, das so bemessen, ist, dass die Einheitsspannung gegenüber der Erregerspannung in der Längsrichtung (E0 bzw.   E'd0) um #/2 verdreht    ist (Fig. 2). Der Drehregler wird von einer konstaniten Spannung gespeist. Die Erregerspannung in der Längsrichtung kann durch Verstellen des   Spartrans-    formators   14    in ihrer   GrdJ3e    verstellt werden.

   Bei der Nachbildung statischer   Stabilitätsfälle    ist es   zweck-    mässig, als induktiven Widerstand 17 einen der Differenz der synchronen   Längs-und Querreaktanz pro-    port, ionalen Widerstand Xd-Xq und eine der syn  chronen    Querreaktanz Xq proportionalen Widerstand in Reihenschaltung zu verwenden, wobei letzterer mit dem Spannungsteiler 8 verbunden ist. An dem Potentiometer 8 tritt sodann die Klemmenspannung   U auf.   



   Die Bildung   anderer charakteristischer elektri-    scher Kennwerte ergibt sich mit der   erfindungsgemä-    ssen Generatoreinheit wie folgt :
Aus der Fig.   1    ersieht man, dass die im Reaktionskreis dem Winkel   #    gegenüberliegende Sehne a mit    der Spannungskomponente eqo amplitudenmässig iden    tisch und   phasengleicb    ist. a=UxdXqsin=aUsin-eqo   Xq
Xd-Xq
U=
Xq    ist der jeweilige Durchmesser des Reaktorkreises. Der Faktor    Xd-Xq  α = xi    ist für eine gegebene   Schenkelpolmaschine    konstant.



  Er ist bei den   üblichen ! Maschinentypen, immer    kleiner als   1.   



   Zur Bildung von   a    . U sin   #    wird eine   Umfor-      mung    der Gleichung für die Sehne a bzw. eqo vorgenommen. Es wird angenommen, dass die Klemmenspannung der Machine in der reellen Achse eines Koordinatensystems liegt. Die Klemmenspannung   U    kann dann folgendermassen beschrieben werden :
U = u . ej0.



   Ferner wird ein Einheitszeiger e in der Richtung des Spannungsvektors Eo bzw. von Eq angenommen. e = 1. ej0 a = e.   (αU)    sin   #    =   e.(αU)    = 1. ej0.   (αu ej0)   
Der Wert von a ist mit dem Wert des   Zeigerpro-    duktes der   a      U-Spannungskomponente und des Ein    heitszeigers identisch.



   Die elektrische Bildung dieses Zeigerproduktes ist nicht   möglich,    weil die als Multiplikator verwendeten üblichen Glieder, z. B. Hallgeneratoren, immer ein Skalarprodukt liefern. Eine weitere   Uberlegung    zeigt aber, dass eine Verdrehung des   Einheitszeigers    um   90     in die posi'tive Richtung das ursprüngliche Zeigerprodukt in ein Skalarprodukt umwandelt,   dessein,    Bildung mit bekannten. MultipIikationsgliedern, beispielsweise Hallgeneratoren, möglich ist.



   Die Fig. 3 zeigt das entsprechende   Zeigerdia-    gramm.    e.(αU)=(αU)sin #   
EMI4.1     
 Der Wert des Skalarproduktes von
EMI4.2     
 ist identisch mit dem Wert des Zeigerproduktes von a   U sin #.    Diese, also mit a U sin   #    identische Spannung ergibt die eq0-Komponente, welche zur Span  nung Eo vektoriell    addiert werden muss, um die fiktive Erregerspannung   E*    zu erhalten. Der Wert a U wird durch entsprechende Einstellung des   Potentio-      meters    8 gewonnen.



   Die Einheitsspannung    1. ej(0+#/2)    kann im Drehregler 13 erzeugt werden. Zweckmässig ist das die normierte Einheitsspannung erzeugende Glied 19 eine Wicklung, die auf dem Läufer des Dreh-reglers angeordnet ist und mit dessen Läuferwicklung 20 einen, Winkel von   90  einsohliesst.    Da die   Multiplikationseinrichtung    18 mehrere Aufgaben zu erfüllen hat, besteht sie vorzugsweise aus zwei in Reihe geschalteten Multiplikationsgliedern 11 und 12, deren zweite Eingänge jeweils mit dem die normierte   Einheitsspannung erzeugenden    Glied 19 verbunden sind. Die Einheitsspannung wird dem   Multiplikations-    glied   11 zugeführt,    um das Zeigerprodukt in ein Ska  larprodukt    umzuformen.

   Dieses   Skalarprodukt    a-U   . U sin #    wird gleichgerichtet (Gleichrichter 15) und in dem Multiplikationsglied 12 mit der Einheitsspannung nochmals multipliziert, um die eq0-Spannungskompoente, die eine Wechselspannung ist, amplituden- und phasenmässig zu bilden.



   Die Rückführung der eq0-Komponente könnte im Drehregler 13 unerwünschte Rückwirkungen, und dadurch unkontrollierbare Fehler hervorrufen. Um dies zu vermeiden, ist dem Drehregler 13 über das Einstellglied 14 zweckmässigerweise ein Verstärker 4 nachgeschaltet, in   dessen einen Leitungspol    des Ausganges die Sekundärwicklung 10 eines   L7'bertragers    eingeschaltet ist, der mit einer Primärwicklung 9 an   dem Ausgang desMultiplikationsgIiedies    12   angeschlos-    sen ist (Fig. 4).



   Die Ausgangsspannung des Einstellgliedes 14 ist die Erregerspannung Eo der   Synchronmaschine    in der Längsrichtung. Dem Verstärker 4 kommt die weitere Aufgabe zu, diese Spannung in einer Stufe selbständig zu bilden, um sie überhaupt messen zu können.



   In Abweichung zur Fig. 2 wird beim Generator der Fig. 4 die normierte Einheitsspannung, die gegen über der Erregerspannung in der Längsrichtung um 2 verdreht ist, in einem besonderen Verstärker 6 gebildet, dessen Steuereingang an den Ausgang des   Drehreglers    (Fig. 2) angeschlossen ist.



   Die für die Steuerung des Multiplikationsgliedes 11 erforderliche Leistung wird zweckmässig von einem Verstärker 1, welcher mit dem Potentiometerabgriff 7 verbunden ist, geliefert.



   Die von dem Multiplikationsglied 11 dem Multi  plikationsglied    12 zugeführte   Spannungskomponente   
EMI4.3     
 ist eine Gleichspannung. Die Leistung des ersten   Mul-      tiplikationsgliedes    11 reicht bei Verwendung eines Hallmultiplikators nicht aus, um ein als Hallmultiplikator ausgebildetes Multipl'ikationsglied zu steuern.



  Daher ist bei Verwendung eines   Hallmultiplikators      fur    das Multiplikationsglied 12 vorteilhaft ein zweiter Verstärker 2 (Gleichspannungsverstärker) vorgesehen, der zwischen die zwei   Multiplikationsglieder    11, 12 geschaltet ist. Weiter ist dem Verstärker 11 ein Siebglied 16 nachgeordnet, um die   Wechselstromkompo-      nente    doppelter Frequenz   auszusieben.   



   Das   MultipTikationsglied    12 liefert die   erforder-    liche eq0-Spannungskomponente. Um bei Verwendung eines Hallgenerators eine eventuelle Belastung des   Multiplikationsgliedes    12 zu vermeiden, ist der Ausgang des Multiplikationsgliedes 12 vorteilhaft über einen Verstärker 3 mit der   Pri'märwicklung    9 des Übertragers verbunden. Auf diese Weise wird eine Belastung des   Multiplikationsgliedes    12 vermieden.



  Hierbei kann der   Generatorreaktanz    17 ein   Leistungs-    verstärker 5 vorgeschaltet sein.



   An dem Ausgang des Leistungsverstärkers 5 tritt die fiktive Erregerspannung E* auf. Die Erregerspannung in der Querrichtung   Eq    kann im Punkt C direkt gemessen werden.



   Der Faktor a ist im allgemeinen, wie   schon er-      wähnt,    immer kleiner als   1.    Bei Maschinen, deren synchrone Längsreaktanz grösser als das Zweifache der synchronen Querreaktanz ist, würde a einen grö sseren Wert als 1 haben. In diesem Fall ist es zweckmässig, den Verstärkungsgrad des dem   Spannungstei-    ler 8 nachgeschalteten, Verstärkers 1 in Abhängigkeit von dem Quotienten    d--q
Xq    veränderbar zu machen.



   Bei plötzlichen   Laständerungen (transienten) Vor-    gängen) kann sich das   Gesamtfeld    der   Synchron-    machine infolge seiner magnctischen Trägheit nur nach Massgabe der magnetischen   Lastzeitkonstante    der   Läuferkreise    ändern. Die Erregerwicklung widersetzt sich der raschen Feldänderung und erzeugt bei ansteigender   StänderdurcMlutung    in der Läuferwicklung eine zusätzliche Durchflutung, was sich in einem Anstieg des Erregerstromes und der Polradspannung äussert.

   Hierbei bleibt die vor der   tansienten    Reaktanz X', liegende fiktive Erregerspannung E' etwa 0, 8 bis 0, 9 sec lang annähernd konstant (Fig.   5).    Genauer betrachtet, bleibt nicht die   E'-Spannung,    sondern ihre in der Längsachse liegende   Komponente Etdo kon-    stant.



   Diese wird der Bildung elektrischer Grössen mit der erfindungsgemässen Generatoreinheit zugrunde gelegt. Auf diese Weise kann auch der transiente Vorgang bei Schenkelpolmaschinen genau nachgebildet werden.



   Bei der Nachbildung von transienten Vorgängen ist als Generatorreaktanz 17 in vorteilhafter Weise ein der   transienten, Reaktanz Xd    proportionaler Widerstand verwendet. In diesem Fall wird z. B. beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 der Ausgang des Lei  stungsverstärkers    5 über den die transiente Reaktanz   X'd    der Maschine nachbildenden Widerstand mit dem Spannungsteiler 8 verbunden.



   Auf dem hochohmigen Potentiometer 8   muR    jetzt die sogenannte transiente Schenkeligkeit    yod'-xi   
Xq eingestellt werden. Hierbei sei erwähnt, dass   ss    immer kleiner als   1    ist.



   Aus der Fig. 5 ersieht man, dass die transiente e'q0-Spannungskomponente im Vergleich zur eq0 Spannung (Fig. 1) eine Phasenverdrehung von 180    ei.    hat. Der Einheitszeiger wird jetzt um--gedreht.



  Diese Phasenverdirehung kann man durch eine Umpolung im Verstärker 6 erreichen.



   Die Fig. 6 zeigt das zugehörige Zeigerdiagramm, bei dem der Einheitszeiger gegenüber E0 um -j verdreht ist.



     1. ej0# ssu ej0= ssU sin #   
EMI5.1     

Bei dynamischen Stabilitätsuntersuchungen, wenn man X,   @=X'q annimmt,    ist die Nachbildung mit der erfindungsgemässen Generatoreinheit genauer als bei   der bisherigen Untersuchungsmethode,    weil man die Richtung der Polachse jetzt genau   nachbilden    kann.



  Das dynamische Verhalten ist für die Bemessung von Schaltern von grosser Bedeutung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Generatoreinheit zur Bildung elektrischer Grössen, von Schenkelpolmaschinen in Netzmodellen,, bei der einem Drehregler ein Einstel'lgIied und eine Generatorreaktanz nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeich- net, dass der Drehregler (13) und das Einstellglied (14) zur Bildung einer Spannung verwendet sind, die der Erregerspannung in der Längsrichtung (Eo) am plitudenproportional und phasengleich ist, dass die Geoeratorreaktanz ein der Längsreaktanz proportio- naler induktiver Widerstand (17) ist, dass der Ausgang der Generatoreinheit (Klemmenspannung) über ein Potentiometer (8) und eine Multiplikationseinrichtung (18)
    an den Eingang des induktiven Widerstandes (17) rückgeführt ist, und dass ein weiterer Eingang der Multiplikationseihrichtung mit einem eine normierte Einheitsspannung erzeugenden Glied (19) verbunden ist, das so bemessen ist, dtass die Einheitsspannung gegenüber der Erregerspannung in der Längsrichtung (Eo bzw. Edo) um 2 verdreht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Generatoreinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die normierte Einheibsspannung erzeugende Glied (19) eine Wicklung ist, die auf dem Läufer des Drehreglers (13) angeordnet ist und mit dessen LÅauferwicklung (203 einen Winkel von 90 einschliesst.
    2. Generatoreinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Multiplikationsein- richtung (18) aus zwei in Reihe geschalteten Multipl ! i kationsgliedern (11, 12) besteht, deren ; zweite Eingänge jeweils mit dem die normierte Einheitsspannung erzeugenden Glied (19) verbunden sind.
    3. Generatoreinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als induktiver Widerstand (17) ein der Differenz der synchronen Längs-und Quer- reaktanz proprtionaler Widerstand (Xd-Xq) und ein der synchronen Querreaktanz z(Xq) proportionaler Widerstand in Reihenschaltung verwendet sind, wobei letzterer mit dem Spannungsteiler (8) verbunden ist.
    4. Generatoreinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Mul tiplikationsgliedern (11, 12) eine Gleichrichteranord- nung (15) eingeschaltet isb.
    5. Generatoreinheit nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zwischen den beiden Multiplikationsgliedern eine Siebkette (16) eingeschaltet ist.
    6. Generatoreinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drehregler über das Einstellglied (14) ein Verstärker (4) nachigeschalte-t ist, in dessen Ausgangskreis eine Sekundärwicklung (10) eines Ubertragers eingeschaltet ist, der mit einer Primärwicklung (9) an den Ausgang des Multiplika tionsgliedes (12) angeschlossen ist (Fig. 4).
    7. Generatoreinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die normierte Einheitsspannung erzeugende Glied ein Verstärker (6) ist, dessen Steuereingang an den Ausgang des Drehr reglers (13) angeschlossen ist.
    8. Generatoreinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Multipli kationsgliedes (12) über einen Verstärker (3) mit der Primärwicklung (9) des Übertragers verbunden ist.
    9. Generatoreinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Multiplikationsglied (11) ein Versbärker (1) vorgeschaltet ist.
    10. Generatoreinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Hallgenerators für das Multiplikationsglied (12) ein zweiter Verstärker (2) (Gleichspannungsverstärker) vorgesehen ist, der zwischen die zwei Multiplikationsglieder (11, 12) geschaltet ist.
    11. Generatoreinheit nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Hallgenerators als Multiplikationsglied (12) diesem ein Wechselstromverstärker (3) nachgeschaltet ist.
    12. Generatoreinheit nach Patentanspruch, bei der die synchrone Längsreaktanz grösser als das Zwei- fache der synchronen Querreaktanz ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsgrad des dem Spannungsteiler (8) nachgeschalteten Verstärkers (1) in Abhängigkeit von deom Quotienten Xd-Xq = α Xq veränderbar ist.
    13. Generatoreinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als induktiver Widerstand (17) ein der transienten Reaktanz (X'd) proportiona- ler Widerstand verwendet ist.
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