CH394248A - Abhitze-Röhrendampferzeuger mit Zusatzfeuerung - Google Patents

Abhitze-Röhrendampferzeuger mit Zusatzfeuerung

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CH394248A
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CH
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steam generator
waste heat
guide insert
burner
boiler
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CH234861A
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Inventor
Erwin Dipl Ing Wahl
Schiffermueller August
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Walther & Cie Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/18Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines
    • F22B1/1861Waste heat boilers with supplementary firing

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Description


      Abhitze-Röhrendampferzeuger    mit Zusatzfeuerung    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen     Abhitze-          Röhrendampferzeuger    mit mehreren parallelen Gas  zügen und mit Zusatzfeuerung, die in einem nur  einen Teil des Kesselquerschnittes umfassenden, auch  den     überhitzer    aufnehmenden, den     Kesselkörper    in  einen     inneren    Gaszug und einen äusseren ringförmi  gen Gaszug     unterteilenden    Führungseinsatz angeord  net ist, zum Zweck, den Wärmeinhalt heisser, insbe  sondere     sauerstoffhaltiger    Gase, vorzugsweise der  Abgase einer Gasturbine nutzbar zu machen.  



  Es ist bekannt, heisse Abgase z. B. einer     Ver-          brennungskraftmaschine        in    den     Ringraum    eines ste  henden Dampferzeugers zu leiten, dessen Decke  durch eine     Anzahl    kurzer Rauchrohre mit dem Ab  gaskamin verbunden ist. Der     innere        wasserführende     Teil des Dampferzeugers ist ebenfalls von Rauch  rohren durchzogen, die von einer unterhalb des  Dampferzeugers     befindlichen    Verbrennungskammer  aus an den Abgaskamin angeschlossen sind. Diese  Einrichtung soll     Niederdruckdampf    z. B. für Heiz  zwecke liefern.  



  Zwei     getrennte    Rauchrohrsysteme, jedoch von  gleicher Länge, die von den Abgasen bzw. den  Feuergasen einer Zusatzfeuerung durchzogen werden,  wurden bei einer weiteren bekannten Bauart verwen  det, jedoch steht der Feuerraum der     Zusatzfeuerung     über     verschliessbare    Öffnungen mit dem konzentrisch  ihn umgebenden     Abgasraum    in Verbindung, so dass  beide Rohrsysteme für die Abgase oder für die Zu  satzheizung wirksam gemacht werden     können.    Diese  bekannten Einrichtungen sind nicht für die Erzeu  gung von überhitztem Dampf eingerichtet, jedoch ist  es auch schon bekannt, in einem stehenden Dampf  erzeuger einen zylindrischen Führungskörper anzu  ordnen,

   der getrennte Wege für die Abgase und die  Feuergase der     Zusatzfeuerung    herstellt, wobei im    inneren Kesselteil, der die Zusatzfeuerung aufnimmt,  ein     überhitzer    angeordnet ist. Durch eine obere       Wandöffnung    im Führungskörper können die Abgase  vor ihrem Austritt den     überhitzer        beaufschlagen,     andererseits wird der     überhitzer    von der Zusatz  feuerung durch Strahlung und     Berührung        bestrichen.     Die Forderung einer gleichbleibenden     Heissdampf-          temperatur    lässt sich durch diese Bauart in ökono  mischer Weise nicht erfüllen.

   Dies wird beim Ab  hitze-Röhrendampferzeuger gemäss der Erfindung  dadurch ermöglicht, dass sich der Führungseinsatz  nur über den unteren Teil des     Kesselkörpers    er  streckt und dort den Kesselquerschnitt     in    den ab  sperrbaren,     ringförmigen    äusseren und den konzen  trischen     inneren    Gaszug unterteilt und     letzterer    in  seinem unteren Teil durch     eine    den Brenner umge  bende Muffel seinerseits in einen absperrbaren ring  förmigen äusseren und in einen nicht absperrbaren       konzentrischen    inneren Kanal für die Abgase auf  geteilt ist, so dass den Abgasen die Wege durch die  Muffel,

   um die     Muffel    und um den Führungseinsatz  herum zur Verfügung stehen. Bei geringen Abgas  mengen kann ihnen nur der Weg durch die Muffel  freigegeben werden, wobei erforderlichenfalls die  Zusatzfeuerung     in        Betrieb        genommen    werden kann.

    Grössere Abgasmengen können durch und um     die     Muffel geleitet werden, und beide Ströme     beaufschla-          gen    den im     Führungseinsatz        befindlichen        überhitzer.     Noch     grösseren    Abgasmengen kann     schliesslich    der  Weg um den     Führungseinsatz    herum geöffnet werden.  



  Wird gemäss einer weiteren Ausbildung das An  schlussstück für die Zuleitung der Abgase konisch  sich verjüngend in den Kesselkörper     hineingeführt,     so lässt sich der Führungseinsatz als Verlängerung  der Zuleitung an diese ansetzen, und in seinem       Inneren    lassen sich die     Brennermuffel    und in dieser  der     Brenner    jeweils mit Spiel unterbringen.      Durch Regelorgane im Konus bzw. im     Ringraum     zwischen dem     Führungskörper    und der Brenner  muffel können die Abgase entsprechend verteilt  werden, auch     kann    dem Brenner im     Bedarfsfalle     Frischluft, z.

   B. konzentrisch zum Brennstoff zuge  leitet werden.  



  In dem     Ringraum    zwischen dem Kesselkörper  und dem Führungseinsatz sowie oberhalb des letzte  ren können die     Verdampferrohre,        darüber    die Vor  wärmerohre angeordnet sein, während der     überhitzer     im Inneren des     Führungseinsatzes    untergebracht ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    im Längsschnitt in Form  eines stehenden     zylindrischen        Abhitzkessels    darge  stellt, der z. B. im Zwangsumlauf     betrieben        wird.     



  Der äussere, mit einer     feuerfesten    Auskleidung 5  versehene Gehäusemantel 6 ist auf Stützen gelagert.  Der Mantel 6 ist oben und unten mit einem trichter  förmigen Ansatz 7, 8 versehen, an den die     Abgaszu-          und        abführung    9, 10 angeschlossen ist, erstere über  einen Dehnungsausgleicher 11. Am unteren Ende des       trichterförmigen        Ansatzes    8     ist    ein nach innen ra  gendes     Anschlussstück        angeordnet,    das vorzugsweise  aus einem Trichter 12 besteht.     Anschliessend    ist ein  aus einer Düse 13 und aus einem z.

   B. zylindrischen       Fortsatz    14 gebildeter Führungseinsatz angeordnet.  In der Mitte des Trichters 12 befindet sich der oder  die     Brenner    15, deren feuerfeste     Muffel    16 von dem  Trichter 12 getragen wird, wobei     die    Düse 13 den  Teil 16 mit     grösserem    Abstand umgibt. In dem Ring  raum zwischen den Teilen 13 und 16     befinden    sich  einstellbare     Durchlässe,    z. B. in Gestalt von gegen  einander     verdrehbaren    Platten mit Öffnungen 17.  Im unteren Teil des Trichters 12 befinden sich eben  falls regelbare     Durchlässe,    die z.

   B. durch Klappen  18 ganz oder teilweise verschlossen werden     können.     Dadurch ergeben sich für die Abgase drei Wege, und  zwar ein Weg durch den Brenner 15, ein weiterer  Weg durch die     Öffnungen    17 ausserhalb des Bren  ners 15 aber innerhalb der Teile 13 und 14, und ein  dritter Weg durch die Öffnungen im untern Teil des  Trichters 12 mit Durchströmen des Raumes zwischen  den Teilen 13, 14 und dem     Aussenmantel    5, 6 des       Kessels.     



  Im Inneren des Führungskörpers 14     befinden     sich die     überhitzerschlangen    19, 20, 21, ausserhalb  desselben liegen die     Verdampferschlangen    22, 23,  24 und hinter dem Führungskörper 14 weitere     Ver-          dampferschlangen    26, 25.     Schliesslich    sind noch       Vorwärmerschlangen    27 im     Kesselraum    unterge  bracht. Die     Brennstoffzufuhr    erfolgt bei 28. Als  Brennstoff kann vorzugsweise Schwachgas,     Gichtgas          od.    dgl.

   Verwendung finden. 29 ist die     Speisewasser-          zuführung,    30 die Rückleitung des erwärmten Speise  wassers in die nicht dargestellte Trommel, 31 und 32  sind die Anschlüsse für die Umlaufleitung von und  zu der Trommel, 33 und 34 die     Dampfzu-    und     -ablei-          tung    vom und zum     überhitzer    19 bis 21.  



  Von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann  naturgemäss in baulicher     Hinsicht    abgewichen wer-    den. So kann z. B. parallel zur Brennstoffzuführung  28 oder     konzentrisch    zu ihr eine     Frischluftleitung     vorgesehen sein, wenn es sich um     inerte,    heisse Ab  gase handelt, die keinen Sauerstoffanteil enthalten.  Der     Abhitzekessel    kann auch einen eckigen Quer  schnitt erhalten statt, wie dargestellt, einen runden,  ferner kann er als     Schwerkraftumlaufkessel    ausgebil  det sein und ähnliches mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abhitze-Röhrendampferzeuger mit mehreren par allelen Gaszügen und mit Zusatzfeuerung, die in einem nur einen Teil des Kesselquerschnittes umfas senden, auch den überhitzer aufnehmenden, den Kesselkörper in einen inneren Gaszug und einen äusseren ringförmigen Gaszug unterteilenden Füh rungseinsatz angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Führungseinsatz (13, 14) nur über den unteren Teil des Kesselkörpers erstreckt und dort den Kesselquerschnitt in den absperrbaren, ring förmigen äusseren und in den konzentrischen, inneren Gaszug unterteilt und letzterer in seinem unteren Teil durch eine den Brenner (15) umgebende Muffel (16)
    seinerseits in einen absperrbaren ringförmigen äusseren und in einen nicht absperrbaren, konzen trischen inneren Kanal für die Abgase aufgeteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Abhitze-Röhrendampferzeuger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschluss- stück (12) der Zuführungsleitung (9) für die Abgase in den Boden (8) des Kesselkörpers (6) konisch sich verjüngend hineinragt, darauf in den Führungseinsatz (13,14) übergeht und an dem Anschlussstück (12) die Brennermuffel (16) und in dieser der Brenner (15) mit Spielraum abgestützt sind.
    2. Abhitze-Röhrendampferzeuger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnte, dass die Verdamp- ferrohrschlangen (22, 23, 24) in dem Ringraum zwi schen dem Kesselkörper (6) und dem Führungseinsatz (13, 14) und weitere Verdampferrohrschlangen (25, 26) sowie die Vorwärmerohrschlangen (27) im Kes selkörper (6) oberhalb des Führungseinsatzes (13, 14) untergebracht sind.
    3. Abhitze-Röhrendampferzeuger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ring raum zwischen der Muffel (16) und dem Führungs einsatz (13,14) sowie in dem konisch sich ver jüngenden Anschlussstück (12) der Zuführungsleitung (9) für die Abgase Regelklappen (18) oder verdreh bare Schieber angeordnet sind. 4. Abhitze-Röhrendampferzeuger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brenner (15) von aussen Frischluft zuführbar ist durch ein konzentrisch zur Brennstoffzuführung (28) verlau fendes Rohr.
CH234861A 1960-03-03 1961-02-27 Abhitze-Röhrendampferzeuger mit Zusatzfeuerung CH394248A (de)

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