DE896535C - Schiffswasserrohrkessel mit Beheizung durch einen Gaserzeuger mit Steilschacht - Google Patents

Schiffswasserrohrkessel mit Beheizung durch einen Gaserzeuger mit Steilschacht

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DE896535C
DE896535C DESCH3583D DESC003583D DE896535C DE 896535 C DE896535 C DE 896535C DE SCH3583 D DESCH3583 D DE SCH3583D DE SC003583 D DESC003583 D DE SC003583D DE 896535 C DE896535 C DE 896535C
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DE
Germany
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water tube
air
combustion chamber
shaft
tube boiler
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DESCH3583D
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Otto H Dr-Ing E H Hartmann
Willy Rieger
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/12Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel being fed to the combustion zone by free fall or by sliding along inclined surfaces, e.g. from a conveyor terminating above the fuel bed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • F23B80/04Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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    • F23B2700/011Combustion apparatus for solid fuel with fuel shaft for steam boilers

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Description

  • Schiffswasserrohrkessel mit Beheizung durch einen Gaserzeuger mit Steilschacht Die Erfindung betrifft einen Schiffswasserrohr-Z3 mit Steilschacht.
  • Bei Schiffswasserrohrkesseln kommt es in der Hauptsache darauf an, den Gaserzeuger und den Schiffswasserrohrkessel baulich miteinander so zu vereinigen, dä.ß eine gute Raumausnutzung erzielt wird. Durch den Zusammenbau des Schiffswasserrohrkessels mit dem Gaserzeuger soll nicht mehr Raum beansprucht werden als durch den Schiffswasserrohrkessel selbst, und zugleich soll eine günstige Beheizung des Schiffswasserrohr- gewährleistet sein und ein bestmöglicher Wasserumlauf erzielt werden.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der Erfindung dadurch gelöst, daß der untere und schräg liegende Teil des Steilschachtes des an das Wasserrohrbündel angebauten Gaserzeugers sich nach unten zu der innerhalb .des Wasserrohrbündels vorgesehenen Brennkammer hin erstreckt und -die erzeugten Gase durch Gassen innerhalb des Wasserrohrbündels hindurch, welches entsprechend der Schrägstellung des Gaserzeugerschachtes schräg gestellt ist, in die Brennkammer eintreten.
  • Dadurch, daß die erzeugten Gase durch die Gassen des Wasserrohrbündels hindurch in den Brennraum eintreten, kühlen sich die erzeugten Gase nur wenig ab. Außerdem wird die Wärme der erzeugten Gase beim Durchtreten durch die Gassen der Wasserrohre für die Verdampfung des Kesselwassers ausgenutzt. Die Gase sind gezwungen, schräg aufwärts in den Brennraum einzutreten, an der Stelle vorbei, wo die Zuführung der Zweitluft stattfindet. Gemäß der Erfindung ist nämlich weiter vorgesehen, daß Kanäle oder Kammern zum Zuführen der Zweitluft zu beiden Seiten der Brennkammer derart angeordnet sind, .daß die austretenden Luftstrahlen gegeneinander gerichtet .sind und zwischen .den Luftkammern das im Gaserzeuger erzeugte Gas eintritt. Auch können die Zweitluftkammern an den beiden Seitenwänden der Brennkammer unter einem Winkel zueinander angeordnet und zwischen ihnen eine Zünd- oder Prallplatte vorgesehen sein, gegen die die Luftstrahlen die eintretenden Gasstrahlen drücken.
  • Ist der Gaserzeuger mit schräg stehenden Wänden oder mit Steilwänden ausgebildet, dann ergibt sich ein enger Zusammenbau mit dem Wasserrohrkessel,wenn dieser in der Weise ausgebildet wird, daß sein Querschnitt entsprechend der Steilstellung des Gaserzeugerschachtes sich nach unten verjüngt, so daß die von dem Gaserzeuger und dem Kessel eingenommene Grundfläche nicht wesentlich größer ist als die Grundfläche des Kessels allein.
  • Die Zeichnung stellt einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. Abb. i zeigt einen Wasserrohrkessel in einem senkrechten Schnitt; Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie II-@II der Abib. i ; Abb. 3 und 4 bzw. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsformen; Abb. 7 zeigt einen dreieckförmig ausgebildeten Wasserrohrkessel im senkrecht geführten Schnitt, und Abb. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines solchen Kessels.
  • In den Zeichnungen sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Der dargestellte Wasserrohrkessel enthält eine obere Dampfwassertrommel i und eine untere Wassertrommel 2, die durch zwei Wasserrohrbündel untereinander verbunden sind. Das vordere Wasserrohrbündel ist in zwei Gruppen unterteilt, .die so angeordnet sind, daß sie zwischen sich die Brennkammer 3 einschließen. Die vordere Rohrgruppe 4 dieses Bündels bildet, wie Abb. i zeigt, durch dichtes Nebeneinanderlegen der Rohre eine Strahlungswand der Brennkammer 3, während die Rohre der zweiten Gruppe 5 des vorderen Wasserrohrbündels auseinandergezogen sind, so daß zwischen den Rohren 5 die in der Brennkammer 3 verbrannten Gase hindurchstreichen können. Zwischen dieser zweiten Rohrgruppe 5 und dem hinteren Wasserrohrbizndel 6 ist ein Überhitzer 7 eingeschaltet, dessen Rohre von den Rauchgasen in Richtung von oben nach unten bestrichen werden, während das hintere Rohrbündel 6 in Richtung von unten nach oben von den Rauchgasen durchzogen wird. Hinter dem Rohrbünde16 ist eine weitere Heizfläche, ein Wasservorwärmer 9 oder Luftvorwärmer, in einem aufsteigenden Rauchgaszug $ angeordnet. Seitlich neben dem Wasserrohrbündel ist der Gaserzeuger angebaut. Oberhalb des Vergasungsschachtes io befindet sich :der Bunker ii für den Brennstoff, der aus dem Bunker durch eine Zellenradschleuse i2 dem Vergasungsschacht io zugeführt wird. An der Vorderseite des Schachtes io befindet sich der Rost 13, durch dessen Spalte die Erstluft tritt, während die Rückseite des Schachtes io durch eine Wand 14 aus feuerfesten Steinen gebildet wird, die an den Wasserrohren 4 des ersten Wasserrohrbündels gehaltert sind. Statt dieser Wand 14 aus feuerfestem Baustoff könnten auch .die entsprechend .dicht gelegten Wasserrohre 4 selbst die hintere Wand des Vergasungsschachtes io bilden. Auch an den Seiten des Schachtes io könnten noch Wasserrohre angebracht werden. Die Roststäbe 13 und die Wand 14 sind steil gelegt, und der Vergasungsschacht io ist so weit nach unter gezogen, .daß er unterhalb der Brennkammer 3 ausmündet. Am unteren Ende des Schachtes io -befindet sich ein Abzugskanal 14 für Schlacke und Asche. Ferner ist die rückwärtige Wand 14, um .den Abzug der in dem Schacht io erzeugten Gase nach der Brennkammer 3 zu ermöglichen, durchbrochen, und ebenso sind die Rohre 4 der vorderen Wasserrohrgruppe an der Stelle 16 auseinandergezogen, so daß Gassen für den Durchzug der erzeugten Gase entstehen.
  • Im unteren Teil der Brennkammer 3 befindet sich bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 ein Kanal 17 zum Zuführen der Zweitluft.' Dieser Kanal ist mit entsprechenden Austrittsöffnungen 18 versehen, die derart angeordnet sind, daß die austretenden Luftstrahlen auf die durch die Gassen 16 in die Brennkammer 3 eintretenden Gasstrahlen im wesentlichen rechtwinklig treffen. Ferner ist in der Brennkammer 3, auf denRohren 4, oberhalb der Durchbruchsstelle 16, ein Prallkörper 2,o. aus feuerfestem Baustoff angebracht. Das Gaslüftgemisch wird gegen diesen Prallkörper geschleudert, wodurch die Zündung und Mischung beschleunigt werden kann. Die Brennkammer 3 ist im unteren Teil mit feuerfestem Baustoff i9 ausgekleidet, und die Zweitluft wird durch an den seitlichen Kesselwandungen 21 angebrachte Kanäle oder Luftmäntel 22 dem Kanal 17 zugeführt. Der Kanal 17 ist in Richtung der Längsachse der Brennkammer 3 angeordnet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 erfolgt die Zuführung der Zweitluft in die Brennkammer ebenfalls durch Kanäle 23, die in Richtung der Längsachse der Brennkammer 3 verlaufen. Diese Kanäle 23 sind an den Seitenwandungen 21 des Kessels angebracht, erstrecken sich aber nicht über die ganze Länge der Brennkammer 3, sondern ragen nur eine verhältnismäßig kurze Strecke in die Brennkammer 3 hinein. Infolgedessen tritt die Luft aus diesen Kanälen in zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen in die Brennkammer 3 ein und trifft hier auf den Gasstrom, der durch den Zwischenraum zwischen den Mündungen .dieser gegenüberliegenden Kanäle 23 eintritt, wie sich aus Abb. 4 der Zeichnung ergibt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 und 6 sind die Zuführungskanäle 23 für die Zweitluft nicht, wie beidem vorher erwähnten Ausführungsbeispiel, parallel, sondern unter einem Winkel zueinander angeordnet (vgl. Abb. 6). Die aus den einander gegenüberliegenden Luftkanälen oder Luftdüsen 23 austretenden Luftstrahlen treffen sich also in der Mitte der Brennkammer, wo eine Platte 24 aus feuerfestem Baustoff angebracht ist. Zwischen dieser Platte 24 und den seitlichen Rohren der Rohrgruppe 4 sind die Gassen 16 für den Durchtritt der Gasstrählen vorgesehen. Diese werden dann durch die austretenden Z,%veitluftstrahlen auf die glühende Platte 24 geworfen. In dieser Weise entsteht eine Wirbelbildung, wodurch die Mischung und Verbrennung von Gas und Luft gefördert wird.
  • Die Anordnung der Zuführungskammern für die Zweitluft ist vorteilhaft so, daß diese Kammern auf den Wasserrohren gelagert sind. Die Anordnung könnte auch so gewählt werden, daß durch die Spalte zwischen den benachbarten Kammern die Gasstrahlen hindurchtreten, so daß in dieser Weise Brenner für die Verbrennung des Gasluftgemisches entstehen. Die Kammern werden in diesem Fall an den Seiten mit Luftaustrittsöffnungen versehen.
  • Bei .dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 besitzt der Kessel im OOuerschnitt etwa die Form eines abgestumpften Dreiecks, dessen Spitze unten liegt. Die eine Seite dieses Dreiecks ist entsprechend der Steigung des Vergasungsschachtes nach unten geneigt, der bis in Höhe der Untertrommel 2 heruntergezogen ist. Hieraus ergibt sich eine vorteilhafte Ausnutzung der Baugrundfläche.-Bei diesem Ausführungsbeispiel sind in der Brennkammer 3 zwei Kanäle 26 für die Zuführung der Zweitluft übereinander angeordnet. Die Zweitluft wird dem oberen Kanal 26 entweder von den Stirnseiten oder Längsseiten des Kessels her zugeführt, strömt dann in den unteren Kanal 26 und aus diesem ,durch Löcher 25 aus; die Luftstrahlen treffen etwa im rechten Winkel auf das Gas, das teils durch Unterbrechungen 27 in der hinteren Steilwand 14 des Vergasungsschachtes io und teils durch Gassen. 16 am unteren Ende des Wasserrohrbündels 5 hindurchtritt. Auf diese Weise werden die Rohrgruppen 4. und 5 an ihren unteren Enden durch die Wärme des eintretenden Gases wirksam beheizt. Oberhalb des Wasserrohrbündels 5 ist in einer Nische zwischen den Rohrgruppen 5 und 6 ein zweistufiger Überhitzer 28 untergebracht, der von den Rauchgasen in Richtung von oben nach unten in der ersten Gruppe und von unten nach oben in der zweiten Gruppe durchströmt wird. Die Rauchgase treten dann in eine Vorwärmerheizfläche 29 und gelangen aus dieser in den Rauchfang bzw. Schornstein 30, in -dem sich eine Saugzugvorrichtung 31 befindet. Zwischen dem Vorwärmer 29 und der Obertrommel i ist noch ein Umgehungskanal 32 mit Absperrklappe 33 angebracht, der oberhalb des Propellers 31 in den Schornstein 30 mündet und durch den die Rauchgase beim Anheizen des Kessels unter Umgehung des Überhitzers 38 und Vorwärmers 29 unmittelbar in :den Schornstein 30 abgeleitet werden.
  • Den Ausführungsbeispielen nach Abb. i bis 6 ist ein Dampferzeuger mit unmittelbarer Dampferzeugung zugrunde gelegt. Die dort beschriebenen Einzelteile könnten selbstverständlich auch bei einem Dampferzeuger mit mittelbarer Dampferzeugung angewendet werden. Einen solchen Dampferzeuger zeigt die Ausführungsform nach Abb.7.
  • Der in dem Rohrsystem 4, 5, 6 des Erstkessels erzeugte und in der Obertrommel i gesammelte Heizdampf tritt hierbei durch Steigrohre 34 in die Heizkörper 35 der Dampfwassertrommiel 36 und gibt dort seine Wärme an das zu verdampfende Kesselwasser ab, während das Kondensat des Heizdampfes durch Fallrohre 37 wieder,dem Erstkessel zufließt. In der Brennkammer 3 auf den inneren Rohren der Rohrgruppe 5 ist eine Zünddecke oder Prallplatte 2o angebracht, gegen die das Gas-Luft-Gemisch geschleudert wird, so daß die Durchwirbelung und Mischung weiter gefördert und die Verbrennung dieses Gemisches begünstigt wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.8 ist eine andere Anordnung der Kammer 41 zum Zuführen der Zweitluft gewählt. Während bei der Ausführung nach Abb. 7 die Zweitluftkammern z6 innerhalb der Brennkammer 3 selbst angeordnet sind, ist nach Abb. 8 die Zweitluftkammer 41 an der den Gasdurchtrittsgasen i6 ,des Rohrbündels 5,6 gegenüberliegenden Längsseite des Kessels angebracht. Dadurch wird für die Unterbringung dieser Zweitluftkammer 41 nicht soviel Raum von der Brennkammer 3 beansprucht wie in Abb. 7. Die Anordnung ist dabei so, daß das Steigrohrbündel4 an der Längsseite .des Kessels unterteilt ist. Die Steigrohre 4 der inneren Rohrlage gehen von der Untertrommel 2 zur Obertrommel i, die zugehörigen Fallrohre sind mit 43 bezeichnet. Der zweite Teil der Steigröhrgruppe der Längswand geht von einem etwa in Höhe der :Mitte der Brennkammer 3 gelegenen Verteiler 38 aus. Die Steigrohre 39 führen nach der Obertrommel i ; von der Obertrommel i zurück nach ,dem Verteiler 38 führen Fallrohre 40. Das Rohrbündel an .der dem Gaseintritt 16, gegenüberliegenden Längsseite des Kessels ist dadurch in zwei selbständige Kreisläufe unterteilt. Durch diese Unterteilung wird die Möglichkeit geschaffen, die Zweitluftkarnmer 41 unterhalb des Verteilers 38 anzubringen und die innenliegende Wand .dieser Kammer 41 durch die Steigrohre 4 zu schützen. Diese Steigrohre sind mit entsprechendem Abstand so nebeneinander gelegt, daß durch deren Zwischenräume hindurch die aus der Kammer 4i -durch Öffnungen oder Schlitze 42 austretende Zweitluft in die Brennkammer 3 eintreten kann, wo sie auf die eintretenden Gasstrahlen etwa rechtwinklig trifft. Wie die Abb. 8 erkennen läßt, sind auch hier die Rohre der Rohrgruppe 5 an ihren unteren Enden auseinandergezogen, so daß Durchtrittsgassen 16 für das erzeugte Gas entstehen. Infolgedessen werden die unteren Enden .dieser Rohre durch das heiße Gas wirksam beheizt. Das Gas tritt wieder, wie bei ,dem Gegenstand der Abb.7, zum Teil durch Unterbrechungen 27 der hinteren Schrägwand 14 des Vergasungsschachtes io und zum Teil durch Gassen 16 der äußersten Lage der Rohrgruppe 5 und dann durch die Gassen der inneren Lagen des Bündels 5 in die Brennkammer 3 ein, so daß die Gasstrahlen schräg aufwärts gerichtet sind und von den aus der Kammer 41 durch die Öffnungen oder Schlitze 42 austretenden Luftstrahlen, wie bereits erwähnt, im wesentlichen rechtwinklig getroffen werden, so daß@ eine gute Durchmischung und Durchwirbelung entsteht. Der Kanal 41 kann aus Blech hergestellt und auf der nach der Brennkammer zu gelegenen Seite mit einer feuerfesten Masse verkleidet sein. Die Zuführung der Luft zu dem Kanal 4r kann entweder an den Stirnseiten oder an den Längsseiten des Kessels durch-- die hohl ausgebildeten Wände zwecks Vorwärmung der Zweitluft erfolgen.
  • Die Anordnung der Zweitluftkanäle 26 und 41 nach den Abb. 7 und 8 könnte mit gleichem Vorteil auch bei einem Kessel mit unmittelbarer Dampferzeugung angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiffswasserrohrkessel mit Beheizung durch einen Gaserzeuger mit Steilschacht, dadurch gekennzeichnet, -daß der untere und schräg liegende Teil des Steilschachtes (io) des an das Wasserrohrbündel (4, 5) angebauten Gaserzeugers sich nach unten zu der innerhalb des Wasserrohrbündels (4, 5) vorgesehenen Brennkammer (i6) hin erstreckt und die erzeugten Gase durch Gassen innerhalb des Wasserrohrbündels (4, 5) hindurch, welches entsprechend der Schrägstellung des Gaserzeugerschachtes schräg gestellt ist, in die Brennkammer (3) eintreten.
  2. 2. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Kanäle oder Kammern (23) zum Zuführen der Zweitluft zu beiden Seiten (2;i) der Brennkammer (3) derart angeordnet sind, daß die austretenden Luftstrahlen gegeneinander gerichtet sind und zwischen den Luftkammern (23) das im Gaserzeuger erzeugte Gas eintritt (Abb. 3 bis 6).
  3. 3. Wasserrohrkessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweitluftkammern (23) an den beiden Seitenwänden (2i) ,der Brennkammer (3) unter einem Winkel zueinander angeordnet sind und zwischen innen eine Zünd- oder Prallplatte (2r4) vorgesehen ist, gegen die die Luftstrahlen die eintretenden Gasstrahlen drücken (Abb. 5 und 6).
  4. 4. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Zweit-Iuftkanäle (i7) eine Prallplatte (2o) vorgesehen ist, gegen die die Gase durch die Luftstrahlen zur Erzielung einer Durchwirbelung gedrückt werden (Abb. i und 7).
  5. 5. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgasabzug (8) an einer Seite des Kessels und der Gaserzeuger (io) .auf der dem Rauchgasabzug (8) gegenüberliegenden Seite des Kessels angeordnet ist (Abb. i bis 6).
  6. 6. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß der Bunker (ii) zum Zuführen des Brennstoffes nach dem Vergasungsschacht (io) oberhalb dieses Schachtes (io) und seitlich von der oberen Kesseltrommel (i) angeordnet ist.
  7. 7. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß das vordere Wasserrohrbündel des Kessels zur Halterung der inneren Begrenzungswand (i4) des Vergasungsschachtes (io) dient oder durch dichtes Nebeneinanderlegen der Rohre diese Abschlußwand selbst bildet. B. W.asserrohrkessel nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennereinrichtung in der Brennkammer (3) mit den Zuführungskanälen für die Zweitluft auf den Wasserrohren des vorderen Wasserrohrbündels abgestützt ist. 9. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß die Kammer (4i) zum Zuführen der Zweitluft nach der Brennkammer (3) an der dem Gaseintritt (i6) in die Brennkammer (3) gegenüberliegenden Wand des Kessels in einem Wasserrohrbündel an-.geordnet ist, das aus zwei Teilen besteht, von denen der eine Teil die Obertrommel unmittelbar mit der Untertrommel (2) durch Steigrohre (4) und Fallrohre (43) verbindet, während die Rohre des zweiten Teiles (39, 40) von einer Zwischenkammer (38) ausgehen, die etwa in Höhe der Mitte der Brennkammer (3) liegt und unterhalb der die Zweitluftkammer (4i) angeordnet ist. io. Wasserrohrkessel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigrohre .des Bündels (4) eine Wärmeschutzwand für die innere Wand der Zweitluftkammer (4i) bilden und vor den Austrittsöffnungen (42) der Kam-. mer (4i) zum Durchlassen der Zweitluft auseinandergezogen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127024B (de) * 1960-01-09 1962-04-05 Walther & Cie Ag Koksfeuerung fuer Strahlungskessel
FR2626655A1 (fr) * 1988-02-01 1989-08-04 Leclaire Yvette Four d'incineration d'ordures

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