CH386243A - Filmaufnahmekamera - Google Patents

Filmaufnahmekamera

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Publication number
CH386243A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cover
camera
film
lever
spring
Prior art date
Application number
CH768761A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinsch Herbert
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Eugen Gmbh filed Critical Bauer Eugen Gmbh
Publication of CH386243A publication Critical patent/CH386243A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description


  Zusatzpatent     zum    Hauptpatent Nr. 379 917         Filmaufnahmekamera       Die     Erfindung    betrifft eine     Filmaufnahmekamera     mit einer durch einen Deckel verschliessbaren Spulen  kammer und einem an der Innenseite des Kamera  deckels gelagerten     Tastglied,    das je nach Lage eines       Verschlussteiles    des Deckels an den Aussenumfang  des zu überwachenden Filmwickels einer Spule heran  oder aus dem     Spulenbereich    heraus geführt ist.  



  Die Erfindung nach dem Hauptpatent besteht  darin, dass Mittel beim Entriegeln des     Kameradek-          kels    das     Tastglied    in einen freien Raum ausserhalb  der Spulen führen, beim Verriegeln des Deckels da  gegen     zur    Bewegung zwischen die     Spulenflanschen     an den abzutastenden Filmwickel hin freigeben.  



  Nach einem weiteren Merkmal des Hauptpaten  tes werden durch Mittel der     Verschlussriegel    in     Of-          fenstellung    und gleichzeitig das     Tastglied    in einer  Endstellung ausserhalb des     Spulenbereichs    festgehal  ten. Mit Hilfe des     Riegel-Bedienungshebels    ist die  Raste lösbar, und zwar     unabhängig    davon, ob der  Kameradeckel geschlossen oder geöffnet ist. Wird  die Raste bei geöffnetem Deckel gelöst, so befindet  sich das     Tastglied    des Kameradeckels schon in Ar  beitsstellung und kann beschädigt werden, wenn es  gegen die eingelegte     Filmspule    gedrückt wird.  



  Nach der Erfindung wird dieser Nachteil ver  mieden durch eine Sperrvorrichtung, die-- bei geöffne  tem Kameradeckel das     Tastglied    in einer bestimmten  Stellung ausserhalb des     Spulenbereichs    festhält.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in  der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Kamera in einem auf die Deckelseite  gesehenen Schrägbild,       Fig.    2 die Innenseite des geschlossenen Kamera  deckels im Schrägbild,       Fig.    3 die Lage des     Tastglieds    und der Sperre bei  geöffnetem Kameradeckel,         Fig.4    einen Teilschnitt der Kamera nach der  Linie     IV-IV    in     Fig.    2.  



  Die Filmkamera 1 hat auf einer Seite einen durch  einen aufklappbaren Deckel 2 verschliessbaren Raum  3a, in den vor der Aufnahme eine volle und     eine    leere  Spule 3 eingesetzt werden     (Fig.    1, 2 und 4). Beim  Filmen wird der Film von der vollen auf die leere  Spule 3 gewickelt. Damit erkennbar ist, wieviel unbe  lichteter Film zur Verfügung steht, ist eine     Mess-    und       Anzeigevorrichtung    eingebaut. In einer Welle 4, die  zwischen einem nicht dargestellten Auge in dem  Deckel 2 und einem am Deckel festgeschraubten  Blechwinkel 5 drehbar gelagert ist, steckt das eine  Ende eines     Tastfingers    6, dessen freies Ende 7 auf  dem äusseren Umfang des auf die Spule 3 auflaufen  den Filmwickels 8 aufliegt.

   Die Spule 3 ist auf einer  Achse im     Spulenraum    3a gelagert und deshalb in  der     Fig.2    lediglich strichpunktiert dargestellt. Die  im gleichen Raum über der Spule 3 angeordnete  zweite Spule ist in der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Am deckelseitigen Ende der Welle 4 ist eine im  wesentlichen sektorenförmige Scheibe 9 befestigt, die  einen Ausschnitt hat, der in seiner der Welle am  nächsten liegenden Ecke als Gleitbahn 10 ausgebil  det ist. Eine aus Draht gebogene Feder 11, deren  eines Ende am Deckel 2 befestigt ist und die mit  ihrem anderen Ende an der Scheibe angreift, ist  bestrebt, die     Gleitbahn    10 der Scheibe gegen einen       Bolzen    12 zu drücken, der am freien Ende eines  Hebels 13 angeordnet ist. Die Feder 11 ist auch  bestrebt, das Ende 7 des     Tastfingers    6 gegen den  Umfang des auf die Spule 3 auflaufenden Film  wickels 8 zu drücken.

   Der Hebel 13 hat an seinem  drehbar gelagerten Ende eine Nase 14, die     an    einem  Ansatz 15 eines den Kameradeckel 2 verschliessenden  Riegels 16 angreift. Dieser Riegel ist in einer Nut 17      im Deckel 2 verschiebbar geführt und wird durch  eine Schraubenfeder 18 gegen die Nase 14 gedrückt.  



  Der Hebel 13 hat ungefähr in der Mitte zwi  schen dem freien und dem drehbar gelagerten Ende  einen hakenförmigen Ansatz 19, dessen abgewinkel  tes Ende in der Bewegungsebene des Hebels 13 liegt.  Mit dem hakenförmigen Ansatz wirkt eine am Ka  meradeckel 2 festgeschraubte Blattfeder 20 zusam  men, die in unbelastetem Zustand vom Kamera  deckel in einem Winkel von 10 bis 15  absteht.  Das äusserste Ende 21 des federnden Teils ist gegen  den     Spulenraum    hin umgebogen, und zwar so, dass  es bei unbelasteter Feder senkrecht zur Deckelebene  steht. Neben dem umgebogenen Ende hat die Blatt  feder einen Lappen 22, der ausserhalb des Bewe  gungsbereichs der Scheibe 9 und des Hebels 13 liegt.  



  Im     Spulenraum    3a ist eine Filmtüre 23 schwenk  bar gelagert, die einen Stift 24 trägt, der bei geschlos  sener Filmtüre und geschlossenem Kameradeckel 2  gegen den Lappen 22 der Blattfeder 20 drückt       (Fig.    4).  



  Der Hebel 13 ist an einer Welle 25 befestigt  und     liegt    in der dargestellten     Verriegelungslage          (Fig.    2) an einem     Anschlag    26 an. Die Welle greift  durch eine Bohrung im Kameradeckel 2 hindurch  und ist auf der Aussenseite des Kameradeckels mit  einem Bedienungshebel 27 verbunden.  



  Will man den Deckel 2 zum     Einlegen    einer Film  spule öffnen, so muss der Bedienungshebel 27 im  Sinne des Pfeiles I in     Fig.    1 samt der Welle 25 ge  schwenkt werden. Diese Schwenkbewegung macht  der ebenfalls auf der Welle 25 sitzende Hebel 13  mit, der sich dabei im Sinne des Pfeiles     III    in     Fig.    2  bewegt. Dabei zieht der Hebel 13 mit seiner Nase 14  den     Verschlussriegel    16 zurück.

   Gleichzeitig     ver-          schwenkt    der Bolzen 12, indem er an der Gleitbahn  10     entlanggleitet,    die Scheibe 9 entgegen der Kraft  der Feder 11 im Sinne des     Pfeils        1I.    Mit der Scheibe 9  wird der     Tastfinger    6     verschwenkt,    bis er sich ausser  halb der in die Kamera 1 eingesetzten Spulen befin  det.     Fig.    3 zeigt die     Mess-    und     Anzeigeeinrichtung    in  dieser Stellung, die ihre Teile nach dem Entriegeln  einnehmen.

   Beim Öffnen des Deckels 2 entfernt sich  die     Blattfeder    20 vom Anschlagstift 24, federt vom  Deckel weg und legt sich mit ihrem umgebogenen  Ende 21 gegen den hakenförmigen Ansatz 19 des  Hebels 13. Dadurch wird der Hebel in seiner     Ent-          riegelungslage    festgehalten und ebenso die mit ihm    kraftschlüssig verbundenen Teile, Scheibe 9 und     Rie-          gel    16. Die Filmspulen können jetzt     eingesetzt    oder  ausgewechselt werden. Der Anfang des Filmbandes  wird an der leeren Spule 3 befestigt, und die ersten  Windungen des Filmwickels 8 werden um den     Spu-          lenkern    gelegt.  



  Beim Schliessen des Deckels 2 trifft der Lappen  22 der Blattfeder 20 gegen den Stift 24, und dieser  drückt die Feder 20 so weit gegen den Kameradeckel,  bis bei vollständig geschlossenem Deckel das Feder  ende 21 den hakenförmigen Ansatz 19 freigibt. Un  ter dem Druck der Feder 11 dreht sich dann die  Scheibe 9 entgegen der Pfeilrichtung     1I    zurück, bis  sich der     Tastfinger    6 auf den     Fihnwickel    8 legt.  Die Druckfeder 18 vermag den     Verschlussriegel    in  seine     Verriegelungsstellung    zu schieben.

   Durch die  Scheibe 9 und den     Verschlussriegel    wird der Hebel 13  gegen den Anschlag 26 und damit auch der Bedie  nungshebel 27 in die     Verriegelungslage    gedrängt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filmaufnahmekamera nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch eine Sperrvor richtung (13, 20), die bei geöffnetem Kameradeckel (2) das Tastglied (6) in einer bestimmten Stellung ausserhalb des Spulenbereichs festhält. UNTERANSPRÜCHE 1. Filmaufnahmekamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung mehrteilig ist und eines ihrer Teile (13) mit dem Tastglied (6) und mit dem Verschlussglied (16) des Kameradeckels (2) kraftschlüssig verbunden ist.
    2. Filmaufnahmekarnera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spulenkammer (3a) ein Anschlag (24) angebracht ist, auf den beim Schliessen des Kameradeckels ein Teil (20) der Sperr vorrichtung trifft, wodurch diese gelöst wird.
    3. Filmaufnahmekamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Kameradeckel (2) eine Blattfeder (20) angebracht ist, die sich beim Öffnen des Deckels sperrend gegen einen haken förmigen Ansatz (19) eines mit dem Tastglied (6) und dem Verschlussriegel (16) kraftschlüssig verbun denen Hebels (13) legt, und dass mit der Filmtüre (23) ein Stift (24) verbunden ist, der beim Schliessen des Deckels die Feder (20) aus dem Bewegungsbe reich des Hebels (13) drückt.
CH768761A 1960-07-14 1961-06-29 Filmaufnahmekamera CH386243A (de)

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DEB58593A DE1167181B (de) 1960-07-14 1960-07-14 Filmaufnahmekamera

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CH768761A CH386243A (de) 1960-07-14 1961-06-29 Filmaufnahmekamera

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US4418994A (en) * 1981-10-19 1983-12-06 Panavision, Incorporated Film magazine for motion picture camera

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DE1167181B (de) 1964-04-02
AT239062B (de) 1965-03-10

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