CH382591A - Trockenrasiergerät für hin und her gehende Schneidbewegung - Google Patents

Trockenrasiergerät für hin und her gehende Schneidbewegung

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Publication number
CH382591A
CH382591A CH7157759A CH7157759A CH382591A CH 382591 A CH382591 A CH 382591A CH 7157759 A CH7157759 A CH 7157759A CH 7157759 A CH7157759 A CH 7157759A CH 382591 A CH382591 A CH 382591A
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CH
Switzerland
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support body
spring
shear screen
spring tongues
knife set
Prior art date
Application number
CH7157759A
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English (en)
Inventor
Schmidt Friedrich
Guenther Dipl Ing Schertel
Kohl Willi
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Publication of CH382591A publication Critical patent/CH382591A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/02Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
    • B26B19/04Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description


      Trockenrasiergerät    für     hin    und her gehende     Schneidbewegung       Gegenstand des Hauptpatents ist ein Trocken  rasiergerät für hin und her gehende     Schneidbewe-          gung,    mit einem länglichen, in seiner Längsrichtung  hin und her gehenden starren Messersatz, mit einem  über den Messersatz gebogenen     Schersieb    und mit  Federmitteln zum     Aneinanderdrücken    von Messer  satz und     Schersieb,    wobei Messersatz,

       Schersieb    und  Federmittel samt einem Tragkörper baulich zu einem  vom     Gerätkörper    abnehmbaren     Schneidkopf    zusam  mengefasst     sind,    in welchem der Messersatz     unge-          federt    gelagert ist, und wobei die Federmittel zum  Spannen des     Schersiebs    derart zwischen dem     Scher-          sieb    und dem Tragkörper angeordnet sind, dass sie das       Schersieb    auf dem Messersatz     bremsbandartig    unter  Zugspannung halten.  



  Die im Hauptpatent angegebenen Ausführungs  beispiele enthalten als Federelemente auf Zug be  anspruchte Wendelfedern, die einerseits an den Längs  kanten des     Schersiebes    eingehakt sind und ander  seits an einem plattenförmigen Tragkörper des Scher  kopfes oder auch am Gehäuse des Rasiergerätes.  Bei abgenommenem     Schersieb    können sich die nur  lose eingehakten Federn nach allen Richtungen um  herbewegen, und es ist nicht gerade einfach, beim  Aufspannen des     Schersiebes    auf den Messersatz die  an sich ziemlich kleinen Federn mit den Fingern  zu greifen und in die vorgesehenen Löcher oder äsen  einzuhaken. Es muss auch beachtet werden, dass die  kleinen Federn nicht verlorengehen.

   Man kann zwar  an einem Ende der Federn die Haken so stark krüm  men, dass die Federn mit diesem Ende unverlier  bar befestigt, vorzugsweise mit dem     Schersieb    ver  bunden sind, doch erfordert dies zusätzliche Sorg  falt: Man muss die Federenden einerseits stark ge  nug krümmen, dass sie sich nicht aushaken können,  und anderseits     wiederum    nicht zu stark krümmen,  damit nicht die Bewegungsmöglichkeit der Federn    am     Schersieb    beeinträchtigt oder das     Schersieb    beim  Einhaken der Federn beschädigt wird.  



  Erfindungsgemäss wird eine wesentliche Verbes  serung dadurch erzielt, dass als Federmittel vorge  sehene     Biegefederzungen        mindestens    an einem der bei  den miteinander federnd zu verbindenden     Körper,    also       Schersieb    oder Tragkörper, angebracht sind und  mindestens einen Teil des anderen der beiden Körper  federnd     hintergreifen.    Diese     Biegefederzungen    können  vorteilhaft am     Schersieb    oder dessen     Halterungsteil,

       insbesondere einem das     Schersieb    samt Messersatz zu  einem Scherkopf     verbindenden        plattenförmigen    Scher  kopf-Tragkörper, fest oder doch mindestens unver  lierbar angebracht     sein.    Die     Biegefederzungen    können  aus Blattfedern oder auch aus Stahldraht hergestellt  sein. Das Anbringen der     Biegefederzungen    geschieht  vorteilhaft so, dass sie am Längsrand des     Schersiebes     befestigt werden und mit Biegeverspannung an oder  unter dem     Scherkopf-Tragkörper    angreifen.

   Statt an  der Tragplatte könnte man sie auch am Gehäuse  des Rasiergerätes angreifen lassen; das Angreifen an  oder unter dem Tragkörper hat jedoch den Vorteil,  dass dann der Scherkopf betriebsmässig als Ganzes  vom Gerät abnehmbar sein kann.  



  Da die     Biegefederzungen    am     Schersieb    bzw. dem  Tragkörper angebracht sind, können sie sich beim  Aufspannen des     Schersiebes    nicht     umherbewegen,    wo  mit die Mühe     entfällt,    die Federn zum     Einhaken     mit den Fingern richtig zu greifen. Ausserdem können  die     Federn    und diejenigen Teile, an denen sie lös  bar angreifen, so geformt werden, dass die Federn  lediglich durch Druckanwendung auf das     Schersieb     oder die Federn auf Spannung kommen und ein  rasten.  



  In der Zeichnung     sind    folgende Ausführungs  beispiele dargestellt:           Fig.    1 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel einen  Scherkopf perspektivisch und in     Stirnansicht;          Fig.    2 zeigt eine Stirnansicht des gleichen Scher  kopfes mit weggebrochenen Teilen;       Fig.3    zeigt als Einzelteile des gleichen Scher=       kopfes    das     Schersieb    samt an ihm angebrachten Biege  federzungen in Stirnansicht;

         Fig.    4 und 5 zeigen je ein     Schersieb    mit welligen       Biegefederzungen;          Fig.    6 zeigt, wie eine     Biegefederzunge    einen Teil  des Tragkörpers     hintergreift;          Fig.    7 zeigt einen Teil von     Fig.    6, vergrössert;       Fig.    8 zeigt ein     Schersieb,    das verwendbar ist,  wenn die     Biegefederzungen    am Tragkörper statt am       Schersieb    angebracht sind;

         Fig.    9 und 10 zeigen je einen Tragkörper mit an  ihm angebrachten     Biegefederzungen,    wobei der Ein  fachheit halber nur je eine     Biegefederzunge    gezeich  net ist;       Fig.   <B>11</B> zeigt einen Tragkörper, der quer zu seiner  Längsrichtung biegbar ist und der hiermit selbst die       Biegefederzungen    bildet;

         Fig.    12 zeigt Mittel zum Verändern der Feder  charakteristik einer     Biegefederzunge;          Fig.    13 zeigt ein     Schersieb,    an dem ein Feder  draht mit seiner Längsmitte angebracht ist, so dass  seine beiden freien Enden als     Biegefederzungen    die  nen;       Fig.    14 zeigt perspektivisch einen Scherkopf mit  einem     Schersieb    nach     Fig.    13;

         Fig.    15 und 16 zeigen je eine Stirnansicht des  Scherkopfes nach     Fig.14,    wobei in     Fig.15    das       Schersieb    im     ungespannten    und in     Fig.    16 im ge  spannten Zustand dargestellt ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 besteht der Scherkopf aus  dem     Schersieb    1, dem Messersatz 2, dem     plattenför-          migen    Tragkörper 3 und den Kugeln 4. Der starre       Messersatz    2 ruht mit seiner Grundplatte auf den       Kugeln    4, über die er auf dem Tragkörper 3 auf  gestützt ist. Hierbei ist der Messersatz in seiner Längs  richtung hin und her bewegbar. Beispielsweise kön  nen hierzu die Kugeln 4 in Längsrillen 5 des Trag  körpers     (Fig.    2) gelagert sein. Der Tragkörper 3 wie  auch die Grundplatte des Messersatzes 2 können aus  Metall oder auch aus     Kunststoff    bestehen.

   Die Ver  wendung eines schalldämpfenden Kunststoffes hier  für trägt zur Geräuschdämpfung des Rasiergerätes  bei.  



  Ferner sind in der     Fig.    1 noch zwei vorstehende  Nasen 6 des Tragkörpers 3 zu sehen, mit denen der  Scherkopf in     Passsitze    des Gerätegehäuses     unverschieb-          bar    eingesetzt werden kann. Diese Nasen sollen haupt  sächlich eine Verschiebung des Scherkopfes quer zu  seiner Längsrichtung verhüten, während zur Verhü  tung einer Verschiebung des Scherkopfes in Längs  richtung eine Aussparung 7 des Tragkörpers vorge  sehen ist, in die ein nicht dargestellter     Halterungs-          vorsprung    des Rasiergerätes eingreifen kann.

   Die Aus  sparung 7 und das     Halterungsglied    können aber auch       fortgelassen    werden, wenn der     Passsitz    der Nasen 6    so ausgebildet ist, dass er sowohl eine Querverschie  bung als auch eine Verschiebung in Längsrichtung  verhütet. Durch ein Langloch des Tragkörpers hin  durch kann ein     Antriebszapfen    des im Gerätegehäuse       bc-findliche.n    Antriebes in das Antriebsloch 9 des  beweglichen Messersatzes 2 eingreifen.  



  An der einen Längskante des     Schersiebes    1 sind  zwei     Blattfederzungen    10 fest angebracht, z. B. ange  nietet, die zusammen mit den Haken 11, die an der  anderen Längskante des     Schersiebes    angebracht sind,  in Aussparungen 12 des Tragkörpers eingreifen. Die       Fig.    3 zeigt das     Schersieb    1 mit den Federzungen 10  in abgenommenem Zustand und lässt erkennen, dass  die Federzungen 10 beim Aufspannen des     Scher-          siebes        abwärtsgedrückt    werden müssen.

   Ist das     Scher-          sieb    aufgespannt, so stützt sich das freie Ende der  Federzungen 10, wie es die     Fig.    2 zeigt, gegen den  Tragkörper, so dass das am     Schersieb    befestigte Ende  der Federn auf das     Schersieb    eine Zugspannung aus  übt und dadurch das     Schersieb    auf den Messersatz  rings fest aufspannt. Auch bei einem Druck auf den  Scherkopf kann sich das     Schersieb    nirgends ausbeu  len, da es von den Federn stets straff gehalten wird.  



  Die Haken 11 bestehen bei dem dargestellten  Beispiel zwar ebenfalls aus     Blattfederband;    da sie  aber wesentlich kürzer sind als die Federzungen 10,  kommt ihre Federwirkung praktisch nicht zur Gel  tung. Die Haken 11 wirken also nur als Anker für  das unter Zugspannung stehende     Schersieb.    An sich  könnten jedoch die Haken<B>11</B> ebenfalls zur Federung  herangezogen werden. Beispielsweise könnten hierzu  die beiden Aussparungen 12 auf die Längsmittel  linie des Tragkörpers gesetzt werden und die Haken  11 und die Blattfedern 10 gleiche Länge erhalten, so  dass sie beide als     Blattfederzungen    wirken und das       Schersieb    straff halten.

   Das gleiche kann erreicht wer  den, wenn die     Blattfederzungen    10 so lang belassen  werden, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, und  die Haken 11 ebenso lang wie diese     Blattfederzungen     10 bemessen werden; dabei müssten jedoch die zu  einer Federzunge verlängerten Haken 11 gegenüber  den Federzungen 10 in der Längsrichtung des       Schersiebes    gegeneinander versetzt angebracht wer  den und in eigene Aussparungen in dem Tragkörper  eingreifen.  



  Da die     Blattfederzungen    10 infolge ihrer Länge  auch quer zu ihrer Längsrichtung ein wenig nach  giebig sind, ist es vorteilhaft, Mittel vorzusehen, die  eine Längsverschiebung des     Schersiebes    verhüten.  Hierzu ist in der     Fig.    1 an der Mitte der     Scherblatt-          Längskante    eine Nase 13 ausgebogen, die in eine Raste  14 des Tragkörpers mit seitlichem Anschlag ein  greift. An der anderen Längskante des     Schersiebes     kann entweder ebenfalls eine solche Nase vorgesehen  werden oder statt dessen die lichte Weite der Aus  sparungen 12 die gleiche Breite erhalten wie die  Haken 11.  



  Die Form der Federzungen kann mannigfach  abgewandelt werden. So zeigen beispielsweise die       Fig.4    und 5 wellige     Blattfederzungen    10 und 10'.      Ausserdem ist aus der     Fig.    5 zu entnehmen, dass die  Federn auch aus einem Stück mit dem     Schersieb    1  bestehen können.  



  Die     Fi,g.    6 zeigt ein Beispiel, bei dem die eben  falls welligen     Blattfederzungen    10 und 10' nicht  an der Unterseite des Tragkörpers 3 angreifen, son  dern in Aussparungen an den Schmalkanten des  Tragkörpers 3. Diese seitlichen Aussparungen des  Tragkörpers 3 können, wie es die     Fig.    7 vergrössert  zeigt, so ausgebildet werden, dass die ihnen angepasst  gebogene Federzunge 10' lediglich durch Druckaus  übung auf das     Schersieb    bzw. auf die Federzunge  in die Aussparung einrastet. Zum Abnehmen des       Schersiebes    braucht man dieses lediglich etwas kräf  tig seitlich wegzuziehen, wobei die Federzunge 10'  federnd nachgibt und aus der Aussparung aushakt.  



  Die     Fig.    8 bis 10 zeigen Beispiele, bei denen  die Federzungen nicht am     Schersieb,    sondern an dem       Scherkopf-Tragkörper    fest angebracht sind. Hierzu  hat in der     Fig.    8 das     Schersieb    1 an seinem Längs  rand einen nach rückwärts gebogenen Haken 15,  während in der     Fig.    9 der     Scherkopf-Tragkörper    3  mit einer hakenförmigen     Blattfederzunge    16 versehen  ist. Die Federzunge 16 und der Tragkörper 3 be  stehen hier beispielhaft aus einem Stück, wobei an  genommen ist, dass beide Teile aus Kunststoff be  stehen. Sie könnten aber auch aus Metall bestehen.

    Die Dicke der Feder 16 ist kleiner als die Dicke  des Tragkörpers 3, damit sich nur die Feder 16 und  nicht auch der Tragkörper 3 federnd verbiegen kann.  Als eine Abwandlung zur     Fig.    9 zeigt die     Fig.    10  eine Federzunge 16 ', die nicht auf, sondern seitlich  an dem Tragkörper 3 angesetzt ist. Im übrigen kön  nen auch hier die Teile 16' und 3 aus einem Stück,  z. B. wiederum aus Kunststoff, bestehen. Die Feder  16' hat in der     Fig.    10 gleiche Dicke wie der Trag  körper 3 ; die Federung des Teils 16' wird hier durch  das weitere Ausholen des Federbogens erzielt.  



  Bei den Beispielen der     Fig.    9 und 10 war  vorstehend angenommen worden, dass der Trag  körper 3 praktisch starr bleibt, wenn die Feder  zunge 16 bzw. 16' beim Aufspannen des     Schersie-          bes    elastisch nachgibt. Es ist aber auch möglich, den  Tragkörper 3 selbst als Federmittel nach der Erfin  dung zu verwenden.

   Ein Ausführungsbeispiel hier  für zeigt die     Fig.   <B>11.</B> Dieses unterscheidet sich ge  genüber den Beispielen der     Fig.    9 und 10 dadurch,  dass der Tragkörper anstelle der Federzungen 16  und 16' lediglich noch je einen kleinen hakenförmi  gen Vorsprung aufweist, der beim Aufspannen des       Schersiebes    mit dem Haken 15 der     Fig.    8 in Ein  griff gebracht wird.

   Dafür ist aber der Tragkörper  quer zu seiner Längsrichtung federnd     durchbieg-          bar    ausgebildet, womit seine beiden sich beiderseits  der Längsmitte befindenden Teile selbst als Biege  federzungen wirken.     Vorteilhaft    besteht hierbei der  Tragkörper aus     Kunststoff;    an     sich    kann er aber     auch     aus Metall bestehen. Da die aufzubringenden Zug  kräfte im     Schersieb    verhältnismässig gering sind, ge  nügt ein leichtes Durchbiegen des federnden Trag-         körpers    quer zu seiner Längsrichtung.

   Um durch die  Biegsamkeit des Tragkörpers nicht den     Gesamtver-          verband    des Scherkopfes in seiner     Steifigkeit    zu be  einträchtigen, ist der biegsame Tragkörper 3 in seiner  Längsmitte durch eine Schiene 17 versteift. Die  Schiene kann aber mit dem Tragkörper auch aus  einem Stück bestehen.  



  Die     Fig.    12 zeigt schliesslich noch an einem Aus  führungsbeispiel, wie Mittel vorgesehen werden  können, die eine Änderung der Federspannung beim  Gebrauch des Gerätes ermöglichen. Das freie Ende  der welligen     Blattfederzunge    10 greift hier hinter den  Kopf einer Schraube 18 in dem Tragkörper. Durch  mehr oder minder weites Hinein- oder Herausdrehen  der Schraube 18 kann die wirksame Federspannung  der Federzunge 10 geändert werden. Der Kopf der  Schraube 18 ist verhältnismässig gross ausgebildet  und ausserdem     gerändelt,    damit er leicht mit den  Fingern gefasst und verstellt werden kann.

   Derartige  Mittel zur     Änderung    der Federkonstante, insbesondere  das Anbringen verstellbarer     Angriffspunkte    für die  Federzunge, können an sich auch bei den Federn  nach dem Hauptpatent mit Vorteil verwendet werden.  



  Ein besonders     einfaches    und     vorteilhaftes    Aus  führungsbeispiel ist noch in den     -Fig.    13 bis 16 dar  gestellt. Sein wesentliches Merkmal besteht darin,  dass an mindestens einem der beiden Längsränder  des     Schersiebes    vorzugsweise     drahtförmige,    z.

   B. aus  einem Stahldraht bestehende Biegefedern von solcher  Formgebung angebracht sind, dass     beim    Herumlegen  des     Schersiebes    um den Messersatz, bevor noch der       Schersiebrand    bis zum Anliegen an dem     Scherkopf-          Tragkörper    kommt, eine von dem     Anbringungs-          punkt    entfernte Stelle der Biegefeder     mit    einer Raste  des     Scherkopf-Tragkörpers        in    Eingriff kommt, und  dass alsdann,

   beim Weiterbewegen des     Schersiebran-          des    bis zum Anliegen an dem     Scherkopf-Tragkörper,     die Biegefeder sich bis über einen Kippunkt hinaus  durchbiegt und sich samt dem     Schersiebrand    selbst  tätig gegen den Tragkörper anlegt. Derartige Ver  schlüsse sind als     übertotpunktverschluss    bekannt.  Als Biegefeder kann dabei ein einfacher, federnder  Draht verwendet werden, der nicht einmal ange  nietet zu sein braucht.  



       In        Fig.    13 hat das     Schersieb    1 an einem seiner  beiden Längsränder eine Gelenkhülse 19, die aus  dem     Schersiebblatt        herausgebogen    sein kann. In die  ser Gelenkhülse ist ein Federbügel 20, z. B. aus  Stahldraht, gelagert, dessen beide freie Enden als  Biegefederungen dienen. Das     ScheTsieb    1 liegt     in    den       Fig.    14 bis 16 wieder auf dem     Schermessersatz    2 auf,  der auch hier mittels Kugeln 4 auf dem     Scherkopf-          Tragkörper    3 in der Längsrichtung hin und her  bewegbar ist.  



  Das     Schersieb    1 hat an seinem anderen Längs  rand, ähnlich wie in den     Fig.    1 bis 3, zwei nasen  förmige Haken 11,     die    in Aussparungen 12 des  Tragkörpers eingehakt sind. Beim Auflegen auf den  Messersatz wird das     Schersieb,    nachdem es mit den  Haken 11 eingehakt ist, so weit um den Messer-      Satz herumgebogen, bis die freien Enden des Feder  bügels 20 in die beiden Rasten 21 an dem Trag  körper 3 eingesetzt werden können     (Fig.    14 und 15).

    Nunmehr braucht das     Schersieb    lediglich noch mit  seinem abstehenden, den Federbügel 20 tragenden  Längsrand an den Tragkörper 3     herangedrückt    zu  werden, wodurch der Federbügel 20 über einen  Kippunkt     hinausschnappt    und sich selbsttätig, samt  dem bislang noch freien     Schersiebrand,    an den Trag  körper 3 andrückt     (Fig.    16). Hiermit ist das     Scher-          sieb    straff über den Messersatz 2 gespannt, so dass  es sich beim Gebrauch des Rasiergerätes, wenn auf  den Scherkopf ein Druck ausgeübt wird, nirgends  vom Messersatz 2 abhebt.

   Zum Wiederabnehmen des       Schersiebes    braucht es lediglich mit der Kante, die  den Federbügel hält, von dem Tragkörper abgezogen  zu werden.  



  Bei dem in den     Fig.    13 bis 16 dargestellten Fe  derbügel 20 wirkt an sich jede     seiner    beiden     Hälften     selbständig als Verschluss;     statt    des     doppelarmigen     Federbügels könnten also beispielsweise auch ein oder  mehrere einarmige Federbügel vorgesehen werden.  Auch die Biegeform des Federbügels 20 kann an sich  beliebig sein, sofern nur gewährleistet ist, dass er  nach dem Einsetzen in Rasten durch Andrücken zum  Überschnappen über einen Kippunkt gebracht wird  und sich dann selbsttätig in der     Verschlussstellung     hält.

   Ferner können beispielsweise bei dem in den       Fig.    13 bis 16 dargestellten Ausführungsbeispiel auch  die freien Enden des Federbügels mit einer Hülse,  ähnlich der Hülse 19 an dem Tragkörper 3 gehaltert  sein.     Gewünschtenfalls    kann auch an jedem der bei  den Längsränder des     Schersiebes    ein Federbügel 20  angebracht werden. Während bei dem dargestellten  Ausführungsbeispiel der Federbügel 20 das     Scher-          sieb    mit dem Tragkörper 3 verspannt, ist es an sich  auch möglich, das     Schersieb    mittels des Federbü  gels an einem sonstigen Festpunkt des Rasiergerätes,  z.

   B. des     Rasiergerätgehäuses,    zu verspannen; das  Verspannen an dem Tragkörper des Scherkopfes ist  indessen besonders dann von     Vorteil,    wenn der Scher  kopf vom Rasiergerät abnehmbar ausgebildet ist. Der  Federbügel 20 kann statt am     Schersieb    an dem  Tragkörper oder dem     Rasiergerätgehäuse    gehaltert  werden, so dass dann seine freien Enden am     Scher-          sieb    angreifen.  



  Die     Erfindung    ist nicht auf die dargestellten Bei  spiele beschränkt. Beispielsweise können die in den       Fig.    1 bis 7 gezeigten     Federzungenformen    auch     dann     verwendet werden, wenn Federzungen nicht am     Scher-          sieb,    sondern an dem Tragkörper - oder     gewünsch-          tenfalls    an beiden Teilen zugleich - angebracht werden  sollen.     Sämtliche    Teile der dargestellten Ausführungs  beispiele, mit Ausnahme der beiden Schermesser,  können nach Belieben aus Metall oder Kunststoff  hergestellt werden;

   beispielsweise also auch die Haken  11, die Lagerkugeln 4 sowie im Falle der     Fig.    12 die  Schraube 18.  



  Die     Biegefederzungen    beim Erfindungsgegenstand  sind, wie die Federn nach dem Hauptpatent, auch    dann von Vorteil, wenn etwa der Wunsch besteht,  das Untermesser des Scherkopfes federnd, z. B. auf  von Federn gehaltenen Kugeln, zu halten. Schliess  lich ist das Rasiergerät nach der Erfindung auch  nicht an eine bestimmte Ausführungsform des Unter  messers des Scherkopfes gebunden; beispielsweise ist  die Erfindung auch dann anwendbar, wenn als Unter  messer statt eines Messersatzes ebenfalls ein     Scher-          sieb    vorgesehen ist.  



  Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des       Trockenrasiergerätes    wird ein sattes Anliegen des       Schersiebes    am     Messersatz    erreicht, ohne dass sich  etwa das     Schersieb    beim Gebrauch des Gerätes durch  das Andrücken an die Haut stellenweise vom Messer  satz abhebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trockenrasiergerät für hin und her gehende Schneidbewegung, mit einem länglichen, in seiner Längsrichtung hin und her gehenden starren Messer satz, mit einem über den Messersatz gebogenen Scher- sieb und mit Federmitteln zum Aneinanderdrücken von Messersatz und Schersieb, wobei Messersatz, Schersieb und Federmittel samt einem Tragkörper baulich zu einem vom Gerätkörper abnehmbaren Schneidkopf zusammengefasst sind, in welchem der Messersatz ungefedert gelagert ist,
    und wobei die Federmittel zum Spannen des Schersiebes derart zwi schen dem Schersieb und dem Tragkörper angeord net sind, dass sie das Schersieb auf dem Messer satz bremsbandartig unter Zugspannung halten, da durch gekennzeichnet, dass als Federmittel vorgese hene Biegefederzungen mindestens an einem der bei den miteinander federnd zu verbindenden Körper, also Schersieb oder Tragkörper, angebracht sind und mindestens einen Teil des anderen der beiden Körper federnd hintergreifen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Trockenrasiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Biegefederzungen aus federndem Kunststoff bestehen. 2. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Biegefederzungen als Blattfederzungen ausgebildet sind. 3. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden freien Enden eines an seiner Längsmitte gehalterten Federdrahtes als Biegefederzungen dienen (Fig. 13 bis 16).
    4. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen mit dem Körper, an dem sie angebracht sind (Schersieb 1 oder Tragkörper 3), aus einem Stück bestehen (Fig. 4 bis 7 und 9 bis 12). 5. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine solche Formgebung der Federzungen (10) und des Teiles des Tragkörpers (3), mit dem sie beim Aufspannen des Schersiebes unter Federspannung in Eingriff kommen, dass die Federzungen lediglich durch einen Druck auf sie einrasten.
    6. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der in Form eines Scherkopf-Tragkörpers ausgebildete Tragkörper quer zu seiner Längsrichtung federnd. biegsam ist und somit selbst Federzungen (Fig. 11) bildet. 7. Trockenrasiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd biegsame Tragkörper in seiner Längsmitte versteift ist (Fig. 11).
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