CH375034A - Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise eines Plattenpflasters - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise eines Plattenpflasters

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CH375034A CH6469058A CH6469058A CH375034A CH 375034 A CH375034 A CH 375034A CH 6469058 A CH6469058 A CH 6469058A CH 6469058 A CH6469058 A CH 6469058A CH 375034 A CH375034 A CH 375034A
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung        eines        Steinbelages,    beispielsweise     eines        Plattenpflasters       Die     Erfindung    bezieht sich auf ein     Verfahren    zur  Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise     eines          Plattenpflasters.     



  Der     Erfindung    liegt der Gedanke     zugrunde,    für  den Steinbelag, z. B. einer Strasse,     vorfabrizierte,          plattenförmige    Elemente zu verwenden, die ohne  lange     Verkehrseinschränkung    in kurzer Frist in be  liebig grossen Flächen auf vorbereitetem Unterbau,  z. B. Bitumen- oder     Teervermörtelungen,    verlegt wer  den können.  



  Ein Nachteil der bisherigen Verlegung von Beton  platten ist der, dass in Schadenfällen eine langwierige  Neuherstellung grosser Flächen der Decke notwendig  ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin,  dass     einzelne        plattenförmige    vorfabrizierte Elemente,  die aus einer biegsamen Unterlage und einem darauf  befestigten Steinkörper, der mindestens an der Ober  fläche mit     einzelnen,    kleinere Flächen begrenzenden  Fugen versehen ist, bestehen, mit der biegsamen  Unterlage auf dem Untergrund nebeneinander     ver=     legt und hierauf     sämtliche    Fugen mit einem elasti  schen Material vergossen werden.  



  Die Vorteile des neuen Belages sind zusammen  gefasst folgende:  1. Da die Elemente fabrikmässig unter gleichbleiben  den, kontrollierbaren Bedingungen     hergestellt     werden können, ist eine     wesentlich    bessere Güte  als auf der Baustelle zu erreichen.  



  2. Schnelle Verlegung der in     beliebig    grossen Flä  chen elastisch     zusammengehaltenen    Steinkörper.  3. Durch die unter 2. erwähnte Elastizität ist ein  profilgerechtes Aufbringen     möglich.    Erst nach  dem     Verlegen,        wird    der obersten Schicht der Ele  mente durch die Ausfüllung der Fugen     eine    Ver  bindung gegeben.    4. Eine     evtl.    erforderliche Ausbesserung des Be  lages     kann    durch Ausbrechen und     Neueinfügung     beliebig grosser Flächen     in    kürzester Zeit und  ohne Aufbau einer kostspieligen Baustelleneinrich  tung. erfolgen.  



  Die     Erfindung    bezieht sich ferner auf ein Bau  element zur     Durchführung    des     Verfahrens,    dessen  Steinkörper aus     einzelnen        Formsteinen    besteht, an  deren mittlere Teile versetzt zueinander     stumpfwinklig     Endstücke angeschlossen sind.  



  Das Bauelement zeichnet sich dadurch aus, dass  jedes Endstück eine.     kleinere    Oberfläche     als    der Mit  telteil besitzt und die     rechteckigen,    parallel zuein  ander verlaufenden     Stirnflächen    dieser     Endstücke    mit  den     seitlichen        Begrenzungsflächen    der Endstücke  rechte     Winkel    bilden.  



  Bauelemente zur Durchführung des erfindungs  gemässen     Verfahrens        sind    in der Zeichnung bei  spielsweise in mehreren     Ausführungsformen    veran  schaulicht, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine     bekannte     Strassendecke mit Formsteinen und den Verband  abschluss     bildenden    Randsteinen,       Fig.    2 einen Formrahmen im Querschnitt zur Her  stellung     eines    auf einer     Folie    lagernden Steinkörpers;       Fig.    3 zeigt einen     Grundriss    zu     Fig.    2;

         Fig.    4 zeigt die elastische Unterlage mit der zu  sammenhängenden, zwischen den Steinen Fugen auf  weisenden elastischen Platte im Querschnitt;  Fig. 5 zeigt im Querschnitt, schematisch gezeich  net, die Form mit einer durchlässigen elastischen  Unterlage;       Fig.    6 zeigt einen     Querschnitt    der Unterlage     finit     einer an ihrer Unterfläche vorstehenden     Aufrauhung;

            Fig.7    zeigt ein Bauelement im     Grundriss        mit     elastischer Unterlage und den im Verband     auf-          gebrachten        Pflastersteinen    nach     Fig.    9;-           Fig.    8 zeigt die Steine nach     Fig.    9 im     Verband     mit     Randabschlusssteinen;          Fig.    9 zeigt einen Formstein besonderer Ausfüh  rung, wodurch die Formsteine gegeneinander bei Ver  legung zackenförmig     verblockt    werden;

         Fig.    10 zeigt einen     Randabschlussstein    in schau  bildlicher Darstellung;       Fig.    11 zeigt     einen        andern-        Randabschluss.     



  Die in     Fig.    1     dargestellte,        bekannte    Strassendecke  weist reihenweise im     Verband    verlegte Pflastersteine  10 auf. Am     Strassenrand        sind    zum     Verbandabschluss          Randformsteine    11     angeordnet,    die, um eine gute       Verankerung    im Boden zu erreichen, eine grössere  Höhe     aufweisen    als die Pflastersteine.  



       In        Fig.2    ist im     Querschnitt    und     in        Fig.    3 im       Grundriss    dargestellt, dass unterhalb einer     @    nicht ge  zeichneten, an sich bekannten Rüttelpresse eine  starre Unterlage 12 eingebracht wird, auf der die  nachgiebige Unterlage 13, beispielsweise eine     Folie     aus Metall oder Kunststoff oder ein Gewebe, wie       Baustahlgewebe    oder dergleichen, aufgelegt wird.  



  Auf der Unterlage 12 wird dann der     Formrahmen     14 der Rüttelpresse aufgesetzt. Der Formrahmen ist  entsprechend der gewünschten Form der     Belagplatten     mit Unterteilungsstegen 15 versehen, so dass ein  zelne Fächer 16 entstehen. In bekannter Weise wird  nun zunächst eine Füllung der Fächer 16 mit Stein  masse 17, insbesondere Beton,     vorgenommen,    wo  bei eine     Eisenarmierung    vorgesehen werden     kann,     die dann in die Fächer 16     eingelegt    wird.

   Zur Fül  lung der Fächer 16 mit Steinmasse 17 wird     in     bekannter Weise ein verschiebbarer, mit Fülltrichter  versehener Kasten angewandt, der über die gleich  zeitig in Rüttelbewegung versetzte Form gefahren  wird. Nach der Fällung wird in bekannter Weise mit  tels an der Rüttelpresse     angeordneter        Pressstempel     18, die in der Zeichnung in     Fig.    2 strichpunktiert  andeutungsweise dargestellt sind, die Steinmasse 17  in den Fächern 16 bis zu der gewünschten Dicke, die  durch die strichpunktierte Linie 17a angedeutet ist;  unter hohem Druck zusammengepresst und dadurch  eine     Verbindung    mit der Folie 13 bewirkt. Es können  hierzu auch noch besondere Klebemittel, z. B.

   Bi  tumen,     Bitumenemulsionen,    Asphalt oder auch z. B.  Kunststoffkleber verwendet werden, falls die An  feuchtungsmittel der Betonmasse nicht genügen,  um diese feste     Verbindung        mit    der Folie 13 zu er  reichen. Dadurch werden, wie in     Fig.    4 dargestellt,  Platten gebildet, deren- Oberfläche     einzelne    Steine  19 begrenzende Fugen 20 aufweist. Nach dieser  fabrikmässigen Herstellung werden die Platten auf  der Baustelle mit der elastischen Unterlage 13- auf  dem     Strassenuntergrund        nebeneinander    verlegt, wor  auf die Fugen 20 zwischen den Steinen 19 mit einem  elastischen     Verguss,    z.

   B. den handelsüblichen bitu  minösen     Fugenvergussmassen,    versehen werden.  



       In        Fig.    3 ist dargestellt, dass rechteckige Unter  lägen 12 bzw. Formen 14 Verwendung     finden.     



       In        Fig.    2 ist ferner gezeigt, dass die die Fugen zwi  schen den Steinen bildenden Stege 15 der Formen 14    der Rüttelpresse     nicht    bis zu der Oberfläche der  elastischen Unterlage 13 ragen, und dass die Steine  somit nach ihrer Herstellung durch eine dünne Stein  schicht oberhalb der     elastischen    Unterlage 13 ver  bunden sind.  



  Wie in     Fig.    5 im Querschnitt schematisch gezeigt,  ist die elastische Unterlage 13 durchlässig, das heisst  gelocht, ausgebildet. Die Betonmasse 17 dringt dann       während    der Herstellung und     Abbindung    der Steine  in der Rüttelpresse und auch infolge der Rüttel  bewegung der Form 12, 14     in    die Löcher der Unter  lage ein, so dass die Steinmasse mit der Unterlage  verzapft wird. Dadurch     findet    eine besonders gün  stige Verbindung zwischen Betonmasse und elasti  scher     Folie    statt.  



  In     Fig.    6 ist veranschaulicht, dass die elastische  Unterlage 13a an     ihrer    Unterfläche mit vorstehenden       Aufrauhungen    in Form von Ansätzen 21, beispiels  weise Rippen, Warzen oder dergleichen versehen  ist, und dass dadurch die     Folie    13a in dem Unter  grund 22, z. B. Sand, Teersand, Bitumen oder  dergleichen, beim Verlegen verankert wird.  



       In        Fig.    7 ist eine Unterlage 12 im     Grundriss    ge  zeigt, auf die, teilweise abgebrochen, die elastische  Unterlage 13 aufgelegt ist, auf der nach ihrer Her  stellung die Steine 19, beispielsweise durch Beton,  fest verankert sind. Die Steine     besitzen    die in den       Fig.    8 und 9 dargestellte Form.  



       In        Fig.    8 sind     ferner    besonders geformte Rand  abschlusssteine 23 veranschaulicht, die sich auf zwei  mit im Verband verlegten Formsteinen 19 versehene  Steinreihen erstrecken. Der     Pflasterformstein    19 (siehe       Fig.    8 und 9) besteht aus einem mittleren     Stegteil    24,  dessen     Grundfläche    durch ein     Parallelogramm    ge  bildet ist. In     Fig.    8 ist dieser mittlere     Stegteil    24  durch strichpunktierte Linien 25 bei einem Stein an  gedeutet.  



  Die Dicke des Steines kann     beliebig        sein;    er kann       insbesondere    auch     plattenförmig    oder, wie in der  Zeichnung gezeigt, blockförmig ausgebildet sein.  



  Im Grundriss gesehen     schliessen    sich an den mitt  leren     Stegteil    24     versetzt    zueinander Endstücke 26,  27 an, und zwar mit den stumpfen Winkeln y. Diese  Endstücke 26, 27 besitzen eine kleinere     Oberfläche     als der Mittelsteg 24, beispielsweise sind sie halb so  gross- wie dieser.  



  Die Endstücke 26, 27 sind durch lotrechte Stirn  flächen 28 begrenzt, die rechteckig sind und     parallel     zueinander verlaufen. Diese Stirnflächen 28 bilden  mit den     seitlichen        Begrenzungsflächen    29, 30 der  Endstücke.<B>26,</B> 27 rechte Winkel.  



  Bei der in     Fig.    9 dargestellten     Ausführungsform     besitzen die Endstücke verschieden lange Begren  zungsflächen 29, 30. Beispielsweise ist einerseits eine  längere Fläche 29 von etwa zwei Drittel der Länge  der Seitenfläche des     mittleren        Stegteils    vorgesehen,       anderseits    besitzt die kürzere Fläche 30 etwa einen  Drittel oder weniger der Länge der     Mittelstegseite.     



  Der Grundriss dieser Endstücke ist also durch  Trapeze gebildet.      Wie aus     Fig.    8 ersichtlich, werden die Steine zur  Schaffung einer Strassendecke derart im Verband  verlegt, dass sich jeweilig an die lange Seitenfläche des       Mittelstegteils    24 sowohl     eine    lange Seitenfläche 29  als auch eine kurze Seitenfläche 30 von verschie  denen, im Verband verlegten Steinen anschliessen, -wie  beispielsweise aus den schraffierten Steinen -     Fig.    8   ersichtlich ist. Die Stirnflächen 28 der Steine liegen  stumpf     gegeneinander.    Selbstverständlich sind zwi  schen den     Steinen    nicht gezeichnete Fugen vorhanden.  



  Die im Verband angeordneten Formsteine sind       somit    reihenweise, wie aus     Fig.    8     ersichtlich,    um  gekehrt zueinander verlegt. Die Steine besitzen in  der Längsrichtung A der Strassendecke, die im all  gemeinen der Fahrtrichtung entspricht, eine erheb  liche     Querschnittsverbreiterung    B, wobei durch den       stumpfwinkligen    Anschluss der Endstücke diese in  der     Fahrtrichtung    gegen Bruch gesichert werden       (Fig.    8).  



  Die stumpfen Winkel der Steine     können    ge  gebenenfalls mehr oder weniger durch Wölbungen  gebildet werden.  



  Durch die beschriebene Ausbildung und Anord  nung wird eine gewisse     Elastizität    jeder Steinreihe  der Strassendecke erreicht, ohne dass eine Bruchwir  kung     auf    die Steine selbst eintreten kann. Die ein  zelnen Steine werden also infolge ihrer Form bei  in der Fahrtrichtung bzw. -Wegrichtung auftretenden  Drücken nicht so leicht der Bruchgefahr und     einer     Kantenbrechung ausgesetzt, sondern sie werden ins  gesamt auf Zug oder Druck beansprucht. Alle Stösse,  Reibungskräfte, Walk-, Zerr- oder Schiebepressungen  werden mittels der im wesentlichen quer     zur    Weg  richtung liegenden Flächen auf die anderen Steine  gleichmässig übertragen.

   Die     aufeinanderfolgenden     Steinreihen     sichern    -sich gegenseitig gegen Querver  schiebung, und es wird daher ein Druckausgleich  innerhalb der     Reihen    erreicht.  



  Zur Bildung eines Verbandabschlusses der Stra  ssendecke dienen     Randformsteine    23. Diese fassen  mit     einem    vorstehenden Ansatz 23a in die Lücke,  welche zwischen zwei reihenweise im     Verband    ver  legten Pflastersteinen 19 gebildet ist und liegen in  nicht gezeichneter Weise mittelbar an den     Pflaster-          formsteinen    19 an.  



  Dieser Ansatz 23a passt sich der     Zackenform     der Steine 19 an, und der Stein 23 selbst wird dadurch  gegen seitliches Wegschieben beim Überfahren der  Strassendecke am Rand gesichert. Diese -Sicherung  wird dadurch erhöht, dass diese     Randformsteine    23       in    der Höhenrichtung dicker als die Pflastersteine 19  ausgebildet sind, wie aus     Fig.    10, 11 ersichtlich ist.  



       Zusätzlich    sind die     Randformsteine    23 auch  noch gegen     seitliche    Verschiebung dadurch ge  sichert, dass sie wie Nut und Feder     ineinandergreifen.     Zu diesem Zweck besitzt der     Randformstein    23 an  einer     Seitenfläche        eine    Rippe 32 und an der gegen  überliegenden     Seitenfläche    eine Nut 33 (s.     Fig.8     und 10).

      In     Fig.    11 ist gezeigt, dass der     Randformstein    23  auch nur teilweise in lotrechter Richtung. dicker als  der Pflasterstein 19     ausgeführt    sein     kann,    und dass  der     Ansatz    23a des     Randformsteines    23, der- in die  Lücke zwischen den     Pflastersteinreihen    angepasst     ein-          fasst,    etwa die gleiche Dicke wie der Pflasterstein 18  aufweist.  



  Durch diese     Ausbildung        wird    eine einfache Her  stellung des Randabschlusses erreicht, wobei die  Randsteine gegen     seitliche    Verschiebung durch die  Pflastersteine selbst gesichert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise eines Plattenpflasters, dadurch ge kennzeichnet, dass einzelne plattenförmige vorfabri zierte Elemente, die aus einer biegsamen Unterlage und einem darauf befestigten Steinkörper, der min- destens an der Oberfläche mit einzelnen, kleinere Flächen begrenzenden Fugen versehen ist, bestehen, mit der biegsamen Unterlage auf dem Untergrund nebeneinander verlegt und hierauf sämtliche Fugen mit einem elastischen Material vergossen werden.
    II. Bauelement zur Durchführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dessen Steinkörper aus einzelnen Formsteinen besteht, an deren mittlere Teile versetzt zueinander stumpfwinklig Endstücke angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Endstück (26, 27) eine kleinere Oberfläche als der Mittelteil (24) besitzt und die rechteckigen, par allel zueinander verlaufenden Stirnflächen (28) dieser Endstücke (26, 27) mit den seitlichen Begrenzungs flächen (29, 30) der Endstücke (26, 27) rechte Win kel bilden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine (19) mit den nachgiebigen Unter lagen (13) durch Druck undjoder Anwendung von Klebemitteln fest verbunden werden. 2. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Formsteine (19) wäh rend ihrer Herstellung aus Betonmasse (17) in einer Rüttelpresse mit der elastischen Unterlage (13) beim Pressen fest verbunden werden. 3.
    Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Unterlage (13) durchlässig, z. B. ge locht, ausgebildet ist und die Steinmasse (17) während der Herstellung der Formsteine (19) in der Rüttel presse in' diesen Löchern verzapft wird. 4: Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Unterlage (13a) an ihrer Unterfläche mit vorstehenden Aufrauhungen in Form von An sätzen. (21) versehen wird und in dem Untergrund (22) beim Verlegen .der Elemente verankert wird.
    5. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die die Fugen (20) zwischen den Formsteinen (19) bildenden Stege (15) der Formen (12, 14) der Rüttel presse nicht bis zu der Oberfläche der elastischen Folie (13) ragen, so dass die Formsteine (19) nach ihrer Herstellung auch oberhalb der Folie (13) durch eine dünne Steinschicht verbunden sind. 6.
    Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Mittelteil (24) sich einenends anschliessende längere Begrenzungsfläche (29) etwa zwei Drittel der Länge der Seitenfläche des mittleren Teils (24) hat und die sich andemends an- schliessende kürzere Begrenzungsfläche (30) etwa einen Drittel oder weniger der Länge der genannten Seitenfläche hat.
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