CH370894A - Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen

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CH370894A
CH370894A CH7627859A CH7627859A CH370894A CH 370894 A CH370894 A CH 370894A CH 7627859 A CH7627859 A CH 7627859A CH 7627859 A CH7627859 A CH 7627859A CH 370894 A CH370894 A CH 370894A
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CH
Switzerland
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pawl
safety device
emergency brake
lever arm
notches
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Application number
CH7627859A
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English (en)
Inventor
August Landschulze Ernst
Original Assignee
Rheinstahl Hamburg Stahlbau Eg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B29/00Safety devices of escalators or moving walkways

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


      Sicherheitsvorrichtung    an Fahrtreppen    Bei Rolltreppen oder dgl. ist es     bekanntlich    aus.  Sicherheitsgründen unerlässlich, zwei unabhängig von  einander angeordnete Bremseinrichtungen, eine Be  triebs- und eine Notbremse vorzusehen.  



  Die     Bremseinrichtungen    werden bei derartigen  Förderanlagen meistens unmittelbar am Antriebs  motor angeordnet. Während die Betriebsbremse bei  spielsweise durch die Betätigung eines Druckknopf  schalters elektrisch ausgelöst wird, dient die Not  bremse insbesondere dem Zweck, den unge  wollten Rücklauf der Fahrtreppenstufen zu     verhim-          dern.     



  Ein derart ungewollter Rücklauf     könnte    z. B.  dann eintreten, wenn die Stromzufuhr     unterbrochen     wird und - aus welchem Grunde es auch immer sei   die Betriebsbremse nicht in Funktion     tritt,    so dass  die Notbremse automatisch     in        Eingriff    gelangen muss.  



  Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art be  reitet es nun erhebliche Schwierigkeiten, die Brems  einrichtungen derart anzuordnen,     d'ass    neben dem  Vorlauf der Fahrtreppenstufen der gewollte Rück  lauf vonstatten gehen kann, ohne     d'ass    die     .eine     oder andere Bremseinrichtung den gewünschten Be  wegungsablauf unterbindet.  



  Der Zweck der Erfindung ist es, diesen Schwie  rigkeiten zu begegnen. Erfindungsgemäss     ist    eine  Mechanik zur Auslösung der Notbremse beim un  gewollten Rücklauf vorgesehen, die eine     Klinke    auf  weist, die beim normalen Vorlauf der Fahrtreppen  stufen stets über eine Raste     hinweggeführt    wird,  ohne einrasten zu können, während     beim        ungewollten     Rücklauf die     Klinke    in     die    Raste     eingreift    und über  eine Zugstange     die        Notbremse    auslöst.  



  Vom Gegenstand der     Erfindung    ist in der Zeich  nung ein     Ausführungsbeispiel    schematisch     darge-          stellt.    Es zeigen:         Fig.    1 eine Seitenansicht und       Fig.2        eine    Vorderansicht der     Auslösemechanik     für die Notbremse einer Fahrtreppe mit Betriebs  und Notbremse.  



  Die     Sicherheitsvorrichtung    weist zwei mit Rasten  la bzw.     1b    versehene, starr     miteinander    verbundene  Scheiben 1 und 1' auf, die in     nicht        dargestellter        Weise     von dem Antriebsaggregat der Fahrtreppe beim Vor  lauf der Treppenstufen     in        Pfeilrichtung    a angetrieben  werden. Oberhalb     der    beiden Scheiben 1, 1'     äst    ein  Hebelarm 2 angeordnet, der eine     Klinke    2' aufweist,  die     mit        einer    Laufrolle 3 versehen ist.

   Unter dem  Einfluss der     Schwerkraft    rollt die     Laufrolle    3 auf  der Peripherie der Scheibe 1 ab, dabei den Hebel  arm 2     jeweils        derart    anhebend, dass die     Klinke    2'  nicht     in        Eingriff        mit        einer    der Rasten 1 b der Scheibe  1'     gelangt    und die     Klinke    weitgehend vor     frühzeitigem          Verschleiss        geschützt    wird.

       Zweckmässigerweise        sind     die Rasten la und 1b versetzt zueinander angeord  net, so dass     ein        möglichst        geräuscharmer    und weicher       Dbergang    der     Klinke        verbürgt    ist.  



  Wird nun der Vorlauf der Fahrtreppenstufen aus       irgendwelchen    Gründen unterbrochen, ohne dass die       Bletriebsbremse    - auf     Grund        einer    Störung -     in     Aktion tritt, dann werden die Scheiben 1, 1' bei  belasteten Treppenstufen     entgegen:    der     Pfeilrichtung     a     in    Drehung versetzt. Nunmehr gelangt die Klinke  2' mit     einer    der Rasten l b     in        Eingriff,-    dabei den  Hebelarm 2     in    Pfeilrichtung b mitnehmend.  



  Diese     horizontale    Verschiebung des Hebelarmes  2 wird     durch    den an diesem     angelenkten        Winkelhebel     5, der um einen     Schwenkpunkt    S drehbar gelagert  ist,     in    eine     vertikale    Bewegung der Zugstange 6 um  gewandelt.  



  Der Schenkel 5' des     Winkelhebels    ist mit der  Zugstange 6 ausgestattet, die über den Bremslüft-           motor    7 auf die Notbremse 8 einwirkt, sobald die  Zugstange in     Pfeilrichtung    c angehoben wird.  



  Da     Fahrtreppen    der     beschriebenen    Art, die vor  nehmlich zur Personenbeförderung     in    geneigter Ebene  verwendet werden, für zwei Bewegungsarten, also  für den Vor- und Rücklauf vorgesehen sind, müssen       Vorkehrungen    getroffen werden, die jeden Bewe  gungsablauf sicherstellen. Es ist ersichtlich, dass ohne  besondere Massnahmen ein gewollter Rücklauf der  Fahrtreppe nicht möglich ist, da bei Umdrehung der  Scheiben 1 und 1' entgegen der Pfeilrichtung a die  Notbremse 8     beaufschlagt    wird.  



  Um den gewollten Rücklauf zu ermöglichen, ist  ein Hubmagnet 9 vorgesehen, der     oberhalb    des Hebel  armes 2 angeordnet und dessen Anker mit einem  Stift 10 versehen ist. Dieser Stift 10     untergreift    den  Hebelarm 2, so dass beim Aufwärtshub des Magnet  ankers sowohl die     Laufrolle    3     als    auch die     Klinke    2'  von den Scheiben 1, 1' abgehoben werden,     womit    die  Mechanik für die Betätigung der Notbremse 8 ausser  Eingriff gelangt.

   In an sich bekannter und     nicht    dar  gestellter Weise     tritt    die Notbremse nun erst dann in  Funktion, wenn auf Grundeiner Störung die     Förder-          geschwindigkeit    einen     zulässigen    Wert     überschreitet,     indem dann ein     Fliehkraftregler    die Notbremse aus  löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen mit einer Betriebs- und einer Notbremse, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Mechanik zur Auslösung der Notbremse (8) beim ungewollten Rücklauf vorge- sehen ist, die eine Klinke (2') aufweist, die beim normalen Vorlauf der Fahrtreppenstufen stets über eine Raste (1b) hinweggeführt wird, ohne einrasten zu können, während beim ungewollten Rücklauf die Klinke in die Raste eingreift und über eine Zug stange (6) die Notbremse (8) auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mechanik zwei auf der gleichen Achse drehfest miteinander verbundene, mit Rasten (la, 1b) versehene Scheiben (1, 1') auf weist, auf deren einer (1) eine Laufrolle (3) abläuft, die beim Vorlauf die an :einem Hebelarm (2) be festigte Klinke (2') von den Rasten (1b) der anderen Scheibe (1') abhebt. 2.
    Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (2) mit einem unter Federdruck stehenden, um einen Schwenkpunkt (S) drehbar gelagerten Winkelhebel (5) in Verbindung steht, an dessen einem Schenkel (5') eine für die Notbremse-(8)-Auslösung dienende Zug stange (6) angelenkt ist. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (2) für gewollten Rücklauf der Fahrtreppenstufen mittels eines Hubmagneten (9) so weit anhebbar ist, dass sowohl die Laufrolle (3) als auch die Klinke (2) ausserhalb des Bereiches der Rasten (l a bzw.<B>l b)</B> der Scheiben (l, 1') gelangen.
CH7627859A 1959-07-27 1959-07-27 Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen CH370894A (de)

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