CH370894A - Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an FahrtreppenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B29/00—Safety devices of escalators or moving walkways
Landscapes
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
Description
Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen Bei Rolltreppen oder dgl. ist es bekanntlich aus. Sicherheitsgründen unerlässlich, zwei unabhängig von einander angeordnete Bremseinrichtungen, eine Be triebs- und eine Notbremse vorzusehen.
Die Bremseinrichtungen werden bei derartigen Förderanlagen meistens unmittelbar am Antriebs motor angeordnet. Während die Betriebsbremse bei spielsweise durch die Betätigung eines Druckknopf schalters elektrisch ausgelöst wird, dient die Not bremse insbesondere dem Zweck, den unge wollten Rücklauf der Fahrtreppenstufen zu verhim- dern.
Ein derart ungewollter Rücklauf könnte z. B. dann eintreten, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird und - aus welchem Grunde es auch immer sei die Betriebsbremse nicht in Funktion tritt, so dass die Notbremse automatisch in Eingriff gelangen muss.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art be reitet es nun erhebliche Schwierigkeiten, die Brems einrichtungen derart anzuordnen, d'ass neben dem Vorlauf der Fahrtreppenstufen der gewollte Rück lauf vonstatten gehen kann, ohne d'ass die .eine oder andere Bremseinrichtung den gewünschten Be wegungsablauf unterbindet.
Der Zweck der Erfindung ist es, diesen Schwie rigkeiten zu begegnen. Erfindungsgemäss ist eine Mechanik zur Auslösung der Notbremse beim un gewollten Rücklauf vorgesehen, die eine Klinke auf weist, die beim normalen Vorlauf der Fahrtreppen stufen stets über eine Raste hinweggeführt wird, ohne einrasten zu können, während beim ungewollten Rücklauf die Klinke in die Raste eingreift und über eine Zugstange die Notbremse auslöst.
Vom Gegenstand der Erfindung ist in der Zeich nung ein Ausführungsbeispiel schematisch darge- stellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig.2 eine Vorderansicht der Auslösemechanik für die Notbremse einer Fahrtreppe mit Betriebs und Notbremse.
Die Sicherheitsvorrichtung weist zwei mit Rasten la bzw. 1b versehene, starr miteinander verbundene Scheiben 1 und 1' auf, die in nicht dargestellter Weise von dem Antriebsaggregat der Fahrtreppe beim Vor lauf der Treppenstufen in Pfeilrichtung a angetrieben werden. Oberhalb der beiden Scheiben 1, 1' äst ein Hebelarm 2 angeordnet, der eine Klinke 2' aufweist, die mit einer Laufrolle 3 versehen ist.
Unter dem Einfluss der Schwerkraft rollt die Laufrolle 3 auf der Peripherie der Scheibe 1 ab, dabei den Hebel arm 2 jeweils derart anhebend, dass die Klinke 2' nicht in Eingriff mit einer der Rasten 1 b der Scheibe 1' gelangt und die Klinke weitgehend vor frühzeitigem Verschleiss geschützt wird.
Zweckmässigerweise sind die Rasten la und 1b versetzt zueinander angeord net, so dass ein möglichst geräuscharmer und weicher Dbergang der Klinke verbürgt ist.
Wird nun der Vorlauf der Fahrtreppenstufen aus irgendwelchen Gründen unterbrochen, ohne dass die Bletriebsbremse - auf Grund einer Störung - in Aktion tritt, dann werden die Scheiben 1, 1' bei belasteten Treppenstufen entgegen: der Pfeilrichtung a in Drehung versetzt. Nunmehr gelangt die Klinke 2' mit einer der Rasten l b in Eingriff,- dabei den Hebelarm 2 in Pfeilrichtung b mitnehmend.
Diese horizontale Verschiebung des Hebelarmes 2 wird durch den an diesem angelenkten Winkelhebel 5, der um einen Schwenkpunkt S drehbar gelagert ist, in eine vertikale Bewegung der Zugstange 6 um gewandelt.
Der Schenkel 5' des Winkelhebels ist mit der Zugstange 6 ausgestattet, die über den Bremslüft- motor 7 auf die Notbremse 8 einwirkt, sobald die Zugstange in Pfeilrichtung c angehoben wird.
Da Fahrtreppen der beschriebenen Art, die vor nehmlich zur Personenbeförderung in geneigter Ebene verwendet werden, für zwei Bewegungsarten, also für den Vor- und Rücklauf vorgesehen sind, müssen Vorkehrungen getroffen werden, die jeden Bewe gungsablauf sicherstellen. Es ist ersichtlich, dass ohne besondere Massnahmen ein gewollter Rücklauf der Fahrtreppe nicht möglich ist, da bei Umdrehung der Scheiben 1 und 1' entgegen der Pfeilrichtung a die Notbremse 8 beaufschlagt wird.
Um den gewollten Rücklauf zu ermöglichen, ist ein Hubmagnet 9 vorgesehen, der oberhalb des Hebel armes 2 angeordnet und dessen Anker mit einem Stift 10 versehen ist. Dieser Stift 10 untergreift den Hebelarm 2, so dass beim Aufwärtshub des Magnet ankers sowohl die Laufrolle 3 als auch die Klinke 2' von den Scheiben 1, 1' abgehoben werden, womit die Mechanik für die Betätigung der Notbremse 8 ausser Eingriff gelangt.
In an sich bekannter und nicht dar gestellter Weise tritt die Notbremse nun erst dann in Funktion, wenn auf Grundeiner Störung die Förder- geschwindigkeit einen zulässigen Wert überschreitet, indem dann ein Fliehkraftregler die Notbremse aus löst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen mit einer Betriebs- und einer Notbremse, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Mechanik zur Auslösung der Notbremse (8) beim ungewollten Rücklauf vorge- sehen ist, die eine Klinke (2') aufweist, die beim normalen Vorlauf der Fahrtreppenstufen stets über eine Raste (1b) hinweggeführt wird, ohne einrasten zu können, während beim ungewollten Rücklauf die Klinke in die Raste eingreift und über eine Zug stange (6) die Notbremse (8) auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1.Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mechanik zwei auf der gleichen Achse drehfest miteinander verbundene, mit Rasten (la, 1b) versehene Scheiben (1, 1') auf weist, auf deren einer (1) eine Laufrolle (3) abläuft, die beim Vorlauf die an :einem Hebelarm (2) be festigte Klinke (2') von den Rasten (1b) der anderen Scheibe (1') abhebt. 2.Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (2) mit einem unter Federdruck stehenden, um einen Schwenkpunkt (S) drehbar gelagerten Winkelhebel (5) in Verbindung steht, an dessen einem Schenkel (5') eine für die Notbremse-(8)-Auslösung dienende Zug stange (6) angelenkt ist. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (2) für gewollten Rücklauf der Fahrtreppenstufen mittels eines Hubmagneten (9) so weit anhebbar ist, dass sowohl die Laufrolle (3) als auch die Klinke (2) ausserhalb des Bereiches der Rasten (l a bzw.<B>l b)</B> der Scheiben (l, 1') gelangen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7627859A CH370894A (de) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7627859A CH370894A (de) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370894A true CH370894A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=4534800
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH7627859A CH370894A (de) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Sicherheitsvorrichtung an Fahrtreppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370894A (de) |
-
1959
- 1959-07-27 CH CH7627859A patent/CH370894A/de unknown
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