CH370703A - Verfahren zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem Holz - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem Holz

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CH370703A
CH370703A CH6872459A CH6872459A CH370703A CH 370703 A CH370703 A CH 370703A CH 6872459 A CH6872459 A CH 6872459A CH 6872459 A CH6872459 A CH 6872459A CH 370703 A CH370703 A CH 370703A
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Kogelmann Else
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    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
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    • F26B2210/00Drying processes and machines for solid objects characterised by the specific requirements of the drying good
    • F26B2210/16Wood, e.g. lumber, timber

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zum      Trocknen   von frischem oder    vorgetrocknetem      Holz   Die Erfindung    betrifft   ein Verfahren zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem    Holz,   durch welches dieses in wenigen Tagen bearbeitungsfähig ist.    Hiedurch   erübrigt sich das übliche langjährige Lagern, da frisches    Holz   erst einige Tage vor der Bearbeitung ausgewählt und    erfindungsgemäss   getrocknet zu werden braucht.

   Da    hiebei      ein      Werfen,   Schwinden und Verziehen sicher vermieden ist, können sogar die Teile von aus frischem    Holz   gefertigten Gegenständen im fertigen Zustand, d. h. nach Bearbeitung, erfindungsgemäss getrocknet werden. 



  Verfahren zum Trocknen von Holz sind    in   grosser Zahl bekannt. Bei diesen wird üblicherweise Frischluft erhitzt, in einzelnen Fällen unter Zusatz von    Sauerstoff,   wobei beispielsweise in den dabei verwendeten Trockenöfen    überdruck   herrscht. Beim Trocknen wurden oft heisse Trockengase verwendet, die von beliebigen Brennstoffen herrühren. Auch ist es üblich, das zu trocknende    Holz   in von den Heizgasen durchstrichenen Kammern anzuordnen. Alle bekannten Verfahren konnten jedoch in der    Praxis   das Lufttrocknen nicht ersetzen.

   Um ein getrocknetes    Holz   zu erhalten, das einem    während   einer langen Zeit luftgetrockneten, d. h. naturgetrockneten    Holz   mindestens gleichwertig ist, besteht das    erfindungs-      gemässe      Verfahren   zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem    Holz,   bei welchem das vorzugsweise vorher    ausgewässerte   und an der    Luft   vorgetrocknete    Holz   in einer oder mehreren Kammern von den warmen Abgasen eines Holzfeuers bestrichen wird, darin, dass die Abgase durch mit feuchtem    Holz   abgedecktes,

   schwelendes    Holz   erzeugt werden und dass ihre Temperatur am Beginn des    Trocknungsprozesses   annähernd    18o   C und am Ende    annähernd   340 C beträgt. 



  Die    Zeichnung      zeigt   als beispielsweise Ausführung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfin-    dungsgemässen   Verfahrens schematisch eine mit bloss einer Kammer versehene Vorrichtung in    Fig.   1 im Aufriss und in    Fig.   2    im   zugeordneten    Seitenriss.   



  Das zu    trocknende,   beispielsweise zu Pfosten, Brettern, Schwellen oder dergleichen zerschnittene frische oder vorgetrocknete    Holz   wird in der dargestellten Vorrichtung vom    warmen   Rauch, d. h. von den warmen Abgasen von    flammenloser      Holzglut,   glimmenden    Holzteilen,   wie Hobel- oder Sägespänen oder Tannen- und    Fichtennadeln,   bestrichen, die mit feuchtem    Holz   abgedeckt sind, welcher Rauch nur    warm   und nicht heiss sein darf und im Laufe des    Trocknungsprozesses   zunehmende Temperaturen aufweisen soll.

   Diese werden    in.   den ersten drei Tagen etwa    18-200,   ab dem    vierten   Tag etwa 28 bis    30o   C und ab dem sechsten Tag bis    zur   Fertigtrocknung, d. h. etwa bis zum achten bis    fünfundzwanzigsten   Tag, etwa 30, bis    34o   C sein.

   Es hat sich als vorteilhaft    erwiesen,   vor dem Trocknen das    Holz   etwa zehn Tage ins Wasser zu legen, d. h.    auszuwässern,   und hierauf etwa acht Tage in der Luft vorzutrocknen, da    hiedurch   die Zeit des    Trocknens   durch Rauch verkürzt    wird   und ein Verfärben des    Weines   und Mostes in    Fässern   aus    erfindungsgemäss   getrocknetem    Holz   vermieden ist. 



  Das Trocknen des    Holzes   erfolgt    in.   einer oder in mehreren    vorteilhaft   zu einander parallelen Kammern 1, die mit dem Kamin 2    verbunden   sind oder seine Erweiterung bilden, so dass der Rauch leicht    hindurchstreichen   kann. Die in den    Fig.   1 und 2 dargestellte Kammer 1 weist nahe ihrem Boden einen mit dem Kamin 2 verbundenen    Eintrittskanal   3 und nahe ihrer Decke einen Austrittskanal 4 auf.

   Der Feuerraum 5, in welchem das    mit   feuchtem    Holz   abgedeckte, schwelende, die Abgase liefernde    Holz   angeordnet ist, steht durch den Abzugskanal 6 mit dem    Kamin   2 in Verbindung, welcher Abzugskanal 

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 6 bei der dargestellten Ausführung schräg und abgewinkelt angeordnet ist, um das Eindringen von etwaigen Flammen und somit einer jähen Hitze in den Kamin 2 und somit auch in die Kammer 1 sicher zu vermeiden. Da der Rauch nicht heiss, sondern nur    warm   in die Kammer 1 gelangen soll, ist die Länge des Rauchweges    zwischen   dem Feuerraum 5 und der Kammer 1 entsprechend zu wählen.

   Weil das zu trocknende    Holz   bloss von den Rauchgasen umstrichen werden soll, darf zu deren Temperaturregelung keine Frischluft, kein Sauerstoff oder dergleichen Beimengung Verwendung finden. Zu dieser Regelung sind    Regelkappen   7, 8, 9 vorgesehen. Um auch bei gefüllter Kammer 1 ein gutes Verteilen des Rauches zu erreichen, ist zur    Holzauflage   im Abstand über dem Boden bzw. dem    Raucheintrittskanal   3 ein Rost oder Gitter 10 angeordnet. Unter diesem kann sich der Rauch verteilen, worauf er das    vorteilhaft   am Rost 10 stehend angeordnete    Holz   der Länge nach bestreicht.

   Jede    Kammer   1 ist mit einer dicht    ver-      schliessbaren   Eisentür 11 zum Einbringen des    Holzes   versehen. Die Praxis zeigt, dass beim derartigen Behandeln das    Holz   nicht nur durch und durch    gleich-      mässig   trocknet,    sondern   dass sich auch dessen    Säfte,   Harze usw. lösen und in    teerähnliche   Produkte verwandeln, die sich an den Aussenflächen    beizeriähn-      lich   ansetzen. Das so getrocknete    Holz   ist zäher und biegsamer als naturgetrocknetes und weist keinen Schwund auf.

   Während das Naturtrocknen von Hartholz je nach Stärke von 3-5 cm etwa 4 Jahre, von 6-10 cm 6 bis 10 Jahre und von 11-16 cm 11 bis 16 Jahre braucht, sind zum beschriebenen Trocknen etwa 8 bis 9    bzw.   10 bis 16    bzw.   25 Tage nötig, wobei    Weichholz   rascher    trocknet   als    Hartholz.   Vor dem Trocknen    ausgewässertes   und hierauf mittelst Luft    vorgetrocknetes      Holz   benötigt etwa    2/g   der angegebenen    Trocknungszeiten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem Holz, bei welchem das Holz in einer oder mehreren Kammern von den warmen Abgasen eines Holzfeuers bestrichen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase durch mit feuchtem Holz abgedecktes schwelendes Holz erzeugt werden und dass ihre Temperatur am Beginn des Trocknungs- prozesses annähernd 180 C und am Ende annähernd 34() C beträgt.
CH6872459A 1963-01-16 1963-01-16 Verfahren zum Trocknen von frischem oder vorgetrocknetem Holz CH370703A (de)

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