AT338501B - Verfahren und einrichtung zur entrindung von holzern aller arten - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur entrindung von holzern aller arten

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AT338501B
AT338501B AT612773A AT612773A AT338501B AT 338501 B AT338501 B AT 338501B AT 612773 A AT612773 A AT 612773A AT 612773 A AT612773 A AT 612773A AT 338501 B AT338501 B AT 338501B
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debarking
wood
heated
bark
chamber
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AT612773A
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English (en)
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ATA612773A (de
Inventor
Heinz Dr Zak
Robert Dipl Ing Fischer
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Entrindung von Hölzern aller Arten durch
Erwärmung unter Verwendung erhitzter, gasförmiger Medien, insbesondere zur Entrindung von Buchenstämmen, als Vorbereitung für ihre Verarbeitung in der Zelluloseindustrie, wobei die Hölzer nach ihrer Erwärmung durch eine Stossbeanspruchung entrindet werden. 



   Es ist bekannt, dass das geschlägerte Holz am Ort der Schlägerung händisch entrindet wird. Dieses
Verfahren ist sehr zeitaufwendig und bedingt Holzverluste. Es ist ferner bekannt, Hölzer in einer
Entrindungstrommel bei Temperaturen bis über 1000C feucht zu behandeln und dabei durch eine
Stossbeanspruchung zu entrinden. Auch dieses Verfahren bedingt einen grösseren Holzverlust. Das Rindenmaterial fällt nass an, so dass für seine Weiterverarbeitung eine Trocknung notwendig ist, die die Wirtschaftlichkeit weitgehend beeinflusst. 



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Entrindung mit Hilfe der Verbrennungsenergie der anfallenden Abfälle zu bewerkstelligen und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kambialzone des insbesondere wintergeschlägerten Holzes von den Abgasen einer Rindenverbrennungsanlage trocken auf etwa 90 bis 120, insbesondere 105 C, erhitzt wird und anschliessend die Hölzer aus der Wärmebehandlungskammer der
Entrindung zugeführt werden. Vorzugsweise werden die Hölzer durch Stürzen aus der Wärmebehandlungskammer entrindet. Insbesondere werden die Funken der Abgase der Rindenverbrennungsanlage vor dem Eintritt der
Abgase in die Wärmebehandlungskammer in einem Nasslöscher gelöscht. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass rauchgasseitig nach der
Rindenverbrennungsanlage ein Nasswäscher und nach diesem eine Wärmebehandlungskammer und eine
Entrindungsanlage, insbesondere Entrindungstrommel, vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Wärmebehandlungs- kammer mehrfach vorgesehen. 



   Die Erfindung wird an Hand eines Beispieles und nach der Zeichnung vereinfacht und schematisch dargelegt. 



   Das geschlagene Holz wird gemäss   Pfeil--l--vom Lagerplatz--2--zur Heizkammer--3--gebracht   und hernach in der   Entrindungsanlage--4--von   der Rinde befreit. Das entrindete Holz wird dort gemäss dem ausgezogenen Teil der Weiterverarbeitung in der Zelluloseindustrie zugeführt. Die Rinde wird gemäss der strichlierten   Linie--5--einer   Rindenverwertungsanlage, wie z. B. Rindenverbrennungsanlage--6--, zugeführt, in der die Rinde unter Luftzuführung gemäss   pfeil --7-- verbrannt   wird. Die Verbrennungsanlage --6-- wird in vorteilhafter Weise als Heisswassererzeugungsanlage ausgebildet, indem die Innenwandung mit einer   Kühlschlange --8-- ausgekleidet   wird.

   Das Rauchgas strömt gemäss Pfeil--11--in einen Nasswäscher   --9--,   wo die Wasserzuführung durch einen   Pfeil--10--angedeutet   ist. In dieser Anlage wird das Abgas auf etwa 2100C gekühlt und etwa mitgerissene Funken werden gelöscht. Das funkenfreie Rauchgas strömt nun in die   Heizkammer --3- zur Beheizung   des zu entrindenden Holzes und wird von dort über das   Gebläse--12--   einem Kamin zugeführt. 



   Die Hölzer werden vor ihrer Entrindung auf 2 m lange Stücke geschnitten. In der Heizkammer-3-erreicht die Kambialschicht des Holzes in etwa 10 bis 15 min eine Temperatur von   100 C,   bei welcher der Entrindungswiderstand bedeutend absinkt, so dass durch eine starke Stosswirkung, wie   z. B.   durch einen Aufprall bei einem Sturz aus 7 m Höhe oder durch Gegeneinanderschlagen in einer Entrindungstrommel, die Rinde von selbst abfällt. In einer Entrindungstrommel werden mehrere Hölzer mit etwa gleicher Festigkeit durch gegenseitiges Aneinanderstossen ohne Einwirkung von Dampf oder Wasser trocken entrindet. Diese Entrindung ist vollständig und erfolgt ohne Holzverlust in relativ kurzer Zeit. Die   Erwärm- und   Trommelzeit liegt bei etwa 20 bis 30 min, in Abhängigkeit von der Holzart. 



   Die Entrindungstrommel besteht im wesentlichen aus einem Blechbehälter von etwa 1 m Durchmesser und einer Länge etwas grösser als der längsten zu entrindenden Holzlänge. Die Entrindungstrommel wird durch einen Antrieb mit etwa 30 Umdr/min angetrieben. In dieser Trommel sind während des Betriebes ständig fünf Holzstämme mit einem Durchmesser von 150 bis 180 mm vorgesehen, so dass die zu entrindenden Stämme ständig einer   Stoss- und   Schlagwirkung bei einer Drehung der Trommel ausgesetzt sind. 



   Die Erwärmung des Holzes kann sowohl in einer Durchlaufanlage als auch in einer Anlage mit intermittierender Beheizung der   Heizkammer --3-- durchgeführt   werden. 



   Die Hauptbedeutung der Erfindung liegt aber nicht nur in der Arbeitserleichterung, sondern auch im Bereich des Umweltschutzes, da bei dieser Verfahrensweise keinerlei Schmutzwasser, welches Gerbstoffe enthält, anfällt. Gleichzeitig fällt die Rinde in verwendungsfähigem Zustand an, so dass durch die Rinde ein Teil des Energiebedarfes der nachgeschalteten Anlage gedeckt werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Entrindung von Hölzern aller Arten durch Erwärmung unter Verwendung erhitzter, gasförmiger Medien, insbesondere zur Entrindung von Buchenstämmen, als Vorbereitung für ihre Verarbeitung in der Zelluloseindustrie, wobei die Hölzer nach ihrer Erwärmung durch eine Stossbeanspruchung entrindet werden, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Rindenverbrennungsanlage vor dem Eintritt der Abgase in die Wärmebehandlungskammer in einem Nasslöscher gelöscht werden.
    4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, EMI2.2 (9) und nach diesem eine Wärmebehandlungskammer (3) und eine Entrindungsanlage (4), insbesondere Entrindungstrommel, vorgesehen ist. EMI2.3 kammer (3) mehrfach vorgesehen ist, wobei jeweils eine Kammer abwechselnd gefüllt, aufgeheizt und entleert wird.
AT612773A 1973-07-12 1973-07-12 Verfahren und einrichtung zur entrindung von holzern aller arten AT338501B (de)

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