CH370623A - Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschine mit motorisch angetriebener, schablonenabhängiger Schneidvorrichtung und schablonenunabhängiger Kreisschneidvorrichtung - Google Patents

Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschine mit motorisch angetriebener, schablonenabhängiger Schneidvorrichtung und schablonenunabhängiger Kreisschneidvorrichtung

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CH370623A
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CH6336158A
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Mueller-Endress Max
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Mueller Endress Max
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
    • B23K7/004Seam tracking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laser Beam Processing (AREA)

Description


  Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschine mit motorisch angetriebener,  schablonenabhängiger Schneidvorrichtung und schablonenunabhängiger  Kreisschneidvorrichtung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gelenk  arm-Gasbrennschneidmaschine mit, vorzugsweise  durch einen Elektromotor, angetriebener, schablonen  abhängiger Schneidvorrichtung und schablonenunab  hängiger Kreisschneidvorrichtung.  



  Es sind Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschinen  bekannt, die eine mittels Elektromotor angetriebene  und mittels Eisenschablone unter Magnetwirkung ge  steuerte Schneidvorrichtung aufweisen, wobei der am  Gelenkarm befestigte Motor samt Schneidvorrichtung  der Bewegung eines dem Schablonenumriss folgenden  Führungsritzels folgt. Bei diesen bekannten     Brenn-          schneidmaschinen    müssen auch einfache Kreis  schnitte mittels Schablonen ausgeführt werden, was  oft eine grosse Sammlung von Rundschablonen     mit     unterschiedlichen Radien erfordert. An solchen  Brennschneidmaschinen sind auch schon mittels Zir  keln, ohne Rundschablone arbeitende Kreisschneid  vorrichtungen montiert worden, die aber einen sepa  raten Friktionsantrieb benötigen, z.

   B. in Form eines  durch Federkraft von unten gegen eine Bahnscheibe  gedrückten Zweiradwagens mit Differential, da eben die  Zirkelspitze nicht im Mittelpunkt der auszuschnei  denden Platine eingesetzt ist, sondern ausserhalb  letzterer. Nachteile solcher bekannter     Gasbrenn-          schneidmaschinen    mit zirkelorientierter Kreisschneid  vorrichtung sind:

   Ungenaues Schneiden, da das zu  schneidende Material zufolge Hitzeeinwirkung der  Schneidflamme veränderlichen und ungleichmässigen  Spannungen ausgesetzt ist; die erforderliche grosse  Anzahl von zusätzlichen Teilen     bedingen    relativ  komplizierte Umstellungen beim Übergang vom  Schablonen- auf den Kreisschnitt; die Maschine kann  beim Übergang von einem zu einem andern Punkt    oder vom einen auf einen andern Kreisdurchmesser  nur relativ langsam verstellt werden.  



  Demgegenüber ist die erfindungsgemässe Gelenk  arm-Gasbrennschneidmaschine mit motorisch ange  triebener, schablonenabhängiger Schneidvorrichtung  und schablonenunabhängiger Kreisschneidvorrichtung  dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisschneidvorrich  tung mit dem Antrieb für die schablonenabhängige  Schneidvorrichtung kuppelbar ist und eine von einer  Zirkelstange durchsetzte, am Gelenkarm drehbar ge  lagerte Hülse aufweist, an der ein Schneiddüsenarm  befestigbar ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in der  Zeichnung     veranschaulicht,    und zwar zeigt:  Fig. 1 den eigentlichen Arbeitsteil der Maschine  im Aufriss, mit den beiden Schneidvorrichtungen, aber  ohne Verschalungen und Schneiddüse, Fig. 2 einen  Horizontalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,  Fig. 3 eine Draufsicht auf das Verschalungsblech mit  dem Kupplungsblock, und Fig. 4 eine perspektivische  Ansicht, in     einem    viel kleineren Massstab, des von  der Maschine abgenommenen     Antriebsapparates    bei  dessen Verwendung als Handapparat.  



  Der     an    sich bekannte Antriebsapparat B mit  Vor- und     Rückwärtssehalter    B1, Ein- und Aus  schalter B2 für den Elektromotor (nicht gezeigt),  Halter Hl für den Schneidbrenner (siehe D in     Fig.    4),  und Drehwiderstand B3 zum Einstellen der Schneid  geschwindigkeit, ist mittels zweier     Flügelmuttern    F  (nur eine gezeigt) am     vordern    Gelenkarm G des  Maschinenrahmens in horizontaler Arbeitslage be  festigt. Die     Gaszuleitungsschläuche    sind nicht gezeigt,  wohl aber das zum Motor führende Speisekabel K.

    Der vordere Gelenkarm G bildet zusammen     mit         einem     hintern    Gelenkarm (nicht gezeigt) einen in  einer Horizontalebene schwenkbaren Ausleger. Die  Motorwelle A treibt im Betrieb stets die Vertikal  welle 1 mit dem Schablonen-Führungsritzel 2 und  dem     Dauermagnet    3 über die Kegelräder 8 und 9.  



  Die Vertikalwelle 1 dient zum     Ausführen    von  Schablonenschnitten gemäss einer an einem Träger  teil<I>T</I> der Maschine     befestigten    Schablone<I>S,</I> und ist  von zwei Kugellagern (nicht gezeigt) in     einer    Hülse 4       geführt.    Der Magnet 3 ist mittels eines Konus (nicht  gezeigt) fest auf die durchgehende Welle 1 gepresst.  Das Magnet- oder Führungsritzel 2 ist ebenfalls in       einen    Konus des Magnetes 3 mittels Gewindes ein  gezogen.

   Ein     Griff    5a dient zum Drehen eines in  eine     Verzahnung    4a der     Hülse    4 greifenden     Stirn-          rades,    um die Hülse 4 und damit das Führungsritzel 2  in bezug auf die Schablone S heben und senken zu  können. Da die Bohrungen oben und unten in der  Halterung der Vertikalwelle 1 selten genau überein  stimmen, ist vorzugsweise     eine    biegsame Welle 6  vorgesehen, an der ein Sechskant 7 befestigt ist.  



  Das am untern Ende der Welle 1, das heisst der  biegsamen Welle 6 .sitzende Kegelrad 8 steht be  ständig im Eingriff mit     einem    entsprechenden, am  freien Ende der Antriebswelle A befestigten Kegel  zahnrad 9, das auch eine     Stirnzahnung    9' aufweist.  Durch Drehen eines mit seiner Achse in     einem    am  Gelenkarm G befestigten Gehäuse 16     mit    Verscha  lungsblech 17 und in einem an letzterem starr be  festigten Block 16a gelagerten Knopfes 14, kann die  Antriebswelle<I>A</I> des zum Antriebsapparat<I>B</I> gehören  den Motors mit einer zweiten, zur ersten Achse 1  parallelen Hohlachse W gekuppelt werden, die zum  Ausführen von Kreisschnitten, z. B. zum Herstellen  von     Platinen    aus dem Material M bestimmt ist.

    



  Auf der Achse des     Drehknopfes    14 ist eine  Schnecke 14a befestigt, die mit einer Verzahnung 13a  auf einer Hülse 13 im     Eingriff    ist, womit diese     im     Block 16a gelagerte Hülse gedreht werden     kann.    In  letzterer ist eine, am einen Ende das Stirnzahnrad 10  tragende Drehachse 12     exzentrisch    und verschiebbar       gelagert,    deren anderes Ende eine Schnecke 12a  trägt, die zum Eingriff     in    ein starr an der Hohlachse  W     befestigtes    Schneckenrad 15 bestimmt ist.     An    der  Hohlwelle<I>W</I> ist ferner ein Halter<I>H2</I> starr befestigt.

    Ist nun die Antriebswelle<I>A</I> mit der Hohlachse<I>W</I>  über die Schnecke 12a und das Schneckenrad 15 ge  kuppelt, so werden     also    beide     Vertikalwellen    1 und  W angetrieben, und eine an einem durch den Halter  H2 gesteckten Vierkant (nicht gezeigt) befestigte  Schneiddüse (nicht gezeigt) wird also bei entfernter  Schablone S     einen    Kreisschnitt von beliebigem Radius  ausführen. Zu diesem Zweck wird die Zentrierspitze  Z" einer     Zirkelstange    Z, die die Hohlwelle W gleitbar    durchsetzt, einfach auf den von einem Körner vor  markierten Punkt der Materialplatte M gesetzt.

   Zum  Heben und Senken der     Zirkelstange    Z ist ein Hand  griff<B>Z</B> vorgesehen, und eine obere und eine untere  Feder 20 bzw. 21 erlaubt der Zirkelstange Z eine  Federung nach oben und unten.  



  Soll der Antriebsapparat B als Handapparat, wie  in Fig. 4 gezeigt ist, verwendet werden, z. B. für sehr  lange Schnitte oder zum Schneiden von Platinen von  mehr als etwa 90 cm Durchmesser, so kann er durch  Lösen der beiden Flügelmuttern F vom Gelenkarm G  abgenommen und an der Lagerplatte 22 einer mit  zwei Laufrollen 22c versehenen Stütze 22b befestigt  werden, die einen     Handgriff    22a aufweist. Dabei       wird    für geradlinige Schnitte der Antriebsapparat B  mit der Schneiddüse D und der Stütze 22b auf eine  Laufschiene L gesetzt, deren Breite der Spurweite  von Antriebsrollen 22d und der Laufrollen 22c ent  spricht. In Fig. 4 bezeichnet K wiederum das Strom  zuführkabel für den Motor im Antriebsapparat B,  während die Gaszuleitungsschläuche nicht gezeichnet  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschine mit moto risch angetriebener, schablonenabhängiger Schneid vorrichtung und schablonenunabhängiger Kreis schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisschneidvorrichtung mit dem Antrieb für die schablonenabhängige Schneidvorrichtung kuppelbar ist und eine von einer Zirkelstange durchsetzte, am Gelenkarm drehbar gelagerte Hülse aufweist, an der ein Schneiddüsenarm befestigbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wellen der beiden Schneid vorrichtungen vertikal am Gelenkarm gelagert sind, der Antriebsapparat abnehmbar am Gelenkarm be festigt, und am Antriebsapparat ein Halter für den Schneidbrenner der schablonenabhängigen Schneid vorrichtung starr befestigt ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle der schablonenabhängigen Schneidvorrichtung samt dem auf dieser befestigten Führungsritzel und Dauer magnet höhenverstellbar, und die Zirkelstange ent gegen Federbelastung verschiebbar ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für den Schneidbrenner der schablonenunab- hängigen Kreisschneidvorrichtung starr an der dreh bar gelagerten Hülse befestigt ist.
CH6336158A 1958-08-27 1958-08-27 Gelenkarm-Gasbrennschneidmaschine mit motorisch angetriebener, schablonenabhängiger Schneidvorrichtung und schablonenunabhängiger Kreisschneidvorrichtung CH370623A (de)

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