CH370266A - Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Düngerstreuern - Google Patents

Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Düngerstreuern

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Publication number
CH370266A
CH370266A CH7272059A CH7272059A CH370266A CH 370266 A CH370266 A CH 370266A CH 7272059 A CH7272059 A CH 7272059A CH 7272059 A CH7272059 A CH 7272059A CH 370266 A CH370266 A CH 370266A
Authority
CH
Switzerland
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protection device
hood
spreader
upper cover
draft
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Application number
CH7272059A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Dreyer
Original Assignee
Amazonen Werke Dreyer H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Amazonen Werke Dreyer H filed Critical Amazonen Werke Dreyer H
Publication of CH370266A publication Critical patent/CH370266A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/001Centrifugal throwing devices with a vertical axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
    • A01C15/008Aprons; Deflecting plates; Band-spreading attachments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description


  



  Windschutz-Vorrichtung an   Zentrifugal-Düngerstreuern   
Vorliegende Erfindung betrifft eine Windschutz Vorrichtung an   Zentrifugal-Düngerstreuem.    Diese Vorrichtung hat den Zweck, den Windeinfluss beim Ausstreuen von körnigen Düngern und besonders das Stauben beim Ausstreuen pulverförmiger Streustoffe zu verhindern.



   Für derartige Schleudermaschinen, die den Dünger mittels einer oder mehrerer rotierender Scheiben, hin und her schwingender Rüssel usw. ausstreuen, sind Windschutzhauben bekanntgeworden, die das Schleuderorgan der Maschine   ellipsenförmig    umgeben. Weiterhin sind Schutzhauben bekannt, die kastenartig als Ausleger links und rechts an den Streuern angebaut werden. Die erstgenannte Art er  möglicht    zumindest theoretisch ein gleichmässiges Ausstreuen des   Streustoffes,    hat aber den Nachteil, dass die Schleuderscheibe vom Schlepper einen   grö-    sseren Abstand entsprechend dem Durchmesser der die Scheibe umgebenden Haubenellipse erhalten muss. f3.



   Dadurch ist es nicht möglich, die Maschine auf einen Ackerschlepper aufzusatteln, sondern es wird ein besonderes Fahrgestell notwendig, welches die Maschine naturgemäss stark verteuert und besonders ihr Gewicht erhöht.



   Die an zweiter Stelle genannte Haubenart kann theoretisch nur dann zufriedenstellend eingesetzt werden, wenn die Maschine, die z. B. normalerweise für ein Streuen ohne Windschutz und eine Arbeitsbreite von 8-12 m bei körnigen Düngersorten abgestimmt ist, beim Streuen mit Windschutz   völllig    neu eingestellt wird, da die   Düngerteilchen    zwangläufig gegen die Seitenverkleidungen der Schutzhauben prallen und dadurch in ihren Wurfbahnen gestört werden. Diese besondere Einstellung ist nur möglich, wenn unter diesen Hauben noch zusätzliche Einbauteile, wie regulierbare Blenden, Bremsen, Gitter usw. eingebaut sind.

   Dadurch werden diese Hauben relativ teuer, wobei die empfindlichen Korrektureinbauten nach kurzer Gebrauchszeit entweder völlig verrostet sind -die Düngemittel sind bekanntlich stark korrosions  fördernd-oder    zumindest durch anhaftenden Streustoff in ihrer Wirkung stark beeinträchtigt werden.



  Ausserdem werden durch diese Einbauten die pulverförmigen   Streustoffpartikeln    erst recht durcheinandergewirbelt, so dass sich praktisch unter der   Schutz-    haube ein in seiner Gleichmässigkeit völlig unkon  trollierbarer    Streustoffnebel ergibt, der in dichten   Wolken    unter der unteren Abdeckung einer derartigen Schutzhaube hervorquillt. Hinzu kommt, dass die gegen die Seitenwände und Einbauten derartiger Schutzhauben prallenden   Düngerteilchen    sich zum Teil festsetzen und durch Eigengewicht und   Erschüt-    terungen von Zeit zu Zeit in Klumpen abfallen und dadurch zur weiteren Ungleichmässigkeit des Streubildes beitragen.



   Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile auf einfache Weise zu beseitigen. Ihr Hauptgedanke ist, das von der Schleuderscheibe   abströ-    mende   Luft-Streustoff-Gemisch    in seiner Bewegungstendenz nicht zu stören, bevor es denErdboden erreicht hat ; d.   h.    eine Abdeckung zu schaffen, die den Ge  mischstrom    weiterleitet, ohne ihn selbst zu verändern, ihn aber nach aussen hin abschirmt, so dass auch von aussen keine Störung eintreten kann. Die Windschutz Vorrichtung nach der Erfindung ist demgemäss gekennzeichnet durch eine Haube, deren obere Abdeckung eine der Bewegung des abgeschleuderten Luft-Streustoff-Gemisches wenigstens annähernd parallele Form besitzt.



   Bei in genau horizontaler Ebene sich bewegenden Schleuderorganen kann dies durch eine Haube erreicht werden, die entsprechend der Wurfparabel eine von dem Schleuderorgan zum Boden parabelförmig verlaufende Form hat. 



   Bei auf Schleppern aufgesattelten Maschinen ist die Zuführung des Streugutes auf das Schleuderorgan notwendigerweise derart, dass die Maschinen nur nach hinten streuen. Dadurch ist bei diesen Maschinen nur eine Abdeckung nach hinten erforderlich.



  Voraussetzung hierfür ist, dass die obere Abdeckung der Haube parabelförmig mit der Ausgangsrichtung in der Schleuderscheiben-Ebene nach hinten und seitlich zum Boden führt.



   Bei   Zentrifugalstreuem, die infolge ihrer Anbau-    art an den Schlepper abgesenkt bzw. nach hinten geneigt werden können, besteht die Möglichkeit, die Windschutzhaube in ihrer Bauart zusätzlich dadurch zu vereinfachen, dass ihre obere Abdeckung die Form einer geraden Fläche besitzt, die tangential an die Wurfbahnen der   Streustoffpartikeln    angelegt werden kann.



   Um eine seitliche Anpassung der Vorrichtung an die Streustoff-Wurfbahnen zu erreichen, können links und rechts über die Maschinenbreite hinausragende Seitenausleger schwenkbar an der Vorrichtung abgelenkt sein, die durch Federn in Arbeitsstellung gezogen werden, deren Endstellung verstellbar angeordnete Halteorgane bestimmen. Hierdurch ergeben sich neben der zusätzlichen Einstellmöglichkeit eine schnelle und einfache Umstellung der Vorrichtung von der Arbeits-in die Transportstellung und ein Schutz gegen Beschädigungen durch federndes Ausweichen der Seitenausleger beim oft während der Arbeit unvermeidlichen Anstossen an Zäune, Bäume oder andere Hindernisse.



   Eine solche Windschutzhaube kann zusätzlich um eine horizontale Achse schwenkbar am Steuer angelenkt werden, wobei die hintere Kante der Haube durch verstellbar angeordnete Seile oder Ketten mit dem Streuer verbunden ist. Hierdurch ist eine Anpassungsmöglichkeit der Vorrichtung in senkrechter Ebene an die Wurfbahnen der abgeschleuderten   Streustoffpartikeln    derart gegeben,   dal3    bei flacheren Wurfbahnen, d. h. grösseren Wurfweiten, die obere   Haubenabdeckung    durch Verkürzen der Seile oder Ketten auf einen geringeren Neigungswinkel, bei kürzeren Wurfweiten durch Verlängerung der Seile oder Ketten auf einen grösseren Neigungswinkel eingestellt wird.



   In der Zeichnung ist die Erfindung an einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.



  Fig.   1    zeigt eine Windschutzhaube mit parabelförmig ausgebildeter, oberer Abdeckung an einem Anbau Zentrifugalstreuer in Seitenansicht ; Fig. 2 die gleiche Ausführung mit federnd abschwenkbaren Seitenaus  legern    in Arbeitsstellung in der Ansicht von oben, Fig. 3 die gleiche Ausführung mit in Transportstellung zurückgeklappten Seitenauslegern in der Ansicht von oben, Fig. 4 eine Windschutzhaube, deren obere Abdeckung die vereinfachte Form einer ebenen Fläche besitzt, an einem nach hinten geneigten Anbau-Zentrifugalstreuer in der Seitenansicht.



   Das vom   Streuorgan    1 abgeschleuderte Luft Streustoff-Gemisch strömt zunächst mit hoher, dann nach und nach abnehmender Geschwindigkeit nach hinten und nach den Seiten zum Erdboden. Dadurch, dass die obere Abdeckung der   Windschutzvorrichtung    2 parallel zur Bewegungsrichtung der Streustoffpar  tikeln    4 gerichtet ist, können sich diese Partikeln zum grössten Teil ohne Störung durch Anstossen und Anprallen an Teile dieser Vorrichtung auf den Boden absetzen, so dass nur noch wenige Partikeln mit der Luft aus dem Spalt 3 entweichen.



   Um bei der Arbeit Schäden an der Windschutz Vorrichtung durch oft unvermeidbares Anstossen an Pfähle, Bäume und andere Hindernisse zu vermeiden, sind die seitlichen Ausleger 5 in den Punkten 6 schwenkbar gelagert (Fig. 2). Durch die beiderseits zwischen Streuerrahmen und Ausleger 5 angebrachte Feder 7 werden die Ausleger nach aussen gezogen, wobei das beiderseitig verstellbare Seil 8 die äussere Endstellung bestimmt. Der Ausleger 5 weicht somit beim Anstossen nach hinten aus und schnellt nach Passieren des Hindernisses in seine Ausgangsstellung zurück.



   Durch die Veränderung der Seillänge kann die Haube ausserdem auf die sich bei den verschiedenen pulverförmigen Düngersorten ergebenden, unterschiedlichen   Streubreiten    eingestellt werden.



   Zum Transport werden durch verkürzte   Einhän-    gung der Seile 8 die Ausleger 5 einfach nach hinten geklappt (Fig. 3).



   Die vereinfachte Form der Windschutzvorrichtung mit ebener oberer Abdeckung wird vorzugsweise zusätzlich um die Achse 9 drehbar an den Streuerrahmen angelenkt (Fig. 4). Das Seil bzw. die Kette 10 wird im Haken 12 eingehängt und dient zur Höheneinstellung der hinteren Rahmenkante 11. Durch Veränderung der Seil-bzw. Kettenlänge ist eine zusätzliche Abstimmung auf die Streubreite möglich. Die vorliegende Erfindung ermöglicht also, eine Windschutz-Vorrichtung zu schaffen, die trotz ihrer Einfachheit die Nachteile bisher bekannter Vorrichtungen nicht aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Dünger- streuern, gekennzeichnet durch eine Haube (2), deren obere Abdeckung eine der Bewegung des abgeschleuderten Luft-Streustoff-Gemisches mindestens annä- hernd parallele Form besitzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Windschutz-Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Abdeckung der Haube eine ebene Fläche ist, die tangential an die Wurfbahnen der Streustoffpartikeln anlegbar ist.
    2. Windschutz-Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass links und rechts über die Maschinenbreite hinausragende Seitenausleger schwenkbar an der Vorrichtung angelenkt sind und durch Federn (7) in Arbeitsstellung gezogen werden, deren Endstellung verstellbar angeordnete Halteorgane (8) bestimmen.
    3. Windschutz-Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umstellung von der Arbeits-in die Transportstellung die Seitenaus- leger durch die schwenkbare Anlenkung an den Streuer nach hinten klappbar sind und durch ver kürzte Einhängung der Halteorgane (8) in dieser Stellung gehalten werden können.
    4. Windschutz-Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) um eine horizontale Achse (9) schwenkbar am Streuer angelenkt ist, wobei die hintere Kante (11) der Haube (2) durch verstellbar angeordnete Seile oder Ketten (10) mit dem Streuer verbunden ist.
CH7272059A 1958-05-02 1959-04-28 Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Düngerstreuern CH370266A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA29385A DE1092716B (de) 1958-05-02 1958-05-02 Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Duengerstreuern

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CH370266A true CH370266A (de) 1963-06-30

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ID=6926909

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CH7272059A CH370266A (de) 1958-05-02 1959-04-28 Windschutz-Vorrichtung an Zentrifugal-Düngerstreuern

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DE (1) DE1092716B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2784974A (en) * 1949-05-24 1957-03-12 Aubrey L Jones Apparatus for distributing pulverulent material
FR1035995A (fr) * 1951-04-20 1953-09-02 Appareil à traction animale ou mécanique pour répandre des matières pulvérulentes sur les plantes
DE1751019U (de) * 1957-06-21 1957-08-22 August Gruse Maschinenfabrik Duengerstreuer mit schleuderrad.

Also Published As

Publication number Publication date
DE1092716B (de) 1960-11-10
BE578345A (fr) 1959-08-31

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