CH370265A - Montre-bracelet - Google Patents

Montre-bracelet

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CH370265A
CH370265A CH705261A CH705261A CH370265A CH 370265 A CH370265 A CH 370265A CH 705261 A CH705261 A CH 705261A CH 705261 A CH705261 A CH 705261A CH 370265 A CH370265 A CH 370265A
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CH
Switzerland
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radical
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water
hydrogen
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Application number
CH705261A
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Inventor
Haas Raoul
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Montres Universal Perret & Ber
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    • G04B37/14Suspending devices, supports or stands for time-pieces insofar as they form part of the case
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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/005Buckles combined with other articles, e.g. with receptacles
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
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Description


  



  Verfahren zur antistatischen Ausrüstung von Textilfasern
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur antistatischen Ausrüstung von Textilfasern, welches darin besteht, dass man das Fasergut mit wϯrigen L¯sungen von noch selbstvernetzbaren Polyadditionsprodukten aus mindestens 2 reaktionsfähige Wasserstoffatome besitzenden Polyaminen und Polyglycidyl äthern der Formel
EMI1.1     
 in der X einen mindestens dreiwertigen organischen Rest -vorzugsweise einen Rest von Polyalkoholen, wie Glyzerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit oder Sorbitund Y Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeuten und Z für Wasserstoff, für die   Hydroxytgruppe    oder für einen organischen oder anorganischen Restz.

   B. für einen aliphatischen,   cyctoa ! iphatischen, aroma-    tischen oder heterocyclischen Kohlenwasserstoffrest, für den Rest eines Fettalkohols, eines   Polyalkylenglykol-    äthers, einer Fettsäure, eines Fettsäureamids, eines Polyamins, eines Polyimins, eines   Moaoalkyiatmns    oder eines Dialkylamins, einer quartären Ammoniumgruppe oder eines   Silikons,    für Halogen oder für die   Grcppen    -COOH und NH2, bevorzugt für den Rest eines Dialkylamins, dessen Alkylgruppen 8 bis 20 Kohlenstoffatome enthalten, - stehen, wÏhrend m eine Zahl von 2 bis 6, n eine Zahl von 0 bis   4    und   p    sowie r unab  hängig    voneinander eine Zahl   von.

   1 bis 100 bedeuten,    imprägniert und anschliessend   trockneb.   



   Als mindestens zwei reaktionsfähige Wasserstoffatome besitzende Polyamine, die den in Betracht kommenden   Polyadditionsprodukten    zugrunde liegen k¯nnen, seien beispielsweise genannt :
Athylendiamin,   Tetramethylendiamin    ;
Hexamethylendiamin, DiÏthylentriamin,
TetraÏthylenpentamin, PentaÏthylenhexamin,
Dipropylentriamin,   Bis-(γ

  -aminopropyl)-methylamin,       Bis- (y-aminopropyl)-dodecylamin,
Bis- (y-aminopropyl)-octadecylamin,
Bis- (y-aminopropyl)-piperazin,   
N, N'-Bis-(¯-hydroxyÏthyl)-Ïthylendiamin,    N-ss-Cyanäthyl-äthylendiamin,   
N, N'-Bis-(¯-cyanÏthyl)-Ïthylendiamin,
N-¯-CarbamidoÏthyl-Ïthylendiamin,    y, y'-Diaminopropyläther,     ¯thylenglykol-?,?'-diaminopropylÏther,    n-Butylenglykol-owco'-diaminopropyläther,    und   N-(1, 6-Hexandiamin)-3-pyrolidon    der Formel
EMI1.2     

Als Polyglycidyläther der eingangs angegebenen   all-      gemeinen    Formel seien beispielsweise die Verbindungen genannt, die erhältlich sind, wenn man Alkylenoxyde, wie   Athylenoxyd,    Propylenoxyd oder Butylenoxyd,

   auf mindestens dreiwertige Polyalkohole, wie Glyzerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit oder Sorbit, zur Einwirkung bringt, die Einwirkungsprodukte mit Epichlorhydrin umsetzt, aus den Umsetzungsprodukten Chlorwasserstoff   abspaltet und gewiinschtenfalls in die gebilde-    ten   Polyglycidyläther    einen dem Symbol Z entprechenden Rest in an sich bekannter Weise einführt, beispielsweise einen Dialkylaminrest durch Umsetzung einer Glycidylgruppe mit einem Dialkylamin.



   Um die erfindungsgemäss zu verwendenden Lösungen der Polyadditionsprodukte zu bereiten, geht man vor  teilhafterweise    so vor, dass man die in Betracht   kommen-    den Komponenten in Wasser oder organischen   Lösungs-    mitteln, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol und Athylenglykolmonomethyläther, gegebenenfalls unter Mitwirkung von Emulgiermitteln bei einer Temperatur von 20 bis   50  C    miteinander umsetzt, wobei man die Umsetzung zweckmässig bei einer Konzentration von etwa 40% beginnt,

   sie nach Erreichen einer Viskosität von 50 bis 100 cP unter Erniedrigung der Konzentration auf etwa 25 bis 15 % weiterführt und dann durch Einstellung des pH-Wertes der schwach alkalischen Reaktionslösung mit organischen oder anorganischen Säuren auf etwa 2 bis 7 und gegebenenfalls durch weitere Verdünnung abbricht, wenn eine 25   %    ige Lösung nach Einstellung des pH-Wertes auf 2 bis 7 bei   25  C    eine Viskosität von 20 bis 300 cP hat, oder wenn eine 20   %    ige Lösung nach Einstellung des pH-Wertes auf 2 bis 7 eine Viskosität von 10 bis 300 cP hat oder wenn eine 15   % ige Lösung    nach Einstellung des pH-Wertes auf 2 bis 7 eine Viskosität von 5 bis 300 cP hat.

   Das Mengenverhältnis zwischen der Aminkomponente und der   Polyglycidylätherkomponente    soll zweckmässig so gewählt werden, dass auf jedes reaktionsfähige Wasserstoffabom der Aminkomponente 0, 3 bis 3-vorzugsweise 0, 7 bis 1, 3-Glycidylgruppen entfallen, um die Selbstvernetzbarkeit der zu verwendenden Polyadditionsprodukte zu gewährleisten. Die so bereiteten Lösungen der Polyadditionsprodukte sind dann vor ihrer Verwendung je nach dem gewünschten Imprägnierverfahren noch mit Wasser zu verdünnen.



   Das Imprägnieren der Textilfaser mit den Lösungen kann in verschiedener Weise erfolgen, beispielsweise auf dem Foulard, im Ausziehverfahren oder durch   Besprü-    hen. Ist bei der Bereitung der Polyadditionsprodukte der pH-Wert der viskosen Lösungen auf 2 bis 7 mittels anorganischer Säuren eingestellt worden, empfiehlt es sich, die verdünnten Lösungen vor ihrem Einsatz mittels Natriumbicarbonat, Soda oder Natronlauge auf einen pH Wert von 8 bis 11 einzustellen. Der pH-Wert von 4 bis 7, der sich einstellt, wenn man bei der Bereitung der Polyadditionsprodukte zum Abbrechen der Umsetzung organische Säuren benutzt, kann beibehalten werden, was in manchen Fällen, z.   B.    bei der Behandlung von alkaliempfindlichen Textilfasern oder Färbungen, von Vorteil ist.

   Die erforderlichen Mengen an den in Betracht kommenden   Polyadditionsprodukten    lassen sich von Fall zu Fall durch Vorversuche leicht ermitteln. lm allgemeinen erweist es sich als   ausreichendi    wenn so viel Polyadditionsprodukte auf das Fasermaterial aufgebracht werden, dass das Material eine   Gewichtszu-    nahme von 0, 5 bis 10%-vorzugsweise 1 bis 3%erfährt. Gewünschtenfalls kann man den wässrigen   Lb-    sungen, die zur antistatischen Ausrüstung dienen, auch noch andere, zur Behandlung faseriger Materialien geeignete Hilfsmittel, wie z. B. Appreturmittel, Weichmacher, Hydrophobiermittel und Farbstoffe bzw. Pigmente, zusetzen.



   Das Trocknen der imprägnierten   TextHfasern    kann bei Raumtemperatur oder auch bei erhöhter Temperatur erfolgen.   Ward    die Trocknung bei 60 bis 140 C vorgenommen, so genügt eine Zeitspanne von 10 bis 0, 5 Minuten, erfolgt das Trocknen bei Raumtemperatur, so ist im allgemeinen eine Lagerung von   I    bis 3 Tagen angebracht.



   Die mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens erzielte antistatische Ausrüstung auf beispielsweise Fasern, Fäden oder Geweben aus Wolle, Cellulosetriacetat, synthetischen Polyamiden, Polyestern, Polyacrylnitril und Polypropylen besitzt eine hervorragende   Beständig-    keit gegenüber Waschen mit üblichen   Haushaltswasch-    mitteln oder gegenüber Reinigungen mit gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln. Steht Z in der eingangs angegebenen Formel der Polyglycidyläther-Komponente für eine hydrophile Gruppe, z.

   B. für die   Hydroxyl-    gruppe oder für den Rest eines   Polyalkylenglykoläthers,    eines Polyamins, eines   Polyimins    oder einer quartären Ammoniumgruppe, so werden Textilfasern synthetischer Herkunft gleichzeitig   hyd'rophil    ausgerüstet ; steht Z für eine hydrophobe Gruppe, z. B. für den Rest eines N, N Distearylamins oder eines Silikons, so werden die fa. serigen Materialien gleichzeitig hydrophobiert, während sie dann, wenn Z für einen hoheren Alkylrest, z. B. für den Stearylrest, oder für eine einen solchen Rest enthaltende Gruppe, z. B. für eine Stearyltrimethylammoniumgruppe, steht, gleichzeitig einen   Weichmachungs-    effekt erfahren.

   Bemerkenswert ist, dass Gewebe, die er  findungsgemäss    behandelt sind oder die aus erfindungsgemäss behandelten Fasern oder Fäden hergestellt sind, keine nachteiligen Versteifungen aufweisen.



   Es ist bereits bekannt, faserige Materialien dadurch antistatisch auszurüsten, dass man sie mit wässrigen Lösungen, welche Polyamine und   Polyglycidyläther    in Mischung miteinander enthalten, imprägniert und die Imprägnierungen nach dem Trocknen härtet. Vor diesem Verfahren zeichnet sich das Verfahren der vorliegenden Erfindung dadurch aus, dass hierbei ein   Einstoff-Produkt    und nicht eine Mischung aus zwei verschiedenen Pro  dukten    zur Anwendung   gelant,    dass bei einer Durchführung keine Geruchsbelästigung durch freie Amine auftritt und dass ein Härten der Imprägnierungen nach dem Trocknen entfällt.



      Beispiel I       Ungefärbte    oder gefärbte Gewebe aus Fäden, die aus   Polyacrylnitril-,      Polyester-oder    synthetischen Polyamidfasern hergestellt sind, werden auf dem Foulard mit einer wässrigen Flotte getränkt, die im Liter 130 g der nachstehend beschriebenen 15   %    igen Lösung enthält und einen pH-Wert von 5 aufweist. Die getränkten Gewebe werden auf eine Gewichtszunahme von etwa 100%   abgequetscht    oder abgeschleudert und dann auf einem Spannrahmen durch einen Luftstrom von 120  C im Laufe von 2 Minuten getrocknet.

   Die so behandelten Gewebe zeigen einen ausgezeichneten antistatischen Effekt, der auch nach mehreren Wäschen mit üblichen Haushaltswaschmitteln in der Waschmaschine oder nach mehrfachen Reinigungen mit üblichen organischen Lösungsmitteln bei den für synthetische Fasern   gebräuch-    lichen Temperaturen erhalten bleibt.



   Gewünschtenfalls kann man der Behandlungsflotte je Liter noch 1, 5 g eines kationaktiven Weichmachers, z. B. eines Kondensationsproduktes aus Fettsäure und   Diäthy-    lentriamin, zusetzen ; hierdurch   la (3t    sich auf den Geweben eine Verbesserung des Griffes erzielen, ohne dass dabei der antistatische Effekt oder dessen Waschbeständigkeit   beinträchtigt    wird.



   Die verwendete 15   %    ige Lösung war folgendermassen hergestellt worden   : 1    Mol Trimethylolpropan wurde mit 25 Mol Athylenoxyd umgesetzt, das erhaltene   Oxäthy-      lierungsprodukt    wurde dann mit 3 Mol a-Epichlorhydrin zur Reaktion gebracht, und die gebildete Chlorhydrinverbindung wurde durch Abspaltung von Chlorwasserstoff in den entsprechenden   Polyglycidyläther    übergeführt.



  595 g des so erhaltenen   Polyglycidyläthers,    der ein EpoxydÏquivalent von 595 besa¯, wurden in 595 ml Wasser gel¯st, und in diese L¯sung wurde dann im Laufe von 30 Minuten bei 25  C unter Rühren und Kühlen eine L¯sung aus 27 g Hexamethylendiamin (0, 233 Mol) und 200 ml Wasser eingetragen. Die Reak  tionsmischung    wurde anschliessend unter Rühren so lange auf 25¯C gehalten, bis die ViskositÏt der L¯sung auf 50 cP angewachsen war; dies war etwa 40 Minuten nach beendetem Eintragen der   Hexamethylendiaminlö-    sung der Fall. Nunmehr wurden 600 ml Wasser hinzugegeben, wodurch die Viskosität auf etwa 20   cP/25  C    abfiel.

   Als nach etwa 45 Minuten die Viskosität wiederum einen Wert von 50   cP/25  C    erlangt hatte, wurden nochmals 600   ml    Wasser hinzugegeben, wodurch die Viskosität auf etwa 30   cP/25  C    abfiel. Als nach etwa 15 Minuten die Viskosität wiederum auf 50   cP/25  C    gestiegen war, wurden erneut 600 ml Wasser hinzugegeben, wodurch die Viskosität auf 35 cP/25  C abfiel, und als nach weiteren 10 Minuten die Viskosität wieder auf 50   cP/25'C    gestiegen war, wurden abschliessend nochmals 600 ml Wasser hinzugefügt, wodurch die Vis  kosität    auf etwa 40 cP/25 C absank. Die Umsetzung wurde noch fortgesetzt, bis die Viskosität 100   cP/25  C    betrug.

   Danach wurde die Umsetzung durch Zusatz von 36 g Eisessig und 293 ml Wasser abgebrochen.



   Die so hergestellte 15 %ige L¯sung hatte einen pH Wert von 5 und eine ViskositÏt von 92 cP/25¯C.



   Man erhält ebenfalls hervorragende waschbeständige antistatische Ausrüstungen, wenn man die Gewebe in der angegebenen Weise mit einer Flotte behandelt, die im Liter anstelle von 130 g der angeführten   15 %    igen L¯sung 130 g solcher 15 %igen L¯sungen enthÏlt, die unter Einsatz von 17,5 g ¯thylendiamin (80 %ig), 20,5 g Tetramethylentetramin oder 34 g   y, y-Diaminopropyl-    methylamin anstelle von 27 g Hexamethylendiamin in der oben angegebenen Weise   hergestelllt waren.   



   Beispiel 2
Man verfährt wie in Beispiel   I    angegeben, jedoch mit dem Unterschied, dass die wässrige Flotte im Liter statt 130 g der dort angegebenen 15 %igen L¯sung 130 g der nachstehend erlÏuterten L¯sung enthÏlt. Die auf diese Weise behandelten Gewebe besitzen ebenfalls eine sehr gute antistatische Ausrüstung von hervorragender WaschbestÏndigkeit.



   Die verwendete 15 %ige L¯sung war folgenderma ssen hergestellt worden : 595 g des in Beispiel   1    beschriebenen PolyglycidylÏthers wurden in 595 ml Wasser gel¯st und in die L¯sung wurde im Laufe von 30 Minuten bei 25 C unter Rühren und Kühlen eine L¯sung aus 29 g Hexamethylendiamin (0, 25 Mol) und 220 ml Wasser   eingetTagen.    Die Reaktionsmischung wurde anschliessend unter Rühren so lange auf 25 C gehalten, bis die Viskosität von anfänglich 15 cP auf 250 cP angewachsen war ; dies war nach ungefähr einer Stunde der Fall. Die Umsetzung wurde dann durch Zugabe von 48 g AdipinsÏure und 2692 ml Wasser abgebrochen. Die so erhaltene 15 %ige L¯sung besa¯ eine ViskositÏt von 20   cP/25  C    und einen pH-Wert von 6.



   Beispiel 3
Man verfährt wie in Beispiel   1    beschrieben, jedoch mit dem Unterschied, dass man statt der dort angeführten Behandlungsflotte eine Flotte verwendet, die im Liter 200 g der nachstehend erläuterten 10% igen Lösung enthält. Die so behandelten Gewebe weisen einen hervorragenden antistatischen Effekt auf, der gegen mehrfache Wäsche beständig ist, sie zeigen au¯erdem auch einen weicheren Griff als die unbehandelten Gewebe.



   Die verwendete   10%    ige L¯sung war folgenderma ssen hergestellt worden : 123 g eines   Polyglycidyläthers,    der aus s Mol Trimethylolpropan, 25 Mol Athylenoxyd, 3 Mol Epichlorhydrin und 0, 8 Mol N-Distearylamin hergestellt war und ein   Epoxydäquivalent    von 1230 besass, wurde in einer   50  C    warmen Mischung aus 100 g Methanol und 15 g Wasser gelöst und innerhalb von 5 Minuten mit einer L¯sung versetzt, die aus 2, 9 g Hexamethylendiamin (0, 025 Mol) und 30 ml Wasser bereitet war. Die Reaktionsmischung wurde dann noch so lange auf   50  C erwärmt,    bis sie eine Viskosität von etwa 100 cP erlangt hatte.

   Hierauf wurde die Reaktionsmischung in einem Zuge mit einer   50  C    warmen L¯sung aus 34 g Eisessig und 988 ml Wasser versetzt und un  verzüglich    auf   20  C abgekühlt.   



   Beispiel 4
Stränge aus Garnen, die aus   Polyacrylnitril-,    Polyester-, synthetischen   Polyamid-Fasem    oder aus anderen synthetischen Materialien hergestellt sind, werden nach einer üblichen Färbung im Flottenverhältnis   1    : 40 bei einer Temperatur von   40     C in ein wässriges Bad   ein-    gebracht, welches im Liter 0, 2 g wasserfreies Soda und 5 g der nachstehend beschriebenen 15 %igen L¯sung enthÏlt. Das Bad wird dann innerhalb von 20 Minuten auf   85-90  C    erhitzt und weitere 30 Minuten auf dieser Temperatur gehalten.

   Hiernach kühlt man das Bad in üblicher Weise durch Wasserzugabe auf etwa   30  C    ab, schleudert das Strangmaterial und trocknet es abschliessend bei ungefähr   60  C    in einem Trockenschrank.



  Das so behandelte Material ist hervorragend antistatisch ausger stet. Die Ausr stung bleibt auch nach mehrfachen WÏschen mit  blichen Hausratswaschmitteln oder nach mehrfachen Reinigungen mit gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln erhalten. Gewünschtenfalls kann man der Behandlungsflotte je Liter noch   1,    5 g eines kationaktiven Weichmachers, z. B. eines Kondensationsproduktes aus Fettsäure und Diäthylentriamin zusetzen ; man erzielt dann auf dem behandelten Material eine Verbesserung des Griffes ohne den antistatischen Effekt oder dessen Waschbeständigkeit zu   beeinträch-    tigen.



   Die verwendete 15   %    ige L¯sung war   folgendermal3en    hergestellt worden : Eine L¯sung aus 116 g Hexamethylendiamin (1 Mol) und 580 ml Wasser wurde unter R hren und K hlen innerhalb von 30 Minuten in eine   25     C warme L¯sung eingetragen, die aus 2380 g des in Beispiel 1 beschriebenen   Polyglycidyläther,    mit   dn    Epoxydäquivalent von 595 und 2380   ml    Wasser bereitet war. Die Reaktionsmischung wurde dann in der in Beispiel   1    beschriebenen Weise 4mal mit je 2200 ml Wasser versetzt, bis ihre Viskosität auf etwa 90   cP/25'C    angewachsen war. Daraufhin wurden zu der Reaktionslösung noch 210 g Salzsäure von   23'Bd    und 2160 ml Wasser hinzugegeben.

   Die so hergestellte   15% ige Lö-    sung besass eine Viskosität von 16   cP/25  C    und einen pH-Wert von 4.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur antistatischen Ausrüstung von Textilfasern, dadurch gekennzeichnet, dass man das Textilgut mit wässrigen Lösungen von noch selbstvernetzbaren Polyadditionsprodukten aus mindestens 2 reaktions fähige Wasserstoffatome besitzenden Polyaminen und Polyglycidyläthern der Formel EMI4.1 in der X einen mindestens dreiwertigen organischen Rest und Y Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeuten und Z für Wasserstoff, für die Hydroxylgruppe oder für einen organischen oder anorganischen Rest stehen, während m eine Zahl von 2 bis 6, n eine Zahl von 0 bis 4 und p sowie r unabhängig voneinander eine Zahl von 1 bis 100 bedeuten, imprägniert und anschlie ssend trocknet.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die faserigen Materialien mit wässrigen L¯sungen von solchen noch selbstvernetzbaren Polyadditionsprodukten behandelt, bei deren Bereitung zum Abbrechen der Umsetzung zwischen den Polyaminen und den Polyglycidyläthern organische Säuren benutzt worden sind und deren pH-Wert zwischen 4 und 7 liegt.
    Entgegengehaltene Schrift-und Bildwerke keine
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3672157A (en) * 1971-11-15 1972-06-27 Judson Jewelry Corp Combined watch and continuous watch band
FR2119010A1 (de) * 1970-12-22 1972-08-04 Sandoz Sa

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